Ihre Meinung zu: EU-Kommission verhängt Rekordstrafe gegen Google

27. Juni 2017 - 11:49 Uhr

Google benachteilige Konkurrenten bei der Suche nach Online-Shopping-Angeboten, meint die EU-Kommission - und hat eine Rekord-Wettbewerbsstrafe von 2,42 Milliarden Euro verhängt. Google erwägt, dagegen vorzugehen.

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Kommentare

Und die anderen Suchmaschinen?

Benachteiligen sie nicht?

Autsch......

Selbst für Google ist das ein Haufen Geld.
Aber gut so. In der Regel kommen die Großkonzerne sowieso mit vielen Sachen durch.
Siehe Steuerzahlungen deutscher und internationaler Konzerne.....

Strafzahlung

Bekommt Googel Rabatt? Wieso zahlen Deutsche Unternehmen sehr viel mehr und eins der finanzstärksten Unternehmen Weltweit kommt so billig davon?

Bei den Amis hätte Googel 40

Bei den Amis hätte Googel 40 Milliarden gezahlt.

YES!

Das sitzt...

Brexit ik hoer Dir trapsen

Kann man erfahren wieviel von den 2,42 Milliarden Strafe in Bruessel haengen bleiben, oder wer der Nutzniesser der Zahlungen sein soll?

Bravo genau richtig

Genau die richtige Methode, die Amerikaner können das ja auch, siehe VW oder Deutsche Bank usw. Sie sind ja auch nicht kleinlich, wenn es ums Abkassieren Europäischer Firmen geht.
Eigentlich noch zu zu wenig!

EU-Kommission @ Google

Wahnsinn, endlich passiert mal was in Richtung Großkonzerne in der EU.
Das ist gut, vor allem ein Argument FÜR die EU.

Mit freundlichen Grüßen ^^

So eine Strafe hätte ich auch

So eine Strafe hätte ich auch für Whatsapp für die Weitergabe der persönlichen Daten seiner Nutzer an Facebook erwartet. Die 100.000 €, die Whatsapp eingewilligt hat zu zahlen schmerzen dem Unternehmen nicht wirklich.

Gut so!

Da soll mal einer sagen, die EU sei ein zahnloser Tiger. Ein EU-Staat alleine wäre machtlos gegen Google.

In der englischen "Wired" war vor kurzem zu lesen, die Bosse des Silicon Valley zitterten vor Margarete Vestager, der EU-Wettbewerbskommissarin.

Diese Strafe ist zudem weder maßlos noch antiamerikanisch. Die Firmen, die geklagt hatten, sitzen nämlich selbst in den USA.

Es geht einfach darum, dass kein Unternehmen eine unkontrollierte und zudem weltweite Macht haben darf.

2.420.000.000 Strafe ...

na das ist mal ne Nummer.

Und gäbe es die EU nicht, könnten solche wettbewerbswidrigen Handlungen von Großkonzernen nicht geahndet werden.

Kleiner Denkanstoß an alle EU-Zweifler - ;)

Google wird es bei 1 Milliarde Gewinn monatlich sicherlich verkraften.

also...

jedes Unternehmen das in seiner Firma zuerst an sich denkt wird jetzt bestraft...oder wie...da wo es nötig ist gehts ohne Strafen..siehe VW...
das ist eher Rache gegen die USA...

Nutznießer?

@IBERLIN

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass Sie das Prinzip der Europäischen Union nicht verstanden haben.

Sonst würden Sie NIEMALS solch eine Frage in den Raum stellen.

Einfach mal googeln ... oder alternativ Metager, Duckduckgo, Bing, Yahoo, etc. nutzen.

Keiner muss Google verwenden

Es gibt genug andere Suchseiten. Wo ist das Problem?

Gute Sache, gegen kartellartige Strukturen vorzugehen

Aber wann sorgt endlich eine EU-Kommission dafür, dass weltweit agierende Konzerne wie
Google, aber auch Amazon, IKEA und wie sie alle heissen für ihre europäischen Töchter die in der EU üblichen Steuersätze zahlen?

na dann google ich eben nicht mehr weiter

Was soll das ?

EU verhängt Strafe, was für ein Kokoloris !

Sind es nicht die Verbraucher, die googlen und simmsen, was das Zeug hält ?

Allerdings finde ich mein Windows Smartphone auch viel besser, als so ein Androidkram.

Frage mich allerdings, wieso wir Europäer nicht selber sowas wie Google auf die Beine stellen können ?

Irgendwie sind wir doch alle abhängig von sonem Google und können nicht mehr ohne.

Aber bestrafen, das können wir besser !

Irgendwas fehlt hier an der Logik.

Interessanter Zeitpunkt

Der Zeitpunkt ist deswegen interessant, weil Google in Amerika gerade Shopping-Buttons direkt aus den Suchergebnislisten (SERP`S) heraus testet, die dann sehr wohl zu einer relativ starken Marktverschiebung unter Online-Shop-Betreibern führen könnten.

(Siehe z.B. https://www.channelpilot.de/blog/ChannelPilot/google-buy-button)

Verbraucher muss seine Macht nutzen

Es gibt Alternativen zu Google, die nicht wirklich schlechter sind. Dieser Konzern hat jede Menge Dreck am Stecken, worüber auch nahezu jeder schimpft. Zahlt kaum steuern, hilft beim Ausspionieren seiner Nutzer und vieles, vieles mehr.
Ich persönlich verwende inzwischen Ecosia. Sicher gibt es auch noch weitere Alternativen.

@12:40 von Prof.

Keiner muss Google verwenden
Es gibt genug andere Suchseiten. Wo ist das Problem?

Benachteiligt wird hier nicht der Verbraucher, der natürlich alle möglichen Suchmaschinen verwenden kann, wenn er will, sondern Firmen, die durch Googles Suchalgorithmen benachteiligt werden. Und da eben die meisten Internet-Nutzer Google verwenden und eben nix anderes wollen, hat eben Google eine marktbeherrrschende Position inne und auch die damit verbundene Verantwortung.

Das ist so ein

Das ist so ein Quatsch...
Google ist ein Unternehmen und wer die Dienstleistungen nutzt, nutzt sie eben. Google ist kein öffentliches Eigentum oder von Rundfunkgebühren finanziert. Es besteht kein Recht auf Gleichstellung.

Kann man dann als nächstes alle Automarken verklagen, weil diese nur ihre Originalteile verbauen wollen?
Oder Vorwerk, weil der Vertreter beim Vorstellen des Staubsaugers nur hauseigene Beutel anbietet?
Wieso hat es sowas "damals" nicht gegeben, als Marken wie Coca Cola, Microsoft oder McDonald's entstanden? Im Endeffekt haben die alle gleich gehandelt.

Google muss wirklich

Google muss wirklich eingedämmt werden. Sagte Ich schon vor 10 Jahren.

@11:52 von Tada

Welche anderen Suchmaschinen meinen Sie? Die haben doch alle mit Abstand hier bei uns nicht diese Marktmacht.

@12:04 von blubber2

Liebe(r) blubber2, mit Verlaub, was Sie da schreiben ist blubber.

Was haben die Strafen von VW und Deutsche Bank in den USA mit der Kartellstrafe von Google in der EU zu tun?

VW und Deutsche Bank haben betrogen und werden dafür bestraft. Google verstößt in der EU gegen das Kartellrecht. Das Eine hat mit dem Anderen nun wirklich nichts zu tun.

@12:23 von odindonar

Was haben denn die USA vor 7 Jahren gemacht, das sich die EU nun rächt? Das Verfahren läuft ja bereits seit 2010. Es geht um Kartellrechtliche Fragen und da hat auch Mercedes schon eine Milliardenstrafe verkraften müssen. Ihre Einwände sind also haltlos.

@12:44 von lubbert

Alle die von Ihnen genannten Firmen zahlen für ihre europäischen Töchter auch entsprechende Steuern in der EU. Nur ist es leider so, das die Steuerhoheit nicht bei der EU liegt, sondern bei den einzelnen Staaten. Die Kommission kann also nicht dafür sorgen, das diese Konzerne mehr Steuern zahlen. Das können nur die einzelnen Staaten in der EU. Erst wenn diese sich alle auf eine einheitliche Besteuerung einigen und die entsprechende Steuerhoheit an die EU abgeben, kann die Kommission da wirksam einschreiten.

Sie zeigen also auf die Falschen mit dem Finger. Die Kommission kann nur das ausführen, was sie als Auftrag von den einzelnen Staaten erhalten hat.

@16:24 von moas

"Kann man dann als nächstes alle Automarken verklagen, weil diese nur ihre Originalteile verbauen wollen?
Oder Vorwerk, weil der Vertreter beim Vorstellen des Staubsaugers nur hauseigene Beutel anbietet?"

Wenn Vorwwerk eine Marktbeherrschende Stellung auf dem europäischen Markt hat, dann könnte man die bei einem solchen Vorgehen auch verklagen.

Das Kartellgesetz untersagt nicht generell Kopplungsgeschäfte, es untersagt nur Firmen, die bereits eine Marktbeherrschende Stellung innehaben solche Geschäfte, damit sich die Marktmacht nicht immer weiter auswächst. Am Ende gäbe es dann nämlich nur noch eine Firma, die dann eben auch die Preise diktieren kann.

NÖ....

.....ich finde GOOGLE sehr gut, weil die ANDEREN viel schlechter sind.

Ich denke mal, daß das nicht

Ich denke mal, daß das nicht ohne Vorwarnung kam.
Also hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Ist zwar auch für Google eine Menge Geld, aber das ist ja der Sinn der Strafe. Wenn sie es aus der Portokasse zahlen können, ist es wirkungslos.
Und ja, nicht nur Europäische, sondern auch US-amerikanische Konzerne sollten sich an Regeln halten.

Google Strafe

Das Problem sind die Politiker. Die können
1. Nur bestrafen und gängeln
2. Einfach nicht begreifen das jeder Mensch das Recht hat
sich selbst zu entscheiden.

Google ist für mich auf jeden Fall wichtiger, als alle die sich in der Kommission den Hintern platt sitzen.
Und wer es nicht schafft eine andere Suchmaschine zu nutzen, sollte aus dem Internet einfach raus bleiben.

Das ist erst Teil 1 der Strafen, die noch folgen werden

Bis jetzt hat die EU-Kommission erst einen einzigen Tatbestand (von mindestens vier möglichen weiteren) mit einer Geldstrafe belegt, die noch weit unter den Möglichkeiten der EU und weit unter einer Schmerzgrenze von Google liegt.

Unser deutsches Kartellamt hatte diese Fälle alle auf dem Tisch und sah sich damals nicht in der Lage, auch nur einen einzigen davon durchzuziehen. Erst die EU zog dann einige Verfahren von Bonn nach Brüssel.

Das heutige Verfahren wurde bezeichnenderweise von einer ganz kleinen Firma aus England angestoßen, das vom ersten Tag an alles dokumentiert hat, was Google unternahm, um einen Mitbewerber auszuschalten. Die Firma Foundem hat da großartige Arbeit geleistet, aber sie ist nicht die einzige, die von Anfang an registrierte, wie Marktmanipulation durch Google funktioniert. Die anderen Firmen sind auch dagegen vorgegangen und warten nun darauf, dass auch ihre Verfahren entschieden werden. Leider ist es für ganze Branchen aber inzwischen zu spät.

@ Arthur Langer

Das Problem sind nicht die Politiker, sondern Unternehmen, die ihre Marktmacht missbrauchen. Letzten Endes zahlen die Verbraucher dafür, dass Google immer höhere Werbepreise verlangen kann, weil der Wettbewerb durch Google praktisch abgeschafft wurde.

Aber das muss man nicht verstehen. Dafür gibt es ja Kartellwächter, die verstehen das.

Google ein Problem.

Der Google kommt gemessen an seinem Marktanteil, Marktmacht, Umsatz- und Profitgröße sehr, sehr billig davon. Das Google kaum Konkurrenz hat, eine Schande für Europa, bestätigt nur al zu deutlich die unglaubliche Marktmacht dieses Unternehmens. Mich wundert das die EUGH hier nicht gegen vorgeht, es ist klar im Widerspruch zur nationale Gesetzgebungen vieler Europäischer Staaten.

Falsches Urteil

Google ist für mich wie die Tageszeitung. Bekannte, große Firmen haben große Anzeigen. Kleine Unternehmen haben kleine oder keine Anzeigen.
Wenn ich bekannt werden will, muss ich Geld nehmen, und eine große Anzeige schalten.
Der Rest entscheidet der Kunde. Wenn ich "Baumarkt" suche, habe ich erst die Märkte in meiner Gegend (Was soll ich in Köln mit ein Münchner Baumarkt). Was viel Gesucht wird, steht weiter vorne.
Ich bestimme mit meine Stichwörter was ich suche. Das ist in alle Suchmaschinen so. Und wo ich hinterher einkaufe, entscheide ich auch.

@Google ein Problem. 18:08 von friedrich peter

Leider sind im Zuge der Globalisierung die nationalen 'Kartellwächter'
eher nur noch zu belächeln, zumindest von den 'Global Playern'.

Ist eben nicht mehr so wie in der Weimarer Republik als es noch die Hugenberg-Gesetze gab. (Gegen eben diese Konzentration)

Heute kann das nur die EU oder das amerikanische Handelsministerium leisten.
Von China kommt da ja auch nichts, da hängt der Staat direkt drin.

Die letzte Zerschlagung eines 'Grossen' (AT&T) ist auch schon lange her...

schlafenden Riese wecken!

US-Präsident Trump
mag die Europäischen Union bekanntlich nicht.
hoffentlich mischt er sich nun nicht ein
und verhängt nun Strafzölle.

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