Kommentare

Macht statt Demokratie

Die herrschende politische Klasse um Präsident Maduro klebt an der Macht und baut zu diesem Zweck die demokratischen Rechte wie Pressefreiheit ab. Ein Vergleich mit Russland oder der Türkei drängt sich auf.

Wirtschaftlicher Niedergang

Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel sind Mangelware. Das Regime Meduro kauft aber Gewehre für die sog. Milizen. Dafür ist also anscheinend Geld vorhanden. Demokratie ist das nicht mehr, was Maduro so vorschwebt. Ihm geht es nur um den Machterhalt seiner unfähigen Regierung.

Fakt ist jedenfalls, dass die

Fakt ist jedenfalls, dass die Versorgung der Bevölkerung miserabel ist und der Wohlstand sehr viel höher sein könnte in einem Land das derart große Erdölvorkommen hat. Dies ist der Inkompetenz der Maduro Clique geschuldet.

Bürgerkriege

Es ist ein beginnender Bürgerkrieg zwischen Ober- und Unterschicht, zwischen Sozialismus und Neoliberalismus. Und wie in allen anderen Bürgerkriegen brauch man die Bluttaten und Massaker garnicht erst moralisiserend gegeneinander aufrechnen. Gegenseitige Gewalteskalierung sind die Begleiterscheinung jedes Bürgerkrieges.

Und die vergangenen Kriege Lateinamerikas in Kolumbien, El Salvador, Chile, Argentinien etc. zeigen ganz klar das in der Regel die Partei gewinnt, die am exzessivsten Folter und Barbarei einsetzt. Die Rezeption der "Weltgemeinschaft" hierzu scheint höchst zufälliger Natur zu sein...

" Falsche Informationen

"
Falsche Informationen werden also von Anhängern wie Gegnern Maduros gestreut.
"

Man möge noch einmal den eigenen verfassten Text lesen,daraus lässt sich diese Aussage nicht schließen!

Falsche Informationen durch die Opposition:
Ja.Sogar von den eigenen Journalisten festgestellt.

Falsche Informationen durch die Regierung?
Keine Ahnung,könnte sein,muss aber nicht - es bestehen Zweifel.

Schon 2002 verbreiteten private Fernsehsender & Zeitungen falsche Informationen,was immerhin entscheidend bei dem (zeitweise erfolgreichen) Putsch gegen Chavez war - die Putschisten bedankten sich sogar im TV dafür! & damals drehten die Putschisten dem Staats-TV den Saft ab um die Deutungshoheit zu haben!

Wenig verwunderlich,dass der Staat dagegen etwas unternimmt,wenn bewusst & gezielt falsche Informationen benutzt werden um einen Putsch herbeizuführen - bei uns macht man sich ja auch Gedanken um "Fake News" & deren Wirkungen - siehe Gesetzesvorschlag von Maas oder faktenfinder-Initiative.

So stelle ich mir vor wird

So stelle ich mir vor wird der Westen sich entwickeln, sollte Marine Le Pen Präsidentin von Frankreich werden.

Die Einschränkung der

Die Einschränkung der Pressefreiheit kann man gerne kritisieren - aber in diesem Fall,wie schon beim Putsch zuvor 2002,findet ein Missbrauch der Pressefreiheit statt.

Pressefreiheit heißt:
freie Beschaffung und Verbreitung von Information

-du kannst über alles berichtet,auch Sachen,die nicht der Regierung passen
-du darfst auch deine eigene Meinung kund tun

Aber du solltest sie nicht dazu benutzen Lügen über Lügen zu verbreiten,mit denen du das Land destabilisierst & sogar gewaltsame,tödliche Proteste auslöst,mit dem Ziel die Regierung weg zu putschen um deinen Wunschkandidaten zu installieren.

-> genau dies findet aber gerade in Venezuela statt & dies nicht zum 1. Mal,sondern geschah bereits 2002.

In Venezuela ist live zu beobachten was man mit "Fake News" anstellen kann & wovor man sich in DE fürchtet.

Dass nun durch die Einschränkung auch die falschen treffen,ist natürlich nicht schön -aber kann man die eigentlich nicht auch als "ungewollte Kollateralschäden" bezeichnen ?

Der Kern ist ein anderer

Warum wird in den Medien nicht einmal die Grundsatzfrage gestellt, was Opposition kann, darf und eben auch NICHT darf.
Es scheint weltweit inzwischen ja fast Volkssport zu sein, daß nach Wahlen grundsätzlich die Wahlverlierer
a. das Ergebnis anzweifeln,
b. prinzipiell von Fälschung und Manipulation reden und
c. schließlich zum Protest gegen die gewählte Regierung auffordert und deren Sturz fordert.
Leider stellen sich Medien dabei sehr schnell auf die Seite der Opposition, ohne zu hinterfragen, wer steht eigentlich hinter dieser.
Einfach zu sagen, "junge Leute", dürfte beim Ansehen der ARTE-Doku "Revolutionen - Eine Anleitung" schnell nach hinten losgehen.
Bei dieser unreflektierten Berichterstattung sei einfach mal die Frage gestattet.
Dürfen das dann Wahlverlierer in Zukunft auch bei uns?

Spalten die Gesellschaft ...nicht das Land..

aber egal - alle Seiten, die um Gefolgschaft verlegen sind spalten mit. Das können nur mehr werden, mehr Spalten, mehr Akteure, mehr Fakes, das klingt doch klasse, dann tut doch die (politische)Strategie, was der Kapitalismus dort zur Zeit nicht hinkriegt - lauter (befreite) atomisierte Individuen mit individuellen Neurosen und (Fake-) Überzeugungen schaffen - nichts anderes wollte doch das Kapital, davon lebt es doch trefflich.

Venezolanische "Maidan-Version"..

und es sind auch die gleichen Kräfte wie in der Ukraine, die da hochgespült werden. Die Spur der Putschisten bis nach Washington ist deutlich zu sehen.

@ schnucki putzi

"Ein Vergleich mit Russland oder der Türkei drängt sich auf."

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Zu Zeiten des "Real Existierenden Sozialismus" war Rumänien das einzige Land des Ostblocks, das unabhängig von sowjetischem Erdöl war and als einziges sozialistisches Land ausser der UdSSR sogar Öl exportiert hat. Trotzdem war das sozialistische Rumänien das ärmste Land im Warschauer Pakt. Darüber konnte auch der Palast, den sich die "glorreiche Eiche aus Scornicești" in Bukarst bauen liess (das grösste Regierungsgebäude der Welt) nicht hinwegtäuschen. Und zum Schluss war Rumänien das einzige sozialistische Land, in dem die Führung mit Waffengewalt versuchte, ihren Untergang zu verhindern.

Es scheint, als ob sich Nicolás Maduro seinen Regierungsstil immer mehr von Nicolae Ceaușescu abguckt.

Paralleluniversum

@ killing joke:
Es ist ein beginnender Bürgerkrieg zwischen Ober- und Unterschicht, zwischen Sozialismus und Neoliberalismus.

Die von Ihnen vermutete Polarisierung gibt es so in Venezuela nicht. In der Opposition gegen Maduro, der auch im einfachen Volk längst keine Mehrheit mehr hat, befinden sich indigene Gruppierungen, bürgerliche Konservative, liberale Menschen, Sozialdemokraten, Gewerkschafter, und, und, und. So simpel schwarz - weiß ist die Wirklichkeit nicht, wie Sie sie darstellen.

Naja, ich bin sehr skeptisch

Naja, ich bin sehr skeptisch was die Ursachenforschung angeht. Gerade bei Venezuela (und dem Thema Erdöl) spiegelt sich schliesslich auch der globale Kapitalismus wieder. Selbst wenn Venezuela die letzten 20 Jahre die Ölproduktion nicht gesenkt sondern gesteigert hätte, wäre der niedrige Ölpreis in den letzten Jahren auch noch ein Faktor. Öl ist schliesslich nicht das Wundermittel. Denn es sind Konzerne, die den grossen Gewinn erwirtschaften.

Und bei Saudi Arabien darf man nicht vernachlässigen, den Zuzug des verarbeitetenden Gewerbes und Dienstleistung, was die sog. Wolkenkratzer hervorbringt. Also was ich sagen will, die Geschichte spielt vor Ort, und es fehlt der Geschichte immer leider der Vergleich wie hätte etwas sein können, wenn etwas anders liefe.

...ich würde mehr an Einmischungen der USA seit 1950 glauben, als dass Chavez oder irgendein anderer Schuld an der Misere in ganz Lateinamerika ist. Würde sich Lateinamerika zusammentun... das will die USA nicht.

Die Meisten Foristen machen es sich

genau wie die beiden Authorinnen zu einfach.

Venezuelas Problematikl ist vielschichtig und sowohl die Regierung Maduro als auch die konservative Vorgängerregierung sind nicht unschuldig. Die Vorwürfe Maduros gegen die USA sind dabei ebenfalls nicht völlig absurd.

Leider werden solche Aspekte auch im vorliegenden Artikel nur oberflächlich behandelt.

Nun der Wechselkurs des

Nun der Wechselkurs des Bolivar geht schon sein einiger Zeit durch die Decke, die Inflation in diesem kommunistischen Paradies ist ausser Kontrolle geraten von daher haben die Regimegegner sicherlich guten Grund zu demonstrieren, denn es war diese unfähige Regierung die das Land in diese Krise gefahren hat. Das ist in anderen Ländern sehr ähnlich und das wird sicher bald auch dort zu beobachten sein.
"In Venezuela herrscht Chaos auf den Straßen"
Wohl verdient könnte man fast sagen.

Ist Faktenfinder nicht etwas hoch gegriffen?

Wie auch schon bei den bisher von mir gelesenen Faktenfinder Ausgaben habe ich das Gefühl, dass zwischen Anspruch - den der Titel vorgibt - und Wirklichkeit doch ein großer Unterschied ist.

Hier ist der einzige bewiesene Fakt, dass zeitlich versetzt verwendete Video der Regierungsgegner. Alles andere wird nicht bewiesen, sondern es werden bestenfalls Spekulationen von Dritten angegeben.

Wie wäre es diese Serie als "Plausibllitätskontrolle" zu bezeichnen. Denn die gebotenen Plausibilitätserklärungen sind gut - ob zutreffend steht auf einem anderen Blatt.

@Troll-Grill Belege?

"Die Spur der Putschisten bis nach Washington ist deutlich zu sehen."

Ich sehe bislang nur eine Behauptung von Ihnen. Haben Sie Belege?

Informationskrieg.

Da waren aber unsere Medien immer mittendrin:
Der Venezuela-Experte und Politologe Dario Azzellini von der Johannes Kepler Universität im österreichischen Linz über einen Bericht über frühere Demonstrationen (von Sonnenberg) "Der Journalist erzählt uns genau das Gegenteil von dem, was er selbst gesehen haben muss. Er spricht von Gewalt der Sicherheitskräfte gegen oppositionelle Demonstranten. Doch die brutalen Angriffe von Oppositionellen auf die Sicherheitskräfte, die sich direkt vor ihm Abspielen, finden keine Erwähnung."

Dass aber die Opposition mit Geldern aus dem Ausland - auch aus Deutschland - unterstützt wird, ist mittlerweile bekannt.

PS.: Ich verstehe nicht ganz, warum der Experte aus Rostock immer von einer Verschiebung der Wahlen spricht.
Meines Wissens verlangt doch in Wirklichkeit die Opposition eine Vorverlegung der Präsidentschaftswahlen.

Am 20. April 2017 um 16:59 von Chnutz

Gibt es, finden Sie übrigewns nicht nur über die Regierung. Es gibt dazu auch ein Statement von UNASUR.

um 16:59 von

um 16:59 von Chnutz
>
@Troll-Grill Belege?

"Die Spur der Putschisten bis nach Washington ist deutlich zu sehen."

Ich sehe bislang nur eine Behauptung von Ihnen. Haben Sie Belege?
<

Da fordern Sie von einem Foristen grad mehr,als so manche Politiker für "notwendige humanitäre Intervention" liefern...

Würde bisher eher von einem starken, Indizien basierten, Verdacht sprechen:

Grundsätzlich - in wie vielen Putschen/Regimechanges war die USA beteiligt?

Speziell im Fall Venezuela:
1.
2002 gab es bereits einen (kurzzeitig erfolgreichen) Putsch (das Volk ging dagegen wieder vor & siegte)
-> da führte die Spur direkt in die USA & Spanien - belegt

2.
Obama erklärte Venezuela zur "Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA" per Erlass -dass die USA nicht die Hände in den Schoß legt,sobald ein US-Präsident so etwas macht, sollte die Vergangenheit gezeigt haben - die USA agierte in solchen Fällen IMMER.

Weiß aber nicht,ob es bereits konkretes in diesem Fall gibt.

Unglaublich alles was Ihr zu

Unglaublich alles was Ihr zu sagen habt, ohne in Venezuela leben zu müssen. Würden alle Sachen die in Venezuela Geschehen, hier passieren, würdet Ihr alle Opossition sein. In Venezuela gibt es eine Diktatur und ihr wisst ganz genau was das bedeutet. So bitte vorsichtig sein mit diese Kommentare, die Venezolaner kämpfen sehr Hard um wieder seine Freiheit zu haben und die Basics wie essen und medikammente wieder zu bekommen.

Wahlen zulassen - dann lösen die Venezolaner das Problem

Die Anhänger der Chavisten führen einen sophistischen Eiertanz um die Deutung der Realität, nur um die Gewaltherrschaft des Maduro-Regimes "argumentativ" zu decken.

Die Faktenlage ist aber einfach:

- im Dezember 2015 hat die große Mehrheit der Venezolaner bei den Parlamentswahlen die Chavisten abgewählt.

- Maduro hätte sich als Präsident ein neues Mandat holen müssen. Er aber fürchtet freie Wahlen und manipuliert daher mit allen Mitteln die Verfassungsinstitutionen zwecks Machterhalt.

- Mit der 2/3-Mehrheit im Parlament hätte die Oppostion ein Abwahl-Referendum in Gang setzen können. Folglich haben die Chavisten 3 Abgeordneten der Oppostion das Mandat "aberkannt", um diese unter die relevante Schwelle zu drücken.

Die Chavisten unterdrücken die Demokratie !

=> Es ist ganz einfach: Lasst die Venezolaner endlich frei wählen, dann lösen sie ihre Probleme von selbst.

Das Regime hat Venezuela bankrott gewirtschaftet

Selbst die grundlegenden Bedürfnisse nach Nahrungsmitteln und Medikamenten kann die Bevölkerung nicht mehr stillen.

Die staatliche Ordnung ist einer Willkür aus Partei-Miliz-System, chavistisch infiltriertem Polizei-Apparat und kriminellen Banden gewichen. Die Mordrate Venezuelas ist astronomisch.

Das ist der Hauptgrund, warum die Bevölkerungsmehrheit die Chavisten zum Teufel wünscht.

Das Maduro-Regime hat keine Sympathisanten mehr sondern nur noch Komplizen.

Wer destabilisiert das Land?

Seriöse Frage! Es kann nicht allein die Unfähigkeit der venezuelanischen Politiker
sein, dass ein derart reiches Land an den Rand der Revolution gelangt, ohne dass
dort Kräfte am Werk sind, die nicht definiert werden dürfen! Venezuela gehört zu reichsten Ölstaaten der Erde, was in der dortigen Geografie verlockend wirkt auf hungrige Nachbarn! Warten wir noch ein halbes Jahr, dann lichtet sich die
Ursache, die die Unruhen auslösten!

@rimitino: Seriöse Antwort - Maduro destabilisiert ...

... das Land.

Venezuela ist ölreich und könnte ein wohlhabendes Land sein. Die desaströse Wirtschaftspolitik der Chavisten hat aber

- nicht für eine Diversifizierung der Wirtschaft gesorgt, als die Mittel für Investitionen aus der Öl-Erlösen noch vorhanden waren

- mit willkürlichen Eingriffen in den Markt und in die Unternehmen jegliche Anreiz für Investoren und Geschäftsführungen zu einem vernünftigen Wirtschaften untergraben

- mit Günstlingswirtschaft, Korruption und Rechtsbeugung jegliche Berechenbarkeit für Unternehmen und Arbeitnehmer auf 0 gefahren.

Da geht jede Ökonomie in die Knie.

"und es sind auch die

"und es sind auch die gleichen Kräfte wie in der Ukraine, die da hochgespült werden. Die Spur der Putschisten bis nach Washington ist deutlich zu sehen."

Da können wir nur hoffen, dass nicht "grüne Männchen" mit Waffen auftauchen und plötzlich hat Russland Übersee Kolonie...

Was ist nur gerade los auf dieser Welt?...

...egal in welche Region der Welt man schaut, massive Probleme.

Ich prophezeie, daß es in den nächsten Jahren, wenn Rohstoffe knapper werden noch extremer werden wird.
---
Möge ich bitte schon unter der Erde sein, wenn das Erdöl aufgebraucht ist.

Falls tatsächlich Maduro

Falls tatsächlich Maduro Gewehre an seine Leute verteilen wird, ich sehe einen rumänischen Szenario mit Ceausescu. Das Volk hat Hunger und eigentlich nichts zu verlieren. Ich hoffe, die Armee wird Maduro nicht unterstützen sondern sich auf die Seite des Volkes stellen wird.
Ein Land, der so große Ölreserven hat, leidet jetzt unter Benzinknappheit.

Ich glaube eher, daß hier die Opposition der Feind ist,...

...man möchte ja schließlich an die Macht.
Und da scheint jedes Mittel recht zu sein.

Immerhin gibt es da noch

Immerhin gibt es da noch unabhängige Journalisten. Aber inwiefern sind US-Geheimdienste in diese regierungsfeindlichen Aufstände verwickelt? Das wäre doch mal eine Frage, die unsere investigativen Journalisten beantworten sollten.

leider,

ist mein vertrauen in eine unvoreingenommene, faire berichterstattung ueber venezuela auf dem nullpunkt, seit ich den dokumentarfilm "chavez: inside the coup" von 2003, der hierzulande auch auf arte und dem zdf lief, gesehen habe.

zufaellig entstanden, weil ein filmteam dabei war als diejenigen kraefte, die auch heute wieder ziemlich leichtfertig als "opposition" subsummiert werden, mit hilfe des cia versuchten, gegen chavez zu putschen.

und auch wenn sowohl chavez, vor allem aber maduro (der schlicht unfaehig ist) eklatante fehler gemacht haben und man ihnen schwere, unentschuldbare versaeumnisse zur last legen kann, die auf einen verrat ihrer waehlerschaft hinauslaufen, das drehbuch der ereignisse in venezuela erinnert mich sehr stark an das drehbuch der ereignisse, die in den 11. september 1973 muendeten, als la moneda in santiago de chile in flammen stand.

Venezuelanische Meinung

Als Venezuelanische Auswanderer, ich habe das "Chavismo" erlebt. Chavez und Maduro haben nur unser Land zerstört, unsere Gesellschaft in zwei Teilen getrennt und unsere ganze Zukunft ins Mülleimer geworfen.
Es ist komisch hier von Kapitalismus und Sozialismus zu lesen, und glauben sie mir, es hat damit nichts zu tun. Was dort jetzt gibt ist nur das Ergebnis von jede menge Korruption, Klassen Hass, und schlechte und veraltete Rezepten schon hier (DDR), in Osteuropa und in Kuba probiert. "Falsche Informationen" oder Unwahrheiten sind nur was die Regierung durch seinen hart kontrollierten Medien verbreitet. Man kann es nicht mit einen Tweet oder einen Facebook Post vergleichen. Saludos.

@Werner40

"Fakt ist jedenfalls, dass die Versorgung der Bevölkerung miserabel ist und der Wohlstand sehr viel höher sein könnte in einem Land das derart große Erdölvorkommen hat. Dies ist der Inkompetenz der Maduro Clique geschuldet."

Richtig. Aber nur wenn die Erdölvorkommen eben im Besitzt der Bevölkerung bleibt. Man kann auch die Erdölforderung für einen Apfel und ein Ei verscherbeln (so wie man es in Russland vor hatte) nur dann bleibt die Bevölkerung weiterhin arm, so wie es vor dem Linksrutsch in Venezuela war.

Am Ende hat der Linksrutsch vielen Leuten in Venezuela aus der Armut geholt, bis die Proteste begannen. Und das ist nunmal komisch.
Denn Proteste entstehen meistens erst dann wenn die soziale Lage sich verschlechtert, selten wenn sie sich verbessert.

Ich glaube in Venezuela findet ein Interessenkonflikt statt. Die Verlierer werden so, oder so die einfache Bevölkerung sein.
Auch mit einem Sieg der Opposition wird sich nichts verbessern, denn das hatte man schon ausprobiert.

Natürlich gefällt das vielen nicht

In Venezuela fliessen heute mehr als 64 Prozent aller Einnahmen in Bildung, Gesundheitsversorgung und Wohnungsbau. Die Armut, die noch 1999 bei mehr als 40 Prozent lag, ist auf unter 24 Prozent zurückgegangen, die kritische Armut von 16 auf vier Prozent.

Vor dem "Chavismo" gingen diese finanziellen Mittel direkt an die reiche Oberschicht. Und das soll wieder so werden... .

Und: "...schlechte und veraltete Rezepten schon.. in Kuba probiert... " haben einen merkwürdigen Effekt: Ende Januar 2006 erhielt Kuba vom UN-Welternährungsprogramm ein Zertifikat, in dem ihm bestätigt wird, das einzige Land Lateinamerikas und der Karibik ohne unterernährte Kinder zu sein.

Natürlich gefällt auch das vielen nicht... .

@ Shantuma Ich bin da nicht

@ Shantuma

Ich bin da nicht so pessimistisch. Heutzutage ist die Bevölkerung besser informiert ( Internet / Handy ) und nicht mehr so abhängig von ggf. zensierten Staatsmedien.

Siehe auch die beiden obigen Posts von Kommentatoren aus Venezuela.

@Shantuma: eine ganz neue Volte - die Opposition regiert ??

"Am Ende hat der Linksrutsch vielen Leuten in Venezuela aus der Armut geholt, bis die Proteste begannen".

"Und das ist nunmal komisch" : diese Aussage ist nicht nur komisch - sie ist wirklich ur-komisch.

Der Bevölkerung geht es gut und dann protestiert sie bis es ihr schlecht geht?

Unterhalten Sie sich mal mit Bürgern aus Venezuela, die finden Sie mittlerweile als Migranten zuhauf in Europa.

Die Chavisten haben das reiche Venezuela durch eine falsche Politik a la DDR in Grund und Boden gewirtschaftet. Das treibt die einfachen Leute - denen Sie sich doch ansonsten solidarisch verbunden fühlen - in Massen auf die Straßen.

"Auch mit einem Sieg der Opposition wird sich nichts verbessern, denn das hatte man schon ausprobiert".

Diese Wahl muss man die Venezolaner treffen lassen.

Ein quasi-zerstörtes Land kann man nicht über Nacht wieder aufbauen.
Aber man kann Unternehmen und Arbeitnehmer wieder ohne ideologische Bremsen arbeiten lassen, dann verbessert sich die Versorgung schnell

@DonJohn: Beleglose Behauptungen ...

... bei Zahlen gelten nicht. Fügen Sie einen Link dazu. Aber nicht von der Chavisten-Regierung.

In Venezuela fließt überhaupt nichts mehr. Bereite Bevölkerungsschichten hungern, dem Gesundheitswesen fehlen die einfachsten Medikamente, der Wohnungsbau liegt darnieder und ist ansonsten eine Günstlingswirtschaft, bei dem chavistische Funktionäre den eigenen Parteigängern Wohnungen zuschanzen.

"Ende Januar 2006 erhielt Kuba vom UN-Welternährungsprogramm ein Zertifikat, in dem ihm bestätigt wird, das einzige Land Lateinamerikas und der Karibik ohne unterernährte Kinder zu sein"

Quelle ? Und in den links regierten Ländern Lateinamerikas waren ansonsten die Kinder unterernährt ?

"Natürlich gefällt auch das vielen nicht..."

Oh ja, es gibt tatsächlich "viele", denen nicht gefällt, wenn in einem Land Kinder nicht unterernährt sind . Was denn noch ?

Am 20. April 2017 um 16:11 von Troll-Grill

Am 20. April 2017 um 16:11 von Troll-Grill

Und das koennen Sie wie belegen?
Verbreiten Sie hier keine Fake News !

Neosozialismus

ist er anfang vom ende,wie man ueberall auf der Welt sehen kann!

Es würde mich nicht wundern

wenn sich demnächst Donald Trump zu diesem Thema äußert...

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