Kommentare

Die Probleme der heutigen EU

Es gibt zu viele Zwerge im Geiste in Führungspositionen.

Es gibt zu viele Abgehobene in hohen Beamtenpositionen.

Es gibt zu viele undurchsichtige Verflechtungen von Lobbyisten und Politikern vor Ort.

All das - und noch mehr - führt dazu dass heute, von KEINER Seite aus, Denken in Dekaden möglich ist.

Ein Zwerg sieht halt nur bis zu seiner Zipfelmütze,
die Abgehobenen nur Wolken anstatt die Bewohner der Erde
und Lobbyisten leitet nur die Gier und keine moralischen Visionen.

Die EU verfault von innen heraus.

Frau Merkel konnte es zuletzt ja recht gut...

...mit Horsti aus Bayern, der Eine oder Andere hat vielleicht noch das Foto in Erinnerung, auf dem sich beide tiiief in die Augen schauten.
Mit dem jungen, dynamischen Macron geht vielleicht kein Ruck durch die EU, aber ganz sicher einer durch “Maman“.
Ob's reichen wird, die etwas in die Jahre gekommene EU wieder ans Laufen zu bringen - das wäre zu hoffen, die Erfahrungen mit Macrons Vorgänger stimmen aber eher bedenklich. Was hatte der nicht alles auf seiner Agenda. Was draus wurde, ist ja hinlänglich bekannt.

Götzenanbetung des neuen Superstars ist ebenso verfrüht wie lächerlich, daher unangebracht.

Gestern abend bei Frau Illner

Gestern abend bei Frau Illner wurden einige wichtige Dinge angesprochen, u.a. auch was die EU betrifft. Da entsteht mehr und mehr der Eindruck, dass es einfach nur eine große Vetternwirtschaft ist aber keine Wertegemeinschaft die andere Meinungen akzeptiert und respektiert.

So lange sich dies nicht ändert, wird es ein zerstrittener Haufen sein und vor allem bleiben.

Die EU ist in Kernfragen zerstritten

"Geld aus Brüssel? Ja, bitte. Flüchtlinge aus muslimischen Staaten? Nein, danke. Wütend keiften die Angegriffenen zurück"
Da müssen wohl alle vernünftigen Bürger der EU Macron vollkommen recht geben, wenn sich die betroffenen EU-Länder zu Unrecht angegriffen fühlen. Wer Geld von der EU haben will, muss auch für die gemeinsamen Ziele einstehen und sich verpflichtet fühlen, diese umzusetzen. In einer Union kann nicht jedes Mitglied seine eigene Politik machen wollen.

Was die Altvorderen

in mühseligen kleinen Schritten aufgebaut haben hat ihre Nachfolgerin wieder zunichte gemacht.

Wenn man liest...

..." Verlängerung der Russland-Sanktionen, ein neuer europäischer Verteidigungsfond, ständige EU-Kampftruppen (...)" - dann kann man sich nicht des Gedankens bzw. der Hoffnung erwehren, daß diese Gemeinschaft sehr bald das Zeitliche segnet.

@Joes daily World um 11:46 Uhr

Ihr Zitat: "Es gibt zuviele Abgehobene in hohen Beamtenpositionen". Können Sie für diese Behauptung belastbare Beispiele nennen - oder ist das wieder einmal die übliche neiderfüllte Beschimpfung von Politikern und/oder Beamten? Sie müßen sich da schon festlegen und auch Beispiele bringen!

Macrons mutige Stimme: "Geld aus Brüssel? Ja, bitte. ..."

Macron hat hier mutig benannt, was fast alle Menschen, die ich kenne und die überwiegend sozial und mitte-links stehen, ebenfalls denken. In diesem Punkt widersteht er der Verlogenheit, die hinter der ständigen EU-Wertedebatte steht. Leider spielten seither alle schön mit, denn Polen ist ein strategisch und wirtschaftlich interessantes Land, außerdem mögen viele CSU Wähler, die man nicht verprellen will, Hrn Orban.
Ich hoffe sehr, dass Macron mit den Lügen und dem Schönreden, was den Zustand der EU angeht, endlich aufräumt, denn nur dann gibt es eine Chance auf echte Besserung. Denn vor allem D. hat hier eine sehr schmutzige Weste, sei es im Umgang mit der Türkei, vor allem aber auch mit Ungarn und Polen. Im neo-liberalen Geist mögen sich Macron und Merkel nahe sein, in manch anderen Bereichen auch. Wennn es um Ehrlichkeit und Authentizität geht, hoffe ich aber, dass Macron hier vorangeht! Ich befürchte jedoch, dass die Arbeitsmarktreformen in F. schnell zur Entzauberung führen werden.

"Da wurde sie einen Moment

"Da wurde sie einen Moment lang sichtbar - die authentische EU: In den Kernfragen heillos zerstritten und ohne ein wirkliches Konzept für die Zukunft." (Ralph Sina, ARD-Studio Brüssel)

Daran wird sich auch nichts Grundlegendes ändern, denn wie sagt der Volksmus so treffend: "Das Hemd ist näher als der Rock."

Und weil das so ist, wäre es besser, jeder ginge seinen eigenen Weg.

Je kleiner ein Staat, je mehr Subsidiarität, je friedlicher ist eine Gesellschaft und je mehr Lebensqualität und Wohlstand kann für alle Bürger erreicht werden.

Eigenständigkeit schließt ja nicht aus, dass Waren und Menschen die Grenzen überqueren können, wenn sie zum Nutzen der Gesellschaft einen Beitrag leisten. So wird friedliche Kooperation möglich.
Je größer Staatsgebilde sind, ja mehr tendieren sie zu Herrschaftssystemen, die nur den Eliten Wohlstand bringen, während die gemeine Bevölkerung in Armut und Unterdrückung ihr Leben fristet, und die oft genug in Despotie enden.

12:05 von zerocool76

"" Gestern Abend bei Frau Illner wurden einige wichtige Dinge angesprochen, u.a. auch was die EU betrifft. Da entsteht mehr und mehr der Eindruck, dass es einfach nur eine große Vetternwirtschaft ist aber keine Wertegemeinschaft die andere Meinungen akzeptiert und respektiert.""
#
Ja, genau so habe ich die Diskussion bei Frau Illner auch verfolgt. Mein Eindruck,EU ist eine Gemeinschaft aus Egoisten. So wird das wohl noch lange bleiben.

@Joes daily World, @karlheinzfaltermeier

@Joes daily World, schöner Kommentar.
@karlheinzfaltermeier
"Für diesen Zeitraum von rund vier Monaten stehen ihm neben Gehalt auch mindestens 24.000 Euro monatlich als „Residenzzulage“ zu. Insgesamt sind rund 500.000 Euro pro Person für ihn und seine Kollegen Jacek Dominik, Martine Reicherts und Ferdinando Nelli Feroci möglich, was für eine Kontroverse sorgte." Wikipedia über Kommissar Jyrki Katainen.

@12:17 von pkeszler

"Wer Geld von der EU haben will, muss auch für die gemeinsamen Ziele einstehen ..."

Ach, ist es jetzt schon ein "gemeinsames Ziel" möglichst viele Moslems in die EU zu holen?
Ich denke und hoffe, dass es nicht ein einziges Dokument gibt, in dem so etwas Verwerfliches steht.

Politik trennt, Unternehmer einen Menschen.

Wenn Politiker zusammen kommen, ist nun mal Streif vorprogrammiert. Das zeigt sich immer wieder, wie jetzt auch beim EU-Gipfel, der ja ein Treffen von Politikern ist. Aber Streit gibt es ja selbst innerhalb von politischen Parteien und erst recht im Verhältnis der verschiedenen Parteien zueinander. Überall sieht man nur Streitereien.

Bei Unternehmen ist das völlig anders. Es sind Zusammenschlüsse von Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichem Background, die zusammen etwas erreichen wollen. Über Landes- und politische Grenzen hinweg. Menschen tun sich zusammen mit Kapital und Wissen, um höhere Ziele gemeinsam zu erreichen. Höhere Ziele als der jeweils Einzelne.

Fazit: Politik trennt, Unternehmer einen Menschen. Politik gründet auf Zwang. Unternehmen gründen auf Freiwilligkeit. Eine marktwirtschaftliche Gesellschaftsordnung wäre also anzustreben, um die Lebensqualität der Menschen ständig zu verbessern und den Wohlstand zu steigern.

Schönes Europa

Anscheinend gibt es zu viele Interessen die nur sehr schwer unter einen Hut zu bekommen sind. Während die ersten Jahre damit verbracht wurden eine gewisse Angleichung herbeizuführen geht es jetzt mehr oder minder darum ein völliges Auseinander driften zu verhindern.
Nun zeigen sich die Fehler die bei der bedenkenlosen Ausweitung entstanden sind. Zudem kam noch der Fall des Eisernen Vorhangs der diese Lage noch mal zugespitzt hat und den Beitritt der Türkei verhinderte.
E. Macron wurde eigentlich dafür gelobt das er die Probleme der EU anpacken und diese auch in eine positivere Entwicklung bringen wollte. Wie dem jetzt auch sei, er steht eben auch erst am Anfang seiner Politik. Und von heute auf morgen wird eine prinzipielle Änderung dieser Verhältnisse nicht zu erreichen sein.
M. Schulz als gestandener Europa-Politiker bringt hier momentan wenig in die Diskussion zu diesem Thema ein.
Ich vermute mal das er nicht davon ausgeht das A. Merkel in diesen fragen alles richtig macht.

12:26 Winston S.

Wenn man liest......
Verlängerung der Strafsanktionen wegen der Krim. Und es dürfen keine Kreuzfahrtschiffe die Krim anfahren was für eine Heldentat da haben sich unsere EUler wieder mal übertroffen beim Kotau gegenüber unserem Gönner. Genau genommen werden die Krimbewohner für etwas bestraft was wir so herrlich am 3. Oktober feiern, nämlich ihre Wiedervereinigung.

Das sehe ich anders

Dass es Differenzen in der EU und unter ihren nationalen Regierungen gibt, lässt sich nicht bestreiten.

Aber: Wir sind nach Jahrzehnten des Zusammenwachsens an einem Punkt angelangt, an dem wir uns fragen müssen, ob wir von allen erreichten Errungenschaften und aller Wirtschaftskraft, Stabilität und politischer Potenz Abschied nehmen wollen, um uns anschließend einzureden, dass es das wert gewesen sei, oder ob wir anerkennen möchten, dass wir die Integration um jedes Europäers' Willen vollenden wollen.

Die Verteidigungsunion ist nur einer von vielen Bereichen, in denen den Staaten (stillschweigend) bewusst wurde, dass sie einzeln nicht mehr handlungsfähig sind.

Entweder wir wagen Gemeinsames, oder wir machen uns unwesentlich.

Dass trotz der vielen Differenzen integriert wird, finde ich positiv bemerkenswert!

@ Ernst

Das sehe ich aber komplett anders.
Die Geschichte lehrt: Je kleiner die Staaten, desto größer die nationalen Tendenzen und desto größer die Gefahr von kriegerischen Auseinandersetzungen.
Wann wird endlich aufgehört, die EU nur aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten.
Die EU ist die Hoffnung aus Jahrhunderten der Kriege und der Unterdrückung in Europa.
Diese Hoffnung beginnt bei mir zu schwinden, wenn ich so manchen Kommentar in diesem Forum lese.

Loseverfahren

Ich denke bei der Vergabe wäre ein Losverfahren die fairste Möglichkeit und würde auch schnell das nationale Denken verhindern. Darüberhinaus würde ich nicht auf die EU verzichten, hat sie doch viele positive Seiten, die gerne übersehen werden. Das wir nicht von heute auf morgen zusammenwachsen war von Anfang an klar, aber vielleicht erleben das die künftigen Generationen... Für mich ein Ansporn weiter Fan der EU zu bleiben!

Abwarten

Die Eu bedarf einer Reform, einer Neuausrichtung und diese ergibt sich nun mal nicht alleine oder vor allem durch Neulinge in ihren Reihen, sondern durch Brexit und eine gewisse Unabhängigkeit im Agieren gegenüber anderer Staaten, wie z.b. den USA.
Die Karten können neu gemischt werden, doch da Hilfen keine alten Floskeln gegenüber den immer wieder unter Kritik geratenden osteuropäischen Nachbarn, so wie es der französische Präsident jetzt schon wieder unter Beweis stellt, sondern dieser Dialog zu unseren Verbündeten sollte komplett erneuert werden, als Zeichen der Einheit, denn sonst wird die Einigung weiterhin sich schwierig gestalten.
Ich frage mich wo das herrührt , mit welcher Arroganz oder Überheblichkeit die Geschicke in der EU geführt werden.
Diese Allianz kann nur weiterhin bestehen, wenn ihre Zukunft auf der Basis des Vertauens und des Gemeinwohls aller Beteiligten aufgebaut wird.
Sich dabei immer weiter des Rosinenkuchens zu bedienen funktioniert nicht. Das gilt für alle.

Mein Wunsch wäre es, wenn auf die nahezu perfekte Theater-Inszenierung des EU-Gipfel in Brüssel verzichtet werden könnte und es den Menschen in der EU überlassen bliebe, ihre Angelegenheiten eigenverantwortlich zu regeln. Denn es sind immer einzelne und kleine Gruppen von Menschen, die Entwicklungen vorantreiben. Inzwischen haben solche Menschen mit der Blockchain-Technologie die Möglichkeit geschaffen Menschen direkt miteinander zu verbinden und damit Mittelsmänner wie Banken und Staaten überflüssig zu machen. Ich hoffe tatsächlich, dass die Blockchain-Technologie die Welt zum Besseren verändern wird. Sie wird den Mächtigen ihre Macht nehmen und wirklich freie Märkte ermöglichen.

Ich habe nicht anderes

Ich habe nicht anderes erwartet von dem EU Gipfel.
Nach Aussen hin, Friede - Freude - Eierkuchen, und im Inneren brodelt es gewaltig.
Und auch der Newcomer aus Frankreich wird spaetestens im Herbst in die Realitaet zurueck geholt. Auch er wird in seinem Land, und mit seinen "Reformen", die wieder nur die treffen die eh schon nichts mehr haben, eheblichen Wiederstand ernten. Er hat zwar die Opposition mehr oder weniger aus geschaltet. Die wird sich aber auf der Strasse manifestieren. Und wenn Frankreich etwas kann, dann mit Sicherheit einen anstaendigen Generalstreik.
Es wird sich nichts aendern in der EU, solange man nicht an der EU selbst etwas aendert.
Zu den Sanktionen gegenueber Russland schreibe ich auch nichts mehr, denn es wird nach wie vor der ukrainische Part direct negiert. Erst wenn beide Parteien, Russland und die Ukraine zum einhalten von Minsk gezwungen werden, wird sich etwas bewegen.

Aufbruchsstimmung, warum denn nicht?

Als Gegenposition zur Interpretation "Inszenierung, schöner Schein und wütendem Keifen" die positive und konstruktive Sichtweise, dass die Vertreter der EU-Länder um Gemeinsamkeit bemüht sind.
Es wurden Beschlüsse zu nicht unwesentlichen Themen wie Positionierung bei den Brexit-Verhandlungen, Russland und Verteidigung gefasst.

Ergebnisse auf EU-Ebene sind Kompromisse, die zwischen 27 Staaten ausgehandelt werden müssen.
Da wird es immer unterschiedliche Positionen und Zielsetzungen im Detail und dementsprechend Diskussionen geben.

Kein Grund für einen Abgesang auf die EU.
Das spielte nur den Parteien an den Rändern des demokratischen Spektrums in die Karten...

Danke Herr Macron - Solidarität bitte -

Es ist gut das es mal deutlich gesagt wird, keine Leistung ohne Gegenleistung. Leider hat Brüssel immer wieder nachgegeben. Es ist an der Zeit das es allen deutlich wird das dies vorbei ist. Lieber eine schlagkräftige etwas kleinere EU als dieses Feilschen.

Bildung

Einzig und alleine Bildung kann uns helfen von kleinen Staaten mit sinnfreien Prioritäten zu einer wirklichen Gemeinschaft zu werden.

Wer sich mal umschaut sieht doch heute schon das die Multikultigesellschaft bereits angekommen ist.

Der Grund warum das vielen ein Dorn im Auge ist liegt zum einen an sozialen Ängsten, zum anderen an Vorurteilen.
Nicht das nicht jedes Vorurteil meist auch ein Fünkchen Wahrheit enthält, aber das warum ist doch entscheidend.

Und der Grund liegt in meinen Augen an absolut mangelhafter Integration, an der beide Seiten Schuld haben.

Weniger Geld für Kriegstreiberei, weniger Geld für Banken und "systemrelevante" Unternehmen, viel mehr Geld für Bildung und soziale Absicherung brauchen wir.

Immer höre ich das die Flüchtlinge/ Ausländer unser ganzen Geld bekommen. Das ist falsch! Banken und Konzerne erhalten Summen mit denen man über jahrzehnte ALG2 und sämtliche Kosten der Flüchtlingskrise zahlen könnte.
(Rettungspakete, Subventionen, Rüstungsaufträge etc)

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