Kommentare - Ex-Bush-Berater: "Merkel wird einen Zugang zu Trump finden"

03. Juni 2017 - 20:05 Uhr

Die neue US-Regierung braucht noch Zeit, um ihren Kurs in der Außenpolitik zu finden, sagt Stephen Hadley im tagesschau.de-Interview. Er war Sicherheitsberater von George W. Bush. Um die transatlantischen Beziehungen macht Hadley sich keine Sorgen - noch nicht.

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Kommentare

Will sie das denn?

Nehmen wir doch mal die Klimapolitik, da ist Deutschland eines der Länder, die liefern müssen, wie es unser Finanzminister auszudrücken pflegt. Und liefern müssen, bzw müßten wir sehr unangenehme und vor allem unpopuläre Maßnahmen (führt doch mal eine Maut von 6 cent pro Autobahnkilometer ein, die das durchsetzende Partei hätte wohl gute Chancen, bei der nächsten Wahl gegen die 5% Hürde zu kämpfen), um auch nur ansatzweise die im Pariser Abkommen definierten Klimaziele zu erreichen. Da kommt so eine Hau Ruck Aktion wie die von Trump gerade recht: "Wir würden ja gerne, aber ohne die Amis, tja, so ein Pech, macht das gar keinen Sinn", weiter mit Kohle und Diesel!
Merkel ist jemand, der den Weg des geringsten Widerstandes sucht, und dieser ist genau beim "selber Nichts tun müssen". Das und nur das ist ihre Agenda!

Merkel folgt Trumps Aufforderung zur Aufüstung

Es gibt keinen Dissens mit Trump zur Außenpolitik. Merkel hat Trumps Wunsch der radikalen Aufrüsstung bereits akzeptiert. Merkel hat die Steigerung der Rüstungsausgaben von 1,2% auf 2% des BIP selbst beschlossen. Merkel war nur bisher zu schwach ihr eigenes Ziel auch umzusetzen. Trump erhöht den Druck auf Deutschland in dem er das Bündnisversprechen in Frage stellt. Merkel kommunizierte in ihrer Rede Trumps neue Position um Zustimung zu der von ihr gewünschten Aufrüstung zu bekommen.

Die eigentliche Wende ist die Abkehr von der Entspannungspolitik und Abrüstung hin zu Militärmanövern an der russischen Grenze und Aufrüstung. Diese konfrontative Neuausrichtung ist aber bereit vor Trump eingeschlagen worden. Trump möchte eher gute Beziehungen zu Russland.

Experte

Der Beginn des Irak Krieges war kein Fehler. "Fehler wurden danach gemacht".
100000 Tote wegen eines Krieges den der Sohn eines Präsidenten mit falschen "Beweisen" anzettelt, um seinem Vater sein Können zu beweisen. Was Experten so alles für gut befunden haben.

Schöne heile Welt

"I have a dream" sprach einst Martin Luther King. Wer träumt nicht und wenn er / sie schließlich aufwacht machen wir genau das Gegenteil von dem was gut und richtig ist. Entweder ignorieren wir z.B. den täglichen Tot von millionen Nutztieren, weil's so gut schmeckt oder trinken jährlich Gallonen Alkohol, rauchen Myriaden Zigaretten, sitzen gemütlich (allein) im SUV (12 L/100km) und meinen die Weisheit mit Eimern verschlungen zu haben, weil Mr. Trump aus der Reihe tanzt. Mr. Trump spiegelt, dass was jeder von uns ist. Ein Haufen Egoisten, der hofft die Welt wird schön durch andere. Fangen wir doch bei uns an und seien wir Vorbild dann können wir auf andere zeigen. Wir sind weit entfernt Vorbild zu sein.

in dem zugang ist es oftmals

sehr dunkel und stickig. da muss Frau Dr. aber wieder unmenschliches leisten.

Warum eigentlich?

Warum eigentlich nicht mal selber denken und eine eigene Meinung haben. Irgendwie finde ich es gut das Herr Trump so "erfrischend " anders ist. Da kann die Europäische Politik endlich mal eigene Ideen entwickeln...zumindest könnte Sie es.
Ich frage mich aber auch, warum die TS hier den Kommentar eines alten Herren bringt, der hier wieder Hoffnung auf ein gutes Amerika macht...wenn der Herr Trump erst mal gelernt hat, was er darf...oder eben nicht. Ich hoffe Frau Merkel nimmt die Sache mit Europa nun ernster und sieht zu sich mit Russland schnell zu arrangieren.

Mir wird bei der Überschrift

Mir wird bei der Überschrift eher mulmig zumute... Es braucht klare Kante gegen Trump - ähnlich wie Schröder damals gegen Bush. Merkel trau ich das nicht zu.

Lieber Mr. Hadley,...

...Teile Ihrer Aussagen führen dazu, dass sich mir die Haare aufstellen.
Da tun Sie gerade so, als sei Trump wie ein politischer Analphabet ins Präsidentenamt gestolpert und müsse erst mal die grundlegenden politischen Erfahrungen sammeln, und zwar nach dem “trial-and-error-Prinzip.
Ja, und deswegen braucht dieser politische Erstklässler auch doppelt so lange, bis er weiß, wo's politisch international lang geht. Da wird man ihm doch das inzwischen zerschlagene Porzellan gerne nachsehen.

@um 20:28 von marciaroni

Natürlich will Frau Merkel dies, denn sie tut ALLES für die Industrie! Notfalls werden dafür auch ein paar Milliarden lockergemacht (d.h. sie wird notfalls die von Trump unverschämterweise geforderten "Gebühren" für den "Schutz" durch US-Truppen ZAHLEN). Das ist für sie kein Hindernis!

Die betont unaufgeregten,

Die betont unaufgeregten, tendenziell Trump-freundlichen Antworten Hadleys zeigen, dass die us-Aussenpolitik viel weniger von der Person des jeweiligen Präsidenten als von einer Masterplan-artigen Kontinuität geprägt sind. Zwar weichen die einzelnen Amtsträger jeweils in die eine oder andere Richtung etwas ab, die allgemeine Marschrichtung bleibt aber dieselbe. Und genau das ist das zentrale Problem. Diese Marschrichtung führt in die Katastrophe, und das will das politische Establishment - zu dem man heute auch Trump zählen muss - trotz vieler schmerzlicher und extrem teurer Reinfälle nicht einsehen.

Amerika tut mir schon etwas Leid

Kein amerkianischer Präsident hat sich mehr schwer getan mit der Welt und der Politik. Er zieht immer noch durch, was aus Geldgier tun würde und schadet eigentlich mehr dem amreikanischen Volk, mal von den wenigen Kohlearbeitern abgesehen. Man kann nur hoffen, dass er eines Tages versteht was er da macht, aus seiner Parallelwelt herauskommt.

Zugang? Wie wärs mit

Zugang?
Wie wärs mit Abgang?

Der hat doch gar keinen Zugang ... Nur eine meter dicke Mauer.
Und dafür braucht sie schon nen Vorschlaghammer, um da durchdringen zu können.

sachliche Antworten

"Einiges an Kritik war auch überzogen"

Ich hätte es weniger diplomatisch formuliert, aber Hadley bringt es auf den Punkt.

deutsche Seele

Nach dem Interview fühle ich mich in meiner Auffassung bestätigt, dass sich die Politik und die Positionen von Trump im Grundsätzlichen nicht von seinen Vorgängern unterscheidet. Trump versucht es mit der Brechstange, was Obama mit seinem Lachen erreicht hat. Amerika First war immer, und fast alle deutschen Kanzler haben sich dem untergeordnet. Da Merkel den amerikanischen geopolitischen Interessen besonders gewogen ist, wird auch bald ihre Antenne Richtung Trump eingestellt sein, bis zur BW sicher nicht, denn da bietet sich so manches Bierzelt an, um verbal die deutsche Seele zufrieden zu stellen.

USA Politik

Alleine wird Deutschland nicht gegen die USA Politik halten können, dazu ist USA zu mächtig, gar wenn die EU einstimmig gegen die USA halten würde, würde es trotzdem schwierig werden, aber definitiv effektiver. Die Rede im Bierzelt, das man sein Schicksal selber in die Hand nehmen muss, das fand ich als durchaus zutreffend, verlaßen sollte man sich heute am besten auf sich selber als aller erstes. Dem Sicherheitsberater von George W. Bush müsste man allerdings mitteilen, das der Trump noch so einiges an schlechten Aktionen sich leisten darf, um überhaupt annähernd an die Marke schlecht wie dem Bush zu kommen.

22:44 von STOPP

"Warum sollte unsere Kanzlerin auf diesen eingehen sollen?"
ganz einfach, weil es
a) für "unsere" Kanzlerin der bequemste Weg ist Probleme zu bewältigen.....und
b) weil "unsere" Kanzlerin eine überzeugte (weiss der Teufel warum) Transatlantikerin ist die sich doch so gerne der Meinung der USA auch in Fragen von geopolitischen militärischen Aktionen anschliesst....

Trumps Politik

Eben wird nun der Trump verteufelt, weil er nichts von dem Klimaabkommen hält und es nun jedem selber an die Gurgel geht, aber als USA hier und da direkt an die Gurgel von anderen Menschen gegangen ist, wie eben im Irak, Afghanistan, Japan, Korea, Vietnam... da hatte jeder den Mund gehalten und nur eingenickt, eben weil es einen selber nicht traf. Indirekt trifft es aber nun doch fast jeden, wegen eben der Terrorgefahr und den Flüchtlingen die aus den super Aktionen nun resultieren. In meinen Augen sollte es mal vor dem Klimaabkommen darum gehen, das es verboten wird, das man so unmengen an Waffen herstellt und diese alle exportiert, den das tötet viele Menschen eher direkt als das Klima und das sollte eine höhere Priorität haben, allerdings müssten dann viele wiederum auf viel Geld verzichten und daher wird das wohl nicht klappen. Diese Heuchlerei geht aber einem schon auf den Sack. Alle stellen sich als die Friedensbringer und Beschützer überhaupt immer dar.

Wenig geschichtliches Gedächtnis

Wenn Herr Hadley sagt „generell sehen die transatlantischen Beziehungen im Rückblick immer friedlich aus“, dann erinnert das an die Aussage eines US-Präsidenten, der von 150 Jahren guter Beziehungen zwischen den USA und Japan sprach. Dass dazwischen der Zweite Weltkrieg lag, scheint in Vergessenheit zu geraten.

Dass der derzeitige Präsident der USA „kein erfahrener Außenpolitiker“ ist, mag nicht das Problem sein – das Problem ist, dass er es nicht weiß. Was ist der Unterschied zwischen Gott und Donald Trump? Gott weiß, dass er nicht Donald Trump ist.

Bisher tut Frau Merkel nicht

Bisher tut Frau Merkel nicht anderes als die Befehle der IS-Regierung zu befolgen. Das haben alle bundesrepublikanischen Regierungen getan und gerade Frau Merkel wird daran nichts ändern.

"Seit dem Ende des Kalten

"Seit dem Ende des Kalten Kriegs versucht das Bündnis, sich auf die veränderte Bedrohungslage einzustellen."

Welche Bedrohungslage??

"So bekräftigten die NATO-Partner 1994 ihr Angebot, sich an "friedenswahrenden und anderen Operationen" zu beteiligen."

Sind damit die Kriege und Bürgerkriege in Vorderasien und Afrika gemeint, die von den USA und ihren Verbündeten angezettelt wurden??

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