Ihre Meinung zu: Hendricks will Glyphosat-Zulassung verhindern

13. Juli 2017 - 10:01 Uhr

Bundesumweltministerin Hendricks will die von der EU-Kommission vorgeschlagene Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat verhindern. Damit stellt sie sich gegen Landwirtschaftsminister Schmidt - und die Bundeskanzlerin.

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Kommentare

Glyphosat - die Keule des Monsanto ...

Stellt sich die Frage, stehen die Kanzlerin und ihr Minister hinter dem Glypho, weil sie hinter der Landwirtschaft stehen, oder weil sie hinter Bayer stehen.
Bleibt die Frage, hat die Glypho-Schwemme etwas mit dem neulich hier Kommentierten Artensterben zu tun - oder sind es veränderte Strukturen in der Landwirtschaft?
Alles das dürften eigentlich keine Fragen sein, wenn man zu gegebener Zeit nicht vor der Verankerung des Umweltschutzes im GG zurückgeschreckt wäre, gäbe es Pflichten und Zuständigkeiten. So wie es ist, gibt es statt dessen Grabenkämpfe und Lobbyarbeit.

Erwartungshaltung

Manchmal frage ich mich, was eigentlich unsere Erwartungshaltung an eine Substanz ist, die Unkraut vernichten soll? Natürlich ist eine solche Verbindung nicht gesund. Auf der anderen Seite kann ich mich als Verwender relativ gut gegen Exposition von Glyphosat schützen, da die Verbindung wenig flüchtig ist. Dazu wird die Glyphosat relativ schnell im Boden abgebaut. Vieles spricht also für Glyphosat, denn das nächste Herbizid wird sicher auch nicht besser - gegebenenfalls braucht man halt wieder ein paar Jahre, um das zu erkennen. Und mit der Spitzhacke will sicher auch niemand mehr auf's Feld. Wo ist das große Problem?

Bravo Frau Hendricks

100% Unterstützung für die einzige Frau im Bundestag, die durch Weitblick die Gefahren von Glyphosat erkannt hat. Der Rest unserer Politiker ist eigentlich untragbar für eine BRD, die in eine ökologisch gute Zukunft gehen will. Glückwunsch Frau Hendricks und viel Kraft für ihren Kampf gegen den Wahnsinn Glyphosat.

Viel Glück dabei

Ich bin sehr gespannt, ob Frau Hendricks gegen die Lobby der Insektizidhersteller ankommt. Ich wünsche ihr und uns viel Glück, dass es gelingen möge.

Allein der sachlich begründete Verdacht der Schädlichkeit sollte im Sinne der Menschen und Tiere genügen.

Und hat denn wirklich jemand ernsthaft geglaubt, dass ein Mittel, das Blattgrün zerstört, keine schädlichen Nebenwirkungen hat?

Mutig und ein Dank von mir.

Damit sorgt sie für Freude bei Imkern und Tierfreunden.
Ist schon mal jemanden Aufgefallen das die Windschutzscheibe viel weniger mit toten Insekten verunreiniget ist als in der Vergangenheit?
Ist zwar bequemer, musste man doch früher mühsam Front und Windschutzscheibe säubern….
Nur wer lebt alles von diesen Insekten, Vögel, Reptilien, kleine Säugetiere, wer lebt von diesen……
Co², CO² Feinstaub….. ist noch lange nicht alles, wenn alles vergiftet wurde können unser Politiker mal versuchen ihr Geld zu essen, der Spruch von diesem weisen Indianer geht zwar anders aber doch ähnlich.

Man vergiftet erst die Umwelt..

Und nimmt das Artensterben billigend in Kauf und Mittelfristig stirbt der Mensch. Ich wünsche der Ministerin viel Glück und sage jetzt schon ihr Scheitern voraus.

Wahre Gefahr erkannt

Ein Lob für unser Umweltministerin, die nicht dem Hype um eine bislang nicht beweisbare mögliche Krebsgefahr folgt sondern die wirkliche Gefahr erkennt: die massive Einschränkung der Biodiversität durch ein Herbizid, dass ALLE Pflanzen vernichtet ausser den durch Gentechnik veränderten Nutzpflanzen...

Nullaussage

"Die Substanz schädige indes ernsthaft die Augen und sei giftig für Organismen im Wasser."

Es gibt - außer Wasser - praktisch keine Substanz, die die Augen und Wasserorganismen nicht schädigen könnten.

Das gilt für die in der Landwirtschaft eingesetzten Kunst- und Naturdünger genauso wie für die Gewürze aus unserem Küchenregal.

Angeblich

ist Glyphosat nicht krebserregend, aber andere Schäden am Menschen und auch die Minimierung der Arten - Flora und Fauna - werden von den Entscheidungsträgern Schmidt (CSU) und Merkel (CDU) billigend in kauf genommen.
Warum?

Kein Wunder,

daß es in Afrika keinen Krebs gibt, und Krebs bei uns Volkssterbegrund Nummer zwei ist.

Würde mich interessieren, ob Merkel und Schmidt in ihren Gärten Glyphosat verwenden. Nach den vielen Studien, die für Glyphosat keine Freigabe fordern, weil hohe Bedenklichkeitsrisiken vermutet werden, halte ich die Entscheidung von Merkel und Schmidt schlicht für verantwortungslos Glyphosat der Bevölkerung für weitere zehn Jahre zuzumuten. Auch Gratulation für Bayer, wer solche Firmen wie Monsanto kauft, kann seine Reputation kaum mehr senken.

Man sollte von gewählten Machtinhabern

erwarten das sie sich in erster Linie für die Interessen der Bürger entscheiden. Bürgerinteresse ist 1) eine gesunde Umwelt 2) kein Krebs zu bekommen 3) nicht vergiftete Lebensmittel zu kaufen.
Warum wollen Merkel und Co das nicht?
Was offeriert ihnen die chemische Industrie?

Naja ,da ist das letzte Wort

Naja ,da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.Bei der Bundeskanzlerin kann sich die Ansicht sehr schnell um 180 ° drehen,wie man ja aus der Vergangenheit weiß.

Glyphosat

ist in Kalifornien mittlerweile als krebsgefährdend eingestuft und verboten. Gottseidank wurde ja Monsanto von Bayer übernommen, sodass jetzt Schadenersatzforderungen an Bayer gehen werden. Ich glaube auch nicht, dass da die US-Umweltbehörde auf Strafen verzichtet. VW wurde nur wegen Schummelns bestraft.

Argumentation hanebüchen

Die Begründung der Ministerin ist hanebüchen. Wenn sie das ernst meint, müsste sie auch das Pflügen verbieten, denn Pflügen reduziert auch die Artenvielfalt auf dem Acker. Drei Landwirte haben dazu heute einen Offenen Brief an die Ministerin veröffentlicht: http://www.bauerwilli.com/uebernehmen-sie-verantwortung/

weiter denken

Wenn man sich weitergehend informieren möchte, kann man im Internet Dokumentationen vom ORF und Arte zum Thema Glyphosat finden, die sehr beeindruckend sind.
Unabhängig von gesundheitsrisiken, Glyphosat dient sicher nicht dem gesunden Boden, dem Humusaufbau. Ein gesunder, humoser Boden kann große Mengen Wasser und CO2 speichern, das er dann an Pflanzen weitergeben kann.
Ein ausgelaugter, toter Boden wird bei Starkregen abgeschwemmt und speichert auch kein CO2.
Wissenschaftler haben festgestellt, das der Großteil von uns Menschen in Deutschland und sicher auch anderswo, Glyphosat im Urin haben. Glyphosat gilt als Gentoxisch.
Wir brauchen ein umdenken in der Landwirtschaft, weg von der Chemie hin zu biologischer Landwirtschaft.
Im UN Agrarbericht von 2008, wurde postuliert, das die Ernährung der Zukunft nur mit Hilfe von biologischer Landwirtschaft bzw. Kleinbauern möglich ist.
Glyphosat verbieten, aber ich fürchte die Lobbyisten haben mehr Macht.

Glyphost

Warum sollen wir uns alle selbst vergiften.
Es sollte nach anderen Möglichkeiten gesucht werden . Wir sind nicht die Lobby von Bayer.
Artensterben ist doch schon soweit fortgeschritten daß muß gestoppt werden.
Umweltschutz ist auch Menschenschutz was hinterlassen wir unseren Kinden??
Umweltschutz ist dringend erforderlich.

Verbot ohne Weitsicht

Statt Glyphosat aus blindem Aktionismus heraus zu verbieten, sollten sich alle für einen bewussteren Umgang einsetzen. Neben den entsprechenden Aufklärungskampagnen wäre hier beispielsweise eine Glyphosat-Steuer denkbar, die den Einsatz weniger lukrativ macht, ihn aber in Bereichen auch weiterhin ermöglicht, wo er unabkömmlich ist.

Dass der Naturraum "Feldrand" zurück geht, ist übrigens weniger dem Einsatz von Glyphosat geschuldet. Dieses wird - je nach Quelle - auf nur 30% bzw. 39% der deutschen Ackerflächen eingesetzt. Die Ursache begründet sich eher im Einsatz schwerer Maschinen und dem damit einhergehenden Zusammenschluss vieler kleinerer Äcker zu einem großen.

Glyphosat das Gift für uns Menschen

Es mag ja für das amerikanische Rechtsverständnis möglich sein, die Auswirkungen dieses Giftes auf den menschlichen Organismus gefahrlos auszuprobieren, doch bitte, bitte liebe Politiker macht uns Europäer nicht zu Versuchskaninchen der amerikanischen Giftindustrie!

Am 13. Juli 2017 um 10:24 von Rumpelstielz

"Stellt sich die Frage, stehen die Kanzlerin und ihr Minister hinter dem Glypho, weil sie hinter der Landwirtschaft stehen, oder weil sie hinter Bayer stehen."

Ich würde dies nicht nur auf die Kanzlerin und den Minister beschränken. Betrachtet man die Finanzierung von Parteien und Wahlkämpfen, erkennt man, wer eine Gegenleistung erwartet - und bekommt. Leider kommt dann die gesamte politische Landschaft nicht sehr gut weg.
Allerdings befürchte ich, dass sich unsere Umweltministerin derzeit im Wahlkampfmodus befindet und nach der Wahl eine andere Einstellung zu dem Thema hat. Wobei es auch sein kann, dass sich das Ministeramt danach für sie ohnehin erledigt hat. Sie kann also zu ihrer jetzigen Entscheidung stehen.

Das Zeug ist nur giftig

nicht aber Krebserregen? Das soll einen beruhigen? Fakt ist das viele Vogelarten verhungern, insbesondere deren Aufzucht, weil es keine Insekten findet. Siehe Rebhuhn und Fasan. Das Bienen daran zugrunde gehen ist ein Indikator dafür das wir das Teufelszeug verbieten müssen wie einst DDT.

Erstaunlich

Mit erstaunen stellt man fest, dass unsere Bundesregierung immer wieder gegen die Meinung der eigenen Experten stimmt. Oft bei Netzthemen, aber auch bei Themen, wo viel Lobbyismus passiert zu beobachten (alles mit Autos, Landwirtschaft, ...).

Ich drücke Frau Hendricks...

...die Daumen, daß sie damit durchkommt.

Jeder Autofahrer kann es sehen:

Es ist Hochsommer, und die Windschutzscheiben bleiben weitgehend insektenfrei. Ich verbringe den ganzen Sommer im Gartenhaus. Es gibt keine Wespen, Mücken, Fliegen, Schnaken, Fliegen noch sonstiges Kleingeflügel, leer. Die Hummeln haben überlebt, drei, fünf Kohlweißlinge, das eine oder andere Pfauenauge oder Admiral. Die Amseln fressen schon unreife Beeren. Ich sehe keinen Meisennachwuchs, der uns sonst immer vorgeführt wurde am Futterplatz.

Mutige Hendricks

Hut ab vor dieser Frau, die nicht einknickt vor einer sehr mächtigen Lobby, die angeblich dem "Fortschritt" zugewandt ist. Das ist konsequent und authentisch.Die desaströsen Langzeitfolgen des Glyphosat- Einsatzes ist allen bekannt, nur durch Tricks wird dies verschleiert, indem man zahlreiche Kriterien ausspart und Anwendungsempfehlungen gibt. Doch ich schätze, dass die Lobby-Vereine mithöchstrangiger Unterstützung durch Schmidt und Merkel Hendricks zum Klein-Beigeben bewegen werden. Trotzdem: Respekt, Frau Hendricks!!!

Forderungen ohne Faktengrundlage

Glyphosat ist seit den 70er Jahren im Einsatz und in seiner Wirkung damit besser erforscht als jedes andere Mittel, dass von den Landwirten nun als Glyphosat-Ersatz eingesetzt werden würde.

Die Forderung nach einem Verbot von Glyphosat ist in meinen Augen nichts als Populismus, mit dem die Stimmen ahnungsloser Wähler abzuschöpft werden sollen.

@VorAlpenSepp

Monsanto ist inzwischen in "deutschem" Besitz.

Falsche Partei - Richtiger Ansatz...

Generell ist es das große Dilemma für uns Wähler, das gute Ideen nicht immer von der "eigenen" Lieblingspartei kommen... Gute Ideen machen aber eine andere Partei wiederum nicht unbedingt wählbar, weil eben der Rest vom Parteiprogramm nicht stimmt! Aber, wo Frau Hendricks Recht hat, hat sie Recht! Und ich hoffe doch, das in der Landwirtschaft bald ein Umdenken einkehrt - nicht hin zu noch mehr Pseudo-Bio, dafür aber zu nachhaltiger Landwirtschaft, die dafür sorgt, das auch unsere Kinder und Kindeskinder eines Tages noch eine Natur haben, in der sich die Freizeit verbringen lässt! Von mir aus kann dann das Fleisch auch gerne doppelt so viel kosten - WIR alle futtern eh zu viel davon- eine halbierung des Fleischkonsums würde uns auf ein gesundes Maß zurückbringen! Wenn wir nämlich mit der Verseuchung unserer Böden so weiter machen, brauchen wir uns um unsere Ernährung in den nächsten 50 Jahren keine Gedanken mehr zu machen. Ein kranker Boden bringt nämlich auch nur kranke Ergebnisse!

@flomoser

10:30 von flomoser:
"100% Unterstützung für die einzige Frau im Bundestag, die durch Weitblick die Gefahren von Glyphosat erkannt hat."

Welche Gefahren* sind das und welche Alternativen kann Frau Hendricks den Landwirten anbieten?

*) reale Gefahren, keine "gefühlten"

Am 13. Juli 2017 um 11:04 von sprachloser

Nun, unabhängige Wissenschaftler sehen aber nicht nur das Problem der Giftigkeit, sondern auch der Erbgutschädigung. Ich weiß nicht, ob dies so positiv ist.

@Stephan G - schädliche Nebenwirkungen

10:36 von Stephan G:
"Allein der sachlich begründete Verdacht der Schädlichkeit sollte im Sinne der Menschen und Tiere genügen."
> Dieser gemutmaßte Verdacht konnte bisher nicht wissenschaftlich bestätigt werden.

"Und hat denn wirklich jemand ernsthaft geglaubt, dass ein Mittel, das Blattgrün zerstört, keine schädlichen Nebenwirkungen hat?"
> Kennen Sie irgendeine Substanz, mit der sich bei normaler oder falscher Anwendung keine schädenlichen Nebenwirkungen erzielen ließen?

Krebserregend - Ja oder nein?

Ob Glyphosat krebserregend ist, wurde bisher nicht nachgewiesen, der Beweis der völligen Unschädlichkeit konnte allerdings ebenfalls nicht erbracht werden...

Da wir in der EU den "vorauseilenden Verbraucherschutz" haben, ist es eigentlich unverständlich, dass Glyphosat überhaupt breitflächig und nicht nur auf abgeschirmten Testäckern zugelassen wird. Bisher wurde dieses Herbizid immer nur für kurze Zeit zugelassen und nun sollen es sofort zehn Jahre sein?

Wenn man hört, dass selbst die Rebünher in D. aussterben,

unter anderem weil sie durch Pestizide ihrer Nahrung beraubt werden, ist wohl jedem klar das zusätzliches Gift auf den Äckern das letzte ist, was wir noch brauchen. Schon vor mehreren Jahren sagte ein Experte, dass die deutschen Felder in Wirklichkeit große Sondermülldeponien für Agrochemikalien sind. Seit damals hat sich die Lage leider massiv verschlechtert, wie etwa die kürzlich bekanntgewordenen Warnungen der Wasserwerke belegen. Diese stellen fest, dass die bisherige Reinigung des Trinkwassers schon jetzt in mehreren Regionen nicht mehr ausreicht und die Vergiftung der Böden und des Wassers sich rasch ausbreitet. Diese Zusatzkosten werden von der Agrarmaffia kaltlächelnd dem Verbraucher auf's Auge gedrückt. Allerdings sind viele Verbraucher auch immer noch dumm genug nur Billigangebote zu kaufen, deren versteckte Kosten alle mit Geld und Gesundheit bezahlen

@Casmed - Glyphosatresistente Nutzpflanzen spielen keine Rolle

10:41 von Casmed:
"Ein Lob für unser Umweltministerin, die [...] die wirkliche Gefahr erkennt: die massive Einschränkung der Biodiversität durch ein Herbizid, dass ALLE Pflanzen vernichtet ausser den durch Gentechnik veränderten Nutzpflanzen..."

Der Einsatz von Glyphosat beschränkt sich überwiegend auf die Zeiten vor der Aussaat oder Ernte. Glyphosatresistente Nutzpflanzen spielen in Deutschland keine(!) Rolle.

(Quelle: Wikipedia/Glyphosat)

Nicht nur Glyphosat gehört vor der Markteinführung …

GRÜNDLICHST geprüft. Die gibt es viele andere Produkte: Red Bull und Konsorten, e-Zigaretten …
Nachdem vordem bekannte Tabakprodukte als gesundheitsschädlich anzusehen sind, sollten die Behörden doch langsam einmal wacher werden, was dies angeht und von den Herstellern wissenschaftliche Nachweise verlangen, dass deren Produkte weder der Gesundheit des Menschen noch der Umwelt schaden.
Nachdem die Wirtschaft über Jahrtausende die Umwelt verseucht hat, sollten wir weltweit vor der industriellen Herstellung von Chemikalien wie Düngern, e-Zigaretten, Red Bull usw. von den Herstellern Zertifikate einfordern, die klar und eindeutig belegen, dass ihre Produkte die oben genannten Anforderungen an die Umwelt sowie der Gesundheit der Verbraucher erfüllen!
Liebe Frau Hendricks, machen sie Druck und weiter so!

@Jürgen denkt Falsch: "Glyphosat ist gentoxisch"

Ein Bestandteil der glyphosathaltigen Zubereitung Roundup, ist verdächtig. Es handelt sich um aminiertes Rinderfett, das den Übergang des Wirkstoffs von der Blattoberfläche ins Pflanzeninnere verbessert,
somit auch zu einem reduzierten Gesamtaustrag von Glyphosat beiträgt.
Es gibt aber auch viele andere Netzmittel, so daß seit aufkommen dieses bislang nur theoretischen Verdachts, diese Beimengung nicht mehr in den Rezepturen auftaucht.
Es gibt auch ansonsten Verbesserungen in der Anwendung, die den Gesamtaustrag reduzieren sollen. Im Kleingartenbereich etwa Gele die per Deo-Roller gezielt auf die Blattoberfläche aufgebracht werden.

@Nachfragerin "Glyphosatsteuer-lenkt den Glyphosateinsatz"

Dann pflügt der Großagrarier in Meck-Pom halt wieder tief, (mit den entsprechenden Folgen für die Artenvielfalt und progressiver Bodenerrosion) und der Kleingärtner, der ohnehin tausende pro Jahr in sein Hobby steckt spritzt weiter lustig....
---
Alles was hilft ist, ideologisch unverbaute, technische Entwicklung zur Reduktion des Wirkstoffeinsatzes.

@VorAlpenSepp "Europäer werden zu Versuchskaninchen der...

... amerikanischen Giftindustrie"
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Das sind wir schon seit 30 Jahren im Fall von Glyphosat. Bislang ist gottseidank nichts passiert.

@Stephan G "Hendricks kämpft mit der Lobby der Insektizid-

-hersteller"
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Insektizid ist gegen Kerbtiere.
Herbizide sind gegen Unkräuter.
Glyphosat ist ein Herbizid.
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Wer den Teufel fürchtet, der findet ihn in jeder Ecke.

Respekt! Wenn sie es doch auch durchhalten würde!

Schon immer standen sämtliche Minister immer auf der Seite der Industrie (neben dem Wirtschaftsminister insbesondere die Verkehrsminister und Landwirtschaftsminister).
Weil Wirtschaftswachstum in unserer Gesellschaft quasi stillschweigend als unser größtes Heiligtum erklärt wurde, spielen natürlich Gesundheit und Natur eine äußerst untergeordnete Rolle.
So ein Heiligtum erst mal aus den Angeln heben zu wollen, bedarf es enormen Druckes des Volkes auf die Regierung - wenn dann über den Umweg der Verfassungsrichter. Weil aber das nicht gelingt, hat eine Ministerin im Prinzip keine Chance.

wollen wir hoffen

das Sie sich durchsetzten kann. Eine der wenigen die in der SPD wirklich Haltung und durchsetzungskraft hat.

@10:24 von Rumpelstielz

Das Patent für Glyphosat ist lange schon abgelaufen.

Und jetzt. Fällt die "Monsantokeule" gerade auf den eigenen Fuß?

@ 10:29 von Früchtetee

Treffend zusammengefasst.

@ Früchtetee 10:29

Glyphosat ist so gut und schnell abbaubar, dass es inzwischen fast ubiquitär ist: man findet es in Brot, Trinkwasser, Babynahrung, etc. Das spricht also sehr dafür, dass es niemandem schaden kann.

Hut ab!

Hut ab, Frau Hendricks!
Unabhängig von welcher Partei: Das beweist Mut, Rückgrat, Aufrichtigkeit, und vor allem Rationalität, in der wissenschaftliche Erkenntnis VOR Unternehmens-, Finanzmarkt- und fiskalpolitischen sowie parteipolitischen Interessen steht.
Wir sind als Menschen auf dem besten Weg, in fast allen Bereichen unseren Planeten und uns selbst langsam aber sicher aus Hab- und Raffgier zu vernichten - da ist ein absoltues Verbot von Glyphosat als ein klitzekleines Bausteinchen in der Globalmisere nicht nur sinnvoll, sondern auch längst überfällig!
Ich hoffe inständig, dass Sie mit Ihrem Vorhaben, dieses Gift endgültig zu verbieten, Erfolg haben werden!
Wir bräuchten mehr Politiker/Innen Ihres Formats im Kabinett!

Nüchternheit

>Das Bienen daran zugrunde gehen ist ein Indikator dafür das wir das Teufelszeug verbieten müssen wie einst DDT.<

Sg sprachloser,

wenn Glyphosat so ein "Teufelszeug" ist wie DDT, sollte man es unbedingt weiter einsetzen! Sie haben doch vielleicht auch von den Nebenwirkungen des Nichteinsatzes von DDT gehört?

Aus "Bild der Wissenschaft" ("Malaria: DDT-Verbot für den Tod von Menschen verantwortlich"): "DDT ist seit 1979 in Deutschland verboten und inzwischen weltweit geächtet. Die Folge: In den Entwicklungsländern werden deshalb zigtausend Menschen an Malaria sterben, wie die Zeitschrift "Natur & Kosmos" (...) berichtet. In Südafrika beispielsweise sind bereits jetzt die Malariaraten um rund 1000 Prozent gestiegen, nachdem statt DDT andere [Mittel] eingesetzt wurden."

"die Menge DDT, die noch in den 60er Jahren in einer mittelgroßen Bananenplantage verspritzt wurde, [würde] ausreichen, um alle Häuser in Guyana vor der Malaria-Mücke zu schützen."

MfG A.

Glyphosat

wer sich etwas Informiert hat über Glyphosat
den vergeht das Lachen.
Wer sowas durchsetzen will ,anders kann ichs nicht sagen ist .................. Denks euch.
Das hätte ich von der EU nicht erwartet,
wo sie doch sonst so genau ist.
von Merkel na ja ,ohne Worte.
Ich hoffe nur das diese Leute mal vernüftig werden.

Erwartungshaltung

wenn es sich schnell im boden abbauen würde ist es 'gut'?
gift ist nie gut und wenn man sich mal anschaut wieviel insekten (nahrung für vögel usw)
es noch gibt(früher hatte man die autoscheiben voll nach 100km heute kann man 1000km fahren ohne scheibe putzen) spricht das bände(jaja, jetzt kommt wieder woran das eigentlich läge...)
dazu noch: wenn man dieses glyphosat überall in der nahrung findet sieht es mit dem abbau in den pflanzen sehr schlecht aus und glyphosat will ich NICHT in meinem essen!
ich hoffe sehr das die dame mit ihrem vorstoss erfolgreich ist, gegen alle wiederstände zum trotz, für die gesundheit aller! ich füchte aber sie wird nichts erreichen da die lobbys und gefahren-blinden menschen in der überzahl sind......

@Manfred Korte

"Ich verbringe den ganzen Sommer im Gartenhaus. Es gibt keine Wespen, Mücken, Fliegen, Schnaken, Fliegen noch sonstiges Kleingeflügel..."

Kann ich bestätigen. In unserem Schrebergarten haben wir viele Blumen, einst bevölkert durch Massen von Bienen und anderen Insekten. Seit ca. 2-3 Jahren, kann man die an einer Hand abzählen. Erschreckend!
Mein Pflaumenbaum, trägt seit Jahren kaum noch, nur einzelne Früchte, unsere Kirsche sieht seit vorigem Jahr ziemlich mager aus.
Gute Nacht Menschheit.

Wird Glyphosat in der EU verboten ...

... muss man davon ausgehen, dass Länder weltweit nachziehen.
.
Das erste Opfer wird dann der Bayer Konzern sein, falls er sich nicht in letzter Minute dazu entscheidet die Übernahme von Monsanto doch noch abzublasen.

Schädigung der Augen?

"Die Substanz schädige indes ernsthaft die Augen und sei giftig für Organismen im Wasser."

Glyphosat ist nicht für die Anwendung in den Augen oder Gewässern gedacht. So gesehen unterscheidet es sich in keiner Weise von den sonst in der Landwirtschaft eingesetzten Stoffe (z.B. Düngemittel) oder handelsüblichem Kochsalz. Und solche Verbote werden ganz offensichtlich nicht diskutiert.

Risiken und Nebenwirkungen

Mein Eindruck von etlichen Beiträgen hier: Viel Gefühl, wenig Fakten.

Ich behaupte nicht, die "endgültige Wahrheit" über Glyphosat zu kennen, aber ein wenig "Skepsis gegenüber der Skepsis" halte ich für angebracht, vgl. auch meinen Kommentar oben bzgl. DDT. Zwei Zitate aus einem SZ-Artikel:

"[F]ür Europa sollte man es sich überlegen, ob man einen sehr gut untersuchten Stoff vom Markt nimmt, von dem man derzeit nicht ausschließen kann, dass er Krebs erregt, nur um ihn durch Substanzen zu ersetzen, zu denen es bislang kaum Risikoforschung gibt. (...)

Wie sinnvoll das wäre, kann man derzeit in einigen Baumärkten beobachten, die glyphosathaltige Unkrautmittel aus Imagegründen aus dem Sortiment genommen haben. "Die bekanntermaßen gefährlicheren Mittel bleiben weiterhin im Verkauf", warnt [der verantwortliche Mitrbeiter des BfR in Berlin,] Solecki."

(Zitiert aus der SZ, "Vergiftete Debatte" von H. Charisius)

MfG A.

Bienensterben

Danke liebe Lobbyisten, dass ihr die EU-Kommission in Richtung einer langfristigen Lösung so schön bearbeitet habt, dann kommen in den nächsten Jahren nicht wieder so viele Diskussion um dieses Thema auf.
Aber mal ernsthaft: Schon aus Prinzip sollte man einen Stoff, der krebserregend sein könnte, nicht in der Landwirtschaft nutzen dürfen. Auch wenn es immer eine Frage der Dosis ist: Krebs ist schon heute fast Todesursache Nummer 1, da muss man nicht noch etwas forcieren.
Und all jenen, die hier von schwindenden Insektenpopulationen geschrieben haben, kann ich nur zustimmen. Dieses Jahr fand ich es besonders auffällig. Wie war das noch mit dem Bienensterben und den 4 Jahren...?

Sehr gut

Frau Hendricks zeigt hier ein immenses Verständnis von Zusammenhängen in der Natur. Das einzig konsequente in der Linie wäre, die Nullnummer Schmidt durch jemanden zu ersetzen, der Arbeiten nicht nur vom Hörensagen kennt. Und auch unsere Liebe Kanzlerin sollte mal aufwachen. Mehr als eine mio. Menschen haben sich EU-weit gegen Glyphosat ausgesprochen! Ich gehöre dazu, ich möchte meinen Kinder ein lebenswerte Welt hinterlassen. Die Landwirtschaft muss dringend ein Wandel durchlaufen!!

@Manfred Korte - Insekten und Glyphosat

11:13 von Manfred Korte:
"Jeder Autofahrer kann es sehen: Es ist Hochsommer, und die Windschutzscheiben bleiben weitgehend insektenfrei."

Ich kann Ihnen versichern, dass das nichts mit Glyphosat zu tun hat.

Sie (und andere) scheinen nicht wissen, dass in Deutschland bereits seit Jahrzehnten(!) Glyphosat zum Einsatz kommt. Ein Vergleich zu den Vorjahren ist daher keine belastbare Grundlage für Ihre Behauptung, zumal man sich mit solchen Erinnerungen an "Früher" gern selbst betrügt.

Dazu kommt, dass das Glyphosat überwiegend als Alternative zum Pflügen eingesetzt wird. Das heißt die abgetöteten Pflanzen stünden der Insektenwelt sowieso nicht zur Verfügung.

Schlimmer geht's nimmer!

Leider wird immer wieder die Frage, ob krebserregend oder nicht zum Maß aller Dinge gemacht - dabei ist der Schaden an der Natur viel wichtiger!
Wann wird Lieschen Normalverbraucher das endlich kapieren?

@buerdi - Schon immer da, aber erst jetzt ein Problem?

12:30 von buerdi:
"Mein Pflaumenbaum, trägt seit Jahren kaum noch, nur einzelne Früchte, unsere Kirsche sieht seit vorigem Jahr ziemlich mager aus."

Falls Sie kein Glyphosat gegen Ihrem Bäume einsetzen, könnten später Frost (eigentlich eine zu frühzeitige Blüte) oder eine schlechte Pflege (Beschnitt) die Ursache für Ihre Ernteausfälle sein.

Am 13. Juli 2017 um 13:51 von Nachfragerin

Gewässerschädigende Substanzen sind aus einem simplen Grund problematisch: Was auf dem Feld eingesetzt wird, landet auch im Gewässer. Regen, Transport durch Flora & Fauna, Wind, suchen Sie sich was aus. Es ist schlichtweg nicht möglich, eine auf dem Acker verwendete Substanz auch auf dem Acker zu halten. Und zur Giftigkeit für die Augen: Stellen Sie sich vor, dieser Hinweis fehlte auf den entsprechenden Verpackungen und ein Anwender bekommt das Zeug in die Augen und erblindet. Dann kann er zwar den Hersteller verklagen, kann aber trotzdem nie wieder arbeiten.

Am 13. Juli 2017 um 14:40 von Asparagus

Damit mögen Sie ja Recht haben. Normalerweise (so sieht es jedenfalls das Gesetz vor) muss vor der Einführung einer neuen Substanz getestet werden, welche Auswirkungen sie auf Mensch & Natur hat. Das ist natürlich beim Thema Krebs schwer einzuschätzen. Trotzdem ist diese Reihenfolge sinnvoller als die umgekehrte Alternative (nämlich dass der Hersteller eine ungetestete Substanz auf den Markt wirft, die dann vielfältige Schäden verursacht, den Hersteller insolvent werden und die Betroffenen auf ihren Schäden sitzen lässt).
Aber was macht bei all dem Zeug, dass wir sowieso schon im Körper haben, schon ein bisschen Glyphosat?

Undurchschaubare Diskussion

Anscheinend wird ja die Datenlage zu Glyphosat sehr unterschiedlich beurteilt. Wenn klar ist oder zumindest der starke Verdacht besteht, dass es toxisch, karzinogen oder sonstwas ist, muss es vom Markt genommen werden.
Die Frage ist, sind die Herbizide, die dann stattdessen eingesetzt werden besser? An ein komplettes Herbizidverbot wird wohl auch Frau Hendriks nicht denken. Ich würde das als Bio-Kunde zwar unterstützen; das ist wohl aber extrem unrealistisch.
Der hier beklagte Rückgang der Insekten auf der Autoscheibe (mir noch gar nicht aufgefallen) ist wohl eher nicht dem Glyphosat zu verdanken. Es ist schließlich kein Insektizid. Daran sind dann andere Mittel schuld oder schlicht die eintönige Maislandschaft, die wir haben.

Schaulaufen

Das hatten wir doch schon. Umweltministerin für ein Verbot, Wissenschaftsministerin dagegen. Der Koalitionsvertrag setzt bei einem Patt eine Enthaltung fest. Also keine Entscheidung.
Eine Wiederholung der Aufführung mit leicht anderen Darstellern.
Jede der Untersuchungen zu Glyphosat bezweifelt nicht die Schädlichkeit für den Organismus eines Säugers und auch nicht die Arten reduzierende Wirkung im Insektenbereich.
Somit brauche ich persönlich keine Entscheidungshilfen mehr, denn die Arten reduzierende Wirkungen die hier von Mitforisten geschildert werden, konnte ich in meinem Garten über die Jahre selbst feststellen.
Da wo sonst ein Gewimmel und Gesumme herrschte wurde es immer leiser und weniger. Auch bei den Vögeln.

11:13 von Manfred Korte

also an meinem Gartenteich tummeln sich seit einigen Jahren wieder Libellen
auch Rotkehlchen sind im Garten anzutreffen....
in meiner Wohnung sind Massen von Motten,
kaum dass man das Balkonfenster öffnet
.
das sehe ich

So geht mark-kompatible Demokratie:

Nitrate im Trinkwasser - Kosten gehen an den Verbraucher; an wen sonst.
Endlager-Atommüll - Kosten gehen an den Verbraucher.
Zu viel Quecksilber in Seefisch - Grenzwerte werden angepasst.
Dieselskandal - das regelt die Industrie mit Herrn Dobrindt. :-))
Glyphosat - da hat doch Bayer gearade eine Menge Geld in die Hand genommen; kann man die Aktionäre nicht enttäuschen. Und Bayer geriert sich als Vorkämpfer für eine ausreichende Lebensmittelversorgung künftiger Generationen - "Brot für die Welt" -
dank Glyphosat und genmanipuliertem Getreide.

OK, bald sind Wahlen...

und die große Koalition erst mal beendet. Siehe da, plötzlich wird Frau Ministerin Hendricks ganz mutig und stellt sich gegen unsere Kanzlerin und unseren, der Landwirtschafts- und Lebensmittellobby hörigen, Minister Schmidt.

Fragt sich, möchte sie damit nur für die Wahl punkten oder ist sie ernsthaft davon überzeugt, dass Glyphosat nicht besonders bekömmlich ist? Sei es drum. Kommt es nach der Wahl erneut zu einer GroKo (denkbar ist es) wird die SPD letztlich doch wieder "umfallen". Geht sie in die Opposition kann sie sich damit brüsten wie wichtig ihr der Verbraucherschutz ist.

Viel Erfolg

wünsche ich ihr dabei. Endlich mal ein Politiker, der sich einer starken Agrarlobby entgegenstellt.
Dieses Zeug ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hochgradig Giftig und Krebserregend, oder weshalb müssen die Pflanzenteile, die nicht zum Verzehr geeignet sind, wie Sondermüll behandelt werden.

Ich glaube zwar nicht, dass sie mit dem Verbot durchkommt, aber ich wünsche ihr Durchhaltevermögen und viel Erfolg.

Gestern war zu lesen, dass die Rebhühner aussterben und der Bestand an Singvögeln zurückgeht, weil sie keine Nahrung mehr finden. Obstbauern beklagen sich das ihre Bäume unzureichend bestäubt werden, weil es immer weniger Bienen gibt.
Auch wenn es immer noch geleugnet wird, bin ich der Überzeugung, dass das Bienensterben sehr wohl etwas mit diesem Gift zu tun hat.

Was soll denn "passieren"?

Sorry, bin etwas spät dran und hab noch nicht so viel gelesen, aber @Theodortugendreich: "Bislang ist gottseidank nichts passiert." Hallo? Was soll den "passieren"? Mit einem Paukenschlag am besten, damit auch der letzte merkt, dass er
- schleichend vergiftet wird, - langsam immer weniger Arten auf den Feldern zu finden sind, - irgendwann doch eine seriöse Studie zum Ergebnis kommt, dass viel zu viele der immer häufigeren Krebserkrankungen auf das Gift auf unseren Feldern zurückzuführen sind.

Wir werden nicht "vorausschauend" geschützt, wir werden "vorausgeplant" und "kalkuliert" dem Risiko zum Abschuss gegeben. Wie alt ist die Rede von der "Risikogesellschaft"? Immerhin verdient ja auch die Pharmaindustrie an uns Kranken, später dann mal.

@ Nachfragerin

"Sie (und andere) scheinen nicht wissen, dass in Deutschland bereits seit Jahrzehnten(!) Glyphosat zum Einsatz kommt. Ein Vergleich zu den Vorjahren ist daher keine belastbare Grundlage für Ihre Behauptung, zumal man sich mit solchen Erinnerungen an "Früher" gern selbst betrügt."

Von Glyphosat wurde behauptet es würde sich bis zum Verzehr durch den Menschen zersetzen. Das hat sich als unrichtig erwiesen.
Können sie aus ihrem persönlichen Wissen heraus eine Übersättigung ausschließen , die sich nach dem Jahrzehnte langen Gebrauch jetzt erst zeigen könnte ?

Viel Erfolg

wünsche ich ihr dabei. Endlich mal ein Politiker, der sich einer starken Agrarlobby entgegenstellt.
Dieses Zeug ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hochgradig Giftig und Krebserregend, oder weshalb müssen die Pflanzenteile, die nicht zum Verzehr geeignet sind, wie Sondermüll behandelt werden.

Ich glaube zwar nicht, dass sie mit dem Verbot durchkommt, aber ich würde es ihr wünschen und Wünsche ihr Durchhaltevermögen und viel Erfolg.

Gestern war zu lesen, dass die Rebhühner aussterben und der Bestand an Singvögeln zurückgeht, weil sie keine Nahrung mehr finden. Obstbauern beklagen sich das ihre Bäume unzureichend bestäubt werden, weil es immer weniger Bienen gibt.
Auch wenn es immer noch geleugnet wird, bin ich der Überzeugung, dass das Bienensterben sehr wohl etwas mit diesem Gift zu tun hat.

Neonicotinide sind offensichtlich das Problem

Nicht Herbizide, sondern Pestizide sind das Problem stark zurückgehender Insektenpopulationen.
Dazu gibt es einen Online-Artikel auf Geo.de mit dem Titel:

" Tatort: Wiese - Pestizide und das Ende unserer Insekten".

Wo das Insektensterben stattfindet, ist das Vogelsterben nicht weit:
Auf bund-rvso.de gibt es einen Artikel dazu:

"Vogelsterben Deutschland 2017? Ursachen: Insektensterben, Agrargifte, Neonicotinoide, Naturzerstörung, Katzen, Verkehr oder Windräder & Rabenvögel?"

Menschheitsgeißel

>[W]as macht bei all dem Zeug, dass wir sowieso schon im Körper haben, schon ein bisschen Glyphosat?<

Sg Kunstniete,

alles kann Krebs verursachen. Und das schon immer. Ein beträchtlicher Teil der heute lebenden Menschen wird an Krebs versterben. Und - das ist gut so!

Bevor Sie empört protestieren, lesen Sie bitte weiter. Was menschenverachtend und zynisch klingt, ist es in diesem Fall nämlich nicht. Denn Krebs ist eine Krankheit, die normalerweise erst in höherem Alter auftritt. Früher haben die Menschen dieses Alter erst gar nicht erreicht - wg. Seuchen, Hunger, Kriegen, .... Heute hingegen sind diese Faktoren zumindest in Mitteleuropa weitgehend beseitigt - die Menschen werden jetzt alt genug, um an Krebs zu erkranken. (Der Sieg über den Krebs würde übrigens, soweit ich mich erinnere, die Lebenserwartung um ca. 2 Jahre erhöhen.)

Zu Krebserregern: Ein Artikel unter vielen anderen ist "Alles macht Krebs" von Thilo Spahl, vielleicht mögen Sie ja mal nachgoogeln.

MfG A.

Es ist ja nicht nur Glyphosat

Es bräuchte eine entschiedene politische Haltung, nach und nach Deutschland auf ökologisch verantwortbare Landwirtschaft umzustellen.
Das muss möglich sein.
Aber es muss auch gewollt werden.
Keiner greift freiwillig auf eine heiße Herdplatte, weil die Folge direkt spürbar ist.
Essen und Trinken aus vergifteter Natur hat schleichende Folgen, die nie so direkt erlebbar sind. Also wird nicht gehandelt.
So simpel scheint es mir zu sein.

Unsere Windschutzscheiben

Unsere Windschutzscheiben sind der finale Lackmusstest für den Zustand unserer Natur.

Hendricks will Glyphosat-Zulassung verhindern

Jetzt wird es spannend:Wer setzt sich durch ? Die Ministerin Barbara Hendricks oder die Lobbyisten ?

Das Bienensterben hat aber eher mit den Neonicotinoiden zu tun,die in den Insektiziden Gaucho und Poncho enthalten sind.

@Kunstniete - künstliche Probleme

15:04 von Kunstniete:
"Gewässerschädigende Substanzen sind aus einem simplen Grund problematisch: Was auf dem Feld eingesetzt wird, landet auch im Gewässer."

Jein. Im Vergleich zu Düngemitteln wie beispielsweise Ammoniumnitrat ist Glyphosat etwa 20 mal schlechter in Wasser löslich und wird auch deutlich besser im Boden gebunden.

"Stellen Sie sich vor, dieser Hinweis fehlte auf den entsprechenden Verpackungen und ein Anwender bekommt das Zeug in die Augen und erblindet."

Dieser Hinweis ist Pflicht. Und Gefahren für die Gesundheit gehen von allen möglichen Substanzen und Gegenständen aus, mit denen man im (beruflichen) Alltag zu tun hat. Es ist nicht dem Hersteller anzulasten, wenn der Anwender die entsprechenden Sicherheitsvorschriften nicht befolgt.

@Anderson - Ansammlung im Körper

16:09 von Anderson:
"Können sie aus ihrem persönlichen Wissen heraus eine Übersättigung ausschließen , die sich nach dem Jahrzehnte langen Gebrauch jetzt erst zeigen könnte ?"

Das kann ich nicht, aber die meisten Giftstoffe werden von der Leber zersetzt und/oder über die Nieren ausgeschieden. Eine Ansammlung im Körper ist mir nur von Schwermetallen bekannt und wäre in dieser öffentlichen Debatte garantiert berücksichtigt worden.

Dass hier ist nur ein Teil der Wahrheit betreffend Glyphosat

Aber dass hier:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/glyphosat-193.html

Die Brüsseler Behörde ignoriere komplett die Schäden für die Tier- und Pflanzenwelt. "Deshalb bleibe ich bei meinem Nein", sagte die SPD-Politikerin der "Bild"-Zeitung.

"Wir haben seit Beginn der Glyphosat-Debatte darauf hingewiesen, dass jede Neuregelung nachteilige Folgen für die biologische Vielfalt verhindern muss. Leider geht der neue Vorschlag der EU-Kommission darauf nicht ein."

ist nur ein Teil der Wahrheit. Der zweite Teil der Wahrheit ist, dass dieses Zeug alle Pflanzen abtötet, die NICHT von Monsanto gemacht wurden und damit NICHT gen-manipuliert sind und es ist darueber hinaus auch schon in allen Lebensmitteln drin (Glyphosat wurde schon in Brot, Brötchen, Mehl, Bier und weiteren Lebensmitteln gefunden). Und auch im Körper des Menschen ist es schon gefunden worden (Urin- und Blutuntersuchungen).

"Nicht offiziell

"Nicht offiziell krebseregend..." aber inoffiziell schon, müsste es heissen. Dafür muss man nur nach Südamerika schauen. Für Argentinien z. B. gibt es belastbare Studien, die zeigen, dass die Krebsrate in Soja-Anbaugebieten um das Mehrfache zugenommen hat. Zugegeben, die Belastung dort ist wegen der luftgestützten Ausbringung besonders hoch, aber krebserregend ist das Zeug jedenfalls ganz, ganz sicher. Daher hoffe ich, dass Hendricks (warum auch immer) für einmal standhaft bleibt.

Nulldiät

>"Nicht offiziell krebseregend..." aber inoffiziell schon, müsste es heissen. Dafür muss man nur nach Südamerika schauen. Für Argentinien z. B. gibt es belastbare Studien, die zeigen, dass die Krebsrate in Soja-Anbaugebieten um das Mehrfache zugenommen hat. Zugegeben, die Belastung dort ist wegen der luftgestützten Ausbringung besonders hoch, aber krebserregend ist das Zeug jedenfalls ganz, ganz sicher.<

Sg pnyx,

alles ist potentiell krebserregend, selbst ein einziger Sonnenstrahl. Ich zitiere mal etwas aus dem von mir oben erwähnten Text von Hrn. Spahl:

"Bananen enthalten viel Kalium und 0,012% allen natürlichen Kaliums ist radioaktiv und damit potenziell krebserzeugend. Noch schlimmer sind Paranüsse. Die nehmen Radium aus dem Erdboden auf und strahlen noch fünfmal stärker als Bananen. (...) Dann aber auch Anis, Äpfel, Basilikum, Brokkoli, Rosenkohl, Kohl, Melonen, Karotten, Blumenkohl, Sellerie, Zimt, Nelken, Kakao, Grapefruitsaft, Honigmelone, ..."

MfG A.

Wie sie ist zu was gut?

Bisher hatte ich nicht den Eindruck das diese so wie manch andere Ministerbesetzungen was anderes sind als gut für den Bürger sondern für die Lobbys u. Interessen. Aber Gift bleibt Gift u. wenn das Gift sich in uns allen schon kommuliert vorkommt so will ich das als Bürger nicht nur weil der Bauer was bei der Ernte spart oder der Ertrag auf Kosten von Umwelt u. Mensch höher ist. Keine Insekten mehr ;Vögel;Bienen;Reephühner;Frösche usw.in Wüsten voller Monokulturen damit die Überproduktion die Märkte in Afrika oder sonst wo ruiniert. Nein Glyphosat oder was da sonst im Umlauf ist ist nicht das Mittel der Wahl die wir nur noch haben. Es ist oder kann der Sargnagel wenn auch nur einer sein!

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