Kommentare

Ach so.. alles in Butter

kein Grund für "Alarmismus" denn die Kommunikation sei nicht schlechter geworden....

Forscher... mal wieder.

Die Probleme kommen erst noch. Aber dann werden die Forscher im Ruhestand sein.

Mal aus der Praxis gegriffen: kommunizieren Sie mal mit Menschen zwischen 13 und 19. Schriftlich.

Oder eben das, was man in dem Alter unter schriftlich versteht. Es geschieht nämlich immer häufiger, dass man das Geschriebene laut vorlesen muss, denn es wird "geschrieben wie man spricht" ... dh. oftmals kann man den Sinn nur noch phonetisch erkennen. Ich nenne das das "Face-Book-Deutsch"

Das übrigens bestätigen Arbeitgeber, die verzweifelt auf der Suche nach Azubis sind, die richtig schreiben können.

Von einer "Verdummung" gar nicht zu sprechen, weil immer mehr Gedankenleistung durch das Gerät ersetzt werden.

Aber das wird man erst merken, wenn die Dinger mal alle ausfallen.

Und: von wegen die starren nicht alle auf die Dinger. Schon mal einen Blick auf den Bundestag geworfen?

In einem Punkt kann man sicherlich beruhigen

Das ist kein typisch deutsches Problem.

Vor dem Fernsehen...

...waren es die Bücher, wo Menschen "drauf starrten" und wahrscheinlich Kritik von den Leuten bekamen, die einen Bauernhof zu bewirtschaften hatten. Heute gilt es als "chic" und "intelektuell", in der Bahn ein Buch zu lesen.

Ein Smartphone wird hingegen heutzutage verteufelt, obwohl man dank Wikipedia u. Ä. sich viel schneller und direkter bilden kann als per Buch, schon witzig, oder? ;)

Diese Meldung auf Platz 1

man fasst es nicht

jaja... @ 15:46 von tisiphone

"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."

das wusste schon Sokrates 400 v.Chr.

Und dann gibt es die hervorragend gebildeten jungen Leute, die bestenfalls einen Job in der Zeitarbeit, oder bei einem Dienstleister finden, für deutlich weniger als was die einschlägigen IG Metall oder Chemie Tarife vorgeben. Oder gleich ganz ausserhalb ihres Studiums/ihrer Ausbildung arb... besser: jobben, um sich über Wasser zu halten.

Was die Smartphones angeht. Ja, so praktisch sie sind, aber dass die Leute während eines Gesprächs ständig in ihr Buch geschaut hätten ist mir nie aufgefallen. Solange der "freie Bürger" aber noch mit 230 über die Autobahn rasen und im Restaurant neben mir rauchen darf, oder weiter Parteien wählt, die die Umverteilung von der Mittelschicht zu den Reichen weiter forciert, habe ich wichtigere Dinge über die ich mich aufregen kann.

Genau das ist der Punkt

Instant-Wissen sammeln.
Mit Wikipedia bildet man sich nicht. Man lernt nicht. Man ruft Informationen ab.

Und das Problem daran ist: man verlernt das Lernen.
Man rezitiert ererbtes Wissen.

Und man vertraut auf das, was bei Wikipedia etc steht.

Und irgendwann hat man weder das Wissen noch die Fähigkeit, das "Wissen" das dort vermittelt wird, zu hinterfragen.

Lernen ist ein Prozess.
Keine Instantsuppe.

So nimmt man Informationen auf, lernt sie auswendig.
Es liegt kein Prozess zu Grunde.

Das mag beim Wiedergeben von Trivial-Wissen super laufen.

Die Frage ist, ob man dann, wenn man lernen müsste, es überhaupt noch kann.

Dh nicht, dass ich diese Methodik komplett ablehne.
Aber ich sehe auch keine Tendenz, dass irgendwer kritisch damit auseinander setzt und zum Beispiel den Kindern in den Schulen beigebracht würde, das richtige Mass zu finden.

Warum Schlau-Schnacker, wenn der Rechner daneben steht

Es erschließt sich mir nicht, gerade im Falle der älteren Dame, warum nicht der vorhandenene Rechner benutzt wird, trotz der vielen, besseren Möglichkeiten:
- Einfachere Erkennbarkeit und Handhabung
- Einfachere (teilweise auch nur mit Rechner) erreichbarer Schutz der persönlichen Daten.
M.E. reicht ein Acker-Schnacker völlig aus, um mobil zu kommunizieren, zumal ein abgesicherter Schlau-Schnacker bis auf die Größe keinen Vorteil mehr hat.
Aber das kann und soll jeder für sich entscheiden.
Als das einzig Verwerfliche empfinde ich, daß schon Jugendliche und sogar Kinder mit dieser Technik umgehen und nicht mal im Ansatz die Tragweite ihres Entschlusses begreifen. Leider wird durch das Umfeld (alle haben ja sowas) ein erheblicher Druck aufgebaut, insbesondere auf Kinder.
Ich bin jedenfalls gespannt wie unsere Gesellschaft diese Problem bewältigt, über das wir in 20 Jahren nur noch schmunzeln werden. Es wäre nur schade, wenn sich die Gesellschaft in Nutzer und Verweigerer spalten würde.

Schöne neue Welt - Stress pur!

Ich finde es schön wenn mein Smartphone sich von ganz alleine ins Netz einwählt und ein bischen rumsurft. Freizeit kostet eben...

Die Ablenkung ist das Problem

Smartphones sind toll un düberaus praktisch und nützlich, keine Frage. Ich habe natürlich auch eines (eigentlich: drei).
Nur gehört für mich dazu, meine Umwelt mit meiner Schalufonnutzung weder zu nerven noch zu gefährden.

Zumindest hier in Taiwan rennen massenweise Zombies durch die Gegend, welche, auf ihr Dummfon starrend, die Realität um sich herum nicht mehr wahrnehmen. Und in mich reinrennen. Fast zumindest. Ihnen aus dem Weg zu gehen halte ich für erzieherisch unklug. 10cm vor dem Zusammenstoß wachen die meisten schon noch auf.

Kurzes Piepen und ... Jedes

Kurzes Piepen und ...

Jedes Geräusch lässt uns aufhorchen, es ist ein Signal, wir müssen aktiv werden.

Ein Geräuschmüll begleitet uns den ganzen Tag lang.

Die Technik ist nicht hilfreich, sie belästigt.

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Das Telefon klingelt und die Welt bleibt stehen!

Leute, man muss nicht drangehen! Der Mensch der euch gegenüber steht, ist wichtiger.

Immer dasselbe

Als ich ein Kind war, wurde der Walkman verteufelt. Eine schwerhörige und kontaktgestörte Jugend wachse da heran.

Ich kann bei meinen Altergenossen (Mitte 40) nichts dergleichen feststellen.

um 18:23 von tisiphone

Bravo! Besser kann man es nicht aufzeigen.
Internetrecherche darf nicht das Wissen und Lernen ersetzen. Es muß als der beschleunigte Bibliotheksbesuch verstanden werden. Nur leider mit dem Risiko, in der Groschenromanabteilung zu landen obgleich man Fachliteratur zu finden wähnte.
Oder gar gefunden zu haben wähnte.
Ich erlebe im beruflichen Alltag den zunehmenden Schwund des fundierten Fachwissens und eine unglaubliche Tendenz zum "Nachahmen" und "Abschreiben". Frei nach dem Motto: "Lernst Du noch oder Googlest Du schon?" Wobei der sich auf Fachwissen beziehende Kollege noch als "rückwärtsgewandt" bezeichnet wird, wenn er eine Schaltung solide Durchrechnet, anstatt sich eine "Musterlösung" halt "irgendwo zu ziehen".
Dennoch liebe ich es, Datenblätter, Fachartikel , Kataloge und ähnlichen in Sekunden zu finden.

Das richtige Maß

zu finden ist für die Masse nicht mehr möglich.
Weil alle - alle Augenblicke - darauf fixiert haben (müssen?). Es ist eine Art Zugzwang, der die Vermassung der Menschen an ganz bestimmte "Technikspielereien" bindet.
Und dadurch steuerbar macht. Wie Maschinen. Auf Knopfdruck.

Ich jedenfalls habe mein Maß von Anfang an gefunden - kein Smatphone. Brauche ich einfach nicht.
Es gibt wirklich noch ein Leben ohne diese Phones! Und das seeehr ausgefüllt & zufrieden. Noch Fragen?

Und 20 Jahre erfolgreich widerstanden...!

Ich hadere schon, mit dem Simpelhandy tagsüber mobil erreichbar zu sein, es ist dann wenn ich Ruhe haben will auch aus. Als Notrufgerät ganz sinnvoll, daher habe ich immer 2 Simpelhandys auf meinen Bergtouren dabei.

Im Auto ignoriere ich es immer und ruf dann zurück (wenns wichtig scheint).

Dennoch finde ich die "Smombies", besonders die Smombie-Weibchen immer amüsant anzusehen, wenn die mit gesenktem Kopf durch die Straßen laufen und gar nicht ihre Umwelt wahrnehmen. Die Kollisionen mit Laternen, Schildern, anderen Smombies oder Radfahrern sind dann unvermeidbar.
Gefährlich wirds dann mit autofahrenden Smombies, daher halte ich die derzeitige Strafe mit einem Pünktchen und 80€ für viel zu mild. 2 Punkte und 200€ ohne Unfall und 3Monate FS weg und 1000€ MIT Unfall. Das würden sich die meisten merken.

Ich werd die GPS-Wanze vermeiden so lange es geht

Ich werd die GPS-Wanze vermeiden so lange es geht.

Orwell wäre begeistert (oder entsetzt?) heute....

Vor allem, dass die Leute sich die Wanzen selbst "anstecken", ohne staatlichen Zwang.
Mobile "Televisoren".

Früher habe ich Radio,

Früher habe ich Radio, Fernsehen und zwei Tageszeitungen konsumiert. Ich hatte fast immer ein Buch dabei. Autoradio und Walkman.
Jetzt habe ich ein Smartphone und alles in einem Gerät.
Es hat sich also nur das Medium geändert.

Die Wahrheit

Im Kapitalismus gibt es keine Moral. Deshalb müssen wir uns nicht wundern, wenn der Mensch zur manipulierten Kaufmarionette programmiert wird. Das Smartphone ist das perfekte Werkzeug dafür. Und wenn es Menschen gibt, die das Handy als nicht gefährlich einstufen, dann hat hier der Mechanismus 'Gehirnwäsche' bereits funktioniert. Philosophen halten das Smartphone und den Umgang damit für die gefährlichste 'Waffe' des Kapitalismus im 21. Jahrhundert. Wohin das führen wird, ist noch nicht absehbar. Es wird jedoch dramatische Auswirkungen auf die Weltgemeinschaft haben. Zigaretten und Alkohol werden uns dagegen harmlos erscheinen.

Was das Leben alles bereit

Was das Leben alles bereit hält
Gerade eben las ich mit meinem Smartphone diese Meldung und aß nebenbei was kleines. Meine Mutter sah das und erwiderte: "Du und dein Handy. Nicht mal anständig essen könnt ihr zu dieser Zeit"
Zufall aber doch ein Hauch von Wahrheit

Digital Natives war gestern....

Ich finde Ihren Artikel im Wesentlichen gut. Mit einem Vorurteil muss hier aber ganz entschieden aufgeräumt werden: Es gibt keine Digital Natives. Ich habe mich mit dieser Frage während meines Studiums in Informationswissenschaft beschäftigt und alle mir bekannten Studien zu diesem Thema kommen zu dem Schluss, dass sehr junge Menschen nicht automatisch technikkompetenter sind als ältere. Im Gegenteil Personen um 18 Jahre sind besonders technikinkompetent und überschätzen sich besonders häufig selbst. Personen um die 30 sind wesentlich kompetenter und können sich auch selbst besser einschätzen. Sie haben u.a. gelernt Smartphones in ihrem Alltag und Beruf sinnvoll zu nutzen, während die Jungen meist nur telefonieren, simsen oder sich ein paar Apps runterladen.

um 19:02 von Gegenlicht

Zitat: "Es gibt wirklich noch ein Leben ohne diese Phones! Und das seeehr ausgefüllt & zufrieden. Noch Fragen?"

Sicher ist das auch eine Zugehensweise.
Ich denke jedoch, ich sollte jede Ideologiebildung vermeiden und das Ding so nehmen, wie es ist: Ein Werkzeug. Mehr nicht.
Früher hatte ich mein Handy, meinen Taschenrechner, meinen Terminkalender.
Dann war es mein Handy und mein Palm.
Heute habe ich eine Maschine, die beides vereint.

Bedenklicher empfinde ich den Hype, der um diese Geräte gemacht wird. Es ist die Verwendung des Werkzeugs, die mich mitunter nachdenklich stimmt: Der soziale Zwang, sich gegenüber Zuckerberg zur frei verfügbaren Masse zu machen, jederzeit jeden Unsinn "posten" zu müssen und solche "Posts" lesen zu müssen.
Dem brauche ich nicht "widerstehen", ich finde es per se "widerlich", es geht nicht an mich. Aber auch das ist nur meine Sicht. Andere gehen andere Mittelwege und sind auch nicht Smartphonemaniacs.
Ich denke, das wird sich einpendeln.

Immer mehr WLAN

Ich kann dem Smartphone nichts abgewinnen. Unterwegs ständig Internet zur Verfügung zu haben, was für ein Überfluss. Niemand würde es vermissen, wenn es das nicht gäbe. Ich habe auch kein Handy.

Ebenso bedenklich, leider als esoterischer Unsinn abgetan, finde ich die WLAN Belastung (ich BIN elektrosensitiv und leide nicht an Einbildung). Die Mobilfunkunternehmer wollen nun die Modems der normalen Hausanschlüsse dazu verwenden, als WLAN Hotspot zu dienen. Ja, ich bin gespannt, wann auch die Letzten bemerken, dass sie elektrosensitiv werden. Mit Tinnitus fängt es an.

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