Kommentare

Natürlich.....

ist das Verhältnis zwischen der Türkei und der EU zerrüttet. Herr Erdogan mußte sich entscheiden zwischen den Vorteilen, die ein Nachgeben gegenüber der EU gebracht hätte und der Ideologie, die ihm die Zustimmung der Mehrheit der bevorzugt einfacheren Bevölkerung in der Türkei sichert! Auch wenn man sich über die verschiedenen Sendungen der TS informiert, weiß man nicht, ob Herr Gülen überhaupt eine Ideologie vertritt und ob die nicht noch viel fundamentalistischer, islamisch-konservativer ist, als das, was Erdogan von sich gibt. Herr Gülen bzw. seine Organisationen haben sich bis jetzt jedenfalls noch nie dahingehend geäußert, daß sie einen kemalistischen Kurs vertreten würden. Möglicherweise würde man sich bei Herrn Gülen noch über viel mehr eingesperrte Journalisten wundern?

Federball

Fest steht, das man mit Ländern, die derart gegen das Menschenrecht verstoßen keine derartigen Verträge abschließen sollte, wie jenes Flüchtlingsabkommen aus der Feder von Frau Merkel. Damit wurden diese Menschen zum Spielball der Politik degradiert.

Türkei und NATO

Was wäre eigentlich so schlimm, wenn die Türkei aus der NATO ausscheiden und sich dafür mehr an Russland annähern würde? Einen Krieg zwischen Russland und der NATO wird es doch wohl deshalb nicht geben. Schließlich sind dafür NATO-Länder hinzugekommen, die früher im russischen Einflussbereich waren. Ich sehe nicht, wieso das Gleichgewicht gestört wäre. Und selbst ein Erdogan-Putin-Pakt, was sollte der für Katastrophen auslösen? Die Chancen stehen doch gut, dass die beiden sich verzanken. Und der Iran ist auch noch da, der eifersüchtig werden könnte. Rückständige Länder, vereinigt euch!

Schade !

Die Türkei war auf einem guten Weg, doch jetzt wird sie dank Erdogan zurück ins Mittelalter katapultiert und viele Wähler dieses Staatsmannes auch hier in Deutschland verstehen offensichtlich nicht was das auf lange Sicht für die Türkei bedeuten wird.

Demokratie und Menschenrechte

sind zu Instrumenten der westlichen Länder geworden, um in anderen Ländern mitzuregieren. So unterstützt der Westen im Namen der Demokratie und Menschenrechte vorwiegend oppositionelle Gruppierungen in der Türkei. Ob die Absicht bei dieser Einmischung mehr Demokratie oder mehr politische Instabilität ist kann man unterschiedlich bewerten. Jedenfalls ist ein Beitritt der Türkei erst einmal vom Tisch. Wer darüber nicht gerade traurig ist, sollte auch zugeben, daß das Verhätnis der EU zur Türkei nie anders war. Es ist jetzt nur so offen wie noch nie. Laßt uns diese Offenheit als Chance nutzen und ehrlich und offen der Türkei sagen: "Der Antrag ist abgelehnt". Denn, diese Mitgliedschaft will niemand mehr. Weder hüben noch drüben.

Man sollte endlich getrennte

Man sollte endlich getrennte Wege gehen, da hilft auch die beste Diplomatie nichts.

Etwas Fairness ist angebracht

>>Menschenrechtsverletzungen, inhaftierte Journalisten, Entlassungen: Seit dem Putschversuch vor einem Jahr ist in der Türkei vieles passiert - und fast nichts, was der EU gefallen dürfte. Das Verhältnis zwischen Brüssel und Ankara ist zerrüttet.<<

Das ist wohl alles richtig, man sollte aber auch nicht vergessen dass sich die EU und allen voran Deutschland auch einiges erlaubt was zur Zerrüttung des Verhältnisses zur Türken beiträgt. Wer hätte gedacht dass Deutschland soweit herunterkommt und es juristisch und moralisch akzeptabel ist wenn ein 'Möchtegern'-Künstler den Präsidenten der Türkei bewusst und wiederholt als pädophilen Ziegenfic#^er bezeichnet.

"und fast nichts, was der EU gefallen dürfte".

Da gehe ich davon aus, dass Putsch der EU gefallen würde.

Vieles wurde falsch gemacht, von beiden Seiten...

Denn nicht nur in der Türkei wird gegen Menschenrechte verstoßen, auch die EU-Politiker reden nur über solche - schützen sie aber nicht. Die Wähler werden getäuscht oder sogar oft belogen, in der EU und in der Türkei.
Die Krönung ist der Merkel- Erdogan Pakt zur Dämpfung der Flüchtlingsströme. Eigentlich Menschenhandel pur. Nur - wenn stört dies denn wirklich??
Und die beiden NATO - Länder Deutschland und Türkei wollen wirklich was oder besser was wollen die Militärs dieser beiden Länder, die ihre Politiker oder in der Türkei den allmächtigen Oberdemokraten beraten??
Eines wollen sie sicher - sich wichtig und unentberlich machen und möglichst viel Macht und Geltung erreichen. Vielleicht auch ein wenig
Krieg spielen.
Es wäre höchste Zeit dass sich Frau Merkel und Herr Erdogan wieder einmal zu einem Fototermin treffen und darüber reden, wie es zwischen Deutschland und der Türkei weitergehen soll. Und dann auch offen berichten, was in diesem Gespräch sich ergeben hat.
Schön wärs..

Lieber ein Ende mit Schrecken...

heisst Abbruch der Verhandlungen...als ein Schrecken ohne Ende...heisst herumlavieren wie bisher aber mit real geringer Perspektive auf Beitritt.

Das Flüchtlingsabkommen ...

... ist richtig und wichtig. Die dt. Kanzlerin Angela Merkel hat eine kluge Strategie verfolgt. Die Flüchtlinge bleiben in der Region, werden dort gut versorgt und können ggf. wieder in ihre Heimat zurückkehren, wenn die syrische Diktatur überwunden ist.
Das war richtig von der Regierung und ich denke, das wird man bei der BT-Wahl auch deutlich sehen.

Gleich und gleich gesellt sich gern?

@ zyklop:
Was wäre eigentlich so schlimm, wenn die Türkei aus der NATO ausscheiden und sich dafür mehr an Russland annähern würde?

Wozu? Die Tendenz ist klar in die andere Richtung. Alle Länder in Osteuropa und im Nahen und Mittleren Osten wenden sich der Nato zu. Der Westen ist demokratisch und wirtschaftlich wesentlich stabiler.

Es wird Zeit das

Es wird Zeit das deutsch-türkische Sozialversicherungsabkommen zu kündigen.

Warum wird die Türkei, die ja nichtmal in der EU ist hier so bevorzugt ?

Gerne kann man auch die ditib in die Türkei zurückschicken, wir brauchen hier keine Staatsimane aus der Türkei, die hier deutsche und türkische Bürger aufhetzen.

Wer die Beitrittspforte jetzt

Wer die Beitrittspforte jetzt nicht endlich zuschlägt, ...

... ist sowohl feige als auch kindisch als auch blind! Das heißt im übrigen ja nicht, dass dann sie für immer und ewig geschlossen bleibt: Nach dem Ableben des gegenwärtigen türkischen Machthabers sieht die Sache doch schon ganz anders aus – denn objektiv betrachtet gehört die Türkei natürlich zweifelsfrei zu Europa und in die Europäische Union... Welche Gebetsmühle aber bitte endlich aufzuhören hat: Weder die EU noch die NATO noch die USA brauchen die Türkei – das Gegenteil zu behaupten, ist schlicht politromantisch, denn in Wirklichkeit ist sowohl jeder Mensch als auch jeder Staat ersetzbar.......

@Stimme77

Ich bin voll bei Ihnen, die Türkei war auf einem sehr guten Weg. Es hat Spaß gemacht dort Geschäfte zu machen, auch mal ein Wochenende dort zu verbringen.
Es ging bergab als man spürte das Erdogan die ganze Macht an sich ziehen wollte. Die Kritik wurde immer größer, bei Geschäften wo Vertreter der CHP in den Regionen das Sagen hatte war sofort Widerstand zu spüren. Am Abend des Putsches wusste ich das war es mit dem Geschäft in der Türkei. Es sind zu viele Geschäftsleute einfach verhaftet worden, was mal schriftlich fixiert worden ist zählt nicht mehr. Banken spielen nicht mehr mit, und die Sicherheitskontrollen und sättige Polizei nervt einfach.

Fair bleiben

Die fortgesetzte Ablehnung bzw. Die Kreation einer priviligiert Partnerschaft speziell für die Türkei hat die Türken sehr enttäuscht ud niemand in der Türkei glaubt an eine EU Mitgliedschaft. Also wozu noch der Hick Hack eines Beitrittsprozesses. Auch die Erweiterung der Zollunion ist unrealistisch da alle EU Staaten dem zustimmen müssen. (Zypern wird Nein sagen)
Damit hat die EU alle Einfluss Möglichkeiten verspielt. Auch werden Sanktionen nicht wirklich etwas bewirken. Siehe Iran. Seit nunmehr 40 Jahren sind die international isoliert und trotzdem nicht willens aufzugeben.
Wenn also die EU noch etwas in der Türkei bewirken will, muß es endlich faire und ehrliche Verhandlungen geben und Druck auf die griechischen Zyprer damit es endlich eine wie auch immer geartete Lösung geben kann.

Schade!

Man muss sich die Geschichte genauer anschauen. 1997 wurde Erdogans politischer Ziehvater Erbakan vom Militär zum Rücktritt genötigt. Man muss wissen, dass Erbakan nicht die Politik von Kemal Atatürk weiterführen wollte, sondern aus der Türkei einen Islamistischen Staat machen wollte. Das ist auch Erdogans Ziel, siehe auch die Waffenlieferungen an die Islamisten(IS). Erdogan musste also das Militär kalt stellen, was durch den Putsch natürlich hervorragend geklappt hat. Und so hat er nun in der Türkei die Allmacht eines Diktators. Und wenn man die Abläufe sieht,wie Erdogan handelt, dann ist es nicht Angst sondern Machtbessenheit. Mit der Politik Atatürks hat er auf alle Fälle nichts im Sinn. Aus diesem Grund kann und darf er auch kein Verhandlungspartner der EU sein. Ich bin für sofortigen Abbruch aller Verhandlungen mit der Erdoganschen Türkei. Wenn in dem wunderschönen Land wieder Demokratie herrscht, dann bitte gerne wieder.

@ 17:25 von Stimme77

Die Türkei war dank/nach Kemal Mustafa (genannt Atatürk) auf einem guten Weg.
Atatürk benannte das Problem der Türkei (und anderer):
"Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet."

Das Verhältnis zwischen Brüssel und Ankara ist zerrüttet.

nicht nur zwischen ankara und brüssel! auch das unter türkisch-deutschen kollegen und nachbarn!

Erdogan hat doch gar kein Interesse mehr an EU oder NATO

Warum begreifen unsere Politiker nicht, dass die türkische Regierung gar kein Interesse mehr an Europa, der EU oder der NATO hat? Erdogan sieht sich doch längst als Führer der islamischen Welt - das ist die neue Marschrichtung der Türkei. Diese Machtspiele mit den europäischen Staaten provoziert er doch nur, um sich damit bei seiner Zielgruppe, den islamischen Ländern, und seinen eigenen Landsleuten zu profilieren, nach dem Schema: Seht her, ich biete denen die Stirn und beleidige sie und nichts passiert, weil die Türkei so ein mächtiges Land ist und ich so ein mächtiger Präsident und sie Angst vor uns haben. Er bettelt doch mittlerweile direkt darum, dass die Tür zu einem EU-Beitritt endgültig zugeschlagen wird, um sich dann wieder als Opfer der bösen, undemokratischen Europäer darzustellen und sich dann mit Freuden ganz offiziell den islamischen Ländern zuzuwenden. Man sollte ihm endlich diesen Gefallen tun, damit dieses Affentheater endlich ein Ende hat.

@montideluxe: Einspruch

"Wer hätte gedacht dass Deutschland soweit herunterkommt und es juristisch und moralisch akzeptabel ist wenn ein 'Möchtegern'-Künstler den Präsidenten der Türkei bewusst und wiederholt als pädophilen Ziegenfic#^er bezeichnet."

Böhmermann ist weder die dt. Regierung noch Deutschland! Man kann sicher darüber streiten, ob seine Satire die Grenze des guten Geschmacks überschritten hat, aber er ist kein offizieller Sprecher unseres Landes.

Ganz anderes Edo's Nazi-Vergleiche. Die waren nicht satirisch gemeint und waren im höchsten Maße Ehrverletzend! DAS hätte ne Strafanzeige verdient, aber klare Kante gegen Edo, Putin oder Trump will unsere Regierung nicht zeigen. Das mag zwar außenpolitisch klug sein, innenpolitisch wäre es aber gut, da sich viele Deutsche (und ich vermute sogar die Mehrheit) sich da klare Worte der Regierung gewünscht hätte, was auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung stärken würde (wie z. B. Schröders Nein zum Irakkrieg).

Denkt eigentlich noch jemand an die Bevölkerung?

In ein paar Jahren gehe ich in Rente. Eigentlich wollte ich meine dann freie Zeit in diesem schönen Land verbringen. Die Türkei war wie eine zweite Heimat für mich. Ich war oft in dem Land und habe mich dort wohlgefühlt.
Die Menschen sind freundlich, hilfsbereit und wir haben jede Menge Spaß gemeinsam gehabt. Jetzt bricht der Tourismus ein, Arbeitslosigkeit, Verfolgung usw.

Ich hätte nie gedacht, dass sich einmal so eine Schieflage entwickelt. Sehr sehr Schade.

Ich habe vor Kurzem

Ich habe vor Kurzem gelesen.......... Deutschland gibt Menschen aus der Türkei politisches Asyl..........wahrscheinlich Richtig.... Aber.......Dies verträgt sich nicht mit Beitrittsverhandlungen zur EU und einer gemeinsamen Mitgliedschaft in der Nato. Entweder - Oder.

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