Entwicklungshelfer: "Wir müssen Perspektiven schaffen"

20. Februar 2017 - 08:25 Uhr

Menschen vor dem Verhungern zu retten reicht nicht, sagt Till Wahnbaeck, Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe, im Interview mit tagesschau.de. Am Beispiel des Südsudans erklärt er, wie man in dem Land nachhaltig Fluchtursachen bekämpfen könnte.

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Kommentare

ist der pure Rassismus. Denn man geht davon aus, Andere müssten sich "entwicklen". das war schon im 18. Jhrh. so- man glaubte damals den Afrikanern fehle nur die richtige Religion. Wenn ein Kontinent immer als ein Kontinent des "Benötigens" gesehen und wahrgenommen wird, gleichzeitig aber dem Kontinent ALLES was Geld bringt gestohlen wird unter der Androhung von Krieg ist das ruropäischer Zynismus. Das Motto ist "Mit Afrika kann man ALLES machen- ausser zuzulassen daß Afrika KEINE Entwicklungshilfegelder annehmen will. Beispiel Guinea- es wurde GEZWUNGEN seine Bauxitminen zu privatisieren und die Millionen anzunehmen- heute ist die internationale Bankenmafia in den grössten Minenskandal verstrickt- und Guinea geht LEER aus.
Liebe entwicklungshelfer: geht nach Hause oder schmeisst die Ölfirnmen aus Südsudan raus- denn der Kleinstaat wurde NUR wegen diesen gegründet- nicht wegen der Menschen. Entwicklungshilfe ist Unterstützung der wirtsch. Ausbeutung.

ist Beihilfe zur Ausbeutung,. Sie wird NICHT von den Tätern (Minengesellschaften, Banken etc.) bezahlt sondern von Menschen die glauben etwas tun zu müssen". Sie soll die FOLGEN einer ungerechten Wirtschaftspolitk mildern, statt die Politik zu verhindern die eben auf Ausbeutung abzielt.

Man muss vor allem der - politisch unterstützten Ausbeutung - dieser Länder und der Zerstörung der Binnenmärkte durch ungleiche Handelsabkommen ( siehe z.B. EPA)
sowie dem bequemen Land- & Watergrabbing ein Einde bereiten.

Die Menschen werden nur dort bleiben, wenn sie für sich echte Chancen für ihre Zukunftsentwicklung und ihren sozialen Aufstieg im eigenen Land sehen - das setzt Bildung, Chancengleichheit und wirtschaftliche Gleichbehandlung voraus, ohne den Gedanken sich auf Kosten der ohnehin schon Armen noch zu bereichern.

Das ist aber nur möglich, wenn die wirtschaftliche Ausbeutung dieser Länder durch reichere Nationen beendet und eine Entwicklung "auf Augenhöhe" ermöglicht wird.

Da dies jedoch die Gewinne von Global Playern schmälert, von daher wird dies vermutlich leider nicht erfolgen, denn dafür wäre ein globales und kulturelles Umdenken nötig, bei dem das Wohlergehen von Menschen VOR Buchgeld gestellt würde.

welche bereits zum 100.Mal gehörte Allgemeinplätze der Generalsekretär einer der üblichen EZ-Organisationen zum Besten gibt. Es handelt sich um die westlich-zentrierte Sichtweise einer Hilfsorganisation, die mit dem modischen Gefasel von "Klimaschutzzielen" u.ä. allein versucht Perspektiven für sich selber zu schaffen !

"wir möchten nicht hören...
welche bereits zum 100.Mal gehörte Allgemeinplätze der Generalsekretär einer der üblichen EZ-Organisationen zum Besten gibt. "

Frage: WER genau ist - gemäß Ihres Kommentars - eigentlich "WIR" ?
Können Sie dieses von Ihnen benutzte "Wir" bitte etwas genauer definieren ?

Die Eigenart mancher Kommentatoren, sich in Ihren Kommentaren hier meinungsverstärkend mittels Verwendung von Personalpronomen des Plurals als eine Mehrheit von Personen zu bezeichnen empfinde ich persönlich durchaus suspekt.

Anstatt sich auf semantische Fragen zu kaprizieren sollten Sie lieber etwas zum Inhalt beitragen – und hier bleibt es dabei: Allein durch das Wort „Hilfs-“ im Namen fühlen sich diese Organisationen befugt uns jeden beliebigen Stuss vorzusetzen um ihre wahren Absichten zu verschleiern. Minimumstandard wäre eine gewisse selbstkritische Haltung über die einseitige Parteinahme in einem kriegerischen Konflikt und nicht „wir stehen gottgleich über all dem und plappern lieber ein paar Modeworte nach“. Mit ihren Spendengeldern sollen sie machen was sie wollen – kritisch wird’s dann, wenn uns durch die Qualitätspresse vermittelt wird, dass damit auch ihre alleinige Deutungshoheit verbunden ist und zwar ohne dass in den gesamten Berichten zu Sudan auch nur ein einziger Sudanese zu Wort gekommen ist.

Marktwirtschaftliche Instrumente taugen in diesem Zusammenhang nichts. Versicherungen benötigen Strukturen, die es in den betreffenden Regionen nicht gibt. Wer z. B. würde da Windgeschwindigkeiten messen und zertifizieren? Wer bezahlt all die Versicherungsangestellten? Was macht die Versicherung bei Konflikten mit den Versicherungsnehmern? Und last but not least; was geschieht, wenn Dürren, Windgeschwindigkeiten etc. weiter zunehmen, was ja bekanntlich zu erwarten ist?
Die Realität ist; es kommt recht bald der Moment, in dem Gebiete geräumt werden müssen, weil die natürlichen Grundlagen für eine Besiedelung nicht mehr gegeben sind. Und was dann?

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