Kommentare

Die waren Schlepper, sitzen

Die waren Schlepper, sitzen in der Nato und in Berlin und Brüssel.
Der Anbieter A1 rüstete die (vor der Nato) fliehenden Menschen mit Smartphones aus um diese wohl sicher durch die EU bis nach Bayern zu lotsen.

Viele Leute helfen den Schleppern.

Natürlich ist es Schlepperhilfe

Schlepper machen ihren Kunden klar, dass egal wie mies das Boot ist in dem sie steigen, die in Europa ankommen da "Hilfsorganisationen" sie schon retten werden und sie in Europa abliefern.

Durch dieses Schein-Alibi der Schlepper gab es schon tausende Tote.

So lange die Schlepperhilfe so arbeitet wird es viele weitere Tote geben.

Aber da scheint man bei der Schlepperhilfe keinerlei Einsehen zu haben.

Hilfswerke und Schleuser arbeiten Hand in Hand

Über mehrere Monate verfolgte der Niederländer die Bewegungen von fünfzehn NGO-Schiffen auf dem Mittelmeer via Marinetraffic.com.
Das Bild ist eindeutig: Die Retter pendeln auf direktem Weg zwischen Sizilien und den einschlägig bekannten Schmugglerhochburgen in der Gegend der libyschen Küstenstadt Zuwara. Wenige Seemeilen von der Küste entfernt, oft im libyschen Hoheitsgebiet, fischen sie die Immigranten aus dem Wasser.Wie die eingangs zitierte RTL-Reportage zeigt, werden die Retter von der italienischen Küstenwache zu den Schlauchbooten gelenkt. Auf der anderen Seite verfolgen libysche Schleuser die NGO-Schiffe bequem über das GPS-Tracking via Internet und schicken ihnen ihre menschliche Fracht gezielt entgegen. Hilfswerke und Schleuser arbeiten Hand in Hand.

Der ganze Artikel:
www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-50/artikel/
costa-nostra-die-weltwoche-ausgabe-502016.html

zynisch

...ist das Ganze ohnehin so oder so. Doch was soll das Ganze werden ? Die Politiker wissen es doch , da sie es von den wissenschaftlichen Instituten, z.B. für Bevölkerung und Entwicklung in Berlin oder Uni Duisburg-Essen, vorgerechnet bekommen (haben). Doch man hört keine Reaktion der Politiker darauf, außer Entwicklungsminister Ch. Müller und heute Staatssekretär Jens Span. Warum nicht von A. Merkel und Th. Meziere direkt ?

Warum sind eigentlich nur Männer auf den Booten?

Warum sind eigentlich nur Männer auf den Schlauchbooten? Besteht da vielleicht ein Zusammenhang mit den hohen sexuellen Übergriffen durch Migranten in den Auffanglagern der EU und Zielländern der EU?

Problem : viele Millionen aus Afrika wollen nach D.

aber nicht nach Spanien oder Italien -!
Selbst wenn D. 10 Millionen oder viel mehr nehmen würde-weitere würden kommen !Wann würde D. zusammenbrechen ???

leider, leider

ist das, was Frontex hier feststellt, weder zynisch noch menschenverachtend. Es ist - trotz aller dahinterliegenden Schicksale - wahr.
Dieses Grundproblem des 21. Jahrhunderts wird nur durch fairen Handel und Austausch gelöst werden können. Es kann nicht durch massenhafte Flucht und nachhaltiges Ausbluten Afrikas gelöst werden.

legale Wege fehlen,

genau dies ist der entscheidende Grund , warum viele über das Meer flüchten. Hier steht die EU in der Verantwortung, man gibt sich weltoffen, wettert gegen Trump, aber selber hat man genauso dicht gemacht.
Leidtragenden dieser Heuchelei sind die Flüchtlinge, Frontex und die NGOs müssen diese politischen Versäumnisse nun vor der Küste Libyens ausbaden.
Da es hier für die Schlepper um hohe Gewinne geht, haben wir den klassischen rebound-Effekt, je leichter man es den Schleppern macht, um so mehr Flüchtlinge werden auf diese mörderische Tour geschickt.

Zynismus at it`s best

Wenn man der Argumentation von Herr Leggeri folgt, sollten auch Malteser und Co. keine Rettungswagen mehr fahren. Schließlich motivieren diese die Leute nur sich in gefährliche oder gesundheitsschädliche Situationen zu begeben.

Organisierte Schlepper...

... sind kriminelle Banden, die diese Menschen ausnehmen, in Lebensgefahr bringen, und in einigen Fällen auch direkt umbringen. Die Boote sind billigste Schlauchboote, Wegwerfartikel; ob diese Menschen an Land kommen, von einem Schiff aufgenommen werden oder jämmerlich ertrinken, ist den Schleppern egal, denn bezahlt haben alle Insassen vor der Abfahrt. Dagegen versuchen die Hilfsorganisationen, Schiffbrüchige aus akuter Lebensgefahr zu retten.

Herr Leggeri, der dies nicht auseinanderhalten kann, hat offenbar jedes Maß für Recht und Moral verloren. Nicht auszudenken wenn sich seine offensichtliche Indifferenz gegenüber Leben und Tod dieser Menschen so auch in seinen Dienstanweisungen ausdrückt. Dieser Mann ist eine Fehlbesetzung für dieses Amt, er muss weg!

Und das alles wäre unnötig, könnte man einen Asylantrag in einem deutschen Konsulat im Ausland stellen. Wo ist denn das Problem? Mit dieser absurden Verwaltungsvorschrift zwingt man die Menschen in diese schwimmenden Todesfallen!

Wenn Gerettete

nicht zurück nach Afrika gebracht werden sondern mit der Rettung automatisch die Einreise nach Europa verbunden ist, ist das leider ein Ansporn, sich in Gefahr zu begeben.
Dieser Anreiz führt zum Tod vieler und sollte nicht weitergeführt werden.

Zynisch...?

Auf manche Fragen gibt es keine einfache Antwort.
Was richtig, was falsch ist -immer auch `ne Frage des Blickwinkels.
Man kann aber mal darüber nachdenken -es gibt bestimmt auch Statistiken darüber- um wieviel die Zahl der Flüchtlinge, die über das Meer nach Europa kommen gestiegen ist seit die EU dazu übergegangen ist die Flüchtlinge direkt vor der Afrikanischen Küste einzusammeln.
Ganz nüchtern betrachtet (und ich bin der Meinung dass man legale Immigration fördern sollte wenn die Antragsteller eine Chance auf Anerkennung/Arbeit/Integration...) haben
würde ich schon gerne wissen ob es denn nicht vielleicht eher weniger -statt mehr- Menschenleben gekostet hätte wenn die Schiffe der EU nicht vor der Afrikanischen sondern der EU- Küste patrouillieren würden?
Wenn es nicht so wahrscheinlich wäre dass man nach ein paar Meilen aufgefischt würde, würden dann immer noch die gleichen Zahlen erreicht?
Sicher wäre dass die Schlepper weniger Profit hätten, und sei es nur wegen besserer Boote...

sich mit dem Leid anderer

moralisch zu erhöhen - das ist zynisch !

Mein Reden seit Beginn dieses Irrsinns

Niemand hat etwas gegen die "Rettung" der Flüchtlinge. Aber wenn dies in libyschen Gewässern geschieht, dann sollten die "Geretteten" eben auch wieder in Libyen angelandet werden. Vorzugsweise direkt vor den Augen der auf Überfahrt Wartenden. Das würde mit Sicherheit weitere Tragödien verringern. Denn niemand wird seine letzten Ersparnisse in eine Überfahrt ohne Perspektive investieren.

Es sollte doch auch Klar

Es sollte doch auch Klar sein, dass kein einziger nordafrikanischer Staat ein Interesse daran hat die Flüchtlinge zurückzuhalten. Denn sie müssten ja selbst mit Unruhe rechnen, wenn die Flüchtlinge in diesen Ländern bleiben, die sich kaum um die eigene Bevölkerung kümmern. Ausschließlich mit Geld werden die Potentaten dazu überredet werden können. Geld für Ihre eigenen Taschen und Geld zur Aufrüstung ihrer Polizei und ihrer Soldaten um die Menschen dort in Schach halten zu können. So wie es Senegal mit dem Geld tut, dass es von Spanien bekommt.

Das Thema kann ich 8 Wochen erledigt sein

Wenn Frontex jegliche illegale Einreise, egal ob Auf Booten der Schlepper, der "NGO" oder von Marineschiffen unterbindet und als einzigen Kurs nach der Aufnahme von Illegalen den in Richtung Nordafrika zulässt. Denn wenn die Illegalen, die dort abfahren am Tag drauf wieder da sind werden alle die noch warten sehr schnell begreifen, dass es so nicht nach Europa geht. Und das werden dann die Schlepper (handfest) zu spüren bekommen. Und alle Wasserfahrzeuge die mit Illegalen aufgebracht werden sind, nachdem diese wieder in Nordafrika an Land gebracht wurden, auf See zu schleppen und zu versenken. Und wenn eine "NGO" meint, sich nicht an diese Vorgaben halten zu müssen, dann selbstverständlich auch deren Schiffe.

Was soll das?

Wieso werden denn jetzt die Hilfsorganisationen beschimpft? So weit ich weiß, retten doch auch Marineschiffe Flüchtlinge von ihren seeuntüchtigen Booten.

Natürlich kalkulieren die Schlepper das mit ein. Ich glaube kaum, dass allzu viele dieser Boote eine Chance hätten die nicht gerade kurze Strecke von Libyen nach Sizilien zu schaffen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Schlepper den Menschen genügend Sprit mitgeben. Vermutlich nicht.

Aber was ist die Alternative? Sollen wir zuschauen, wie die Menschen ertrinken? Das kann keiner wollen und alles andere, wie Auffanglager wird schon ewig diskutiert, aber nichts geht vorwärts. Und vermutlich hätten viele der Migranten auch keine Lust, Jahre in so einem Lager zu hocken und würden trotzdem in ein Boot steigen.

Manche fragen "warum nur junge Männer?" Wenn eine afrikanische Familie Geld sammelt um Einen per Schlepper nach Europa zu schicken, werden sie kaum die Oma auswählen.

Retten - und zurückbringen!

Die Schiffe sollten weiterhin Menschen aus dem Meer retten - diese jedoch anschließend in einen nordafrikanischen Hafen zurückbringen. Nur so lässt sich verhindern, dass die Seenotretter als Gratis-Taxi nach Europa missbraucht werden.

aufhören

es ist pervers was politiker für ein spiel spielen!

wahre ursachen bekämpfung würde heissen den waffenlobbyisten den geldhahn abdrehen!
einer der größten fluchtursachen wäre damit genüge getan!

aber wollen politiker überhaupt eine ursachenbekämpfung wenn der export von waffen und der erlös daraus ausfällt?

die schlepper sind nur beiwerk des flüchtens allgemein.

ärzte ohne grenzen mildern.
wer sich ärzten in den weg stellt ,der stellt sich auch flüchtenden in den weg.

das ist inhuman!

Also wenn man.....

.... es mal bis zum Ende denkt, dann ist die Aussage das diese Organisationen ungewollte Hilfe leisten, dann ist das richtig. Sie agieren an jedem System vorbei, sind nicht in die Schlepperverfolgung eingebunden und fördern durch ihr Tun mehr Flüchtlinge und damit auch mehr Tote! Es ist mir klar das diese Organisationen das nicht wollen aber es ist die unausweichliche Konsequenz ihres Handelns.

Die Wahrheit

Wo er Recht hat, hat er Recht. Die Schlepper können nämlich nur Profit machen, wenn die Migranten wissen, dass sie aufgefischt und gerettet werden. Würde man den Migranten erklären, dass sie im Mittelmeer ertrinken würden, würde niemand die horrenden Preise für die Überfahrten in den Tod bezahlen.

kurz und knackig:

wieder an die NÄCHSTE (!!!) Küste zurückbringen.

Damit setzt man das zeichen, das man die Schleußer nicht untersützt und es auch keinen Freifahrtschein gibt.

Wenn man hört, das die Schlepper tausende von Dollar für eine Person bekommen, dann könnten die sich auch ein Flug / Fährticket leisten.

Alles andere ist wie gesagt wurde, den Schleppern Schützenhilfe zu leisten.

Denn die EU habe es versäumt,

Denn die EU habe es versäumt, legale und sichere Wege für Asylsuchende zu schaffen

Man muss nur daran denken, wie das Mitte 2015 war. Da transportierten Züge die Flüchtlinge von einer Staatsgrenze zur anderen, bis sie dann in Deutschland angekommen waren. Und zu welchen Folgen das in ganz Europa geführt hat.

Es ist einfach unrealistisch, eine Aufnahme von Flüchtlingen über die jeweilige Aufnahmebereitschaft der Einwanderungsländer hinaus zu fordern. Auch wenn man sich von manchen Ländern mehr Bereitschaft wünschen würde. Es ist eben notwendig, diese Bereitschaft aufzubauen. Diese Bemühung um eine Aufnahmebereitschaft kann man mit zu starker Zuwanderung auch kaputtmachen.

Es ist doch so!

Ich hab das schon lange bemängelt. Die Frontex Schiffe biedern sich vor der Nordafrikanischen Küste richtig an um Flüchtlinge aufzunehmen. Eigentlich könnten sie das auch gleich an Land tun, dann bräuchten die Schlepper nicht einmal mehr billige Schlauchboote zu kaufen. Wenn man es genau nimmt, dann sind die Frontex Helfer die besten Schlepper die es je gab. Sie machen die Arbeit, und die richtigen Schlepper kassieren. So kann das nicht weitergehen.

Eine Kleinigkeit

Aufenthaltsgesetz § 96 (1) 1. b)

Die Hilfsorganisationen lassen sich instrumentalisieren

Die Zahl der Ertrunkenen hat immer mehr zugenommen seit die Hilfsorganisationen und die Mission "Sophia" die Menschen vor der libyschen Küste aus dem Meer fischt.
Denn diese Aktionen sprechen sich natürlich in ganz Afrika herum und animieren die Menschen zur Flucht. Sie dienen den Schleppern regelrecht als zusätzliche Argumentationshilfe, den armen Menschen ihr letztes Geld abzunehmen.
Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" sollte die Menschen in Eritrea, Somalia usw. darüber aufklären, wie gefährlich die Flucht ist und nicht ihre "Rettungsaktionen" damit begründen, dass die Menschen in die Boote steigen, weil sie sich selbst bei ihrer Flucht in Gefahr begeben haben.
Wenn diese Organisation auch die Verteilung der Migranten in der EU vermitteln kann ist ihre Tätigkeit in Ordnung.
Wenn durch diese Aktionen im Endeffekt aber mehr Menschen ertrinken als ohne sie dann kann man sie nur als kontraproduktiv bezeichnen.
Nur Hilfe vor Ort in Afrika macht Sinn, die ist auch viel effektiver.

Dass es schon lange eine

Dass es schon lange eine unheilige Allianz zwischen Schlepperbanden und humanitären NGOs gibt, das dürfte jedem politisch halbwegs Informierten schon lange klar sein.

Oder glaubt wirklich jemand, dass jeder dieser Migranten über 20.000,- Dollar Cash verfügt, um die Überfahrt zu bezahlen?

Es hat sich eine Art Schlepper-Industrie gebildet mit dem Ziel, möglichst viele Afrikaner nach Europa zu bringen.

I

Man lässt sie lieber verrecken.

Was für ein Zynismus! Die EU lässt zu tausenden Hilfesuchende an Ihren Grenzen verrecken und beschimpft die, die ihnen zu Hilfe eilen. Auf die Idee, einen offiziellen Weg zu Erlangung des Flüchtlingsstatus über eine der Auslandsvertretungen zu erteilen und damit die waghalsigen Überfahrten zu verhindern, kommt die EU nicht. Ekelhaft! Heute verrecken innerhalb weniger Tage mehr Menschen an der EU Aussengrenze als während des gesamten Bestehens der DDR-Grenze. Was für ein menschenverachtendes Regime!
Im Übrigen könnten die Hilfesuchenden ohne die euphemistisch als Schlepper bezeichneten Fluchthelfer ihren Peinigern oder den lebensbedrohlichen Umständen in ihrer Heimat nie entkommen!

Völlig berechtigt

Die "Retter" vollenden die Schleusung und sind Handlanger der kriminellen Banden. Man könnte die Migranten auch zurückschleppen, dann wäre das Geschäfsmodell der Schleuser mit einem Schlag kaputt.

Blauäugig...

Ist schon seltsam, dass - kaum wagt es mal jemand, das Kind beim Namen zu nennen - von Zynismus die Rede ist. Das ändert ja nichts an der zugrundeliegenden Problematik der Flüchtlingsströme. Aber diesen Zusammenhang, nämlich dass vor der Küste wartende Retter von den Schleppern systematisch ausgenutzt werden, indem sie völlig überladene und seeuntüchtige Boote auf die Reise schicken, zu leugnen, hilft auch nicht weiter...Es gibt in der ganzen Flüchtlingspolitik leider viel zu viele Dinge, die man offenbar nicht ansprechen darf.

Wenn die Rettungen unterbunden würden...

...oder zurück nach Afrika geschleppt würde, würden mittelfristig weniger Menschen ertrinken, weil erst gar niemand in die Boote steigen würde. Dadurch würde auch der Schleppersumpf trocken gelegt.

Ja, ein Dilemma aber richtig.

Ja, ein Dilemma aber richtig. Viele der Bootes sind See untüchtig und zielen darauf ab aufgefrischt zu werden. Das Militär macht nichts anderes als Seenotrettung. Wie sie wie behauptet Schlepper das Handwerk legen will habe ich bislang nicht verstanden.
Retten und zurückbringen wäre die richtige Lösung so würde die Flucht Motivation sinken und den Schleußern das Geschäft nehmen.
Es wäre zynisch sie ersaufen zu lassen, hätte aber das gleiche Resultat.
Afrika muß geholfen werden. Das ist aber ein anderes und noch schwierigeres Thema.
Gegen Denkverbote !

Würde man jeden, der über das

Würde man jeden, der über das Wasser kommt, konsequent zurückschicken, würden in wenigen Wochen keine Leute mehr über das Wasser kommen. Den Schleppern wäre das Handwerk gelegt und es würden nicht Tausende ertrinken.

So einfach ist das. Und das ist nicht nur eine Theorie, die "sowieso nicht stimmt": Australien hat es vorgemacht und es funktioniert.

Niemand ist gegen die Rettung von Schiffsbrüchigen. Sie ist richtig, sogar alternativlos. Das Problem ist die "Taxifahrt" nach Europa anstatt zurück zur nächsten Küste.

Was heißt hier 'nicht dürfen'?

>> Weil die EU-Marineschiffe selbst nicht direkt vor der libyschen Küste operieren dürfen, sind sie gegen die kriminellen Banden bislang weitgehend machtlos. <<

Was heißt hier 'nicht dürfen'?

Hat man sich denn schon mal hier getraut, (eigenmächtig) zu dürfen?

Wenn es schon Pflicht ist, Menschen leben zu retten,wird es wohl nicht weniger Pflicht sein, die Geretteten an Land aufzunehmen, zumal an das, von dem aus sie sich in Seenots-Gefahr begaben.

Wer ist in Libyen überhaupt legitimiert, nationale Souveränitätsrechte in Anspruch zunehmern?

Wieso sollen die geretteten Ausländer in Italien an Land dürfen und in Libyen nicht?

Ich möchte schon sehen ob überhaupt bzw. mit welchen Mitteln Libyen (welches 'Libyen?) die Anlandung der Geretteten verhindern würde.

Warum versucht man es nicht einfach?

Migration und Menschlichkeit.

Migration und Menschlichkeit. Schutz des Lebens gebietet, die Menschen auf See zu retten. Migration zu kontrollieren erfordert Abschottung und 'Anreize' zu verhindern. Das passt nicht zusammen. Egal wofür sich Europa entscheiden wird, es gibt keine 'gute und gerechte Lösung'.

Die gute Absicht...

...rettet aus Seenot. Die gute Behandlung befördert die Reise. Die Ertrinkenden verlangen nach Spende. Das schlechte Gewissen füllt die Kassen. Die sich verweigernden Spender sind die Angeklagten. Unschuldig sind die Schlepper, die untaugliche Boote schicken. Unschuldig sind die, die sich wissend in einen Seelenverkäufer setzen. Unschuldig sind die Spendensammler, die Elend fördert. Schuldig gesprochen werden von den Unschuldigen die, denen man das meiste Geld abnehmen kann.

Vorbild Australien

Wann endlich begreifen wir, dass die australische Option wirklich alternativlos ist? Natürlich sollten wir die bewußte Abschottung auffangen durch kontrollierte und legale Migration (Einwanderungsgesetz, Kontingenflüchtlinge).

Zynisch?

Ja und nein. Ich fürchte, die Zahlen von den vielen Ertrunkenen erreichen die Fluchtwilligen nicht. Die Schlepper lügen denen das Blaue vom Himmel herunter und - es wird leider nur allzu gern geglaubt. Dann werden welche aus dem Meer gefischt und die erzählen ihren Landsleuten: "Hat geklappt, kommt nach". Es ist leider eine zweischneidige Sache. Der Idee, Zentren bereits in Afrika zu bauen, um dort zu prüfen, wer überhaupt Aussicht auf Asyl hat, sollten dringlichst Taten folgen. Die Geretteten müssten dann konsequent dorhin gebracht werden. Außerdem muss in den Heimatländern darüber schon entsprechend aufgeklärt werden. Nur mit lückenloser Konsequenz wird man in Zukunft den Zustrom illegaler Flüchtlinge aus Afrika regulieren(stoppen?) können.

Zwickmühle

Alles nicht so einfach: Die Europäer haben Angst um Wohlstand und Frieden und die Afrikaner haben Angst um ihr Leben. . . Gummiboot hin oder her - da scheint es keine einfache Lösung zu geben. Die Lebensbedingungen in vielen afrikanischen Ländern sind offensichtlich desaströs. Wer die Schuld daran trägt, daß in fruchtbaren Ländern nicht genug Lebensmittel für die eigene Bevölkerung produziert werden, stattdessen aber billige Blumen für Europa - mal darüber nachdenken. Afrika wäre ganz sicher in der Lage seine Einwohner gut zu ernähren. Es gibt ( noch ) fruchtbare Böden, es gibt (noch) genügend Arbeitskräfte nur das know how fehlt offensichtlich allerorten. Statt Rosenfarmen zu subventionieren sollte man vielleicht besser den Menschen zeigen, wie sie das produzieren können, was vor Ort benötigt wird: Gemüse, Getreide und Fleisch für die eigene Bevölkerung - da wäre schon viel gewonnen!

Darstellung: