Trumps Wahlversprechen - ein halbes Jahr danach

18. Juli 2017 - 04:44 Uhr

Eine Mauer zu Mexiko, die Abschaffung von Obamacare und einen Einreisestopp für Muslime - im Wahlkampf hatte Donald Trump vieles angekündigt. Nun ist er seit sechs Monaten im Amt. Was wurde aus seinen Wahlversprechen? Von Wiebke Neelsen.

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Kommentare

Ich finde es nicht außergewöhnlich,

dass Wahlversprechen nicht umgesetzt werden, bzw. sich als Wahlkampflügen erweisen.
Das erleben wir doch hier in Deutschland bei jeder Legislaturperiode.
Wie war es denn mit der Mehrwertsteuer, mit der PKW-Maut und vielen anderen Dingen, die dann plötzlich doch ganz anders waren? Diesbezüglich hat Trump keine Alleinstellung in Sachen Wahlkampfversprechen.

Wenn ein Finger auf jemanden anderen zeigt, zeigen die restlichen vier immer noch auf einen selbst zurück.

Übrigens kam die Schließung von Guantanamo unter Obama auch nicht!

Aufregen kann ich mich darüber nicht mehr, ich registriere das und handle am nächsten Wahltag dann entsprechend.

Beim Establishment wollte Trump aufräumen

Nun schlagen die amerikanischen Gesetze
auf Trump ein.
Die noch fehlende offenlegung seiner von Unabhänigkeit ausländischen Geldgebern,
als auch die vielen verstrickungen aus dem Trump Tower bezüglich Steuer,Subvention,
Geldwäsche , wird er einfach nicht mehr los.
Der Sumpf wird sogar noch jeden Tag größer.

Abrechnungen bitte am Ende machen!

Trump steht am Anfang seiner Regierungszeit und hätte die meisten seiner Pläne selbst dann nicht umsetzen können, wenn er auf keinerlei Widerstand gestoßen wäre - einfach deshalb, weil Planung und Umsetzung Zeit erfordern.

Also statt sich zu einem völlig verfrühten Zeitpunkt den Wahlversprechen Trumps zu widmen, sollte man mal einen Blick auf unsere bald scheidende Regierung werfen.

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