Ihre Meinung zu: Wien will Bündnis gegen Pkw-Maut schmieden

31. Dezember 2016 - 8:47 Uhr

Die deutschen Nachbarn bleiben in ihrem Widerstand gegen die Pkw-Maut beharrlich: Österreich will sich mit den Niederlanden und Belgien koordinieren. Auch eine Klage vor dem EuGH sei nicht ausgeschlossen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.642855
Durchschnitt: 2.6 (14 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Gleiches Recht für alle

Dann sollte Österreich seine Maut aber auch abschaffen.

PKW Maut

Ist doch ganz Einfach !
Mülltonne auf, alle Unterlagen des Mautgesetzes reinwerfen, und auf die Müllabfuhr warten .

Nur zu liebe Nachbarn

Autobahnen werden in der EU unterschiedlich finanziert. In D sind sie steuerfinanziert. Es ist nun so, dass der Nutzer eines hier zugelassenen KFZ im Ausland für die Nutzung zur Kasse gebeten wird, umgekehrt nicht! Gerade in Österreich wird seit Jahren kräftig kassiert.

Ein Europa ohne Grenzen und ohne Wegezoll wäre toll! Wer hat mit dem Wegezoll angefangen?! Wenn auf die eine oder andere Art kassiert wird ist das auch hierzulande als Beitrag zur Infrastruktur gerechtfertigt.

Deutschland ist ein Transitland mit dem größten Autobahnnetz. Es ist nur recht und billig, dass hier für die Nutzung auch ein Beitrag erhoben wird.

Die Österreicher können gerne ein Bündnis schmieden und vor dem EuGH klagen. Dann kommen die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle auf den Tisch und ob der deutsche Steuerzahler (ua.KFZ-Steuer) im Gegensatz zum Nachbarland die Straßen hierzulande alleine finanzieren muss. Der deutsche Steuerzahler ist in diesem Spiel der eigentlich Diskriminierte, seit Jahren!

Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben

Ich wünsche den Österreichern bei ihrem Vorhaben recht viel Erfolg. Denn es glaubt ja wohl niemand ernsthaft daran, das die Pkw-Maut für uns in Deutschland kostenneutral bleibt.

Wenn eine Stammtischpartei EU Politik macht

Die CDU muß endlich Bundesweit antreten.
Es kann nicht sein, das eine CSU erpesserisch
mehr Einfluß als die anderen Bundesländern
bei der Bundesgesetzgebung hat.

Wie steht es denn mit der

Wie steht es denn mit der Maut in Österreich? Die machen genau das,was sie der deutschen Regierung vorwerfen,wenn ich mich recht erinnere. Wieso bringt die TS oder irgendwer im ÖR nicht mal einen ganz sachlichen Beitrag darüber,wie Austria die Maut und deren Bezahlung inklusive KFZ Steuer organisiert hat.
Ich kann mich nicht erinnern,eine derartige Reportage gesehen bzw gelesen zu haben.Muss halt mal Googlen

Österreich ... die Lösung ist doch ganz einfach

Wie wärs denn, wenn man in Österreich und den anderen Meckerländern die Maut für deutsche Autofahrer abschaffen täte?
Dann wäre da wieder eine Art Gleichstand vorhanden und eine Beteiligung ausländischer Fahrzeuge an der Finanzierung der bundesdeutschen Straßen wäre nicht so einfach zu rechtfertigen.

Die Österreicher...

...sollten da mal lieber ganz still sein. Wir bezahlen jetzt schon seit Jahren deren Maut. Wird Zeit, dass da was zurückkommt. Und was die Kontrolen angeht: Auch in Österreich werden vornehmlich die ausländischen Fahrer kontrolliert. Also mal nicht so scheinheilig.

Was die Benelux-Staaten angeht: Na klar tun die sich mit den Österreichern zusammen. Für viele ist Deutschland ja nur Transitland auf dem Weg in den Skiurlaub nach Austria oder im Sommer nach Italien oder Kroatien. Ich sehe nicht, warum wir, damit Österreich an den Skiurlaubern - auch mit der Maut! - verdient, kostenlose Autobahnen zur Verfügung stellen sollen...

Und was der Gewinn durch die Maut angeht: Selbst wenns nur 1000 Euro unterm Strich wären, dann wäre es ein Gewinn. Und wenn Sie zweifeln, dass viele Ausländer auf unseren Autobahnen fahren, dann kommen Sie mal nach Passau und zählen die Autos. Und: Schauen Sie sich den Zustand der A3 an!

Das kommt vom CSU Populismus

Es wird letztenldich kommen wie es kommen muss. Viele Bürger sind auf den Retour-Kutsche Populismus der CSU, namentlich Herr Dobrindt, hereingefallen. Alles nur um es den anderen zu zeigen. Wie so oft im Leben geht das schief.

Ich verweise auf die Berichte vor vielen Monaten, am Anfang der Maut Debatte, das das Verkehrsministerium so oder so vorhatte die innerdeutsche Befreiung der KFZ-Steuer, respektive Verrechnung, nach zwei Jahren abzusenken und dann aufzulösen. Das heißt das man nie richtig vorhatte den deutschen Autofahrer für immer durch Verrechnung MAUT/KFZ-Steuer keine Mehrkosten zuzumuten.

Ich als Bayer bin zutiefst betroffen wie ein Großteil der Bevölkerung immer wieder auf diesen Populismus und dem Motte "Den anderen zeigen wir" hereinfällt. Letztendlich zahlen dann alle drauf.

Man muß sich nur den Aufwand durchrechnen, es wird nichts übrig bleiben, ausser Bürokratie.

Ähnlich geht es mit der Forderung nach mehr Polizei. Die Folgekosten durch Pensionen sind später immens.

Danke Österreich

Diese CSU Zwangsabgabe gehört in Ablage P. Es ist nicht einzusehen warum ein deutscher Autofahrer eine Jahresvignette kaufen muss auch wenn er vielleicht nur ein oder zweimal im Jahr die Autobahn benutzt. Ein System wie in Frankreich - kilometerabhängige Benutzungsgebühr - ist die gerechteste Lösung wenn denn unbedingt eine Maut her muss.

Es ist auch verwunderlich warum bisher noch keine Stimmen in Deutschland laut geworden sind bezüglich der Diskreminierung deutscher Autofahrer. Der deutsche bezahlt für die Nutzung aller Straßen in Deutschland. Der "Ausländer" hingegen nur wenn er die Autobahn oder einige ausgewählte Bundesstraßen benutzt. Wo bleibt der Aufschrei über diese Ungleichbehandlung und die entsprechende Klage?

Bündnis gegen deutsche Maut

Österreich ist ja genau das richtige Land, welches hier Einspruch erhebt.
Zum Einen muss man ihr Pickerl kaufen und an fast jedem Loch zahlst man auch nochmal zusätzlich:-(

Auch ich bin gegen die Maut,

Auch ich bin gegen die Maut, aber wie wäre es wenn alle Staaten in der EU die Maut abschaffen würden statt dass die die die Maut schon haben sich beklagen?

Aber das wäre ja etwas Gutes für die Bürger und das geht ja gaaar nicht.

Umgekehrter Weg

Besser wäre doch der umgekehrte, europäische Weg: Abbau aller Mautsysteme in Europa! Zumindest dort für Bürger der Länder freie Fahrte, in denen keine Maut erhoben wird.
Die Maut läuft doch auf Behinderung hinaus und widerspricht der Freizügigkeit in Europa.

Eine glatte Diskriminierung

Die PKW-Maut wird so nicht durchkommen. Die Argumente sind bekannt. Wenn diese Diskriminierung durchkommt, sind Tuer und Tor in Europa fuer saemtliche andere Gelegenheiten und Maerkte gegeben. Fuer die Kritiker an meiner Kritik, in Holland gibt es keine Maut. Frei sein, Frei bleiben !

Ach ja

wenns um liebe Geld geht,da werden die Nachbarländer auf einmal wach.Aber sonst ist doch den meisten egal,ob sich ihr Land an die EU-Regel halten.Wo muß der Deutsche Autofahrer eigendlich keine Maut bezahlen?Ich bin ehrlich,ich weiß es nicht.
Habe auch schon geschaut im Netz.Aber da ist doch kein Land mehr ohne Maut.

Die Maut führt nicht zu einer

Die Maut führt nicht zu einer Diskriminierung von Ausländern, sondern beendet die Diskriminierung der Deutschen.

Und genau genommen von Menschen die in Dt. ihr Auto zugelassen haben; die Staatsbürgerschaft hat damit doch nichts zu tun.

Die Maut in ihrer jetzigen Form

ist immer noch EU- rechtswidrig, da deutsche Autofahrer immer noch über die PKW- Steuer eine Rückerstattung bekommen. Völlig konform mit der EU- Gesetzgebung wird die Maut erst, wenn sie für alle deutschen Autobesitzer eine Art Zusatzsteuer wird.
Das hätte man als Bundesverkehrsminister eigentlich schon vorher wissen können und wissen müssen!

Es spricht ja nichts dagegen, eine EU- rechtskonforme Maut einzuführen. Betrag für Maut X-Sowieso, dafür dann die PKW-Steuer abschaffen. Aber das wollen unsere Herrschaften ja nicht, da die andere Steuer viel mehr einbringt. In dem Zusammenhang noch einmal die dumme Frage, warum die neuen und "emissionsärmeren" Kraftfahrzeuge bei dem jetzigen Maut- Kompromiss stärker als "Dreckschleudern" entlastet werden? Was hat weniger Schadstoffausstoss mit der Abnutzung der Straße zu tun?

Ausgerechnet Österreich

das bei der Maut auch für die kürzeste Strecke kräftig zulangt und bei einer versehentlichen Einfahrt keine Wendemöglichkeit zulässt.
Da ist man in der Schweiz sehr viel großzügiger.
.
Aber wie dem auch sei, Seehofers Maut für Straßen, die wir schon bezahlt haben, gehört in die Tonne.

Das eine ist die Maut....

das andere die Steuerhoheit der einzelnen Länder. Welches Land in der EU würde sich von D bei der Höhe der Kfz-Steuern dreinreden lassen?

Was ist mit österr. Maut????

Das muß gerade Österreich kritisieren.
Selbst wenn ich nur 3 km auf der österreichischen Autobahn fahre, muß ich zahlen.
Wer selbst im Glashaus sitzt....

@DerVolli

"Und wenn Sie zweifeln, dass viele Ausländer auf unseren Autobahnen fahren, dann kommen Sie mal nach Passau und zählen die Autos. Und: Schauen Sie sich den Zustand der A3 an!"
.
Wenn Sie schon einen Grenzübergang für ein represantatives Stück deutsche Autobahn halten, dann schauen Sie sich doch bitte auch die im österreichischen Kernland befindlichen Strecken an. Insbesondere im Sommer verstopfen gerade deutsche Autos die Autobahnen nach Graz oder Villach.
.
Bitte weniger Polemik!

EU-Plakette als Lösung?

Wenn Wien und die deutschen Nachbarn sich so vehement gegen die PKW-Maut in Deutschland stemmen, könnte der EuGH tatsächlich eine Lösung bringen. Für die EU als Staatengemeinschaft wäre eine einheitliche Linie wünschenswert. Brüssel sollte dann auch die zulässigen Tarife regeln, zu hohe Gebühren deckeln oder sich zu einer für alle Länder einheitlichen EU-Maut durchringen. Überall werden Straßen belastet und Umwelt macht nicht an territorialen Grenzen halt. EU-konform wäre es, wenn PKW-Fahrer in allen Ländern die gleiche Maut bezahlen würden, z.B. mit einer EU-Plakette. Davon könnten PKW-Nutzer profitieren. Wenn alle zahlen, wird es günstiger. Manche Länder gewinnen mehr als andere. Ziel der Maut sollte die Verbesserung der Infrastruktur sein, nicht die zweckfremde Verwendung neuer Einnahmen. Das wird manchen Ländern gewiss nicht schmecken. Im Umkehrschluss müsste geprüft werden, ob man die PKW-Maut in der EU nicht generell abschafft. Entweder zahlen alle oder keiner.

@Wega

Luxemburg, Belgien

@N. Digger

"Die Maut führt nicht zu einer Diskriminierung von Ausländern, sondern beendet die Diskriminierung der Deutschen.

Und genau genommen von Menschen die in Dt. ihr Auto zugelassen haben; die Staatsbürgerschaft hat damit doch nichts zu tun."
.
Diskriminierung? Mein Auto kostet in Deutschland mit Teilkasko knapp 600 Euro Steuern und Versicherung. In Österreich sind es 1900€. Plus Vignette und Pickerl (TÜV) jedes Jahr. Beschweren sich die Österreicher über "deutsche Rostlauben", die nur alle zwei Jahre überprüft werden? Nein? Genau, wäre dummes Zeug.
.
Wo genau wird jetzt wer wie diskriminiert. Tut mir Leid, ich verstehe es nicht!

Bürokratiemonster

Toll, noch mehr Bürokratie und Überwachung. Kann der Verdacht entstehen, dass "Freunde" noch mit Pöstchen versorgt werden müssen.
Aber: Wir wohnen an der deutsch-holländischen-belgischen-luxemburgischen Grenze und befürchten, dass die anderen Länder nachziehen und (da wir lieber mit dem Auto verreisen, wg. Hund) werden dann wohl bald die ganze Frontscheibe zugeklebt haben.
Lösung: einfach plus ein Cent auf den Spritpreis und es kommt genug Geld in die Kasse..... für was auch immer...

Europaweit Pkw Maut abschaffen

Hier könnte doch die EU mal tätig werden und die Pkw Maut in der ganzen EU verbieten.
So hätten wir gleiches Recht für alle.

Erstaunlich...

...wie viele Menschen es noch gibt die den Unterschied zwischen dem deutschen Mautsystem und den anderen europäischen Mautsystemen nicht verstanden haben, evtl. auch nicht verstehen wollen.
In z.B. Frankreich oder Österreich zahlen alle, bei uns zahlen nur die Ausländer da wir deutsche die Maut ja wieder über die Kfz-Steuer zurückbekommen.
Dies bedeuted eine Benachteiligung der anderen EU-Bürger und ist nicht EU konform.

die Maut

Die Maut diskriminiert nur die Deutschen. Ein deutscher muss mit Einführung dieser Zusatzabgabe immer bezahlen, egal ob er mit seinem Fahrzeug eine Autobahn befährt, oder nicht.

Der Nicht-Deutsche-Fahrzeughalter muss nur bezahlen, wenn er einen Autobahn in Deutschland befährt. Und dann vermutlich auch nicht auf allen Strecken.

Auch wenn ich die Beweggründe insbesondere der Österreicher für nicht nachvollziehbar halte, neige ich fast dazu, diese zu unterstützen.

Diese Maut ist mehr als nur ein Dobrindt. Sie ist schon ein echter Ramsauer.

Eine Maut ist völlig ok. Wir zahlen auch überall mit.

Ich hätte gerne folgende Aufstellung für alle Länder, um beurteilen zu können, ob und wo hier jemand übervorteilt wird:
- Ausgaben für gebührenpflichtige Strassen
- Bezahlung aus Steuern etc. durch Inländer,
- Bezahlung aus Maut durch Inländer
- Bezahlung aus Maut durch Ausländer
- prozentuale Straßennutzung durch In- und Ausländer

Zu 09:39 von JueFie "Das kommt vom CSU Populismus"

Es ist immer wieder bemerkenswert festzustellen, dass es bei diesem Thema in den Beiträgen oft nicht um die Sache, sondern um das übliche CSU-Bashing geht.
Eine sachliche Auseinandersetzung ist so nicht möglich. Die wird damit wohl absichtlich verhindert. Das wird auf Dauer nicht gelingen! Die Mehrheit ist nicht blöd.

"Man muß sich nur den Aufwand durchrechnen, es wird nichts übrig bleiben, ausser Bürokratie.
Ähnlich geht es mit der Forderung nach mehr Polizei. Die Folgekosten durch Pensionen sind später immens."

Was für eine Logik?! Warum erhebt der Großteil unserer Nachbarn eine Maut, weil da nichts übrig bleibt, ausser Bürokratie?

Zuwenig Polizei bringt noch ganz andere unbezahlbare Folgen, neben den Kosten. Mit der Maut hat das nicht ein Jota zu tun!

Was macht Österreich anders ...

als Deutschland? Sie verlangen auch Maut auf Autobahnen und erhöhen die Kfz-Steuern nicht sehr stark. Das Ergebnis ist dasselbe: Die Ausländer finanzieren die Infrastruktur mit.

Da streitet das ganze Volk

Da streitet das ganze Volk schon seit Jahren um die Maut, und sie haben immer noch nicht verstanden, worum es geht! Schlimm.

Österreich?

Diese Alpenrepublik nimmt doch auch Maut. Ein Bekannter ist mal von Memmingen nach St Gallen gefahren, wollte durch Bregenz fahren, verpasste die Ausfahrt. Ösi Polizei stoppte Ihn und die Strafe war über 100 Euro. Diese Leute wollen sich beschweren, einfach lächerlich, bin eigentlich gegen Maut, aber wegen den Österreichern sollte man Sie nun einführen.

Unsere Mauth-Bemühungen sind ein Schmarrn,

aber Österreich täte sich leichter, dagegen anzugehen, wenn es seine eigene Mauth abschaffte.

@ pauline_8

Versehentliche Einfahrt. Ja klar.

Wer hats gesagt?

Zitat:
"Mit mir wird es keine Maut geben."
Zitat Ende.

Es gibt jetzt drei Möglichkeiten.
1.) Die Person die das gesagt hat, hat den Bürgern Deutschlands direkt und ohne rot zu werden ins Gesicht gelogen.

2.) Die Person hat doch nicht vor sich nächstes Jahr erneut zur Bundeskanzlerwahl aufstellen zu lassen.

3.) Das ist das erste Stück Fake-News das die Politiker selbst gestreut haben um endlich das Internet zensieren zu können.

von pauline_8 Ausgerechnet Österreich

Volle Zustimmung, die Ösis sollen vor der eigenen Tür kehren.

Es geht doch um das Problem,

Es geht doch um das Problem, dass die deutsche Maut den deutschen PKW-Halter anders stellen soll als die PKW-Halter, die aus dem Ausland unsere Autobahnen benutzen, nicht wahr?

Wie kommen denn z.B. gerade die Österreicher darauf, dass es in ihrem Land anders wäre? Selbst wenn in Österreich meinetwegen die Maut nicht mit der Kfz-Steuer gegengerechnet wird, so ist doch in Österreich die Mineralölsteuer viel niedriger als in Deutschland, nicht wahr?

Und wem nutzt der günstigere Benzin in Österreicht mehr: Dem Transitverkehr nach Italien, der 10 Euro für 100 km Autobahn bezahlen muss und in Österreich vielleicht einmal tankt, oder den Einheimischen, die übers Jahr so viel an Bezinkosten im Vergleich zum deutschen Aufofahrer sparen, dass sie dadurch (im Vergleich zu Deutschland) ihre Maut sicher locker wieder drin haben?

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare ist unsere Moderation derzeit überlastet.
Deshalb kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Gibt es in Österreich eine Maut?

Wenn "Ja!" , wie ehrlich sind dann Österreicher?

Ich bin zwar nicht für eine...

...Maut, doch viele EU-Länder halten seit Jahrzehnten Ihre Kassen für die Groschen der Autofahrer geöffnet. Und nun soll "D" nicht dürfen? Ich verstehe das nicht...wo liegt Gerechtigkeit begraben?
Allen ein gutes Neues...!

Jedes Land hat ein Recht, selbst zu entscheiden

Oder bezahlt die EU den Straßenbau und den Straßenerhalt in allen EU Ländern neuerdings?
.
Die ganze Diskussion ist albern. Natürlich ist die deutsche Maut OK. Ja, warum denn auch nicht? Wer unsere Straße nutzen will, der darf das. Aber er beteiligt sich gefälligst auch am Unterhalt. Daran ist nichts "Populistisch", noch "Diskriminierung" oder "Un-Europäisch".
.
Im Gegenteil: reduziert es den Verkehr, wäre sogar der Umwelt und damit allen Erdenbürgern gedient.
.
Hier hat die CSU sachlich vollkommen Recht. Einfach Mal die ideolische Brille absetzen. Danke.

um 14:24 von Mittschiffs

"Gibt es in Österreich eine Maut?
Wenn "Ja!" , wie ehrlich sind dann Österreicher?"

Ja gibt es
deswegen will die CSU ja auch eine; als Revanche für die Pickel die ihre Wählerschaft für den Wochenendausflug nach Italien kaufen muss müssen die Österreicher die durchs "Deutsche Eck"; eine Stelle wo man auf dem Weg durch Österreich, oder von Österreich nach Österreich kurzzeitig durch Deutschland fährt, jetzt eben auch bezahlen...

Das unehrliche daran ist das die Österreicher das selbe Zahlen wie die Ausländer es in Deutschland aber anders sein soll
ps
Auch die Österreicher haben die Maut aus rein populistischen Gründen eingeführt; für die sind wir, inclusive
Bayern, oder mittlerweile gerade diese, halt die gegen die man stänkern muss um rechts Stimmen einzusammeln
wie bei den Schweizern
Oder den Bayern

Alpenlandgeschichten halt

Wie hatten schon die Borg gesagt?

Widerstand ist zwecklos! ;-)

In diesem Sinne allen Mautbefürwortern und - gegnern einen guten Rutsch!

Schon komisch

Noch nie habe ich von einem Kritiker der deutschen Maut gehört oder gelesen, dass er im Gegenzug auch die anderen Mautländer auffordern würde, auch auf die Maut zu verzichten (Schweiz, Österreich,Frankreich).

Da zahlen anscheinend diese Leute gerne. Schon komisch. Von der Maut wie sie geplant ist an sich, bin ich auch noch nicht überzeugt.

Ich bin erstaunt

Selten einen derart "postfaktischen" Thread gelesen.

Liebe Leute, es geht nicht darum, daß Deutschland keine Maut einführen dürfe.

Natürlich darf Deutschland das.

Was es allerdings nicht darf, ist, die Mautzahlung deutscher Bürger über die Steuer zu kompensieren, so daß de fakto ausschließlich Ausländer zahlen.

Eine Ausländermaut, und genau die will die CSU mit durchsichtigen Tricks einführen, geht nicht.

In jedem Land, in dem es eine Maut gibt, zahlen In- wie Ausländer gleichermaßen.

All diese Tatsachen sind hinreichend bekannt. Ich wundere mich, wie offensiv sie von einem Großteil der Foristen hier ignoriert werden.

Die Rhetorik mancher, Österreich betreffend, ist schon fast kriegerisch zu nennen.

Frohes neues Jahr zusammen.

Österreich

Wo sind die Österreich Fans alle? Wie gefällt es denen nun das Österreich meint sich in die inneren Angelegenheit von Deutschland einzumischen? Was denkt sich Österreich dabei? Das die deutschen Politiker und Menschen unwürdig sind selber Ihre Entscheidungen zu treffen? Wäre Österreich damit zufrieden, wenn Deutschland das gleiche Mautmodel, wie die es haben anwenden würde?

Maut

Sollen doch die die Autobahnen zahlen, die diese auch am meisten in Anspruch nehmen und nicht der normale Bürger, der vielleicht nur einmal pro Jahr die Autobahn benutzt.

Österreich

Warum Österreich sich aufregt? Weil dort alle die Maut bezahlen und KfZ-Steuer und Mineralölsteuer. Der Sprit ist dort nicht billiger als bei uns. Also die könnten sich nicht aufregen, wenn unsere Stammtischhelden unsere Maut nicht von Anfang an als Ausländermaut konstruiert hätten.
Aber das beabsichtigte Prinzip "Inländer zahlen nicht mehr als bisher" ist eben angreifbar.

fathaland slim, 15:00

"Ich wundere mich, wie offensiv sie von einem Großteil der Foristen hier ignoriert werden." - Echt? Ich wundere mich da schon lange nicht mehr drüber. Wenn die Damen und Herren nicht so faktenresistent wären, dann könnten sie nämlich nicht so toll über Österreich, die Niederlande, die EU usw meckern. Ignoranz hilft hier deutlich ein Weltbild zu beschützen. Traurig aber wahr.

Zu 15:00 von fathaland slim "Ich bin erstaunt"

"Liebe Leute, es geht nicht darum, daß Deutschland keine Maut einführen dürfe.
Natürlich darf Deutschland das.
Was es allerdings nicht darf, ist, die Mautzahlung deutscher Bürger über die Steuer zu kompensieren, so daß de fakto ausschließlich Ausländer zahlen.
Eine Ausländermaut, und genau die will die CSU mit durchsichtigen Tricks einführen, geht nicht.."

@fathaland slim, es wird auch nach der xten Wiederholung nicht richtig.
Es geht nicht um Ausländer, sondern um PKWs und wo sie zugelassen sind.
Auf österreichischen Autobahnen muss man Maut bezahlen, damit finanziert man die Infrastruktur mit. Der österreichische Steuerzahler müsste das sonst z.B. über eine höhere KFZ-Steuer oder anders finanzieren, er wird seit Jahren entlastet.

Deutschen Autobahnen finanziert der Steuerzahler alleine u.a. mit einer KFZ-Steuer.
Es ist alles transparent. Es gibt keine Tricks, lassen Sie doch das alberne CSU-Bashing.
Was hier schlimm-verbessert wurde ist der EU-Kommission zuzuschreiben

15:32, dr.bashir

>>Warum Österreich sich aufregt? Weil dort alle die Maut bezahlen und KfZ-Steuer und Mineralölsteuer. Der Sprit ist dort nicht billiger als bei uns.<<

Kleine Berichtigung: Der Sprit ist in Österreich geringfügig billiger, die KFZ-Steuer wesentlich höher als bei uns.

Guten Rutsch!

CR

15:53, JorisNL

So bitter Ihre Einschätzung ist, so richtig ist sie.

Auch Ihnen alles Gute für 2017.

Darstellung: