Kommentare - Smog in Neu-Delhi: Heute besser nicht atmen

31. Oktober 2016 - 09:46 Uhr

Die alarmierenden UNICEF-Daten zur Luftverschmutzung dürften in Indien niemanden überraschen. Smog ist hier ein Dauerthema - besonders in der kälteren Jahreszeit. Ganz schlimm ist es am Tag nach dem Diwali-Fest mit seinen großen Feuerwerken. Von Sandra Petersmann.

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Kommentare

Und deswegen...

... auch immer mein Hinweis darauf, dass uns vielleicht das politische System Chinas nicht behagen mag, jedoch eines kann man den Politikern in China nicht vorwerfen: angesichts katastrophaler Umweltbedingungen nichts zu tun, wie die indischen Politiker! ...denn China hat gottseidank verstanden. Bei den Indern sehe ich da null...

Feinstaubbelastung in Neu-Delhi

Da sind wir mit der deutschen Feinstaub-Hauptstadt Stuttgart gar nicht so weit entfernt. Und die Sylvester-Feuerwerke sind auch immer größer geworden.

Bestrafung durch selbst verschuldetes Unheil

Wie beschrieben, unter 'Fluch des Ungehorsams' im 5. Buch Mose, Kapitel 28 ( Bibelübersetzung Gute Nachricht, 2000)

"Statt Regen werden Staub und Asche vom Himmel fallen, bis (...)"

Könnte, bzw. wollte man sich doch nur warnen lassen!

Traurig.

Traurig, wie wenig anscheinend die meisten Erwachsenen bereits sind, für ihre Kinder mehr auf Umweltschutz zu achten. Traurig, wie wenige auch bereit sind bei sich selbst mit Veränderungen anzufangen - und beides beziehe ich nicht nur auf Indien, sondern das gilt auch hierzulande genauso. Schimpfen auf die "blöde Politik" oder die "bösen Konzerne" kann jeder - aber selbst mal anfangen, zu Silvester nicht zu knallen, den Motor des Wagens auszustellen, wenn "Mann" auf die einkaufende Ehefrau bei kühlen Temperaturen vor dem Supermarkt wartet oder auch einfach mal ein wirklich sparsames Auto zu fahren statt den 2,5-Tonnen-250 PS-SUV (oder noch besser: gleich mal ausprobieren, ob Fahrradfahren noch klappt) und den Weihnachtseinkauf in der heimischen Stadt zu erledigen anstatt alles online bei den Pakete-Hin-und-Her-Lieferern zu bestellen und die Hälfte wieder zurück zu schicken, weil es dann doch nicht gefällt.

An vielen Miserien in den

An vielen Miserien in den Entwicklungsländern sind die entwickelten Länder einfach komplett unschuldig. Aberglaube, wissenschaftlich lange widerlegte Gesundheitsmythen und pure Unbelehrbarkeit haben Hochkonjunktur auch in Indien. Soll nicht jeden Inder direkt beleidigen (es gibt auch solche die das Gegenteil repräsentieren) aber soll zeigen, dass wir was Weltoffenheit und Akzeptanz für Wissenschaft noch so einiges zu tun haben. Und hier zu Hause betrifft es auch sehr viele Leute, die glauben sie würden sich selbst einen Gefallen tuen indem sie Unbelehrbare und Populisten wählen.

10:38 von RoyalTramp

Bei den Indern sehe ich da null...
.
nachdem ich 6 mal Indien bereiste, volksnah im Zug mit Rucksack
muß ich sagen, ihre Einschätzung Indiens deckt sich mit der meinen ....

... das Haus nicht zu verlassen.."

Guter Rat. Aber was tun, wenn man weder Haus noch Wohnung hat?

Aber dieses Problem kennt man ja überall: In Indien knallen Mittel- und Oberschicht, die Unterschicht wird von dem Geld lieber satt.
Ausbaden tun es dann aber vor allem jene, die auf der Straße oder in Wellblechhütten leben.

Hier rußen die großen Diesel-SUVs die Städte zu. Deren Fahrer sitzen sicher hinter HEPA-Filtern, leiden tun vor allem Kinder, Fahrradfahrer und Fußgänger.

Ein US-Bürger produziert so viel CO² wie 40 Bangladeshi, aber wer wird regelmäßig überschwemmt?

Richtig.

Und solange andere drunter leiden, können die eigentlich Schuldigen natürlich weitermachen wie bisher.
Vielleicht sollten wir das langsam ändern, bevor die Opfer diese Zusammenhänge erkennen?

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