Kornblum: "Trump ist ein radikaler Pragmatiker"

18. Januar 2017 - 20:37 Uhr

Der künftige US-Präsident Trump handelt nicht nach alten Spielregeln, seine Auftritte zeigen deutlich, wie er tickt. Dennoch sieht Ex-Botschafter Kornblum im tagesschau.de-Interview auch Chancen. So seien Trumps Ministerkandidaten keine "Nullnummern".

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Kommentare

Nun ja auch ein Herr Kornblum hat, wie wir alle zu akzeptieren, dass wir nun wohl alle, durch diesen Wahlentscheid seiner Landsleute, wieder in die Ära der Idiokratie gestürzt werden. Das selbe Drama hat schon einmal so begonnen, was letztlich Familien, wie die von Herrn Kornblum nach Amerika zwang. Nun kann man nur hoffen, dass es nicht so weit kommt, dass die Geschichte durch die Trumbs, Putins und wie sie alle heißen nicht wieder zurückgedreht wird.

Pauschale Kritik ist nun Vergangenheit. Trump wäre chancenlos überhaupt Präsidentschaftskandidat zu werden. Er sei ungebildet und als Politiker überfordert. Trump wäre ein Rassist und Sexsist. Sein Kabinett bestünde aus alten, weißen zornigen Männern. Je näher die Amtseinführung rückt desto mehr Vertreter des Establishment in den USA und Europa fallen um. Herr Kornblum gibt einen Vorgeschmack von der Wandlungsfähigkeit der Vertreter des Establishment. Ihm werden auch die Vertreter der Eliten in Medien, Politik und Wirtschaft folgen.

"Er sei ungebildet und als Politiker überfordert. Trump wäre ein Rassist und Sexsist. Sein Kabinett bestünde aus alten, weißen zornigen Männern."

Ersetzen Sie einfach den Konjunktiv durch den Indikativ, dann passt es.

Keine Anschuldigungen, keine Mutmaßungen und auch keine Psychoanalysen: Ich danke Herrn Kornblum für diese durchweg sachliche Analyse der Person Trump.

(Es wäre sehr schön, wenn sich die weitere Berichterstattung ein Beispiel daran nehmen könnte.)

Endlich ein halbewegs seriöses Interview mit jemandem der die USA und Trump wirklich kennt, nach all den pseudo Psychoanalysen und Kommentaren von sogenannten Experten und deutschen Journalistinnen aus 6000km Entfernung.

Ab Freitag kann man den Mann und sein Team dann an seinen Taten messen. Dabei gilt bei der Beurteilung natürlich auch zu beachten, wofür Trump vom amerikanischen Volk gewählt wurde: Schaffung von Arbeitsplätzen, Schutz und Förderung der eigenen Wirtschaft, Abschaffung von Obamacare, Stopp der illegalen Migration.

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