Kommentare

wie erwartet

Es war schon ganz lustig zu sehen, dass fast jeder die Meinung vertreten hat, dass die Berichterstattung der ARD tendenziös ist. Das wurde zwar geleugnet, aber sehr schwach.

Auch über das Fazit wurde sich im Vorfeld bereits lustig gemacht. Dabei stimmt es einfach: Die Zielgruppe war einfach unterschiedlich. Deshalb passt es einfach nicht. Aber dass die Redaktion einfach das Konzept "Troll" noch nicht verstanden hat, ist einfach peinlich.

Dennoch konnte man viel Sympathie für die Beleidigungen erkennen. Und das ist das Traurigste für die Zielrichtung, die dieser "Versuch" haben sollte. Es wurden einige interessante Gründe für die Beleidungen aufgezeigt, die jetzt verleugnet werden.

Aber ich denke jetzt, dass der Chefredaktion hier klar ist, was sie tut. Es wird mehr als objektiv berichtet. Es wird Politik gemacht. Und das mit dem Geld anderer Menschen. Deshalb wundert sich Herr Gniffke auch nicht darüber, dass die Leute das Gefühl haben, dass ihnen unrecht getan wurde.

So - das ist es nun?

WARUM das muss doch die Frage sein - warum war es ab Januar 2014 wie "ausgeknipst"?

Warum sprechen Sie nicht mal mit jemandem, der Ihnen das erklären kann?

Reicht es wirklich zu sagen: ab Januar 2014 wurde alles schlimm?

Ich kann es Ihnen erklären. Im Januar 2014 hat sich für mich so viel so dramatisch verändert. Leider reicht der Platz hier nicht.

Wissen Sie eigentlich, was Menschen in diesem Land erleben durften, die bereits im Oktober das Parteiprogramm der Swoboda lasen, die sich mühsam durch das Assoziierungabkommen mit der Ukraine in engl. Sprache quälten, die die Ausschreibung der US Navy für die "Renovierung einer Grundschule" in Sewastopol (Okt. 2013) fanden etc etc. ?

Nein!
Denn als die Rechten das Thema kaperten machten Sie es sich leicht. Sie reduzierten jeden, der sich prorussisch äusserte auf "AfD-Pegida".

Ein weiterer Schlag.

Also: wollen Sie es wissen, warum da was "ausgeknipst" wurde, oder nicht?

Wenn nicht, dann bitte ersparen Sie mir die "Ratlosigkeit"

Für eine bessere Diskussionkultur! Sage ich seit Jahren!

Für eine bessere Diskussionkultur! Sage ich seit Jahren!

Also, na, dann mal los: erzählt mir, in welchen Positionen die AfD - rein faktisch gesehen - NICHT richtig liegt, z.B. in Bezug auf den Euro, Islam, EU, Asylkrise etc.

... und jetzt einmal eine Diskussion rein auf Basis von SACHargumenten, ganz ohne den üblichen Hatespeech à la "Rechtspopulisten", "Europafeinde", "Rassisten", "Rechtsextreme" ... and all the rest of it.

Ob da auch einmal SACHargumente kommen werden??

Das erwartete Ergebnis zeigt, ...

... dass wir im Netz weg von der Anonymität müssen.

Jeder, der eine Meinung hat, sollte den Anstand und die Courage besitzen, sie auch seine zu verkaufen und rüber zu bringen. Dass dies ja durchaus mit vernünftigen Worten möglich ist, zeigt dieses Experiment ... obwohl ich glaube, dass die "ganz Harten" diesen Dialog gar nicht genutzt haben.

Die Lösung kann also nur sein: Es muss ein Weg gefunden werden, sich technisch im Netz einwandfrei als die Person zu identifizieren, die man wirklich ist. Der Schutz der Anonymität muss gestrichen werden. Und genau das muss die Herausforderung für die Zukunft sein!

Ich hoffe, es klappt ...

///Er war überrascht, wie

///Er war überrascht, wie respektvoll der Ton war. Sein Fazit: Beleidigungen schreiben sich viel leichter als sie jemandem ins Gesicht zu sagen.///

Ist das wirklich eine Überraschung oder nicht eher zu erwarten gewesen ?

Vielleicht muss sich diese Etikette im Netz erst noch herausbilden. Sehr gut ist jedenfalls der " Freigabemodus " durch die Moderation, der " hitzige " Kommentare nicht freigibt.

Sehr gut und effektiv:

Sobald sich der Angreifer exponieren, zu erkennen geben und damit haftbar machen muss, zügelt er seine Sprache. Und vielleicht gibt es ja doch so etwas wie unmittelbare Empathie, sobald ein konkretes Gegenüber erscheint?
Auf jeden Fall eine sehr gute Idee, mutig, offensiv und offenkundig effektiv.

Liebe Redaktion, Gibt es auch

Liebe Redaktion,
Gibt es auch eine Möglichkeit mit EUCH zu diskutieren statt nur mit anderen Usern?
Ich denke ein Grund das der Ton so Rau wird ist das wir (die Kommentatoren) denken euch (der Redaktion) ist es eigentlich eh egal was wir denken und schreiben. Und ein Rauer Ton ist dann eine Möglichkeit sich bei euch Gehör zu verschaffen.

war wohl ein Erfolg

wenn die einen schreiben "erschieß dich, du Hurensohn", und andere, im direkten Dialog, dann ganz gesittet agieren. Genau um letztere geht es auch, den Kontakt zu ihnen zu halten ist wichtig und richtig. Erstere kann man getrost ignorieren, zur Sache tragen sie sowieso nichts bei.

Ich bin weit entfernt davon, den ÖR-Medien Staatstreue vorzuwerfen oder gar zu unterstellen, sie seien "gesteuert". Zuweilen höchst einseitig habe indes auch ich die Berichterstattung gefunden. Das rechne ich allerdings eher den persönlichen Prioritäten der verantwortlichen Redakteure und einem Erliegen vor der Quotenpflicht zu als einer dämonischen Drahtzieher-Regierung, die die Unabhängigkeit der Medien abgeschafft hätte. Einen Angriff der ÖR auf die Meinungsfreiheit, wie er hier so oft behauptet wird, gab und gibt es nicht. Die selbsternannten Opfer einer "Zensur" haben sich m.E. von Beginn an lächerlich gemacht.

Zeitlicher Zusammenhang

"Es ist, als ob jemand im Frühjahr 2014 einen Schalter angeknipst hätte: Es begann mit der Eskalation der Ukraine-Krise... [...]"

Damit hat Herr Gniffke die Frage doch eigentlich selbst beantwortet. Es ist meiner Meinung nach extrem offensichtlich, dass die russische Regierung die öffentliche Meinung in Deutschland/Europa stark beeinflussen will. Ich habe im echten Leben in Deutschland noch keine einzige Person getroffen, die bspw. in der Ukraine-Krise so offen und unreflektiert die prorussische Position vertritt, wie man sie in Kommentarspalten in der absoluten Mehrheit findet. Es gibt eine unfassbare Diskrepanz zwischen der konstruierten und organisierten Meinung in sozialen Medien und der realen Meinung auf deutschen Strassen. Auch kann man hier den Bogen zu AfD, Pediga, Montagsdemos, etc. spannen, da Russland ein gezieltes Interesse an Zerwürfnissen innerhalb Deutschlands (und der EU) hat. Erst letzte Woche hat Frontal21 dazu sehr interessante Recherchen veröffentlicht.

Ausgewogen

Die Formulierungen könnten durchaus etwas ausgewogener / neutraler sein.

Warum z.B. gibt es auf tagesschau.de (und auch in der Tagesschau) ein "Assad-Regime" & ähnliche Formulierungen (Regime, Pakt etc. = geringe Reputation), aber kein z.B. "Erdogan-Regime", "Trump-Regime" etc.

Nach welchen Regeln (so vorhanden) werden Regierungen als "Regierung" oder als "Regime" bezeichnet, werden Bündnisse als "Bündnis" oder als "Pakt" bezeichnet? Wo kann man diese Regeln nachlesen, um sie evtl. zu verstehen oder gar nachvollziehen zu können?

Dies sind nur Beispiele, die augenfällig sind. Bewertungen finden m.E. auch of in Nuancen in der Berichterstattung bzw. den Meldungen statt.

Ich meine in allen Fällen NICHT Kommentare einzelner Redakteure. Bei Kommentaren ist die Sachlage klar: Der Kommentator bewertet nach eigenen Maßstäben. Wie aber sehen die Maßstäbe der Nachrichtenredaktion als solche aus? Gibt es welche? Wo kann man diese einsehen?

FB für diese Diskussion zu

FB für diese Diskussion zu wählen war kein Glücksgriff, so wird man leider immer wieder "ausgesperrt".

Die Idee, face-to-face zu kommunizieren, statt nur zu schreiben ist ja nichts Neues. Und ich frage mich, wieso wir eigentlich die ARD für solche Aktionen brauchen? Als ersten Anstoß ist das ok.

Viele andere gesellschaftliche Gruppen, Parteien, Institutionen, "Privatgelehrte" usw. etc könnten das ebenso anbieten. Prominente könnten das dann moderieren oder einfach jede/jede, die dazu die Fähigkeit hat.

Und, wir sollten in Facebook-Disputen sehr niedrigschwellig einander anbieten, per Video-Chat persönlich zu diskutieren, dann kann man ja wieder zurück nach Facebook etc. - das würde sehr spannende, andere Gesprächsverläufe geben...

Was die ARD da anbietet, kann die Demokratische Gesellschaft auch ohne Medienhäuser...nämlich das, was sie immer getan hat:

Miteinander reden (übrigens ein Buchtitel eines sehr zu empfehlenden dreibändigen Klassikers von Friedemann Schulz von Thun)

So sehe ich das auch

LifeGoesOn - 22:03
" ... obwohl ich glaube, dass die "ganz Harten" diesen Dialog gar nicht genutzt haben."

Hat denn ernsthaft jemand erwartet, daß die Foristen, die mit Beleidigungen, Fäkalsprache etc. um sich werfen, aus Ihrer Deckung der Anonymität herauskommen?

Ich halte auch dieses Gerede von den "Klarnamen" für überzogen. Wer, wie oder wo wird denn daran gehindert / verhindert, sich mit falschem Namen irgendwo anzumelden. Irgendein account mit "Max.Mustermann" ist schnell erstellt. Die tatsächliche Identität wird nicht geprüft, was einerseits natürlich auch nachvollziehbar ist (Datenschutz etc.), aber andererseits eben auch die Anonymität vorprogrammiert.

Die Anonymität abschaffen ist m.E. nicht der Weisheit letzter Schluß. Klar, die ganz harten Postings würden zurückgehen, weil dann rechtliche Konsequenzen erwachsen können. Die Meinungen hinter den Postings bleiben aber - sie suchen sich dann eben andere Ventile.

Idee von "Der Troll", 22:16 Uhr

Ich fände es auch super, mehr Reaktionen der Tagesschau auf Kommentare zu sehen! Wäre wirklich ne gute Sache, so ein Forum "Tagesschau- Konsument".

Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass Sie, liebes Tagesschau-Team, seit dem Sie bemerkt haben, dass sich einige Konsumenten unbefriedigt fühlen, viel mehr auf Kritik und ihre Recherche-Arbeit eingehen. Obwohl ich nie wirklich zu den Kritikern gehört habe, finde ich das eine schöne und begrüßenswerte Entwicklung.
Es ist nunmal bei jedem Medium nicht automatisch klar, woher die Informationen stammen und wie sie zusammengetragen werden. Mehr Transparenz ist demokratischer!

Zu den Hass-Kommentaren: Ich denke das ist ein Problem von mangelndem Respekt und Anstand. Auch wenn in letzter Zeit der Hass gegen die Tagesschau gerade von rechts gekommen sein mag, sollte man nicht außenvor lassen, dass es sich um ein generelles Problem handelt. In anderen Foren kommen Beschimpfungen genauso von links, wie von "normalen" Assozialen.

Toll! - Bitte um Zusatzinformation

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich empfinde Ihren Schritt als mutig und zudem höchst interessant. Mein Kompliment, ich selbst hätte den Mut dazu nicht.
Da ich Nicht-FB-User bin, fehlt mir eine Background-Information: Haben Sie die Kritiker direkt angesprochen und eingeladen? Gab es Vorgespräche? Oder war es eine offene Diskussion? Wie sind Sie denn vorgegangen? Denn wäre es offen gewesen, würde das meinem Empfinden nach die Reaktionen relativieren.
Wäre dankbar für Infos.
Aber gute Idee und Ansatz! Immerhin habe ich mich für diesen ersten Kommentar registriert.
Herzliche Grüsse aus der Schweiz - Christoph alias ChriguBE

Was war da denn so überraschend??

Dass sich Taten wie Worte viel leichter aus der Anonymität heraus vollbringen und sagen lassen, ist doch nun wirklich keine überraschend neue Erkenntnis.
Ich hätte mir obendrein die Fragen an Herrn Gniffke viel präziser, viel kritischer und bohrender gewünscht, mit Nachhaken, wenn nötig, bis zum “Offenbarungseid“.
Das Interview ist mir viel zu wischiwaschi.

Also doch die totale Zensur

Sie können wohl keine Kritik ab, was ?
Also voll bestätigt.
Sie sind der letzte Dreck der Republik und verletzten den Rundfunkstaatsvertrag. Das wird bitter auf sie alle zurückfallen
Das Wetter in der Maschine(C) - die Zukunft der Energie und Wasserversorgung der Welt merkt sich alles.

Interessantes Experiment

Ich habe nur 3/4 der Sendung gesehen, war aber vom gesitteten Ton überrascht.
Im Nachhinein fragt man sich natürlich: Haben die Leute, die sollche Hasskommentare mit Beleidigungen schreiben, sich auch wirklich dort gemeldet. Oder sind es jene, die keine wie oben genannten ausufernden Beleidigungen von sich geben. Die wiederholte Frage, ob sie denn schon einmal selbst solche Kommentare verfasst haben, war da ein guter Anhaltspunkt, dieser Frage auf den Grund zu gehen.

Die Forderung nach einer völlig objektiven Berichterstattung finde ich unrealistisch. Man kann objektiv Fakten präsentieren, aber sobald man sie kommentiert und in Beziehung setzt, also eine Art Meinung/Schlussfolgerung abgiebt, sind diese Meinungen und Schlussfolgerungen subjektiv. Es ist aber auch nicht der Job der Jornalisten. Mitdenken muss der Leser eben selber! Für sich selbst prüfen ob er anhand der Fakten zum gleichen Schluss kommt, oder ob ihm solche bekannt sind die dagegen sprechen.

@ 22:03 von LifeGoesOn

"... wir[müssen] im Netz weg von der Anonymität ... jeder, der eine Meinung hat, sollte den Anstand und die Courage besitzen, sie auch seine zu verkaufen und rüber zu bringen ... die Lösung kann also nur sein: Es muss ein Weg gefunden werden, sich technisch im Netz einwandfrei als die Person zu identifizieren, die man wirklich ist. Der Schutz der Anonymität muss gestrichen werden. Und genau das muss die Herausforderung für die Zukunft sein!
Ich hoffe, es klappt ..."

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Hüstel.
Könnte es sein, dass Sie eine bestechend einfache Lösung übersehen?

Gruß
Lutz Jüncke

Beleidigungen löschen und für mehr Bildung sorgen.

Es ist doch offensichtlich, dass derartige Kommentare von Leuten kommen, die nicht gelernt haben, wie man sich vernünftig benimmt. Das nennt man im allgemeinen eine schlechte Erziehung. Womit wir bei Bildung wären, die hierzulande an vielen Ecken krankt. Es wird zu Wenig Geld für Bildung ausgegeben und wenn, dann hauptsächlich in Bereichen, die ganz direkt der Wirtschaft nutzen. Philosophie, Kunst und Kultur, ja sogar Sport stehen ganz weit unten auf der Liste und das ist falsch. Wer dumm aus der Schule entlassen wird, schmiert auch Hasskommentare an die Wände. Im Netz bleibt das stehen, weil man ja nichts zensieren darf. Im echten Leben kommt irgendwann einer und streicht die Wand einfach neu, fertig aus.

Reine Showveranstaltung...

...zur Selbstbeweihräucherung!

@Duck Holliday 22:42 | Regime oder nicht...

... die Frage ist bei Erdogan nicht mehr weit weg, man traut sich nur noch nicht, ihm den Status einer Demokratie offiziell und offen abzusprechen. Bei Trump ist es ganz klar: Er wurde gewählt. (Bis mal einer das Gegenteil beweist, was leider schwer sein dürfte.)

selber auch offener werden

Zitat: "Es ist, als ob jemand im Frühjahr 2014 einen Schalter angeknipst hätte: .... Da sind die Leute hochemotional geworden." Stimmt wahrscheinlich, und das ist auch der Zeitraum, in dem auch die TS "emotional" wurde, d.h. mit Leidenschaft ihre Sicht der Welt verteidigt hat. Krim, Ukraine, Pegida, AFD waren für die TS, eingebettet in die großen Entwicklungen, eben nicht irgendwelche Themen. Für viele TS-Journalisten ging es um sehr Wichtiges, was auch ihre eigenen Weltanschauungen und in den Auswirkungen ihr Deutschland betraf. Und genauso ging es anderen eben auch. Ein Journalist fühlt sich dabei glaube ich oft in der mutig-schwachen Position (alleine gegen Millionen da draußen) - wohingegen es sich von außen genau andersherum anfühlt.

Toll,

dass Dein Kommentar veröffentlicht wurde!

@Schonhammer

Sehe ich genau so.

Zu Wort kommen können

In diesem Zusammenhang die Frage: Nach welcher Massgabe wird die Kommentarfunktion beendet? Teilweise fallen mir sehr frische Meldungen auf, bei denen dann vermerkt wird "0 Kommentare zur Meldung. Kommentierung der Meldung beendet." ----Auch erlebte ich es schon, dass die Kommentarfunktion abgeschaltet wurde mit der folgenden Begründung: +++"Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation"+++ Als ich damals diese Begründung der Beendung als arrogant bezeichnete, wurde mein Kommentar einfach nicht veröffentlicht. Ich hätte auf meine obige Frage wirklich gern eine Antwort!

-

Mir ist Redefreiheit wichtiger als das seelische Wohlbefinden derjenigen die sich sowieso kaum noch aus ihrer Filterblase trauen. Dabei halte ich es eben für sinnvoll wenn auch unangenehme Meinungen ohne Konsequenzen ausgesprochen werden können. Das heißt nicht, dass mir diese gefallen, aber das Korrektiv das durch Anonymität entsteht ist mir wichtiger als Gefühle. Wenn man stattdessen anfängt wie wild zu zensieren wird man nicht nur dünnhäutig sondern schüttet das Baby mit dem Badewasser aus.

Was passiert wenn jede Meinung Konsequenzen hat kann man sowohl in klassischen Unternehmenstrukturen als auch im Staat sehen (den ÖRR eingeschlossen). Schleimer, Ducker, und Opportunisten steigen auf und lassen Mitarbeiter mit Integrität hinter sich. Das führt meiner Meinung mit unter zu Realitätsverlust und damit zu falschen Entscheidungen. Man muss eben Probleme ansprechen können um diese lösen zu können. Sich gegenseitig zu umarmen und nur Küsschen zu geben führt zu nichts.

Böhmermann

Wenn viele das Nieveau von dem Böhmermann gut finden und das befürworten, dann kann das doch jeder auch so machen und nachher eben behaupten es sei Satire?

Internet 101

Ein Grund warum teilweise ein rauer Ton herrscht ist weil dieser einer emotionale Reaktion bei Leuten hervor ruft die sich zu ernst nehmen. Das Trollen ansich kommt dabei nicht vom Troll, dem unter der Brücke, sondern von "to troll" im Kontext zum Fischen. Soll heißen ein Köder wird ausgelegt und jemand beißt an. Wenn niemand anbeißt wird auch weniger getrollt. Das soll das Trollen nicht rechtfertigen aber man muss halt verstehen was da eigentlich passiert.

Dass es auch echte Idioten gibt, geschenkt, aber da einfach den Deckel auf den Kessel zu drücken macht diese Leute nicht weniger dumm. Eher im Gegenteil. Irgendwann entläd sich der Druck halt an anderer Stelle.

@22:02 von El Chilango: Sachargumente

"Also, na, dann mal los: erzählt mir, in welchen Positionen die AfD - rein faktisch gesehen - NICHT richtig liegt, z.B. in Bezug auf den Euro, Islam, EU, Asylkrise etc."

Wieder einmal habe ich versucht Ihre Frage nach SACHargumenten anhand einiger Beispiele (Aussagen von AfD-Politikern) zu beantworten.

Wie jedes Mal habe ich auch heute wieder den roten Balken dafür bekommen. Es tut mir sehr leid, dass die SACHargumente der AfD nicht moderationstauglich sind.

Wie Sie vermutlich auch der neuesten Allensbach-Umfrage, die in der FAZ veröffentlicht wurde, entnommen haben, wird die AfD inzwischen von nur noch 18% der Wähler als normale demokratische Partei angesehen.
Im Gegensatz dazu wird Die AfD von 68% der Wahberechtigten grundsätzlich abgelehnt.
Auf einer Skala von 1 (linksextrem) bis 100 (rechtsextrem) steht die AfD bei 82.
60% der AfD Anhänger wollen die AfD als deutsch-nationale Partei. Der Rechtsruck in der AfD könnte die Partei bis zu 28% Stimmen kosten.

Ablenkung

Ich halte die Diskussion über die Hasskommentare für ein gezieltes Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Problem - der gezielten tendenziösen Berichterstattung der ARD durch geschicktes Verdrehen und Weglassen von Informationen zu Vorgängen in der Welt, ich denke dabei besonders an die Ukraine, Syrien, Venezuela, Jemen und Russland. Das Ziel dabei ist klar, die westliche Welt einerseits als die gute menschliche Wertegemeinschaft zu präsentieren und andererseits Russland und andere nicht konforme Staaten als schlecht und boshaft zu kriminalisieren.

Das Prinzip ist einfach und durchschaubar: So etwas kann man in eigenem, privaten Umfeld gelegentlich auch beobachten. Wird in einer Diskussion jemand emotional, vielleicht auch ausfällig, ergreift der Angegriffene die Gelegenheit, "Nicht in diesem Ton..." um sich gegen Beleidigungen zu verwahren. Weil oft ein persönlicher Streit die Folge ist, wird vom eigentlichen Problem geschickt abgelenkt.

Sozio-psychologisch betrachtet,

wovon ich zugegebenermaßen nur bedingt Ahnung habe, überrascht es wenig, dass sich mediale "Maulhelden" im persönlichen Gespräch anders verhalten.
Andererseits, eine geschätzte Userin hat es im vorherigen "Thread" zu diesem Thema gebeichtet, hätte es auch umgekehrt verlaufen können: Die meisten User versuchen im www höflich zu argumentieren, im realen Leben handeln manche aber eher intuitiv und falls dann der Verdacht aufkommen könnte, das Gegenüber tritt nicht mit der gebührenden Höflichkeit auf, stellt man die eigene dann auch hintenan.

Da Themen genannt wurden, es geht eigentlich gar nicht über die Berichterstattung über die Ukraine, sondern um den Umgang der Redaktion mit der Kritik. Es geht auch nicht um PEGIDA & Co., denn hier hat man gegen die einfachste Regel in der Internet- Kommunikation verstossen und sie auf's reale Leben übertragen: Don't feed the Troll!
Hätte man sich bei der Berichterstattung über PEGIDA zurückgehalten, wären sie schon lange Geschichte.

00:14 von Wachtelkönig

Regime oder nicht ... die Frage ist bei Erdogan nicht mehr weit weg, man traut sich nur noch nicht, ihm den Status einer Demokratie offiziell und offen abzusprechen. Bei Trump ist es ganz klar: Er wurde gewählt
.
also meines Wissens, wurde der Erdogan gewählt, ebenso seine neue Verfassung
sogar mit direkter eindeutiger Mehrheit
was man beim Trump so nicht ganz sagen kann (Wahlmänner)

"Reine Showveranstaltung...zur Selbstbeweihräucherung!" meinten Sie. Nun ja ganz so schlimm nun auch nicht. Herr Gniffke ist allerdings ja auch "nur" der Chef, der das ganze Showbiz organisiert. Ein mehr oder minder merkantiles aalglattes Auftreten ist da doch nur logisch, sein Job ist vor allem Verkaufen.

Viel gespannter bin ich auf die beide Frauen, Frau Reschke und Frau Schayani, die sind nämlich preisgekrönte Vollblutjournalistinnen...

Schreiben oder sagen?

Ist doch klar das es einfacher und praktischer ist was zu schreiben, anstelle es jemandem ins Gesicht zu sagen, wenn man es dem falschen ins Gesicht sagt, dann kann man eventuell sich paar einfangen oder eben ist es so das man nicht mehr anonym ist? Eigentlich egal, ob man was sagt oder schreibt, man muss keine Schimpfwörter nutzen und jemanden beleidigen muss man auch nicht, wenn man kritisieren möchte. Ich glaube wenn jeder sich daran hält, dann sollte gut sein.

Tolle Aktion

Nur Schade, dass über die eigenen Fehler, gerade im Bezug auf Syrien und die Ukraine so wenig Einsicht bestand.

Es ist einfach Fakt, dass bei den Belagerungen von Aleppo und Mossul ganz deutlich mit zweierlei Maß gemessen wurde, obwohl die Situationen recht vergleichbar waren.

Jaja, die Hasskomentare ...

... sind schlimm, besonders dabei die Begriffe aus der Gossen und Fäkaliensprache. Dabei fallen mir nicht nur jene schlichten Pöbler auf der Straße ein sondern auch so manche Herren in weißen Westen. Herr Böhmermann sei hier erwähnt, der in seinem "Gedicht" den türkischen Präsidenten als Ziegenficker und Sau bezeichnet. Seltsam nur, das sich darüber in der ARD kaum jemand aufregt.

Schlimmer noch als Hasskommentare, die letztendlich nur Worte sind, ist der reale Hass, welcher vielerorts durch Bomben und Kriege erzeugt wird, übrigens auch durch den von unseren Medien allseits gepriesenen Barack Obama. Dieser Wohltäter der Menschheit und Friedensnobelpreisträger war lange Zeit Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person in Sachen Drohnenmorde, denen tausende unschuldige Männer, Frauen und Kinder zum Opfer fielen. Darüber wird seltsamerweise gar nicht diskutiert. Von den "Freiheitskämpfern" in der Ukraine ganz zu schweigen.

Tolle Aktion!

Endlich wieder gepflegte, gesittete Diskussionskultur!

Auf dass verbale Entgleisungen und Beleidigungen wie "Nazi-Schlampe", "Ziegenficker" und "Kacktyp" endlich nicht mehr die Diskussionskultur mit ihrem Hass vergiften.

Ach Moment mal, pardon, das waren ja gar keine Zitate aus Diskussionsbeiträgen, sondern Präzisionssatire unserer öffentlich-rechtlichen Medien. Allerdings erinnere ich mich nicht daran, dass Ihr Herrn Böhmermann bzgl. seines Erdogan-Gedichts aufgefordert hattet: "Sags ihm ins Gesicht".

Diese Aktion ist einfach nur der vorläufige Tiefpunkt der öffentlich-rechtlichen Bigotterie. Beleidigungen und Pöbelei werden als "Hass" deklariert, wenn sie in Foren auftauchen, im öffentlich-rechtlichen Rahmen sind exakt die selben widerwärtigen Fäkalpöbeleien aber nicht nur ok, sondern im Brustton der Überzeugung zu verteidigende "Satirefreiheit".

Wenn ihr wirklich bessere Umgangsformen wollt, merkt euch eines: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus"

Hasskommentare

Ich weiß garnicht, wo das Problem liegt, den eben wo das alles veröffentlicht wird, stehen diese in der Schuld, das man sowas nicht veröffentlichen sollte bzw. dürfte? Allerdings kann eben jeder wie der Böhmermann dann behaupten es sei Satire und dürfte das dann? Schimpfwörter und Beleidigungen eben nicht veröffentlichen, jene auch soziale Netzwerke darauf verpflichten, das die sowas nicht veröffentlichen dürfen, tun die das doch, dann eben den Zugang, Website etc. schließen, wenn die sich nach Warnungen immer noch nicht daran halten.

@ 22:16 von DerTroll

Liebe Redaktion,
Gibt es auch eine Möglichkeit mit EUCH zu diskutieren statt nur mit anderen Usern?

Eine interessante Bitte, der ich mich vollumfänglich anschließen möchte. Möglich ist das und wird im sehr geringen Umfang auch schon praktiziert: Wenn z.B. User die Moderation auf inhaltliche oder grammatikalische Fehler aufmerksam machen, kommt kurz danach eine Info, dass man für die Richtigstellung dankt, der Fehler korrigiert wird usw...

Gerade bei solchen Themen wie hier wäre eine generelle Interaktion der Moderation wünschenswert, damit selbige ihre Sicht auf die Dinge erklären kann.

@ Wachtelkönig - 00:14

"Regime oder nicht
... die Frage ist bei Erdogan nicht mehr weit weg, man traut sich nur noch nicht, ihm den Status einer Demokratie offiziell und offen abzusprechen. Bei Trump ist es ganz klar: Er wurde gewählt. (Bis mal einer das Gegenteil beweist, was leider schwer sein dürfte.)"

Es ging mir dabei eher weniger um speziell Erdogan.

Zum Trump-Beispiel:
Das "gewählt werden" alleine kann kein ausreichendes Merkmal sein. Auch Assad wurde gewählt. Trotzdem wird vom Assad-Regime und von der Trump-Regierung gesprochen.

Die Legitimität beider Wahlen kann aber je nach Sichtweise in Frage gestellt werden: Trump siegte aufgrund des Wahlsystems (Clinton hatte absolut mehr Stimmen), Assad siegte aufgrund von Stimmenmehrheit? Wahlfälschung? Wahlverfälschung? Man/ich weiß es nicht. Aber reicht dies aus, die Assad-Regierung als Regime zu bezeichnen?

Speziell bei Assad habe ich eher den Eindruck, daß mit dem Begriff eine unliebsame / in Ungnade gefallene Regierung diskreditiert werden soll.

Was für ein...

Nonsens Sie da von sich geben.
Hat das überhaupt mit dem Artikel zu tun und wenn ja, haben Sie sich der direkten Diskussion gestellt? Wohl nicht... Und sicher haben Sie ein "tolles Argument" dafür, warum sie es nicht konnten, auch wenn Sie wollten.

Schwachsinn

Es ist was es ist ein Artikel wo in Richtung Erziehung der Bevölkerung geht und nicht den Grund der rauen Sprache erkennt.,Das Versagen von Politiker soll mit Zensur vernebelt werden und andere Meinungen als fake news unterschlagen werden.Durch solche Artikel wird dafür um Verständnis geworben .Schwach einfach schwach meine Herren Schreiber.

Wenn jemand in einem

Wenn jemand in einem TS-Kommentar Verbalinjurien einflicht kann er / sie sicher sein, geblockt zu werden. Man darf annehmen, dass das allen klar ist, und es kaum je jemand versucht. Gniffke geht daher am Thema vorbei. Der von ihm erwartete rauhe Ton findet in den sogenannten sozialen Netzen statt, dort bleibt er auch oft unbehelligt.
Die übergrosse Regierungsnähe, die oft zu beobachtende einseitige Berichterstattung, die Kunst des Weglassens - dafür hätte ich ungezählte Beispiele, die ich Herrn Gniffke auch gern persönlich aufzählen würde. (Und - weniger wichtig, aber doch erwähnenswert - der nicht selten vorkommende Sprachschluder.)

Video (1)

Schön - ich habe mir soeben das Video angesehen. Dazu möchte ich Verschiedenes anmerken.

Ukraine:
Bei dem Disput über das Asow-Regiment ließ sich Herr Gniffke erst nach mehrmaliger Intervention des Gesprächspartners dazu "hinreißen", selbiges Regiment als rechtsextrem zu bezeichnen, bestand vorher aber darauf, daß die Tageschau das Regiment als "ultranational" bezeichnet habe.

Frage: Ist ultranational = rechtsextrem?
Wenn ja, warum dann erst die harmloser klingende aber eben m.E. auch verfälschende Bezeichnung heranziehen?

Wenn nein, warum dann dieser Schwenk in der Bezeichnung? Hat sich die Klassifizierung während des Gesprächs verändert?

Zur Erläuterung: m.E. ist rechtsextrem schon sehr eindeutig in der Klassifizierung, ultranational allein hingegen nicht ausreichend, da könnte man sich mit sehr viel Wohlwollen auch noch was anderes darunter vorstellen. Die m.E. passendste Bezeichnung für das Asow-Regiment wäre wohl die Kombination aus beidem: ultranational-rechtsextrem.

Lieber auf Kritik reagieren

Schöne Show - aber die Zensurpolitik der Moderatoren bleibt, und die Berichterstattung ist auch nicht über jede Kritik erhaben. Da kommt nix von Herrn Gniffke.

@:22:42 von Duck Holliday

//Warum z.B. gibt es auf tagesschau.de (und auch in der Tagesschau) ein "Assad-Regime" & ähnliche Formulierungen (Regime, Pakt etc. = geringe Reputation), aber kein z.B. "Erdogan-Regime", "Trump-Regime" etc. //

Bei Erdogan oder Trump könne man ja immer noch unterstellen, dass sie jedenfalls irgendwie demokratisch gewählt sind, aber auch der Ägyptische Präsident As-Sisi, der durch einen Militärputsch an die Macht kam, muss eine solche Titulierung durch TS nicht befürchten.

Respekt hat mit

Zuhören zu tun. Wer sagt , das das deutsche TV einseitig berichtet kennt andere Berichterstattungen in anderen Ländern nicht, oder reflektiert diese nicht! Natürlich werden auch hier Fehler gemacht, aber in der Regel hat jeder die Möglichkeit sich umfassend zu informieren ! Gehen die Leute, die Dumbräsig schreiben , genauso mit sich selbst um ?

Blendwerk

Beenden Sie doch diese Farce! Wie ich selbst gemerkt habe, wird fundierte Kritik nicht zugelassen. Tricksen, tarnen und verharmlosen, das ist ihr Programm. Da helfen auch netter Umgang und ausgesuchte Statisten nichts.

Was mich stutzig macht

Ich glaube, dass fast jeder Nutzer es kennen wird, dass Kommentare aus unterschiedlichen Gründen nicht zugelassen werden. Mir passiert das jedenfalls oft; aber nicht, weil ich beleidigend wäre, oder jmd. persönlich angreifen würde.
Vielmehr habe ich den Eindruck, dass es mit meiner polit. Ausrichtung zu tun haben wird, die dem Mainstream der ARD nicht immer folgt.
Der Diskurs, der hier angeregt werden soll, wird aus meiner Sicht oft gar nicht dauerhaft zugelassen.
Sobald man greifbare und harte Gegenargumente und Fakten anbringen möchte, werden diese oft geblockt; auch wenn man die Quellen anbringen möchte.
Es wird aus meiner Sicht sehr darauf geachtet, dass ein Kommentar keine Welle schlagen kann, die gegen das Meinungsbild der ARD schifft.
Und das finde ich unaufrichtig und unehrlich, wenn man möchte, dass ein echter Diskurs stattfinden soll.
Es ist auch unaufrichtig, wenn man dem Hass begegnen möchte, ihn aber selbst durch Zensur potenziert.
Diskurs bedeutet auch Mut zur Wahrheit!

Ist halt die Frage

Ist halt die Frage ob man es schnell genug raus bekommt, bevor die ARD einem den Mund verbietet.
Mit Kritik können die Staatlichen Medienanstalten ja traditionell eher schlecht umgehen.
Da wird dann schnell einfach ignoriert, was nicht in die Kapagne passt.

Kritik, aber wie an die ARD absenden?

Die Kritik von Herrn Müller scheint mir nicht unberechtigt zu sein. Mir persönlich fehlt die Seite auf der man seine Kritik unabhängig von einer aktuellen Nachricht und ohne Zeitbeschränkung durch Beendigung der Kommentierung darlegen kann. Man könnte Sie ja einfach ignorieren. Allderdings haben Sie eine hohe Verantwortung und zu großen Einfluss auf die Gesellschaft. Wenn man Ihre Darstellungen mit anderen Medien vergleicht, z.B. New York Times, dann bekommt man einen ganz anderen Eindruck als den, den Sie vermitteln. Sie können auch nicht Ihre Expertiese als Rechtfertigung für einen höheren Anspruch auf Wirklichkeit herhalten lassen, für das, was Sie veröffentlichen. Es gibt das, was man Lebenserfahrung oder praxis basierte Evidenz nennt, was dabei völlig ignoriert wird. Was mir aber am meisten bei Ihnen fehlt, was für eine seriöse Berichterstattung m.E. unabdingbar ist, ist der Zweifel an sich selbst, der es gebietet auch andere, gar fremde Auffassungen anzuhören.

Wunderbare Aktion

Sehr geehrter Herr Gniffke,
Gratulation zu Ihrer Haltung und der Initiative Ihres Senders, nur der Dialog kann gegen Intoleranz ankämpfen.
Das gilt sowohl für die Pressewelt als auch für den täglichen Umgang miteinander.

Jalid Sehouli

Kontroversen zulassen

wäre richtig.
Das geht aber auch nur, wenn man z.B. auch Themen kommentieren darf, die kontrovers betrachtet werden müssen od können.
Immer wieder erlebe ich es, dass gerade heikle Themen gar nicht zur Kommentierung frei gegeben werden, oder maximal 3-5 Kommentare frei geschaltet werden.
Das ist keine Öffnung für Kontroversen.
Das ist in meinen Augen eine falsch verstandene Ruhigstellung.
Die Auswirkungen halte ich für fatal, zumal der Eindruck entsteht, dass man einfach keine gegenteilige Meinung zulassen möchte, oder aber sie tatsächlich fürchten könnte.
Dadurch entsteht das Bild, dass der Bürger nicht vollmündig an Themen beteiligt werden kann oder soll.
Zudem fällt mir oft auf, dass ich oft nicht antworten darf, wenn Leser auf meinen Kommentar Bezug nehmen; leider auch oft unterstellend und abwertend.
Das lässt man zu, weil...?
...meine Meinung nicht der ARD folgt?
Man muss schon differenzierter hinsehen.
Es ist nicht nur die Redaktion, die viel auszuhalten hätte!

Herabwürdigung

Da machen die ÖR aber auch kräftig mit.
Kleines Bsp: Man vertritt im Bezug auf Russland und Putin eine andere Meinung als der Mainstream-was passiert?
Man wird als Putin troll bezeichnet.
Als wenn man aus RU Geld erhalten würde um solch eine Meinung zu haben.

@phoenixx

dem schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das leider nur nie in so schöne worte kleiden

Darstellung: