Ihre Meinung zu: Brüssel fordert Änderungen an der Pkw-Maut bis 2027

31. Mai 2017 - 20:35 Uhr

Die deutsche Pkw-Maut ist nach jahrelangen Diskussionen gerade auf den Weg gebracht. Nun fordert die EU-Kommission bis 2027 deutliche Änderungen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will davon nichts wissen.

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Kommentare

Es muss für EU eine einheitliche Mautgebühr geben

""Die Behörde arbeitet derzeit an einem einheitlichen Mautsystem für alle EU-Mitgliedsstaaten. Nach ihrem Willen soll die Höhe der Maut einheitlich in allen Staaten an die zurückgelegte Entfernung gekoppelt werden. Wer mehr fährt, soll also auch mehr zahlen.""
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Das ist m.M. n. auch richtig. Alle zahlen das gleiche,gekoppelt an den gefahrenen Kilometern.Nur so kann es gerecht gehen.

2027

.. wenn das so weiter geht gibt es die EU bis dahin schon lang nicht mehr. Dann wäre Deutschland vielleicht endlich ein souveräner Staat der über seinen Haushalt selbst bestimmen kann.

Richtiger Vorstoß der EU-Kommission.

Es ist typisch, dass dieser Vorstoß nicht von den Protaginisten der deutschen Automobilindustrie mit Ministersessel in Berlin kommt - vielmehr sitzen dort die Personen, die alles tun, um die bisherigen Verhältnisse zugunsten der Auto-Lobby bis zum Nimmerleinstag fortzuschreiben.
Natürlich ist richtig, dass diejenigen, die das Auto nur selten benutzen, nicht weiterhin die Vielfahrer subventionieren.
Selten wird so eindrucksvoll deutlich, wofür wir Europa brauchen.

MAUT klaut

. .. . .denn sie klaut uns allen unser hart erarbeitet Geld

Der Clou der Regierung mit dem Outcomming
der "Dieselaffaire" spült Milliarden pro Jahr mehr in die Kassen.

Von uns . .. . . . denn wir kriegen zwar etwas weniger von der KFZ-Steuer . ... doch wir zahlen ja trotzdem viel mehr für die Zufahrten auf die Maut-Straßen im gesammten Jahr___ außerdem mit dem Mehrverbrauch an Kraftstoff steigt unsere KFZ- Steuer ===> TAUSENDE ARBEITSLOSE schon jetzt & noch mehr in Deutschland WERDEN ENTLASSEN
:
: SANIERUNGSMASSNAHMEN:
Chef & Managergehälter, oder schlicht Maschineninvestitionen sind niemals eine Option ===> Mitarbeitersklavengehälter (samt den störenden Lohnnebenkosten) eher

Mautschwindel

Das die Maut ein notwendiges Übel der Koalitionspolitik ist, ist uns in dieser Legislaturperiode klar. Der Nutzen ist für den Bürger aber in jedem Fall gering, wenn überhaupt vorhanden. Warum wird also so wehement daran festgehalten wieder besseren Wissens (Ein Minister weiß es besser!)?
Der reale Nutzen der Maut für den Rechtsstaat wird medial bis jetzt leider nicht diskutiert. Dieser Nutzen betrifft die Grundrechte eines jeden Menschen in Deutschland. Die aufwendigen Mautsysteme ermöglichen eine flächendeckende Kontrolle sämtlicher Autofahrer über das gesamte Bundesgebiet. So werden zukünftig gezielt Bewegungsdaten erfasst, die dann, nach aktueller Rechtslage, bis zu 6 Monate gespeichert werden. Ein klarer Eingriff in die Freiheit jedes Bundesbürgers. Alle Autofahrer stehen so unter Generalverdacht und die Freiheit stirbt, aufgrund von traditionalistischen Wutbürgerparolen, streng nach dem Motto "Die Ausländer fahren die deutschen Straßen kaputt und müssen dafür zahlen".

Da gibt es eine einfache Lösung ohne Mauttechnik

Einfach eine Abgabe auf den Spritpreis pro Liter drauf. Wer viele km fährt und wessen Wagen viel verbraucht, zahlt mehr. Die Gelder könnten dann zweckgebunden in die Infrastruktur der jeweiligen EU-Staaten fließen. Das wird zwar sicherlich zu Gemecker führen, es gäbe eine doppelte Ökosteuer, aber wenn man die Mautpläne durchdenkt, sind sie nichts anderes, nur mit dem Nebeneffekt, dass über 50% der Einnahmen in der Verwaltung verpuffen.

Kosten+Technik-Overkill und Totalüberwachung

Der Gedanke, die Maut an die zurückgelegten Kilometer zu koppeln, ist auf den ersten Blick zwar ganz nett.

Es ergeben sich jedoch einige Probleme.

- Man benötigt eine Technik ähnlich der Mautbrücken, um eine aussagefähige Kilometer/Verbrauchszahl festzustellen. Dies birgt enorme Kosten, mit denen sich wenige Großunternehmen die tachen vollmachen, der Steuerzahler bzw. der Abgabepflichtige jedoch überhöhte Preise zahlen wird.

- Die Menge an Technik, die dann flächendeckend installiert werden muss, ist anfällig und braucht ständig Strom. Da kommt voraussichtlich einiges zusammen, was möglicherweise den ökologischen Einspareffekt wieder aushebelt.

- Es wird nebenbei ein komplettes Bewegungsprofil aller autofahrenden Europäer aufgezeichnet. Das mag einem Überwachungsstaat angemessen sein, zu einer europäischen Demokratie passt es nicht.

Nein, diesen Anatz halte ich für kompletten Irrsinn.
Vignette und fertig. Kostengünstig, unaufwendig, und dem Datenschutz wird Rechnung getragen.

21:52 von schiebaer45

Es muss für EU eine einheitliche Mautgebühr geben

""Die Behörde arbeitet derzeit an einem einheitlichen Mautsystem für alle EU-Mitgliedsstaaten. Nach ihrem Willen soll die Höhe der Maut einheitlich in allen Staaten an die zurückgelegte Entfernung gekoppelt werden. Wer mehr fährt, soll also auch mehr zahlen.""
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Das ist m.M. n. auch richtig. Alle zahlen das gleiche,gekoppelt an den gefahrenen Kilometern.Nur so kann es gerecht gehen.
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Klar nach "gerechter Logik" müssen die beruflich Mobilen die Kapazitäten bezahlen, damit Sie in den Urlaubsmonaten trotzdem durch die Wenigfahrer(-zahler) im Stau stehen.
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Wenn drei Personen mit PKWs aus der Neubauvilla im Speckgürtel zum Dienst (!) und Schule in die Großstadt wollen, kann man doch besser die LKW-Maut erhöhen.
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Ganz wählerstimmenintensiv?

Mann, Dobrindt

"Zustimmung aus Berlin gab es für den Vorschlag der EU-Kommission, Faktoren wie Lärm, Verkehrsüberlastung und Luftverschmutzung mit in die Gebührenerhebung einzubeziehen. "Gerade auch die Vorschläge zur Differenzierung nach CO2-Emissionen unterstützen wir", so Dobrindt."

Dann musst du erstmal wissen, wieviel CO2-Emissionen hinten rauskommen.

Und du bist doch der und das Letzte, der das prüfen will.

Ökologischer Unsinn

In Frankreich gibt es parallel zu den mautpflichtigen Autobahnen immer noch mautfreie Route Nationales. Wer also Geld sparen möchte, fährt mit vielen Stop and Gos und Umwegen, und durch Städte auf diesen. Dies dürfte weit mehr Dreck schleudern, als die Autobahn zu nutzen. Es ist ökologischer, die Leute auf die Autobahn zu bringen und die Vielfahrer über die Besteuerung des Sprits zu belasten. Dies auch noch über die Autobahn zu tun, ist eine Doppelbesteuerung jener die ökonomisch richtig die Autobahn benutzen, wenn sie auf jeden Fall fahren.

nimmt das denn gar kein Ende?

Es ist schon drollig: erst erklärt man seitens der EU, gegen die aktuelle Form der Maut keine Einwände mehr zu haben, dann, wenige Wochen später Kehrtwende? Also das soll einer verstehen.
Dass man grundsätzlich eine einheitliche Maut haben will, ist irgendwo nachvollziehbar und ich kann das auch nur befürworten. EU steht für europäische Union. Eine Union ist ein Zusammenschluss. Und was macht ein Zusammenschluss für einen Sinn, wenn alle Beteiligten am Ende doch machen können was sie wollen? Aber vielleicht habe ich da den Sinn der EU auch grundsätzlich mißverstanden. Ach ich Dummerchen ich.

Eine km-basierte Maut fänd ich in Ordnung. Sowas ist absolut fair. Fahre wenig, zahle wenig, fahre viel, zahle viel. Aber könnte man die ganze Nummer nicht wesentlich erleichtern, wenn das über die Kraftstoffe abgerechnet würde? Pro Liter Summe X. Ist nicht 100%ig fair, da ein Spritschlucker so für die gleiche Strecke mehr zahlt aber es wäre wohl am unbürokratischsten und ohne Vignetten etc.

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