Kommentare

Ressortchef Alexander

Ressortchef Alexander Dobrindt kenne das Papier, wolle den Wagen aber entgegen dem Rat seiner Fachleute nicht stilllegen lassen.
Da es sich nur um den Autopiloten handelt wäre eine völlige Stilllegung sämtlicher Tesla-Model-S auch überzogen. Das Nicht-benutzen des Fahrassistenten reicht vollkommen aus, muss der Fahrer halt selber fahren. Die Hände sollte er auch jetzt schon am Steuer lassen ...
Ich bin wahrlich kein CSU-affiner Mensch, und wundere mich eh, dass jemand aus dem BMW-Stammland nicht die Gelegenheit ergreift und einem Konkurenten einen herben Schlag verpasst. Von daher bin ich angenehm überrascht von Dobrindt.

Technikfreak

meint dazu, dass ein "Gutachten" noch kein absolut dingfestes Ergebnis abliefert. Es sind nur "Meinungen", die da wiedergegeben werden, wie bei einem Rechtsstreit ein "Urteil". Das "Urteil" kann man durch Beschwerde aus der Welt schaffen.
Wenn wie hier das "Gutachten" was dem Bundesministerium bei Dobrindt vorliegt, wird wahrscheinlich wieder eine bestimmte Gruppe dahinter gesteckt haben, die versuchen, Tesla in Deutschland das Wasser abzugraben. Da wird jede, nicht konkrete Tatsachendarstellung, gleich zu einem Komplott gegen Tesla hochsterilisiert.

Klage in den USA

Da sollten die Geschädigten aber umgehend eine Schadenersatzklage in den USA überdenken

die ganze Selbstfahrnummer

ist eine "erhebliche Verkehrsgefährdung"

wenn nicht einmal der Mensch es schafft sich aufmerksam/unfallfrei im Straßenverkehr zu bewegen, wie sollen es dann Sensoren schaffen.........selbstfahrende Personenbeförderung funktioniert (bedingt) auf einen eigenen, abgegrenzten Gleisbett, wo die Gefahr eines unvorhergesehenen
"Eingreifens" minimiert werden kann......

Wahnsinn

Diese Fahrzeuge gehören nicht auf die Straße sondern auf Versuchsstrecken. Zumal zeigen die Unfälle, dass Computer im Zweifelsfall schlechter reagieren als Menschen. Schluss damit. Technologie sollte ihre Grenzen haben. Im Falle von Tesla wurden diese Grenzen eindeutig überschritten. Computergesteuerte Fahrzeuge dürfen nur auf ganz speziellen Strecken zum Einsatz kommen und niemals im dichten, öffentlichen Straßennetz. Alles andere ist ein Wahnsinn. Computer haben zum Glück viele Fähigkeiten der Menschen längst nicht erreicht und werden sie auch niemals erreichen.

Konzentrationsübung

Knifflig ... mein T Roadster war in der Inspektion, ich bekam dafür ein Modell S, das ich dann knapp 200 km gefahren bin, größtenteils Autobahn. Vom Spurassistenten hatte ich gar nichts gewusst, aber ich empfand die Autoabstandsfunktion als sehr angenehm, wobei ich die ersten Kilometer natürlich sehr wachsam war.

Wenn es möglich wäre, einen solchen mentalen Zustand auf Dauer zu erhalten, dürfte ein solcher "Autopilot" eine tolle Sache sein, die das Unfallrisiko erheblich senkt - vier Augen (naja, 2 Augen + x Sensoren) sehen mehr als zwei. Aber natürlich wächst das Vertrauen mit der Zeit, die Wachsamkeit lässt nach, und dann gerät die Software vielleicht doch mal aus der Spur, wenn man gerade gedanklich ganz woanders ist. Scheint mir ein schwer behebbares Dilemma zu sein, vor dem aber auch Verkehrspiloten stehen - wie kriegen die das denn hin?

MfG A.

Technik lässt sich nicht aufhalten

Es ist nur eine Frage der Zeit bis Computer Maschinen besser bedienen als der Mensch. Tesla sammelt gerade wichtige Erfahrungen und Daten, wie sich Autos am Besten steuern lassen. Gut möglich dass die Politik diese noch nicht perfekte Lösung verbieten wird. Die Welt wird allerdings nicht auf die deutschen Hersteller warten, bis die Technik perfekt ist. Wer Innovation und damit unseren langfristigen Wohlstand möchte muss Rückschläge in Kauf nehmen. Die paar Fehler die dieses System macht werden weltweit in der Presse verbreitet, über die vielen tausend menschlichen Unfälle jeden Tag in Deutschland berichtet niemand.

Wahnsinn

Richtig, ganz zu schweigen davon, dass so manche "Zukunftsvision" von selbstfahrenden Truck Kolonnen wieder nur Arbeitsplätze kosten.

Autofahren ist eine hochkomplexe Tätigkeit,

... die die volle Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert. Genausowenig wie der Autofahrer während der Fahrt an seinem Smartphone herumspielen darf, darf ein Autopilot ihm die vermeintliche Chance geben, sich um etwas anderes zu kümmern als die Tätigkeit des hochkonzentrierten Fahrens. Autopiloten gehören verboten - wer sich während der Fahrt ablenken möchte, soll gefälligst Bahn oder Bus benutzen!

Autopilot BMW

"und wundere mich eh, dass jemand aus dem BMW-Stammland nicht die Gelegenheit ergreift und einem Konkurenten einen herben Schlag verpasst."
Mag daran liegen, dass der BMW Autopilot nicht besser funktioniert. 2 Jahre X6 mit adaptivem Tempomat gefahren. Bei abruptem Bremsen des Vordermanns reagiert der Tempomat gar nicht, während bei mäßigem Bremsen des Vordermanns eine Bremsung ausgelöst wird.
So bin ich viermal in höchst brisante Situationen gekommen und bin daraufhin auf Schaltgetriebe umgestiegen.

Wirtschaftskrieg

Offensichtlich eine politische Entscheidung des Bundesverkehrsministerium zum Schutz der deutschen Automobilindustrie, die den Trend zu sauberen Elektroautos völlig verschlafen hat und nun um den Verlust von Marktanteilen bangt. Vielleicht auch eine Revanche für die Strafmaßnahmen gegen VW in den USA?
Tatsache ist, dass einige der Tesla Unfälle unvermeidbar waren - mit oder ohne Autopilot.
Und Tatsache ist auch, dass der Tesla Autopilot allen anderen Systemen anderer Automobilhersteller überlegen ist.

Wann kommt die Einstufung der Mercedes Autopiloten als Verkehrsgefährdung?

Aufhalten

Tesla muss so lange aufgehalten werden bis die deutsche Autoindustrie die verpennte Zeit aufgeholt hat. Dann wird diese Technik hochgejubelt. Bespiel Stevia, bis vor 2 Jahren strikt verboten und nur als Badezusatz zu bekommen. Heute über alles gelobt. Die Konzerne mussten sich doch erst mal in Position bringen und das braucht Zeit.

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