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Der Job der Banken

Wenn ich eine Überweisung selbst eintippe und versende, mache ich im Prinzip den Job, den die Banken eigentlich selbst machen müssten. Und um das Arbeitsmittel dafür zu bekommen, nämlich die TAN, soll ich dann auch noch dafür bezahlen? Nicht nachvollziehbar. Dann sollen bitte wieder die aufwändig einzulesenden Überweisungsformulare eingesetzt werden, damit die Banken wieder wissen, wieviel sie durch die Eigenleistung des Kunden sparen.

Was für ein Urteil!

Wieviele Tanss werden denn wohl NICHT verwendet? 1% oder 2%, der ganze Rest ist dann kostenpflichtig. Ein wirklich sehr verbraucherorientiertes Urteil. Danke, liebe hohe Richter.

Für welchen Komlett- Service zahle ich denn dann?

Für die monatl. Kontoführungspauschale wo ich trotz Homebanking u. Korrespondenz über Automaten alles selber mache mittlerweile samt Risiken bei meiner Arbeit für die Bank die sie nicht mehr selbst machen muß?Das ist so pauschal dann aber nicht mehr ,es sei denn ich sage das die Bank sich von jedem etwas nimmt ohne das man sich das aussuchen kann.Erhöhen wir doch einfach die Pauschale die vorher umsonst war oder erfinden neue obwohl ich nichts bekomme indem ich der Bank einen Guthaben -Kredit gebe?

Banken sehr erfinderisch in Punkto Kosten!

Die Banken sind sehr erfinderisch wenn es darum geht den Privatkunden das Geld aus den Taschen zu ziehen. Die Banken vergessen leider zunehmend das gerade die Privatkunden sie zu dem gemacht haben was sie heute sind. Die zum Teil größten legalen Zockerbuden der Welt und wenn was schiefgeht stehen die Privatkunden mittels Steuern auch für eben diese gerade?
Irgendwie hat uns die Politik völlig im Stich gelassen aber wie sollte es auch anders sein, wenn man bedenkt das viele unserer Volksvertreter nach ihrer politischen Karriere hochdortierte Vorstandsposten bekommen.

Aufwand wäre zu groß

Sollte die Entscheidung so bleiben wäre eine Berechnung der 10 Cent wahrscheinlich zu teuer und umständlich für die betroffenen Banken. Etwas weit gedacht könnte man das als "salomonisches" Urteil bewerten.

Allerdings frage ich mich schon bei den gegebenen Möglichkeiten warum sich jemand für die SMS Lösung entscheidet. Ein TAN Generator wurde mir von meiner Bank zur Verfügung gestellt und funktioniert einfach. Für das Smartphone gibt es entsprechend APPS.

Überweisung am Schalter ist teuer geworden, leider. Die Öffnungszeiten wurden massiv gekürzt, vor Allem am Nachmittag nur noch zweimal (Sparkasse). Beratung nur mit Termin, dann aber 5 Werktage.

Erst bewerben, dann abkassieren.

Erst wurde jahrelang beworben, dass die klassischen TAN-Listen unsicher sind und man deswegen auf SMS-TAN umsteigen soll, und jetzt wird für dieses angeblich sicherere Verfahren eine Gebühr erhoben. Ich denke, das ist ein denkbar falsches Signal, das dafür sorgen wird, dass viele Leute wieder auf TAN-Listen umsteigen.

Als Kunde

einer seriösen, ethisch orientierten Bank habe ich Verständnis dafür, dass das gebührenfreie Girokonto nicht mehr machbar ist.
Dass die Abrechnungsregeln dem Kunden gegenüber fair gehandhabt werden müssen, ist eine Selbstverständlichkeit und wenn nötig juristisch zu klären.
Die Kunden, die sich hier im Forum beschweren, wie ihnen Banken ungerechtfertigt das Geld aus der Tasche ziehen, möchte ich fragen, ob es dabei nur um die eigenen Interessen geht oder ob jemals für sie von Interesse war, wie das internationale Handeln mancher Banken seit Jahrzehnten Unheil zB in sog. Entwicklungsländern mit verursacht?

Sparkasse

Und ich dachte noch... sowas macht bestimmt nur die Sparkasse. Und voilá so ist es. Gebühren für ein Sicherheitssystem ... grandios. Bald kostet die Pin für die EC Karte auch noch was.

Seltsamer Fokus in der Berichterstattung

Für TANs darf die Bank Gebühren verlangen - das sollte der Fokus der Nachricht sein. Dass keine Gebühr verlangt werden kann wenn die TAN nicht genutzt wird, ist nicht mehr als einen Nebensatz wert. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt - ziemlich vernachlässigbar.
Es scheint es soll dem Zuschauer vermittelt werden, dass man doch irgendwie nicht für TANs bezahlen müsste. Auch ist das Urteil kein halber Sieg - wie absurd.
Fazit sollte sein - wer nicht mit Gebühren belastet werden will, der muss sich eine Bank suchen die keine verlangt und/oder wieder mehr mit Bargeld bezahlen - solange es noch nicht abgeschafft worden ist.

Ich verstehe ja, dass die

Ich verstehe ja, dass die Banken, insbesondere einige Sparkassen, aufgrund der Zinspolitik der EZB sehen müssen wie sie ihre Kosten decken. (Vielleicht sollte man auch mal die hohen Gehälter überprüfen welche in den Nachrichten vor einiger Zeit dar gestellt wurden und mancher Kreissparkassenvorstand mehr verdient als die Kanzlerin.) Für mich stellt sich auch gar nicht das Problem das eine TAN was kosten soll, sondern dass sie etwas kosten soll trotz Grundgebühr. Ich zahle für das Konto und wenn ich es nutze zahle ich nochmal. Dagegen hätte ich geklagt. Meine Bank bietet mir einen All- Inclusiv an (alle Überweisungen, Kontoauszüge und Kreditkarte), wo ich feste klare Kosten habe. Oder ich nutze die andere Form, wo ich einzelne Posten bezahle aber keine Grundgebühr. Die dritte Variante ist das ich eine geringe Grundgebühr bezahle und dafür eine bestimmte Anzahl von Leistungen pauschal drin habe. Erst nach dieser Summe zahle ich für einzelne Posten.

Entscheidend ist die Menge der Überweisungen

Wer viel mit dem SMS-Tan-Verfahren muss auch mehr bezahlen. Das versenden der SMS kostet der Bank auch Geld. Die Menge der ungültigen Tan dürfte gering sein, diese Kosten können die Banken verkraften.

Die Pin kostet auch etwas

Diese Kosten sind aber enthalten wenn sie eine Karte beantragen.

Nicht nur verbraucherunfreundlich,

sondern auch nicht nachvollziehbar. Denn wenn man Kontoführungsgebühren bezahlt, ist die zusätzliche Berechnung einzelner SMS ein doppelter Kostenfaktor - Das müsste eine inklusive Leistung der Gebühren für das Konto sein.

Besonders, da die Kunden die Banken personell, also finanziell entlasten! Wenn meine Bank auf die Idee kommt, meine SMS-TANs in Rechnung zu stellen, werde ich wieder Überweisungsvordrucke handschriftlich ausfüllen und in den Hausbriefkasten werfen. Nicht aus Geiz, sondern aus Prinzip! Und hoffentlich werden das dann sehr viele Menschen machen.

Komische Sparsamkeit

Ich wundere mich doch über den Aufschrei, den die Verbraucherverbände wg. dieser paar Cent veranlasst haben. Wenn bei anderen Produkten Verteuerungen eintreten wird meist nicht davon gesprochen. Ich möchte den Banken nicht das Wort reden, aber solch einen Aufriss wg. der ev. 10 Cent? Übrigens kann ich den Foristen, die ihre Überweisungen wieder papierhaft in den Bank-Briefkasten werfen empfehlen, ihre Bedingungen gut durchzulesen! Diese Dinger können dann nämlich 1-2 Euro pro Stück kosten!!

@ 11:38 von Crossbow

.......:"Wieviele Tanss werden denn wohl NICHT verwendet? 1% oder 2%, der ganze Rest ist dann kostenpflichtig. Ein wirklich sehr verbraucherorientiertes Urteil. Danke, liebe hohe Richter."
Es geht hier um TANs, die per SMS zugeschickt werden, nicht um Listen.

Ich denke nur an die

Matrix's der Boston Consulting Group. Der Kunde ist und bleibt mit Hilfe der AGB's der Banken (Stars) die Cash Cows der Nation. Es ist und bleibt zwar jeden Kunden überlassen, ob er sich dem unterzieht, aber in der Regel wird ihm sonst alles unter den Füßen weggezogen (Dogs). Das Beispiel solle zeigen, dass (Nichtwissen)sich der BGH mit diesem Problem nicht auseinandersetzen konnte, weil er sich mit dieser Materie nicht befasse (asymmetrische Informationssysteme). Bleibt nur noch zu Hoffen, das es endlich mal zu einem endgültigen Bruch zwischen Banken und Gerichten komme. Diese zweischneidige Rechtsprechung ist nicht mehr zu ertragen.

Seltsamer Fokus der Berichterstattung und Kommentare

Von den 15 Kommentaren ist dieses der einzige, welcher die Zusammenhänge verstanden hat.

ja, es geht um mcih und nur um mich

und die Abzocke von der Bank ist langsam nicht mehr schön.

Es geht ums Prinzip ...

Seit Jahren verlagern die Banken die tägliche Arbeit auf die Kunden. Ergebnis, Bankangestellte konnten entlassen werden, bei gleich gebliebenem Leistungsumfang. Erinnert sich noch einer, man nannte mal die Bankangestellten Bankbeamte ...
weil man diesen Personen etwas anvertraute.
Bei der aktuellen Zinspolitik verbuchen die Banken sehr viel weniger Einnahmen aus ihrem eigentlichen Kerngeschäft. Hinzu kommen strengere Gesetzesvorgaben, damit nicht wieder eine Bankenkriese die Vermögenspolster und Boni für die 1. Reihe der "Angestellten" schmälert. Die Mittel, die Banken heute zu geringsten Zinssätzen ausleiht, Grund eigentlich diese zum Nutzen der Wirtschaftsentwicklung wieder auszugeben, werden zur Gewinnung von Rendite für die Bank missbraucht. Nun ist einer auf die Idee gekommen, die Milliarden Überweisungen als Einnahmequelle zu sehen, also ein doppelter Verdienst, Einsparung von Mitarbeiter und abgreifen von Gebühren für die, die deren Arbeit machen ... und der Rest für Boni

re groeschelu

" Das versenden der SMS kostet der Bank auch Geld."

Wohl kaum. Die SMS wird automatisch im Rechenzentrum erzeugt. Was soll das denn kosten?

16:19 von karwandler

Wohl kaum. Die SMS wird automatisch im Rechenzentrum erzeugt. Was soll das denn kosten?

Schön für Sie, daß Ihr Mobilfunkanbeiter Sie gebührenfrei SMS verschicken lässt...

re 18:05 von MKir13

Schön für Sie, daß Ihr Mobilfunkanbeiter Sie gebührenfrei SMS verschicken lässt...

Ich traue es Banken genauso wie jedem Kunden zu, eine SMS-Flatrate in alle Netze abzuschließen. Die Kosten dafür bezahlen maximal zwei Kunden mit ihren Kontoführungsgebühren.

@18:24 von Gnom

Ich traue es Banken genauso wie jedem Kunden zu, eine SMS-Flatrate in alle Netze abzuschließen. Die Kosten dafür bezahlen maximal zwei Kunden mit ihren Kontoführungsgebühren.

Gut, wenn Sie glauben, daß die Mobilfunkanbietern der Parkbank AG mit einem zu erwartenden, spekulieren wir mal sechsstelligem (25.000 Kunden mal 4 Überweisungen/Kunde), SMS-Aufkommen pro Monat, die gleichen Konditionen gewährt, wie einem Privatmenschen...

re mkir13

"Schön für Sie, daß Ihr Mobilfunkanbeiter Sie gebührenfrei SMS verschicken lässt..."

Und Sie glauben, Banken rechnen jede SMS mit x Cent beim Provider ab?

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