Kommentare

Warum Schluß ?? DESINFORMATION => BESSER ?

Sollen die Kunden denn nicht mehr zwischen dem einfachen "A", & dem noch besseren "A+++" unterscheiden dürfen ?

Für die Industrie ist es sicherlich ein Vorteil
>;( ;)

Schon wieder so ein EUROPÄER-BENACHTEILIGUNGSGESETZ von der Europäischen Union: zuerst kamen die Glühbirnen, dann die Staubsauger, & jetzt auch der gewiefte Ulk mit den Firmen zusammen (===> internationaler FIRMENLOBBYISMUS im EU- Parlament leicht zu erkennen) mit der DESINFORMATION beim Stromverbrauch
:
:
:
Was kommt als Nächstes. . . . .... vielleicht ein Verfallsdatum-CLOU (oder anderes) in Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie ???\

Die große verA+++?

Das Energie einsparenste Gerät ist jenes, was solange wie nur irgend möglich betrieben wird. Denn bei der Produktion so genannter "Energie einsparender Geräte" wird jede Menge Energie verbraucht. Die Rechnung dafür zahlt in jedem Fall die Umwelt. Davon abgesehen, besitze ich solche neuen Geräte, habe aber keinesfalls die süffisant angekündigte Einsparung bemerkt, sondern ehe Peanuts.

Hört sich doch erstmal gut an. Was sagen die Hersteller dazu?

Gut finde ich, dass das A-Geplusse aufhören soll + das A-Label (zeitnah?) dem gerade aktuellen technischen Stand angepasst werden soll. Nun weiß ich allerdings nicht, wie sehr sich das technisch Machbare in Zukunft noch entwickeln kann - kommt bald die Schall-Wäsche à la StarTrek? Bin auch gespannt, auf welche einheitlichen Testverfahren zur Label-Findung sich geeinigt werden kann.

Wie finden das die Hersteller, dass ihre Geräte nach 1er gewissen Zeit automatisch labelmäßig abgestuft werden können? Müssen sie dann die (registrierten) Kunden darüber informieren, werden die Geräte dann noch schludriger entworfen + gebaut, so dass sie nach z. B. 3 bis 4 Jahren 1e Herabstufung nicht mehr erleben müssen, sondern bereits vorher ihren Dienst einstellen? Müssen bei 1er Herabstufung alle noch erhältlichen Geräte umgelabelt werden - od. werden leicht abgeänderte Neumodelle in rasend kurzen Zyklen auf den Markt gebracht?

Ist das 1e Unterstützung der Wegwerfgesellschaft?
Fragen über Fragen ...

Übersichtliche Unübersichtlichkeit

Die Labels werden also immer wieder angepasst? Und wie soll mir das beim Vergleich helfen, wenn ich ein zwei Jahre altes Gerät (mit ebenso altem Siegel) dann mit einem brandneuen Gerät vergleichen will? Da bringt mir der neue Buchstabensalat genauso wenig wie der alte, sondern es muss hergenommen werden was schon immer hergenommen werden musste: die Durchschnittsverbrauchswerte für Aus, Standby, Normalbetrieb und Höchstleistung.

wichtige Gesetze haben Priorität

Wichtige Gesetze haben Priorität bei der EU-Kommission!
Zuerst Umweltschutz - Gesetz zur Abschaffung der Glühbirne (verantwortlich für 1% aller CO2-Emissionen oder weniger?) und Verbot von Staubsaugern über 2000 W Verbrauch (wie viele Stunden pro Tag/Woche läuft bei Ihnen der Staubsauger?), dann der Verbraucherschutz: endlich keine Pluszeichen mehr zählen müssen beim Elektrogerätekauf (Tipp: für Kühlschränke gibts schon jetzt sehr genaue Infos: http://www.stromverbrauchinfo.de/stromverbrauch-kuehlschraenke.php) - - was erwartet man mehr von einer Regierung von 27 Industriestaaten mit 500 Mio Einwohnern???

Ich erwarte: Besteuerung der echten Klima- und Umweltkiller und Gesetze für Treibstoff-Höchstverbrauch bei Frachtschiffen, Flugzeugen und LKW/PKW bei gleichzeitiger Förderung eines EU-weiten öffentlichen Verkehrssystems.
Und endlich die verd... Finanztransaktionssteuer von 0,??%, die den Verbraucher vor Börsenspekulation und -crash besser schützen würde als A+++ - Verbote.

Nutzungsorientierte Tests wären sinnvoll

Ehrlich gesagt, mich stört nicht, ob es bei A noch 2 oder 3 + gibt oder vielleicht ein -. Wenn man die ganze Vergleichsskala sieht, orientiert man sich daran, nicht an der Beschriftung der einzelnen Zeilen.

Viel wichtiger wäre mir, dass vernünftige und nutzungsorientierte Regeln festgelegt werden, so dass (bei Waschmaschinen) die Energie-Bewertung für normale Waschvorgänge vorgenommen wird, nicht für Minimengen in Extrem-Sparläufen.

Beim Diesel-Auto weiß man ja auch inzwischen, dass Abgasbewertungen im Leerlauf auf dem Prüfstand nichts über die tatsächlichen Abgase unter Fahrbelastung aussagen.

Richtig so.

Das +++ suggeriert schon fast, dass die Geräte gut für die Umwelt wären. Natürlich sind auch Geräte mit A+++ schlecht für die Umwelt, vor allem, wenn sie groß sind.

Ich stelle Testverfahren zur A-Label-Freigabe in Frage

Es ist schön + gut, dass das energieeffiziente A-Label künftig an das technisch Mögliche angepasst werden soll.

Doch was ist mit den "allgemeinen" Testverfahren zur Tauglichkeit der Geräte?

Da heißt es z. B. bei Staubsaugern "saugt gut auf glatten Böden" ... was soll das? Putzt heute keiner mehr, muss Laminat gesaugt werden?
Wie will dieses Gerät dann erst auf den beliebten, günstigen 100-%-Polypropylen-Teppichen saugen, wenn es selbst auf glatten Böden nur für 1 "Gut" reicht? Wie sieht es bei "losen" Wollteppichen aus?
Solche gängigen Testverfahren halte ich nur bedingt für tauglich + aussagekräftig.

Od. die A+++-Waschmaschine, die im Energiespargang auf 60°C noch nicht einmal 40°C erreicht! (Wer's weiß, darf sich Hygienespüler kaufen ... )

An solchen Testverfahren müsste auch dringend etwas geändert werden, finde ich. Sie sind für mich glatte Verbrauchertäuschung.
1e Neuregelung der Energieeffizienzlabel-Skala wäre 1e Gelegenheit, mit Unsinns-Tests aufzuräumen - od. etwa nicht?

die Überarbeitung war längst fällig

Dies Kategorisierung ist etwa 30 Jahre alt. Und von daher stammt auch die Einstufung in die einzelnen Klassen. Von daher kann man auch sehen, dass sich in Sachen Energieverbrauch etwas getan hat.

Aber eine Neugliederung und eine stets aktuelle Datenbank ist genau der richtige Weg, zumindest derzeit. Man kann immer die stets aktuellen Daten vergleichen, und muss sich nicht auf einen Aufkleber verlassen, der vielleicht schon drei Jahre überholt ist. Und diese dämlichen Aufkleber, die jedem neuen Gerät beiliegen, fallen dann hoffentlich auch weg. Oder gibt es tatsächlich Menschen, die sich die Energieklasseneinteilung auf ihr Haushaltsgerät kleben?

Also bitte nicht auf die alte Klassifizierung schimpfen, denn die war damals sehr gut, und bei allen Herstellen unbeliebt. Und die notwendige neue kommt ja bald. In der Zwischenzeit darf jeder die Verbrauchswerte der einzelnen Gerät vergleichen.

Das A+++ ist ja nur eine Vereinfachung für den einfachen Menschen.

Die Regeln werden erst

Die Regeln werden erst ausgearbeitet?

Mal schauen, wie sich die Industrie da positionieren wird :)

Warum bitteschön hat man nicht...

... Nägel mit Köpfen gemacht und die Buchstaben "umgedreht" ?

Also "A" = schlechteste, "B" = etwas besser usw. ?

Dann wäre nach HEUTIGEN MAßSTÄBEN evtl. "G" die "beste" Klasse.

In 2 Jahren dann halt "H", und in 5 vielleicht "I".

So aber kann man, wie "Gnah" schon um 16:02 schrieb, die Labels von 2017 nicht mehr mit denen von 2019 vergleichen.

Wobei mich die Labels eh nicht interessieren, sondern ich mir immer die ANSCHLUßWERTE angucke.

Und wenn ich dann sehe, daß z.B. ein A++ Kühlschrank 90 kWh/Jahr verbraucht, ein "C" aber 130 kWh/Jahr, dann rechne ich kurz mal nach :

90 kWh * 26 ct = 23,40 € Stromkosten / Jahr
130 kWh * 26 ct = 33,80 € / Jahr.

Also ca. 10 € / Jahr mehr.

In 10 Jahren ( länger hält der wohl eh nicht ) spart der "bessere" also ca. 100 €, je nach Strompreis.

Warum soll ich dann aber stellenweise bis zu 200 € für ein A++-Gerät ausgeben ???

Zumal das meist nicht mal mehr 60cm breit ( "Standard" ) sondern 75 cm breit ist und nirgendwo mehr hineinpasst ???

Kennzeichnung

Hier wird ein undurchsichtiges System durch ein erneut undurchsichtiges System ersetzt.

Schade, denn jetzt wäre die Möglichkeit gewesen es richtig zu machen.

Eine nach oben offene Benchmark-Skala. Fertig. Je höher der Wert, desto besser (Umweltfreundlicher) ist das Gerät.

Im Laufe der Zeit sollten die Werte immer höher werden, da die Geräte Umweltfreundlicher werden.

So könnte man auf dieser Skala auch noch Geräte auf der Zeitachse vergleichen.
Ein Super-Top Gerät das heute in den Verkauf geht sieht in 10 Jahren von den Werten her eher Mau aus.

Nach dem neuen System kaufe ich jedoch heute ein A-Gerät. In 10 Jahren kaufe ich erneut ein A-Gerät.
Beide Geräte haben eine A-Wertung, ich kann sie jedoch nicht Vergleichen. Hierzu muss ich aufwendig prüfen, welche Bewertungsgrundlage vor 10 Jahren gültig war. Das macht kein Mensch.

Tatsächlich hat man das neue System im Vergleich zum heutigen System sogar verschlimmbessert.
Heute sehe ich zumindest, das A nicht das gleiche ist wie A+++

@Frosty Candyman

"Sollen die Kunden denn nicht mehr zwischen dem einfachen "A", & dem noch besseren "A+++" unterscheiden dürfen ?"

Doch, sollen sie. Steht doch im Artikel! Aus A+++ wird etwa A und aus A+ wird etwa C. Damit ist eine Unterscheidung nicht nur möglich, sondern viel schneller sichtbar!

Ihre Behauptung von angeblicher Lobbyarbeit trifft eben genau hier nicht zu. Die Hersteller haben wohl kaum ein Interesse daran, ständig effizientere Geräte entwickeln zu müssen. Aber durch die ständigen Aktualisierungen (welche geplant sind....steht auch im Artikel!), werden sie dazu gezwungen!

Insgesamt ein Musterbeispiel für Verbraucherfreundlichkeit made in the EU. In Deutschland, das Verbraucherschutz innerhalb der EU gerne mal blockiert, wäre sowas m.E. absolut unvorstellbar. Es ist also genau umgekehrt, wie Sie behaupten. Nicht die EU macht hier Lobbyarbeit, sondern sie bewahrt uns vor Lobbyarbeit - etwa aus Deutschland!

Bewertungsmaßstab sollte auch überdacht werden!

Man sollte vor allem auch die Berechnung der Energieeffizienzklasse sinnvoll gestalten. Insbesondere bei Autos wird diese - auf Druck unserer Regierung und völlig SUV-konform - nach Masse berechnet und nicht nach realem Nutzen.

Zu 16:03 von christophnn "Nutzungsorientierte Tests"

... (bei Waschmaschinen) ..
Beim Diesel-Auto weiß man ja auch inzwischen, dass Abgasbewertungen im Leerlauf auf dem Prüfstand nichts über die tatsächlichen Abgase unter Fahrbelastung aussagen.

Das ist u.a. bei Wachmaschinen nicht anders. Wer den Angaben in den bunten Prospekten glaubt, dem ist nicht zu helfen.
Der technische Fortschritt hat viel verbessert, das ist auch beim Diesel-PKW so, aber die DUHs leben in einer anderen Welt. Sie schaden ihrer Umwelt weit mehr.

Auch die Verbrauchsangaben bei einer Waschmaschine werden von den Herstellern ermittelt. Die Messungen haben mit der Praxis so wenig zu tun wie die bei einem PKW.

Man wird nie allgemeingültige Werte oder Tests festlegen können. Jeder Verbraucher ist mit gefordert und verantwortlich.
Nicht selten stellen sich Surrogate als schädlicher heraus als die bisherige Nutzung. Ob der Massen-E-PKW global umweltfreundlicher ist, ist noch die Frage. Ein TESLA mit 734 Nm; 2,1 Sekunden von 0 auf 100 ist es nicht = G---!

Ändert wohl kaum Herstellerpraktiken

Die Ermittlung der Energieeffizienz läuft sicher weiterhin
-wie bei den Automobilherstellern- unter "Laborbedingungen".
also bloß nicht während der Ermittlungsphase bei z.B. Kühl oder
Gefrierschränken die Tür aufmachen,- womöglich noch öfters
uaaah...
Europäisch legitimierte Tricksereien. Auf solch angegebene
Verbrauchswerte kommt kein Haushalt, wurde auch schon mal
im Fernsehen Thematisiert...spät abends (na klar ).

Trotzdem Pro-europäer.

Bei den vielen

+ + + + ....

reichen bald die Etikettenlängen auf den Geräten nicht mehr.
Das wäre wieder eine Papierverschwendung.

Skala ist falschrum

Wenn man die Skala nicht mit Buchstaben sondern mit Zahlen organisieren würde, wobei 1 das schlechteste Level wäre, könnte eine nach oben offene Vergleichbarkeit gewährleistet werden.

Das ist die mieseste Waschmaschine auf Ewigkeit Level 1 und die beste zur Zeit Level 8. Und wenn die technische Entwicklung weitergeht, dann kommen eben neue Levelgrenzen hinzu. Vielleicht ist man 2030 dann schon bei Effizienzlevel 35?

"Ihre Behauptung von angeblicher Lobbyarbeit trifft eben genau hier nicht zu. Die Hersteller haben wohl kaum ein Interesse daran, ständig effizientere Geräte entwickeln zu müssen. "

Ja, und wenn das x-fach Plus bei der Kennzeichnung unseres Stromverbrauchs dabei entfällt . . . ... können die dann erst endlich wieder schlechtere Geräte herstellen. Denn die Kunden wissen ja dann kaum was denn möglich ist., was für die Firmen teurer in der Herstellung ist.

Die FIRMEN haben doch sehr wohl VORTEILE davon, denn sie darauf nicht mehr achten müssen. Und bei den E- GLÜHBIRNEN, die ziemlich teuer sind, hatten sie ja auch ihre Vorteile. die Staubsauger mit höherer SAUGKRAFT kann man nur über umstände bekommen (evtl. Altgeräte)

Ähm...

... und wie soll dann die Vergleichbarkeit von neuen mit Altgeräten möglich sein? Auf meinem x-jährigen Altgerät pappt dann eben eine Einstufung wie bei einem neuen. Da macht doch Verkauf alten Plunders richtig Freude...

um 17:05 von reingrau

Danke für Ihren sehr zutreffen Kommentar. Ich möchte noch ergänzen: Am meißten profitieren vom Neukauf der "Energie einsparenden Geräte" die Hersteller. Gruß.

Selber messen und ausstecken

Diese Labels sind ein fake, und dieses Modewort zu gebrauchen, bei dem sich die Politiker wie bei den Verbrauchswerten und Schadstoffklassen von Autos über den Tisch haben ziehen lassen. Ich habe den Stromverbrauch einer 30 Jahre alte Waschmaschine und den zweier neuer A+++-Geräte gemessen, ohne einen nennenswerten Fortschritt erkennen zu können. Alle brauchen ungefähr das gleiche für einen Waschgang. Auch die Komponenten. 100 Watt um die Trommel zu drehen und 2 kW um das Wasser aufzuwärmen. Was bringt ein energiesparendes Waschprogramm mit dem die gute Klasse erreicht wird, wenn sie keiner benutzt oder damit die Wäsche nicht sauber wird. Zudem verbrauchen auch die neuen, obwohl ausgeschaltet, 5 Watt Leerlaufstrom. Bleibt die Maschine das ganze Jahr über eingesteckt hat man schon Strom von 40 mal Waschen verbraucht, ohne dass auch nur eine Socke sauber würde. Und so etwas hat A+++. Ich hoffe nur, die neue Regelung wird auf etwas
praxisnaheren Tests basieren.

Laborbedingungen (@Hunsrück & reingrau)

Wie soll ein Test den Ihrer Meinung nach verlaufen? Neutrale Vergleichswerte erhält man doch nur, wenn man Geräte bzw. Maschinen auf Basis genau definierter Standards testet. Man könnte diese jetzt erweitern und z.B. festlegen: "Während des Tests muß ein Kühlschrank innerhalb von 3 Stunden 14mal für 10 Sekunden in einem Winkel von 105,3° geöffnet werden - und das bei einer Raumtemperatur von 21,5°C". Was würde das bringen?
Es ist nicht die Aufgabe solcher Tests, den tatsächlichen Verbrauch im Praxisbetrieb anzugeben, sondern ähnliche Geräte vergleichbar zu machen. Bei meinem Auris Touring Sports Hybrid wird als Verbrauchswert 3,5ltr Super/100 km angegeben. In einem Leserbrief beschwert sich der Besitzer eines Fahrzeuges gleichen Typs über diese Angabe. Er würde durchweg 6,2ltr/100 km verbrauchen. Ich selbst habe auf den letzten 10.000km einen Durchschnittsverbrauch von 4,6ltr/100km.
Welcher Wert ist denn jetzt Ihrer Meinung nach der "reale Verbrauchswert"?

Wie schon mehrfach

Wie schon mehrfach vorgeschlagen befriedigt eine nach oben offene Skala das Bedürfnis nach leichter Lesbarkeit und dauerhaften Vergleichbarkeit. Dennoch halte ich ein wie auch immer geartetes Label für reine Verkaufswerbung, solange der Energie und Rohstoffverbrauch bei der Produktion des neuen Gerätes nicht miteinbezogen wird. Die Lebensdauer unserer Waschmaschinen, Kühlschränke ect befindet sich im freien Fall. Als Inhaber eines Reparaturbetriebes weiß ich, dass die Geräte, die derzeit auf dem Müll landen zum großen Teil bereits das A++ Label tragen. Leider sind sie meistens wirtschaftlich nicht mehr zu reparieren, da vom Hersteller nicht vorgesehen. ( vergosssene Elektronik, verschweißte Waschmaschinenbottiche, die einen Lagerwechsel unmöglich machen, begrenzte Verfügbarkeit von Ersatzteilen, mangelnde Verfügbarkeit von Reperaturanleitungen, Schaltplänen, Programminhalten.)
Dazu kommt der Preisverfall bei den Neugeräten, der neben "Made in China" nur durch massiven Qualitätseinbru

Aber auch die Politik hat

Aber auch die Politik hat offensichtlich kein Interesse daran, dem Verfall der Lebensdauer unserer Konsumgüter Einhalt zu bieten. Eine massive Heraufsetzung von Garantiezeiten, gültig ab Herstellungsdatum, unverschlüsselt und gutlesbar am Gerät eingeprägt, ohne Kassenbon, verpflichtende, kostenfreie Offenlegung aller für eine kostengünstige, schnelle Reparatur nötigen Informationen für jederman online, sowie die verpflichtende langfristige Bereitstellung von Ersatzteilen würde den Herstellern Beine machen. Nebenbei schafft ein Reparaturbetrieb sehr viel mehr Arbeitsplätze und noch dazu heimische, als eine hochautomatisierte Massenproduktion von fabrikfrischen Schrott. Der Reparaturbetrieb hat nur eine Nachteil: Er hat keinen hochdotierten Aufsichtsratsposten zu vergeben, kann sich keine Lobbyarbeit leisten und darf auf seine wertvolle Arbeit noch Mehrwertsteuer entrichten, was die Politik ja auch ändern könnte, wäre es ihr mit Umwelt/Verbraucherschutz und sinnvoller Arbeit ernst.

Vera++++

Also habe ich das jetzt richtig verstanden.. die A+++ entfällt, dafür gibt es ein neues System.. und lassen Sie mich mal raten, dass beste Gerät hat dann wieder A

Und wenn es mehr als 50 % an Geräten mit A gibt, dann wird die Tabelle überarbeitet und die alten A Geräte haben dann D und die neusten A
Und wenn was gebraucht verkauft wird, dann sagt man, dass gerät hat A anno 2018...

Ist klar... da schaut jeder durch... gell...

mal als Praktiker gedacht...

Stellen Sie die Tabelle des Energie- und Wasserverbrauches im Vorfelde fest.
Die besten heutigen Geräte siedeln Sie irgendwo bei O an.... und wenn es besser geht dann geht es aufwärts Richtung A...

Klar auch auf Jahre verständlich...
Klar will die Industrie nicht mit O verkaufen.. aber "O" wäre nach heutigen Zeiten Spitze... und in 10 Jahren ist es vielleicht "K"

So geht ein kluges Label...

Aber nee... da muss man denken.. ?

A besser als garnichts !

Als erster Überblick über den Energieverbrauch der einzelnen Geräte finde ich die Neuregulierung in
Ordnung. Auf dem zweiten Blick möchte ich aber genaue Daten sehen können. Vergleichende Beschreibung mit Angabe des Verbrauchs pro Waschgang, Stunde oder 24 Stunden je nach Geräteart. Mir wäre es auch z.B. wichtig eine Aussage über die Lautstärke der Geräte zu bekommen. Wir haben schon drei Staubsauger ausgemustert, die einfach zu laut sind. Nach Ablauf der Garantie wird der Wäschetrockner wieder durch das alte Gerät ersetzt. Das vor zwei Jahren gekaufte Gerät eines deutschen Markenherstellers macht einen solchen Lärm, der nicht zu ertragen ist. Bei der Gefrierkombination haben wir nur auf den Stromverbrauch geschaut, das war ein Fehler. Heute müssen nachts alle Türen geschlossen werden, da das Gerät Stimmen macht, die nicht zu ertragen sind. Das alte Gerät hat mit zwei Kompressoren 31 Jahre gelaufen, ohne dass man es gehört hat. Das gesamte Haus wurde mit LED ausgerüstet, das spart!

Re: Selber messen und ausstecken

Auch die Komponenten. 100 Watt um die Trommel zu drehen und 2 kW um das Wasser aufzuwärmen.

Wer misst, sollte auch wissen, was er misst. Die 100 Watt / 2 kW sind die elektrische Leistung, die die Maschine wahrscheinlich tatsächlich zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgenommen hat. Erst wenn man die zeitliche Komponente hinzunimmt, die diese Leistung bezogen wird kommt man beim Energieverbrauch der Maschine an. Würde man die Heizleistung verringern, würde die Maschine einfach über einen höheren Zeitraum hinweg die gleiche Energie verbrauchen (oder sogar mehr, da sich der Wärmeverlust an die Umgebung negativ auswirken würde). Zur Reduktion des Energieverbrauchs muss man andere Wege gehen.

Sollte die Maschine tatsächlich 5 Watt im "ausgeschalteten" Zustand verbrauchen, ist sie entweder alles andere als neu oder verstösst gegen die europäische Standby-Verordnung, die den Verbrauch auf 0,5 Watt limitiert. Die Standby-Verordnung hat auch bald ihre 10 Jahre auf dem Buckel.

Blödsinnige Skalen!

Diese Skalen sind alle so nichtssagend, das ist doch schon pure Desinformation. Ich habe mir kürzlich einen neuen Geschirrspüler gekauft, es gab nur A+++ Geräte. Was sagte mir das? Nichts! In den Handbüchern stand dann genau aufgelistet in welchem Programm wie viel Wasser und wie viele kW/h verbraucht werden. DAS war eine informative Angabe. Aber nicht bunte Striche ohne irgend eine Aussage.

@19:54 von Ignoranz_HH

Die besten heutigen Geräte siedeln Sie irgendwo bei O an.... und wenn es besser geht dann geht es aufwärts Richtung A...

so ist ja der aktuelle Vorschlag auch geplant. Auch bvei Ihrem Vorschlag sind sie irgendwann bei A, dauert nur länger. Und dann? Geht es mit Z weiter?!

So geht ein kluges Label...
Aber nee... da muss man denken.. ?

Nicht weit genug gedacht...

Korrektur der Skala

Es ist OK, wenn die Skala endlich wieder einen sinnvollen Bereich überstreicht. Es war natülich ein Fehler, früher das obere Ende am aktuell besten auszurichten - kurzsichtig. Es wäre natürlich wichtig, die Werte zu erfahren, die sich dahinter verbergen. Und ebenso das Mess-Verfahren: Wie wird gemessen. Und dann ist es wichtig, solche Werte unabhängig nachzumessen, denn dem von der Industrie vergebenen Wert misstraue ich zwischenzeitlich. Mit diesem Hintergrund könnte das neue system schnell durchgesetzt werden. Eine Sache wäre dann aber endlich auch zu regeln: wie wird der Gewinn bei Betrug zurückgegeben? Bislang kassiert der Staat saftige Bußgelder, die eigentlich den Geschädigten, also dien Kunden zustünden. Wer war gerade noch in den Schlagzeilen wegen extremen Betruges? Gut, in D gab es nicht mal genauere Untersuchungen, aber Geld zurück ??

Solange nicht "gemessen"

Solange nicht "gemessen" wird, wie lange haltbar ein Gerät SEIN KANN, ist diese Regel schwach. Man merkt das Problem der Umweltbelastung nämlich an ganz anderer Stelle, als dass man schwache Waschmaschinen bekommt, die so stromsparend eingerichtet sind, dass sie schlechter waschen, denn wenn es Strafe gibt.... hilft nicht mal das Konkurrenzdenken.

Aber die Umweltbelastung durch einkalkulierte verkürzte Lebenszeit dürfte heute Allgemeinwissen sein, nur nicht im Europaparlament=

Statt​ neues G bis A lieber 5 Jahre Gewährleistung

Genug Energie haben wir nun gespart. Jetzt bitte wieder Geräte bauen, die auch mal 30 Jahre halten. Übrigens ist es kaum noch möglich einen ordentlichen Staubsauger zu bekommen (saugen sich an Teppichen fest usw) und mein Geschirrspüler sieht von innen aus wie ein hygienisches Disaster (wird ja kaum noch Wasser genutzt) und Gläser werden durch die ultralangen Spülphasen stumpf gefräst. Ich mein sollen wir demnächst mit 500 Watt kochen oder Kühlschränke werden nur noch 10 Grad kalt? Irgendwo ist Schluss. Und die Haltbarkeit der Produkte muss auch Gewicht in so einer Skala bekommen.

Für Waschmaschinen völliger Schwachsinn

Folgendes muss klar sein: Um Wasser auf 60° zu erwärmen is mehr Energie nötig als für den gesamten Waschprozess aufgewendet werden darf, um das Label zu erreichen. Glücklicher Weise werden solche Verfahren nur ausgeführt, wenn diese Öko-Taste gedrückt wird. Dann wäscht die Maschine halt 5 Stunden und wärmt die Wäsche halt nur auf 45 Grad statt auf 60 Grad auf. Ob es Betrug ist oder einfach nur eine thermodynamische Tatsache, lasse ich offen.

Kennzeichnugswechsel klar deutlich machen!

Ich hoffe, dass dann auch klar sichtbar ist welche Version die Kennzeichnung ist. Z.B. durch eine Jahreszahl neben dem Buchstaben. Sonst vergleicht man am Ende Äpfel mit Birnen zB. ein Auslaufmodel mit alter Kennzeichnung gegen eine Neuerscheinung mit neuer Kennzeichnung.

Zu den Bedenken einiger Kommentatoren wegen der grauen Energie (Energie zum Herstellen der Geräte): Wenn sie ein heutiges A- oder B-Gerät gegen ein A+++ austauschen haben Sie die Herstellungsenergie innerhalb weniger Monate eingespart.

Zum Thema Haltbarkeit. Mein Staubsauger von Vorwerk hat 20 Jahre gehalten, hat super gesaugt mit 800 Watt (1100 mit elektrischer Teppichbürste, schon 1996!) aber hat viel Geld gekostet (umgerechnet aber nur 40€ pro Jahr). Wer billig kauft bekommt eben auch nur Schrott!

Darstellung: