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Das war schon vor einigen

Das war schon vor einigen Tagen ziemlich klar. Es bleibt unverständlich und gibt Anlass zu Spekulationen, warum dieses gefälschte Bekennerschreiben zu früh veröffentlicht wurde. Hätte man etwas gewartet, wäre gleich in der ersten Meldung klar gewesen, dass es sich um eine Fälschung handelt. Die Anhängerschaft von Pegida, AfD u.a. arbeiten längst daran, das gefälschte Bekennerschreiben weidlich weiter auszuschlachten. Und bei allen, die bei seriösen Informationen von "Lügenpresse" sprechen, um sich mit Sachverhalten nicht auseinandersetzen zu müssen, kommt die Korrektur, dass es sich um eine Fälschung handelt, meist gar nicht mehr an. Fatal.

Sag an!

Linke sind also nicht für rechtsextreme Anschläge verantwortlich???

Alles andere hätte mich auch

Alles andere hätte mich auch überrascht. Interessant wird, wer den Fälschung geschrieben hat. Die wahren Täter, ausländische Agenten? Wahrscheinlich rechte Eiferer. Die haben damit dann Kapazitäten von dem eigentlichen Fall abgelenkt. Das wird sie wohl freuen - bis sie erwischt werden.

Das die Polizei in alle Richtungen ermittelt ist natürlich das einzig Richtige. Der Innenminister hat nicht so ein gutes Bild abgebeben.

Es wird Zeit,

dass wir das Kind beim Namen nennen: das sind keine "besorgten Bürger", wir haben in Deutschland ein massives Problem mit Rechtsterrorismus, welches von Polizei und Politik heruntergespielt wird. Ich fühle mich in diesem Land nicht mehr sicher, und das liegt nicht an den Flüchlingen. Eben habe ich bei ndr.de gelesen, dass der Bürgermeister von Oersdorf von Nazis brutal zusammengeschlagen wurde und Dro-Mails bekommt. Auf zdf.de ist zu lesen, dass bei Neonazis illegale Waffen beschagnahmt wurden wie nie zuvor. Wer schützt uns Bürger vor diesem Mob?

Bekennerschreiben war Fälschung

Das hätte ich jetzt nicht gedacht ;-)

Kommentar

Jeden falls hat Merkel und Gauck was zum Kommentieren, beim Besuch in Dresden. Zufälle gibt es aber auch.

Also doch: eine Fälschung

Normalerweise ist die Antifa auch stolz auf ihre Taten und steht dazu. Dass sie es hier umgehend bestritten hat, bedeutet mMn, dass sie tatsächlich damit nichts zu tun hatte.

Ich sehe allerdings schon die Kommentare der Zweifler kommen. Aber dass ist deren Recht, ihre Meinung ebenso zu äußern.

indymedia - dresden

»Dort kann jeder anonym Texte verfassen und verbreiten. «
Wenn das wirklich so ist, dann erbitte ich einen Hinweis, wie es zu machen ist. Zugriff zu den Texten hat nämlich nur die ADMINISTRATION.

'tschuldigung

Pech für alle, die an eine Urheberschaft der Linken glaubten oder unbedingt daran glauben wollten. So wie Sachsens Innenminister Ulbig. Wie wär's mit einer Entschuldigung dieses Herrn? Immerhin hat er sich doch als Wasserträger dieser Falschmeldung betätigt.

War doch von vornherein klar....

...nachdem sich die AntifaDresden schnellsten davon distanziert hat... aber einige Braune wollten dass wie immer nicht kapieren und behaupten noch immer von einem FalseFlag Angriff der Linken... die 1000e rechtsradikalen Brandanschläge auf Heime sind bis heute nicht aufgeklärt und es gab von diesen Feiglingen auch kein Bekennerschreiben... die Linke ist klar gegen Rechts und dem braunen Pack und steht wenigstens zu Ihren Taten!

...und die Sonne geht im Osten auf!!

Der Nachrichtenwert der Erkenntnis, dass das angebliche Bekennerschreiben eine Fälschung war, ist ungefähr genauso hoch wie der meiner Überschrift. Warum Herr Ulbig damit überhaupt an die Öffentlichkeit gegangen ist, wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben.

Unseriöse Aussage

Nun ja, ich vermute die Spezialisten haben das Bekennerschreiben nur auf Grammatikalisch Inhalte geprüft und als Vergleich, andere Bekennerschreiben zu Rate gezogen. Aber regulär, ist dies kein Beweis, dass das Bekennerschreiben ein Fake ist. Dies könnte man erst sagen, wenn man den Veröffentlicher gefunden hat und sein Motiv kennt. Daher ist diese Aussage der Generalstaatsanwaltschaft als unseriös zu bewerten.

Warum war es eine Fälschung?

Warum war es eine Fälschung? Diese Antwort gehört eigentlich in diesen Beitrag wenn er etwas aussagen soll. Der Hinweis auf Spezialisten ist doch etwas arg dürftig.

Was für eine Überraschung

Nein wirklich, haben Ulbig, BILD und Co den braunen unsinnigerweise Nahrung zugeworfen um ihre Verschwörungstheorien zu nähren und nun stellt sich heraus, was von Minute 1 an klar war?

12h bis die Presse durch die Polizeit von den Bomben erfahren hat. 30min bis das Bekennerschreiben rundgereicht wurde. Eine woche bis man festgestellt hat, dass die Antifa nicht aus Compact abschreibt.
Liebe Polizei Sachsen: Ihr seid die besten!

Und wer war es nu?

Und wer war es nu? Scheint mir nicht sehr überzeugend, dass es rechtsextreme Banditen gemacht haben soll.

und wer war es nun?

Das Bekennerschreiben war also eine Fälschung ... und wer hat die Bomben nun gezündet?

Laut Sächsischer Zeitung(Printausgabe)

Am Tatort soll sich ein etwas kleinerer Mann Europäischen Typs befunden haben, der nach mehreren Anläufen den aus benzingefüllten Behältern bestehenden Brand/Sprengsatz gelegt haben soll. Am Tatort am Gebetshaus hat eine Nachbarin beim Rauchen jemanden gesehen, der dann mit einem Moped/Motorad davon fuhr.

Die Medien haben es veröffentlicht

"Es bleibt unverständlich und gibt Anlass zu Spekulationen, warum dieses gefälschte Bekennerschreiben zu früh veröffentlicht wurde. "

Dunja Hayali hat es bei MOMA dem sächsischen Innenminister regelrecht "aus der Nase gezogen"

Und was sagt uns das? Das

Und was sagt uns das? Das Linksextremisten kein echtes Bekennerschreiben veröffentlichen? Nichts ist geklärt. Es muß immer noch in mehrere Richtungen ermittelt werden. Wer das ist, sollte jedem halbwegs unabhängig informierten Bürger klar sein.

4 Tage also haben die Ermittlungsbehörden..

..gebraucht, um ein Fake zu erkennen. Wie armselig. Das hätten sie viel schneller haben können, hätten sie von Anfang an mal die Antifa gefragt.....

Nö, seriöse Aussage auch wenn es ihnen nicht passt

Texte lassen sich sehr wohl und wissenschaftlich auf korrekte Urheberschaft hin prüfen.

re vincent15

"Und was sagt uns das? Das Linksextremisten kein echtes Bekennerschreiben veröffentlichen? Nichts ist geklärt."

Natürlich ist geklärt, dass das angebliche Bekennerschreiber ein Fake ist und somit keinen Hinweis auf die Täter abgibt.

Es spricht mal wieder Bände, dass aus der rechten Ecke krampfhaft versucht wird, diese Story am Leben zu erhalten.

Auch wenn man die Antifa nicht mag, ...

stellt sich die Frage, wer würde schon ein Bekennerschreiben verfassen, um es gleich wieder zurückzuziehen? Und seit wann greift die so genannte Antifa Ausländer an?
Solche Anschläge sind zu verurteilen, egal wer sie verübt. Das sollten diejenigen sich mal klar machen, die hier in Kommentaren nur darauf abzielen, von der Gewalt von Rassisten abzulenken.

Links sehr schnell verurteilt in Sachsen

Es fällt tatsächlich auf, wie lange Tillich und Kollegen braunes Gedankengut in Sachsen kleinredeten. Es fällt ferner auf, dass einige Aussagen aus der CDU Sachsen starke Parallelen zur CSU aufweisen, womit auch die Parallelen zu noch rechteren Gruppen existieren. Die Regierung in Sachsen war stets lauwarm, wenn es um rechte Gewalt ging, wohl besorgt, noch mehr Wähler an die AFD zu verlieren oder Teile der Stammwählerschaft zu verprellen. Das Klima dort ist ideal für braune Ideologie. Wenn es um Anschläge gegen Flüchtlinge geht, hört man immer wieder, dass es auch linke Gewalt gebe. Erklärung? Entschuldigung? Verharmlosung? Und so sticht ins Auge, wie schnell Ulbig dabei war, der Antifa die Schuld zu geben, auch wenn es offensichtlich absurd wäre. Der Fisch stinkt vom Kopf her, so sagt man. In Sachsen kann da was dran sein.

@Am 30. September 2016 um 16:30 von Greppo

„ ... Aber regulär, ist dies kein Beweis, dass das Bekennerschreiben ein Fake ist. ... Daher ist diese Aussage der Generalstaatsanwaltschaft als unseriös zu bewerten.“

Das ist zwar in gewisser Weise richtig. Da aber im Internet so ziemlich jeder alles behaupten kann ist es noch viel unseriöser, einen solchen Text überhaupt erst einmal einem bestimmten Personenkreis zuzuordnen, bevor dessen Echtheit bewiesen ist. In einem Rechtsstaat ist immer noch die Schuld zu beweisen, nicht die Unschuld. Es muss also niemand beweisen, dass besagtes Schreiben ein Fake ist, vielmehr bedarf es eines Beweises, dass es kein Fake ist.

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