Kommentare

Hat es überhaupt noch Sinn....

.....darauf hinzuweisen, daß es sich um einen Bürgerkrieg handelt? In einem solchen Fall greift das Asylrecht nämlich nicht, vielmehr ist die UNHCR dafür zuständig, im Nachbargebiet vorübergehend sichere Auffanggebiete zu verwalten.
Aber angeblich wurde ja in Afghanistan unsere Freiheit verteidigt.

Unsicherheit immer gegeben

Das Ausmaß des Krieges ist nicht erheblich genug, um die Flucht von Afghanen generell zu rechtfertigen, schon gar nicht nach Deutschland. Sogar in Syrien gibt es Gebiete, die relativ ruhig sind. Wir müssen uns vor der westlichen Vorstellung trennen, kriegerische Aktivitäten im Land zu haben bedeute, jeden Moment würde jedem eine Bombe auf den Kopf fallen, das hat der Interviewte auch so gesagt. Allerdings gibt es ein gewisses Risiko auch in Europa, spätestens seit den Anschlägen in Paris, die jeweils bzgl der Opferzahlen Anschlägen in Afghanistan nicht nachstehen. Dass das Risiko in Afganistan höher ist, ist klar, aber es herrscht zynisch gesagt kein totaler Krieg.
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Desweiteren sind afghanische Zivilisten in Afghanistan keine wertvollen Ziele der Taliban, anders als Deutsche in Afghanistan; da sind Vergleiche mit dem Angriff aufs Konsulat relativ sinnlos.

Natürlich ist Afghanistan

Natürlich ist Afghanistan sicher, dafür hat die USA doch gesorgt. Genau so sicher wie der Irak heute ist, und Syrien in Zukunft sein wird. Wir, die westliche moralisch überlegene Welt, verbreiten nur Frieden, Demokratie und Freiheit. Wie vertreiben die "Machthaber" und die "Regime", wo wir nur können um unser aller Leben jeden Tag ein bisschen sicherer zu machen.

Afghanistan ist sicher

Afghanistan ist sicher und wenn es nicht sicher ist, wird es von Deutschland als sicher deklariert, damit Deutschland keine Kriegsvertriebenen aus Afghanistan aufnehmen muss. Wenn das mal nicht verlogene deutsche Politik ist.

"Teilweise sicher"

Heißt, dass es sehr wohl sichere Landesteile in Afghanistan gibt. Es spricht also nichts dagegen, dass diese Menschen dorthin zurückgeschickt werden. Vielleicht hätten sie das mal machen sollen, bevor sie es in Deutschland probieren.

Was soll Deutschland tun?

Wenn wir die Welt ganz real sehen gibt es eigentlich nur in Westeuropa, Nordamerika Neuseeland und Australien einen Ort wo Menschen nach unseren westlichen Vorstellungen in ruhe und Frieden leben können. In keinem musliemisch geprägten Land kann der hohe Masstab angelegt werden. Soll unser Land nun Weltweit alle Fluchtursachen bekämpfen oder halt die Bürger dieser Länder aufnehmen? Wollen wir unser eigenes Land weiterhin destabilisieren indem wir wahllos alle Menschen aufnehmen und auch abgelehnte Asylbewerber im Land dulden? Man wird jegliche Akzeptanz verlieren und der Glauben an unseren Rechtsstaat wird schweren Schaden nehmen. Ohne Grenzen und ungeregelte Masseneinwanderung kann man unseren Sozialstaat nicht aufrechterhalten und verteidigen. Was hat die Bundeswehr die letzten 10 Jahre in Afghanistan gemacht? alles für die Kartz?

Afghanische Regierung muss Verantwortung übernehmen

Wir können nicht für die Unzulänglichkeiten von Regierungen aller Welt die Zeche zahlen.

So will Deutschland nach Angaben von Außenminister Frank-Walter Steinmeier allein im kommenden Jahr 400 Millionen Euro Entwicklungshilfe beisteuern. Bis Ende des Jahres 2020 könnten aus dem Bundeshaushalt insgesamt bis zu 1,7 Milliarden Euro fließen.
Quelle:
http://www.focus.de/politik/videos/fluechtlinge-aus-afghanistan-deutschl...

Auch haben wir Soldaten in diesem Land, die die afghanischen Sicherheitsleute ausbilden.
Wir haben Soldaten für den Schutz dieser Menschen geopfert, Schulen gebaut, Krankenhäuser, etc.

Afghanistan muss mit diesen Mitteln selbst den Schutz seiner Bürger gewährleisten.

Jeder geflüchtete Afghane ist eine fehlende Kraft im Systemaufbau des Staates.
Sie sollten lieber ihr Land verteidigen, statt durch Flucht den extremistischen Moslems die Überzahl zu schenken und das Sterben den westlichen Soldaten zu überlassen.

Hallo?!? Es ist ein Bürgerkrieg!!!

Bei dem deutsche Soldaten Deutschland verteidigen !!! So wurde uns das jedenfalls immer eingeredet!

um 17:32 von ThePhlogistinator

Ein, wie ich finde, sehr guter Beitrag. Vielen Dank.

Es wird bei

allem guten Willen nicht gelingen die ganze Welt zu retten, wie viel sichere Staaten im Sinne von sicher wie zur Zeit in Schweden gibt es denn auf der Welt.
Wir hätten uns auch dort nicht einmischen sollen, da bleibe ich bei meiner Meinung wie immer.
Deutsche Soldaten sind für unsere Landesverteidigung und so wurde es nach dem Krieg vorgesehen, und sollte es auch nach dem Grundgesetz bleiben.

Gruß

Phoenix Doku

vor ungefähr 6-8-10 Wochen.

Dort wurde geschildert, dass etliche afghanische Familien Fremdenzimmer in ihrem Haus einrichtet, dies im Norden.
Es gibt sogar afgh. Reiseführer , die über die Region, Kultur, Buddhastaturen etc berichten.
War ein toller Beitrag - auch weil viele Afghanen zu Wort kamen und berichten konnten.
Der Satz der Sätze der Reiseführerin war:
Man sollte auf der Welt nicht so tun, als wäre ganz Afghanistan ein Kriegsschauplatz und würde unter Bombenhagel stehen.
Da war ich erstaunt.
Kurz in den Atlas geschaut.....richtig.

Erst wenn Seehofer,Strobel,Scheuer ohne Schutzweste

in Afghanistan eine Woche lang durch die Gassen laufen,
glaub isch das dieses Land sicher ist.
Selbst kein Journalist oder Bundwehr Soldat traut sich das.

Verantwortungsbewußtsein zeigen

Die Bundesrepublik hat einen Beitrag zur Lösung der Afghanistankrise geleistet und mitgeholfen ein Land, das von räuberischen Banden beherrscht wurde, wieder sicherer und bewohnbarer zu machen. Selbstredend ist es nicht möglich, in kurzer Zeit die sogenannten Wunder zu bewirken und einem Land mit einer anderen Kultur und Sprache eine Struktur zu geben und die Selbstverwaltung des Landes zu fördern. Die einzige Hoffnung des Landes besteht darin, dass die Bürger des Landes ihre Chance selbst sehen und auch wahrnehmen. Jede Entwicklung in jedwedem Lande der Erde kostet Zeit und Geld. Wenn also die Bürger aus dem Lande wegrennen statt sich den Aufgaben zu stellen, so ist dies mit Sicherheit der schlechteste Weg füreine Entwicklung diese Landes zu sorgen. Ein Land, das am untersten Ende der Entwicklungsskala steht, benötigt nun mal mehr Zeit als andere bereits besser entwickelte Nationen. Niemand auf der Welt kann das ändern.

Ich würde mich auch nicht freiwillig nach Afghanistan,...

...begeben.
Auch wenn unsere verantwortlichen Politiker uns weiss machen wollen, daß dieses Land sicher ist.
Zumindestens regional.
Und genau die Definition des Wortes "sicher" ist doch sehr dehnbar.
Für die Politiker, vor allen aus den Reichen der cSU/cDU, ist die Einschätzung doch der Tatsache geschuldet das sie verlorende Stimmen an das rechte Lager wieder gewinnen wollen.
Lieber die Leute vom "Stammtisch" zufrieden stellen, als Flüchtlinge helfen.
Sehr christlich diese Auffassung.
Von der Meinung von AfD Anhängern möchte ich hier garnicht reden.
Ich frage mich was wäre wenn ich Dänemark ein Bürgerkrieg ausbricht und Menschen zu uns fliehen.
Werden diese dann nach Grönland geschickt, weil es dort sicher ist?
Ich glaube kaum.

Fazit:
Bist du Muslim,
hast eine andere Hautfarbe,
bist du männlich,
kommst du aus Ländern wie Afghanistan, Syrien, Jemen etc.
Ja dann kann es passieren, daß du wieder zurück in das Land mußt, von wo du vor Krieg, Hunger und Verfolgung geflohen bist.

Sei Däne

@Downhill

Hoffen Sie, daß Sie nie in Ihrem Leben in die Situation dieser Menschen kommen.

Ich glaube dann würden Sie nicht so einen Kommentar schreiben wie heute.

@yolo

Es ist ja so einfach vor dem PC im warmen zu sitzen,
vielleicht gerade ein Kaffee und ein Stück Kuchen zu sich nehmen und dann solche Forderungen an Menschen heraus zu posaunen, die Sie garnicht kennen und auch nicht wissen was diese Menschen hinter sich haben.
Dieses Land befindet sich seit Jahrzehnten im Kriegszustand, nur die beteiligten Gegner haben sich stetig geändert.

Würden Sie in ein Land freiwillig zurückkehren, indem die Wahrscheinlichkeit zu sterben hoch ist, selbst wenn es Ihr Heimatland ist?
Oder sind Sie der Meinung, daß diese Menschen einfach nur "Sozialschmarotzer" sind und es sich hier bei uns gut gehen lassen wollen?

Deutschland trägt eine Mitverantwortlichkeit an diesem tragischen Krieg gegen die Talliban, Al Keida, IS usw.
Und die Maßnahmen die die Bundesregierung betreibt u. betrieben hat ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Fazit:
Aber Hauptsache Sie genießen Ihren Kaffee und den Kuchen im warmen Zimmer.
Was gehen mich die Probleme anderer an?

Mr. Quick sagt dazu..

...da freue ich mich schon auf die diesjährigen Weihnachtsansprachen.. Christliche Nächstenliebe ect..
Dann werde ich mich erinnern...

Geht das jetzt so weiter?

Sicher ist Afghanistan nicht mit Heilbronn zu vergleichen. Vielleicht aber mit Brüssel?
.
Mich wundert einfach nur: Da haben mehrere Instanzen rechtskräftig festgestellt dass zumindest mal 50 Migranten kein Bleiberecht in Deutschland haben. Punkt. Das ist so.
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Dann gibt es tagelang Artikel wie schlimm es doch ist in Afghanistan.
.

Asyl ist nicht die Frage

Es geht überhaupt nicht darum, ob die Sicherheitslage in Afghanistan jemanden von dort zu Asyl in Deutschland berechtigt. Sondern darum, ob man jemand, der hier ist und nicht persönlich politisch verfolgt wird, guten Gewissens da hinschicken kann. Und das ist ein bisschen was anderes. Deutschland macht sich mitschuldig, wenn denen dort was passiert - zumal der Abzug der Bundeswehr nach nicht erledigter Mission die Sicherheitslage drastisch verschlechtert hat.

Und wie sicher zum Beispiel Masar-i-Scharif ist, kann man gut an der Ruine des deutschen Konsulats sehen.

Was ist schon richtig

Keiner weiß wirklich was man da machen sollte, alle denken sie nur an die nächsten Wahlen und wie sie abschneiden könnten.
Die Menschen die ihre Heimat verlassen und zu uns kommen machen es nicht, weil sie uns ärgern wollen, sondern weil ihre Heimatländer ihnen keine Zukunft und Sicherheit bieten kann.
Wie kann dem entgegenwirken, keiner hat dafür eine parate Antwort und alle schimpfen sie nur, aber so löst man es nicht.
Die westliche Welt ist nicht mehr in der Lage, die auch von ihnen angerührten Ursachen in Ordnung zu bringen und die viele Bürger machen ihren Regierungen Druck und aus Angst vor der nächsten Wahl greift man zu Dingen, die man sonst lieber verzichtet hätte.
Ideenlos und machtlos scheinen fast alle zu sein.

Was ein Zinober

....wird hier gemacht, weil 34 (zu recht) abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben wurden. Bei den 34 handelt es sich ausnahmslos um junge Männer, die kleinere bis größere Straftaten bei uns begangen haben (Auskunft von de Messiere heute mittag PK auf N-tv). Ich finde es schon äußerst bedenklich, dass es bei uns Zeitgenossen gibt, die diese berechtigten Abschiebungen nicht gut heissen. In was für einem merkwürdigen Land lebe ich eigentlich?

Natürlich weiss auch die

Natürlich weiss auch die deutsche Regierung, dass sie mit ihrer Entscheidung, Menschen nach Afghanistan abzuschieben, das Asylrecht regelrecht negiert. (Die Argumentation, es gebe auch sichere Ecken in Afghanistan ist lächerlich, die gibt es in jedem Kriegsland, nur ist die Situation jeweils sehr veränderlich.) Was zählt ist Innenpolitik. In der Union sind viele überzeugt, grössere Wahlchancen zu haben, wenn man die AFD-Politik gleich selber betreibt, obwohl es jede Menge Beispiele dafür gibt, dass diese Taktik kontraproduktiv ist, impliziert sie doch die Botschaft, die Rechten hätten Recht. Jeder abgeschobene Afghane ist scheinbar ein Beweis dafür und lässt die Macht der AFD anschwellen.

Dieses Interview wie auch die

Dieses Interview wie auch die anderen Berichte über die Abschiebung nach Afghanistan betrachtet wieder einmal nur die 100.000 Afghanen in Deutschland, die man ja nicht nach Afghanistan zurückschicken kann, weil es da unsicher ist. Aber was ist mit den fast 40 Millionen in Afghanistan die mit der Unsicherheit leben? Warum dürfen sich 100.000 Afghanen ihre Lebenssituation in Deutschland erheblich verbessern, aber fast 40Mio andere Afghanen nicht? Das ist doch nicht gerecht. Und jedem ist klar, dass die fast 40Mio Afghanen nicht nach Deutschland können. Andere Menschen leben direkt am Vulkan. Die Leute müssen die Unsicherheit ertragen und dagen in ihren Land ankämpfen. 1000 Terroristen reichen z.B. aus, um jeden Tag irgendwo in einem fiktiven Land Menschen zu töten, damit die tagesthemen schreiben können, dass Millionen Menschen in einem unsicheren Land leben, wo man nicht leben kann. Wie verbessert sich denn die Situation in Afghanistan, wenn von dort 1Mio oder mehr Menschen fliehen?

da fragt man sich,wie es

da fragt man sich,wie es möglich ist,und von unserer regierung toleriert wird,daß 3000
afghanen freiwillig in ihre heimat zurückkehren. also praktisch zurück ins verderben,nach aussage unserer medien.

17:44 von yolo

"" Auch haben wir Soldaten in diesem Land, die die afghanischen Sicherheitsleute ausbilden.
Wir haben Soldaten für den Schutz dieser Menschen geopfert, Schulen gebaut, Krankenhäuser, etc.

Afghanistan muss mit diesen Mitteln selbst den Schutz seiner Bürger gewährleisten.

Jeder geflüchtete Afghane ist eine fehlende Kraft im Systemaufbau des Staates. ""
#
Volle Übereinstimmung zu Ihrem Kommentar.
Wozu haben wir denn dort unserer Soldaten hin geschickt. Und es wurde sogar festgestellt das Afghanistan relativ Sicher ist.Weshalb viele Soldaten abgezogen wurden.War das alles nicht richtig?

Kabul hat 3,7Mio Einwohner

In Kabul wohnen ca. 3,7Mio. Menschen. Alle Menschen sind gleich und alle Menschen haben die gleichen Rechte. Demnach ist es unfair nur die Menschen aufzunehmen, die es bis nach Deutschland schaffen. Es müsste Kinder und Familien zuerst heißen. Die Realität sieht anders aus. Aber müssten wir dann nicht alle 3,7 Mio Menschen nach Deutschland holen? Und was ist mit den Menschen in Jemen, Syrien, Sudan....

Natürlich ist die Sicherheit

Natürlich ist die Sicherheit sowie die Allgemeine Lage in Afghanistan nicht unsere Vorstellungen entsprechend.

Ist das aber ein Grund, TAUSENDEN von Kilometern um den Globus zu fliehen, um nach Deutschland zu gelangen?

Gibt es denn zwischen Afghanistan und Deutschland kein einziges Land, das unseren Vorstellungen und die der Frau Petersmann entspricht?

Wenn denn das so ist, und das keine Abschiebungen zulässt, dann dürfte Deutschland gar niemanden mehr abschieben, nirgendswo.

Schließlich ist die Gefahr vor Bomben nicht weniger belastend oder gar tödlicher als Hunger und allgemeiner Elend. Und davor fliehen sogut wie alle Flüchtlingen weltweit.

19:28 von Carlsand

da fragt man sich,wie es möglich ist,und von unserer regierung toleriert wird,daß 3000
afghanen freiwillig in ihre heimat zurückkehren. also praktisch zurück ins verderben,nach aussage unserer medien.
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Da fragt man sich weshalb die Afghanen in einen sicheren Teil Ihrer Heimat zurückwollen??
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Glauben Sie unseren Forumsexperten nicht, die maximal den Urlaubsaufenthalt auch in anderen lebensbedrohlichen Heimatländern für nicht asylschädlich halten?

@18:35 von Zuschauer51

>> Die westliche Welt ist nicht mehr in der Lage, die auch von ihnen angerührten Ursachen in Ordnung zu bringen ... <<

Ist es wirklich alles die Schuld des bösen Westens ? Im so ziemlich jeder Region der Welt bekämpfen sich die verschiedenen Volksgruppen seit jeher gegenseitig , schon lange bevor es 'den Westen' gegeben hat. Sie haben allerdings Recht damit dass es keine einfache Lösung für die Probleme im nahen und mittleren Osten zu geben scheint. Von keiner Seite, weder vom bösen Westen noch von den Russen oder den Chinesen.

Beurteilung der Sicherheitslage

In den meisten Stadtteilen Kabul's ist das Leben so sicher wie in Abraham's Schoss. Das trifft auch zu auf Mazar -e-Sharif, Herat und auf andere Städte. Selbst in Kandahar kann man aktuell ohne Angst auf die Strasse gehen. Auf dem Land ist die Situation in vielen Regionen allerdings kritischer.

Offensichtlich will niemand wissen, wie die wirkliche Sachlage in Afghanisan ist. Das ist sehr teuer für europäische Länder und traurig für Afghanen, die ihr Leben für eine ungewisse Zukunft ausser Landes auf's Spiel setzen.

Es gibt mittlerweile auch

in Deutschland Stadtviertel die nicht viel sicherer sind als Kabul. Eventuell sollte man zuerst vor der eigenen Tür kehren anstatt eine solche Meinungsmache zu verbreiten.

Am 15. Dezember 2016 um 18:26

Am 15. Dezember 2016 um 18:26 von mr.quick
Mr. Quick sagt dazu..
...da freue ich mich schon auf die diesjährigen Weihnachtsansprachen.. Christliche Nächstenliebe ect..
Dann werde ich mich erinnern...

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An alle die sich hier über das Christentum "lustig" machen. Man kann es wahrlich niemals Alle recht machen. Und auch ist die Politik nicht verlogen wie ein anderer User hier kommentiert hat, eher den Umständen geschuldet m.M.n. Man zeige oder nenne mir EIN Land das in den letzten Jahren mehr für Flüchtlinge getan hat als Deutschland. Mich machen solche Kommentare einfach nur noch traurig, aber auch wütend!

Die Frage sei erlaubt...

ist Deutschland sicher?

Mal wieder tendenzielle Experten im ÖR

& wieder mal wird ein Experte aus dem Hut gezaubert, der meint, die Situation in AFG objektiv bewerten zu können, weil er vermeintlich "Ahnung" hat. Wenn doch in AFG alles so gefährlich ist, warum sind dann 40 Mio. daheim geblieben? & wenn es so gefährlich ist, warum bieten wir nicht auch den 40 Mio. in AFG gebliebenen Menschen Asyl an? Dazu sind wir alleine schon aus reiner Christenliebe gezwungen, oder nicht?

Denn alles andere wäre doch total unfair. Die hundertausend Afghanen, die hier leben, bekommen eine finanz. Absicherung, qualit. Schulbildung, "kostenlose" Sprach- & Weiterbildungsangebote u.v.m. & kommen so in den Genuss großer Vorteile gegenüber den 40 Mio. in AFG verbliebenen Menschen, die wirklich tagtäglich um ihre Existenz kämpfen müssen! Übrigens: Kein Vorwurf an diese, sondern ein Vorwurf an die Regierung, denn wo ist das fair? Zumal: Wie soll das Land jemals wieder aufgebaut werden, wenn angeblich die ganzen "Qualifizierten", die dazu notwendig sind, bei uns sind?

Sicherheit

Natürlich verstehe ich die Angst, denn Terror will Angst verbreiten. Absolut gesehen ist die Sicherheit in Afghanistan jedoch nicht so schlecht. In Deutschland sterben ähnlich viele Menschen durch Autounfälle, nur anders als beim Terror, davor fürchtet sich niemand, die absolute Sicherheit ist jedoch bei uns ähnlich.
Aber Angst ist kein Asylgrund. Asyl kennt Grenzen, nämlich die des Machbaren. Jeder begreift, dass wir eine Million Flüchtlinge in Deutschland versorgen können, sicher auch noch ein paar mehr. Aber jeder begreift auch, dass wir mit unseren bestehenden Gesetzen nicht 100 Millionen Flüchtlinge versorgen können, sondern dafür die Leistungen kräftig senken müssten. Wer also fordert, dass mehr Flüchtlinge aufgenommen werden oder angelehnte bleiben sollen, muss auch eine Leistungssenkung und andere Maßnahmen fordern, ansonsten bleibt nur Unglaubwürdigkeit.

@ 18:06 von Karl Klammer

"Erst wenn Seehofer,Strobel,Scheuer ohne Schutzweste
in Afghanistan eine Woche lang durch die Gassen laufen,
glaub isch das dieses Land sicher ist."
Diese genannten Herren fahren auch in Deutschland im gepanzerten Fahrzeug. Warum sollten sie in Afghanistan auf solchen Schutz verzichten? Zudem kommt hinzu, dass die Taliban sich ins Zeug schmeißen, um westliche Politiker oder Soldaten zu töten. Afghanen unterliegen daher einem viel geringerem Risiko.

Lustig

Lustig und Schizophren ist das wir das Land weiterhin Sanktionieren welches unsere Militärtechnik von und nach Afghanistan fliegt.

tagesschau.de/inland/bundeswehr-transport-101.html

wer hat es denn im Griff ...

für die Sicherheit in Afghanistan zu sorgen
ist doch wohl die Angelegenheit der Afghanen selbst
mir ist doch egal wer dort das Sagen hat Tadschiken, Paschtunen, der IS oder sonstwer
warum nehmen die das nicht selbst in die Hand

Tatsachen

In Südafrika werden bei ca. gleicher Anzahl der Bevölkerung mehr Menschen ermordet als in Afghanistan. Gleiche Tötungsrate gilt übrigens für fast alle latein - und südamerikanische Staaten.

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tungsrate_nach_L%C3%A4ndern

Was will uns also der Beitrag mitteilen-haben die Menschen in den anderen Ländern keine Angst? Flüchten jährlich auch 100 000 junge Männer aus Südafrika, Nicaragua, Honduras, Venezuela etc. nach Europa?

Die Afghanen müssen für ihre Freiheit in ihrem Land kämpfen - warum sollen wir das tun.

Raus aus Afghanistan

Täglich werden wir mit Nachrichten wie dieser bombardiert. Probleme auf die der Durchschnittsdeutsche keine Antwort kennt. Was bringt es also? Anteilnahme, Wut? Was soll man denn tun? Abschalten, keine Nachrichten mehr hören und lesen kommt mir als einzige Lösung in Betracht. In einer Welt wo jeder jeden sein Feind ist, ein Hauen und Stechen. Es gibt für Afghanistan keine Lösung die Fremde anbieten könnten. Die Afghanen müssen selbst darauf kommen. Umso mehr sich einmischen umso größer und länger das Leid.

18:06 von Karl Klammer

Erst wenn Seehofer,Strobel,Scheuer ohne Schutzweste
in Afghanistan eine Woche lang durch die Gassen laufen,
glaub isch das dieses Land sicher ist.
Selbst kein Journalist oder Bundwehr Soldat traut sich das.
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Ja da ist aber die Frage - was machen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, während zehntausende junge Männer aus Afghanistan in Deutschland sind.
Bisher starben übrigens 56 deutsche Soldaten in diesem Land für wen, wenn trotzdem alle weglaufen.
Afghanistan wird ja nicht von einer fremden Macht angegriffen und die Taliban hätten keine Chance, wenn sie nicht einen großen Rückhalt in der Bevölkerung hätten-diesen Bürgerkrieg können "wir" nicht beenden oder gewinnen, sondern nur die Afghanen selber.

Darstellung: