Ihre Meinung zu: Von der Leyen entschuldigt sich bei der Bundeswehr

5. Mai 2017 - 12:03 Uhr

Die Pauschalkritik der Verteidigungsministerin an "Führungsschwäche" und einem "Haltungsproblem" bei der Bundeswehr kam bei der Truppe schlecht an. Nun entschuldigte sich von der Leyen - nahm die Kritik aber nicht zurück.

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Kommentare

Korrektur

"Barley sieht ein "erschreckendes Versagen" bei den Nachrichtendiensten aus."

Entweder: "Barley sieht ein "erschreckendes Versagen" bei den Nachrichtendiensten"

Oder: "Barley: "so sieht ein erschreckendes Versagen bei den Nachrichtendiensten aus." (wobei für die Formulierung in wörtlicher Rede nötig wäre, dass Barley es genau so gesagt hat, aber es bleibt ja noch die Alternative.)

das reicht nicht

Es kann nicht sein, dass sich rechtsextremes Gedankengut in der Bundeswehr befindet. Wie konnte man bei solch einer MAsterarbeit nicht konsequent sein? Entschuldigung reicht da nicht Frau von der Leyen. Wir dürfen aber auch nicht pauschalieren.

Richtige Aussage!

Zitat: "kritisiert, die Verteidigungsministerin setze auf Show-Effekte statt auf Sachaufklärung."

Das ist genau das was diese Ministerin schon immer in ihren Ministerposten gemacht hat. Ist aber auch nicht schwer wenn man der Medien und Talkshows lieb Kind ist. Nur daher kommt ihr Bekanntheitsgrad, eventuell auch wegen einer geschönten Darstellung vieler Medien ihrer "Taten". Man hatte sie ja schon vor Jahren zur nächsten Kanzlerin hoch stilisiert.

Sie gehört für mich, wie der Innenminister, zu der Riege der Politiker aus der Union, die meistens nur Show und Sprüche liefern. Unvergessen ihr Anfang als BV-Ministerin und ihren KITA-Plätzen "in" den Kasernen. Man muss sich das nur Mal vorstellen wie das laufen soll und was passieren kann, wer alles in die Kaserne kommt.

Das die Bundeswehr und ihre Soldaten eine Mischung der Bevölkerung beinhaltet, erklärt diesen Fall. Es gab oder gibt auch "Reichsbürger" bei der Polizei. "Rechte" gibt es auch genug in Judikative und Exekutive, leider.

Eine Verteidigunsgministerin,

Eine Verteidigunsgministerin, die bei jeder Gelegenheit die Truppe pauschal verunglimpft, ist unprofessinell und nur schwer erträglich.

Bei islamistischen Terrorverdächtigen ist immer von verwirrten Einzeltätern die Rede, deren Verbrechen nichts mit ihrer Ideologie zu tun haben sollen.

Ist ein Terrorverdächtiger aber ein mutmaßlich Rechter und Bundeswehrsoldat, so wird sofort die ganze Richtung und die ganze Institution verdächtigt.

Anstatt diesen Pauschalisierungen entgegenzutreten, hat sich die Ministerin zunächst an die Spitze dieser Verdächtigungen gestellt, mit absurden Sätzen wie „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ etc.

Und nur nebenbei hat sie ihre Unkenntnis der Bundeswehr-Geschichte dokumentiert, denn natürlich hätte man die BW nie aufbauen können ohne die tatkräftige Hilfe der Weltkriegsgeneration, die in der Wehrmacht gedient hat. Diese personelle Kontinuität ist an unzähligen Beispielen belegbar.

Dekoratives Posen allein genügt nicht.

I

Späte Einsicht !

Erst denken und dann plappern, Frau Ministerin ! Leider ein alltägliches Übel unserer sogenannten Elite !

Das war keine Entschuldigung

Die Ministerin hatte ja gar keine Schuld auf sich geladen, Rechtsextremismus, Mobbing und sexueller Belästigung gingen nicht von ihr aus, sie hat die Probleme nur benannt, und den falsch verstandenen Korpsgeist und Führungsschwäche auf verschiedenen Ebenen als Ursache für die bisherige Nichtaufarbeitung dieser Skandale herausanalysiert. Dafür gebührt ihr großer Dank.

Und dass sie jetzt "Egal wo diese Männer und Frauen dienen oder arbeiten - es ist ein unverzichtbarer Dienst für unser Land. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung." gesagt hat, ist doch selbstverständlich. Ich wundere mich viel mehr über die Mimosenhaftigkeit der Soldaten, dass sie wegen dieser bis dahin fehlenden Floskel, so aufgewühlt waren. Es ist wie bei der vds, wer mit den Problemen und Skandalen nichts zu tun hat, braucht sich nicht angesprochen zu fühlen.

Sie kann nicht wie Sie

Sie kann nicht wie Sie will... und dass ist gut und richtig so!!!
Frau vdL ist auf allen bisherigen Posten eine absolute Katastrophe gewesen (ähnlich Merkel - Siehe "Plutonium in der Asse"). Dadurch wurde immer weiter befördert, denn dumme Menschen sind leicht zu steuern.

Das sieht man eben jetzt besonders deutlich, denn hier wäre ein Mindestmaß an Intellekt nötig gewesen.

Hauptsache ist aber, dass die Dame mehrere tausend Millionen an Steuergelder für beliebiges Kriegsgerät ausgeben wollte und sollte und dies auch tat. Befehl ist Befehl.

Entschuldigung

Ich wiederhole mich, aber hier passt es recht gut:
Da "wagt" es die Verteidigungsministerin mal, die Traditionspflege der Truppe recht deutlich zu bemängeln: Keine Institution der Wehrmacht hat irgendeine "Leistung" vollbracht, die in deutschen Kasernen zu ehren ist.
Und dann: Nichts, keiner hakt nach, keiner kommt auf die Idee, mal darauf hinzuweisen, dass die Gründung der Bundeswehr mit Nazigenerälen erfolgte. Vermutlich sind in einigen Divisionen diese großen Vorbilder noch immer virulent.
Hat sie sich etwa für ihr Vorpreschen entschuldigt? Entschuldigen müssen? Sitzt die unselige Tradition so tief oder sieht es nur so aus und alles ist viel schöner?

Führungsschwäche ganz oben

Frau v.d. Leyen ist nun einmal die oberste Vorgesetzte aller deutschen Soldaten. Führungsschwäche beginnt m. E. immer ganz oben. Der Umbau von einer Wehrpflichtarmee hin zu einer Art Berufsarmee fand weitestgehend in ihrer Amtszeit statt. Hier gab es sicherlich Versäumnisse hinsichtlich der Ausrichtung der inneren Führung. Ich hoffe nicht, dass es rechtsradikale Netzwerke innerhalb der Bundeswehr gibt. Die Nachricht mit der Entwendung von 1000 Schuss Munition macht mich allerdings nachdenklich. Das Abzweigen einer so großen Menge aus Schießübungen ohne das Wissen dritter halte ich für ausgeschlossen, ich war selbst während meiner Dienstzeit mehrfach Leitender von scharfen Schießübungen und kann da aus Erfahrung sprechen.

Da hat Frau VdL mit ihrer

Da hat Frau VdL mit ihrer Entschuldigung ja gerade noch die Kurve gekriegt.

Ich uebernehme Verantwortung

Das einzige was fehlt ist ihr Ruecktritt.
Es gibt mehr als diesen einzigen Grund und natuerlich ist es nicht ihr Fehler das einige Soldaten sich falsch verhalten.
Sie hat aber pauschalisiert und damit viele und alle angeklagt (Haltungsproblem)
Es ist an ihr Haltung zu zeigen -
Weisen Sie Mut und seien Sie Vorbild.

Ich bin nicht sicher, ob ...

... es diese Republik und deren Kümmerer (hier: Politiker und die "vierte Gewalt") nicht noch bedauern wird, die Gelegenheit zu einer Unterstützung der Ministerin für unsere Landesverteidigung nicht genutzt zu haben. Mit kurzsichtiger Wahltaktik in diesem Wahljahr gingen außer der Opposition auch die Regierungsparteien eher unisono gegen Frau von der Leyen vor, als zu erkennen, dass hier eine Chance zur Belebung der Definition "Minister" vorgelegen hat. Die "Dienerin" ist von der Leyen eben NICHT der Bundeswehr, sondern gemäß Schwur vor unserer aller Parlament dem Volk verpflichtet. Die eigentlich selbstverständliche Konsequenz daraus wäre, dass auch die Verteidigungsstreitkräfte ihre Untergebenheit unter den Volkssouverän zu akzeptiert hätten. Allen voran die Presse hat weit überwiegend diese Gelegenheit auch verstreichen lassen.
Im Übrigen bleibt zu hoffen, dass in dieser Initiative noch genug Kraft (politisch, juristisch und logisch) steckt, um Demokratie zu sichern.

@ 13:46 von holyknights_returns

Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie Ihre Behauptungen auch belegen könnten.
Z.B. "ähnlich Merkel - Siehe "Plutonium in der Asse").
Wenn dann noch Ihre Aussage." dumme Menschen sind leicht zu steuern." zutreffen sollte, kann man sich schon fragen was Sie mit Ihren Aussagen bezwecken.

Wie will man eigentlich

Wie will man eigentlich Soldaten vermitteln, das die Wehrmacht nicht identitaetsstiftend ist, wenn gleichzeitig zahlreiche Kasernen nach Wehrmachtsgeneraelen benannt sind?

Dann ist aber Ihre

Dann ist aber Ihre Bundeswehrzeit sehr lange her oder Sie haben nie im Infanteriebatallion gedient, wo das schafte Schießen täglich Brot ist.

Allein bei NSAK kann man vor allem als Leitender oder Schießausbilder gut wegräumen.
Und bei den Gefechtsschießen sowieso. Vor allem Als Funktionspersonal.

Der Franco A. war beim Jägerbataillon 291, einem Verband, was dauernd, politisch gewollt, vom Übungsplatz zum Übungsplatz springt und dazwischen, dank dem SAZV, verordnet von vdL, nur damit beschäftigt ist, die Überstunden abzubauen.

Daher wundert mich es überhaupt nicht und dass es nicht mal einem aufgefallen ist, halte ich durchaus als realistisch.

risikolos?

Was ich nicht verstehe ... ich würde doch nie auf die Idee kommen, ohne Arabischkenntnisse einen Asylantrag als syrischer Flüchtling zu stellen, und sei es nur, weil ich keine Chance sähe, damit durchzukommen und nach meinem erwarteten Auffliegen irgendeine Form der Bestrafung erwarten würde.

Wieso ist dann Franco A. dieses Risiko eingegangen? Weil er fast sicher sein konnte, damit durchzukommen, oder weil er im Falle des Erwischtwerdens keine Sanktionen fürchtete? Ist beim Stellen eines Asylantrages jede Lüge "erlaubt"?

Finde ich sehr merkwürdig, das alles.

MfG A.

@Asparagus 14:43

"...und sei es nur, weil ich keine Chance sähe, damit durchzukommen und nach meinem erwarteten Auffliegen irgendeine Form der Bestrafung erwarten würde...."
.
1. Sanktionen fallen gering oder gar nicht an: Deutsche Gerichte gelten als überfordert und geben sich mit sowas erst gar nicht ab.
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2. erfolgt bei Syrern überhaupt keine Identitätskontrolle. "Syrer ist, wer sich in einem schriftlichen Verfahren als Syrer bezeichnet." Dazu genügt ein Kreuz an der richtigen Stelle. (Quelle: Brandbrief des Personalrates des BAMF http://tinyurl.com/oqjv8b2)
.
Der Personalrat des BAMF hat diese Praxis in einem offenen Brief bereits im November 2015 gerügt und daruf hingewiesen, dass diese Praxis nicht den Ansprüchen an ein rechtsstaatliches Verfahren genügt.
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Quelle: Link zum offenen Brief auf Tagesschau.de: http://tinyurl.com/oqjv8b2

Warum werden nur 2000 Anträge überprüft?

(zum hierher verlinkten Artikel. Liebe Tagesschau, Sie können nicht einerseits einen Artikel zur besseren Bündelung hierer verlinken und dann Kommentare dazu als nicht Artikelbezogen löschen).
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Quelle Tagesschau.de: http://tinyurl.com/oqjv8b2
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Bereits im November 2018 hat der Personalrat des BAMF in einem offenen Brief darauf hingewiesen, dass die "... Maßnahemen zur Beschleunigung von Asylentscheidungen (...) mit einem rechtsstaatlichen Verfahren nicht vereinbar sind..."
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Darüber hinaus wird kritisiert: "... Tatsächlich verzichtet das Bundesamt auf eine Identitätsprüfung (...) Syrer ist, wer sich schriftlich im Rahmen einer Selbstauskunft als Syrer bezeichnet (Im Fragebogen an der richtigen Stelle ein Kästchen ankeuzt)..."
.
Nur mal so, weil so viele so sehr überrascht sind. Die Frage bleibt: Warum werden jetzt 2000 Asylanträge überprüft und nicht 3436 oder 20912 ... oder alle?

André Wüstner

"Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, war bei dem Treffen in Berlin dabei. Im ARD-Morgenmagazin begrüßte er ein Abrücken von der pauschalen Kritik an der Bundeswehr. Er wisse, wie schwer es für Politiker sei, Fehler einzugestehen." - Der Bundeswehr fällt das mindestens genau so schwer...

Staboffiziere sind hochbezahlte Mimosen

... an Schwabbelmonster: Bis auf eine Aussage haben Sie das sehr gut erkannt. vdL hat ihre Aussage so pauschaliert, dass sie sich grundsätzlich vor ihre Soldaten stellt. Die Mimosenhaftigkeit bezieht sich aber mehr auf ihr milit. Führungspersonal, denn die Dienstgrade darunter haben mit der Thematik (Vernehmung von Soldaten) kaum was zu tun. Und da die zu treffenden Maßnahmen bei den angesprochenen Mißständen nachlesbar, bindend und zuständigkeitshalber eindeutig zuordnungsfähig sind, ist es völlig klar, dass sich nur die milit. Führung angesprochen fühlen kann. Das "Theater" der Stabsoffiziere ist meines Erachtens ein geschicktes Ablenkmanöver: Man spielt "beleidigte Leberwurst", ein Machtspiel um die Ministerin zu Zugeständnissen zu bewegen. Sehr daneben finde ich dabei das Gejammer vom Bundeswehrverband: Stabsoffiziere haben einen sicheren Job und verdienen viel Geld. Da kann man auch mal Kritik vertragen. Man muss sich ja nicht zwingend angesprochen fühlen und den Schuh anziehen.

Das ewige Wortgeklaube

Ich kenne kein Land, indem so viel Wortklauberei betrieben wird, wie bei uns. Mannomann, da hat sich ein Bundeswehr-Leutnant als Füchtling registrieren lassen. Das ist schon ein rechter Schildbürgerstreich. Und dann verfasst der noch eine rechtsradikale Masterarbeit, geschenkt! Und dann fehlen noch 1.000 Schuss Munition. Und wenn das zu Recht angeprangert wird, dann fangen alle an zu weinen und fühlen sich in ihrer "Ehre" verletzt! - Ich hätte erwartet, dass alle Soldaten gesagt hätten: "Wir werden beide Augen aufsperren, dass sich soetwas nicht wiederholen kann!". Aber nee, was ist schon eine terroristische Bedrohung gegenüber einer "verletzten" Ehre?

von andreas74

"Wie will man eigentlich Soldaten vermitteln, das die Wehrmacht nicht identitaetsstiftend ist, wenn gleichzeitig zahlreiche Kasernen nach Wehrmachtsgeneraelen benannt sind?"
Ja, und dann hängt da noch in einer Kaserne der Nachbau einer "Wehrmachts-MP"- unvorstellbar! Und kaum aussprechbar- die schießen da sogar immer noch mit einem Wehrmachtsnachfolge-MG (Ironie off).
Generell kritisch durch's Leben zu gehen, ist natürlich eine Weise. Dann müsste man allerdings so ehrlich und konsequent sein und sich generell gegen jegliches Leben entscheiden, da es i.d.R. immer zum Leidwesen eines anderen Lebens führt.
Welche "sauberen" Vorbilder für eine Armee würden Sie denn vorschlagen?

Pauschalitäten

Mal davon abgesehen, dass vdL sich nicht selbst "entschuldigen" kann (sie kann allenfalls darum bitten, dass die Betroffenen ihre Entschuldigung annehmen) - der von der TS als "Entschuldigung" zitierte Satz besagt doch nur, dass vdL ihrer Pauschalkritik einen noch pauschaleren Dank VORANgestellt hätte.

Wie es zu erwarten war ...

Vergleich anstellen

der Deutsche Buerger kann sich nur verwundert die Augen reiben...
wenn Er vergelichen wuerde:
in seinem evtl ggf grossen Multi-International taetigem Grossunternehmen wuerde der CEO Vordstandschef die gesammte Belegschaft in aehnlicher Form wegen schlechter Technik oder Auftragsabwicklung angreifen ----
---- und sich 3 Tage spaeter davon in halbseidener Art, via Presse, distanzieren...

innerhalb von 24 Std. waere der Aufsichtsratsvorsitzende aktiv und wuerde den Vertrag aufloesen...

Punkt

Frauen werden sexueller Mistbraucht

Was hat das mit der mil. Ausbildung zu tuhen ob nackte Frauen an Stangen tanzen koennen.
Mir fehlt es das darueber wenig berichtet wird und das nicht einmal Frauenrechtsorganisationen was sagen.Das ist abartig.Leider kann man solches Verhalten weltweit beobachten gegen weibliche Waffenbruedern.
Wo ist die Aufklaerungsarbeit oder das Sprechrohr fuer diese Opfer liebe TS.

@13:50 von hbacc

"Und dann: Nichts, keiner hakt nach, keiner kommt auf die Idee, mal darauf hinzuweisen, dass die Gründung der Bundeswehr mit Nazigenerälen erfolgte. Vermutlich sind in einigen Divisionen diese großen Vorbilder noch immer virulent."
#
#
Man stelle sich jetzt vor im ersten Bundestag nach dem Ende des II WK hätten ehemalige Größen der NSDAP gesessen.
Oh, da gab es ein Paar.
-
"https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren"

Wie bitte?

ENTSCHULDIGEN? Ich glaubs ja kaum- dieser zutiefst verrotte Haufen schiesswütiger Berufsmörder will eine Entschuldigung für ein jahrzehntelanges Nazi- Leben im Verborgenen?

Vor ein paar Tagen gabs eine

Vor ein paar Tagen gabs eine Dokumentation über Frankreich auf ARTE oder Phoenix, in der wurde berichtet, dass 50 % der französischen Polizisten Frau Le penn wählen. So ähnlich dürfte das auch bei unseren Polizisten sein. Bei Soldaten erst recht. Die Verharmlosung rechter Straftaten hat nicht nur in der Bundeswehr Tradition, sondern, quasi als Vorbild, auch in der Zivilgesellschaft. Nur dadurch sind Rechtsradikale Parteien , Organisationen wie der NSU und Fussballnazis zu erklären. Die Fussballnazis werden zb an jedem Wochenende erneut verharmlost, besonders beim Bvb.

Seit Jahrzehnten nichts geändert

Als Wehrpflichtiger vor rund 40 Jahren habe ich die aktuellen Missstände alle miterlebt: Glorifizierung des Nationalsozialismus, Alkoholexzesse, körperliche und sexuelle Gewalt, Diebstahl von Munition usw.

Falsch verstandene Kameradschaft und ein unerklärlicher Korpsgeist. In der Tat: "Wer meldet, gilt als Nestbeschmutzer".

Der Kern des Skandals ist, dass diese Verhältnisse seit Jahrzehnten ausreichend bekannt sind, aber Generationen von Ministern und Führungsoffizieren versagt haben. Man will es einfach nicht wissen: "Freiwillige Erkenntnisisolation" und "organisierte Nichtverantwortung".

Es kann auch nicht als Rechtfertigung dienen, dass ähnliches Führungsversagen in anderen staatlichen (und auch kirchlichen) Institutionen zu finden ist.

Die Kirche im Dorf

VdL will also aufräumen mit rechtsextremen Tendenzen bei der BW, ja? Schön, dann kann sie ja gleich mal anfangen damit die "Rommel" Kaserne umzubenennen. Bis vor wenigen Jahren waren zahlreiche Standorte nach Wehrmachtsgrössen benannt. Undzwar auch solchen, die später nicht vom "Führer" in den Selbstmord gezwungen wurden. Das VdL jetzt appelliert, die "Wehrmacht dürfe in keiner Form traditionsstiftend sein" entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Was machen denn die Vorgesetzten wenn Soldaten in der Rommelkaserne in der Stube ein Bild des Feldmarschalls aufhängen - mit voller Montur natürlich (vielleicht gar mit "deutschem Gruss", schließlich ist es ja der Namensgeber der Einrichtung? Bekommen die jetzt alle Disziplinarverfahren, wird die Kaserne endlich umbenannt, zB in "Stauffenberg"-Kaserne (auch nicht gerade ein Demokrat) oder lässt man die Sache stillschweigend auf sich beruhen. Ich hätte schon Vorschläge: "Thälmann-Kaserne" oder "Richard Sorge-Kaserne"!

@ ophorus

"ENTSCHULDIGEN? Ich glaubs ja kaum- dieser zutiefst verrotte Haufen schiesswütiger Berufsmörder will eine Entschuldigung für ein jahrzehntelanges Nazi- Leben im Verborgenen?"
Haben Sie eigentlich auch mal daran gedacht, was die BW jahrzentelang für uns gebracht hat - wahrscheinlich nicht.
Wer kritisiert, muss auch die Vorteile dagegen rechnen können.

"Nach Dienst seien sich die

"Nach Dienst seien sich die Rekruten weitgehend selbst überlassen. Während früher die Vorgesetzten in der Kaserne wohnten, gibt es nun keine Unterkünfte mehr für sie."

Vielen Dank an die CDU für das Zusammenstreichen der Bundeswehr. Diese Partei denkt NUR an "sparen sparen sparen" aber nicht mehr daran ob etwas sinnvoll ist.

Während es also früher - zu Zeiten des Wehrdienstes - für einen Feind sinnvoll war Deutschland am "Freitag Nachmittag/Abend" anzugreifen (die Wehrpflichtigen waren alle in Zügen auf dem Weg ins Wochenende), ist da heutzutage wohl "jeder Nachmittag/Abend" noch hinzugekommen. Das erinnert mich an "Asterix bei den Briten" und die Teestunde.

Es gab genügend Verteidigungsminister die einmal hätten aufräumen können. Es wird wohl nur die Degradierung/unehrenhafte Entlassung der entsprechenden betroffenen oberen Dienstgrade übrig bleiben. Oh und die Beamten die für die Organisation zuständig sind gehören entlassen.

ich mag

mir lieber nicht vorstellen, was in dem Mikrokosmos BW so alles abgeht und was nicht gemeldet wird - nur um nicht als Nestbeschmutzer dazustehen

Und wenn mal zufällig was an`s Licht kommt und Freu VdL es öffentlich anprangert, wird auf sie losgegangen. Hut ab, dass sie die Kritik nicht zurücknimmt.

Fest steht, dass innerhalb der BW Dinge passieren, oder passiert sind, die absolut nicht tragbar sind. Aber in so einer eingeschworenen Gesellschaft von Machos, kann nicht sein, was nicht sein darf.

Am 05. Mai 2017 um 17:15 von Kreuzviertel

(geschlossener Kommentarbereich zu "Bundeswehr: "Wer meldet, ist ein Nestbeschmutzer" ")

Ihrem Kommentar stimme ich voll und ganz zu. Auch in den Kasernen, in denen ich die Jahre meiner Dienstzeit verbracht hatte, waren nach Dienstschluss selten Offiziere auf dem Gelände. Und wenn, dann wussten wir, dass die Grundausbildung einen Nachtalarm mit anschließendem Marsch zu erwarten hatte. Es gibt hier Kommentatoren, die während Jahren ihrer Dienstzeit nichts gesehen und gehört haben wollen. Das ist für mich unglaublich. Während meiner Dienstzeit hätte ich oft genug einen Kameraden melden können. Da aber Repressalien zu erwarten waren (kommt als Zeitsoldat gar nicht gut) und die Vergehen sich auf nationalsozialistische Symbole, Sprüche sowie das Hören und Singen verbotener rechtsradikaler Lieder beschränkte, habe ich keine Meldung gemacht.

Die Bundeswehr muss reformiert werden

Bei einer konsequenten Untersuchung wird einiges aufgedeckt werden, woran wir nie gedacht hätten. Wer sich beschwert ist ein Nestbeschmutzer und wird nicht mehr befördert. Ähnliche Strukturen kann man auch bei der Polizei und beim Zoll finden. Vielleicht nicht in dem Ausmaß, aber sie sind überall dort vorhanden , wo Vorgesetzte ihre Macht ausüben wollen.

"Tarnen, teuschen und verpissen"

war für uns Wehrpflichtige die einzige Möglichlichkeit den gewatbereiten Vorgesetzten zu entgehen. Es ist also eine Mär, dass man früher vor rechtsgerichteten Leuten sicher war. Was haben wir alles unternommen, um uns zu schützen. Diejenigen, die es nicht geschafft haben, sind zerbrochen.

@hbacc, 13.50h

Woraus rekrutierte die KVP/NVA ihr Offizierskorps?
Einfach mal googeln "Wehrmachtsoffiziere in der NVA".
Da werden Ihnen die Augen übergehen.

@cfx

Genau, ich habe von 1962 bis Ende 1963 die gleiche Erfahrung gemacht.

@Möbius, 18.23h

Da sind Superdemokraten und Unschuldslämmer wie Felix Dscherschinski schon ein ganz anders Kaliber.
Oder habe ich dessen Wirken falsch in Erinnerung?

@dreikäsehoch

"Fest steht, dass innerhalb der BW Dinge passieren, oder passiert sind, die absolut nicht tragbar sind. Aber in so einer eingeschworenen Gesellschaft von Machos, kann nicht sein, was nicht sein darf."
Völlig richtig. Ein Urteil über die Mißstände in der BW kann (darf) sich eigentlich nur jemand erlauben, der sie unmittelbar als BW-Dienender erlebt hat und beurteilen kann.
Bei allen anderen Foristen ist das nur Kaffeesatz-Leserei.

In den 70er Jahren

habe ich gedient, da wurde viel gesoffen, ja auch in der Unteroffizier Ebene, nicht alle, aber sehr viele.
Auch wurde am WE Marschmusik laut am offenen Fenster mit Plattenspieler wie " Denn wir fahren gegen Engeland, ....." der Wehrmacht gespielt.

Bitte nicht so tun als wäre das kein Einzelfall, ehrlich sein!!!

@ deHahn

Ihre Beurteilung zu verletzter Ehre stimme ich absolut zu.
Die sollten mal 4 Wochen auf'm Bau arbeiten müssen.
Oder besser bei WWE oder MMA.
Da gäbe es Nachhilfe.
Dieses Napoléon Gewinsel ist lachhaft Diven artig.

"Machos"; von dreikäsehoch, 18:32

Mit-dem-Mundwerk-Machos?

Ich hörte, dass sich diese " Machos" um Auslandseinsätze "reißen" ... nee, die Auslandseinsätze, die sich so gut zum Befördert-Werden eignen, möchte der gesunde Menschenverstand einiger dieser Machos nicht.

Ich würde da wohl auch nicht wollen, NATO + unterdrückte Völker hin oder her.

Soldaten sind im Zweifelsfall eben nicht wie "du + ich", dürfen (+können) sie für mich auch nicht sein. Dafür werden sie für unvergleichbare Risiken ausgebildet.

Dass sich der "normale Bürger" damit schwertut, ist nicht verwunderlich.
Umso mulmiger wird mir dann, dass nun etliche Stimmen meinen, die BW sei schon immer "gewaltig rechtsextrem" gewesen.

Fehlt hier vllt eine Definition von "Todesmut mit schlotternden Knien" + "(100 %iger) Staatsfeindlichkeit"?

"Wer meldet ist ein Nestbeschmutzer"

ja, aber gab es da nicht erst vor Kurzem einen "Schweigerlass" eben jener mutigen, reformwilligen Verteidigungsministerin VdL? Um eben genau jene Bundeswehrsoldaten gegenüber der Presse zum Schweigen zu bringen und möglichen Hinweisgebern das Leben zu erschweren? Aber das hat die vielbeschäftigte Frau zwischen den Einrichtungsvorschlägen für Kasernenstuben und Genderseminaren bestimmt vergessen.

@ telemark 05. Mai 2017 um 17:06 ...

Ihr Kommentar zur Meldung: Bundeswehr: "Wer meldet, ist ein Nestbeschmutzer"(https://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-455.html)

Sie meinen, der Bericht wäre reine Meinungsmache. Ich bin der Meinung, der Bericht stellt eine sehr genaue Beschreibung der Lage bei der Bundeswehr dar.

Dies mag für Sie vielleicht erschreckend wirken, aber unter menschlichen Umständen im Umgang miteinander ist die BW in vielen Bereichen eine einzige Katastrophe.

Wie schon gesagt wurde und ich selbst auch bereits zu einem älteren Artikel schrieb, die Wehrpflicht muss wieder her und es muss eine externe(!) Kontrolle der Zustände unangekündigt und in regelmäßigen Abständen erfolgen, ansonsten wird sich an den Zuständen wenig bis nichts ändern. Erst recht nicht, wenn sich das Thema wieder aus den Medien "verabschiedet".

Alles wird durcheinander geworfen

1. Franco D. hat "völkische" Reden gehalten, was immer das ist. Ich hätte es gerne selbst gelesen, als nur die Meinung darüber zu hören.
2. Er hat sich als syrischer Flüchtling ausgegeben. Eine solche Idee (die der zweiten Identität) hatte ich in meiner Jugend, allerdings nur als Science-fiction-Spielerei. Er hat sie umgesetzt und das in der heutigen überwachten Zeit. Alle Achtung, der Mann hat was in der Birne.

Beide Vorfälle bedingen sich NICHT.

Der Schnüffelstaat, der einigen vorschwebt, um völkisches Denken in der Bundeswehr zu verhindern, führt nur zu Situationen, in denen sich wieder Menschen verantworten sollen, wer was wie gemeint hat und wie was auszulegen ist. Er sorgt für noch mehr Unterdrückung und Wegducken und fördert Leisetreter.

Diesen Überwachungsstaat mit seinen perfekten Scheuklappen fürchte ich. Lieber ein paar Franco Ds aushalten und ab und zu einen, der sich als Flüchtling ausgibt, auch wenn ihm sein Anschlag gelingt.

Nestbeschmutzer

In meiner Heimatstadt ist eine Abteilungsleiterin des Magistrats nach einer Korruptionsmeldung versetzt worden.
*
An die ständige Vertretung des Landes nach Berlin?
*
Der bestechende liefernde Genosse in Bremen wurde bestraft, die Vorteilsnehmenden blieben geschont.
*
Weil unser OB eine ehemaliger Rechtsanwalt des Arbeitsrechts wohl nicht mächtig war.
*
Aber warum soll man galuben das in Behörden unterschiedlich gearbeitet wird.
*
Bei BAMF und BW, same Procedure?

@finger

und dann zur not musste es der alohol richten. deshalb ist es absurd, was diese dame meint, ändern zu müssen. krieg nur bei gewährleisteter freizeit und pause zum stillen der nachwuxsoldaten/innen

@Asparagus

"...st beim Stellen eines Asylantrages jede Lüge "erlaubt"?"
Lügen ist immer erlaubt. Im deutschen Recht gibt es kein "Lügverbot". Was nicht erlaubt ist hingegen, ist einen rechten Helfershelfer im BamF zu haben der involviert ist und nur bei diesem "Antragsteller" die Lügen übersieht um ein ganzes Verfahren in den Dreck zu ziehen!!!

Früher wie Heute

Ich finde das Frau von der Leyen Ihren Job gut macht, genauso wie Ihre Vorgänger.

Das es ein rechtsextremen Tendenzen in der Bundeswehr möglich ist, liegt nur an dem das dieses geduldet wird. Die "Nestbeschmutzer" trauen sich nicht so was zu melden, gibt Punktabzug bei der Beurteilung. In den meisten Fällen möchten Vorgesetzte es auch nicht war haben das es Probleme in Ihrer Abteilung gibt. So nach dem Motto was ich nicht weis kann ich auch nicht ändern. Das gilt leider für alle Verfehlungen, würde man wirklich jede Meldung auf die Hintergründe prüfen, würden wahrscheinlich einige Verfehlungen gar nicht erst durch die Presse ins rollen gebracht werden.

Ich kann nur raten Frau v.d.L.

bleiben Sie hart in der Sache der Aufklärung einiger Missstände in der BW. Es wird sicherlich sich bis zu den Wahlen im Herbst hinziehen und ihre politischen Gegner werden versuchen politisches Kapital daraus zu ziehen. Ich drücke Ihnen die Daumen und sage
durchhalten,denn in der BW muss sich einiges ändern.M.M.

Ungleichgewicht der Konsequenzen.

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sind 2 Mitarbeiter wegen des Falles gesperrt, bei der Abenteuerkameradschaft namens Bundes"wehr" bisher keinerlei Konsequenzen, natürlich nicht, der Klüngel achtet auf sich selbst.
Da wird ein eindeutig rechtsradikaler Gefährder als der große heldenhafte Aufklärer hingestellt, die Flüchtlinge als das wahre Problem erkannt und Frau Merkel ist es eh mal wieder alles schuld. Dieser Franco A. war und ist ein potentieller Terrorist mit einer illegalen Waffe und jede Menge merkwürdigen Vorgängen und kein Whistleblower!
Unfassbar finde ich auch wie diese ekelhafte Wehrmachtsglorifiziererei in der "Schule der Nation" anscheinend immer wieder von einigen Leuten verharmlost wird, als Entgleisungen beim alkoholseeligen Beisammensein der Kameraden und überhaupt kann das ja niemand verstehen der nicht gedient hat! Verdammter Korpsgeist-Macho-Schwachsinn, dauerte nicht lang bis das alles wieder öffentlich vertretbar zu sein scheint.

rr2015 Sehr geehrter Forist.

Frage, haben Sie die Studie überhaupt gelesen?
2. Genügt ihnen die Medienbehauptung um zu bejahen es sei eine rechtsradikalische Studie gewesen, man sollte sie uns zur kenntnis geben. Ich verlase mich nicht auf Medienbehauptungen.
Bestn Gruss

Wenn ich seh was hier mit der Armee abgeht,

hoffe ich inständig das uns niemand überfällt. Dann liegt die Hälfte der Truppe wahrscheinlich im Schützengraben und heult ,ein weiterer Teil ist dann Bürger in Uniform und geht nicht hin. Diejenigen die dann ihr Land verteidigen sind wohl sogenannte Extremisten und Alte die noch richtig gedient haben. Ich für meinen Teil kann sagen das ich in der letzten deutschen Armee Dienst getan habe, es hat keinen Spass gemacht, aber wir waren a l l e Soldaten die auch mal was abkonnten. Aber so ist das wenn Leute den Laden führen die nie in der Armee waren und demzufolge keine Ahnung haben. Und wer mit Begriffen wie sibirischer Winter, Schildkröte, Kristallnacht und Musikbox nichts anfangen kann sollte eines tun: WEGTRETEN

Datenschutz?

Des öfteren hatte ich den Eindruck, das der Datenschutz hauptsächlich Täterschutz ist.
*
Aber jetzt frage ich mich doch, weshalb die BW bei einem Oberleutnant der von Österreich wegen einer illegitimen Waffe gemeldet wird, seine Finabdrücke mit denen von Asylanten vergleichen kann.
*
Fragt sich das sonst keiner der hauptamtlichen Datenschützer?
*
Oder geht das auch, weil man rechts untersucht?

@19:50 von ophorus

"Lügen ist immer erlaubt. Im deutschen Recht gibt es kein "Lügverbot".
#
#
????????????????
Daher ist es grundsätzlich auch nicht strafbar, andere anzulügen. Dies ändert sich aber dann, wenn man z. B. gegenüber einem Richter falsche Angaben macht. Es besteht in diesem Fall die Möglichkeit, dass man sich wegen einer uneidlicher Falschaussage gem. § 153 StGB oder wegen Meineids nach § 154 StGB strafbar macht.
-
"http://www.strafrechtskanzlei.berlin/docs/falschaussage-meineid.php"

Darstellung: