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Die deutsche Regierung

... soll die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft drosseln? Ich kenne kein Land, in dem eine Regierung sich das herausnehmen könnte. Ich hoffe, die deutsche Regierung hält sich da raus.

Was mal wieder nicht gesagt wird ...

Was mal wieder nicht gesagt wird ... dass diese für beide Seiten - den Exportweltmeister Deutschland und Leistungsbilanzdefizitländer wie Griechenland - desaströse Entwicklung im Euroraum vorgebliche durch den Euro und dessen unsägliche Euro"rettungs"poltik befeuert wird.

Länder wie Griechenland haben im Euro nicht die Chance ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine Abwertung der eigenen Währung auszugleiche. Ein massive Verschuldung ist die logische Konsequenz. Und diese Schulden, werden durch das Anwerfen der eigenen Druckerpressen finanziert, was sich auf deutscher Seite in massiven TARGET2-Salden bemerkbar macht. Aktuell betragen die TARGET-Forderungen der dt. BuBa ca. 800 Mrd. EUR, also Forderungen auf Schulden, die nicht mehr zurückgezahlt werden können. Kurzum: wir exportieren REALE Güter in Billionenhöhe und bekommen Schuldscheine, die nichts wert sind.

"Danke" EU! "Danke" Euro!

Arbeitsplätze abbauen?

Eine Bundesregierung, die deutsche Arbeitsplätze abbaut, damit im Ausland (vielleicht) Arbeitsplätze entstehen können, wird vermutlich nicht lange eine Bundesregierung bleiben.

Statt zu kritisieren sollten

Statt zu kritisieren sollten sich andere Länder ein Beispiel an Deutschland nehmen, wie man Wohlstand für die gesamte Bevölkerung schafft.

Die Ideologie des "sich heraushaltenden Staates" muß weg!

Konsum ist eure Antwort als Korrektiv? Angehobene Löhne usw. sind GUT aber das reicht nicht, denn wir können nicht unendlich viel konsumieren, weil damit auch das Problem MÜLL und ENERGIEVERSCHWENDUNG noch stärker steigen würde.

Es muß also "mehr Lohn fließen" bei "weniger Energieverschwendung" … und da bleibt nur eine RÜCKKEHR ZUR TRADITIONELLEN PRODUKTION. Statt also Schuhe aus Kunststoffen und Massenproduktion zu kaufen, wäre eine Nachfrage beim Schuster (jaja, die gibt es kaum noch) besser. Statt das Industriebrot vom Supermarkt oder der "Brotaufbackstation" zu nehmen, könnte man doch mal wieder einen richtigen Bäcker besuchen.

Diese Dinge sind allesamt durch die Regierung steuerbar und genau solche Eingriffe muß die Regierung jetzt tätigen. Ich würde mir übrigens wünschen, wenn Meinungsmacher wie die Journalisten von der Tagesschau nicht immer mit üblen Vokabeln wie "Protektionismus" arbeiten würden, denn eine solche Meinungsmache STÖRT DIE EHRLICHE DISKUSSION ÜBER DIE PROBLEME!

Das ist eine ziemlich

Das ist eine ziemlich einseitig Darstellung der Situation.

Warum sollen in Deutschland die Löhne steigen. Warum nicht in anderen Ländern sinken? Der Effekt wäre, daß die anderen dann weniger bei uns Kaufen, wodurch der Überschuß abgebaut würde.

Warum sollen die Deutschen mehr kaufen? Lösung: Die anderen sollen weniger kaufen.

Wieso werden immer Lösungen angestrebt, die das Geld und damit unsere Ersparnisse und Altersvorsorge entwerten. Wieso sind die Menschen so asozial? Wem es nicht gefällt, daß Deutschland Überschüsse hat, der soll schlicht und einfach einen Bogen um deutsche Produkte machen.

Nicht mehr sparen

Die Deutschen sparen zu viel, statt das Geld für importierten Konsum auszugeben. Wir sollten mehr amerikanische Smartphones und mehr französischen Wein kaufen, statt Geld auf die hohe Kante zu legen.

@Am 20. April 2017 um 20:50 von AfD mit glied

Zitat: "Eine Bundesregierung, die deutsche Arbeitsplätze abbaut, damit im Ausland (vielleicht) Arbeitsplätze entstehen können, wird vermutlich nicht lange eine Bundesregierung bleiben."

Die Politik schafft nie Arbeitsplätze! Was ist denn das für ein Unfug?

Eine Regierung, die umgekehrt für eine Geld- und Wirtschaftspolitik steht, die es mit sich bringt, dass deutsche Arbeitnehmer, Exportgüter in der Größenordnung von Billionen Euro herstellen und netto mehr exportieren, aber dafür nur wertlose Schuldscheine "dank" des Euros erhält, sollt überhaupt nicht mehr das Sagen haben!

Das sollten Sie als "AfD mit glied" aber besser wissen!

Tststststs ...

So einfach

wäre es im Prinzip.
Löhne und Renten nach oben und Steuern runter, und dann können Bürger auch mehr Importwaren kaufen.

Aber das will wohl keiner so richtig, und noch zum Thema nebenbei. Nicht alles wo Made in Germany drauf steht ist auch in Deutschland gefertigt sonder manchmal nur Teile davon. Namen und Firmen sind ganz oft in anderen Händen oder Länder angesiedelt.

Gruß

Der Staat ...

... sollte sich meiner Meinung nach aus der Wirtschaft heraus halten und den Exporterfolg der deutschen Firmen nicht gefährden. Einmischung in die Wirtschaft ist nicht seine Aufgabe.

Woher kommt der Exportüberschuss?

Warum bieten die anderen europäischen Länder nicht genügend hochwertige Produkte an, die sich am Markt durchsetzen, z. B. Autos oder Maschinen?

Gute Erklärung.

Ergänzung: Es gibt in der EU eine - diskutable - Obergrenze von 6%. Deutschland bricht sie seit Jahren.

Es kommt gut heraus, dass wir in Wirklichkeit Güter verschenken.
Den Preis bezahlen bei uns die unteren Einkommensschichten. Wir haben den größten Niedriglohnsektor der Industriestaaten.

Abhilfe wäre eine Anpassung=Erhöhung der unteren Einkommen.
Der Euro könnte trotz sehr gegensätzlicher Wirtschaftskraft funktionieren, solange die Löhne sich in einem vergleichbaren Rahmen angepasst an die Lohnstückkosten bewegen.

Deutschland hat diesen Rahmen verlassen. Wir haben uns dadurch vermeintliche Vorteile (Exportüberschüsse) erarbeitet, aber die Geschäftsgrundlage zerstört.
Wenn wir das nicht ändern, werden wir auch wirtschaftlich die Rechnung präsentiert bekommen.

Und das steht gerade an. Die USA machen es vor, europäische Länder könnten folgen, da sie ja das natürliche Korrektiv der Währungsanpassung auch nicht mehr zur Verfügung haben.

@um 20:52 von Werner40

Na klar … es sollten am besten alle Länder mehr exportieren als sie importieren. Grandiose "Logik".

Denken Sie mal über folgende Tatsachen nach:
- stetig steigende Weltbevölkerung (die ALLE ein Recht auf einen Arbeitsplatz haben)
- Rationalisierung und damit immer größere Effizienz jedes einzelnen Arbeitsplatzes
- begrenztes Konsumaufkommen (begrenzt durch die Zahl der Menschen UND des vorhandenen Geldes)
- Konzentration des Reichtum

Wenn Sie dies zusammenaddieren, kommen Sie bei einem "Arbeitsvolumen" an, das die Menge der Produkte und der Produktionsstunden einbezieht. Dies wird zwar größer dank der wachsenden Weltbevölkerung, aber sinkt durch immer rationellere Produktion UND durch die Konzentration des Reichtums auf immer weniger Menschen (die Reichen brauchen auch keine 100 Fernseher).

Was ist nötig? Eine VERTEILUNG DES GELDES und eine VERTEILUNG DER ARBEIT auf möglichst viele Menschen. Nur dadurch können Sie auch die Flüchtlingskrise beenden. ANDEREN WAS ABGEBEN ist notwendig!

Ich bring doch meinen 29€

Ich bring doch meinen 29€ Deichmann Schuh nicht zum Schuhmacher (angenommen es gäbe noch welche). Da ist die Reparatur teurer als das Produkt. Und Schuhe für 140€ will ich mir nicht kaufen. Ebenso hat sich der Staat herauszuhalten wo der Bürger seine Brötchen kauft. Ob bei der Aufbackstation im Supermarkt oder beim Bäcker (die meist auch nur noch fertige Mischungen verwenden) bleibt die Entscheidung des mündigen Bürgers und damit des Marktes. Einen bemutternden Nanny-Staat haben wir bereits. Mehr muss und darf nicht, denn wäre es Sozialismus (wobei wir in vielen Bereichen wie dem Gesundheitswesen längst Sozialismus haben).

@ El Chilago

Länder wie Griechenland haben im Euro nicht die Chance ihre Wettbewerbsfähigkeit durch eine Abwertung der eigenen Währung auszugleiche.

Es ist doch gut, dass solche Scheinlösungen nicht funktionieren. Nein Griechenland muss echt konkurrenzfähig werden, die produzierten Produkte müssen wirklich besser werden, damit man sie in harter Währung verkaufen kann und nicht nur in einer weichen Währung verschleudern muss.

@um 21:01 von AfD mit glied

Aber natürlich gehört es zur Aufgabe des Staates LENKEND in die Wirtschaft einzugreifen, denn die Flüchtlingskrise (die Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika) IST VON DER WIRTSCHAFT (und dem Staat/der EU) GEMACHT.

Was soll denn z.B. ein Hähnchenfarmer in Afrika gegen die Billigimporte aus industrieller deutscher Massentierhaltung tun? Da kann er nicht mithalten! Was für eine Alternative haben denn Textilarbeiter in Asien oder Mittelamerika als für einen Hunger-Akkordlohn für unsere Billigtextilien zu schuften (selbst wenn es das Endresultat nicht wesentlich teurer machen würde, wenn man deren Löhne verdoppelte)? Dort herrscht Arbeitslosigkeit WEIL MAN AM ENDE DES JAHRES WENIGER GELD IM LAND HAT UND SOMIT NIX DA IST FÜR INVESTITIONEN (also "es so zu machen wie Deutschland").

Die helle Seite des Exports

Ganz nett erklärt diese dunkle Seite des Exports,
die helle Seite des Exports überwiegt jedoch bei Weitem.

@ 21:01 von AfD mit glied

Ganz unabhängig von jeder Meinung, ob der Exportüberschuss gut ist, oder nicht, ist es gerade die Aufgabe der Staatsregierung mit geeigneten Mitteln zu lenken. Es ist nicht Aufgabe der Regierung selbst Unternehmen zu betreiben, wie z. B. bei der Bahn, weil hier immer ein Interessenkonflikt mit anderen Wirtschaftsteilen hervorgeht.

Aber Eingreifen soll und muss die Staatsführung. Das ist ihre Aufgabe.

Vieleicht sollte Deutschland

Vieleicht sollte Deutschland erstmal aufhören Betriebe zu subventionieren.Statt dessen forschen auch noch vom Staat mit Steuernmittel finanzierte Einrichtungen für die Wirtschaft.Leider wurde dieser Beitrag von den Moderatoren zensiert.
Zu Griechenland und anderen: Natürlich sollte jedes Land Wirschaftlich gut dastehen,nur wie?
Millionen Produkte mehr produzieren da mit sie dann auf der Müllhalde landen.Weil irgendeiner billiger Produziert.

Zu der Menge des

Zu der Menge des "verschwundenen Geldes" würde ich mal vermuten, dass "geplatzte Kredite" nur ein Bruchteil ausmachen und dass es zwar deutsche Firmen aber nicht mehr unbedingt deutsche Eigentümer sind, die Gewinne also nicht im Land verbleiben ODER dass es sich auch um "kreative Steuervermeidung" handelt.

@um 21:09 von Lopoe
Tja, Geiz ist eben geil ... und kurzsichtig, denn die Billigschuhe von XXX werden im Ausland hergestellt, wo dann ein Teil des Geldes was Sie bezahlen auch hinwandert. Wenn Sie aber einen Schuster für "echte Schuhe" bezahlen, dann bleibt mehr Geld im Land. Und selbst wenn die Schuhe in Italien handgemacht wurden ... in jedem Fall bezahlen Sie bei HANDARBEIT NICHT DEN BESITZER EINER MASCHINE SONDERN DEN MENSCHEN UND SEINE ARBEIT.

Oh und je mehr Geld man "bei dem hinter dem Tresen" lässt, desto mehr Geld hat dieser dann, um es BEI IHNEN AUSZUGEBEN. Natürlich nur wenn es auch im Land verbleibt und nicht bei irgendwelchen eh schon reichen Investoren landet.

Fake_News_Alarm

Das sind wieder so typische Fakes, die hier in Kommentaren verbreitet werden, um die neoliberale Ideologie zu verteidigen.

@AfD mit glied / 20:50
Niemand fordert einen Arbeitsplatzabbau. Im Gegenteil, mit steigender Binnennachfrage würden in Deutschland sogar Arbeitsplätze entstehen.

@AfD mit glied / 21:05
Es ist schlicht falsch, dass es im Ausland keine guten Produkte gibt. Die Deutschen haben durch das systematische Lohn- und Sozialdumping einfach zu wenig Geld in der Tasche, um (ausländische) Waren zu kaufen.

@Werner40 / 20:52
Was Sie fordern, ist schlicht nicht möglich. Es können nicht alle Länder Exportüberschüsse haben, außer es werden Marsmenschen entdeckt, an die die Überschüsse dann verkauft werden.

moderner MERKANTILISMUS, sonst nix.

Ein solches Wirtschaften nennt man schlicht und einfach seit hunderten von Jahren MERKANTILISMUS. Es ist erschreckend mitanzusehen ,dass das der Herr Reporter diesen Begriff nicht miteinbaut. Auch in vielen anderen Berichterstattungen über diesesThema vermisse ich historische Vergleiche. Als wenn das alles hier was neues wäre.
Eigenes wirtschaftliches Wachsen hat natürlich auch zur Folge, das andere auf der Strecke bleiben können. Bereits Adam Smiths in seinem bahnbrechenden Werk "wealth of nations" beschrieb diese Situation als "Beggar-thy-Neighbor-Politik", wörtlich mach-deinen-Nachbarn-zum-Bettler.

Ein merkwürdiger Kommentar

Sachkenntnis ist nicht gerade dominierend.
Ich empfehle Samuelsen: Volkswirtschaftslehre. Beide Bände!

@b_m / 20:55

"Warum sollen die Deutschen mehr kaufen? Lösung: Die anderen sollen weniger kaufen."

Da haben Sie wohl nicht verstanden, dass die Wirtschaft ein Kreislauf ist.

@wenigfahrer

"Löhne und Renten nach oben und Steuern runter, und dann können Bürger auch mehr Importwaren kaufen."
Man kann aber trotzdem nicht jedes Jahr neue Möbel kaufen, wenn die Wohnung schon komplett eingerichtet ist. Bekleidung wird sowieso meist im Ausland hergestellt und ist super billig. Lebensmittel sind bei uns relativ preiswert und trotzdem steigt der Anteil der Leute, die zur Tafel gehen. Es gibt also kein Allheilmittel, um den deutschen Exportüberschuss auszugleichen. Ausnahme: Vermögende machen größere Reisen und geben viel Geld im Ausland aus.

@ 21:00 von wenigfahrer

Ihr Kommentar:
"So einfach
wäre es im Prinzip.
Löhne und Renten nach oben und Steuern runter, und dann können Bürger auch mehr Importwaren kaufen."
*
Wenn es so einfach wäre würde man es ja sogar machen.
Ist es aber nicht!
Steuern runter bedeutet weniger Einnahmen:
Das heißt entweder Ausgaben kürzen oder neue Schulden machen denn der Staat muss seine Aufgaben erledigen!
Wo wollen Sie die Ausgaben kürzen?
Schulden haben wir schon genug!
*
Löhne und Renten nach oben?
Wer zahlt die höheren Renten aus welcher Kasse?
Neue Schulden dafür aufnehmen?
Höhere Löhne müsste die Wirtschaft zahlen, das kann der Staat nicht erzwingen. Unternehmen zahjlen nur höhere Löhne wenn sie auch höhere Preise für ihre Produkte erzilen können.
Und dann müsste man auch noch die Arbeitnehmer dazu verpflichten Importwaren zu kaufen anstelle von deutschen Produkten.
Wer zwingt die Menschen dazu?
Sie sehen:
So einfach ist es nicht im realen Leben!

die anderen können aufatmen

durch die drastisch steigenden löhne hier (im vergleich mit europa) wird sich die lage in deutschland bald drastisch verschlechtern. ob das allerdings für die abhängigen länder wie frankreich/italien von vorteil ist, wage ich zu bezweifeln, wenn ich das denn so sagen darf

In Konsequenz

ist auch die Forderung nach Zuwanderung um mehr zu produzieren und folglich exportieren zu koennen, unsinning.

Die Merkelsche Wirtschaftspolitik ist gescheitert. Die schwarze Null macht auch keinen Sinn.

Kuenftige Generationen werden all diese kurzsichtigen Eseleien bezahlen muessen.

@ 20:55 von b_m

"Warum sollen in Deutschland die Löhne steigen. Warum nicht in anderen Ländern sinken? ...

Wieso werden immer Lösungen angestrebt, die das Geld und damit unsere Ersparnisse und Altersvorsorge entwerten. Wieso sind die Menschen so asozial?"

Sie werfen ernsthaft anderen vor, asozial zu sein, sind aber gegen steigende Löhne, weil die angeblich auf irgendeine magische Weise Ihre Altersvorsorge entwertet?!

Was ist mit den vielen Millionen Menschen, die bei ihren aktuellen Niedriglöhnen später mal trotz Altersvorsorge auf Sozialhilfe angewiesen sein werden? Die könnten die höheren Löhne gebrauchen.

Oder junge Paare, die sich momentan zwischen Kindern und einer Altersversorgung entscheiden müssen.

Und die Wirtschaft könnte sie zahlen. Ohne ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Alle würden gewinnen, nur die Gewinne würden halt etwas knapper ausfallen.

Und Sie finden das "asozial"?

Da müssten Sie uns bitte mal Ihre Definition des Wortes erläutern.

@ 21:45 von MisterEde

>> "Da haben Sie wohl nicht verstanden, dass die Wirtschaft ein Kreislauf ist."

Was gibt es da nicht zu verstehen? Natürlich ist die Wirtschaft ein Kreislauf, nur gibt es kein Naturgesetz, daß vorschreibt, daß dieser Kreislauf so schnell wie möglich zu laufen hat.

Die Sparer werden ihr Geld schon wieder ausgeben, aber eben nicht heute oder morgen, sondern in 20, 30, 40 Jahren.

Das nennt sich Freiheit und Selbstbestimmung.Nur würden einige Gruppierungen den Menschen ab liebsten vorschreiben, wie sie sich zu verhalten haben, damit des den Gruppierungen besser geht. Aber dazu haben diese Gruppen nun mal kein Recht. Freiheit und Selbstbestimmung stehen über allem.

Die Weisen

Das Thema ist komplex, interessant ist aber widersprechend teilsweise dieselbe Expertengruppe innerhalb weniger Jahre argumentiert. Bzgl der Wirtschaftsweisen hat das Nobert Häring herrlich dokumentiert: weil ich nicht weiss ob links erlaubt sind mögen die Interessierten seinen Namen und "Wirtschaftsweisen" sowie "Merkantilismus" googlen. Für alle anderen: empfohlen hat diese Gruppe wettbewerbsfördernde Maßnahmen der Bundesregierung und behauptet jetzt - auf die Vorwürfe -, dass man sowas gar nicht auf Regierungsebene beeinflussen kann.

@20:55 von b_m

"Wem es nicht gefällt, daß Deutschland Überschüsse hat, der soll schlicht und einfach einen Bogen um deutsche Produkte machen."
.
Deutschland profitiert im Moment von einer Sondersituation: normalerweise würden solche Überschüsse zu einer Aufwertung der Währung führen, die Produkte würden teurer werden und entsprechend weniger gekauft werden, der Überschuss damit wieder abgebaut. Durch den Euro und Defizitländer der Union bleibt der Kurs aber künstlich niedrig. Leute kaufen nicht gern deutsche Produkte, sondern günstig, am liebsten natürlich gut und günstig. Seien Sie versichert, wären Autos der Marke VW im Schnitt 30% teurer würden auf den Strassen dieser Welt garantiert deutlich mehr Renaults, Lexus, Toyotas oder Fiats fahren.

@21:45 von pkeszler

"Man kann aber trotzdem nicht jedes Jahr neue Möbel kaufen, wenn die Wohnung schon komplett eingerichtet ist. "
.
Es gibt da 4 wichtige Dinge:
1)wenn Sie darauf anspielen, dass das ganze Wachstumsthema uns schneller als uns lieb ist an eine ökologische Grenze bringt haben Sie völlig Recht.
2)wenn Sie glauben, dass es in diesem Land keine Menschen mit Nachholbedarf gibt liegen Sie falsch.
3)wenn Sie glauben wir leben in einer Bedarfsdeckungsgesellschaft, liegen Sie auch falsch. Wir leben in einer Bedarfsweckungsgesellschaft. Die Grenze nach oben ist offen.
4)wenn Sie denken, dass das irgendwie ungesund klingt, siehe Punkt1)

Anhand dieser Fakten sieht man einfach...

...dass der Euroraum schlicht nicht funktionieren kann.

Selbstverständlich wäre es kompletter Unsinn, würde die Bundesregierung jetzt die dt. Wirtschaft drosseln & dadurch hier Menschen auf die Straße bringen, weil die ihre Jobs verloren haben. Immerhin ist die Bundesregierung per Gesetz in erster Linie den Interessen der dt. Bürger verpflichtet!

Aber es ist auch ein Fakt, dass die dt. Wirtschaft für die europ. Wirtschaft einfach zu stark ist. & das auch, weil die Menschen in Südeuropa & anderen Teilen der Welt nunmal Produkte "made in Germany" (oder "assembled in Germany") bevorzugen. Dadurch wandern die Kapitalflüsse zu uns. Diese Kapitalabflüsse schaden a.O. den anderen Volkswirtschaften enorm.

Das ist in gewisser Weise ein Teufelskreis, der aber in der Struktur der Währungsunion bereits von Anfang an angelegt war. Man wollte ja die Union auch zu dem Zweck, um die dt. Wirtschaft zu beschränken. Aber diese Rechnung ist nicht aufgegangen!

Ein Neustart ist unausweislich!

@20:46 von Neues Deutschland.

Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass es für den Wettbewerbsgewinner auf Länderebene keinen Preis gibt! Jemand, der exportiert will ja Geld dafür bekommen. Wenn jemand mehr exportiert als importiert MUSS jemand anderes mehr importieren als exportieren. Das Ziel ist immer ein möglichst ausgeglichener Handel.
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Im Moment passiert folgendes: der deutsche Arbeitnehmer bezahlt die Wettbewerbsfähigkeit mit an der Produktivität gemessen zu niedrigen Löhnen. Er muss ausserdem über Steuern Finanztransferleistungen zahlen, die zb anderen europäischen Defizitstaaten erlaubt deutsche Produkte zu importieren. Und er ist der erste der an die Konsequenzen zu spüren bekommt, wenn die Konstruktion (in diesem Fall die des Euros) zerfällt.
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Wenn die deutsche Regierung ihrem Auftrag - Schaden vom Volke abzuwenden - gerecht werden will, sollte sie eingreifen!

Teils komische Lagebeurteilung

Als wäre es für kapitalistische Länder im Normalbetrieb schlimm Gewinn zu erwirtschaften...
Wie hätten es sonst andere geschafft, ihren Reichtum auf zu bauen? Bestimmt nicht nur durch Sklaverei und die viel tödlichere Ausbeutung des Volkes der Vergangenheit.

Nun sieht man aber, eigene Märkte reichen nicht, dass die Lohnbeschäftigung den regulären Staatsinsassen genug auf den Tisch bescheren könnte, nicht reichen für ein Überleben der eigenen Wirtschaft. So hat Dtl. natürlich einen gesättigten Markt in Verbindung mit normaler Armutdurchschnittsrate.

Nun sieht man noch viel mehr, wie im Zentrum des Westens, in der Höchstphase der Profitumsetzung der Reichtum bei den Arbeitenden, ODER nicht mehr gebrauchten, ODER im Sozialen und im Infrastrukurellen rum kommt... für so viele

Wohlstandsversprechen für die Masse:
War wohl nichts!

Nein, der Laden,also die Gemeingüter(Schulen bishin Parks u.a. Gelände in Städten) vor allem in den neuen Bundesländern werden verramscht gegen schnelles Geld

Was vergessen

Was in dem Beitrag nicht erklärt worden ist: Wir exportieren auch Geld, und das ist noch viel verheerender.

Und zwar geht das so: Wir wollen exportieren, anderen Ländern etwas verkaufen, aber die können es sich eigentlich nicht leisten. Also machen wir es ihnen schmackhaft, indem wir ihnen auch gleich noch das Geld - als Kredit - geben. Ob der zurückgezahlt werden kann, ist erstmal egal, Hauptsache, wir haben was verkauft.

Aber wenn dann z. B. Griechenland absäuft und trotz aller Anstrengungen die Last nicht mehr stemmen kann, dann will's die Privatwirtschaft nicht gewesen sein, dann soll doch bitte der Staat, die EU oder sonstwer einspringen.

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