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Was hängt an den Grünen? Die

Was hängt an den Grünen?
Die CDU kann wählen:
1. Koalition mit FDP unter Duldung des SSW
2. Koalition mit FDP unter Duldung der AfD
3. Zu beidem werden die Grünen nicht gebraucht. Wenn die CDU den Grünen ein Angebot macht dann können die Herrschaften froh sein ihre Dienstwagenschlüsse für die Ministerämter zu behalten.

Die CDU ist mit dem Newcomer Daniel Günther stärkste Kraft gewor

Wie das? Stärkste Kraft sind die Nichtwähler, knapp 36 % sind nicht zur Wahl gegangen.
Keine Partei schafft es zu überzeugen. Das sollte allen Parteien zu denken geben und das Wahlergebnis ist zwar vorhanden, relativiert sich damit aber.

Ein guter Tag für Deutschland und für Europa

Beide Ergebnisse, Frankreich und SWH, zeigen, dass der Großteil der Deutschen und der Franzosen eine friedliche Zukunft wollen. Die Alternative dazu sehen wir leider viel zu oft in den täglichen Berichten.
Lieber weitermachen wie bisher statt im Chaos unterzugehen

Was für ein Gemuddel!

Die Grünen als Zünglein an der Waage. Dabei sind die doch seit Rot-Grün im Geschäft und haben mit Kretzschmann sogar einen Ministerpräsidenten. Was unterscheidet denn nun die Parteien? Gar nichts, denn mit den Koalitionsverhandlungen gibt´s von allem ein bisschen, wovon das meiste wiederum nicht zu realisieren ist, woran natürlich immer die Koalitionspartner schuld sind. Aber anders wollen´s weder die Wähler noch die Politiker. Eine echte Lose-Lose-Situation!

Hat es niemand gemerkt , das

Hat es niemand gemerkt , das die Prognose Zahlen fast ein zu einz übernommen wurden von Forschungsgruppe Wahlen die ZDF in Aufrag gegeben hat am 04.05 2017 . Hier ist die Qellle

http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/schleswig-holstein.htm

Nicht ist wie es scheint in den Medien , Politik , Wirtschaft .Prüfft es selber nach

nicht Fleisch nicht Fisch

Ich kann bei 5% mehr für die CDU nicht erkennen, wo da "ein großer Teil der Wähler" sein soll. Die beiden altvorderen Parteien haben jeweils gerundete 30% der abgegebenen Stimmen erreicht. Deutlich mehr Wähler wurden nicht erreicht. Es bleibt auch ein Geheimnis der Wahlforscher, wie sie zu der Vermutung kommen, dass bei den vormaligen Nichtwählern CDU-seitig "stark hinzugewonnen" wurde.

Warum nicht schwarz gelb und SSW?

In den möglichen Konstellation für eine Regierungsbildung wird die Zusammenarbeit der CDU / Liberalen Koalition mit SSW scheinbar gedanklich ausgeschlossen. Warum?

Volkes Stimme

Jetzt kann wieder jeder, auch hier, einen Sieg seiner bevorzugten Richtung feiern oder eben die Niederlage kleinreden.
Fakt ist, dass es tatsächlich nur 3 realistische Optionen gibt. Ampel, Jamaika oder GroKo. Die anderen, hier gerne bemühten Varianten mit SSW oder AfD sind zwar rechnerisch möglich, wären aber deutlich gegen die jeweiligen Wahlversprechen. Der SSW will selbst in die Opposition und mit der AfD will niemand.
Also bleiben GroKo oder Varianten mit den Grünen. Insofern stimmt die Überschrift.
Es lohnt auch nicht, ständig die Nichtwähler mit zu berechnen. Wer weiß den was die wollten? Diese jeweils der eigenen Meinung zuzuschlagen ist nicht sehr seriös. Vielleicht ist die Wahlmüdigkeit ja über alle Lager gleich verteilt, dann hätten auch 100% Beteiligung nichts geändert.
Und anscheinend will der deutsche Wähler Koalitionen. Sonst müsste man z.B. das englische Wahlsystem anwenden. Das gibt klare Mehrheiten, dafür fallen viele unter den Tisch.

bruchrechnen

Wenn ein gutes Drittel nicht zur Wahl gegangen ist, ergibt etwas weniger als ein Drittel Stimmen für die CDU von zwei Dritteln der Wahlberechtigten, eine "Gesammtzustimmung" von unter 20% aller Wahlberechtigten. Es erklärt sich also eine Partei zum Sieger die nicht mal ein Fünftel! der Wahlberechtigten gewählt haben ... aber wir exportieren Demokratie in alle Welt ;-)

lg

Ampel ?

Kann man wirklich so dumm sein, und bei einer Abwahl der Roten noch daran denken sie wieder regieren zu lassen ??
Ich glaube nicht, das es das ist was der Wähler will.

Ausgerechnet an den Grünen

Ausgerechnet an den Grünen soll's hängen? Warum haben die Wähler die SPD abgestraft, wenn sie der u.a. vorwerfen, dass Schulsystem und Infrastruktur vernachlässigt haben. Hätten die Wähler nach Baden-Württemberg geschaut, hätten Sie genau gesehen, wie und zwar unter Führung einer Grünen Regierung genau das immer mehr geschieht. Also, frage ich mich, was will der Nordmensch, wenn er Grün so stark macht? Und dass man sich freiwillig wieder die FDP-Partei für Extrawürste, ist wohl eher ein Luxus, den man sich lieber gönnt, vor lauter Angst, dass die AfD zu stark werden könnte. So ganz kann ich da die Logik unserer Nordmannen nicht verstehen, wenn sie ausgerechnet die Wählen, deren Programm eher denen entspricht, die sie abstrafen wollten. Da haben wohl alle Angstmechanismen, die man durch die AfD setzen konnte, geholfen. Sehr demokratisch, das erinnert doch irgendwie an obskure Hautürgeschäfte.

Günther, Harbeck, Heinold, Kubicki - ein gutes Team

Die Grünen sollten den Wählerwillen respektieren und eine Koalition mit Daniel Günthers CDU eingehen. Eine weitere Unterstützung der ungeliebten SPD-Regierung wäre Verrat an den Menschen Schleswig-Holsteins. Es würde grüne Politik so aussehen lassen, wie sie vielerorts rüberkommt: Nicht grün-ökologisch, nicht den Menschen zugewandt – sondern technokratisch, rein ideologisch verbohrt und machtbesessen, wie wir sie in vielen Bundesländern (Bremen z.B.) kennengelernt haben. Das entspräche weder Herrn Harbecks positivem Image eines „menschlichen Grünen“ noch der bedachten Amtsführung Frau Heinolds.

Kaputte Ampel

Rechne ich nur falsch oder hat die CDU mit der FDP und dem SSW auch eine Stimme Mehrheit? Dann wäre das zumindest eine weitere erwähnenswerte Option.
Die den Grünen läuft es jetzt auf eine Entscheidungsfrage für die Zukunft hinaus. Wollen sie lieber nach rechts oder lieber links sein? Beide "Ampeln" sind denkbar, nur wäre eine CDU, FDP mit Grünen Ampel eine kaputte. Schwarz, gelb, grün zeigt jetzt schon die fehlende Funktionalität. Bedeutet zumindest Verkehrstechnisch meist Chaos.

Wahlsieger

AFD: + 5,9
FDP: + 3,3
Linke: + 1,5
CDU: +1,2

Wobei die AFD bei der letzten Wahl noch nicht im Landtag war, also bei 0% startete.

Der Wunsch ist Vater des Gedankens

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Politologe vor allem seine persönliche Wunschkoalition befördern möchte.

Nicht weniger als auf die Grünen kommt es auf die FDP an.
Im Gegensatz zur Interpretation des Herrn Schnapp hat Wolfgang Kubicki gestern Abend klar geäussert, dass mit der Union deutlich mehr Übereinstimmung in Sachthemen herrsche als mit der SPD.
Der SH-FDP zu unterstellen, es gehe ihr in erster Linie um Ministerposten, die Parteienkonstellation dabei sei zweitrangig, ist schon ziemlich untergriffig.

Dass die SPD und ihr gebeutelter Messias aus Würselen insgeheim hoffen, eine Ampel unter Führung des nun arg gerupften Albig organisieren und die Staatskanzlei noch irgendwie retten zu können, ist verständlich.
Der Auftrag der Regierungsbildung liegt aber bei der Partei mit den meisten Wählerstimmen, das ist die CDU.
Daniel Günther schätze ich als so intelligenten und eloquenten Menschen ein, dass er eine sachorientierte Jamaika-Koalition hinbekommt.

An den Grünen soll es hängen ?

Hier wird mal wieder elegant ignoriert das 90% aller Wähler diese Grünen nicht haben wollten. Und an denen soll es jetzt hängen ? Aber leider wird es wohl so sein, den zusammen mit der SPD wird man alles tun um seine unselige Politik fortsetzen zu können. Notfalls eben auch mit der FDP.
Die Tatsache das die wahre Mehrheit der Wahlberechtigten mit KEINER der angetretenen Parteien etwas zu tun haben wollte, wird ja eh völlig ausgeblendet

@07:47 von Suendbad

Wenn ein gutes Drittel nicht zur Wahl gegangen ist, ergibt etwas weniger als ein Drittel Stimmen für die CDU von zwei Dritteln der Wahlberechtigten, eine "Gesammtzustimmung" von unter 20% aller Wahlberechtigten. Es erklärt sich also eine Partei zum Sieger die nicht mal ein Fünftel! der Wahlberechtigten gewählt haben

Was wollen Sie machen? Wer nicht zur Wahl geht, ist selbst schuld.

Ihrer (theoretische richtigen) Rechnung nach ist auch Donald Trump nicht US-Präsident, da nur ca. 30% der Wahlberechtigten für ihn gestimmt haben (knapp über 50% der Stimmen bei etwa 58% Wahlbeteiligung).

Die Alternative wäre ein strafbewehrte Wahlpflicht. Andererseits ist bei jeder Wahl die Enthaltung eine legitime Entscheidung. Wer sich enthält darf sich über das Ergebnis nicht ärgern. Wer zu faul ist, zur Wahl zu gehen sowieso nicht und wer sagt "die sind sowieso alle gleich", dem kann das Ergebnis auch egal sein.

bei solchen...

Wahlergebnissen wird es Zeit für einen Wahltest...damit auch sicher ist das alle Wähler wissen was sie da wählen...wenn man die Menschen abzieht die aus Prinzip oder Familientradition seit 50 Jahren immer dieselbe Partei wählen ...dann sieht das Ergebnis ganz anders aus...

um 08:04 von Izmi

"Rechne ich nur falsch oder hat die CDU mit der FDP und dem SSW auch eine Stimme Mehrheit? Dann wäre das zumindest eine weitere erwähnenswerte Option."

Sie rechnen richtig.
Allerdings hat sich der SSW sowohl vor der Wahl als auch nach Bekanntwerden des Ergebnisses klar festgelegt: entweder Küstenkoalition oder Opposition.
Von daher (leider) keine echte Option.
Es bleiben nur diverse Farbenspiele übrig.....

Geheime Wahl!

Woher weiß man also, wer wen gewählt hat, wen er vorher gewählt hat? Ein Zauber der Statistik? Ich würde den Befragern vor der Tür NICHT sagen, wen ich gewählt habe. Wir haben eine GEHEIME Wahl. Was soll das also? Macht gute Politik und bleibt dran an den Problemen der Wähler! Dann ist es egal, wer wen gewählt hat, oder?

Trauerplakatierung der SPD

Ich glaube bei Wahlen kommt es vor allem auf eine gute Werbeagentur an,
siehe: die Vorwegnahme der Ergebnisses durch die SPD mit ihrer grauen Trauerplakatierung und dagegen die von Selbstbewußtsein strotzenden Plakate der FDP mit ihren Allgemeinplätzen.

Die angebliche Verlässlichkeit von Frau Merkel kann ich so nicht sehen, ich erinnere mich etwa an: "Mit mit wird es keine Maut geben".

Was für eine Wahlvolk

Da wählt SH mit viel Wind an der Küste mit der CDU eine Partei, die für Kernenergie steht (nach 60 Jahren noch immer kein Endlager). Deren Bundesfinanzminister keinen Finger gegen die Steuerflucht krümmt ("nicht zielführend") und keine Steuer-CDs verwertet. Wo die Arbeit des bisherigen SPD-Ministerpräsidenten gut bewertet wird und keine Probleme aufweist.

Das Thema "soziale Gerechtigkeit" ist dem Wähler offensichtlich unwichtig - CDU und FDP sind gegen Mindestlohn, die Grünen gegen die Vermögenssteuer ...

Zum Thema Schulz kann man nur fassungslos feststellen: Was hat denn die FDP bisher geliefert? Was die CDU? Was die CSU mit ihren Skandal-Ministern??? Armes Wahlvolk!

@Jonas Burger:ich gebe Ihnen

@Jonas Burger:ich gebe Ihnen Recht, auf den Plakaten kam die SPD ziemlich selbstgefällig und inhaltsleer rüber, was ja auch der realen Politik entspricht. Daniel Günther hat trotz seiner solide-unspektakulären Wahlplakate gewonnen. Da wäre mit mehr Wumms mehr "dringewesen", aber vielleicht wollte Herr Günther auch sein solides Verständnis seines zukünftigen Amtes rüberbringen und sich nicht in die Reihe der Schaumschläger einreihen.

Die Botschaft des Wählers ist klar

Sie lautet: keine SPD-geführte Regierung unter Torsten Albig. Gewinner sind CDU, Grüne und FDP. Damit ist die "Jamaika-Koalition" die vom Wähler gewünschte Lösung.
Wenn die FDP zum Steigbügelhalter der Verliererpartei SPD für eine Ampelkoalition werden würde dann hätte sie ihren einstmaligen Ruf als Partei der Postenjäger um jeden Preis erneuert.
Dass die Grünen Bauchschmerzen haben ist verständlich, sie konnten ihr Programm in der abgewählten Koalition optimal umsetzen. Das werden sie in einer Jamaika-Koalition nicht mehr können. Aber letztendlich wirkt auch hier die normative Kraft des Faktischen.

07:19 von Charlie off Ice

Zitat:
"Es bleibt auch ein Geheimnis der Wahlforscher, wie sie zu der Vermutung kommen, dass bei den vormaligen Nichtwählern CDU-seitig "stark hinzugewonnen" wurde."

Das ist kein "Geheimnis" sondern nennt sich Nach-Wahl-Befragung.

Koalition mit FDP unter Duldung der AfD

Sowas hat die SPD in Hessen mal versucht mit Grünen und Duldung der Linken, nachdem sich die FDP einer Zusammenarbeit verweigerte. Ergebnis: Ypsilanti weg vom Fenster, Neuwahl, CDU mit Koch wieder an der Macht, SPD -13%.

07:47 von Suendbad

Zitat:
"Wenn ein gutes Drittel nicht zur Wahl gegangen ist,"

... ist es das gute Recht dieses Drittels - hinterher meckern gilt dann aber nicht.

Inhalte?

Angeblich soll die Entscheidung über die künftige Koalition aufgrund der Inhalte getroffen werden. Daran darf man allerdings gehörige Zweifel haben. Der wahlomat für SH ist ja noch online, daher können sich die CDU-Mitglieder ja mal informieren, ob ihre eigenen Inhalte bei Infrastruktur, Bildung, Sicherheit, Windkraft, .... tatsächlich besser in einer Zusammenarbeit mit den Grünen oder nicht vielleicht doch mit der AfD (Tolerierung einer CDU/FDP Minderheitenregierung) realisiert werden.

SPD wach endlich auf !

Die Führung der SPD sollte nun endlich mal aufwachen und sagen, wofür sie steht. Langweilige Plakate und einschläfernde Slogans - ja so wird´s halt nichts. Sagt uns endlich wofür ihr steht ! Was kann man von einem Bundeskanzler Schulz erwarten ? Es gibt doch eigentlich genug Baustellen in der deutschen Politik, wo der Bürger eine Antwort erwartet (Rente, Altersarmut, Kinderarmut, ökologisch und ökonomische Fragen der Zukunft u.s.w.). Gebt uns doch endlich mal Antworten darauf. Ein weiter so kann nicht die Antwort sein. Schließlich werden wir seit mittlerweile fast zwölf Jahren eher verwaltet als regiert. Da gibt´s doch genügend Angriffspunkte. Habt doch endlich mal etwas mehr Mut liebe SPD- Führung. Ich will im September wirklich eine Alternative haben.

mögliche Koalitionen

Der SSW sagt ausdrücklich, dass er nur mit der SPD koaliert, und ansonsten in die Opposition geht. Davon können sie jetzt nicht mehr abrücken, sonst verlieren sie den letzten Wähler. Warum sie so unflexibel sind, weiss ich nicht, aber das ist ihre Position.

Die Afd wird hier von allen anderen Parteien höchstens geduldet. Unsere Politiker, egal von welcher Partei, haben sich im Wahlkampf und auch gestern nach dem Ergebnis entschieden gegen sie ausgesprochen. Mit denen macht garantiert keiner gemeinsame Sache!

Beide Parteien kann die CDU also getrost ignorieren, Koalitionen mit deren Beteiligung sind nur Theorie, praktisch aber unmöglich.

@ 08:27 von dr.bashir

Sie vergessen dabei, dass auch Wähler die sich von keiner Partei vertreten fühlen der Wahl fern bleiben oder ungültig wählen. Sollte es irgendwann irgendwem gelingen diese Leute an die Urne zu bringen wird unser (Bundes) Land von einem Tag auf den anderen ein komplett anderes sein.

Bei etwas über 60% Wahlbeteiligung steht die Legitimität des Gesamtsystems auf dem Spiel, da gibt es keine Gewinner sondern nur einen Verlierer, die Demokratie.

lg

Am 08. Mai 2017 um 08:57 von

Am 08. Mai 2017 um 08:57 von Zane Gray
Koalition mit FDP unter Duldung der AfD

Keine der politischen Parteien, die im Landtag vertreten sind, duldet die AfD.

So wie ich die Grünen ........

in Baden-Württemberg kennengelernt habe, legen sie sich mit jedem ins Bett - Hauptsache, sie sind selbst in der Regierung mit dabei! Dafür verraten sie auch gerne ihre eigenen Wähler, ihre eigenen Wahlversprechen und legen ganz zackig eine 180-Grad-Wende hin! Ich bin überzeugt, es wird eine Jamaika-Koalition!

08:42 von reinbolt48

Zitat:
"Wo die Arbeit des bisherigen SPD-Ministerpräsidenten gut bewertet wird und keine Probleme aufweist. "

Klar doch: Alles gut gelaufen - trotzdem -5%punkte. Was mag dann erst passieren, wenn es "schlecht" läuft?

Die Grünen

Ich denke das die Grünen erst einmal den Ausgang der Wahl in NRW abwarten werden. Können Sie mit Frau Kraft weiter machen wird es in Schleswig-Holstein eine Ampel geben. Die FDP wird da mitmachen wo sie die besten Posten und Chancen bekommen wird.
Von daher kann die CDU noch lange zittern

Rot-Grün-Gelb

Natürlich ist RGG möglich! Das hat Kubicki ja auch nicht ausgeschlossen! Nur sollte dann der eigentliche Verlierer des Abends auch Stehvermögen beweisen und zurücktreten! Das habe ich bei Albig gestern nämlich vermisst!

Und offen gesagt: von Stegner war das auch keine Glanzleistung! Vielleicht wird es an der Zeit, auch den Posten an jemand anderes in SH zu übergeben! Die SPD scheint sich jedoch zu sehr an Werte unter 30 % gewöhnt zu haben! Ein Trauerspiel für so eine (Volks)Partei!

Wahl in Schleswig Holstein

Der Wähler hat gesprochen und ROT - Grün - + abgewählt.
Der noch Ministerpräsident sollte nun Verantwortung übernehmen und sofort zurücktreten . Trotz seiner Abwahl will er aber nicht zurücktreten. Damit tritt er den Wählerwillen mit Füßen. Das wird der SPD weiterhin schaden.

Erfolg der CDU?

Die Wahl wurde m.E. in erster Linie durch die Stimmenverluste der SPD und weniger durch den (mit ca. 2% relativ geringen) Stimmenzuwachs der CDU entschieden.

Diese Entwicklung ist, wie Jörg Schönenborn gestern Nachmittag in einer Grafik zeigte, nicht vorrangig mit dem allgemeinen SPD-/Schulz-Trend zu erklären, sondern vor allem mit den gesunkenen Zustimmungswerten für Albig.

Und dass Albigs Werte gesunken sind, hat er sich wohl in erster Linie selbst zuzuschreiben: Familiäre Probleme in der Öffentlichkeit auszuwälzen - das kommt bei deutschen Wählern, speziell bei weiblichen, nicht so gut an ...

Aber was solls.

Es wird nach meiner Meinung ohnehin eine zwei-Parteien Koalition geben: CDU mit SPD.

Nach der Wahl in NRW - versteht sich ...

Wählerwille?

Frau Klöckner hat im TV gerade - wahrscheinlich unfreiwillig - das Problem der CDU benannt:
"Der Wähler wollte einen Machtwechsel. Der Wähler wollte einen neuen Ministerpräsidenten"

Alles richtig, aber wenn sich die SPD erst einmal geschüttelt hat, wird sie Grünen und Liberalen ein Koalitionsangebot machen - allerdings mit neuem Ministerpräsidenten. Herr Albig wird zuvor die Verantwortung für die Niederlage übernehmen, zurücktreten und mit viel Dank in den Ruhestand verabschiedet werden. Dann schaut die CDU in die Röhre.

an: von smsgt

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Sollten Die Verlierer (SPD) wieder weiterregieren können dann wäre das ein Fußtritt gegen den Wählerwillen!

gute regierungsarbeit der Grünen Minister?

Zitat TS: Schnapp: Dieses gute Ergebnis der Grünen beruht auf der als sehr gut wahrgenommenen Regierungsarbeit von Umweltminister Robert Habeck und Finanzministerin Monika Heinold
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gegen die Arbeit von Herrn Habeck mag ich nichts sagen, aber bitte wer soll die Arbeit von Frau Heinold als Finanzministerin als " sehr gut" wahrgenommen haben nach den unsäglichen Skandalen um die HSH Bank?
Da hat sie als Finanzministerin in meinen Augen total versagt und eine 3 stellige Millionensumme an Schulden für den Steuerzahler zumindest mit zu verantworten.

Meine komplett andere Wahrnehmung liegt wohl daran, dass ich nicht in SH lebe- aber Herr Schnapp sollte seine Analyse nochmals überdenken.

@ um 08:18 von Zane Gray

Was wollten Sie uns damit sagen?
Wenn Sie relative statt absoluter Prozentzahlen verwenden könnte man hier eine Reihe der Sieger von AFD bis zur CDU erkennen; ist es das was Sie mitteilen wollten?

@Suendbad von 07:47

Da muss ich ihnen widersprechen.

Ich bin schon immer der Meinung, das Nichtwähler ein größeres Problem für die Demokratie sind als Extremwähler.

In einer nicht perfekt aber gut funktionierenden Demokratie wie Deutschland ist Wählen nicht nur ein Recht es ist eine Pflicht.
Ist man mit keiner der Alternativen einverstanden geht man hin und macht seine Stimme ungültig.

Nichtwähler kann man leicht als desinteressiert abstempeln, Ungültig-Wähler sind wahre Demokraten, sie verfallen in ihrer Unzufriedenheit nicht in Lethargie, sondern begehren mittels kundtun ihrer Unzufriedenheit auf demokratischem Wege Kund.

Daher haben Nichtwähler nichts in Statistiken zu suchen und auch ihr Recht mutwillig aufgegeben sich über die Politik glaubwürdig beschweren zu dürfen

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