Ihre Meinung zu: Italien und Libyen: Vereint gegen die Flucht nach Europa

3. Februar 2017 - 11:45 Uhr

Italien und Libyen haben ein gemeinsames Abkommen zur Flüchtlingskrise geschlossen. Unter anderem will Italien helfen, den libyschen Grenzschutz auszubauen. Außerdem wollen beide Länder gegen Schleuser und Schmuggel vorgehen.

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Kommentare

Wenn wir zu machen ...

bleiben die südlichen Anrainer auf den "Flüchtlingen" sitzen und zerbrechen darunter .. eigentlich müssen wir also nicht viel mit denen reden.
Wenn die Auslöser der Wanderungsbewegungen nicht in den Ursprungsgebieten behoben werden können, leidet immer ein unbeteiligter. Letztlich scheint Buddha Recht zu haben, Existenz bedeutet leiden.
Wer die Fertilität seiner Bürger nicht in den Griff bekommt, der gefährdet die Stabilität von Kontinenten - nur was soll man tun, wenn selbst die Riesen, China uns Indien die Karre laufen lassen.

Mit wem verhandelt man denn da?

Mein Kenntnisstand ist, dass es eine Regierung in Tripolis gibt, die etwa 70% des Landes kontrollieren und es gibt eine von der "westlichen Wertegemeinschaft" anerkannten Regierung in Tobruk, die über etwa 20% des Landes das Sagen hat. Wie gut diese beiden Regierungen nun zusammenarbeiten, ist nicht belegt...

Das restliche Zehntel des Staates werden noch immer, forciert durch den zweiten Bürgerkrieg, von aufständischen Milizen und dem ISIL kontrolliert.

Es wird doch schon was gegen

Es wird doch schon was gegen Schleuser getan .
Wir holen die leute doch direkt vorm Strand ab.
Mit Fähren wäre dasübrigens billiger, als mit der Marine.

Lager in Libyen und

Lager in Libyen und Unterstützung bei der Grenzsicherung ( wie Spanien in Nordwestafrika ) scheint vielversprechend.

Abschreckung

Die afrikanischen Flüchtlingsströme kann man dadurch natürlich aufhalten oder wenigstens zeitweilig bremsen oder auch nur umleiten: Ringsum Stacheldraht, Mauern und schön große Lager. Und dahin sollen dann die Italiener auch ihre Flüchtlinge zurückschicken können?
Kann das wirklich funktionieren, zumindest nach nur halbwegs menschlichen Regeln? Kaum. Offenbar ist es auch nur zur Abschreckung vorgesehen.
Auf Dauer wird es sich nicht vermeiden lassen, Geld, Willen und Tatkraft zu mobilisieren, um in afrikanischen Ländern Lebensbedingungen zu verbessern. Fabriken bauen und nicht Schrottautos und Elektroschrott exportieren, den sog. Freihandel zur Vernichtung der einheimischen Wirtschaftsgefüge überdenken, die Fischer wieder Fische fangen lassen, statt Piraterie zu betreiben usw.

Hat unter Gaddafi auch schon funktioniert.

Das Spiel geht also von vorne los.

Eine "Absichtserklärung"

mit einer Regierung, die "nicht die Kontrolle über das gesamte Land" hat, löst die Probleme? Da die Fluchtursachen nicht beseitigt werden, bleibt der Druck. Er wird sich i.Zw. über andere Wege entladen.

Das löst keine Probleme, sondern verlagert sie höchstens.

Wer die Probleme erst schuf, ist bekannt.

Grenzschutz ist richtig

Da kann man Italien und Libyen für ihr konsequentes handeln nur loben. Frau Merkel fühlt sich ja leider immer nur alternativlos machtlos, in dem Flüchtlingschaos, das sie selber mit ihrer "Willkommen Politik" losgetreten hat. Am besten kann man den Leuten immer noch in ihrem eigenem Land, und ihrem eigenen kulturellen Umkreis helfen. Daher sind Grenzschutz und der Kampf gegen Schleuser genau das richtige, anstatt dem stetig strömenden Flüchtlingsstrom untätig zu zuschauen, wie Merkel und ihre Truppe.

Höchste Zeit

Alle Schleuser wissen das man versucht alle auf dem Meer zu retten. Das kann nicht so weitergehen, die Flüchtlinge müssen ihr Leben riskieren, damit Schleuser Kasse machen. Und so wie es zur Zeit läuft, unterstützt die Politik mehr die Schleuser als die Flüchtlinge.

Italien macht es vor,

während die EU weiterhin nur redet.

Bin gespannt, ob die anderen EU-Staaten nun unterstützen oder sich mal wieder nur darüber aufregen, das die Italiener vorgeprescht sind und endlich den Anfang gemacht haben, um dieser unsäglichen Schlepperei ein Ende zu bereiten.

Ich beglückwünsche Italien. FORZA ITALIA !!!

Italien und Lybien vereint

Das hat Italien gut gemacht. Ich wünsche mir sehr das die EU dieses Ergebnis mit finanzielle Begleitung
unterstützen wird.

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