Wusste Winterkorn schon früh über Abgasbetrug Bescheid?

13. Januar 2017 - 18:23 Uhr

Neue Indizien nähren nach Information von NDR, WDR und SZ den Verdacht, dass Ex-VW-Chef Winterkorn deutlich früher über den Abgasbetrug informiert war als bisher bekannt. Das ergibt sich aus den Ermittlungen des FBI. Es stützt sich auf mehrere Kronzeugen aus Wolfsburg.

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Kommentare

Wenn man seinen

Wahnsinnsverdienst ins Gespräch brachte ( galt auch für Ackermann), wurde das mit der Verantwortung für einen riesigen Konzern erklärt. Nun scheint sich das mit der Verantwortung verflüchtigt zu haben.

Rechenschaft

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass die Abgaswerte über mehrere Jahre hinweg manipuliert werden konnten, ohne dass das irgend jemandem aufgefallen ist. Wenn es 2012 schon Hinweise gab, warum führten diese nicht schon damals zu entsprechenden Schlagzeilen in Presse, Funk und Fernsehen? Wer auch immer für diesen Schlammassel verantwortlich ist, sollte auch juristisch zur Verantwortung gezogen werden, vorzugsweise in den USA, denn die Strafen dort sind drakonischer als hierzulande und die Gefängnisse auch nicht so komfortabel. Hoffen wir, dass alles ans Tageslicht kommt und die Verantwortlichen dafür vollumfänglich zur Rechenschaft gezogen werden.

Das war es dann wohl,

mit Reisen in die USA Herr Winterkorn. Ich könnte mich kringeln.

So weit ich sehe, gibt es nur die beiden Nöglichkeiten:

Entweder Winterkorn hatte keinen Schimmer, was da in dem von ihm geführten Betrieb ablief - dann war er seinem Posten nicht gewachsen und ist deswegen zu Recht zurückgetreten -

oder er wusste bescheid und hat die für ihn und sein Vermögen günstigere Variante gewählt, auch wenn er dabei den eher depperten Traumtänzer geben muss, der über den Dingen schwebte und den die Realität nicht anfocht:

Mag sich jeder ausrechnen, was da wahrscheinlicher ist!

Indizien?

Wer glaubt dass der Ex-Chef eine mitbestimmten Konzerns nicht von Anfang an alles wusste, der glaubt auch dss ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
*
Aber Realismus hiesse, Haftung mit seiner Pension, aber dafür müssen "Nestbeschmutzer" her, für Gerechtigkeit.
*
Sonst sind Whistleblower ja Alle ehrenwert?

Eines muß hier

auch mal loswerden, auch wenn jetzt alle über mich herfallen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, das man in den USA einen „Tip" erhalten hat.

Nein, also

das kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Das könnte ja nur sein, falls da irgendwer in der VW-Spitze nicht die Wahrheit gesagt hätte! Undenkbar.
Der "Postillon" hat schon letztes Jahr darüber berichtet, dass ein Hausmeister die Betrugssoftware entwickelt und in den Fahrzeugen implementiert hat, ganz allein, und ohne jemandem davon zu erzählen.
Und überhaupt, seit wann wissen denn die Chefs, was im Unternehmen so alles abläuft? Das ist doch gar nicht deren Aufgabe. Die bekommen doch 15 Millionen plus Boni im Jahr nur, um bei der Aufsichtsratssitzung die Kaffeetischchen zu decken.
Nein, wirklich, das muss alles ein Irrtum sein.

Verantwortung

Stimmt das eigentlich? 3.600€ täglich Ruhestandsbezüge?
Naja - immerhin war er ja Verantwortungsträger. Oder? Oder tragen in Wirklichkeit die entlassenen VW-Arbeiter die Verantwortung - die Folgen tragen sie jedenfalls...
Floh de Cologne: "Der Arbeiter heißt Arbeiter, weil er arbeitet. Der Unternehmer heißt Unternehmer, weil er etwas unternimmt. - Würde der Arbeiter etwas unternehmen, müsste der Unternehmer arbeiten!"
Wär' doch was, oder?

Versagen des Managements

Ich bin für eine harte Linie bei der Beurteilung solcher Vorgehensweisen. Diese Leute schaden der Gesellschaft. Diese Leute schaden Mitarbeitern, die ehrlich ihre Arbeit tun.
Es hat mit Sicherheit kritische Stimmen der Belegschaft zum Vorgehen gegeben. Mit einer selbstherrlichen und beratungsrestistenten Vorgehensweise gehen Manager über Ideen und kritische Anmerkungen ihrer Mitarbeiter hinweg, verschleudern das Potential der Belegschaft.
Solche Leute brauchen wir nicht! Gebt denen eine Chance die auf Zusammenarbeit setzen und nicht auf "Anordnung".

Unvorstellbar...

Es erscheint mir unvorstellbar, dass der Leiter eines Konzerns von einem derart umfangreichen Betrug nichts wusste. Entweder er wusste es wirklich nicht- dann ist er als Konzernleiter völlig indiskutabel- oder er wusste es und dann ist er kriminell. In jedem Fall sollten derartige Vorgänge auch für ihn Konsequenzen haben. Es ist absurd anzunehmen, ein paar Ingenieure würden sich einen derartig grossangelegten Betrug alleine ausdenken.

So viel Opfermut...

... Ingenieure, die von den Täuschungen wussten und dies ohne Rückendeckung "auf ihre Kappe" nahmen? Nein, das ist in diesem diktatorisch geführten Konzern unvorstellbar.

Abgasskandal

Die Abgasvorgabenvorgaben aus der Politik waren technisch nicht zu realisieren.
Die Ingenieure buckelten nach oben und kreierten eine Softwarelösung.
Alle waren glücklich!
Dividenden stimmten!
Arbeitsplätze gesichert!
Politik zufrieden!
Keiner hatte Fragen.
Wäre das eine glaubwürdige Version????

Steckbrief

Steckbrief für die Reinemachefrau die die Software geschrieben und in den Umlauf gebracht hat?
Schwachsinn ist so was ,wer die Strucktur dieser Firma kennt weiss, dass es von oben kommt und keiner der Entwickler auch nur ein Pups ohne Erlaubniss macht.Die Produkte werden 1000 fach getestet und geprüft. Also wie in der Politik.Am Ende keine Haftung für Täter der Verbraucher und der Steuerzahler haften.Es war ja unvorhersagbar dass es rauskommt, der wo es entdeckt hat soll ins Gefängnis er hat die Schuld. Hatte er alzheimer ist auch egal im Gesetz heist es unwissenheit schützt vor Strafe nicht ,er hatte den Posten und ist damit Verantwortlich.Die halten die Bürger einfach für dumm und dafür sollte ,wenn es nach Gewissen ging die Strafe verdoppelt werden. Erst wenn der letzte Banker,Aufsichtrat und Politiker für sein krimminelles Verhalten aufkommen muss ,in der Schlange bei Harts im letzten Anzug steht wird es wieder gerechter zugehen in Deutschland.

Mein Tipp an Winterkorn

Jetzt nur keinen Urlaub in den USA planen, kein Shopping-Wochenende in New York. Und nachsehen, welche Inseln in der Karibik und der Südsee zu den USA gehören. Bevor er etwas bucht. Und auch nicht über US-Territorium fliegen. Wenn ein unvorgesehener Zwischenstopp eingelegt werden muss, war es das dann.

Bei seinem Alter und deren Strafenhöhe, kommt er nicht mehr lebend aus einem US-Knast.

Und?

Und wer darf dann so eine Handlung ausbaden? Der Herr Winterkorn bestimmt nicht, den es werden wegen ihm und andere die so unverantwortungslos handeln bestimmt eher Ihren Job los werden. Den wenn VW weniger Aufträge bekommt, dann heißt es wieder mal Arbeitsplätze abbauen?

Letzter Urlaub

Herr Winterkorn sollte mal seinen letzten längerfristigen Urlaub in den USA buchen. In userer Bananenrepublik ist er ja noch Opfer seiner bösen Kunden.

19:05 von pmhannover

Verantwortung

Stimmt das eigentlich? 3.600€ täglich Ruhestandsbezüge?
Naja - immerhin war er ja Verantwortungsträger. Oder? Oder tragen in Wirklichkeit die entlassenen VW-Arbeiter die Verantwortung - die Folgen tragen sie jedenfalls...
Floh de Cologne: "Der Arbeiter heißt Arbeiter, weil er arbeitet. Der Unternehmer heißt Unternehmer, weil er etwas unternimmt. - Würde der Arbeiter etwas unternehmen, müsste der Unternehmer arbeiten!"
Wär' doch was, oder?
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Bisher bleibt die Verantwortung beim Steuerzahler hängen, Rückstellung für "absichtlichen Betrug" sind hier seltsamerweise steuermindernd?
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Strafzettel für Geschwindigkeitsübertetungen sind dagegen keine Betriebsausgaben?
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Und in Verantwortung genommen werden die Arbeitnehmer in Kleinbetrieben, deren Beiträge für Kurzarbeit in den Konzörn gepumpt werden, zur Verlustvermeidung durch absichtlichen Betrug.
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19:11 von dergutmensch

Abgasskandal

Die Abgasvorgabenvorgaben aus der Politik waren technisch nicht zu realisieren.
Die Ingenieure buckelten nach oben und kreierten eine Softwarelösung.
Alle waren glücklich!
Dividenden stimmten!
Arbeitsplätze gesichert!
Politik zufrieden!
Keiner hatte Fragen.
Wäre das eine glaubwürdige Version????
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*
Und warum haben in Deutschland die Betrügereien stattgefunden??
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Wenn die technischen Änderungen angeblich mit Centbeträgen erfolgen können?
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Dafür war hier ja aber auch das Risiko der Haftung geringer.

@pmhannover

"Stimmt das eigentlich? 3.600€ täglich Ruhestandsbezüge?
Naja - immerhin war er ja Verantwortungsträger. Oder? Oder tragen in Wirklichkeit die entlassenen VW-Arbeiter die Verantwortung - die Folgen tragen sie jedenfalls...
Floh de Cologne: "Der Arbeiter heißt Arbeiter, weil er arbeitet. Der Unternehmer heißt Unternehmer, weil er etwas unternimmt. - Würde der Arbeiter etwas unternehmen, müsste der Unternehmer arbeiten!"
Wär' doch was, oder?"

Nein, es sind nur 3.100,- € täglich !
Davon kann man fast nicht leben....
außerdem hat er ja nur...

Geschätztes Privatvermögen von Martin Winterkorn;

Aufgrund der langjährigen Tätigkeit im Management und verschiedener Einnahmequellen ist eine präzise Vermögensabschätzung für Martin Winterkorn schwierig. Magazine wie die Bunte gehen von einem Vermögen im Bereich von 200 Millionen Euro aus. Realistisch ist die Annahme, dass Winterkorn seit 2007 jährlich 10 Millionen seiner Einnahmen netto erhalten konnte und somit ein Privatvermögen von 100 Mille

re von dergutmensch

//Die Abgasvorgabenvorgaben aus der Politik waren technisch nicht zu realisieren.
Die Ingenieure buckelten nach oben und kreierten eine Softwarelösung.
Alle waren glücklich!
Dividenden stimmten!
Arbeitsplätze gesichert!
Politik zufrieden!
Keiner hatte Fragen.
Wäre das eine glaubwürdige Version????//

Re
nein Technisch wäre es möglich gewesen halt teurer und der Gewinn war wichtiger .Bei jedem Auto 100€ gespart x mal Millionen Autos .Das war der Grund.

@tagesschau.de

Es wäre sehr Hilfreich zur Beurteilung des Sachverhaltes zu wissen, wie es mit der persönlichen Haftung von Managern in der BRD aussieht. Winterkorn müsste ja schon wegen Unwissenheit zur Rückzahlung aller Gagen verurteilt werden, die er jemals von VW bekommen hat. Und natürlich auch dazu, zur Wiedergutmachung des Schadens mit persönlicher Arbeit beizutragen.

Denunziert

Es ist doch sehr erschreckend wie heute nicht zuletzt mit Hilfe der Medien Menschen denunziert werden. In seiner Absicht glaubwürdiger wäre dieser Artikel, wenn die Fakten, die am Ende erwähnt werden, nämlich dass es sich bei der Meldung um Aussagen von Kronzeugen handelt, bereits in der Überschrift deutlich würde. Unfassbar wie man hier manipuliert werden soll.

Ja, aber mir glaubt ja keiner.

Klar doch, er wollte die Auto - Nr. 1 weltweit werden, das geht , wie in anderen Bereichen (Politik, Militär, Wissenschaft) auch, nur mit der Brechstange. Schon viele sind dabei abgestürzt. Das Ansinnen ist nicht verwerflich, doch man muß auf dem Teppich bleiben, die Gesetze beachten, und ggf. auch zurückstecken können.

Die Rache des Piech?

Treue Mitarbeiter, kann ich mir vorstellen, werden bis zum obersten Chef gegangen sein, wenn ihnen die die Machenschaften zu unheimlich wurden.
Und als dieser selber von seinen Ämtern geschasst wurde, wußte er seine Rache durch gezielte Informationen zu versüßen; nach meiner Meinung.
Zum Glück läßt nichts sich wirklich geheim halten, in dieser Gemengelage gekränkter Eitelkeiten.
Wir dürfen in dieser Schmuddeloper weiterhin gespannt bleiben...

@um 19:35 von Hermann M.

Es könnte aber auch sein das ein Top Manager den Hals nicht genügend voll bekommt und es wusste, es halt aber dadurch noch mehr Gewinne einfließen konnten? Er wird wohl weniger Probleme bekommen als andere die Ihren Job verlieren werden, wenn es durch diesen Fehler wieder Stellanabbau heißt. Der gute Mann hat bei seinem Verdienst bestimmt schon ausgesorgt und konnte sich das Risiko, vielleicht gar erlauben. Nur einer allein kann aber auch nicht verantwortlich sein, in so einem großen Betrieb, da sollte der Mechanismus von Überprüfungen aber dann um eine ganze Ecke verändert werden.

Abgas

Zu meinem Kommentar vor 3 Minuten,ich bin ein langjähriges Miedglied von ADAC,aber das USA diesen Dieselschwindel an die Öffentlichkeit bringt,frage ich mich, ist der ACAC Politisch gesteurt oder Oder für den Autofahrer???????

Echt?

Es gibt noch Leute die Floh de Cologne kennen? :-)
Echt Sympatisch

19:11 von dergutmensch: Das mag ja in D funktionieren ...

..., aber auch im internationalen Wettbewerb?

Da war man doch lediglich durch den Nimbus der "Deutschen Wertarbeit" geschützt - oder hatte man etwa den Rest der Welt bestochen?

Kann man das überhaupt?

Man musste doch damit rechnen, dass mal jemand an Hand abweichender Messergebnisse die Software analysiert und den Betrug aufdeckt!

Es war also letztlich doch zwangsläufig, dass der Betrug herauskam - das Ganze kann doch nur mit Rationalität in Verbindung gebracht werden, wenn die dadurch erzielten Gewinne weit über den zu erwartenden Strafen und "sonstigen Kosten" lagen.

Was mich erschreckt, ist dass offensichtlich keine Alternative angedacht war: Man dachte wohl, die Diskrepanz mit den Anforderungen des Umweltschutzes (und damit dem Schutz der Gesundheit der Menschen z.B. in Städten) so wie in D mit willfähigen Politikern vertuschen zu können: Man war also letztlich doch sehr provinziell - Und das an der Spitze eines Konzerns, der weltweit verkauft!

DAS erschreckt mich!

Auf die Frage

wusste er was, natürlich ja.
Alles andere wäre sehr verwunderlich bei seiner eigentlichen Perfektion der angeblich sich viel um jeder Detail gekümmert hat.

Er müsste statt des Mitarbeiters in den Knast und das Vermögen eingezogen werden plus Rente aberkennen.
Aber Er war es nicht allein in der Führungsetage.

Gruß

Toll

Solange die Politik, hier Landesregierung Niedersachsen, Mitinhaber von VW ist, wird es keine Aufklärung geben. Da gibt man in Niedersachsen bestimmt sein Ehrenwort für geben.

Sicher wussten die es

Die von oben haben nun mit nichts zu tun, wer es glaubt wird selig.
Das sind doch die ersten die sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, und nun sollen es die "kleinen" gemacht haben.
Das glaubt keiner mehr

Was für eine Frage

Erkennbar bemühen sich Regierung und im Gleichschritt die deutsche Justiz, den VW-Skandal in Deutschland klein zu halten. Natürlich wusste Winterkorn Bescheid. An ein technisches Wunder (der saubere Diesel) konnte man nur den unbedarften Kunden glauben machen. Der Fachmann Winterkorn wusste es besser. Wie auch die Politik längst Bescheid wusste: schließlich registrieren Umweltschützer seit Jahren immer stärkere Luftbelastungen an Straßenkreuzungen, obschon angeblich die Autos immer sauberer werden. In Deutschland herrscht ein Auto-Lügenkartell.

Technisch wäre es möglich gesesen

Alle neuen LKW sind mit SCR-Kats ausgerüstet.
Fast alle PKW mit Speicherkats für NOX. Der SCR Kat wäre ca.: 100-300€ pro Fahrzeug teuerer gewesen.

Wenn man beim SCR-Kat die Einspritzmenge vom AD-Blue richtig dosiert, ist der NOX-Wert fast null. Ich arbeite in der Branche. Da man durch weniger einspritzen auch Geld spart, wird nur soviel eingespritzt, um die aktuellen Grenzwerte einzuhalten, auch bei den aktuellen LKW`s.

Siehe auch:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diesel-pkw-stossen-teils-mehr-sticko…

Keine Balance

Ein normaler Arbeiter mit Durchschnittsgehalt betrügt einen Kunden. Was passiert? Er wird gekündigt und verliert höchstwahrscheinlich noch jegliche Sonderzahlungen, sofern es überhaupt welche gab. Er wird je nachdem sogar fristlos entlassen und sein Arbeitszeugnis für den nächsten Chef, wird wohl nicht unbedingt so nett ausfallen.

Hier wissen und wussten die Manger doch genau was lief.
Sie betrügen sehr viele Kunden! Wer was anderes glaubt, glaubt auch an den Osterhasen.
Verlieren die ihren Job? Verlieren sie ihre Prämien und Sonderzahlungen?
Lügen haben kurze Beine! Es kam raus und nun muss man halt zugeben, was man längst wusste.
Das ist nie schön und das mag keiner. Trotzdem würde man es vom Normalverdiener verlangen, bzw. dem bliebe keine andere Wahl als zu gehen.
Und das Schlimme ist, nun werden Stellen gestrichen und büßen muss es der Normalverdiener, der nichts dafür kann.
Augen auf bei der Berufswahl!

Am 13. Januar 2017 um 19:20 von Boris.1945

" Stimmt das eigentlich? 3.600€ täglich Ruhestandsbezüge?"

Nein 3100 wenn ich den letzten Artikel richtig im Kopf habe.

Gruß

Mr. Quick sagt dazu..

Wie sieht es eigentlich mir den Automobilclubs aus und die ganzen Fachzeitschriften. Ich dachte eventuell hätten die ein oder andere Publikation mal einen Test gemacht und darüber berichtet..?

um 18:57 von barbarossa2

und was aendert es an der Situation ???

19:12 von Baum im Sonnenschein
Sie meinen ihm damit zu helfen oder was ist ihre Einstellung zu diesem Vorgang ?

Unsere Elite

Das ist also unsere Elite. Ob Winterkorn bei VW oder Ackermann bei der Deutschen Bank. Millionen Gehälter, Gewinn durch Betrug, die Zeche zahlen Andere.

Auch ein Grund für die Verdrossenheit im Volk.

Vorsicht Fake-News

Ich bin dafür, dass wir alle den VW-Pförtner für die Abgasaffäre verantwortlich machen und inhaftierten. Denn der hat keine Lobby. Winterkorn kommt glänzend aus der Sache raus und kann weiter altbekannte Spiele spielen. Rückhalt hat er schließlich immer noch in der Politik und Wirtschaft.

ja sicher

er war der chef und nebenbei ingenieur!!

Der liebe Herr Winterkorn

Als detailverliebter Chef wusste er vermutlich schon sehr lange von der Manipulationssoftware. Dafür soll er gerade stehen. Für alle Kraftfahrzeughersteller gilt allerdings, dass, wenn ein vorgegebener Grenzwert erreicht wird, speziell aus dem grünen Umfeld neue - niedrigere Werte vorgegeben werden. Wenn das in Deutschland nicht mehrheitsfähig ist, erfolgen die Reglementierungen über die EU.
Stuttgart z.B. hat die höchste Umweltbelastung in Deutschland aber gleichzeitig die höchste Lebenserwartung der Menschen. Soviel zum Thema.
Zu dem Neidfaktor 3.100 €. In Niedersachsen gibt es die Privatwindradfirma Enercon mit dem Chef Aloys Wobben. Der ist innerhalb kürzester Zeit vom Nobody zum reichsten Niedersachsen (5,8 Mrd US $) geworden oder nehmen wir Herrn Maschmeyer oder Jürgen Großmann. Glaubt etwa irgendwer hier im Forum, dass deren "Rente" niedriger ist. Das ist für mich Medienhetze.

auch wenn

Auch wenn Winterkorn angeblich von nichts hewusst haben sollte, verantwortlich war er trotzdem. Wer sonst.
Dafür bekommt er jetzt Euro 3100 am Tag als Rente von VW.
Nur mein Geld ist es nicht, denn ein VW kommt niemals in meiner Garage. Mit Betrüger möchte ich nichts zu tun haben.

Frei nach Theo Lingen: Das ist ja traurig, traurig, traurig

Erst einmal Floh de Cologne: TOP.. ja ich kenne die auch noch.
Ansonsten kann ich nur den meisten Kommentaren beipflichten. Wenn man als Boss nicht weiß was in seiner Firma passiert ist man definitiv fehl am Platz, man muss schon sehr naiv sein um das "Unwissen" als bare Münze zu nehmen. Diese Leute sollten mindestens alle Boni zurückzahlen und für den kriminellen Betrug in das Gefängnis kommen und nicht Ihre loyalen Mitarbeiter ins Messer laufen lassen. Sich in die Ecke stellen und schämen reicht nicht. Stehen sie zu Ihrer Verantwortung Herr W., wie auch der ganze Aufsichtsrat sich dazu bekennen sollte. Die Verquickung von Politik(Niedersachsen als Anteilseigner, Bundesverkehrministerium) und Wirtschaft erscheint mir doch sehr fragwürdig. Alle regen sich jetzt über Trump auf( ich auch ), aber Deutschland braucht anscheinend auch noch ein paar Nachhilfestunden über die korrekte Verfahrensweise.

20:32 veda3

Super Kommentar. Danke!

@ derKing

Wer auch immer für diesen Schlammassel verantwortlich ist, sollte auch juristisch zur Verantwortung gezogen werden ...

Ist es denn überhaupt gegen das Gesetz? Gegen welches?

die erforderliche Technik gibt es schon lange.

Es wird hier leider immer wieder behauptet, das die Abgaswerte bezüglich NOX Technisch nur schwer eingehalten werden können. Das ist falsch. Mit einem SCR Katalysator ist das Problemlos möglich. Siehe Aktuelle LKW Norm und Messwerte.
Die Technik ist schon uralt.
Sie wurde 1974 erstmalig patentiert und wird hoffentlich bei der nächsten Diesel PKW Generation endlich eingesetzt.

siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Selektive_katalytische_Reduktion
Die Technik kostet aktuelle zwischen 100-300€ je PKW.
Ach ja, der Kunde muß Ad Blue Tanken, und das nicht nur 5l auf 30.000Km
Hier ging es nur ums Geld.
Es regt mich einfach nur auf das die Ings. bei VW aus der Not heraus gehandelt haben sollen. Die wusten genau was Sie taten, und das kam bestimmt von oben.

So etwas läuft nicht an einem Vorstand vorbei.

Herr Winterkorn hatte immer zu verstehen gegeben, dass im Konzern nichts ohne sein Wissen abläuft.

Aus eigener beruflicher Erfahrung weiß ich aber, wie solche brisanten Themen behandelt werden:
Der Vorstand wird von seinen Führungskräften nur mündlich informiert. Wenn Ihm die vorgeschlagene Lösung gefällt wird er sagen: "Machen Sie das, aber wenn's schiefgeht denken Sie daran, ich weiß von nichts". So läuft es immer - der Fisch stinkt halt immer am Kopf zuerst!

@23:43 von Hegi Jagd

Ist korrekt. was aber nicht heißen muß, daß Vorstände (obwohl nur informell involviert) wehen Informationsdefizits straffrei bleiben... denn es gibt (neben Bringschulden Untergeordneter) auch sg. Holchulden fuer wichtige Firmenangelegenheiten (Informationseinforderung) seitens der Firmenleitung im Vorstand und Aufsichtsrat.
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Wer hier eklatant versagt, ist normalerweise nicht nur den Job los, sondern auch alle Privilegien (inklusive Job und Status), dazu geldwerte Verguenstigungen bis hin zu Gehalt, Boni und Altersversorgung - jedenfalls fuer die "unteren" Raenge.
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Ob das jemals auch die "oberen Raenge" betrifft, wird kuenftig in DE eine politisch interessante Frage sein...

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