Ihre Meinung zu: EU-Sicht auf die Brexit-Rechnung: Vorbild Churchill

27. März 2017 - 19:25 Uhr

Eine "gesalzene Rechnung" werde die EU nach London schicken, so Kommissionschef Juncker. Scheidungen sind teuer, von 60 Milliarden Euro ist die Rede. Der Brexit - eine Preisfrage? EU-Chefverhandler Barnier zitiert Churchill. Von Sebastian Schöbel.

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Kommentare

Bitte Augenmaß walten lassen.

Bitte Augenmaß walten lassen. Die EU darf sich jetzt nicht an dem Brexit gesundstoßen.

Soll auch so sein

Die Kosten sind bereits entstanden. Ich sehe nicht ein, dass diese Rechnung auf die anderen EU Staaten und somit auch den deutschen Steuerzahler abgewälzt wird. Die Briten sind nicht pleite, die können und müssen bezahlen. Außerdem haben sie ja auch davon profitiert.

@kommtdaher

Was hat das mit gesundstoßen zu tun? Die Briten haben von der EU sehr profitiert ohne ihren angemessenen Beitrag geleistet zu haben. Wenn die Briten nun die EU verlassen wollen, dann kommt eben am Ende noch die Endabrechnung. Vollkommen OK!

EU-Demokraten?

Text: TS
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Auf die 60 Milliarden angesprochen antwortete Junckers Chefsprecher Margaritis Schinas - der übrigens aus dem dauerpleitebedrohten Griechenland kommt - mit einem breiten Grinsen: "Das ist, als würden sie in der Kneipe für 27 Freunde eine Runde Bier ausgeben und dann plötzlich gehen. Sie müssen immer noch bezahlen, was sie bestellt haben."
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Wem würden Sie glauben, das einer 8 Monaten nach dem letzten Besuch, plötzlich eine neue Runde bestellt hat?
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Nur Zipras hat noch die alten Runden auf dem Deckel, Grins?

churchill hat auch gesagt :

wer nicht dann will, wenn er kann,
wird nichts haben, wenn er will.

nachzulesen in seinen memoiren.
chartwell, westerham, kent, märz 1948

ein passendes bonmot, welches auch auf die zugehörigkeit und den unerwarteten austritt aus der europäischen gemeinschaft angewendet werden kann.

churchill selbst war ein befürworter der europäischen idee.

Vertraglich festgelegte Zahlungen müssen eben

eingehalten werden, ansonsten kein Brexit. Aber: man wird sich einig werden, denn in Bezug auf das Hin- und Herrechnen sind die Eurokraten einsame Spitze. Es kommt nur drauf an, wie man es den EU-Bürgern verkauft. Apropos verkauft: verkauft werden die armen Briten, die schon vorher nichts hatten, den Brexitlügnern geglaubt haben und jetzt dann noch weniger haben werden.

Gar nix schulden die Briten

Gar nix schulden die Briten der EU

Wenn ich aus einem Vertrag aussteige

der eigentlich das Aussteigen garnicht ermöglicht,ich habe ja diesem Vertag einmal
zugestimmt,dann muss ich auch für die daraus entstandenen Kosten gerade stehen und sie bezahlen. So sehe ich das.

einen alten Schmarrn

Die Briten werden erfolgreich verhandeln, dass ale britischen Staatsangehörigen unbegrenzte Aufenhaltserlaubnis in der EU haben, und alle britischen Beamten weiterhin irgendwie durch die EU besoldet werden. Ähnlich wird es beim Handel aussehen. Und im Gegenzug brauchen Europäer ein Visum für die Einreise auf britisches Territorium. Auch werden die Briten weiterhin von gemeinschaftlichen Programmen wie Forschung und Raumfahrt profitieren. Aber bezahlen werden sie nichts. Und dann kommt der Streit, bei dem die EU unterliegt, denn sie darf den Gegenwert der vielleicht anerkannten Zahlungen GB´s nicht mit den Leistungen verrechnen. So wir es laufen.

Kurz gesagt: Die Briten bekommen und zahlen nichts, und die EU zahlt, und bekommt nichts. Als böser Mensch müsste man der EU sagen. Aber wir sind doch die Guten.

Rechnung

Fragt sich nur wieviel GB jährlich hatte in die EU investiert und wieviel dagegen eben 60 Milliarden sind im Vergleich, ob die auch rechnen können? Denke auch kaum, das man die dazu zwingen kann, das die das in einem Schlag haben zu begleichen, das kann sich noch in die Länge ziehen?

Ausser Rechnungen schicken ...

... bringt die EU ja nichts mehr zustande ...

um 22:07 von Klausewit

"Gar nix schulden die Briten der EU"

Sagt wer genau?
Ach ich habs fast... - Boris oder Nigel?

Ein Schuft der Böses denkt?

Auf die 60 Milliarden angesprochen antwortete Junckers Chefsprecher "Margaritis Schinas" - der übrigens aus dem dauerpleitebedrohten Griechenland kommt - mit einem breiten Grinsen: "Das ist, als würden sie in der Kneipe für 27 Freunde eine Runde Bier ausgeben und dann plötzlich gehen. Sie müssen immer noch bezahlen, was sie bestellt haben."
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Warum fällt mir bei Junckers griechischem "Chefsprecher" ein, das Zechpreller auch die Deckel umrubeln könnten?

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