Kommentare

Grundsätzlich hat Herr Kurz Recht

Ob nun Georgien oder nicht, grundsätzlich hat Herr Kurz Recht und die EU müsste Ihn unterstützen. Bleibt für Deutschland abzuwarten wenn Linke und Grüne endlich aufwachen und sich nicht immer gegen solche Auffanglager stellen. Wie in den letzten Tagen in der Presse in Deutschland umfangreich kommuniziert wurde, möchte mittlerweile auch in Deutschland der überwiegende Teil der Bevölkerung keine weiteren Migranten mehr aufnehmen und solche Auffanglager würden viele Migranten davon abhalten, sich auf den Weg zu machen.

Flüchtlingslager außerhalb der EU

Ihrem Artikel entnehme ich, dass die russischen Staatsmedien die Aussagen von Herrn Kurz korrekt wiedergegeben haben. Die anderen (möglicherweise auch staatlich gelenkten) Medien in Russland haben eine der möglichen (wenn auch nicht bewiesenen) Interpretationen zu den Hintergründen dieser Aussage von Herrn Kurz abgegeben. Das machen einige Medien in Europa im Bezug auf Russland seit Jahren ähnlich. Es ist absolut nachvollziebar, dass die Russen keine zusätzlichen Islamisten an ihrer Südgrenze haben wollen, und dass die Georgier in ihrem Land erst recht keine islamistische Gefahr dulden wollen.

Wie kommt man auf solch absurde Idee

hätte man mal Herrn Kurz fragen können, denn Georgien ist weit weg, hat keinerlei EU-Grenzen, aber auch sonst keinerlei Beziehungen zu den Herkunftsländern der Flüchtlinge.
Außerdem gibt es schon diverse von der EU-gesponserte Flüchtlingslager in der Türkei, aber hier drängt sich der Verdacht auf, dass die Flüchtlinge sehr, sehr weit weg von der EU abgeschoben werden sollten.
Dass dies in Georgien, aber auch in Russland für Verwirrung sorgt ist dann ganz natürlich.

@eine_anmerkung

Seien Sie bitte ehrlich:

Glauben Sie, dass Georgien (Bevölkerung 3.5 Millionen) mehrere 100.000 oder sogar Millionen an Flüchtlinge aufnehmen würde, weil wir diese nicht in er EU haben wollen?

Ich halte dies für einen so grotesken und hilflosen Vorschlag, dass es mich betrübt wie viele Leute dies für bare Münze nehmen.

Das erste Recht

was ich in meinem Lebensraum haben will ist das Recht auf koerperliche Unversehrtheit.

Dieses Recht wurde mit der EU Migrationspolitik mit erheblichen zusaetzlichen Risiken versehen, die es ansonsten nicht gaebe.

Deswegen finde ich die EU nicht meht tragfaehig, weil man das Recht auf Unversehrtheit in ungebuehrlichem Mass und unnoetig strapaziert.

Fake News der Tagesschau

Wenn man die angebene Links zu RT und Sputnik anklickt, steht da gar nix von "Die USA bereiten ein Terroristennetz in Georgien vor" oder haben sonst irgendwelche Infos hinzugefügt. Nur billige Meinungsmache der ÖR.

Also Georgien soll Migraten aufhalten.

27 EU Staaten sind dazu nicht in der Lage. Das spricht fuer mich baende ueber den Zustand der EU.

Herr Kurz hat mit seiner Aussage

"Wer sich illegal auf den Weg nach Europa macht, muss an der Außengrenze gestoppt, versorgt und zurückgestellt werden. Aber er darf nicht nach Mitteleuropa weiterreisen dürfen"
sowas von Recht!
Eine solche Aussage wünsche ich mir von den Verantwortlichen hier zu Lande, wird aber sofort als fremdenfeindlich, populistisch und rechts im Keim erstickt.

@frankd 11:34

Und welche Beziehung hat Deutschland zu den Flüchtlingsländern?
Oder gar Schweden oder Österreich?
Gerettet und versorgt darauf kommt es an, nur scheint das einigen Flüchtlingen wohl nicht zu reichen. Ich höre vermehrt von Ansprüchen, und die sollten sich in Georgien wohl erledigt haben. Wenn das kommt, werden sich viel tolerante und liberale Bürger wundern, wie die Flüchtlingszahlen einbrechen. War gerettet sein, dann vielleicht doch nicht das Hauptziel?

Bravo

Tja. Das kommt dabei heraus, wenn ein BWL-Schnösel sich im rechtspopulistischen Wellenreiten übt.

Dieses Jüngelchen ist also Außenminister Österreichs. Es ist wirklich bizarr.

Kurz sollte nach Deutschland kommen

Seine ideen gehen in Richtung eines anderen Österreichers der in Braunschweig eingebürgert wurde und "viele probleme in Europa" gelöst hat. Das ist meine Einschätzung seines vorschlages.

Leider verfügt Deutschland nicht über....

solch einen fähigen und qualifizierten Politiker. Trotz seines jugendlichen Alters, ist er vielen erfahrenen Politkern deutlich überlegen.
Er ist pragmatisch und denkt schon vorher darüber nach, was sein handeln für die Zukunft bedeuten könnte. Leider denken viele unsere Politiker nur an Wahlperioden und natürlich sind sie auch populistisch.
Klar ist auch, dass uns die Schließung der Balkanroute viel Ärger und Aufruhr im Land erspart hat. Man wird es aber nicht offen aussprechen, aber wissen tun das alle.

Im Artikel falsch zitiert:

Im Artikel steht: "Die Seite Kolokolrussia.ru zum Beispiel überschrieb eine Text mit der Überschrift: 'Die USA bereiten ein Terroristennetz in Georgien vor'. "
Nein, die Überschrift der verlinkten Quelle schließt mit einem Fragezeichen!

"Fakenews"

Richtig lesen und dazu den Texz zu verstehen ist keine besondere Gabe, aber in ihrem Fall wohl etwas zu viel verlangt. RT und Sputnik hatten mal ausnahmsweise nicht willkürlich interpretiert, etwas weggelassen, oder gar hinzugesponnen. So wie es auch im Artikel korrekterweise geschrieben steht.

12:15, adc

Ja. Ein gewisses Traditionsbewusstsein ist bei ihm durchaus zu erkennen.

von adc

Seine ideen gehen in Richtung eines anderen Österreichers der in Braunschweig eingebürgert wurde und "viele probleme in Europa" gelöst hat. Das ist meine Einschätzung seines vorschlages.
#
#
Genau so läuft es bei uns. Diffamieren und und schlecht reden. Damit disqualifizieren sie sich als Kritiker und gehen Richtung "Fake".
Im Gegensatz zu Ihnen halte ich Herrn Kurz für einen Realisten und nicht für einen Traumtänzer.

die russische Seite

die russische Seite Kolokolrussia ist eine noname seite und in Russland, vor allem in Georgien völlig unbekannt. In der Überschrift stand auch ein Fragezeichen. Im Text der Tagesschau fehlt es. Es war somit keine Aussage. Und im Text dieser Seite wurde Kurz ebenfalls richtig zitiert. Schon im ersten Satz steht: Kurz hat vorgeschlagen... und nicht die EU fordert.

War ja klar das es zensiert wurde. Aber ich werde auch weiterhin gegen Propaganda kämpfen

Liebe Grüße

Klare Kante !

Herr Kurz hat eine klare Einstellung zur Flüchtlingsproblematik und vertritt sie auch öffentlich. Eine der Hauptschuldigen an dem Dilemma , Merkel, hät sich natürlich zurück und macht lieber einen Buckel in Richtung Erdogan !

ideen und tabus

ideen hat österreich ja schon immer gehabt.
inzwischen ist kein tabu mehr tabu.

@ onkelfranz merkel hat goldrichtig die flüchtlinge rein gelassen!
der "deal" mit erdogan ist ein fehler!

Die komplette EU müßte bei der verteilung der menschen die in not sind besser kordinieren oder eben keine einzige waffe mehr exportieren.dann kämen keine flüchtlinge und herr Kurz könnte sich kürzer fassen und menschlicher handeln!

Herr Kurz hat Recht

Herr Kurz hat Recht, das zeigen die zurückliegenden Ereignisse seit 2015 in Deutschland und Europa eindeutig .
Angefangen vom Terrorismus bis zu eklatant gestiegenen Kriminalitätsraten haben wir und die EU längst die Kontrolle verloren. Die Flüchtlingspolitik, die Integration und auch Multi-Kulti ist schon längst gescheitert und von den Befürwortern hört man ausser Populismusvorwürfen nicht einen einzigen brauchbaren Lösungsansatz wie man diese eklatante Fehlentwicklung lösen kann. Nur mit Demos für Buntheit und Toleranz und der Populismuskeule gegen Kritiker kann man diese Probleme nicht lösen.

12:26 fathaland slim

Traditionsbewusstsein ist bei ihm zu erkennen..........
Glauben sie nur er? wie denkt denn unsere christliche demokratische Union über solche Gedankenspiele. Und hat Georgien nicht gerade von der EU vielleicht als Bonbon die Visafreiheit erhalten genau wie die Ukraine? Also gilt auch hier bevor wir mit dem Finger zeigen zu schauen wie sieht's denn bei uns aus.
Allerdings gebe ich diesem Ansinnen von Herrn Kurz keine Chance denn die Flüchtlingsfreundlichkeit des/der besagten Länder hält sich sehr in Grenzen.

11:38, IBELIN

>>
Das erste Recht
was ich in meinem Lebensraum haben will ist das Recht auf koerperliche Unversehrtheit.

Dieses Recht wurde mit der EU Migrationspolitik mit erheblichen zusaetzlichen Risiken versehen, die es ansonsten nicht gaebe.

Deswegen finde ich die EU nicht meht tragfaehig, weil man das Recht auf Unversehrtheit in ungebuehrlichem Mass und unnoetig strapaziert.<<

Sie meinen, Ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit sollte auf Kosten des Rechts anderer Menschen, deren körperliche Unversehrtheit im Gegensatz zu der Ihrigen wirklich bedroht ist, durchgesetzt werden?

Nur weil Sie Angst vor Fremden haben?

Nee.

@ core3000

"RT und Sputnik hatten mal ausnahmsweise nicht willkürlich interpretiert, etwas weggelassen, oder gar hinzugesponnen."

Herrlich. ich musste gerade ein wenig lachen, als ich dabei an den Zustand unserer eigenen Medien gedacht habe.

Nicht falsch verstehen. Ich will nicht leugnen, dass RT und Sputnik meistens falsche Interpretationen an den Tag legen, wenn es um das Ost-West-Verhältnis geht. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass unsere Medien hierbei wesentlich besser wären. Minimal allenfalls...

@schlankes Vaterland:

Jede Kritik an der völlig chaotischen "Einwanderungspolitik" der EU als Xenophobie zu diffamieren funktioniert schon lange nicht mehr. Also bringt auch das gebetsmühlenartige Gerede von "Angst vor Fremden" nicht wirklich viel in der derzeitigen Diskussion.

@ IBELIN - 11:38

"Das erste Recht was ich in meinem Lebensraum haben will ist das Recht auf koerperliche Unversehrtheit.

Dieses Recht wurde mit der EU Migrationspolitik mit erheblichen zusaetzlichen Risiken versehen, die es ansonsten nicht gaebe.

Deswegen finde ich die EU nicht meht tragfaehig, weil man das Recht auf Unversehrtheit in ungebuehrlichem Mass und unnoetig strapaziert."

Ich würde vorschlagen, Sie begeben sich mal in die Kriegsgebiete in Syrien, um festzustellen, wie es um das Recht auf körperliche Unversehrtheit der Menschen dort aussieht. Aber Vorsicht: Der Ausflug könnte strapaziös sein ...

Anschließend vergleichen Sie das mal mit dem "in ungebührlichem Maß & unnötig strapazierten" Zustand Ihres Rechts hier.

Und dann erklären Sie sich selbst und mir, wie sie zu Ihrer obigen Aussage kommen.

@ fathaland slim

Das er Auffanglager in Georgien vorgeschlagen hat, ist - zugegeben - bizarr, denn Georgien teilt keine Grenze mit der EU, insofern kann das mit der "EU-Außengrenze" nicht richtig sein.

Logischer wären Auffanglager in Nordafrika oder in Nah-Ost, wo aber schon einige solcher Lager existieren (allerdings habe ich z.B. noch nie über Auffanglager in Israel gehört). Man könnte diese logistisch besser unterstützen und ausbauen, anstatt in Georgien komplett neue zu errichten.

Mit der Kernaussage jedoch, dass Europa seine Außengrenzen besser schützen muss, hat Kurz recht. Ein Staat oder eine Staatengemeinschaft, die ihre Grenzen nicht schützen, sind obsolet. Das ist ja gerade die Quintessenz einer Grenze, dass durch diese eine Werteordnung definiert wird, die sich von umgebenden Werteordnungen unterscheidet. Wenn Grenzen nicht geschützt werden, wird auch die darin geltende Werteordnung keinen Bestand haben können. Sie wird sich zwangsläufig verändern... zum Guten, aber auch zum Schlechten.

@fathaland slim 12.12

Der "BWL-Schnösel", wie sie ihn despektierlich nennen, der hat wenigstens was gelernt und kann wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen. Der kann 1 und 1 zusammen zählen und erkennt, das unbegrenzte Zuwanderung und Sozialstaat nicht zusammen gehen. Da gibt es deutlich ältere Politiker und Mitbürger, die das nicht verstehen. Herr Kurz hat völlig Recht, ich wünschte, wir hätten einen Politiker mit dessen Durchblick.

12:59, John Koenig

>>Angefangen vom Terrorismus bis zu eklatant gestiegenen Kriminalitätsraten haben wir und die EU längst die Kontrolle verloren.<<

Es gibt keine eklatant angestiegenen Kriminalitätsraten, und das Terrorismusproblem ist ein weltweites.

der Anschlag in Stockholm wäre nicht passiert

wenn man die Idee des Herr Kurz umsetzen würde. Der Usbeke wäre abgelehnt und abgeschoben worden, ohne einen Terrorakt begehen zu können. Der abgelehnte Migrant als Terrorist ist keine Phantasie oder Fake News, sondern bittere Realität.

Flüchtlingslager außerhalb der EU einzurichten

wo liegt das Problem ?
Wenn die eine Dach über dem Kopf haben, genug zum Essen, ärztliche Versorgung
und keine Furcht um ihr Leben .....
dann soll mir mal einer erklären was an so einem Vorschlag schlecht sein soll

@deutlich um 13.38

Da kann ich Ihnen ganz einfach nur Recht geben!
Ich wünschte mir schon lange, Kurz wär deutscher Politiker! Ein kluger Kopf, und ein brillanter Rhetoriker ist er überdies auch noch.
Das passt natürlich nicht in linke Ideologien...

@11:38 von IBELIN: körperliche Unversehrtheit

"Das erste Recht was ich in meinem Lebensraum haben will ist das Recht auf koerperliche Unversehrtheit.

Dieses Recht wurde mit der EU Migrationspolitik mit erheblichen zusaetzlichen Risiken versehen, die es ansonsten nicht gaebe."

Nimmt man die beiden Jahre mit den meisten Terroropfern weltweit (2014 die meisten Toten, 2015 die meisten Verletzten durch Terror) dann erhält man 73200 Opfer. Setzt man diese ins Verhältnis zur Weltbevölkerung, ergibt sich eine Chance von 1:101.092 Opfer zu werden.
Für Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer. Nimmt nur die Zahlen vpn 2016, dann liegt die Wahrscheinlichkeit Opfer eines islamistischen Anschlags zu werden bei 1:911.111. Besteht für jemanden auch die Gefahr Opfer rechten Terrors zu werden, dann steigt die Wahrscheinlichkeit auf 1:788.461.

Die Chance auf einer Treppe zu stürzen und dabei zu sterben liegt bei ca. 1:20.500. Durch "sich verschlucken" zu sterben bei 1:181.000.

Gut so

Kurz, ein aufrechter, ehrlicher Politiker, kein Nichtsnutz wie in anderen Ländern üblich.

13:28, derdickewisser

>>Jede Kritik an der völlig chaotischen "Einwanderungspolitik" der EU als Xenophobie zu diffamieren funktioniert schon lange nicht mehr. Also bringt auch das gebetsmühlenartige Gerede von "Angst vor Fremden" nicht wirklich viel in der derzeitigen Diskussion.<<

Der Forist, auf den ich antwortete, gab seiner Angst um seine körperliche Unversehrtheit Ausdruck, die er durch die Fremden bedroht sieht.

In Anbetracht der Tatsache, daß es in kaum einem Land dieser Erde weniger wahrscheinlich ist, einem Gewaltverbrechen zum Opfer zu fallen als in Deutschland, kann man diese Haltung durchaus als unbegründete Angst vor Fremden bezeichnen.

@ derdickewisser - 13:28

"Jede Kritik an der völlig chaotischen "Einwanderungspolitik" der EU als Xenophobie zu diffamieren funktioniert schon lange nicht mehr. Also bringt auch das gebetsmühlenartige Gerede von "Angst vor Fremden" nicht wirklich viel in der derzeitigen Diskussion."

Sie haben dahingehend recht, daß nicht JEDE Kritik an der Handhabung des Flüchtlingszustroms unberechtigt ist. Da gab & gibt es viel berechtigte Kritik, die z.B. auch in diesem Forum geäußert wurde & wird.

Eine gebetsmühlenartig vorgetragene Pauschalvorverurteilung ALLER Flüchtlinge als potentielle Terroristen oder potentielle Gefährder der Sicherheit in DE oder EU hingegen ist KEINE Kritik am Management der "Einwanderungspolitik", sondern eine m.E. durchaus auf Angst gründende Xenophobie, die in der Diskussion um sinnvolle, der Situation & den von uns gerne hochgehaltenen Werten angemessene Lösungen nicht nur "nicht wirklich viel bringt", sondern einer vernünftigen & humanen Lösung entgegensteht.

14:02, derdickewisser

>>@deutlich um 13.38
Da kann ich Ihnen ganz einfach nur Recht geben!
Ich wünschte mir schon lange, Kurz wär deutscher Politiker! Ein kluger Kopf, und ein brillanter Rhetoriker ist er überdies auch noch.
Das passt natürlich nicht in linke Ideologien...<<

Während rechte Ideologen ihn bejubeln. Denen gibt er ja auch Zucker.

Flüchtlingslager AUSSERHALB der EU

der Mann hat ja sowas von Recht.

Australien macht vor, dass so etwas funktioniert.

Bleibt zu hoffen, dass irgendwann bei den verantworlichen Politikern sowas wie Vernunft und Realitätssinn einkehren.

Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben.....

13:38, deutlich

>>Der kann 1 und 1 zusammen zählen und erkennt, das unbegrenzte Zuwanderung und Sozialstaat nicht zusammen gehen.<<

Niemand redet unbegrenzter Zuwanderung das Wort. Solche Behauptungen aufzustellen ist ärgerlich, da sie der komplexen Realität nicht ansatzweise gerecht werden.

Die Welt ist aus den Fugen, wie die leider verstorbene Journalistin Tissy Bruns schrieb, und die großen Vereinfacher sehen ihre Stunde gekommen, um auf den Ängsten der Menschen ihre Süppchen zu kochen.

Herr Kurz ist einer von ihnen.

13:35, RoyalTramp

>>Das ist ja gerade die Quintessenz einer Grenze, dass durch diese eine Werteordnung definiert wird, die sich von umgebenden Werteordnungen unterscheidet. Wenn Grenzen nicht geschützt werden, wird auch die darin geltende Werteordnung keinen Bestand haben können.<<

Werteordnungen werden nicht durch Grenzen definiert.

Werteordnungen beruhen auf Ideen.

Ideen machen an Grenzen nicht halt.

Die Werteordnung, die ich als die meinige ansehe, ist durch Inländer bedroht, weniger durch Zuwanderer.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de, bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

Alternative Übersetzungen

Entweder versteht Frau Stöber kein Russisch oder es handelt sich um Alternative Übersetzung oder Interpretation des russischen Artikels. Im russischen Artikel handelt es sich um zwei verschiedene Sachen: die EU plant Flüchtlingslager in Georgien UND die USA bereiten ein Terroristen Trainingszentrum in Vaziani vor. Auch der Titel des Artikels ist mit Fragzeichen! Soviel zu alternativen Übersetzungen.

14:46, Lyn

>>Flüchtlingslager AUSSERHALB der EU
der Mann hat ja sowas von Recht.

Australien macht vor, dass so etwas funktioniert.

Bleibt zu hoffen, dass irgendwann bei den verantworlichen Politikern sowas wie Vernunft und Realitätssinn einkehren.

Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben..<<

Ärgerlich nur, daß die von ihm avisierten Länder nicht mitmachen wollen.

Australien hat es da leichter. Das führt sich in der Region quasi als Kolonialmacht auf und behandelt Nauru, mit 10.000 Einwohnern den kleinsten Staat der Erde, wohin es die aufgegriffenen Flüchtlinge verfrachtet, sozusagen als seinen Hinterhof und besticht die dortigen korrupten Eliten.

Sie werden im Umkreis Europas wenig Länder finden, die dies mit sich machen lassen würden.

Die UN spricht übrigens im Zusammenhang mit der australischen "Lösung" von Folter.

Wer mehr wissen möchte:

https://www.tagesschau.de/ausland/
australien-fluechtlinge-nauru-misshandlungen-101.html

@ John Koenig - 12:59

"(...) Die Flüchtlingspolitik, die Integration und auch Multi-Kulti ist schon längst gescheitert und von den Befürwortern hört man ausser Populismusvorwürfen nicht einen einzigen brauchbaren Lösungsansatz wie man diese eklatante Fehlentwicklung lösen kann. (...)"

Also ich habe da durchaus ein paar brauchbare Lösungsansätze gehört:
a) schnellere Integration durch Arbeitserlaubnis
b) verpflichtende Deutschkurse
c) dezentrale Unterbringung
d) Mehr Hilfe vor Ort in Krisengebieten
usw.

Halten Sie denn die Vorschläge der Gegenseite
a) Keinen mehr reinlassen.
b) Alle die schon da sind wieder ausweisen (wohin? Begründung?).
c) Sämtliche sogenannten Gefährder (unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit) internieren, inhaftieren oder ebenfalls ausweisen.
d) Asylrecht verschärfen oder ganz abschaffen.

tatsächlich für "brauchbare" Lösungsansätze?

@Silvia Stöber faktenfinder? Keine Belege für Falschbehauptungen

Hallo Frau Stöber,

wie bereits mehrere angemerkt haben, sind Ihre gewählten Beispiele völlig ungeeignet, um Ihre ggü. RU bzw. russ. Medien erhobenen "Falschbehauptungs"-Vorwürfe zu belegen:

Sie führen vier Beispiele an: RT, Sputnik, kolokolrussia.ru und Herrn Klinzewitsch - in dieser Reihenfolge, wohlgemerkt.

Wie sie selbst einräumen, haben RT und Sputnik korrekt zitiert.

Danach führen sie kolokolrussia.ru an: Zunächst verletzen Sie Ihre journalistische Sorgfaltspflicht, indem Sie aus der als Frage formulierten Überschrift eine Behauptung machen. Außerdem stellen Sie diesen Artikel unzulässigerweise in einen engen Zusammenhang zu Kurz' Überlegungen, obwohl sich der Artikel nur ganz, ganz am Rande mit denen befasst.

Mit der Einleitung "Das Thema nahm an Fahrt auf" führen Sie als letztes Herrn Klinzewitsch an und suggerieren damit, dass er sich auf kolkolrussia.ru bezogen hätte. Das ist allein schon vom Zeitablauf falsch! Man beachte hierzu die Datumsangaben in den beiden Artikeln!!

" Die Seite Kolokolrussia.ru

"
Die Seite Kolokolrussia.ru zum Beispiel überschrieb einen Text mit der Überschrift: "Die USA bereiten ein Terroristennetz in Georgien vor".
"

Liebe "Faktenfinder":
Die Überschrift des verlinkten Artikels enthält am Ende ein Fragezeichen.

Damit lautet die Überschrift übersetzt:
"Bereiten die USA in Georgien ein Terroristennetz vor ?"

Außerdem ist das von Kurz angesprochene potenzielle Flüchtlingslager in Georgien nur ein ganz kleines Randthema des Artikels.

Denn die Überschrift bezieht sich auf ein (geplantes) Ausbildungslager der US-Streitkräfte in Georgien (im Rahmen der NATO),indem militärische Taktiken für kleine Gruppen vermittelt werden sollen - Taktiken,die sowohl in
der Aufstandsbekämpfung aber auch in der Guerilla-Kriegsführung angewendet werden.
In diesem Zusammenhang wird die Verhaftung von Abdulmalik Riga im Iran genannt - ein Terrorist,der eine Ausbildung in einer ähnlichen US-Einrichtung in Kirgistan erhalten haben soll.
-> darüber handelt der Text zu ca. 98%

>>Wer sich illegal auf den

>>Wer sich illegal auf den Weg nach Europa macht, muss an der Außengrenze gestoppt, versorgt und zurückgestellt werden.<<

Ganz einfach, logisch und nachvollziehbar!
(Hier geht es nicht um wirkliche Asylberechtigte)

Kindern müssen Grenzen gesetzt werden. Erwachsene haben ihre Grenzen in Form von Gesetzen.

Gäbe es das nicht, herrschte Chaos und Anarchie.

Es würde das Recht des Stärkeren gelten.

Das hatten wir, aber dahin wollen wir bestimmt nicht zurück.

Insofern gibt es Landesgrenzen, die zu beachten sind.

Hätte Deutschland seine Grenzen in 2014/2015 gesichert, wäre die Zahl der Flüchtlingskriminalität nicht exorbitant gestiegen und viele, "die hier schon länger wohnen", nicht in Angst und Schrekcen versetzt worden, nicht ums Leben gekommen usw.

Insofern ist die Aussage des Herrn Kurz vorbehaltlos zuzustimmen!

Eine EU kann genauso mit Grenzen existieren - die EWG konnte das auch.

"die großen Vereinfacher sehen ihre Stunde gekommen"

Tatsächlich würde ich eine Vereinfachung der Migrationssituation stark begrüßen und wäre diese im Sinne der EU. Vereinfachen würde sich die Lage schon, wenn die EU wieder Herr ihrer Grenzen würde. Worauf ich keinen Einfluß habe, das kann ich auch nicht steuern. Migrationsströme müssen jedoch gesteuert werden, wenn einem der Frieden in Europa lieb ist.

Herr Kurz wird in Deutschland dringenden gebraucht

Ein Politiker wie Herr Kurz wird in Deutschland dringend gebraucht. Solche realitätsbezogenen und vernünftige Politiker gibt es bei uns nicht mehr.

@ Sisyphos3 - 14:00

"Flüchtlingslager außerhalb der EU einzurichten
wo liegt das Problem ?
Wenn die eine Dach über dem Kopf haben, genug zum Essen, ärztliche Versorgung
und keine Furcht um ihr Leben .....
dann soll mir mal einer erklären was an so einem Vorschlag schlecht sein soll"

Das perfide an solchen Vorschlägen ist immer, daß sie ganz toll klingen - in der Praxis aber leider ganz toll versagen, wie man an den unzähligen Lagern, die bereits existieren (z.B. rund um Syrien), ohne weiteres belegen kann.

Diese Lager werden möglichst weit weg vom eigenen Standort geplant (Georgien hat z.B. keine direkte Grenze zur EU - und auch keine zu Syrien oder gar zu Nordafrika). Einmal errichtet wird die vorher zugesicherte Finanzierung der Lager "vernachlässigt" - denn das Problem "hier" ist ja gelöst, mit allem weiteren sollen sich dann die Länder herumschlagen, in denen die Lager stehen.

Lager sind einfach nur "Outsourcing" der Probleme - keine Lösungen. Und es ist jedesmal das gleiche Spiel.

demokratische Kultur

In Österreich ist die Diskussion deutlich weniger reglementiert. Man schaue sich nur mal die Leserbriefspalten auf Standard.at an. Wer hier die Leserbriefe verfolgt, wird wohl eher nicht der Ansicht sein, dass die Leser gegen solchee Internierungslager sein.

Völlig richtig!

15:44 von noch Selbstdenker

Herr Kurz wird in Deutschland dringenden gebraucht

Ein Politiker wie Herr Kurz wird in Deutschland dringend gebraucht. Solche realitätsbezogenen und vernünftige Politiker gibt es bei uns nicht mehr.
---------

Besser kann man es in Kürze nicht auf den Punkt bringen.

15:40, morgentau19

>>Hätte Deutschland seine Grenzen in 2014/2015 gesichert, wäre die Zahl der Flüchtlingskriminalität nicht exorbitant gestiegen und viele, "die hier schon länger wohnen", nicht in Angst und Schrekcen versetzt worden, nicht ums Leben gekommen usw.<<

Die Kriminalität ist nicht exorbitant gestiegen, es sind nur sehr, sehr wenige, die hier länger leben, durch Flüchtlinge ums Leben gekommen und in Angst und Schrecken versetzt wurden die, die dafür anfällig sind, durch gezielte Angstpropaganda. Ängstlichen Menschen lässt sich leicht Angst machen, vor allem möglichen.

>>Eine EU kann genauso mit Grenzen existieren - die EWG konnte das auch.<<

Die EWG war die Vorläuferorganisation der EU und die mittelfristige Abschaffung der Grenzkontrollen war von Anfang an geplant.

Ein solcher Schritt wird nämlich nicht von heute auf morgen umgesetzt, der verlangt akribische Vorbereitung.

15:43, L.-Ludwig

>>Tatsächlich würde ich eine Vereinfachung der Migrationssituation stark begrüßen<<

Das würde wohl jeder. Das, was Sie hier im Forum ausdauernd fordern, würde aber auf eine Zuspitzung hinauslaufen.

>>Vereinfachen würde sich die Lage schon, wenn die EU wieder Herr ihrer Grenzen würde.<<

Die EU ist Herr ihrer Grenzen. Sie meinen aber ganz was anderes, nämlich die hermetische Abschottung gegen Menschen, die Sie als Gruppe nicht mögen.

@morgentau19 15:40

Volle Zustimmung!

15:44, noch Selbstdenker

>>Ein Politiker wie Herr Kurz wird in Deutschland dringend gebraucht. Solche realitätsbezogenen und vernünftige Politiker gibt es bei uns nicht mehr.<<

Wieso?

Wir haben doch Herrn Höcke, Frau Petry und Herrn Gauland, um bloß mal drei zu nennen.

@ Royal Tramp - 13:35 (1)

"Mit der Kernaussage jedoch, dass Europa seine Außengrenzen besser schützen muss, hat Kurz recht. Ein Staat oder eine Staatengemeinschaft, die ihre Grenzen nicht schützen, sind obsolet."

Der ganze Begriff gibt m.E. ein völlig falsches & in die Irre leitendes Bild der Lage ab. "Aussengrenzen schützen" klingt immer so, als ob sich Europa gegen irgendeinen äußeren Feind verteidigen müßte. Es ist aber nicht wie in hist. Zeiten, daß vor den Grenzen Europas ein wie auch immer geartetes Heer steht, das hier einfallen & alles zerstören will (auch wenn manche nicht müde werden, dies zu behaupten, weil sie von Einzelnen auf Alle schließen).

Gegen wen oder was muß die Aussengrenze dann also geschützt werden?

Im gegebenen Kontext stets gegen den angeblich "ungehinderten Zustrom von Migranten & Flüchtlingen" - was irgendwie immer nach "feindlicher Übernahme" klingt, und nichts mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu tun hat. Es geht um humanistische Hilfe, nicht um Abwehr von Feinden.

@16:12 von fathaland slim

Zum vermeintlich Faktischen in Ihrer Aussage (weil ich auf ihre Unterstellungen nicht eingehen werde): "Die EU ist Herr ihrer Grenzen" Das darf man als faktisch falsch verneinen: z.B. sind die Griechen nicht zum Schutz ihrer Grenzen in der Lage. Es ist ohne weiters möglich, diese Grenzen unkontrolliert zu passieren, weil der Grenzschutz völlig mangelhaft ist. Die Griechen instrumentalisieren diesen mangelhaften Grenzschutz bekanntlich gezielt, um finanzielle Zusagen aus der EU zu ergaunern und ein Druckmittel in Verhandlungen mit der EU zu haben. Die EU bemüht sich diesbezüglich um einen transnationalen Grenzschutz, der aber national nicht ohne weiteres durchzusetzen ist. Man darf in diesem Zusammenhang wohl auch getrost von einer Erpressung durch Griechenland sprechen. Ein anderer Fall ist die Durchlässigkeit z.B. von der Schweizer Grenze nach Deutschland. Hier strömen Tausende illegale Migranten ein. Deutschland kommt hier seiner Pflicht zum Grenz- und Bürgerschutz nicht nach.

16:12 von fathaland slim

15:43, L.-Ludwig

>>Tatsächlich würde ich eine Vereinfachung der Migrationssituation stark begrüßen<<

Das würde wohl jeder. Das, was Sie hier im Forum ausdauernd fordern, würde aber auf eine Zuspitzung hinauslaufen.

>>Vereinfachen würde sich die Lage schon, wenn die EU wieder Herr ihrer Grenzen würde.<<

Die EU ist Herr ihrer Grenzen. Sie meinen aber ganz was anderes, nämlich die hermetische Abschottung gegen Menschen, die Sie als Gruppe nicht mögen.
////
*
*
Es hat nichts mit mögen zu tun, wenn man etwas gegen den unkontrollierten Zuzug einer Gruppe hat hat, die augenscheinlich unsrere Verwaltungen überfordert.

Kurz und gut

Ich wünschte wir hätten außerhalb der AfD Politiker wie Kurz!

praktikable Lösungen

werden kaum gefallen finden, Politiker wie Kurz orientieren sich an logischen weiteren Entwicklungen, das bedarf heute Mut.
Europa ist ohne funktionierende Außengrenzen bald nicht wiederzuerkennen, wird selber zum Krisenfall werden und damit auch unfähig jemanden in der Welt noch zu helfen.

Darstellung: