Ihre Meinung zu: FAQ: Wieso sind Diesel-Pkw dreckiger als Laster?

6. Januar 2017 - 18:54 Uhr

Es ist schwer zu glauben, aber kleine Diesel-Pkw stoßen deutlich mehr Schadstoffe aus als große Busse und Lastwagen. Wie ist so etwas technisch möglich? Und was bedeutet das für die Atemluft in Ballungszentren? Von Martin Gent.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.31579
Durchschnitt: 4.3 (19 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Betrug auf Kosten unser aller Gesundheit?

Dass die Verbrauchsabgaben auf den Prospekten der Automarken nur ein Richtwert ist und in der Realität immer übertroffen wird - geschenkt. Das weiß man als Käufer.

Ganz anders ist es, wenn die Autofirmen dort ABSICHTLICH falsche Angaben gemacht haben sollten, wo es um unsere Gesundheit geht. Denn dann stellt sich sofort die Frage: wäre so ein Verhalten nicht mit Totschlag gleich zu setzen?

Und dann kommt die politische Frage: wie konnte der Verkehrsminister zulassen, dass Leute sterben, weil Autohersteller betrogen?

In jedem Fall: sofort eine höhere Steuer für alle Dreckschleudern. Und Konsequenzen für die Verantwortlichen. Auch wenn die Autoindustrie stöhnt. Leben sollten noch immer mehr wert sein, oder Regierung?

Enormer Kundenbetrug

Falls dieser Artikel stimmt , wäre das ein enormer Betrug für Kunden und Schaden für die Natur und Image dieser Unternehmen.

Wie wir unsere Regierung kennen wird das alles beschönigt und runtergespielt.

Märchenstunde

Tut mit leid, aber ich hatte in dem Abschnitt „Wieso haben PKW und LKW unterschiedliche Emissionen?“ eine Erklärung der technischen Fakten erwartet – die wird hier gar nicht geliefert. Unterschiedliche Messmodalitäten erklären gar nichts, klar ist, dass ich dann verschiedene Ergebnisse bekomme. Das heißt nicht mehr oder weniger Schadstoff, denn das Abgasergebnis kann so gar nicht verglichen werden.
Erst Dieselfahrzeuge miesmachen, dann die Steuern erhöhen, dann eine Verschrottungsprämie zahlen und die Bürger zum Kauf neuer KFZ bewegen. Der VW-Absatz im Ausland ist eingebrochen, die Autoindustrie braucht neue Kunden. Intensive Lobbyarbeit?

die Politik verhöhnt die Bürger

hohe Schadstoffwerte in der Luft sind von unseren Politikern ja regelrecht gewollt.

Ich selbst bin ein Gegner der populistischen Parteien,
muss aber ein gewisses Verständnis für die Mitmenschen aufbringen, die von den etablierten Politikern auf solche Weise betrogen werden und nur noch Ohnmacht fühlen können und dann AFD usw, wählen.

Gruß Kurt(imwald)

Feindbild gehtt verlore?

Wahrscheinlich weil bei gewerblicher Nutzung die Belastung durch unsere Politiker nicht hoch genug sein können.
*
Wie bei der Maut, da müssen auch die Speckgürtel-Stauverursacher in den Ballungszentren entlastet werden.
*
Bei einer falschen Überlastgenehmigung, keine technische Überladung, wird stillgelegt.
*
Getürkte Abgaswerte bei PKW bleiben zulassungstechnisch ungeahndet.
*
Da passt diese Meldung überhaupt nicht zur generellen ideologischen Diskussion?

Fahrverbote

Es wird höchste Zeit für Fahrverbote in den Zentren der Großstädte. Ich habe jedenfalls keine Lust, mir meine Gesundheit vom Jahr für Jahr zunehmenden Autoverkehr ruinieren zu lassen. Bürgermeister, handelt gefälligst!!

Bitte alle Fakten

Es gibt doch längst sehr differenzierte Messungen, z.B. von der Auto Motor und Sport, die zeigen, dass es unter den PKW große Unterschiede gibt.
Dabei schneiden interessanter Weise vor allem die EURO 6-Fahrzeuge des VW-Konzerns im realen Fahrbetrieb sehr gut ab, während z.B. Franzosen und Italiener massiv nach oben abweichen.
Hier zu behaupten, alle PKW würden nach oben abweichen, ist schlicht falsch.

@ 18:06 von Mediendienst

"In jedem Fall: sofort eine höhere Steuer für alle Dreckschleudern. "
#
Warum sollte ich bitte höhere Steuern bezahlen?
Ich besitze ein Fahrzeug welches mit gewissen Verbrauchs und Immisionswerten beworben wurde.
Stimmen diese nicht ist es nicht mein Verschulden.
Also warum bitten sie mich zur Kasse?
Wenden sie sich an die Hersteller, die Kunden mit falschen Aussagen locken oder sogar Erwiesenermaßen Betrug begangen haben bzw bis heute ihre Fahrzeuge nicht nachgebessert haben.
Auch das KBA und den Bundesverkehrsminister dürfen sie gerne als Schuldige mit anführen.
Die Millionen Kunden wurden getäuscht bzw betrogen und diese nun zum Schadenersatz heranzuziehen ist einfach nur daneben.

Medien, weiter so!

Weiter so in den Medien, der Diesel soll mit aller Gewalt verdrängt werden. Nächste Meldung: Diesel Pkw dreckiger als Kreuzfahrtschiffe und Flugzeuge!
Wenn dann Millionen von Arbeitsplätzen zerstört sind können wir uns in aller Ruhe um die Entsorgung des Giftmülls der Batterien von E-Autos kümmern.

Wenn man das alles

bekannt ist und man auch weiß wie es verhindert werden kann, dann verstehe ich nicht warum es nicht eingesetzt wird.
Die Erkenntnisse sind doch nicht neu bei den Herstellern, und die Staatlichen Stellen haben auch davon gewusst.

Also wo liegt dann noch das Problem ?.
Einfach einsetzen und machen, reale Verbrauch angeben und dann kann jeder selber entscheiden was er persönlich möchte.

Gruß

Warum ?

Die Antwort ist ganz einfach... weil man Geld benötigt und nun unter dem Deckmänntelchen "Umweltschutz" nach neuen Einnahmequellen sucht... siehe Mehrwertsteuer für Fleisch/Milchprodukte... nun eben Dieselfahrzeuge... morgen vielleicht eine Zusatzabgabe auf Abwasser (die Kläranlagen haben wohl keine Methanfilteranlagen)... ich dachte dieses Pferd ist inzwischen tot... aber man hat wohl noch keine neuen Panikmache-in-Geld-umwandel-Themen gefunden...

Langsam wird es lächerlich

Für was haben wir eigentlich zwei Ministerien, wenn nicht sogar drei, deren job es ist sich damit zu beschäftigen?
Wie kann es sein, dass auch Jahre nach dem Abgsasskandal noch immer unzureichende Grenzwerte und veraltete Gesetze gelten, die offenbar Schadstoffe in einem Gesundheitsgefährdenden Maß zulassen?
Und viel schlimmer, warum ist diese Gesundheitsgefährdung noch immer steuerlich bevorzugt?
Da sind doch mal mindestens das Verkehrs- das Umwelt- und das Gesundheitsministerium kollektiv am wegsehen. Und wenn sie auch über ein Jahr nach einem großen Skandal noch immer wegsehen und ihren Job nicht machen, dann wird es Zeit für jemanden der etwas von seinem Job versteht!

Äpfel mit Birnen

Auch der Beitrag bringt kaum Klarheiten- ja, die Kontrollen bei LKW sind anders und genauer- dies betrifft jedoch nur Neuzulassungen und inländische LKW. Die unzähligen ausländischen LKW, wie Deutschland als Transitland nutzen, sind hiervon ausgenommen, sind oft deutlich älterer Bauart besonders in Ost- und Südeuropa/Türkei und stoßen meist ungefiltert immense Schadstoffwolken in die Luft und unterliegen nicht unserer Gesetzgebung (und stellen zudem ein erhebliches Sicherheitsproblem dar, wie bei Stichproben immer wieder festgestellt). Hier ist die LKW- Maut angesichts der Umwelt- und Folgekosten noch viel zu gering. Auch ausländischen PKW würden durch strengere Auflagen bei uns kaum beizukommen sein (und für solche Langstrecken werde ja oft ältere dieselfahrzeuge verwendet bei Besitzern aus östlichen Staaten) Hier könnten nur Eu-Reglungen und die PKW Maut als sinnvolles und überfälliges Regulativ helfen, die Anzahl auch ausländischer Dreckschleudern zu senken im Sinne des Umweltschutz

Der einseitige Blick, nur den Diesel im Visier

.. und wie sieht das mit den diversen Fahrleistungen aus?

2016 waren es bei LKWs in D 68,6 Mrd.KM. 1970 nur 26,4.

Die Bahn schon lange im Abseits!

Kein Supermarkt wird mit Pferdekutschen beliefert. Wo bleibt der realistische Vergleich mit konkreten Daten. Fokussieren in postfaktischen Zeiten, da läuten die Alarmglocken. Fragwürdige EE-Förderung durch die Hintertüre.

Busse sind im Nahverkehr nicht wegzudenken. Der Fernverkehr nimmt zu. Über 50.000 Taxis, davon ein Großteil Diesel, sind täglich unterwegs.

Behörden haben die PKW zugelassen. Der Bürger darf sich darauf verlassen! Fahrverbote enteignen schon jetzt! Wo bleibt die Entschädigung =GG - ein Fall für die Gerichte!

Die Süddeutsche: Der Dreck vom Fest
4000 Tonnen Feinstaub setzte das Silvester-Feuerwerk in D frei – fast so viel, wie der gesamte Straßenverkehr in zwei Monaten produziert. Was ist mit den Motorrädern, Lärm ist auch gesundheitsschädlich. Ungefilderte Einzelöfen. usw. usf. Visier aufklappen, es gibt noch mehr!

@ 18:15 von c.schroeder

"Tut mit leid, aber ich hatte in dem Abschnitt „Wieso haben PKW und LKW unterschiedliche Emissionen?“ eine Erklärung der technischen Fakten erwartet – die wird hier gar nicht geliefert"

Die von Ihnen vermisste Erklärung wird gleich am Anfang des (herunterladbaren) Filmes sehr kompetent geboten: Danach hatte ich an den etwas unübersichtlichen Texten kein Interesse mehr.

Abgase, beißender Qualm und schädliche Rauchgase

Hier hat aber jemand (oder sogar eine ganze Expertenkommission?) lange und scharf nachgedacht, bevor uns diese wenig überzeugende Erklärung serviert wurde. Wie unterscheidet sich die Abgasreinigung bei LKW und PKW? Sie schreiben selbst: Im Prinzip gar nicht. Ausschlaggebend sind die Einstellung und die Betriebstemperatur des Motors, und diese ist bei Kurzstreckenfahrten eben niedriger, so dass die Abgasreinigung noch nicht greift.
Abgase machen krank und verpesten unsere Atemluft, aber der Körper leidet ebenso unter den giftigen Rauchgasen, die aus den „gemütlichen“ Öfen grüner Mitbürger entweichen, wenn sie Holz aus den Wäldern des Baltikums verbrennen. Oder Pelletheizungen damit füttern.Wann werden endlich die unsäglich stinkenden Kaminöfen verboten, die zwischen Oktober und März ungefiltert beißenden Qualm in die Luft in den Städten blasen?

Diesel PKWs haben eine starke Lobby in DE, deshalb...

... ist es so, dass es unterschiedliche Meßverfahren zwischen Diesel LKW und PKW gibt. Es gibt einen einzigen technischen Fakt, der den Unterschied leicht erklärt:
Die Hersteller ("Blue Motion" & Co) benutzen zwar auch eine Harnstofflösung für die PKWs, aber da hier laschere Kontrollen und Vorgaben existieren, eben viel weniger als beim LKW - daher auch die höheren Werte bei den PKWs.
Ein Schelm wer dabei denkt, dass die Politik kein Interesse an schärfere Kontrollen und Grenzwerte hat.

Mit aller Vorgehensweise

ist zu beachten, dass ein Algorithmus auch durch Schadstoffe belastet werden kann, indem er expotentiell sich selbst aufbaut, dass heißt, wie mit dem Setzen eines Trojaners. Das von den Ingenieuren gesetzte Softwareprogramm hat sich also selbständig gemacht und damit auch den Stickoxidausstausch ermöglicht, damit konnten die Ausstoßwerte nicht eingehalten werden beim inbetriebnehmen der Fahrzeuge.
Die Gesundheitsschädigung kann nur vom Algorithmus ausgegangen sein und von niemand anderem.

Der Vergleich hinkt.

Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass bei den LKW der Euro V Norm der tatsächliche Stickoxidausstoß im Schnitt um das 9-fache höher liegt als der tatsächliche Stickoxidausstoß bei PKW mit Euro 6 Norm.
Dieser Vergleich bezieht sich also nur auf die neusten LKW-Modelle, eben die mit Euro VI Norm.

Die überwiegende Mehrzahl der in Deutschland fahrenden LKW sind nach wie vor ganz üble NOx-Schleudern.

Einen Punkt finde ich besonders erwähnenswert:
Die drei Diesel-PKW, bei denen der tatsächliche NOx-Ausstoß die Euro 6 Norm auch wirklich einhält, also unter 80mg/km liegt, sind der Audi A3 2.0l, der VW Passat 2.0l und der VW Touran 2.0l.

(Nachzulesen gibt es das alles hier, falls das jemanden interessiert:
http://www.theicct.org/nox-europe-hdv-ldv-comparison-jan2017 , dort das PDF-Dokument downloaden)

Was ist Dreck, was sind Schadstoffe?

Pkw dreckiger als Laster. Es ist schwer zu glauben, aber kleine Diesel-Pkw stoßen deutlich mehr Schadstoffe aus als große Busse und Lastwagen. Wie ist so etwas technisch möglich? Und was bedeutet das für die Atemluft in Ballungszentren?

Das ist nicht zu glauben, weil das so Nonsens ist. Nonsens-"Forschungsergebnisse" gibt es bald wie Sand am Meer. Ein italienisches Forschungsteam konnte letztes Jahr in einem Experiment nachweisen, dass zwei Zigaretten mehr Feinstaub produzieren als ein LKW. Was ist die Schlussfolgerung daraus, der praktische Nutzen für die Menschheit?

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4722733/

Auto, Zucker, Salz, Fleisch ... alles gesundheitsschädlich, trotzdem werden die Menschen immer älter.

Nur "Diesel PKWs"?!

"Ein Schelm wer dabei denkt, dass die Politik kein Interesse an schärfere Kontrollen und Grenzwerte hat."

Welche Interessen, welche Politik(er)? Hier ist eher die ideologische Fraktion und Lobby der EE-Freaks & Co. aktiv. Mit PV- und Wind hat man schon zig-Milliarden an Subventionen zu Lasten der Bürger und Verbraucher generiert. Jetzt ist der Individualverkehr im Visier. Nach dem Diesel ist der Benziner dran und es geht weiter. Blattsalat und Fußverkehr; für Privilegierte vielleicht noch ein Pedelec oder Elektroscooter.

Fortschritt geht anders! Permanent, niemals mit der Brechstange!

Wenn bei den PKWs so lasche Bestimmungen gelten ...

... dann riecht das nach "auf Wunsch der Konzerne". Das Ganze hat eine politische Dimension. Die Regierung und zumindest Dobrindt ist mitverantwortlich.

Definiere "Dreckig"

1. Es gibt kein Sauberes Automobil.
Das geht schon los beim Reifenabrieb, Betriebsflüssigkeiten, Herstellungsaufwand usw.

2. Es kommt nicht nur CO2 und NOx aus dem Auspuff, sondern auch Ruß, SO2 und unverbrannte Kohlenwasserstoffe.

3. Die Betriebsstoffe welche den NOx-Ausstoß senken(Harnstoff) müssen hergestellt und transportiert werden, weshalb der Wirkungsgrad des Gesamtsystems sinkt.

Wenn man das alles zusammennimmt kann mir keiner Erzählen das ein LkW sauberer betrieben werden kann als ein PkW egal welcher Betriebsstoff verwendet wird.

Sogesehen ist der Artikel und die darin befindliche Behauptung Irreführend.

"Wieso sind Diesel-Pkw dreckiger als Laster?"

Das ist keine Frage, sondern eine Behauptung und sie ist faktisch nicht richtig.

Man kann es schon nicht mehr hören...

Jede Woche wird "eine neue Sau durchs Dorf getrieben" um den Diesel zu diskreditieren. Und natürlich kommt dies immer von irgendwelchen dubiosen Instituten oder "Experten" die vermutlich irgendwie mit Umweltverbänden, Grünen usw. zusammenhängen.

Ich glaube so langsam, dass der verborgene SInn dahinter entweder die Profilierungssucht der Grünen ist, die ja einen großen Einfluss auf diese Stellen hat; oder man möchte die 14 Mio. Dieselfahrer weichkochen damit sie letzendlich mit der zu erwartenden Steuererhöhung glücklich sind und man ihnen das Auto nicht komplett stillgelegt hat.

Es ist ein erbärmliches Spiel, wie hier die Bürger manipuliert werden.

Das Problem sind sicherlich

Das Problem sind sicherlich auch die Autos selber, denn ... in den letzten Jahren haben wir doch immer schwerer und schwerere Autos bekommen. Während früher (1987) ein Passat noch etwa 1000 kg wog, ist heutzutage ein Golf (kleiner als der Passat) wesentlich schwerer als dies.

Warum?
Einfache Antwort, Teil 1: Weil man in die Autos immer mehr und mehr "Gadgets" reinpackt, denn jedes "Extra" erhöht den Verkaufspreis und damit den Gewinn.

Einfache Antwort, Teil 2: Die Autokonzerne vermarkten ihre Modelle hauptsächlich über die Leistung ... und das bedeutet größere Motoren und höhere Höchstgeschwindigkeit. Auch das macht das Auto schwerer.

Einfache Antwort, Teil 3: Trotz des bislang schon erhöhten Gewichts kommt noch mehr drauf, denn um beim (völlig idiotischen) NCAP-Test gut abzuschneiden, braucht man mehr Masse für die Karosserie und Steifigkeit. Da die Autos auch schneller sind muß wesentlich mehr kinetische Energie abgefangen werden: E ~ m * v² und das bedeutet VIEL BLECH!

Was für eine Heuchelei

Nach jährlich 35000 km pro Jahr, Autobahn und Stadt, sehe ich jeden Tag wie völlig es egal ist, wer wo und wann bei den Abgaswerten betrügt. Denn, wir sind ja in Deutschland, dem deutschen Autofahrer ist es völlig egal. Da wird mit dem 2 Tonnen SUV von einer Ampel, bei erlaubten 50km/h, bis zur nächsten mit weit über 60km/h gebrettert um dann noch länger an der Ampel stehen zu können. Da wird vor dem Blitzer auf die erlaubte Geschwindigkeit abgebremst um dann nach dem Blitzer wieder kräftig zu beschleunigen. Die Autobauer sind die gleichen Menschen, welche tagtäglich sich einen feuchten um die Verkehrsregeln kümmern. Also immer schön weiter heucheln und darauf hoffen, dass nicht eigene Familienmitglieder oder Freunde aufs eigene Auto klatschen, wenn mal wieder durch die 30er Zone vor Kindergärten und Schulen mit 45km/h gebretter wird. Der Abgasdreck vergiftet auch eure Familie, doch daran will man nicht denken beim brettern von Ampel zu Ampel. Immer schön die Schuld bei anderen suchen

Luftverpestung, das geht auch ohne Diesel

In Bremen gibt es die Umweltzone und Fahrverbotszonen für "Dreckschleudern". Erfolg: Abwanderung von Firmen, die von Dieselfahrzeugen, auch aus osteuropäischen Ländern, beliefert werden. Verlagerung der emissionsträchtigen Logistik- /Gewerbezonen in die umliegenden Gemeinden. Aussterben der Innenstadt. Pleiten im Einzelhandel.Gebracht hat das mehr Arbeitslosigkeit, sonst nichts, die Feinstaubbelastung ist so hoch wie vorher. Bei feucht-nebliger Wetterlage, steht der Qualm aus Retro-Holzöfen über der Stadt, zieht nicht ab und dringt durch alle Ritzen. Ob und wieviel Feinstaub bei der Holz-Verfeuerung entsteht, weiß ich nicht, auf jeden Fall entstehen bei niedrigen Temperaturen aber giftige Rauchgase. Die gehen ungefiltert in die Luft. Verpestung geht auch ohne Diesel.

Scheinwelt

Auch dieser Skandal zeigt mal wieder, wie verlogen der so genannte Kampf gegen den Klimawandel eigentlich ist.

Gut ist, woran die Wirtschaft kräftig verdient. Es ist schon erstaunlich, wie man es geschafft hat, Luft quasi zu besteuern. Und der Steuerzahler meint dann auch noch, er tue Gutes.

Eine geruhsame Nacht, Deutschland!

Das ist eigentlich leicht zu erklären.

Je grösser der Motor, desto mehr Drehmoment (Kraft) und desto weniger Drehzahl für eine bestimmte Leistung.

Geringere Drehzahl bedeutet, dass für die Verbrennung mehr Zeit ist. Und dass die Abgasreinigung gleichmässiger verläuft.

Dass die Experten, die diese "Sensation" herausgefunden haben, in den USA verwurzelt sind, erklärt so manches.

Ich habe selbst schon DeNox Anlagen (SNCR) entworfen und in Betrieb genommen - allerdings in Kraftwerken mit stetiger Verbrennung ohne die extreme Pulsation eines Verbrennungsmotors. Das ist schon knifflig genug. Die vergleichsweise geringen Abgasmengen eines PKW Motors mit hoher Pulsation genau im Richtigen Temperaturfenster zu treffen ist wirklich nicht leicht.

Der Diesel wird verboten werden, aber nicht wegen seiner Abgase sondern weil er ohne grosse Probleme mit Pflanzenöl betrieben werden kann.

DAS ist das eigentliche Problem.

um 18:15 von c.schroeder

Vielleicht sollten Sie den Artikel nochmals lesen. Durch die strengeren Messungsmodalitäten bei LKW und Bus auch im Regelbetrieb haben die Hersteller so gut wie keine Möglichkeit durch Manipulation die Anforderungen von Euro VI zu umgehen. Bei PKW ist dies auch weiterhin ein leichtes. Das spart vor allem Kosten für die Hersteller ist aber Betrug am Kunden, der gutgläubig ein "sauberes" Produkt beziehen möchte und Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung. Letztlich reden wir hier von staatlich toleriertem Betrug und Körperverletzung im schlimmsten Falle mit Todesfolge.

@ricosi64

Naja man KÖNNTE ja einen "Hybrid-Antrieb" entwickeln, der aus einem Diesel für die "Grundlast" und Elektromotoren für die Spitzenlast besteht. Damit ließe sich das Problem der Schwankungen minimieren.

Dummerweise aber hat VW als einziges "sauberes" Konzept NUR den reinen Elektroantrieb im Angebot (und das ist noch schmutziger, wenn man alles bedenkt). Eine weitere Fehlleistung aus Wolfsburg ... der unsere VW-beeinflussten Politiker natürlich nicht widersprechen. Das konnten wir ja vor ein paar Monaten erleben, als das "Deutschland wird Elektromobil"-Konzept vorgestellt wurde. Ich sage bewusst "vorgestellt" und nicht "angedacht", denn denken tut von unseren Politikern keiner so richtig.

Berechnungsschwachsinn

Es ist schon erschreckend, dass hier ausschließlich auf den Schadstoff NOx abgestellt wird.
An Ressourcenoptimierung, also geringen Verbrauch, CO und CO2 denkt aber scheinbar niemand; würde sich ja auch in so einem Artikel nicht gut machen.
Es ist noch gar nicht so lange her, da wollte uns die (GRÜNE) Politik motivieren unbedingt dieselbetriebene Fahrzeuge zu kaufen, genau wie Energiesparlampen und ähnliches mehr.
Heute wird man als größte Umweltsau hingestellt, wenn man noch mit Leuchtstoffröhren leuchtet oder Diesel verbrennt.
Spannenderweise schreien aber heute dieselben Gruppierungen wie damals, nur auf der anderen Seite.
Jeder Vorteil (hier weniger CO) hat auch irgendeinen Nachteil (hier mehr NOx), und es wäre gut mal vorher genauer zu recherchieren, was ich im Übrigen als Job der Medien betrachte, die heute aber wohl nur noch politisch korrektes schreiben.

Normal?

Jahrelang Gesetze für Betrüger ,die nicht die Entsprechende Technik aus Gewinnsucht verbaut haben da eine Betrugssoftware billiger war.Jetzt Gesete für Betrüger gegen den Betrogenen Käufer,dass er sein Auto billig nach Afrika schicken muss,da es dort weniger Schadstoff hat und sich hier ein neues Kaufen muss ,damit Betrüger wieder Gewinne machen. Komische Politik früher wurden die Betrüger bestraft.Merkel Gabriel Danke für eure Politik der ....

Um was geht es eigentlich?

Um was geht es eigentlich? Wieso kommen alle diese “Neuigkeiten“ ausgerechnet aus den USA? Irgendwie geht es bei den Meldungen meiner Meinung nicht um Umweltschutz sondern um Politik, und zwar um Wirtschaftspolitik.

"Es ist schwer zu glauben, aber kleine Diesel-Pkw stoßen deutlich mehr Schadstoffe aus als große Busse und Lastwagen. Wie ist so etwas technisch möglich? Und was bedeutet das für die Atemluft in Ballungszentren?"

Schwer zu glauben, naja, nicht so ganz. Es wird einfach klar, was die Politik hier auf dem Silbertablett serviert. Nämlich Geld gegen (unsere) Gesundheit.
Die Frage, ob es technisch möglich ist, stellt sich nicht.
Die Frage muss lauten: Wer zur Hölle hat den Freifahrtschein für die Auto-Verbrennungsmotor-Lobby gegeben, die solche Werte zulässt?
Dass die Messverfahren für den Allerwertesten sind, ist lange bekannt. Insbesondere den politischen Entscheidern.
Die eigentliche Frechheit ist, dass noch nicht mal jemand dafür zur Verantwortung gezogen wird, bzw. werden kann.
Die Kinder und deren Asthma, Lungenkrebs, etc. werden es der Politik danken. Nicht!

@OlliH

Es gibt schädliche Dinge die NICHT stinken.

Ein nicht genannter Grund

warum LKW- und Busmotoren weniger Stickoxide ausstoßen als PKWs dürfte auch sein, daß diese auf Langstreckenbetrieb getrimmt sind. Während PKWs oft nur wenige km fahren und dann wieder abgestellt werden, ist ein Bus den ganzen Tag unterwegs, mit einigen wenigen Unterbrechungen, ein LKW fährt einige hundert km am Stück mit nahezu gleichbleibender Drehzahl. Die Motoren bleiben dabei durchweg warm, man muß nicht groß Rücksicht nehmen auf kalte Motoren oder Katalysatoren bei der Abgasreinigung, was das gesamte System vereinfacht und offensichtlich auch wirkungsvoller macht.

Es dürfte nicht ganz einfach sein, dies auf PKWs technisch zu übertragen - die Bedingungen sind doch sehr unterschiedlich.

18:39 von Klaus1963

//Also warum bitten sie mich zur Kasse?
Wenden sie sich an die Hersteller, die Kunden mit falschen Aussagen locken oder sogar Erwiesenermaßen Betrug begangen haben bzw bis heute ihre Fahrzeuge nicht nachgebessert haben.
Auch das KBA und den Bundesverkehrsminister dürfen sie gerne als Schuldige mit anführen.
Die Millionen Kunden wurden getäuscht bzw betrogen und diese nun zum Schadenersatz heranzuziehen ist einfach nur daneben.//
Re es wird so ausgehen,must dir ein neuen VW kaufen hat auch VW noch was und der Staat die Steuer.Alle Glücklich.
Was anderes ist von der fähigen Politik nicht zu erwarten ,ist und bleibt halt ein...

Investigativer Journalismus ist gefragt.

Spätestens jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, dass die Recherchenetzwerke der Medien mal investigativ die Kontobewegungen der involvierten Politiker der letzten 10-20 Jahre überprüft. Oder die weiteren Karrieren dieser Leute.

Darstellung: