Kommentare

Tja...

Wenn das alles ist, was Herr Wilders will, dann könnte man das genau so unterschreiben. Das alles hat man von der Union schon ähnlich gehört. Aber wie alle Nationalisten ist er auch nur ein Wolf im Schafspelz. Ähnlich wie die AfD will er die neoliberale Politik weitertreiben und die sozialen Probleme weiter verschlimmern. So wie alle Rechten das wollen, denn sie stehen immer auf der Seite der Kapitalisten. Politik für Reiche machen und sich selbst bereichern, das sit das Rezept der Rechten. Leider unterscheiden sich viele europäische Regierungen davon nicht in besonderem Umfang. Deshalb haben es die Rechten Rattenfänger auch so leicht.

dem ist nichts hinzu zu fügen

Obwohl die Holländer uns Deutsche nicht besonders mögen,spricht dieser Mann mir aus der Seele...

Gutes Interview

Vielen Dank, dass Sie dieses aufschlussreiche Interview so ausführlich präsentieren, so dass man es unemotional nachlesen kann. Den Aussagen Wilders' kann ich überwiegend zustimmen. Endlich einmal ein Beitrag der TS, der nicht nur aus Meinungsmache besteht.

Geert Wilders: europäischer Held!

Geert Wilders: europäischer Held!

Oh, oh, da gab's doch vor

Oh, oh, da gab's doch vor einigen Jahren bei uns schon einmal eine Diskussion, bei der die Leitkultur als das wohl Schlimmste heraus gezeigt wurde und man in der typischen Art alles und jeden verdächtigte, so zu denken und diese Leitkultur zu verlangen. Dabei waren viele bereit sich von einer Leitkultur zu distanzieren und mittlerweile haben wir ja auch bewießen, dass wir hier keine Leitkultur haben, also keine deutsche. Dafür haben wir jetzt ja bald eine oder mehrere andere hier dann vorherrschende. Wichtig für diese Leitkulturbekämpfer ist dabei nicht eine Leitkultur an sich, sondern vor allem, dass es ja keine deutsche ist, weil wir müssen ja auf Grund unserer Geschichte eine deutsche Leitkultur vermeiden und unbedingt nur die neuen, besseren Leitkulturen unserer neuen Ethnien hervorheben. Die haben ja auch alle eine nuur weiße Weste, was deren Geschichte betrifft. Also dann hoch, es lebe die Leitkultur der nuur Besseren und Herr Wilders hat natürlich nicht recht.

Oft bezeichnet(e) man ihn bisher als rechtsradikal ...

... doch wenn ich die Auszüge des Interviews lese, würde ich sagen:
- "rechts" im Sinne "konservativ, patriotisch", ja, doch dies ist aus meiner Sicht nicht verwerflich, im Gegenteil, ein gesunder Lokalpatriotismus war noch nie ein Schaden, auch wenn wir in Deutschland oft genug ein Problem damit haben, uns hierzu offen und ehrlich zu bekennen
- "radikal" klingen diese Statements für mich jedoch nicht.
Daher finde ich es gut, das Tagesschau.de das Interview unkommentiert veröffentlichte. So kann jeder für sich selbst sein eigenes Bild machen.

Geert for MP!

Geert for MP!

Mut zur Wahrheit und endlich eine SACHLICHE Debatte über Themen wie den Islam, den Euro oder die EU, zu denen man bisher eine ehrliche, offene und sachliche Debatte gescheut hat wie der Teufel das Weihwasser.

Ich wünsch mir, dass Geert Wilders MP von den Niederlanden wird und dass dies ein Fanal dafür setzt, dass wir dies in Deutschland auch schaffen werden können!

Hohle Sprüche, Widersprüche

wieso braucht Demokratie einen Nationalstaat? Demokratie braucht Menschen, die diese Form des Miteinanders leben wollen.
Wilders ist gegen die EU liebt aber Europa. Was bitte ist der Gehalt der Aussage? Die EU ist Teil Europas als geografische Einheit. Als politische Aussage also völlig nutzlos.
Er mag Moslems aber er will sie aus den Niederlanden vertreiben, weil der Islam eine gefährliche Religion ist. Nein es gibt gefährliche Menschen in allen Religionen und auch das Christentum hat eine nicht allzu rühmliche Vergangenheit. Es ist immer gleiche Bild, man stellt sich gegen alle völkerverbindenden Verträge und Organisationen, dämonisiert einzelne Menschengruppen und schürt Angst.
Ich hoffe, unsere Nachbarn denken noch einmal nach, mit welchen Methoden Ihnen die Stimme "genommen" wird.

merkwürdig

Merkwürdig: Wilders sagt, er habe keine Probleme mit Muslimen, aber der Islam als Ideologie sei gefährlich. Was ist falsch daran? Irgendwas ist ohnehin unlogisch, was die "zu vielen Ausländer" betrifft: Angeblich sind es ja gar nicht zu viele, aber seltsamerweise kann man nachlesen, dass in immer mehr westdeutschen (vielleicht auch holländischen, bestimmt in Amsterdam und Rotterdam) Großstädten die Hälfte der Schulkinder einen Migrationshintergrund hat. In Frankfurt(Main) sind es bei den unter 6-jährigen bereits 68 %, was enorm viel ist. Was heißt das im Klartext: Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen. Wir brauchen nur zu warten ... Vielleicht kann Herr Schulz das ja alles widerlegen? Nur zu!

Trump ?

Ich habe nicht den Eindruck, dass hier ein niederländischer Trump am Werk ist.
Wilders argumentiert differenzierter und intelligenter.
Ich teile seine Meinung zu Europa nicht. Ich sehe Europa deutlich positiver.
Aber die Diskussion um eine Leitkultur ist gut und notwendig, auch wenn sie bei vielen als politisch nicht korrekt gilt.
Wer den "Populismus" als Gefahr darstellt, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er nicht mit der Tabuisierung einiger Themen den sogenannten Populisten die Wähler zutreibt.
Ist jemand, der die christlich-abendländische Kultur als Leitkultur in Europa erhalten möchte, wirklich rechtsextrem ?

Wilders erfolgreicher Faktencheck

Fast in allen Ländern, in denen der Islam dominiert, sieht man einen totalen Mangel an Zivilgesellschaft, an Rechtsstaatlichkeit, an Freiheit - sowohl für Journalisten, als auch für Frauen oder Christen oder sogar für solche, die aus dem Islam austreten wollen.

Interessanterweise, und wahrscheinlich zum Unwohlsein vieler, hält Wilders Aussage einem Faktencheck stand.

Wenn man den sogenannten Rechtspopulisten etwas entgegen setzen will, so muss man endlich anfangen, die Realitäten nicht länger zu verweigern.

Die Frage ist schon vollkommen falsch!

Zitat: "Bedeutet das, dass die Niederlande nicht in der Lage sind, diese Menschen zu integrieren?"

Die Frage ist schon vollkommen falsch!

Es ist nicht ein Land oder eine Gesellschaft, das "integrieren" muss, es müssen sich Menschen, die zuwandern integrieren oder besser assimilieren. D.h. für mich als weltoffene, humanistisch ausgerichtete Person und AfD-Wähler gewiss nicht, dass Einwanderer ihrer eigene Kultur aufgeben müssen (oder sollen). Es bedeutet, dass Zuwanderer sich zunächst einmal an Gesetz und Ordnung zu halten haben, zum Allgemeinwesen - nach ihren Fähigkeiten - etwas beizutragen haben und selbstverständlich sich mit den Grundwerten des Landes positiv zu identifizieren haben.

DAS sind die Voraussetzungen für eine gelungene Integration und die Voraussetzung dafür, dass Zuwanderer in Europa willkommen sind.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

guter Pluralismus

Dieses Interview mit dem vermeintlichen "Schmuddelkind" ist ein schöner, richtiger Beweis für den Pluralismus in den öffentlich-rechtlichen Medien. Wenn dem Leser solche Primärtexte zugänglich gemacht werden kann man auch gut mit so einigen meinungsmäßig gefärbten Kommentaren leben.

Herr Wilders hat Recht

Herr Wilders hat mit dem, was er zum Zustand der EU, Nationalstaatlichkeit, Grenzkontrollen und eigene nationale Souveränität sagt, 100 %-ig, nein 1000 %-ig recht.

Was ist daran "rechtspopulistisch"?.

Die unkontrollierte Einreise von mehr als eine 1/2 Mio. Illegalen war/ist und wird für immer ein unkorrigierbarer Fehler und damit unverantwortlich bleiben, da nicht mehr rückgängig zu machen.

Die absolut frauenfeindliche Religion des Islam, in der "Ungläubige" ausgemerzt werden müssen, passt nicht zur liberalen Kultur der Aufklärung des Abendlandes.

Und politisch ist die EU eh tot, dafür hat Fr. Merkel gesorgt.

Ich hoffe, Herr Wilders wird mit dieser Politik viele Wählerstimmen auf sich vereinigen, so dass endlich mal ein neues Besinnen durch die (abgehalfterten) europäischen Regierungen geht.

Die Ironie der Geschichte ...

Die Ironie der Geschichte ... ein europäischer Held wie Geert Wilders wird "Rechtspopulist", "rechtsextrem", "islamophob" und wasweißich genannt, weil er die klare Meinung äußert, dass der Islam und freiheitlichen, westlichen Werte nicht kompatibel sind.

Diejenigen, die durch diese Kritik angesprochen sind, beweisen alleine schon dadurch, dass die Kritik Wilders berechtigt ist, indem sie Wilders seit 15 Jahren mit Gewalt und Terror bedrohen.

Q.E.D.

Wilders

Der Züricher Philosoph Lutz Wingert sagte einmal treffend:"Alles, was der These einer Gleichertigkeit jeder Kultur widersprechen könnte, steht unter Rassismusverdacht"

Man sollte Herrn Wilders mal erklären...

dass man sehr wohl ganz friedlich mit Moslems Zusammenleben kann, und die Tatsache, dass viele muslimische Länder nicht unsere Werte teilen, nicht unbedingt bedeuten dass sie als Flüchtlinge nicht unsere Werte zu schätzen lernen, auch wenn sie nicht zum Christentum konvertieren.

Trump wurde nicht gewählt,

Trump wurde nicht gewählt, weil er ein gutes Programm hat. Bei Wilders, Le Pen und der AFD wird es genauso laufen.

Wie viel schlechte Politik soll der Bürger denn aushalten?

@Am 10. Februar 2017 um 20:38 von Mohammed-Karikatur

Zitat: "Interessanterweise, und wahrscheinlich zum Unwohlsein vieler, hält Wilders Aussage einem Faktencheck stand.

Wenn man den sogenannten Rechtspopulisten etwas entgegen setzen will, so muss man endlich anfangen, die Realitäten nicht länger zu verweigern."

Stimmt!

Aber man hat ja noch nicht einmal damit angefangen, also angefangen aufzuhören, die Realitäten nicht länger zu verweigern.

Sind wir Ausländer?

Diese Frage beantworte ich gern mit dem Satz: " Ja, fast überall!"
Die Frage ist sind wir Bürger?! Bürger haben das Bleiberecht und sollten sich grundsätzlich zu der Grundordnung ihres Landes bekennen. Dazu gehören Werte und Toleranzen die in einem politischen Disskurs erarbeitet wurden. Und BÜRGER sind immer willkommen.

@Am 10. Februar 2017 um 20:40 von killing joke

Zitat: "Dieses Interview mit dem vermeintlichen "Schmuddelkind" ist ein schöner, richtiger Beweis für den Pluralismus in den öffentlich-rechtlichen Medien. Wenn dem Leser solche Primärtexte zugänglich gemacht werden kann man auch gut mit so einigen meinungsmäßig gefärbten Kommentaren leben."

Newsflash. Dazu braucht man die öffentlich-rechtlichen Medien nicht. Es gibt ausreichend viele Interviews mit, Reden von Geert Wilders, in denen dieser seine Positionen klar macht.

@El Chilango

"Newsflash. Dazu braucht man die öffentlich-rechtlichen Medien nicht. Es gibt ausreichend viele Interviews mit, Reden von Geert Wilders, in denen dieser seine Positionen klar macht." - Eine gute Berichterstattung besteht zuerst aus einer möglichst objektiven Darstellung der Sachverhalte und Positionen, erst dann sind Hintergrundinformationen und Erklärungen gefragt.
(Ausschnitte aus) Reden, Interviews mit den Handelnden Personen etc. sind hervorragende Mittel um dieser Aufgabe nachzukommen. Wenn ein Journalist eine eigene Zusammenfassung präsentiert, dann ist dort meistens schon seine eigene Deutung vielleicht sogar eigene Meinung enthalten und solche Dinge sollte eigentlich immer vom reinen Bericht gesondert vorgetragen werden.
Ergo ist die Forderung nach mehr Primärquellen in der Berichterstattung absolut statthaft.
Vor allem weil kaum ein Normalo die Lust hat sich für seinen täglichen "Newsflash" durch tonnenweise Reden zu wühlen um die prägnanten Stellen zu finden.

@ ElChilango

"...ein europäischer Held wie Geert Wilders..."

Mal ganz davon ab, wie man zur politischen Einstellung eines Herrn Wilders stehen mag und egal wie groß das persönliche "Fandom" ausfällt:
Der inflationäre Gebrauch des Begriffes " Held" macht auch aus einem Gert Wilders noch lange keinen selbigen - genauso wenig wie aus jedem anderen Menschen, Politiker welcher Coulouer auch immer oder nicht.

"Helden" sind diejenigen Menschen, die ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohlbefinden und Wohlergehen und ohne jegliche z.B. berufliche Verpflichtung z.B. andere, ihnen teils völlig fremde Personen z.B. aus einer akut lebensbedrohlichen Sitution retten - und zwar altruistisch motiviert und ganz ohne HIntergedanken.

Das trifft auf die bislang geleisteten Tätigkeiten eines Herrn Wilders wohl bis zum heutigen Tage noch nicht zu.

Die inflationäre Beweihräuchrung als " europäischer" Held ist - trotz mehrfachen Gebrauches hier - somit wohl gänzlich unangemessen ?

Wenn die Niederländer Herrn Wilders zu mehr Macht

verhelfen und dieser dann der Meinung ist, dass die Grenzen dicht gemacht werden sollten, dann sollten sich die Bürger NRWs vielleicht mal überlegen eine Saison auf den Holland Urlaub zu verzichten.

Die Einnahmeausfälle allein der fehlenden NRW Touristen dürften ausreichen, um den Niederländern zu zeigen, dass "Grenzen dicht" keine gute Idee ist.

Als NRW-Bürger bin ich immer wieder gerne in Holland. Viele nette und weltoffene Menschen leben dort. Dass sich dort so viele Wilders-Anhänger finden lassen, hätte ich nie geglaubt.

Ich bin aber auch immer davon ausgegangen, dass es eine rechtsradikale Partei in Deutschland nie über die 5% Hürde schafft und musste inzwischen erkennen, dass in einigen Bundesländern sogar mehr als 20% bereit sind eine solche Partei zu wählen.

Schönes Interview mit einem klugen Mann.

Nutzen nicht auch etablierte Parteien in Deutschland Sorgen und Ängste (vor sozialem Abstieg u.a. dank mickriger Renten) der Bürger, um mit großspurigen (Renten-)Versprechen auf Stimmenfang zu gehen ? Was ist daran falsch, wenn das andere (im Mainstream eher ungeliebte Parteien) ebenfalls tun, teils jedoch mit anderen Themen ?
Diese Vorgehensweise ist doch legitim. Oder nur legitim bei den "Guten" ?

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