Kommentare

EZB-Zinswende kommt schneller als erwartet .....

.......es gibt nur keinen der es glaubt ! Sicher ist , dass es den hochverschuldeten EU-Staaten mit dieser Null-Zins-Politik so gut ging wie nie zuvor ! Von den 6,2 Billionen deutscher Staatsschulden sind etwa 2 Billionen zinslastig
und kosteten daher Steuergeld ! Das waren in den letzten Jahren 30-40 Milliarden per Anno vor der 0-Zinsphase. Jetzt , aktuell , sind es per Anno etwa 12 Milliarden. Allein diese Fakten müssten in Deutschland 23 Milliarden in der Kasse lassen ....... sind sie das denn ? Nein , jeder umschifft die Schuldenbremse wo es nur geht , Steuereinnahmen wie nie zuvor
und trotzdem bleibt nichts über stattdessen redet man stolz von schwarzer Null ! Solange diese Entscheider sich hinter der politischen Immunität verschanzen samt dem besonders grossen Mantel des Schweigens ändert sich nichts bei uns.

Der Trump-Effekt?

Kann wohl auch, anders als oft dargestellt, positiv sein

Zinserhöhung?

Hat man jetzt die Bürger genügend ausgeraubt, die Inflation hat genug Geld der Bürger gefressen, wo nicht mehr viel zu holen ist, kann man ja wieder das Sparbuch ( 12% tatsächlicher Verlust) aufleben lassen.
Nur den Staaten in Europa nützt das nicht mehr viel, sie sind eh fast alle pleite.
Aber es lebt sich gut damit.

".. mit dem Versprechen, die

".. mit dem Versprechen, die Märkte wieder zu deregulieren kaufte Trump die Wall Street und brachte sie hinter sich. Jetzt jubelt die Meute über ein riesiges Konjunkturprogramm, das durch exzessive Schulden finanziert werden soll."
..
Und das soll gut sein für seine Wähler, die "kleinen Leute" ?

Zu 15:12 von UnabhängigerDenker -Der Trump-Effekt-

EZB-Zinswende kommt schneller als erwartet

"Kann wohl auch, anders als oft dargestellt, positiv sein"

Richtig! Denn so kann es mit der Draghi-EZB nicht weitergehen.
Jeder deutsche Bankvorstand, der Anleihen fürs Portfolio der Bank kauft, die von Insolvenzen und Schuldenschnitten bedroht sind, bekäme es mit dem Staatsanwalt und dem Strafgesetz zu tun.

Schuldenmachen, die man nicht zurückzahlen kann oder will, also zu Lasten Dritter ist rechtswidrig, illegal und kriminell, dazu höchst unmoralisch. Keiner haftet für Dritte war die Bedingung für den Euro.
Was wurde daraus?!

Diese Politik missachtet Recht,Verträge, Kriterien, sie ist nicht rechtsstaatlich.
Deutschland kann nach dem Grundgesetz nur rechtsstaatlichen Gemeinschaften und Institutionen angehören.

Eine Korrektur dieser Politik wäre nur positiv, am Grundproblem würde es nichts mehr ändern. Es ist hohe Zeit für die verantwortlichen Politiker sich auf das Ende des/r (EU)ros vorzubereiten.

Fehlschluss!

Die Zinswende kommt doch nicht allein dadurch, dass Draghi das bereitgestellte Geld wieder einzieht. Sieht man sich die Entwicklung der europäischen Geldmenge an, so stellt man fest, dass hier der Schwanz mit dem Hund wackelt. Kontrolle sieht jedenfalls anders aus (siehe: https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbank...).
Die Inflationsrate mag zwar leicht gestiegen sein, aber wenn die EZB die Zinsen erhöhen sollte, geht die Geldnachfrage zurück. Wie soll da die gewünschte Inflation entstehen?
Zieht die EZB lediglich das geschaffene Basisgeld wieder ein, indem Sie Anleihen verkauft, passiert überhaupt nichts, vor allem steigen die Zinsen nicht, weil noch immer zuviel Geld da ist.

Kommt die EZB Wende ??

Vorlaeufig bestimmt nicht. Erst muss Italien saniert werden und nebenbei Spanien. Im uebrigen sollen nun auch Griechenland- Anleihen ueber die EZB angeboten werden, obwohl mit der WMF immer noch keine Einigung erzielt worden ist.

Wer wurde ausgeraubt?

Die kleinen Sparer. Diejenigen, die von ihrem Kapital leben sind noch reicher geworden. Sie erhalten wenig Zinsen auf ihr Geld aber noch immer einen passablen Mietzins, Dividenden und Pachterträge.
Würden die Zinsen steigen, würde sich die Geldhaltung wieder lohnen. Allerdings dämpfen höhere Zinsen die Inflation. Schlecht für Schuldner. Schlecht für Investoren. Gut für Sparer.

"verlängern und verleugnen"

An diesem Modus wird sich nichts ändern, denn zu viele Staaten im Euro-Raum sind dermaßen hoch verschuldet, dass es Staatspleiten gäbe, wenn die EZB den Referenzzinssatz anheben würde.

Allen voran Italien. Dazu muss man wissen, dass Italien die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt ist und die dritthöchste Menge an Staatsanleihen ausgegeben hat.

Dazu kommt noch, dass auch zahlreiche Banken auf riesigen Summen fauler Kredite sitzen. Das italienische Bankensystem hat weniger als 50% des Kapitals, welches nötig wäre, um die Darlehen zu decken.

Industrie und Haushalte sind zusammen mit rund 200 bn € verschuldet.

Das BIP pro Kopf hinkt in Italien seit 1995 hinter dem EU-Durchschnitt hinterher. Es ist sogar nach 2009 weiter gesunken, während es sich in den Nachbarländern erholt hat.

Es ist überhaupt nicht abzusehen, wie Italien wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen kann.

In einem solchen Umfeld wird die EZB nie und nimmer die Zinsen anheben können, allenfalls symbolisch ~0,1%.

Groß- und Kleinkapitalisten ...

... jubeln ob solcher Nachricht. Und die Sparer? Sie mögen sich selbst jeden Tag aufs Neue in die Tasche lügen, aber es ist nun mal so: Sparer nutzen die Arbeitskraft anderer aus. Selbst 100 € Zinsertrag sind 100 €, die anderen weggenommen werden.

Denn Geld muss verdient werden – immer. Auch das Geld, das man als Zinsen bekommt, muss letzten Endes jemand verdienen. Der Spruch „das Geld für sich arbeiten lassen“ ist eine Selbstlüge; denn in Wahrheit lässt man bei Zinseinkünften andere für sich malochen, man nutzt sie aus.

Zinsen gehören grundsätzlich abgeschafft. Sie verderben die Gesellschaft. Wer ohne Arbeit zu Geld kommen will, soll sich an erfolgreichen Unternehmen beteiligen und sich über Dividenden freuen.

Danke Trump!

Da schau an, der von fast allen Medien abgelehnte und gescholtene Trump, hat schon etwas positives bewirkt, bevor er überhaupt im Amt ist.
Endlich zeichnet sich ab, dass die gefährliche EZB Geldpolitik bald ein Ende haben kann.
Wenn dann die US-Notenbank auch noch die Zinsen anhebt, wird die Geldvernichtung deutscher Sparguthaben durch die EZB wohl auch beendet werden müssen.

Da die Staaten sich weiterhin verschulden

werden Notenbanken weiterhin Geld aus dem Nichts schöpfen. (mit QE- bzw. OMT-Programmen) da kann sich die EZB nicht gegen sträuben.

Dies ist die Folge der bisherigen Fehlentwicklungen in der Produktionsstruktur, die durch staatliche Eingriffe verursacht wurden. Sie bedürfen immer mehr staatlicher Eingriffe, damit das planwirtschaftliche Gefüge nicht zerbricht. Und zu diesen Eingriffen zählen auch die Maßnahmen der EZB, was letztlich zu einer fortgesetzten Abwertung des Euros führen wird. Weiterhin lauern mit dem Austritt weiterer Staaten aus der EU zusätzliche Gefahren.

Zu 16:18 von sag ich mal "Fehlschluss!"

"...Die Inflationsrate mag zwar leicht gestiegen sein, aber wenn die EZB die Zinsen erhöhen sollte, geht die Geldnachfrage zurück. Wie soll da die gewünschte Inflation entstehen?..."

Die statistische Rechnung ist das eine, die Realität ist eine andere. Z.B. die Entwicklung der Immobilienpreise in den Ballungsräumen und in Folge die gestiegenen Mieten. Luxussanierungen für die Anlagealternative, jetzt auch in Mittel- und Kleinstädten, führt langsam aber sicher zu einer Blasenbildung. Beispiele gibt es zahllose.

Die EU/€-Gemeinschaft versagte von Beginn an. Von manchen Fehlentwicklungen profitiert man dann noch kräftig. Man tut wenig bis nichts dagegen und kassiert dann ab. Ein Schelm .....

Die EU hat eben gegen die Banken Crédit Agricole, HSBC und JPMorgan Chase Geldbußen von 485 Mio.€ wegen Teilnahme an einem €-Zinsderivatekartell verhängt. Die Geschädigten haben nichts davon, auch diese Millionen verschwinden im EU-Loch.
Sparen und Vorsorgen macht so keinen Sinn mehr!

Glaube ich erst

wenn es passiert.
Der Plan hat doch gut geklappt, und Sparkassenschalter oder anderes ist weg.
Die Alten sind verunsichert und selbst wenn die Zinsen wieder da sind werden die Banken den alten Zustand nicht wieder herstellen.

Gruß

Glaube ich erst

wenn es passiert.
Der Plan hat doch gut geklappt, und Sparkassenschalter oder anderes ist weg.
Die Alten sind verunsichert und selbst wenn die Zinsen wieder da sind werden die Banken den alten Zustand nicht wieder herstellen.

Gruß

Die EZB wird keine Staatspleiten riskieren wollen

und daher weder die Zinsen nicht erhöhen noch QE beenden, denn: Etliche Staaten in der EU sind durch die EU in eine ähnliche Situation gekommen, in denen die USA seit Jahren auf Kosten anderer leben.

Dazu folgende Erklärung:

Das Handelsbilanzdefizit der USA betrug im Jahr 2015 Minus $736 Milliarden. Es ist seit 10 Jahren immer schon negativ. Womit bezahlen die USA ihre Güter, die sie importieren? Sie zahlen sie mit aus dem Nichts geschöpften Dollars der FED. Sie haben also keinerlei Gegenleistung erbracht. Wie soll da denn Handel für alle Beteiligten noch Vorteile bringen? Was hier abläuft ist Raub in gigantischem Ausmaß. Da kann es natürlich nicht zu den komparativen Kostenvorteilen kommen, die Ricardo postulierte.

Jetzt treten immer mehr Länder im Euro-Raum in die Fußstapfen der USA.

In einem solchen Umfeld die Zinsen nennenswert zu erhöhen und Anleihen Kaufprogramme zu beenden, bedeutet schlicht zahlreiche Staats-, Banken- und Unternehmenspleiten zu riskieren.

Zu 17:02 von GDN "Groß- und Kleinkapitaliste"

Groß- und Kleinkapitalisten ...
... jubeln ob solcher Nachricht. Und die Sparer? Sie mögen sich selbst jeden Tag aufs Neue in die Tasche lügen, aber es ist nun mal so: Sparer nutzen die Arbeitskraft anderer aus. ...

Das ist Nonsens, Zinsen dienen zunächst dem Inflationsausgleich, dann trägt der Gläubiger ja auch das Risiko, siehe z.B. Schuldenschnitt €-Griechenlandanleihen.
Der Staat will dann auch noch Steuern und von den Verlusten nichts wissen!

Der Gläubiger stellt vorübergehend sein Geld zur Verfügung, damit investiert, konsumiert und u.a. auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Wer ein Haus baut, macht das in der Regel mit Kredit. Er zahlt für die Nutzung Zinsen. Würde er Mieten müsste er Miete zahlen.

Wer für sein Alter spart wird das kaum mehr tun, wenn er für sein überlassenes Geld nicht ein Entgelt und die Rückzahlung erwarten kann. Eine Volkswirtschaft, die Geld quasi wertlos macht hat keine Zukunft. Es ist offenkundig, billiges Geld fördert die Überschuldung!

@17:02 von GDN

"Zinsen gehören grundsätzlich abgeschafft."

Wer Geld leiht, verspricht sich ja einen Vorteil. Warum wollen Sie demjenigen, der Geld verleiht einen solchen Vorteil absprechen?

Zinsen spiegeln die Zeitpräferenz der Marktteilnehmer wider. Warm sollte jemand sein Geld verleihen, wenn er für den Konsumverzicht, zu dem er heute bereit ist, nicht eine Entschädigung erhält. Die Zinsen lassen sich aus dem Mehrwert, der mit dem für Investitionen zur Verfügung gestellten Geld erwirtschaftet wird, begleichen.

Der Zins ist kein Konstrukt, sondern ein „Naturprodukt“. Er spiegelt auf einem freien Markt die Zeitpräferenz der Menschen wider. Das allgemeine Gesetz des menschlichen Handelns besagt, dass die Zeitpräferenz stets positiv ist. (Menschen bevorzugen die sofortige Erfüllung ihrer Wünsche mehr als eine spätere Befriedigung, sie haben eine positive Zeitpräferenz.

zu 17:35 von Ernst-

edit: und daher weder die Zinsen erhöhen noch QE beenden,

@peter kock

Soweit ich das weiß, beträgt die deutsche Staatsverschuldung > 80% eines BIP, also mehr als das EU-Kriterium 60%. Und das deutsche BIP ist < 3 Billionen. Natürlich hat unser Staat noch andere Zahlpflichten, die Schulden sind, z.B. Pensionen. Das waren mal achthundert Milliarden, inzwischen wohl mehr.

Geldpolitische Masters of the Universe

genannt Notenbanken, sind verantwortlich dafür, dass die bedeutenden Volkswirtschaften sich auf den Spuren des genialen Gauklers J. M. Keynes befinden. Dieses geldpolitische Masters of the Universe. Sparen ist demnach endlich überflüssig geworden. Ersetzt wird es durch die moderne Schuldgeldalchemie. Geld und Kredit entsteht auf Knopfdruck aus dem Nichts. Ganz ohne die spießige Mühsal des Sparens.

Die Folge: Inzwischen schwimmen die Volkswirtschaften auf einem keynesianischen Ozean des exponentiellen Geld- und Schuldenwachstums. Wir befinden uns nun im zu Ende gehenden Papiergeldzeitalter, bedingt durch das typische keynesianische Kurzfristdenken, nach dem Motto: „Auf lange Sicht sind wir alle tot.“

Aus diesem Teufelskreis kommt die EZB und die anderen Notenbanken nicht mehr heraus. Arme Jugend, die das alles auszubaden hat.

Trump und die nächste Blase

Der zukünftige Präsident der USA sorgt dafür, dass die Finanzmärkte noch unberechenbarer werden. Einen eventuellen Schaden zahlen dann wieder andere Nationen mit. Wie schon öfters. Da heißt es dann nicht mehr "USA first".
Ich hoffe nur, dass er nicht an die Regierung kommt, auch wenn er schon gewählt ist.

ich kontere das cicero-zitat von herrn mersch:

allzu stark gespannt, zerbricht der bogen - schiller/wilhelm tell.

die ezb ist am limit ihrer kauffähigen anleihen angekommen.
was jetzt passiert, ist eine ankündigung, um die volkswirtschaften von ihrer abhängigkeit langsam zu entwöhnen.

die übergangsphasen wird in europa eine inflation auslösen, welche höher sein wird, als 'bescheidene' zwei prozent.

bezahlen wird es der kleine mann.

@ Ernst-

Vielen Dank Ernst- für Ihre Kommentare aber bitte vergewissern Sie sich doch nochmal ob sie elementare Zusammenhänge auch richtig verstanden haben.
Sie schreiben zwar viel aber dafür widersprechen Sie sich teilweise selber und man merkt oft, dass Sie ein paar ganz entscheidende Punkte nicht verstanden haben.

Ihre Begründungen klingen dabei wie Fragmente aus einem VWL Buch.

Verschämt im Nebensatz ...

... wird das viel ernstere Problem angerissen. Welche Strategie auch immer kommt, für den größten Gläubiger der EZB wundersamen Geldvermehrung gibt es nur die Alternative zwischen Pest und Cholera.
Außerdem können ja alle für D problematischen Beschlüsse bequem in die Sitzungen ohne deutsches Stimmrecht gelegt werden.
Haften dürfen wir, entscheiden nicht!
Es lebe die EU Fiskalpolitik!

@19:02 von Deutscher Jung

Um welche Zusammenhänge, die ich nicht verstanden haben soll, handelt es sich denn?

Die EZB betreibt Planwirtschaft mit unserem Geld

Und wie jede Planwirtschaft, wird auch diese zu nichts Gutem führen.

Für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung müssen sich Zinsen auf dem Markt bilden können. Das verhindert die EZB indem sie den Referenzzinssatz festsetzt. Und die Geldmenge sollte konstant bleiben, damit die Steigerung der Produktivität zu geringeren Güterpreisen führen kann. Womit der Wohlstand aller steigt, weil Wohlstand sich an der Gütermenge bemisst, die sich jemand leisten kann. Dazu zählen selbstverständlich auch Dienstleistungen. Wenn man mit Geldschöpfung aus dem Nichts Wohlstand für alle schaffen könnte, gäbe es keine Armut mehr auf der Welt.

Mit Ihrer Geldpolitik verhindert die EZB, dass die Bürger in den Genuss ihrer Arbeitsleistung kommen, die in der Steigerung der Produktivität liegt.

Alles klar?

"Kaum jemand im obersten Führungszirkel analysiert und artikuliert so klar und verständlich die Geldpolitik wie der 67-jährige Luxemburger"

"Wir sind wahrscheinlich nicht mehr weit von dem Zeitpunkt entfernt, an dem wir eine solche Aussage machen können"

Bei mir heißt das nicht "klar", sondern "maximal verklausuliert"

17:13 Schlaubär

Volle Zustimmung! Es ist längst überfällig, das die Enteignung der Sparer ein Ende hat.

18:42 Light1

Im Gegensatz zu Ihnen freue ich mich auf einen Präsidenten Trump und wünsche ihm für seine Amtszeit viel Glück.

@ 16:18 von sag ich mal: Inflation

Sie schreiben: "Die Inflationsrate mag zwar leicht gestiegen sein, aber wenn die EZB die Zinsen erhöhen sollte, geht die Geldnachfrage zurück."

Schon möglich. Kommt allerdings darauf an, wie viel Geld über Kredite in die Finanzmärkte geflossen ist. Und die sind schon längst von der Realwirtschaft entkoppelt. Rohstoffpreise richten sich schon lange nicht mehr nach physischem Angebot und Nachfrage, sondern danach, wie in den Finanzmärkten Gelder umgeschichtet werden.

Es kann dann zwar sein, dass durch fallende Kurse z. B. Aktienvermögen zurückgeht, den Unternehmen kann es trotzdem blendend gehen. Und damit Inflation entstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Wo ist das Geld denn jetzt?

Wieviele Billionen Euro hat Herr Draghi denn nun verpulvert? Und wer genau besitzt dieses Geld nun? Das wäre mal Interessant!

@16:35 von sag ich mal

Wer wurde ausgeraubt?
Die kleinen Sparer. Diejenigen, die von ihrem Kapital leben sind noch reicher geworden. Sie erhalten wenig Zinsen auf ihr Geld aber noch immer einen passablen Mietzins, Dividenden und Pachterträge.

Was hat den "kleinen Sparer" daran gehindert, sein Geld in Immobilienfonds oder Beteiligungen an Wohnungsbaugenossenschaften anzulegen? Gerade letzteres ist eine risikoarme Angelegenheit: Man erhält Wohnrecht und dazu Gewinnausschüttungen aus den Mieteinnahmen, und hat dazu noch ein Mitspracherecht, ist also (mit Einschränkungen) sein eigener Vermieter. Das Risiko eines (totalen) Verlustes hält sich hierbei in Grenzen, ist deutlich geringer als bei Aktien oder Ähnlichem.

Beeindruckend

wie 0,6% schöngefaselt wird, bis es wie fast 2,0% klingt. Sauber gearbeitet der Kommentator!

@ 19:53 von Ernst-: Geldmenge

Sie schreiben: "Und die Geldmenge sollte konstant bleiben, damit die Steigerung der Produktivität zu geringeren Güterpreisen führen kann."

Und wer sollte sich die Mühe machen, die Produktivität zu steigern, wenn er selbst nichts davon hat, da er ja dann nicht mehr verdient?

Wohlstand für alle ist weniger eine geldpolitische als eine politische Aufgabe: nämlich den Zugang zum Arbeitsmarkt für alle Arbeitsfähigen sicherzustellen, ob unselbständig oder selbständig, ohne staatlich verordnete Billiglohnjobs.

Mit freundlichen Grüßen

Je eher die EZB die

Je eher die EZB die Anleihenkäufe einstellt, um so besser. Das zwingt Regierungen endlich Strukturreformen durchzuziehen, um ihre Länder wettbewerbsfähig zu machen. Ewig zusätzliche Schulden zu machen ist keine Lösung.

Die Anleihenkäufe müssen

Die Anleihenkäufe müssen nicht nur schnellsten beendet werden, sondern viel wichtiger ist es die Geldmenge wieder massiv zu reduzieren.

Die EZB enteignet die Sparer mit ihren Rechtswidrigen Dumpingzinspolitik. Und vor allem, die EZB darf nicht das Recht haben, über unser Leben zu bestimmen. Wenn die Menschen nicht konsumieren wollen, dann fallen eben die Preise. Das ist keine Deflation, sondern nur die Anpassung der Preise an die rechtmäßig sinkende Nachfrage.

Schluss mit der Staatlichen Einmischung in unser Leben. Die EZB darf sich nie wieder auf die Seite der Schuldner stellen. Jetzt wird es höchste Zeit, daß die Immobilienpreise wieder auf des Niveau von vor 2008 gedrückt werden. Also rauf mit den Zinsen, so schnell es geht und nicht nur ein paar Prozent.

@17:02 von GDN

Zitat: "Zinsen gehören grundsätzlich abgeschafft. Sie verderben die Gesellschaft. Wer ohne Arbeit zu Geld kommen will, ..."

Ganz im Gegenteil, Zinsen sind absolut notwendig. Hier ein Beispiel, wieso Zinsen notwendig und sozial sind:

Stelle sie sich vor eine Pizza kosten 10 Euro und jemand hat 100 Euro gespart. Er kann sich also 10 Pizzen kaufen.

Nun kommen die Gewerkschaften und erzwingen leistungslose Lohnerhöhungen. Die gleiche Pizza kostet jetzt 11 Euro, obwohl sich ein Stück größer geworden ist. Ohne Zinsen kann sich der Sparer von seinen 100 Euro jetzt wegen der Gewerkschaften nur noch 9 Pizzen kaufen, obwohl er für 10 Pizzen gearbeitet hat. Mit Zinsen wird sichergestellt, daß aus den 100 Euro 110 Euro werden und er sich wieder 10 Pizzen kaufen kann. Das ist kein Gewinn, denn bevor die Gewerkschaften das Geld durch leistungslose Lohnerhöhungen entwertet haben, konnte er sich für 100 Euro auch 10 Pizzen kaufen.

Ergo: Zinsen sind sozial, keine Bereicherung und damit notwendig.

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