Kommentare

Alarm!

Es ist doch altbekannt, dass deutsche und andere europäische Firmen, die z.B. in Indien oder China produzieren lassen, nur an hohen Gewinnen interessiert sind. Wie es den ArbeiterInnen dort geht, wissen wir aus vielen Berichten . Gott sei Dank, gibt es immer wieder Journalisten, die aufdecken und auf Gefahren hinweisen. Antibiotika sind hilfreich, aber nur dann, wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt werden. Resistenzen ergeben sich durch erhöhten Verbrauch (Gewinn der Pharmaindustrie). Hier geht es um die Umwelt, aber welchen Produzenten interessiert das, wenn die Kasse stimmt, der Börsenkurs nach oben schnellt!
Wir brauchen in Politik und Wirtschaft Ethik und Moral!

Erinnerung ....

Ich fühle mich bei dem Artikel und seinem Inhalt ( bezogen auf Umweltstandards bzw. deren NICHTeinhaltung bei der Produktion ) irgendwie an Nähereien in Bangladesh, Teppichknüpfereien in Indien etc. erinnert.

"Wir haben die Produzenten zu Standards verpflichtet." Klingt erstmal gut, nur sehe ich persönlich die Auftraggeber ( sprich HIER die Pharmafirmen) dann auch in der Pflicht, die Einhaltung dieser Standards, dieser "Conduct Codes" und "wiesenichallehübschheißen" zu überprüfen und ggf. Konsequenzen zu ziehen.

Gerade wenn es um so zentrale Fragen wie die Gesundheit geht- und zwar hier nicht nur allein um die der Menschen in den Herstellungsländern, sondern weltweit.

Da hilft auch der Fingerzeig auf Massentierhaltung und Verschreibungspraktiken nichts: ALLE - auch die Pharmafirmen, nicht nur Landwirte, Ärzte und Konsumenten sind gefordert, an einem Strang zu ziehen, um nicht noch mehr Resistenzen ranzuzüchten.

Das ist lächerlich!

"Außerdem unterliegt jeder Herstellungsbetrieb der Überwachung seiner lokalen Behörde."

Ich erinnere gerne an den Tigerfall, um auf die "Arbeit" solcher Behörden hinzuweisen:

In einem Reservat lebten Tiger. Die Aufseher hatten die Aufgabe die Tigerpopulation zu überwachen und zu schützen, sowie jedes Jahr ein Bericht zu verfassen.
Der erste Aufseher in Führungsposition stellte einen Rückgang der Population fest. Er wurde wegen schlechter Leistung entlassen.
Der zweite Aufseher in Führungsposition stellte ebenfalls einen Rückgang der Tigerpopulation fest. Auch er wurde entlassen.
Unter der Führung des dritten Aufseher würde es besser, er meldete stets einen leichten Anstieg der Tigerpopulation.

Irgendwann kamen Studenten in das Reservat, um Tiger zu beobachten. Auch nach 3 Monaten haben sie trotz moderner Technik nicht einen einzigen Tiger finden können. Im gesamten Reservat gab es keine Tiger mehr.

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