Kommentare

Seltsam, bei Maischberger

Seltsam, bei Maischberger hieß es vergangene Tage noch, die Briten haben keine Experten für die Austrittsverhandlungen.

Der Vorschlag seitens der Briten ist aber meiner meinung nach mehr als sinnvoll und spricht für etwas mehr Weitsicht.
Was spricht denn dagegen beides gleichzeitig zu verhandeln, liebe EU? Diesbezüglich habe ich noch keine vernünftigen Argumente vernommen oder muss man evtl. erst mit gewissen Verbänden Absprachen treffen, Stichwort: Lobbyismus?

Da will der Herr Tusk sich

Da will der Herr Tusk sich doch am Ende nicht etwa gegen die alt englische Tradition der Rosinenepickerei bei den Austrittsverhandlungen stellen. Oh it's shocking and not fine.

Der BREXIT....

ist so komplex und für beide Seiten so kompliziert, daß ein schrittweises Vorgehen in jedem Fall zu empfehlen ist. Frau May ist da verständlicherweise anderer Ansicht, denn bereits mit dem ersten Schritt besteht die Gefahr, daß die "brexitiers" immer mehr erkennen, daß Farage und Johnson gelogen haben!

Der Herr Tusk wird wohl den

Der Herr Tusk wird wohl den Engländern möglichst wenig zukommen lassen wollen, weil er genau weiß, dass alles, was den Engländern zu deren Zahlungsausfällen auch noch geschenkt wird, an den weiteren großen Geschenken an sein eigenes Heimatland durch die EU abgehen wird. Da rechnet sogar mal ein Pole für die Hauptzahler, uns Deutsche, mit und dann ist doch das Hemd näher als der Trenchcoatkittel.

Schritt für Schritt

Die Briten haben ihren Antrag nach Art. 50 gestellt. Nun ist dieser zu bearbeiten. Erst danach (zumindest nachdem die wesentlichen Punkte geklärt wurden) kann über die künftigen Beziehungen zwischen UK und EU verhandelt werden. Denn erst dann kann auf neuer Sachverhaltsbasis ein neues Abkommen geschlossen werden. Ich sehen hier auch keinen Anspruch der Briten auf ihre Position. Insofern ist das ein durchaus legitimer Wunsch, der jedoch von der EU nicht erfüllt werden muss.

re zerocool76

"Was spricht denn dagegen beides gleichzeitig zu verhandeln, liebe EU? Diesbezüglich habe ich noch keine vernünftigen Argumente vernommen oder muss man evtl. erst mit gewissen Verbänden Absprachen treffen, Stichwort: Lobbyismus?"

Was spricht denn dagegen beides nacheinander zu verhandeln, liebe Frau May? Diesbezüglich habe ich noch keine vernünftigen Argumente vernommen oder muss man evtl. erst mit gewissen Verbänden Absprachen treffen, Stichwort: Lobbyismus?

Es spricht Bände für eine gewisse Voreingenommenheit, dass Sie Lobbyismus reflexartig nur bei der EU vermuten.

Beleidigte Kinder...weil GB nicht mehr mitspielen will

Speziell in D gibt es einen gewissen Bevölkerungsteil, der die Briten noch nie mochte. Die Briten sind eben liberaler, freiheitsliebender und weniger staatsgläubig wie so manche Teutonen.sieht man auch im Forum hier.

Das geht ja gar nicht: dass da jemand einen eigenen Kopf hat...nicht im GLEICHschritt mitmarschieren will wie die Deutschen es wollen und vorgeben. Aus der Reihe tanzen...unmöglich. das muss bestraft werden.

Europa leidet an dem Dominanzgehabe dieser Deutschen. Gleichmacherei und Konformismuss ... nach Deutschen Regeln...DARUM gehts diesen Deutschen. Und ohne GB wird diese Dominanz noch grösser...und der Unmut Resteuropas.

Schon jetzt haben nach Umfragen die drei Parteien, die einen EU Austritt wollen in Italien eine Mehrheit. Die Stimmung gegenüber D so schlecht wie nie.

Ich wünsche den Briten viel Glück. Seid froh in 2 Jahren aus diesem Kindergarten raus zu sein.

Grüsse eines noch Deutschen aus der freien und demokratischen Schweiz

re geranton (voriger Thread)

"Warum versucht man nicht, mit GB über diese Kritikpunkte zum Nutzen aller EU-Mitglieder zu verhandeln, Kompromisse zu finden und auf diese Weise Geburtsfehler und Fehlentwicklungen der EU zu korrigieren?
Die bornierten EU-Repräsentanten und auch unsere Politiker scheinen an diese Möglichkeit nicht zu denken - warum?"

Extra für Sie noch mal das diesbezügliche Diktum von Frau May:

BREXIT MEANS BREXIT

Keine Extrawurst mehr für die Briten

Jahrzehnte lang gab es für die Briten immer Sonderkonditionen.
Und was hat es gebracht? NICHTS!

Also, was soll nun die Kuschelei mit den Briten, die sich immer nur lächerlich machten über die EU.

Viele Tiden

..werden durch den Kanal laufen, bevor da etwas klar wird. Das Abenteurertum der sogenannten Konservativen hat mal wieder viel Arbeit für nichts geschaffen. Klar muss Schritt für Schritt verhandelt werden von Seiten der EU, denn sonst pokert UK solange, bis der Freihandelsvertrag stehtund wechselt nur das Preisetikett.

11:10 von Hepheistos

Da will der Herr Tusk sich doch am Ende nicht etwa gegen die alt englische Tradition der Rosinenepickerei bei den Austrittsverhandlungen stellen. Oh it's shocking and not fine.
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Aber vor lauter Beidigtsein verdrängt er, das man bei jedem gelösten Punkt der Teilung direkt im Metier der zukünftigen Vereinbarung wäre.
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Ganz einfach nicht zu erkennen, für EU-geeignete Bürokraten?

re koelle-am-rhing

"Grüsse eines noch Deutschen aus der freien und demokratischen Schweiz"

Ich habe ganz früher mal an der Uni die Stelle eines Kollegen bekommen, der auf eigenen Wunsch in den Schuldienst wechselte.

Der hat dann immer mal wieder reingeschaut - erkennbar in der Hoffnung zu sehen, dass es mit unserem Projekt nicht so gut läuft und ihn damit in seinem Entschluss bestätigte, rechtzeitig auszusteigen.

Daran erinnert mich ungemein Ihr Kommentar eines Deutschen in der Schweiz: Je negativer Sie das Bild von Deutschland malen desto mehr hilft es Ihrer Selbstvergewisserung, auf die "richtige Seite" gewechselt zu sein.

Völlig richtig. Wir lassen

Völlig richtig. Wir lassen uns nicht in das Chaos, welches Frau May veranstaltet mit hereinziehen. Sehr begrüßenswert, Herr Tusk!

keine sonderregelungen

bei gleichzeitiger verhandlung beider punkte besteht die gefahr, von den briten wieder einmal über den tisch gezogen zu werden (stichwort: rosinenpickerei).
das muss unterbunden werden, zuerst muss der brexit abgewickelt werden, dann kann weiter verhandelt werden - und zwar auf augenhöhe. sonderregelungen für britannien darf es nicht mehr geben, thatcher´s "i want my money back" hat schmerzhaft gezeigt, wohin das führt, letztendlich war diese haltung der engländer mitverantwortlich für den brexit.

11:31 von karwandler

re zerocool76

"Was spricht denn dagegen beides gleichzeitig zu verhandeln, liebe EU? Diesbezüglich habe ich noch keine vernünftigen Argumente vernommen oder muss man evtl. erst mit gewissen Verbänden Absprachen treffen, Stichwort: Lobbyismus?"

Was spricht denn dagegen beides nacheinander zu verhandeln, liebe Frau May? Diesbezüglich habe ich noch keine vernünftigen Argumente vernommen oder muss man evtl. erst mit gewissen Verbänden Absprachen treffen, Stichwort: Lobbyismus?

Es spricht Bände für eine gewisse Voreingenommenheit, dass Sie Lobbyismus reflexartig nur bei der EU vermuten.
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Dagegen spricht z. B. meine Vermutung, das dann bei Austritt anderen Personen die Verhandlungspfründe zur Verfügung stehen, als bei den Verhandlungen der kommenden Beziehungen.
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Personalrotation oder -aufstockung, nur um ja keinen Sachverstand aufkommen zu lassen.

Es macht durchaus Sinn,

alles zusammen zu verhandeln. Die Komplexität der sehr vielen Abkommen und der enge Zeitplan lassen gar keine andere vernünftige Alternative zu! Und nur wenn man alles gleichzeitig verhandelt, sieht man auch sehr viel besser die Schnittmengen von Handel, Ressourcen (z.B. Fischerei - Betrifft vor allem auch deutsche Nordseefischer), Normen, Recht und Finanzen.

Mir ist die Haltung der EU hier schleierhaft. Das alles einzeln "aufzudröseln" und mit der üblichen Blockade- und Arroganzhaltung gegenüber Britannien zu agieren, kann nur dazu führen, dass der Zeitrahmen wahrscheinlich nicht einzuhalten ist. Zwar bin ich EU- Befürworter, aber sehr oft frage ich mich: Wie kann man nur?

Tusk hat recht

Während der Austrittsverhandlungen werden sich viele Dinge ergeben, die letztendlich dann auch für das zukünftige Verhältnis bestimmend sein werden.

Was solls, Herr Tusk sagt.

Herr Tusk sagt viel wenn der Tag lang ist.
Für mich auf gut deutsch,ihr Briten fügt euch!Erst die Interessen der EU und Eure Interessen kommen hinten an. Wird wohl nicht funktionieren.Dann gibts wohl den Kurs auf knallharten Brexit.Die Verlierer heißen dann 3,2 Millionen Ausländer in GB gegen eine Million Briten in der EU.
Das wird aber Frau Merkel gar nicht gefallen wenn die vielen schönen Milliarden aus dem Handel mit GB wegfallen. Da geht es um sehr viele Arbeitsplätze in der EU,vor allem in Deutschland. Da schaun wir mal was unsere Kanzlerin macht, wenn sich abzeichnet,daß die Briten nicht machen was die EU will und sich genüßlich in Nichtstun ergehen. Wie gesagt zwei Jahre dann ist over,egal wie. Wer dann der große Verlierer ist wird erst die Zeit bringen. Bis jetzt sind die britischen Wirtschaftszahlen entgegen aller Unkenrufe die Besten in der EU und das seit Monaten. Alle"Vorhersagen"von wegen Katastrophe für GB müssen sich erst mal bestätigen. Alles Kaffeesatz.Realität folgt.

Es ist doch jetzt schon klar,

Es ist doch jetzt schon klar, die Briten haben sich mit ihrem Brexit dermaßen selber abgeschossen, dass sie bald total am Boden sein werden. Mit neuen Steurparadiesmodellen für EU-steuerflüchtige Volksbetrüger, werden sie sich und ihren bald schwindenden Arbeitsmarkt auch nicht mehr retten können. Deshalb graut es mir heute schon jedesmal, wenn das Brexitthema hochkommt, vor dem was wir durch das ganze in vier fünf Jahren letztlich erleben werden, nämlich diWiederaufnahmeverhandlungen mit den Briten. Unsere unverbesserlichen EU-Phantasten werden die, bis dann total bankrotten, Briten mit offenen Armen und natürlich großzügigsten Zugeständnissen, wieder finanziert mit des kleinen Steuerzahlers Geld, in der EU empfangen und zu der Schuldenzahlerei, wird das ganze Rosinengepicke und die Extrawurschtbraterei wieder von vorne losgehen. Es kann natürlich auch sein, dass sie das selbe mit Sonderstatus erhalten, um sich ja nicht der EU unterordnen zu müssen. Wer's zahlen wird, wissen wir auch

Geschenk an Kaczynski??

Dann würde er seinem politischen Feind (Kaczynski) einen großen Gefallen tun. Dieser könnte diese Zahlungen als seinen Erfolg verbuchen.
Bei der Rosinenpickerei stimme ich Ihnen zu, diesen Beweggrund kann ich aber nicht nachvollziehen.

@zerocool76

"Seltsam, bei Maischberger hieß es vergangene Tage noch, die Briten haben keine Experten für die Austrittsverhandlungen."

Maischberger's Runde ist die letzte Sendung, die man sich anschauen sollte, wenn man nicht verwirrt und desorientiert in der Welt rumlaufen möchte.

Beide Seiten können sich eine Anfeindung nicht leisten und deswegen werden sie sich auf einen vernünftigen Weg einigen müssen, weil auch die Firmen drängeln.

Die Investoren brauchen auch Stabilität und klare Verhältnisse. Deswegen hatte ja auch die EU gedrängelt den Brexit so schnell wie möglich hinter sich zu bringen.

Je länger es dauert, umso mehr verlieren beide Seiten aber insbesondere die EU. Wenn Frau May jetzt unbedingt darauf besteht Trennung und künftige Beziehungen zusammen zu vereinbaren, wird die EU einnicken müssen.

Drahtseilakt

Auf der einen Seite will die EU so stark GB vor das Schienbein treten,damit nicht andere EU-Länder aus dem CIA-Projekt EU aussteigen (hinzu kommen menschliche Gefühle wie "beleidigt sein") - gleichzeitig aber nicht zu stark,weil es dann zu GB kein freundschaftliches Verhältnis mehr gäbe - was für ganz Westeuropa nicht gut wäre,weder wirtschaftlich noch sicherheitspolitisch.

Dass GB die EU verlässt,ist aber begrüßenswert - ist doch GB seit '56 so etwas wie eine US-Kolonie & GB trat nur auf Wunsch der USA der EU bei,damit die USA über GB Einfluss üben kann - GB raus heißt EU kann selbstständigere Politik im Interesse der EU betreiben.

Und wenn die EU sich nicht ändert,werden unabhängig von dem Ergebnis der EU-GB-Verhandlungen so oder so Länder aussteigen & selbst Bürgerkriege sind reale zukünftige Szenarien - Neoliberalismus auf EU & staatlicher Ebene sei dank.

p.s.:
Angaben Absatz 1 & 2 : entstammen z.T. aus arte-Doku "Kampf um Europa"

Angaben Absatz 3: frei nach R.D. Precht

Spätestens die Briten werden

Spätestens die Briten werden uns die Zinswende bringen und dann müssen hier viele Politiker die Hosen runter lassen und den Völkern, besonders dem Deutschen erklären, wo die Steuermilliarden geblieben sind und welche Gegenleistung wir bekamen. Alles andere nennt man Untreue im Amt, und die untergeordneten Chargen Beihilfe - mindestens.

Es gibt kein Procedere für

Es gibt kein Procedere für diesen nun eingetretenen Fall, dass ein Land die Union verlässt. Dies ist ein absoluter Kardinalsfehler, der bei der Gründung der EU begangen wurde, ist man doch davon ausgegangen, dass es für die Ewigkeit ist. Nur, nix ist für die Ewigkeit.

Die EU wird alles daran setzen, den Briten nicht den kleinsten Krümel an Zugeständnissen zu machen. Jeder noch so kleine Erfolg für die Briten erhöht die Gefahr, dass weitere Länder folgen. Wird der Brexit am Ende gar zum Erfolgsfall - wider allen Meinungen der "Experten" - zerbricht die EU schneller, als Herr Tusk Paragraph 50 sagen kann. Deshalb stellt sich die EU nun quer und inszeniert sich als unnachgiebiger und harter Verhandlungspartner, der die Marschroute vorgeben will.
Man wird sehen, was es am Ende nutzt.

re hallelujah

"Das wird aber Frau Merkel gar nicht gefallen wenn die vielen schönen Milliarden aus dem Handel mit GB wegfallen. Da geht es um sehr viele Arbeitsplätze in der EU,vor allem in Deutschland."

Und da geht es nicht um sehr viele Arbeitsplätze im UK?

"Da schaun wir mal was unsere Kanzlerin macht, wenn sich abzeichnet,daß die Briten nicht machen was die EU will und sich genüßlich in Nichtstun ergehen."

Sie tun mal wieder so, als müsste sich nur die EU um die Exporte ins UK Gedanken machen. Das UK ist noch viel stärker auf den Handel mit der EU angewiesen.

Genüssliches Nichtstun der Briten wäre vor allem für sie selbst katastrophal.

Warten wir es ab

noch nie ist es bisher zu einem Austritt aus der EU gekommen.
Alle Prognosen basieren auf Annahmen, auf Vermutungen.
Pauschal zu sagen dass nun Zollschranken ein Land in den Untergang treiben ist lächerlich.
Haben wir doch genügend Beispiele wo das trotzdem gut mit dem Handel funktioniert. Denken wir an Japan, China und Korea.

Und vor der EU hat auch jedes europäische Land gut existiert. Deutschland sogar besser als jetzt.
Es ist nur der politische Wille dass es eine EU gibt, nicht echte wirtschaftliche Vorteile - das will man uns nur weiß machen.

Warten wir also ein paar Jahre und schauen wieder auf England, wenn es denen gut geht oder gar besser geht als vorher, dann dürfen wir uns bald auf neue "Brexite" einstellen.

Wer bestimmt das denn eigentlich?

Eine groteske Situation.
Die Briten wollen raus und wollen sich jetzt über den Prozess mit der Rest-EU einigen. Herr Tusk der in seinem eigenen Land (oder für die EU-Faschos Region) schon nichts zu sagen hat gibt hier einen zum besten und scheint sich dreist die Freiheit raus zu nehmen für die +450 Millionen Bürger die diesem Ding noch zugehören zu bestimmen.

Bitte weiter so! Um so schneller fällt dieses Ding endlich auseinander und die Völker Europas werden sich von dem Freimaurer Diktat befreien.

Die Briten und ihr Humor..

Überspitzt dargestellt, könnte man sagen, England läßt sich von der EU scheiden, die beiden "hellen Köpfe" (Farage und Johnson) die dies für eine spektakulär gute Idee hielten, haben inzwischen ihr Handtuch geworfen und der dritte Anwalt fängt jetzt an mit: aber wir können doch Freunde bleiben.. hahahahaha.. NEIN!

Und für die pro-England Fraktion. Sie haben uns die Freundschaft aufgekündigt, nicht wir Ihnen und das OBWOHL sie schon mehr Privilegien hatte, als die meisten EU Mitgliedsstaaten, oder fällt Ihnen spontan ein anderes Mitgliedsland mit eigener Währung ein? ;-)

UK erst Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA)?

Meiner Meinung nach gibt es keine Lösung, egal wie lange verhandelt wird. Jedenfalls wenn nach wie vor gilt, dass es den Zugang zum EU-Binnenmarkt nur mit Freizügigkeit der Bürger gibt. Da letzteres der Grund für den Brexit ist: Porzellan zusammenkehren, sich fair auf eine Schlusszahlung einigen und Ende der Geschichte. Es gelten dann WTO-Regeln, die dann mit der Zeit durch bilaterale Vereinbarungen EU-UK ersetzt werden können.
Vielleicht hilft ein Zwischenschritt, nämlich parallel(!) zum Austritt einen Eintritt des UK als assoziiertes Mitglied a la Norwegen zu verhandeln. Das würde zeitlich vieles entspannen, weil sowohl die Regeln, der Zugang zum Binnenmarkt als auch die Freizügigkeit im Prinzip blieben, die UK aber formal schon mal raus sind. Anschließend könnte dann ohne Zeitdruck einer drohenden EU-Wahl (ohne Austritt noch mit UK :-( ) der Abschied aus der EFTA verhandelt werden - wenn es dann überhaupt noch gewünscht wird.

Großbritannien hat schon

Großbritannien hat schon immer Extrawürste der EU bekommen. Selbst Cameron hätte noch die Gelegenheit dazu gehabt, so viele Ausnahmeregelungen gegenüber der EU durchzudrücken, dass ein Austritt gar nicht notwendig geworden wäre.

Aber nun haben sie halt dieses Referendum gemacht, und nun wollen sie halt gehen. Und Reisende soll man ja nicht aufhalten. Dann muss mit den Extrawürsten jetzt aber auch mal Schluss sein. Die italienischen, ungarischen oder auch deutschen Pensionäre der EU-Beamten dürfen ja wohl nicht unter einem Austritt Großbritanniens leiden. Das wäre ja wohl die Höhe!

Und was Handelsabkommen anbetrifft: Dass man Großbritannien jetzt sogar schon daran erinnern muss, dass die EU derlei Abkommen für alle Mitgliedsstaaten abwickelt, ist ja wohl ein deutliches Zeichen, wie die Regierung in London so tickt.

Bei aller Kompromissbereitschaft: Autritt nur zu Bedingungen der EU, Frau May!

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