Kommentare

Wackeldackel

Endlich ist Steinmeier dort, wo er hingehört: im Reich der Blumigen Worte. Und weit Weg vom Weg der Taten.

Leteres war nie das seine, ersteres um so mehr.

Gut auch, dass nun auch die EU-Abgeordneten ihn nähder kennen lernen. Gilt doch dann für uns: geteiltes Leid ist halbes Leid.

Soll er sich doch weiter durch Europa reden. Politik machen jetzt andere. Und hoffentlich besser als er es konnte.

Träumereien

Nicht mein Präsident träumt wieder den eigenen Traum von dem Europa, was es gar nicht gibt. Als Vertreter der Politiker, die Europa kaputt, bürgerfeindlich und unregierbar machen, die Regionen/ Traditionen/ den Euro zerstören, sollte er mal lieber ganz leise sein. Dieses Eurokraten-Europa ist Fluch der Geberländer = Steuerzahler und Segen der Großkonzerne.
Bloß raus aus dieser EU!

Den Worten müssen Taten folgen

Ich sehe mich seit meiner Kindheit in erster Linie als Europäer und in zweiter als Alemanne. Teutonische Wurzeln (ein kleiner Volksstamm aus Jütland) habe ich keine. Es braucht definitiv eine engere Verzahnung der EU, allerdings vor allem in sozialer Hinsicht. Durch die einseitige Versteifung auf wirtschaftliche Aspekte hat sich Europa mehr und mehr von den Menschen entfernt (nicht umgekehrt). Hier ist es an der Politik gegenzusteuern. Allerdings sehe ich bei den heutigen Protagonisten der relevanten Parteien niemanden der dafür glaubhaft stünde.

Eine eher schlechte Rede als

ein gelungener Wurf, wenn man dem DLF glauben mag. Das Denunzieren von Staaten, die sich kritisch gegenüber der EU aussprechen ist alles andere als Staatsmännisch. Da muß er noch tüchtig an sich arbeiten.

Europa ist die Antwort

Der deutsche Bundespräsident spricht sich klar für Europa aus und spricht dabei für die überwältigende Mehrheit der Deutschen.

Steinmeier-Rede in Straßburg:Partei ergreifen für Europa....

Natürlich ergreift er Partei für "Europa".Nur welches Europa ? Er meint die EU,die Glyphosat erlaubt,die ein lukratives Modell für den deutschen Export darstellt.Und für die strenge Haushaltsdisziplin in der Euro-Zone,auch Austerity genannt,die mehr Armut in Südeuropa hervorbrachte,die wiederum vielerorts eine Anti-EU Stimmung erzeugte.

"Schöne Reden" alleine reichen nicht! Unser Land und

insbesondere unser grauenvoller Finanzminister Wolfgang Schäuble hat in den vergangenen Jahren und bis auf den heutigen Tag nichts unversucht gelassen, um unsere europäischen Partner gegen uns aufzubringen durch seine furchtbaren und schulmeisterlichen Sparappele. Die USA haben das begriffen und tun das ihrige, um Europa weiter zu spalten: "Teile und herrsche". Die "tollen Rekorde" basieren nicht auf "unserer Intelligenz" oder "Effektivität", sondern darauf, dass breite Schichten unserer Bevölkerung miserabel entlohnt werden (Reallohn, Leiharbeit) und bei Bedarf einfach aus der Gesellschaft "abgesondert" und entrechtet werden (HARTZ 4)! Der "Export-Weltmeister" ist das Ergebnis einer vertikalen (von "Unten nach Oben" innerhalb Deutschlands) und einer horizontalen Umverteilung innerhalb Europas, durch Ausmanövrieren der "Fertigungskapazitäten" unserer Nachbarn durch Lohndumping.
Wenn sich daran nichts ändert - umgehende massive Lohnsteigerung in der BRD - dann ist Europa am Ende!

Wer hat dieses Europa zu verantworten ?

Zitat:
"Wer nicht mehr festhält am Unterschied zwischen Fakt und Lüge, der rührt am Grundgerüst der Demokratie", so der Bundespräsident.

Er ist nicht fähig zu begreifen, der Herr Bundespräsident !

Wer hat Europa in diesen aktuellen, beklagenswerten und destaströsen Zustand versetzt, welche Politik ?

Es waren neoliberale und bürgerferne Technokraten wie Frank Walter Steinmeier, die fortwährend von IHRER EU träumen, während die Menschen immer mehr verlieren, chancenlos zurückbleiben und den Glauben an Sprücheklopfer wie Frank Walter Steinmeier verloren haben.

Und das zuletzt aus "alternativen politischen Fakten"...dann doch politische Lügen wurden, weiß auch der Bundespräsident.

Diese EU ist ein neoliberales Projekt, geschaffen von Eliten - für Eliten. Der Eurpopäer spielt hier keine Rolle, er muss nur bei Laune...und vor allem ruhig gehalten werden.
Und dieses Projekt steht nun (erwartbar) an der Klippe.

Diese (aktuelle) EU fusst auf Ausbeutung, Klientelpolitik und Lügen.

Steinmeiers Vision von Europa

Zunächst gebe ich Steinmeier recht darin, dass ein Vereintes Europa besser ist als konkurrierende Nationalstaaten.
Es ist richtig, Trump zu widersprechen, dass die EU nur Deutschland nützt. Dies ist die Ansicht von Nigel Farage, dem Brexit-Protagonisten, von dem er sie übernommen hat.
Es ist aber nicht richtig, die Briten dafür zu kritisieren, dass sie sich für einen anderen Weg entschieden haben. Der Brexit wurde demokratisch entschieden und davor sollte man Respekt haben.
Steinmeier sagte "Es liegt jetzt an uns, dass der europäische Traum auch in der nächsten Generation noch nicht ausgeträumt ist."
Ich würde das anders formulieren: Der europäische Traum sollte in die Realität überführt werden, d.h. auf eine solide Basis gestellt werden. Solide Basis heißt, dass man das Volk mitreden läßt statt alle wichtigen Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg in elitären Zirkeln zu treffen. Man sollte sich auf das Machbare konzentrieren statt auf das Wünsc

re nie etabliert

"Bloß raus aus dieser EU!"

Weder dieser Wunsch noch die Häme gegenüber dem Bundespräsidenten ist in Deutschland mehrheitsfähig.

Pech für Sie, aber Realität.

re investigator

"Es ist aber nicht richtig, die Briten dafür zu kritisieren, dass sie sich für einen anderen Weg entschieden haben. Der Brexit wurde demokratisch entschieden und davor sollte man Respekt haben."

Man kann doch wohl auch demokratische Entscheidungen kritisieren. Wenn Erdogans Verfassungsänderung angenommen wird ist es auch demokratisch ...

Herr Steinmaier kann reden was er möchte

Wenn die EU nicht gerechter wird dann wird Realität uns einholen.
EU ohne europ. Länderfinanzausgleich funktioniert nicht.
Der nationale solizuschlag sollte weg und ein europ.solizuschlag eingeführt werden.
Die Leute sollten dort bleiben es nützt niemanden wenn wir entvölkerte Gebiete haben und megastädte in wenigen ländern.

Dort bleiben die Menschen aber nur wenn sie ein vernünftiges Leben ihr eigen nennen können,ansonsten Völkerwanderung,dort bleiben nur noch die "alten"zurück.
Die Handelsbilanzüberschüsse müssen abgebaut werden,das geht nur wenn Konzerne dort vor Ort Fabriken aufbauen und dort produzieren, ihre steuern auch dort bezahlen wo die Gewinne angefallen sind.
Der Mindestlohn muss Europaweit so gestaltet sein das man dort vor Ort davon leben kann.Die Sozialen Sicherungssysteme müssen in jedem Land existent sein um dort in den jeweiligen verhältnissen zu leben
Die Finanzierung dieser Aufgabe alle EU länder nach leistungsfähigkeit an den kosten beteiligen.sonst bye bye EU.

EU ja, aber nicht so wie sie

EU ja, aber nicht so wie sie jetzt ist. Keine Abgabe von Souveränität an die EU, keine Fiskalunion und eine Währung die zur jeweiligen Wirtschaftsleistung passt (auch wenn es nachteilig für die BRD ist).
Weiterhin sind die Verträge der EU mit den Mitgliedsländern so gestrickt, dass ein Land die EU nur unter erheblichen Schwierigkeiten und Nachteilen verlassen kann. Das erinnert an Knebelverträgen von Finanzhaien

Wer hat dieses Europa zu verantworten ?

Statt Plattitüden abzugeben wäre es hilfreich Ihre Behauptungen zu begründen. Den Politikern das "Sprüchmachen" zu unterstellen und dann selbst nichts anderes machen ist dann doch zuwenig.

Die EU ist nicht Europa

Herr Steinmeier gehört neben Frau Merkel und Herrn Juncker zu jener Generation von Politikern, welche den einst wundervollen Gedanken der vereinigten Staaten von Europa kaputt gemacht haben, und die EU zu einem verfilzten Verein der Lobbyisten verkommen ließen. Die Quittung dafür kam promt aus England, und demnächst vielleicht auch aus Frankreich. Die EU muß Grundlegend reformiert werden, und das von einer völlig neuen Generation von Politikern. Ach ja, und bitte nicht ständig das Bürokratiemonster EU mit dem wunderbaren Europa verwechseln.

@ Hille SH Ich sehe das

@ Hille SH

Ich sehe das komplett anders. Die EU ist das Beste, was Europa passieren konnte. Noch nie war es in Europa so friedlich und ging es der EU Bevölkerung so gut wie heute.

Europa ist nicht gleich zu setzen mit der EU. Zur EU gibt es sehr viel bessere Alternativen, denn kleine politische Einheiten bieten den Bürgern sehr viel bessere Lebensbedingungen, wie die Schweiz und vor allem Liechtenstein zeigen. Sie sind auch sehr viel friedlicher im Innen- wie im Außenverhältnis. Liechtenstein hat z.B. weder am 1. noch am 2. Weltkrieg teilgenommen. Die Industrie in Liechtenstein kann übrigens auch sehr gut auf Weltniveau konkurrieren. Auch dazu braucht man also keine großen politischen Gebilde, wie die EU.

Europarede Steinmeier

Für Bürger, die wie ich den II. Weltkrieg und das Nazi-Regime noch erlebt haben, gibt es keine sinnvolle Alternative zu einem vereinten Europa. Der Nationalismus ist Gift für unseren Kontinent. Europa hat nur eine Zukunft im Miteinander und nicht im Gegeneinander.
Hoffentlich verinnerlichen möglichst viele Bürger die Rede Steinmeiers.
Wolfgang Hennig

Nationalismus

Im Sozialdemokratismus scheint dieses Wort praktisch ein Synonym für Faschismus zu sein. Diese Sichtweise finde ich verhängnisvoll, denn fast alle Mitgliedsländer der EU definieren sich als Nationalstaaten und sehen die EU primär aus einer nationalen Warte. Unabhängigkeitsbestrebungen in Schottland oder Katalonien zementieren diesen Eindruck. Das zu verkennen, wäre wirklich sehr töricht. Beim Überwinden der nationalen Sichtweise ist die EU bisher - sollte sie das tatsächlich seriös angestrebt haben - kläglich gescheitert. Ob sich die Organisation einen weiteren Holzweg leisten kann?

Steinmeier: Partei ergreifen für Europa

"Das geeinte Europa sei die einzig gelungene Antwort auf die deutsche Geschichte.... Es liegt jetzt an uns, dass der europäische Traum auch in der nächsten Generation noch nicht ausgeträumt ist."
Steinmeier hat vollkommen Recht. Die deutsche Geschichte ist jetzt untrennbar mit Europa bzw. der EU verbunden. Und wenn einige ältere Menschen neue Mauern in Europa wieder aufbauen wollen, dann haben sie die junge Generation vergessen, für die die EU längst zu einer zweiten Heimat geworden ist.

Jedes einzelne Wort

Jedes einzelne Wort Steinmeiers unterschreibe ich. Vor allem unterstütze ich, dass er den Irrsinn aufdeckt, Abschottung, Nationalismus und Mauern als "Lösungen" zu präsentieren, wie es die Rechtspopulisten versuchen (und sich dazu durchaus international vernetzten...) Steinmeier trifft auch die Wirklichkeit, wenn er beschreibt, für wie viele der jungen Generation Europa das Zuhause ist und nicht irgendein Nationalstaat.

Heulen und Zähne klappern

Es ist erstaunlich wie stark man sich für ein ach so "gelungenes" Projekt wie die EU stark machen muss. Aber warum ist das so? Wenn die EU so toll ist, warum muss man immer mahnen und jammern und uns erzählen was so super ist. Und wenn es keine EU gäbe wäre ja über all Krieg. Und darum müssen wir aufpassen das Island, Schweiz und Norwegen uns nicht angreifen! Es wird von Europa geredet und meint aber die EU. Ich mag dieses Konstrukt nicht und bin froh wenn es zu Ende ist.

Unser Herr Bundespräsident,

in einem zweifelhaften Verfahren gewählt,hat endlich seinen Platz gefunden.
Hoffentlich richtet er da nicht so viel Schaden an wie als Außenminister(z.B.:Trump Äußerungen)
Das er mit verantwortlich ist für den heutigen Zustand der EU steht für mich außer Frage. Eine lange Aneinanderreihung von gebrochenen Versprechen, Lobbiysmus,offene Grenzen und Beteiligung am Regime Change der USA in Syrien und Lybien, die die heutigen Flüchtlingsströme erst verursacht haben.
Und die ganze Rede findet dann noch vor einem Parlament statt,daß absolut nichts zu sagen hat. Es kann zwar abstimmen,aber es interssiert niemanden was die abstimmen.
Tut mir leid,aber ich sehe die EU nach all diesen unverzeihlichen Fehlern am Abgrund. Mit diesem Personal und Denkansätzen wird das nichts mehr.

steinmeier ist doch teil

des problems. wie hat er doch als aussenminister laviert, palavert und gefordert. er hat nur nie was erreicht, ausser seinen sprechblasen anerkennung der medien zukommen zu lassen

@nie etabliert

"Bloß raus aus dieser EU!"
Und dann? Haben Sie vielleicht eine bessere Idee, wie Europa künftig aussehen soll? Vielleicht wollen Sie wieder zurück in ein Europa der Nationalstaaten mit vielen Kriegen, wie vor 100 Jahren?
Ich will jedenfalls ein besseres Europa und daran müssen alle arbeiten.

Steinmeier will nur eines

nämlich daß die Bürger Deutschlands genau seine selbstbeschneidende Einstellung und Wertung bezüglich einer eigenen Freiheit, der eigenen Meinung,sowie der eigenen Werte übernehmen. Dieses Steinmeiersche Europa ist nicht das Europa der Überzeugung, der Freiheit und der Übereinstimmung, es ist das Europa des politkorrekten Deutschen Predigtpolitikers.

Fast wahre Worte

Europa ist die einzige Antwort, vor allem für die Deutschen. Sagt er.

Richtiger ist: wenn überhaupt für jemanden, dann nur für die Deutschen - also nicht alle Deutschen - sondern für die, die Angela Merkel meint, wenn sie sagt: Deutschland geht es gut.

Aber mal ne andere Frage: was ist denn das für eine Mentalität?
Die eine sagt: das ist alternativlos, er sagt: das ist die einzige Antwort.

1. Das Grundwesen der Politik sollte es sein, für alle Fälle Alternativen in der Schublade zu haben.

2. So muss das sein, bedeutet das Ende. Das Ende von Diskussionen und auch der Veränderung. Ich kann so totalitäre Ansichten (so gehts, ich weiss es, wer was anderes sagt liegt falsch) nicht leiden.

3. Man kann sehr fein in Europa existieren, ohne in der EU zu sein. Die Schweiz macht es vor.

Tja

"Es liegt jetzt an uns, dass der europäische Traum auch in der nächsten Generation noch nicht ausgeträumt ist."

Schöne Reden helfen leider nicht,soziale Standards,weniger Lobbykratie,oder gerechte Steuern vielleicht mit einem Lastenausgleich bei dem aber die Länder vom Grosskapital nicht gegeneinander ausgespielt werden können, vielleicht schon.
Aber wer von diesen Europaverteitigern will das schon,da gibts mächtige Feinde und so richtig Gegenwind.Da muss man halt mit "Populisten"leben,wobei Politiker für mich irgendwie alle Poplisten sind denn der politische Gegner hat ja nie recht.

Hasserfüllt und anti-demokratisch

1. Es ist nicht die Aufgabe eines Bundespräsidenten, sich über einen demokratisch gefassten Beschluss eines Volkes zu erheben und ihn zu kritisieren.

2. Es ist nicht die Aufgabe eines Bundespräsidenten, zum Widerstand und damit zum Hass gegen demokratische Gruppen und Parteien aufzurufen.

Er hat weder die Demokratie noch sein Amt verstanden.

@Pfarrer Schmidt

Ich möchte nicht, dass Sie für mich reden: Ich sage Nein zu "EU".

@Hille-SH 16:53

Ihre Wahrnehmung deckt sich mit meiner !

erbärmlich

Europa sei die einzige Antwort - besonders für die Deutschen.....
.... der rührt am Grundgerüst der Demokratie
.
wenn er doch glaubt, dass die EU so fundamental wichtig wäre,
warum wurde der Bürger dann nicht zu EU befragt ?
es gibt zu allem Alternativen und unterschiedliche Auffassungen,
warum nicht auch zur EU

16:24 von nie etabliert

Wer das kleine Einmaleins beherrscht weiß,das man als Einzelspieler nie gegen eine Mannschaft gewinnen kann.

18:51 von pkeszler

Die EWG als Wirtschaftsgemeinschaft hat völlig ausgereicht. Eine politische Bevormundung aus Brüssel ist desshalb strikt abzulehnen.

Finger auf andere

Steinmeiers Satz "Das geeinte Europa ist die einzig gelungene Antwort auf die deutsche Geschichte" stimmt. Das wars aber auch mit Zustimmung.

Europa macht es sich auf Kosten anderer bequem. Zerstört z.B. Strukturen in Afrika durch subventionierte Dumpingreise. Und Steinmeier ist verantwortlich für deutsche Kampftruppen an Russland Grenze. Uns wird erzählt, das und anderes mehr wär alles ok so. Wahrheit oder fake?

Steinmeier sollte sich selbstkritisch hinterfragen, anstatt dem Finger auf andere zu zeigen.

PS: Kommentar Nr. 1 "Wackeldackel" ist bitterböse - aber doch gute Satire.

re tisiphone

"Man kann sehr fein in Europa existieren, ohne in der EU zu sein. Die Schweiz macht es vor."

Die Schweiz ist ziemlich eng mit der EU verbandelt.

Außerdem frage ich mich, warum immer die Schweiz herhalten muss? Wie wäre es mal mit Albanien? Oder Montenegro?

Na super, ...

... kaum dass einer sich für Europa stark macht, wird auch schon verbal los geprügelt. Dass die Welt nicht so toll ist, dafür können Steinmeier, Schäuble, Merkel nix. Das war vorher nicht besser und wie es scheint, wird es auch kaum besser. Das ist unsere Welt. Wenn einem ein Lohngefälle nicht passt, dann soll er gefälligst in die Gewerkschaft eintreten und dort seine Stimme erheben. Das ist lebende Demokratie und nicht dieses unsinnige Getröte nach Volksentscheiden und 'Starke Männer braucht das Land'. Was Not tut ist Solidarität auf allen Ebenen und Europa ist eine davon. Und mit Pegida spazieren gehen oder die AfD lobhudeln ist besser wie nix, macht aber auch nichts besser. Nur einsamer.

re hallelujah

"Unser Herr Bundespräsident,

in einem zweifelhaften Verfahren gewählt"

Der Verfahren war so wie im GG vorgesehen.

Haben Sie was gegen unsere Verfassung?

WIR sind die GUTEN, und machen ALLES RICHTIG

Soll das die Botschaft sein, die uns Steinmeier vermittelen möchte? Ich aber, bin alt genug um beurteilen zu können, dass das nicht stimmt. Den Jüngeren, die nichts anderes kennen, sei gesagt, dass es einmal ein Nachkriegseuropa gab, in dem die Länder ohne Streit neben einander koexistierten. Mit eigenen Währungen und halb so viel Problemen wie wir sie heute haben. Grenzen gab es auch, aber sie dienten mehr der Sicherheit der Bürger. Ich hatte niemals ein Problem sie zu passieren. Dieses Europa möchte ich wieder haben - Doch es ist nicht Steinmeiers Europa.

@calusa

Ich muss Ihnen widersprechen. Wer das Einmaleins beherrscht wird nicht auf die Idee kommen, als Einzelspieler in einer Mannschaftssportart anzutreten.

Es gibt eben beides. Und nur weil einige sagen: es gibt keine Einzelsportarten mehr, weil man das Talent des Einzelspielers für sein Team will, heisst das nicht, dass der Individualsport abgeschafft wird.

Vielleicht geht so mancher lieber einfach gemütlich spazieren, als bei der Sprinter-Staffel einer Medaille hinterher zu rennen, die nur aus ein paar Gramm Edelmetall besteht.

Recht hat er..

wenn er sagt dass Europa die einzige Antwort ist. Die einzige Antwort wenn es darum geht in Frieden zu leben und auch wenn es darum geht den eigenen Positionen in der Welt Geltung zu verschaffen. Ein einzelner Staat kann in den globalen Verhandlungen nicht mehr allein bestehen und seine Werte vertreten. Dazu benötigen wir Europa.

ohne EU oder überzeugte Europäer

gäbe es in kürzester Zeit wieder Krieg, da als erstes der Wohlstand und die relative Sicherheit zerstört wäre.
Der einseitig Destruktive Ton vieler Teilnehmer bestätigt meine Vermutung.

Hier, wie in vielen Öffentlich Rechtlichen Foren, gibt es eine auffällige Häufung von vorgeblich für "die Allgemeinheit" sprechenden Trollen, die das Diskussionsklima vergiften.

Es geht meist um das verächtlich machen von demokratisch gewählten Politikern und beleglose Falschbehauptungen..

Das diese billige Masche nicht von der Moderation durch einfaches diagonal - lesen entlarvt und wegen Verstoß gegen die Richtlinien gelöscht wird, macht mich fassungslos und ich frage mich wofür ich Gebühren zahle.

Für das Zulassen der Zerstörung unserer Demokratie ?

Netiquette & Begründungen bzw. Belege/Zitate:

Wenn der größte Teil der Kommentare nicht zu den Forenrichtlinien konform ist und trotzdem zugelassen wird , ist dies für mich sehr destruktiv für eine fruchtbare Diskussion.

Nur meine 2 Euro Cent

Wie es einem gerade passt

Karwandler, 17:52:
"Weder dieser Wunsch noch die Häme gegenüber dem Bundespräsidenten ist in Deutschland mehrheitsfähig. Pech für Sie, aber Realität."

Karwandler, 18:04:
"Man kann doch wohl auch demokratische Entscheidungen kritisieren. Wenn Erdogans Verfassungsänderung angenommen wird ist es auch demokratisch ..."

Ich musste wirklich zweimal hinschauen, um zu glauben, dass beide aufeinanderfolgenden Beiträge vom selben Autor stammen. Zuerst auf Mehrheiten pochen, gleich danach zur Kritik an Mehrheitsentscheidungen aufrufen. Atemberaubend.

Ich will diese EU nicht

Ich persönlich bin der Meinung wir sollten keinen einzigen Flüchtling aufnehmen und Europa muß sich vor dieser Invasion schützen.

Ich bin weder ein Razist noch ein Populist sondern bin der Meinung, daß man von Anfang an feste Regeln setzen sollte. Entweder ja oder nein. Wenn wir den Weg mit Ja zu den Flüchtlingen gehen, dann sehe ich kein Ende. Ein ungewisser Weg in die Zukunft ohne Ende und Grenzen. Auch nach Außen zu den Flüchtlingen muß es ein Bekenntnis geben. Ja oder Nein.

Wenn jedoch alle Andersdenkenden als Populisten und Razisten abgestempelt werden und den Andersdenkenden überhaupt kein Chance gibt ihre Zukunft selber zu gestalten politisch (z.B. mit Wahl der AFD) und ein Ja zu den Flüchtlingen zu den Andersdenkenden aufgezwunden wird, dann will ich diese EU nicht haben.

Mit einer EU unterschiedlicher Geschwindigkeiten kann man diese Demokratiedefizite nicht lösen. Damit meine ich politische Elimination der Andersdenkenden - in Steinmeier's Augen der Populisten.

Seit der EU löst sich die Gesellschaft immer mehr auf

Es gehen Risse durch Freundschaften. Das entzündet sich an den Hauptthemen, die ganz wesentlich mit der EU im Zusammenhang stehen. Das ist die Flüchtlingskrise, das ist die Euro-Krise, das ist der Komplex rund um die EU.

Die Menschen werden immer mehr ausgepresst. Denn über die Euro-Krise wird wahnsinnig viel Geld aus Deutschland abgesaugt. Wie z.B. über Target2 mehr als 800 Milliarden €. Es ist ein Enteignungsprozess im Gang, den aber der „Mann auf der Straße“ nicht kapiert. Er sagt: „Uns geht doch gut.“ Aber dennoch könnte Deutschland ein sehr viel größeres Volksvermögen haben, sodass der Einzelne mehr Geld in seiner Tasche hat oder, dass das Geld, das er in seiner Tasche hat, mehr Wert wäre. Aber genau das Gegenteil passiert, z.B. auch über den Fiat-Euro, der von der EZB inflationiert wird.

Es hat sich durch die EU ergeben, dass alle Abflusskanäle offen sind in Richtung einiger Mitgliedsstaaten der EU. Das muss ja alles erarbeitet werden.

@ 18:46 von Hallelujah

Tut mir leid,aber ich sehe die EU nach all diesen unverzeihlichen Fehlern am Abgrund. Mit diesem Personal und Denkansätzen wird das nichts mehr.

Zunächst einmal: Verzeihen ist Liebe, dies nicht zu tun (wollen) zeugt nur von Intoleranz. Doch wie dem auch sei; was schlagen Sie vor? Neues Personal (was auch immer Sie damit meinen) oder neuer Denkansatz? Bei Zweiterem fände ich auch mal ein paar Vorschläge gut und zwar solcherart, dass etwas weiterentwickelt wird. Und nicht nur abgewickelt. Denn davon lese ich schon genug. Wir können nur die Zukunft gestalten. Die Vergangenheit nachzuziehen bedeutet bestenfalls Stillstand.

Es sind vor allem die rund 40 Millionen arbeitenden Bürger

in Deutschland, die die Zeche zu zahlen haben, die ihnen die EU aufbürdet. Wenn diese Zeche nicht zu zahlen wäre, hätten diese mehr Netto vom Brutto.
Wenn man sich mal intensiv mit unserem Geldsystem beschäftigt, so erkennt man, dass wir vor ganz ernsthaften Problemen stehen.

Das Ausgeben von Fiat-Geld, welches durch die EZB sehr stark betrieben wurde, verursacht notwendigerweise einen künstlichen Konjunkturaufschwung, der nachfolgend, und zwar ebenso notwendigerweise, in eine Krise umschlagen muss. Das liegt daran, dass knappe Mittel fehlgelenkt werden, dass sie also für Projekte eingesetzt werden, die weniger dringlich sind. Beispielsweise kann der Boom-und-Bust Bauruinen hinterlassen: Bauwerke, für die es – entgegen den ursprünglichen Erwartungen – nun doch keinen Bedarf gibt, wie z.B. in Spanien. Die Arbeitskraft, die zur Erstellung der Bauten aufgewendet werden musste, wurde im wahrsten Sinne des Wortes in den Sand gesetzt.

EU als Werkzeug gegen die nationalen Parlamente

Der Mann hat zwar recht, Europa ist in der Tat die größte Errungenschaft deutscher Politik seit 1945, aber genau deshalb muss man unseren Verantwortlichen ja den Vorwurf machen, die EU leichtfertig beschädigt zu haben. Um es mit Gysi zu sagen: man hat die EU als Werkzeug gegen die nationalen Parlamente umfunktioniert. Das ist schlimm. Ganz schlimm.

Die EU hat die Verschuldung von Staaten in der EU

in bisher unbekannte Höhen gebracht. Diese Schulden können nur bedient werden, wenn die Zinsen nach unten manipuliert werden. Daher werden die Zinsen von der EZB nie mehr so hoch gesetzt werden können, dass sie eine positiver Rendite für Sparer ermöglichen. Das ist natürlich ein weiterer Enteignungsprozess für die Bevölkerung. Schäuble verdient durch die niedrigen Zinsen noch mal ein paar Hundert Milliarden im Laufe der Jahre, die eigentlich den Rentnern und den Sparer gehören.

Übrigens: 2008 hatten wir eine Weltverschuldung (Geldschuldensumme von Staaten, Unternehmen und Privathaushalten) von 100 Billionen US-Dollar. Jetzt ist diese Schuldensumme auf 250 Billionen US-Dollar gestiegen. Wie sollen da die Zinsen steigen? Man kann für jedes Land die Zinsen ausrechnen, bei deren Höhe das Land die Schulden nicht mehr aus dem Steueraufkommen bedienen kann. Für Deutschland sind das nach meinen Informationen so um die 6%.

Wie soll man da "Partei ergreifen für Europa" mit dieser EU?

Ausgeträumt

Es begann so schön. Benelux, deutsch-französische Freundschaft, Schüleraustausch, Städtepartnerschaften, offene Grenzen, teilweise gemeinsame Währung...
Jetzt gibt es anhaltende Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern, Lobbyisten, die die Gesetze schreiben lassen, Konzerne, die sich Steuerparadise genehmigen, Vermögende, die sich immer weniger an den Kosten der Gesellschaft beteiligen und Arbeitnehmer, die gegeneinander ausgespielt werden. Politiker, die sich vorrangig um ihre gut dotierten zukünftigen Posten in den Unternehmen bemühen und denen die Wähler mehr als egal sind solange sie deren Stimme für nie gehaltene Versprechen und Drohungen vom morgen ohne EU ausbrechenden Krieg bekommen.
Eine EU, die 'Eliten' als Selbstbedienungsladen dient, um sich in einer Wohlfühlblase mit Gleichgesinnten noch schöner einzurichten.

EU ist stark mit der Türkei

Also ob wir es gern haben oder nicht... EU ist dann stark wenn die Türkei dabei ist... so könnte man Türkei besser kontrollieren... man sollte sofort mit den Verhandlungen beginnen bevor die Türkei sich von der Demokratie komplett entfremdet...

Brexit

EU will Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beenden... aber Grossbritanien versucht Wirtschaftliche Beziehungen mit der Türkei aufzubauen... irgendwas ist da falsch

Quatsch

Wir stehen vor Herausforderungen. In Deutschland, in Europa, überall auf der Welt. Welche sind das?
Umwelt erhalten, Krieg vermeiden, Gerechtigkeit schaffen.
Eigentlich für eine gut informierte Gesellschaft kein Problem. Wäre da nicht die Bequemlichkeit, wäre da nicht der Egoismus, wäre da nicht die Einflussnahme von Konzernen, korrupten Politikern und gleichgeschalteten Medien.
Gibt es einen Ausweg? Für Deutschland, die EU und die Welt?
Ja, gibt es: fordere viel von dir selbst und wenig von anderen. OK, ist unbequem . . . macht Arbeit . . . aber es diente dem Erhalt unser aller Lebensgrundlage.

Es ist Zeit für einen Wandel...

...in der EU Politik Deutschlands. Ohne die Briten haben wir keine Chance auf Vernunft in der EU!
Für eine Sperrminorität von 35 % in der EU reicht es für Deutschland und den
gleichgesinnten Ländern nun nicht mehr aus. GB hatte die gleiche Wirtschaftskraft wie die 18 der kleinsten Länder in der EU. Nun fehlt uns diese Stimme, auch wenn NL, B, L, A und Andere, einer Meinung mit uns sind. Das heißt: Wir werden von nun keinen Einfluss mehr auf widersinnige Endscheidungen der EU haben. Die EU verselbständigt sich immer weiter und wir werden bald in den „Vereinigten Staaten von Europa“ fremdregiert werden. Herrn Steinmeier kann ich unter diesen Aspekten nicht recht Folgen.

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