Kommentare

... oder gar kein Brexit?

Soweit kommt das noch. Lasst die Briten doch endlich austreten. Wer braucht die? Und quatscht denen nicht ständig dazwischen. Es wurde alles vorher schon gesagt. Dass die Brexitbefürworter vor dem Referendum gelogen haben was die Folgen angeht, dass hätte die EU damals sagen müssen. Zeit genug hatte sie.Jetzt ist es entschieden und nun lasst sie abhauen.

Irgendwie sind die Briten zu beneiden!

Natürlich muß man den Briten den Austritt aus der EU schön madig machen damit niemand auf die Idee kommt es ihnen gleich zu tun. Wenn es den Briten schlecht geht geht es der EU gut.

Die Existenz der EU-Regierungsmitglieder hängt davon ab wie gut die Briten davon kommen. Es kann nicht sein, dass sich das Volk wie in früheren Zeiten über die Obersten erhebt.

Ratloser Ratspräsident

Es ist völlig klar, das der Ratspräsident der EU vor einem Ausstieg aus der EU warnt. Tatsächlich aber ist diese Art der EU ein Auslaufmodell, und die Briten sind mit ihrem Ausstieg ein Wegbereiter für ein besseres Europa. Dazu bedarf es aber besseres Personal als die Herren Tusk und Juncker. Denn sie sind die Lord-Siegelbewahrer des Lobbyeismus in Europa.

@Tusks Kuchenbeispiel

Der Mann hat ja sogar Humor,
hätte ich nicht gedacht.
War wohl so auch von ihm nicht gedacht.

Immerhin endlich mal eine gewisse Lockerheit
bei einem Bürokraten ist ja auch mal was.
Und dass es ausgerechnet ein Pole sein muss,
der den Briten mal ins Gewissen redet,
ist ja auch pikant.

Wenn Tusks dies auch noch seiner eigenen
Landesregierung sowie anderen 'Kuchenspezialisten'
im ehemaligen 'Ostblock' nahebringen könnte,
wäre die EU ja wieder etwas vitaler.

Bravo, Tusk! Hoffentlich bleibt es dabei.

Die Briten hatten in der EU schon zuviele Sonderrechte und Ermäßigungen. Sich dann aber völlig von den Verpflichtungen innerhalb der EU loszusagen (= Brexit) und dabei die Vorteile des Binnenmarktes beizubehalten - unglaublich, dass sie damit durchzukommen gedenken.
Sie werden leiden, und das müssen sie auch, das ist der Preis für die Eigenbrödlerei. Wenn ihnen dann noch in naher Zukunft die Schotten abgängig werden, dann spätestens wird aus Great Britain ein Little Britain.

Wenn diese Brandrede eines zeigt,

dann das die anderen Mitgliedsstaaten der EU sich nicht weiter von den Briten auf der Nase herumtanzen lassen wollen. Die diversen Extrawürste, die sich die Briten herausgenommen haben, haben zu dieser extrem schlechten Stimmung geführt. Und wie man sich bettet, so liegt man...

clevere Schotten, Iren werden folgen

Den Engländern dämmert es, dass sie nicht wirklich alleine mit ihrer Insel "durch die Welt rudern können". Dazu ist die
Welt im 21. Jahrhundert zu komplex.
Das Brexit-Votum war ein böses Spiel, dessen Ausgang mit dem Gesicht von Boris Johnson visualisiert wurde.

Einerseits nehme ich an, dass im Mutterland der parlamentarischen Demokratie sich das Parlament noch wird einschalten dürfen.

Andereseits sind die Schotten clever, nicht aus der EU zu wollen. Sicher wird dafür ein weiteres Referendumg nötig,
aber der Ausgang ist zu erwarten.

In der ARD lief letztens ein sehr bemerkenswerter Beitrag über die möglichen Folgen eines Brexit: In London hat der Exodus von auf internationale Experten angewiesene Firmen bereits begonnen. "Viel Erfahrung" hätte die EU in die Befriedung der Grenze auf der irischen Insel eingebracht. Kaum vorstellbar, dass die Bevölkerung dort eine EU-Außengrenze ertragen könnte.

Noch ist es nicht zu spät, den Brexit zurückzunehmen. Alles andere wäre "second best"!

Harter Brexit - Why not?

Tusk wird mir immer symphatischer.
Auch wenn es nur eine knappe Mehrheit war, die sich durch die Lügen der Oxfortjünglinge hat verführen lassen, Lügen, die diesen und ihren Verbündeten in der Finanzwelt Reichtum bescheren sollten, so müssen doch alle Briten lernen, was es heißt im 21 Jahrhundert als "MiniLand auf der Weltkarte" alleine durchzukommen.
Schluß mit der Rosienpickerei - aber wie ich die Briten kenne, werden die das schaffen. Notfalls kommen sie durch Hintertür wieder zusammen mit den USA und Kanada auf den EU-Markt, die ja Continental-Europe nach CETA und TTIP voll im Griff haben werden.
Daher: Macht ruhig einen "Harten Brexit" über CETA und TTIP sind die Briten dann besser im Geschäft als vorher, denn Europa hat mit CETA und TTIP schon verloren.

Schnee von gestern

Da macht es Theresa May ja genau richtig: Sie war es nämlich, die den "harten Brexit" ins Spiel gebracht hat. Mit anderen Worten: Sie lässt sich nicht drohen. Wenn kein Binnenmarkt, dann eben kein Binnenmarkt. Tusks Brandrede ist damit schon längst überholt.

Was dann tatsächlich bei den Verhandlungen herauskommt, ist eine ganz andere Sache.

Pfeifen im Wald...

anders kann man solche Aussagen nicht mehr nennen. Auch Europa stellt fest, dass der Austritt aus der EU erst einmal den Verlust eines nicht unerheblichen Teil des Marktes bedeutet. Und natürlich heult die EU auf, da alles der Wirtschaft untergeordnet wird.

Aber hat schon mal jemand daran gedacht, dass eben die Völker ein Wörtchen mitreden wollen? Dass sie ihre eigenen Ressourcen selber kontrollieren wollen? Warum ist es denn nicht möglich, dass die Länder selber festschreiben, wieviele Einwanderer und Arbeitsmigranten sie akzeptieren wollen. Die europäische Lösung der unbegrenzten Arbeitsmigration und auch der Migration in die Sozialsysteme ist eben auch der indirekte Zugriff (ich möchte das Wort Diebstahl oder Enteignung nicht verwenden) der EU auf das Vermögen der einzelnen Völker zugunsten Anderer, ohne Zustimmung der Betroffenen.

Das institutionelle Plündern von erarbeiteten Volkvermögen sollte sicherlich auch mal ein Teil der Wertediskussion sein.

Weicher Brexit ?

Die Briten (Politik)vermitteln mit der Formulierung "Harter Brexit" die Erwartung in der Bevölkerung es gäbe auch noch was anderes ...den "Weichen Brexit"
Hat dabei aber vergessen zu erwähnen das der wesentliche Austrittsgrund, die Freizügigkeit der Menschen, Bestandteil des weichen Brexits wäre.
Jetzt hat sie das Dilemma!
Tusk hat völlig recht das muss den Briten (Bevölkerung)mal ganz klar gesagt werden !

Was kauft sich Herr Tusk für Kuchen,

wenn er diese aufisst und statt Krümmel Essig und Salz über hat?

Seltsam, da wird hin und wieder zarghaft in den Medien bestätigt, dass der Zusammenschluss der EU auch "Verlierer" ergeben hat aber ein Austritt soll nur Verlierer haben? Nicht einen Gewinner? Seltsam.

Mit der EU ist es für die Konzerne leicht geworden den Mittelstand zu verdrengen, die Gehälter gering zu halten, für Gewinnmaximierung wird Produktion verlagert und und und... Mir fällt in der Geschichte keine Zeit ein, in der, die sehr gut situierte Kreise, ihre Vermögen so schnell ausbauen konnten. Und wann hat es je die Zeit gegeben, in der das Vermögen der gutsituierten (mit Bankenrettung) von der Allgemeinheit gerettet worden ist? Obwohl diese sich selbst verspekuliert haben!

Ich kann der heutigen EU keinen einzigen Vorteil mehr abgewinnen, den es vorher nicht gab.

Tusk und Co sagen viel wenn der Tag lang ist...

Btw...

Noch was zum "Brexit" Beitrag von gestern (heute noch aufgeschaltet)
www.tagesschau.de
/ausland/marmite-103.html

Schon klar dass die Redaktion wieder mal zeigen wollte: seht wie schlecht es den Briten jetzt nach dieser dummen dummen Entscheidung geht ("man sollte die bürger eben nie selber entscheiden lassen, denn wir wissens besser").

Heute auf BBC die Auflösung (die natürlich auf der ARD jetzt nicht mehr kommt):
www.bbc.com
/news/business-37650234

Einigung. Unilever verzichtet auf teile seiner preiserhöhungen.einzelne produkte werden aus dem sortiment von tesco genommen. Beide seiten sind zufrieden.die briten leben noch.

Die deutschen exportfirmen verdienen übrigends auch weniger.

Schadenfreude ist fehl am Platze

Knapp die Hälfte aller Briten wollte nicht aus der EU austreten, und auch hier wird es so sein wie in jedem anderen EU-Staat auch - es trifft die am härtesten die ohnehin wenig haben, teils am oder unter dem Exisenzminimum leben, und nun unter den falschen Versprechen der EU-Gegner zu leiden haben.

Oft liest man hier mehrheitlich Kommentare - etwa zu CETA oder TTIP die deutlich zeigen dass den Versprechungen der Regierung nicht geglaubt wird, und dennoch machen viele ihr Kreuz bei eben jenen Politikern.
Sollten wir nicht ein wenig mehr Empathie für die Minderheit aufbringen ?
Wir gehören ja offensichtlich auch zu einer.

Der Brexit sollte so gestaltet werden dass er für beide Seiten möglichst wenig negative Folgen hat - englische Firmen die auf Importe angewiesen sind kämpfen zum Teil sicher ums Überleben, auch klein- und mittelständische Unternehmen.
Solange es keine Nachteile für uns bringt sollte der Brexit eher weich sein. Trotz der Reden populistischer Politiker.

Ratloser Präsident

Selten so einen Unsinn gelesen.

Nur durch einen Zusammenschluss ist Europa konkurrenzfähig gegen die großen Volkswirtschaften aus den USA, Indien und besonders China. Wer dies nicht begreift, hat die Welt nicht verstanden.

Jeder einzelne Staat in Europa bleibt letztlich eine Fußnote der Geschichte. England speziel liegt in der Wichtigkeit kurz vor LUxemburg.

Das weitaus größerer Problem ist aber die Altersstruktur in Europa. Nachwuchskräfte müssen aus anderen Ländern rekrutiert werden. Sollte dies nicht gelingen, wird Europa zum größten Altersheim. Soll niemand annehmen, Indien oder gar China würden Plegegeld bezahlen.

Das Tusk als Pole ein besonderes Verhältnis zu England hat, liegt wahrscheinlich an den Verhältnissen in England. Dort werden seine Landsleute erheblichen Anfeindungen ausgesetzt. Insofern sollte man den Ton einordnen.

GB vor dem Untergang

Zum Glück ist es ja nicht so, daß Herr Tusk ein gescheiterter Politiker ist, der kurz vor der Wahlniederlage in seinem Heimatland in Richtung Brüssel entsorgt wurde.

Und zum Glück wissen wir ja: Die Briten brauchen uns viiiiel mehr als wir sie. Wir kaufen ihnen riesige Mengen an Waren ab. Aber wo sollen sie künftig ihre Lebensmittel, Maschinen oder Elektrogeräte herkriegen? Sicher stehen nicht schon längst Kanada, die USA, China, Südkorea oder Japan bereit, um in die Bresche zu springen, die die EU, wenn es nach Weltbeherrscher Tusk und Co. geht, reißen.

Armes Britannien! Ohne EU ist es dem Untergang geweiht. Wie man an Norwegen, Island oder der Schweiz sieht.

Die Idee eines gemeinsamen Europas ist toll!

Leider ist die EU in Realität eine undemokratische, lobbyhörige und neoliberale Monstrosität, die das Leben vieler schlechter macht.

Ein Austritt ist in diesem Licht sicher weder die mutigste, noch die solidarischste Reaktion. Aber die nächsten Jahre werden zeigen, ob es nicht vielleicht doch die sinnvollste Reaktion war.

Weil ja doch alle Versuche, die EU zu redemokratisieren, trotz hunderttausender von Europäern, die auf die Straße gegangen sind, kaum Erfolge gezeigt haben.

Nicht vergessen sollte man auch die Schweiz, die im Prinzip all die Vorteile genießt, die GB will, und auch weder in der EU ist, noch ein besonderes Maß an Freizügigkeit gewährt.

Natürlich: Der Brexit war ein populistischer Schnellschuss rechter Populisten, die sich danach schnell verkrochen haben, um nicht mit den hässlichen Folgen ihres Erfolges konfrontiert zu werden. Aber solange wir unsere EU nicht redemokratisieren, fehlt uns der moralische Berg, von dem wir herunterpredigen dürfen.

Bislang ist das Chaos das die

Bislang ist das Chaos das die presse hierzulande für die Briten gezeichnet hat ausgeblieben

Kein Demokratieverständnis

Herr Tusk besitzt kein Demokratieverständnis. Die Mehrheit des brittischen Volkes hat sich für den Brexit entschieden. Das müssen die Herren in Brüssel endlich begreifen. Da ist es die Pflicht der EU das auch zu akzeptieren. Die Gründe für diese Volksmeinung soll Brüssel bei sich selbst und auch Frau Merkel bei Ihrer Asylpolitik suchen. Tusk hat nur Angst das andere Eu-Mitglieder dem Beispiel von Großbritanien folgen.

@denniskiel

Erklären Sie uns doch bitte zu welchen Konditionen die von Ihnen genannten Staaten den Zugang zum Europäischen Binnenmafkt erhalten haben.

>>Notfalls kommen sie durch

>>Notfalls kommen sie durch Hintertür wieder zusammen mit den USA und Kanada auf den EU-Markt, die ja Continental-Europe nach CETA und TTIP voll im Griff haben werden.
Daher: Macht ruhig einen "Harten Brexit" über CETA und TTIP sind die Briten dann besser im Geschäft als vorher, denn Europa hat mit CETA und TTIP schon verloren.<<

Bitte sagen Sie nicht solche Sachen. Sonst machen Sie sogar mich noch zum Freihandelsgegner. Brexit means Brexit, nicht wahr, Frau May?

Das Beispiel mit dem Kuchen ist nett.

Um dabei zu bleiben: Die EU ist ein riesiger Rosinenkuchen und die Briten picken ständig mit der Gabel darin herum.

Das fängt ja schon bei den Beiträgen an. UK zahlt, gemessen an Bevölkerung und BIP, weit weniger als es müsste (Briten- Rabatt - "I want my money back").
Ablehnung von Schengen.
Freizügigkeit für Waren, aber bitte nicht für Menschen, und wenn, dann nur für Briten auf's Festland.

Um nicht missverstanden zu werden. Ich habe nichts gegen UK. Es ist ein herrlicher Staat mit wunderbaren Menschen. Das Problem ist, wie in jedem Staat, die politische Elite. Z.B. der eine, der aus reinem Machtkalkül ein Referendum ansetzt, das nur "Stay" und "Leave" anbietet, und über die Auswirkungen wahrscheinlich kein Brite einen großen Schimmer hatte. Oder der andere, der mit Lügen und Panik erzeugenden Fotos von Flüchtlingsströmen die Stimmung der Wähler manipuliert hat.

Wer der Freizügigkeit ade sagt, bekommt statt Kuchen eben Salz und Essig. Ökonomisch gesehen für die gesamte EU schlecht

Gewählt ist gewählt

Die britischen Austrittsbefürworter haben noch nicht begriffen, dass die EU nicht zu ihrem Commonwealth gehört, sich nicht von ihnen kommandieren läßt und ganz gut ohne sie auskommt. Besser für alle wäre es natürlich MIT ihnen, aber gewählt ist gewählt.
Was haben denn z.B. die Ostdeutschen nach 1989 erwartet und wie schmerzvoll für viele verlief der Einigungsprozeß, wie vieles hat sich seitdem grundsätzlich positiv oder negativ für sie verändert? Auch die Briten werden das erleben und begreifen müssen! Wann sie damit "durch" sind, kann man heute noch nicht wissen. Was dabei rauskommt, auch nicht. Aber nochmals wählen, bis das Ergebnis "paßt" ....

@ 09:52 von nie wieder spd

Jetzt ist es entschieden und nun lasst sie abhauen.

Entschieden ist noch gar nichts! Das Unterhaus ist gegen einen Brexit und die Mehrheit der Bevölkerung auch.
Um den Brexit durchführen zu können, braucht es zuerst ein nationales Gesetz und danach kan man, nach § 54 Lissaboner Vertrag den Austritt beantragen. Beide Voraussetzungen sind noch nicht erfüllt.

Und ich gehe schwer davon aus, dass die Briten heute überwiegend anders abstimmen würden. Warum also nicht das Referendum wiederholen? Die Iren brauchten auch drei Anläufe, um den Lissaboner Verträgen zuzustimmen.

@bitterepille

Selbstverständlich muss die Schweiz die uneingeschränkte Freizügigkeit der Menschen innerhalb der EU akzeptieren dies wurde vertraglich vereinbart !

@klausewitz

Warten wir doch einfach die Bedingungen des Brexit ab.
Kleinen Vorgeschmack hat es nach Verkündung eines Harten Brexit durch May schon gegeben.
Warum sollte die Wirtschaft und Märkte Reagieren wenn UK einen Status wie die Schweiz oder Norwegen bekommt ?
Dann wäre der Brexit allerdings adabsurdum geführt !

EU-Ratspräsident Tusk:"Harter Brexit oder gar kein Brexit....

Wer ist Tusk ? Ein harter Vertreter.Gegen die sogenannten Schmutzverträge in der polnischen Arbeitswelt hatte er schon als Ministerpräsident nichts.Statt dessen können die Leute ja im Rahmen der "Freizügigkeit" wandern.Und müssen da wo sie hingehen auch alles hinnehmen.

Der Herr Tusk.

@09:58 von Thomas Wohlzufrieden

Wen bitte meinen Sie mit besserem Personal? Doch nicht etwa den amtierenden britischen Aussenminister oder den früheren Chef von UCIP? Nein danke!
Herr Thomas Wohlzufrieden, wie schlecht muss es Ihnen gehen, einen solchen Beitrag zu schreiben?Bitte bedenken Sie, dass auch Sie (das unterstelle ich jetzt mal) von Europa und der EU profitieren. Sicherlich, und da gebe ich Ihnen recht, muss einiges, vielleicht auch vielen verbessert und geändert werden. Packen wir es gemeinsam an, anstatt alles in Frage zu stellen.
Ich bin noch ein Jahrgang der die Kriegsauswirkungen noch bewusst erlebte und der ein Gespür dafür bekam, wie schwer und mühlselig die Jahre danach waren. Und ich erlaube mir zu sagen, dass ich keinerlei Verständnis für diejenigen habe, die (überspitzt gesagt) wie die Made im Speck sitzen und gleichzeitig die Abschaffung des Specks fordern.Herrn Tusk und Juncker als Lord-Siegelbewahrer des Lobbyeismus zu bezeichnen, sind für mich nur dumme Sprüche. Wer wäre besser????

"Harter Brexit oder gar kein Brexit"

Die Briten haben sich mehrheitlich für den Brexit entschieden und nun müssen sie mit den Folgen eigenständig klar kommen. Sonderregelungen mit der EU soll und darf es nicht wieder geben. Die Briten haben sich ganz klar gegen die Freizügigkeit der EU-Bürger entschieden, dazu gehört nun mal freie Wahl des Arbeits- und Wohnortes. Wer das nicht akzeptieren will, hat in einer Union nichts verloren.

Raus ......................!

Alle sollten GLEICH sein
in d. EU . auch d. Briten .
Rosinenpickerei war Gestern !
Schmeißt d. Briten endlich raus, so schnell wie möglich, u.z. z. Ende d. Jahres ! Und Basta .
Verträge ? Welche Verträge ? die kommen in d. Shredder, öffentlich !
Und den möchte ich sehen, der Einwände
vorbringen möchte .......
Hat man bei "bailt-out" auch danach gefragt ?

Habe das Beispiel nicht verstanden

Ich habe das Beispiel mit dem Kuchen nicht verstanden. Kuchen ist doch zum aufessen da und wenn wir es essen, dann bleibt auch immer nur Essig und Krümmel übrig. Was ist daran so schlimm?

Will er damit sagen, daß wir kein Kuchen mehr essen sollten?

Falls es heißt, es bleibt nichts mehr übrig, dann gilt es nur für Eurokraten. Das stimmt, daß sie ohne EU völlig überflüssig werden und ihren Koffer packen dürfen.

Übrigens esse ich sehr gerne Kuchen.

Donald Tusk, endlich redet jemand Klartext

Donald Tusk redet mal Klartext. Genau meine Meinung. Was soll das Herumgedruckse, entweder raus, mit allen Konsequenzen, oder dabei bleiben.

Norwegen, Island und Schweiz sind entsprechende Handelspartner!

Island wurde durch den europäischen Rettungsschirm vor der Insolvenz gerettet!!! Norwegen hat "nur" keinen Euro! Die Schweiz hat einige gemeinsame Handelsverträge mit der EU.
Man sollte schon wissen, was man schreibt!

14:16 von manutu

Habe ich etwas versäumt? Ich glaube nicht.

Island wurde nicht durch den europ. Rettungsschirm gerettet
Norwegen ist kein EU Mitglied, bezahlt aber in den EU Topf und nimmt am europäischen Binnenmarkt sowie der Freizügigkeit der Arbeitnehmer teil. Für die Schweiz gilt dies ähnlich wie bei Norwegen.
Aber beide, also N und CH keinerlei Mitsprachrecht da "Non EU" Mitglieder.

11:46 von Bayuware

"Herr Thomas Wohlzufrieden, wie schlecht muss es Ihnen gehen, einen solchen Beitrag zu schreiben?Bitte bedenken Sie, dass auch Sie (das unterstelle ich jetzt mal) von Europa und der EU profitieren. Sicherlich, und da gebe ich Ihnen recht, muss einiges, vielleicht auch vielen verbessert und geändert werden. Packen wir es gemeinsam an, anstatt alles in Frage zu stellen.
........wie die Made im Speck sitzen und gleichzeitig die Abschaffung des Specks fordern.Herrn Tusk und Juncker als Lord-Siegelbewahrer des Lobbyeismus zu bezeichnen, sind für mich nur dumme Sprüche. Wer wäre besser????"

Genau Ihrer Meinung, volle Zustimmung. Ihrer Frage an Herrn Thomas W. schließe ich mich an.

Nur Verlierer?

Die Briten bekommen das, was sie sich gewünscht haben und die übrigen Europäer die längst fälligen Reformen um einen Dominoeffekt zu verhindern. Wo sind da die Verlierer?

re denniskiel

"Armes Britannien! Ohne EU ist es dem Untergang geweiht. Wie man an Norwegen, Island oder der Schweiz sieht."

Wie man an Norwegen oder der Schweiz sieht muss man für den Freihandel mit der EU sich sowohl EU Regeln anschließen als auch zum EU Haushalt beitragen.

Was die Brexiter ja angeblich völlig abschaffen wollten ...

Die Krux mit dem Brexit

... das Hauptproblem am Brexit ist mMn, dass die EU nur verlieren kann.

1) Die Rede vom harten Brexit hat mMn folgende Gründe: a) Die Kosten des Ausstiegs aus der EUsollen für GB so hoch erscheinen, dass der Exit vom Brexit - entgegen des Volksvotums - eingeleitet wird.
b) Man möchte ausschließen, dass andere Staaten den Exit in Erwägung ziehen.
c) Eine andere Art von Brexit würde die EU in ein Glaubwürdigkeitsproblem (gemeinsame Werte, ...) führen, was sie gerade jetzt nicht gebrauchen kann.

2) Der weiche Brexit scheint nötig, da: Die EU ist in aller erster Line Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft. Wenn GB verloren geht, die dortige Wirtschaft einbricht, dann hat das massive Auswirkungen auf die Länder, welche enge wirtschaftliche Verfelchtungen mit GB haben. Also: V.a. EU-Ländern. Diese Art von Auswirkungen kann - da die Schudenkrise noch nicht überwunden ist - von der EU und den Mitgliedsstaaten vielleicht gar nicht gut getragen werden.

... zusammengefasst:

Die EU muss sich durch den Brexit entscheiden, ob sie lieber die Idee der Wertegemeinschaft (was sie außenpolitisch schwächen würde) preisgeben will oder wirtschaftliche Stabilität (was sie in der Hinsicht schwächen würde).

Was Schottland angeht: Ich bin mir sicher, dass die Region/das Land nicht außerhalb von des UK in der EU bleiben kann. Zum einen, weil London nicht ohne Schottland in die Brexit-Verhandlungen eintreten will (was den Druck der EU auf einen schnellen Brexit von London auf Edinburgh verschiebt) und, weil Spanien wegen Katalonien entschieden dagegen ist.

@schrueblerixyz

Was haben sie sich denn gewünscht....
.....alles bleibt wie es ist, nur die EU hat nix mehr zu sagen ?
Das wirds aber nicht geben, das haben die Protagonisten der Leave Bewegung unterschlagen.....die haben nur von den rosigen Zeiten, der Unabhängigkeit, der Selbstbestimmung, dem Stolz usw gesprochen.
Dabei war selbst dem Dümmsten klar: Nach der Brexit Bekundung wird es keinen Rabatt kein Zugeständniss geben.
UK wird wie jeder andere 3. Staat Europas behandelt

Brexit

Verlierer gibt es nur, wenn keiner bereit ist auf einer sachlichen Basis zu verhandeln. Da es aber anscheinend immer noch "menschelt" wird es wohl etwas länger dauern. So ist dass, wenn Erwachsene auf "Kindergartenniveau" agieren. Frei nach dem Motto: "Machst Du meine Sandburg kaputt, mach' ich deine auch kaputt!"

Ein weicher Exit verführt zur Nachahmung

Deshalb geht es nur ganz oder gar nicht.
Trotzdem wird die EU ein Problem bekommen wenn es den Briten danach doch nicht so schlecht geht wie behauptet wurde.
Wenn die EU nicht mehr mit den Briten handeln will dann werden die sich Andere Partner (womöglich Kanadier falls CETA ins Wasser fällt ? ) suchen. Der Absatzmarkt ist in England viel zu gross, wenn der wegbräche wäre eine mittlere Katastrophe - vor Allem für Deutschland. Deshalb schadet der BreXit Europa in jedem Fall, weil ein Vereinigtes Königreich auch einen Handelskrieg mit EU beginnen könnte wenn sich die Fronten, Widersprüche, Rivalitäten zu weit verhärten oder wenn man versuchen sollte die Schotten abtrünnig zu machen um den Nachbaern zu schwächen (was auch nicht die feine Englische ist - oder doch ?). In die Sache zwischen Schottland und England sollte man sich nicht einmischen aber ich weiss dass meine Warnungen ungehört verhallen werden, sofern dieser Post hier überhaupt so erscheinen darf.

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