Kommentare

Man mag über den geistigen Zuschnitt

des Mr. Trump denken, was man will. Sein Machtkalkül ist eines amerikanischen Präsidenten würdig.

Stockkonservativer zopf vs. moderner Präsident

Ich bin anscheinend stockkonservativ, denn ich bin strikt gegen diese modernen, präsidialen Pöbeleien.

So kann sich vielleicht ein Asi aus einem üblen Kiez aufführen, aber vom Präsidenten einer der führenden Weltmächte erwarte ich dann doch gewisse Umgangsformen.

Gruß, zopf.

Wie peinlich, sein völlig

Wie peinlich, sein völlig inadäquates Verhalten als "neuen Stil" zu verkaufen. Wie verzweifelt und überfordert muss der sein. Es wird Zeit, dass auch die Republikaner sich von diesem Kuckucksei trennen.

Mr President.

"Trump habe dem Paar angeboten, sie zu verheiraten."

Ist ja ein Ding... das kann er auch noch?

modern präsidial

Ich finde es gut, dass sich der Präsident von der Journalie nicht auf der Nase rumtanzen lässt. Die Vertreter der schreibenden Zunft sollten ihre eitlen Selbstdarstellungstriebe besser kontrollieren und sich auf die Berichterstattung konzentrieren.

Einen Neunjährigen...

...würde man gehörig zusammenstauchen (damit meine ich: ihm eindringlich klar machen und nicht etwa, ihm was hinter die Ohren geben), wenn er über jemand anderen Derartiges verlauten ließe, wie dies der Präsident der USA per Twitter die ganze Welt wissen lässt.
Und wenn sich der Neunjährige dann auch noch bockig stellt, wären Hausarrest und Compi-/Handysperre angesagt. Geht natürlich bei Trump nicht, leider. Und immer, wenn man denkt, schlimmer geht's nimmer, setzt er doch noch einen drauf.

Das Einzige, was mir bei diesem Mann noch gelingt, ist Fremdschämen.
Aber es gibt ja noch genügend viele Leute, die das als Stärke auslegen.

@verrückte Mika, 13:12

Die Art seiner Wortwahl finden Sie also in Ordnung?
Und Sie finden nicht, dass sich der Präsident auf seine Aufgaben konzentrieren sollte, nämlich verantwortungsvoll zu regieren, anstatt sich auf dieses Niveau hinab zu begeben?
Ihr Beitrag legt einige Schlussfolgerungen nahe...

Tropfen eigentlich derartige Begriffe, wie...

...“modern präsidial“ aus dem eigenen Hirn des Präsidenten, oder hat er wohl jemanden, der sie ihm eingibt?
Im letzteren Fall verdienten dann Zwei ein Rede- und Twitterverbot.

re harry_up

"dass sich der Präsident auf seine Aufgaben konzentrieren sollte, nämlich verantwortungsvoll zu regieren, anstatt sich auf dieses Niveau hinab zu begeben?"

Exakt das macht er doch. Indem er sich auf das Niveau dieser Pressevertreter hinab begibt, öffnet er den Menschen die Augen, die dann sehen können, wie schlecht es um sie bestellt ist. Es ist sogar sehr verantwortungsvoll dem Irrglauben die Presse hätte die Wahrheit für sich gepachtet entgegenzutreten.

Re verrückte Mika, 13:55

als Präsident auf dieses Niveau hinabzusteigen - das ist doch nun wahrhaftig nicht dessen Aufgabe. Wenn er schon meint, das müsse beantwortet werden, hat er für Derartiges genügend willige Handlanger, die das tun können und tun sollten - die Zeit eines Präsidenten ist ebenso knapp wie wertvoll.
Nur bei Herrn Trump nicht. Das ist ja mit das Seltsame an seinem Regierungsstil.

re 13:12 von verrückte Mika

Ich finde es gut, dass sich der Präsident von der Journalie nicht auf der Nase rumtanzen lässt.

Wie soll jemand, der auf Kritik der "Journalie" nur mit Rumpelstielzchen- Gehabe reagieren kann, einen ganzen Staat würdevoll regieren?
Und selbst falls sich ein Medienvertreter mal im Ton vergreifen sollte, ist es für einen Politiker schlicht unwürdig, persönliche Beleidigungen durch die Welt zu twittern ("Psycho-Joe" und "low I.Q. Crazy Mika"). Das ist unwürdig!

@ verrückte Mika 13:12, 13:55

Wenn Sie das Bild des gemeinen Journalisten und der unfairen Berichterstattung heranziehen zeigt mir, dass Sie keine Argumente haben. Donald Trump nutz die Medien als Feindbild um seine eigenen Unterstützer zu mobilisieren, dies sollte langsam jedem klar sein. Für die kritischen Berichte ist Donald Trump ganz alleine verantwortlich, wenn sie nicht sogar beabsichtigt sind. Trumps Tiraden auf Twitter haben ein Ausmaß angenommen, dass inzwischen konservative Kommentatoren sich angewidert von ihm abwenden.

Solange von 419 geprüften Aussagen von Donald Trump 69% falsch sind, würde ich mich mit der Behauptung über Wahrhaftigkeit sehr zurücknehmen.

politifact.com/personalities/donald-trump/

@ 13:12 von verrückte Mika

Zitat: "Die Vertreter der schreibenden Zunft sollten ihre eitlen Selbstdarstellungstriebe besser kontrollieren und sich auf die Berichterstattung konzentrieren."

Die Medienvertreter konzentrieren sich auf die Berichterstattung, daß es an Mr. Trumps politischen Entscheidungen und seinem persönlichen Benehmen so viele höchst kritikwürdige Punkte gibt, liegt allein an Mr. Trump, nicht an den Medien.

Mit Selbstdarstellung hat das nichts zu tun, ich hab ehrlich gesagt noch keinen Bericht gelesen, oder gehört in dem der Journalist seine eigene Person oder seine eigenen Fähigkeiten in den Vordergrund gerückt hätte.

Im Punkt übertrieben Selbstdarstellung ist Mr. Trump der ungekrönte König, da scheinen sie massiv etwas durcheinanderzubringen.

Sie scheinen sich genau wie Mr. Trump eine kritikfreie Hofberichterstattung, eine Jubelpresse zu wünschen, die ist aber lediglich ein Merkmal für despotische Regimes, in denen eine freie Presse unterdrückt wird.

Gruß, zopf.

Was soll das denn bedeuten?

"Man mag über den geistigen Zuschnitt des Mr. Trump denken, was man will. Sein Machtkalkül ist eines amerikanischen Präsidenten würdig."
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Ist das Ernst oder Zynismus? Kann dem nicht so ganz folgen!

Die "Washington Post" mutiert zum Klatschblatt

Eigentlich ist die "Washington Post" ja eher für Seriösität bekannt. Aber dass sie sich jetzt von der Boulevardpresse instrumentalisieren lässt, und einen Gastbeitrag veröffentlicht in dem es um Fake-Face-Liftings und Golfclubeinladungen von Journalisten-Sternchen geht, hat doch schon das Niveau von Bunte und Bild der Frau.

Was wirklich Angst macht

ist diese, von Trump nun hinlänglich unter Beweis gestellte Persönlichkeitsstruktur in Verbindung mit seiner außenpolitischen Macht.

Schon vor der Wahl schätzte ich Trump als fast gefährlicher als G.W.Bush ein - nun muss ich sagen, dass ich mir dieser Einschätzung sicher bin. Wie wird dieser Mensch reagieren, wenn es in den USA nochmals zu einem schweren Anschlag kommen wird?

Mit Obama hatten wir einen außergewöhnlichen Mann im weißen Haus und mag Trump auch dessen Politik zurückdrehen, seine Größe wird er nie erreichen. Er wird als das peinliche Gesicht des reaktionären Backslash in den USA in die Geschichte eingehen.

@ 18:10 von Hetero Pride

Zitat: "Eigentlich ist die "Washington Post" ja eher für Seriösität bekannt. Aber dass sie sich jetzt von der Boulevardpresse instrumentalisieren lässt, und einen Gastbeitrag veröffentlicht in dem es um Fake-Face-Liftings und Golfclubeinladungen von Journalisten-Sternchen geht, hat doch schon das Niveau von Bunte und Bild der Frau."

Sie irren, die seriösen Medien dokumentieren die Arbeit der Regierung und des Präsidenten, das ist ihre Aufgabe.

Wenn der Präsident sich via Twitter, in ungebührlicher Weise, über "Fake-Face-Liftings und Golfclubeinladungen von Journalisten-Sternchen" abarbeitet, statt sich um Regierungsgeschäfte zu kümmern, berichten sie eben darüber.

Und Bunte und Bild tun sie auch Unrecht, das ist nicht deren Niveau, das ist Trumps Niveau.

Gruß, zopf.

Modern präsidial ist das

Modern präsidial ist das also. Hätte man nicht gewusst, dass diese Tweets von Goldköpfchen stammen, man hätte glatt meinen können, da sei ein Zuhälter aus der Primitivitätsklasse 1a unterwegs. Sind sich die Amerikaner nicht zu schade für dieses Zerrbild eines Präsidenten?
Wenn so jemand in Deutschland unterwegs wäre, hätte er schon X Beleidigungsklagen am Hals!

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