Pakistans Premier stürzt über "PanamaPapers"

28. Juli 2017 - 09:16 Uhr

Der Oberste Gerichtshof Pakistans hat Ministerpräsident Sharif seines Amtes enthoben. Hintergrund sind Vorwürfe wegen Geldwäsche und Korruption. Die Namen der Kinder des Premiers waren vor einem Jahr in den "PanamaPapers" aufgetaucht.

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Kommentare

Es ist gut, das jetzt auch jene belangt werden, die sich auf Grund ihrer Position für unangreifbar halten. Durch Geldwäsche und Korruption gehen zig Milliarden dort verloren, wo sie am dringensten gebraucht werden.

immer wundert: Niemand fragt nach dem "woher". Wenn Wikileaks etwas veröffentlicht, dass westliche Politiker belastet, wird von russischen Quellen ausgegangen und von russischer Desinformation gesprochen.

Aber bei den Panama Papers, die vorallem nicht-westliche Politiker und Oligarchen belasten, scheint die Quelle des Leaks plötzlich völlig uninterressant.

Mir scheinen die Panama Papers ein guter Hinweis, dass sowohl Ost als auch West solche Veröffentlichungen als Werkzeug nutzen.

Solange sich der Inhalt als wahr erweist ist dagegen kaum etwas einzuwenden, man sollte nur nicht so tun als würden nur die "anderen" Schmutzwäsche ausgraben und zu passenden Zeitpunkten veröffentlichen.

Warum werden die Namen deutscher und europäischer Finanzverbrecher nicht genannt, die mit den Panamapapers in Verbindung gebracht werden?
Gibt es die nicht?

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