EU-Flaggen vor dem Kommissionsgebäude in Brüssel

Ihre Meinung zu EU-Haushalt: 2017 will Brüssel weniger Geld ausgeben

Für die Bundesregierung hat die EU mit dem Budget 2017 die Zeichen der Zeit erkannt: Alles in allem deutlich weniger Ausgaben und doch Akzente setzen, wo es nötig ist. Mehr Geld soll für Sicherheit und Wachstum fließen.

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9 Kommentare

Kommentare

Ernst-
Schönreden und Todschweigen

Wenn der EU-Haushalt nur um die nicht abgerufenen Fördergelder bereinigt wird, reicht das bei weitem nicht aus, denn: "Der Europäische Rechnungshof moniert die gigantische Verschwendung von Steuergeldern" ( http://www.handelsblatt.com/politik/international/verschwendung-von-eu-… )

Bei der gigantischen Verschwendung sollte mal angesetzt werden. Aber davon ist wohl nicht die Rede. Diese Verschwendung wird mal wieder todgeschwiegen.

Den Bürgern wird so Sand in die Augen gestreut. Sie sollen den Eindruck bekommen, dass gespart wird. Das ist aber definitiv nicht der Fall. Die tatsächlichen Ausgaben werden nämlich erhöht.

Thomas Wohlzufrieden
Wachsende Sicherheit

"Sicherheit und Wachstum"? Also mehr Kontrolle für die Bürger, und mehr Subventionen für die Wirtschaft? Kein Wunder, das diese EU bei den Völkern auf immer mehr Ablehnung stößt. Ich gehöre dazu.

willi wupper sen.
offenbar hat die juncker eu

mitbekommen, daß 2017 einige wichtige wahlen anstehen

welcome in peace
Nicht immer nur an globalisierte Elite denken...

Allmählich kann man diese ewig alte Leier von wegen Wachstum sowie Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit nicht mehr hören. Wie soll gesundes sowie stabiles Wachstum denn generiert werden, wenn sich die Zeitengenartionen eher im belastenden Konkurrenzkampf sehen - anstelle, sich als gegenseitige Bereicherung zu empfinden. Wir haben noch nicht
mal in DE ein zusammenhängendes
Bildungssystem - geschweige denn, auf EU-Ebene ganz abgesehen von gleichwertigen Sozialsystemen usw. Aber schön dass man schon mal mehr verteidigen denn erneuern möchte - hoffentlich klappt dieses dann besser als die Klärung einheitlicher Sozialfragen
zum Wohle aller politischen EU-Bürger welche dieses Friedensprojekt noch nicht zu Grabe getragen haben und noch Hoffnung hegen, dass die politische EU sich nicht noch mehr selbst zerlegt so wie der Brexit ja schon unter Beweis stellt. Die politische EU sollte lernen wieder mäßigend an alle Einwohner zu denken, dann braucht man auf Dauer evtl. auch weniger Aufrüstung.

Peter Kock
2017 will Brüssel weniger Geld ausgeben....

....und die Bundesregierung sagt dazu : Brüssel hat die Zeichen der Zeit erkannt !
Aber die diversen Bundesregierungen haben
über 6,2 Billionen Staatsschulden angehäuft
was dann bedeutet , dass die kommenden 42
Generationen bereits verschuldet sind mit einer Tilgungszeit von 1450 Jahren...... einfach toll was die so leisten !
Der Ordnung halber : Das Freiburger Forschungszentrum "Generationenverträge "
hat das errechnet mit den Staatsschulden.

Pflasterstein
@welcome in peace

"Wie soll gesundes sowie stabiles Wachstum denn generiert werden, wenn sich die Zeitengenartionen eher im belastenden Konkurrenzkampf sehen"

Die Antwort auf die Frage nach dem "Warum Konkurrenzkampf?" haben die alten Römer schon gekannt: Divide et Impera. Teile und herrsche. Genau deshalb ist ja der Konkurrenzkampf zwischen Mann und Frau so übel, denn dieser zerstört den Familienzusammenhalt durch das Ego der Beteiligten. Das ist dann nur der kleinste Teil unserer Wirtschaft ... und da die übrigbleibenden Single-Haushalte stärker abhängig von ihrem Einkommen sind, lassen diese sich auch besser ausnutzen (auf der Jagd nach der Karriere) und sind deshalb leichter kontrollier- und steuerbar.

Hugomauser
@Thomas Wohlzufrieden

Es geht weder um "mehr Kontrolle für die Bürger", noch um "Subventionen für die Wirtschaft, sondern um "Sicherheit und Wachstum".

Sicherheit dahingehend, dass die grenzüberschreitende Kriminalitätsbekämpfung und die Kontrolle der EU-Außengrenzen gestärkt werden soll und Wachstum durch mehr Infrastrukturmaßnahmen. Dabei werden ja keine Firmen subventioniert, das ist also Unsinn.

Hugomauser
@peace

Es gibt nicht "die EU" in dem Sinne, wie Sie es beschreiben. das sind 28 verschiedene Nationalstaaten. Solange da nicht alle bereit sind, Kompetenzen an die EU abzutreten, kann "die EU" in den von Ihnen beschriebenen Handlungsfeldern nichts machen. Schimpfen Sie also besser auf die Staaten, die das jeweils verhindern, als auf "die EU".

meinungsquirl
Das muss auch so

Großbritannien mit seinen ca. 5 Mrd. € Überschuss an Zahlungen in Richtung EU muss demnächst ausgeglichen werden.

Lediglich der Anteil der nach Einzahlung an GB zurück fließt kann aufgeschoben werden, bis der Austritt tatsächlich vollzogen ist.

Trotzdem wird man dann den Haushalt eben weiter kürzen müssen, allein damit die Beiträge der verbliebenen Mitglieder nicht steigen.