Kommentare

Perpektive nur in ihrer Heimat

Da es sich bei den meisten Afrikanern um Wirtschaftsflüchtlinge handelt, muss man ihnen klarmachen, das sie hier in Europa keine Zukunftsperspektive haben, auch um weitere Afrikaner davon abzuhalten, hierher zu kommen. Wir müssen ihnen Chancen ermöglichen, ihr Leben in ihrer Heimat und ihrem Kulturkreis zu führen. Alles andere führt auf die Dauer zu Unruhen in Europa.

Waren ohne Perspektive?

Flüchtlinge sind Menschen, die vor Krieg, Terror und sonstigen widrigen Umständen im eigenen Land fliehen.

Sie sind in Griechenland in Sicherheit und werden verpflegt. Das dürfte schon weit mehr sein, als sie im eigenen Land erfahren haben. Die Sicherheit des eigenen Lebens ist schon einmal ein hohes Gut.

Welche Perspektiven sie haben, das liegt vorwiegend an den Menschen selbst. Da geht es um Lernbereitschaft und Integrationswillen.
Das ist nichts, was man ihnen von außen überstülpen kann, sondern dazu muss man aus seinem Inneren heraus bereit und gewillt sein. Ansonsten ist ein Scheitern vorprogrammiert.

Ich denke, dass sich die EU für wirklich Integrationswillige öffnen kann, während man bei Leuten, die hieran wenig Interesse zeigen, auch beim besten Willen keine besseren Perspektiven eröffen kann und auch sollte.

Perspektivlos

...weil sie im Bezug auf ihre Ausbildung für den Arbeitsmarkt hier völlig ungeeignet sind.
Es gibt keine Ausbildung von dort,die man hier anerkennen könnte.
Das Geld was man hier für diese Leute verpulvert muß man in deren Herkunftsländern einsetzen und Ausbildungszentren schaffen und Schulen.
Alles andere ist verschwendete Energie

Klare Kante

Wieso ohne Perspektive.
Sie sind vor Krieg, Verfolgung, usw geflohen, und sie sind nun in Sicherheit.
Und sobald die Gefahr vorüber ist, müssen sie in ihre Heimatländer zurückkehren.
Das ist nun mal Asyl.
Oder was meint Herr Lehmann sonst?

Auch der Westen hat Pflichten

Drei Fakten:
In Somalia können viele Fischer ihre Familie nicht mehr ernähren: Die großen Fischkonzerne haben das Meer vor dem Horn von Afrika leergefischt. Wie sollen die überleben?
Nestle privatisiert in vielen Ländern Afrikas das Brunnenwasser. Damit wird es den Menschen dort nur noch gegen Geld zur Verfügung gestellt.
Mit dem Billig-Lebensmittelexport nach Afrika verhindert die EU, dass sich dort eine eigene Landwirtschaft etabliert - auch dies führt zu Hunger.
Wollen wir den Flüchtlingsstrom nach Europa beenden, müssen wir es den Menschen ermöglichen, zu Hause zu leben!
Auch um den Preis, dass die Reichen bei uns nicht mehr auf deren Kosten Profite machen können!

@Denkerist

Vielen Dank für Ihre Anmerkungen.
Sie legen die Problematik sehr deutlich dar.

Ich denke, dass gerade auch die westlichen Verbraucher bereit wären, hier durch entsprechendes Kaufverhalten zu intervenieren. Eine bessere Aufklärung täte Not.

Es ist wirklich tragisch, dass man Menschen in ihrer Heimat die Lebensgrundlage entzieht sie aber in Europa aber auch kaum Fuß fassen können, aufgrund völlig unterschiedlicher Bildung und Kultur.

Dies wären die eigentlichen Ansatzpunkte, um ihnen zu helfen.

um 13:40 von Thomas Wohlzufrieden

Guter sachlicher Kommentar.

@Denkerist -14:15

Kann Ihnen da nur zustimmen.

Das ist das Kapitel, wo der politische Wille sich ziert, auch dies unter das Thema "Fluchtursachen bekämpfen" zu fassen und zu bearbeiten.

14:15 von Denkerist "Auch der Westen hat Pflichten "

Ja natürlich - 89 hätte ein Agreement auf den Tisch gehört - die "3. Welt" hält das Bevölkerungswachstum unterhalb vom Produktivitätswachstum und letztlich zusammen mit den entwickelten Staaten den Verbrauch/ den Ausstoß auf den Stand von 89 und die entwickelten Staaten sorgen mit Geld und der Freigabe von Patenten dafür das es voran geht... Aber das ist so nicht geschehen - jetzt werden wir für die nächsten 200 Jahre an den folgen knabbern.
Verteilungskämpfe, Wachstumsungleichgewichte, Klimawandel und die Dekonstruktion des politischen, das haben wir davon.
Aber Pflichten haben alle Seiten, und wenn die nicht vernünftig abgestimmt sind, bzw. die in die Pflicht genommenen von den korrespondierenden Rechten salbadern, dann wird nichts besser.

Es ist interessant und in

Es ist interessant und in meinen Augen beschämend, wie viele mittlerweile sagen, alle müssten auf Dauer zurück in ihre Heimatländer - egal ob Asylgründe vorliegen, Bürgerkriegsflüchtlinge oder andere Ursachen hinter der Flucht stehen... Und das wird dann mit der - an sich sinnvollen - Forderung nach stärkerer finanzieller, struktureller und politischer Unterstützung vor Ort untermauert. Bei vielen fehlt mir allerdings der Glaube, ob das nicht nur Lippenbekenntnisse sind, um den Wunsch nach reiner Abschottung zu kaschieren.

@LiNe

Schlussendlich würden die westlichen Verbraucher sogar davon profitieren! Ich verstehe die Politik der EU in Richtung Afrikas da ohnehin nicht. Eine Zusammenarbeit wäre für beide Seiten so fruchtbar. Solaranlagen könnten in Afrika Wasserstoff produzieren, nach Europa liefern. Damit würde dort Kaufkraft entstehen. Es wäre für alle Seiten gut.
Nur eben für die großen Energiekonzerne nicht. Und genau da liegt - wie bei den Lebensmittelkonzernen auch - das Problem.
Die Bürger der EU müssten da viel mehr Einspruch erheben!

Das große Problem

ist eigentlich das Sie völlig verkehrte Vorstellungen vom Leben in der EU haben.
Sie sind der Meinung alle sind Reich und das ist ein Problem was durch durch die Medien und Filme suggeriert wird, dort gibt es nur schöne Bilder und dicke Autos.

Das Leben ist aber in Wirklichkeit völlig anders, Sie machen sich auf die Reise mit falschen Träumen die von den Schleppern natürlich befördert werden.

Nehmen wir als Beispiel die junge Frau aus Kamerun die vielleicht von einem kleinen Dorf stammt und etwas lesen und schreiben kann.
Welche Chance hat sie in einer Welt wie Deutschland wo es flächendeckende Schulbildung und Ausbildung gibt die man benötigt um Arbeit zu bekommen.

Keine würde ich denken.

Es kann den Menschen nur vor Ort geholfen werden, sonst leben Sie am Ende in der EU auch nicht viel besser, Ihr Traum vom besseren Leben geht so nicht in Erfüllung.

Gruß

Angelockt mit völlig falschen Vorstellungen

Viele der Flüchtlinge wurden mit völlig falschen (überzogenen) Vorstellungen von Europa und speziell Deutschland durch die Schleuser angelockt. Unzählige Interviews belegen das. Jeder bekommt in Deutschland ein Haus, jeder bekommt sofort 5.000 Euro ausgezahlt und eine monatliche kostenlose Grundversorgung... Ich denke diese Naivität darf man den Menschen nicht übelnehmen. Die Realität ist aber das kaum jemand aufgrund der kulturellen Unterschiede, mangelhaften Ausbildung und mangelhaften Sprachkenntnisse eine reale Chance in der EU haben wird ein selbstfinanziertes Leben zu führen. Aus diesem Grunde kann nur eine schnellstmögliche Rückführung die Lösung sein, schon alleine damit diese Menschen durch die dann stattfindenden Mundpropaganda, den Schleusern die suggerierte Märchenwelt EU zerschlagen.

Zitat

"Dieser Mann wusste im Asylverfahren nicht ,dass es relevant ist, dass er als Christ im Irak verfolgt wurde und dass er deswegen den Irak verlassen hat."

Das suggeriert, dass der Herr falsche Angaben gemacht hat, bzw. Informationen unterschlagen hat, um sich Vorteile zu verschaffen. Der Schuss ging aufgrund falschen Denkens, oder falscher Informationen nach hinten los.

Glaubhaft?

"Dieser Mann wusste im Asylverfahren nicht ,dass es relevant ist, dass er als Christ im Irak verfolgt wurde und dass er deswegen den Irak verlassen hat."

Das mag ich kaum glauben. Er ist ja nicht der erste Iraker und Christ der nach Europa kommt und fast jeder hat ein Handy.
Außerdem wird man doch im Asylverfahren doch gefragt warum man kommt. Was hat er dann da gesagt?
Und hinterher fällt ihm dann so ganz plötzlich ein, dass er ja eigentlich flüchtet weil er als Christ bedroht wurde...?

@ 14:15 von Denkerist
Es kommen immer die Argumente mit den Geflügelimporten. Aber so ganz gültig scheinen die nicht zu sein. In der Zeit Online gab es mal einen Artikel vor wenigen Wochen über diese Annahme. Suchen sie mal nach "An den Hühnchen liegt es nicht."
Zu sagen, dass wir Schuld haben, dass es den Menschen in Afrika so schlecht geht, ist zu kurz gedacht!

@Denkerist

Ein weiterer Fakt, in Somalia ist Bürgerkrieg, und islamistische "Freiheitskämpfer" hindern Bauern gewaltsam daran ihre Felder zu ernten.
Und Fakt ist das die Küstenbewohner von Somalia vom Fischfang gelebt haben, aber nicht ganz Somalia.

Das Problem der afrikanischen Länder ist Bürgerkrieg, Islamisten, Korruption, mangelnde Bildung, und, und. Der Fischfang ist nur ein kleines Problem. 2015 kamen ca. 900000 Asylbewerber nach Deutschland. Auch vom Westbalkan 18 % (Zb. Bosnien), , Nordafrika (Zb. Marokko), Indien, Bangladesh, Armenien, und natürlich Irak und Syrien. Die wenigsten kommen aus Somalia.

Flüchtlinge

an Denkerist 14:45 und an Li Ne um 14:52, völlig Richtiges Kommentar.Aber bedenken Sie,schon nach Kolumbus Endeckung und Unterdrückung der Indianer wahr die Ausbeutung dieser Völker schon vorprogrammiert.

An alle, die gerne die

An alle, die gerne die "kulturellen" Unterschiede anführen als Begründung, weshalb Menschen bei uns nicht integrierbar sind: das ist ein schnell durchschaubares Abschottungargument; die Realität schaut längst anders aus, denn wir haben hier keine "Monokultur", und unser Land ist voller guter Beispiele für gelungene Integration. Man muss sie wollen - und gestalten.

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