Kommentare

Politische Tat?

Was soll das? Es gibt überhaupt keinen Beleg dafür, dass der 17-jährige Täter rechtsextrem eingestellt war. Dass ein Deutsch-Iranier behauptet Arier zu sein, ist normal in der iranischen Gemeinschaft und hat nichts mit der Rassenideologie des 3. Reiches zu tun. Denn Iran bedeutet "Land der Arier". Auch den Zusammenhang zum Breivik-Attentat haben die Ermittlungen der Polizei bislang nicht belegt, es galt ihnen als evident durch das Datum, er interessierte sich nach den bisherigen Erkenntnissen für die Schul-Amokläufer. Das ist alles, was wir bislang wissen.

Prävention?

"Der Konfliktforscher Andreas Zick fordert daher mehr Prävention." Wie soll das funktionieren, wenn man eine Jugendeinrichtung nach der anderen aus finanziellen Gründen schließt?

Rechtsextreme sind unpolitisch, Islamisten sind Terroristen?

Beeindruckend, wie die Behörden das einordnen. Der münchener Täter:

- tötete v.a. Ausländer
- war stolz auf seinen mit Hitler gemeinsamen Geburtstag
- verübte den Anschlag zum Jahrestag des Rechtterroristen Breivik
- war stolz "Arier" zu sein

Aber seine Tat war unpolitisch. Wahnsinn.

Russisches Fernsehen

Am Tag des Anschlags in München ist im russischen Fernsehen der Täter bereits als Rechtsextremer beschrieben worden. Die deutschen Ermittler haben dies im Nachhinein bestätigt. Ich frage mich warum extremistische Taten fast reflexartig heutzutage als Verbrechen psychisch Erkrankter dargestellt werden (zB war das in Würzburg oder Nizza ebenso). Ist dies der Versuch der Beschwichtigung ? Versucht man, der Bevölkerung zu vermitteln, diese Taten seien singulär, nicht zu verhindern und nicht rational zu erklären, mithin nicht mehr wahrscheinlich als vor 10 oder 20 Jahren? Wenn dies zutrifft, müssen wir ja nur die weitere Entwicklung beobachten. Falls sich angeblich persönlich motivierte Taten häufen sollten, geraten die Behörden in Erklärungsnot.

Die Gründe für diese Gewalt mögen vielfältig sein,

als Konsequenz allerdings gibt es nur Unnachgiebigkeit und Härte!
Und eine Art Verständnis muß man für diese Art Gewalt im Namen von Intoleranz und Glauben auch nicht aufbringen, egal wie traumatisiert der oder die Täter durch was auch immer wurden.
Schwere Kindheit, Krieg, Verwüstung, Leid, alles kein Grund für Terror. Denn dann hätten unsere Großeltern allesamt Terroristen werden müssen ...

Der Hintergrund im Münchner Attentat mit 9 Toten war Rechtsterrorismus eindeutig ein Einzeltäter nicht organisiert dennoch eindeutig begangen von einem Rechtsterrorist! Warum nennt man das Kind nicht beim Namen.. Die NSU ermordet 10 in 10 Jahren. Ob organisiert oder als Einzelner es ist Rechtsterrorismus in beiden Fällen. Es wird nur von islamistisachen Terror gesprochen. Jede Gewalt ist Terror, dennoch wurde meinem Kenntnisstand nach noch kein Deutscher in Deutschland durch Islamisten getötet.

Guter Hintergrundbericht von P. Gensing!

Ich finde den Hintergrundbericht von P. Gensing sehr gut. Er zeigt im Kern auf, dass die "politischen Maskeraden" der Täter - im Falle München eben "rechtsradikal", im Falle Würzburg und Ansbach "islamistisch" - nur bedingt tauglich sind für die "Erklärung" geschweige denn Prävention der Taten. Sicher, es gibt auch "überzeugte Ideologen" - aber die Biographien der überwältigenden Mehrheit dieser Täter sprechen eine andere Sprache. Nämlich die von kaputten Familien, Kriminalität, Kriegstraumata, Mobbing, Gewalterlebnissen usw. usf., je nach regionalen Lebensumständen.

Es bleibt nichts anderes übrig, als die Warnsignale, die diese Menschen aussenden, unabhängig ob sie wirklich Massentötung zur Folge haben oder nicht, ernst zu nehmen.

Das Letzte, was wir brauchen, ist die Opferung von Hilfsbereitschaft und Humanität angesichts Hunderttausender Flüchtlinge auf dem Altar von Ressentiment und Hass - der "rechtsradikale" Attentäter von München war z.B. Deutscher, Breivik Norweger...

Es geht nicht um Verständnis für den Täter, sondern darum zu verstehen, warum Menschen zu Tätern werden.
Das ist die Basis für Prävention, d.h. Personen im Vorfeld als potenzielle Täter zu erkennen und dann nach Möglichkeit zu verhindern, dass sie zu Tätern werden.
Da kommen wir mit Unnachgiebigkeit und Härte nicht weiter. Bevor jemand zum Täter wird, ist er eben noch keiner. Was könnten Unnachgiebigkeit und Härte da ausrichten? Ich fürchte, eher das Gegenteil des Gewünschten, nämlich eher eine weitere Radikalisierung. Im Übrigen ist das auch bezüglich der jüngsten Anschläge kein hilfreicher Vorschlag, denn die Täter sind nun alle tot.

@17:31 von Kreuzviertel

Schwere Kindheit, Krieg, Verwüstung, Leid, alles kein Grund für Terror. Denn dann hätten unsere Großeltern allesamt Terroristen werden müssen ...
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Sie hätten auch einfach schreiben können: Damit haben wir nichts zutun...

Nehmen wir uns doch einmal in die Pflicht und schaffen Schwere Kindheit, Krieg, Verwüstung, Leid ab und gucken was dann passiert...

An den Fakten kommt niemand vorbei..., wenn in einigen muslimischen Ländern Leichenberge aufgetürmt werden für eine bessere Welt dann resultiert daraus Terror ob ihnen das passt oder nicht!!!

Für die Opfer und ihre Angehörigen

macht es keinen Unterschied, ob der Täter islamistisch motivierter Terrorist, Amokläufer mit kruden Ideen oder einfach "nur" ein durchgeknallter Psychopath war. Und für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung macht es m. M. nach auch keinen Unterschied. Ich finde es auch mittlerweile sehr befremdlich, wie immer fast krampfhaft versucht wird, die barbarischen Taten zu verstehen, erklären und als unausweichlich darzustellen. Mir ist es egal, aus welcher Ecke die Irren kommen und auch warum sie irr geworden sind- ich will, dass wir bestmöglich vor ihnen geschützt werden. Und was mir auch gewaltig stinkt, ist die reflexhafte Aufrechnung nach dem Motto "aber die Rechten haben immer noch mehr ermordet"... was soll das heißen- nicht so schlimm, das bissle islamistischer Terror?

@Dieter

"Jede Gewalt ist Terror, dennoch wurde meinem Kenntnisstand nach noch kein Deutscher in Deutschland durch Islamisten getötet."

Wäre der Anschlag in Ansbach geglückt, dann hätten wir wahrscheinlich auch deutsche Opfer zu beklagen. Es sei denn, sie halten den Attentäter nicht für einen Islamisten.

@meta1960, 17:41 &@Kreuzviertel, 17:31

@meta
Ist mir auch aufgefallen. Ich schätze der Grund ist, nicht zugeben zu müssen, dass man gegen Anschläge wie den in München völlig chancenlos ist. Da hilft nicht mal eine Totalüberwachung. Und deren Einführung möchte man ja nicht gerade konterkarieren.

@Kreuzviertel
als Konsequenz allerdings gibt es nur Unnachgiebigkeit und Härte!
Wie genau sähe denn die Unnachgiebigkeit und Härte aus, die solche Anschläge in Zukunft verhindern sollte?

@Tralafit

Haben Sie das Video mit den Aussagen des Täters gesehen? Das beim Schützen zuhause Material von Breivik entdeckt wurde und dass alle seine Opfer Menschen mit Migrationshintergrund gewesen sind, ist für sie auch kein Beleg?
Und dass ein 18 jähriger stolz ist arisch zu sein, ohne dabei an die Rassenideologie von Hitler zu denken ist schlichtweg naiv. Natürlich bezieht er es auch auf seine iranischen Wurzeln, denn er sieht sich damit als den perfekten Arier, bzw. ist der Meinung einer besseren Rasse anzugehören.
Das die Perser nicht sonderlich gut auf die Araber zu sprechen sind dürfte wohl jedem klar sein und wenn damals nicht die CIA gewesen wäre, hätte man dort jetzt auch einen fortschrittlichen säkularen Staat

Endlich Differenzierung

So wie die Berichterstattung der letzten Tage war, wurde für alle drei Taten der islamistische Terror für die Bevölkerung dargestellt. Es ist typisch für die Geheimdienste möglichst den Terror der Rechtsextremisten auszublenden. Durch die Bezeichnung "Amoklauf", so schlimm die Tat auch war, wird verharmlost, dass wir in Deutschland eine rechtsterroristische Scene haben. Soweit bekannt, bezieht sich er Attentäter auch auf die AfD. Dies wird überhaupt nicht problematisiert. Es passt einfach nicht ins Weltbild, vor allem konservativer Kreise, sich wirklich mit dem Rechtstrrorismus auseinander zu setzen. Man überläßt sogar der gesamten "rechtspopulistischen", sprich in Teilen rechtsextremististischen Parteien das Feld, das sie elbst für München beanspruchen. Welch ein Hohn.

Ob das jetzt etwas mehr Amok

Ob das jetzt etwas mehr Amok und etwas weniger Terrorismus war, das interessiert die Bevölkerung gar nicht wirklich.

Das Entsetzen der Deutschen hat seinen Grund in der Bestialität der Taten.

Eine Brutalität, die man bisher nur aus dem Fernsehen kannte, aus Nachrichten aus dem Mittleren Osten, ist jetzt bei uns angekommen.

I

17:13 von Erich Kästner

Rechtsextreme sind unpolitisch, Islamisten sind Terroristen?

Beeindruckend, wie die Behörden das einordnen. Der münchener Täter:

- tötete v.a. Ausländer
- war stolz auf seinen mit Hitler gemeinsamen Geburtstag
- verübte den Anschlag zum Jahrestag des Rechtterroristen Breivik
- war stolz "Arier" zu sein

Aber seine Tat war unpolitisch. Wahnsinn.
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Kann es sein, das geschildert wurde, das sich der Täter besonders aus dem Kulturkreis seiner Opfer gemobt fühlte?
*
Aber wer gegen das Gebahren gegen "Ungläubige in Deutschland" und augenscheinlich zulässige gekränkte "Erre" aufregt, ist rechts?
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Ist einfacher als nicht erkannte Probleme, wie vom Pack befürchtet, zuzugeben?

@deutlich, 17:57

Begreifen Sie denn nicht, dass gerade das Verstehen der Hintergründe solcher Taten der einzig erfolgversprechende Schutz ist? Die einzige Chance, wenn nicht alle, so doch einige weitere zu verhindern? Was schlagen Sie denn vor? Strafverschärfung für Amokläufer? Die in der Regel nach der Tat tot sind?

Vorfeld

Ob es wirklich so wichtig ist, den Taeter zu typisieren und einzuordnen? "Junge Maenner die in ihrem Umfeld keinen Platz fuer sich sehen" scheint es ja so in etwa zu treffen. Und dass die Behoerden da nicht jeden im Vorfeld im Auge haben koennen ist schon klar. Trotzdem koennte mehr getan werden. Diejenigen die man im Auge hat, ob nun Salafisten oder Internet "Amoklauffans" sollte man nicht derart lange gewaehren lassen bevor z.B. deren reale oder virtuelle "Versammlungsorte" beseitigt werden. Ja, da kommen natuerlich dann Fragen der Religions-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit auf. Eine perfekte Antwort wird es nie geben, nur Wachsamkeit aller einzelner Buerger.

@ tagtest

"Sicher, es gibt auch "überzeugte Ideologen" - aber die Biographien der überwältigenden Mehrheit dieser Täter sprechen eine andere Sprache. Nämlich die von kaputten Familien, Kriminalität, Kriegstraumata, Mobbing, Gewalterlebnissen usw. usf., je nach regionalen Lebensumständen."

Dieser These kann ich zustimmen: Sie vergessen noch eines einzufügen: Die gewaltige Herausforderung sich in einer vollkommen anderen Kultur zurecht zu finden und sich dieser anzupassen.
Selbst bei besten Bemühungen werden viele Flüchtlinge an dieser Hürde scheitern, da sie bedingt durch mangelde Bildung und Ausbildung den Rest ihres Lebens am unteren Ende der Gesellschaft stehen werden. Diese Situation ist schon für Deutsche ein Nährboden für Kriminalität, und hierzu noch die sozialisation einer anderen Gesellschaft und Kultur.
"...auf dem Altar von Ressentiment und Hass" Sorge das angesichts Hundertausender diese Gesellschaft zerbricht, hat mit Ressentiments und Hass nichts zu tun!

@lakshmi "als Iraner (Land der Arier) immer Arisch"

Man kann es drehen und wenden wie man will, wir holen uns zu den Problemen die wir ohnehin schon haben, neue dazu.
Helfen ja, denn das ist Christenpflicht. Aber auf ewig unter uns eine Wohnstatt einrichten bringt uns auch die Ideologischen und Intellektuellen Probleme der Menschen.
Was zur Folge hat, daß wir vielleicht die Fähigkeit zur Hilfe verlieren werden.

@deutlich 17:57, Nicht politischen Maskeraden aufsitzen!

"...was mir auch gewaltig stinkt, ist die reflexhafte Aufrechnung nach dem Motto "aber die Rechten haben immer noch mehr ermordet"... was soll das heißen- nicht so schlimm, das bissle islamistischer Terror?"

Es geht nicht um "Aufrechnung" von "Tatmotiven". Sondern vielmehr darum, gerade auch zukünftigen Tätern laut und öffentlich zu signalisieren, dass wir ihnen ihre "politischen Maskeraden", hinter denen sie ihre Nöte und im extremen Fall Morde verstecken bzw. "legitimieren", sei es "islamistisch", sei es "rechtsradikal", in BEIDEN Fällen nicht abnehmen.

Es ist kein Zufall, dass praktisch alle Attentäter, auch die in Frankreich und Belgien, kriminelle oder anderweitig sozial-kaputte Hintergründe haben. Breivik und der Täter von München bilden da keine Ausnahme.
An dieser Stelle muss "Prävention" ansetzen.
Und letztlich müssen wir damit leben, dass von Zeit zu Zeit solche schrecklichen Dinge geschehen. Was glauben Sie, wie viele Morde täglich aus Eifersucht, Gier usw. geschehen?

Mal langsam

Als rechtsradikale Täter sollten wir solche bezeichnen, die nachweislich in einer Beziehung zu organisierten rechtsextremen Gruppen stehen oder zumindest zum organisierten rechtsextremen Denken, sprich zu einer zusammenhängenden Ideologie dieser Richtung. Gleiches würde dann auch für islamistische Täter gelten. Alle anderen, wie z.B. der Münchener sind amok laufende Einzeltäter.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass letzterem, als bei ihm noch ein islamistischer Hintergrund vermutet wurde, quasi zugutegehalten wurde, er sei an der Schule eben gemobbt worden. Nun, da sich herausstellt, dass Urheber offensichtlich junge Türkischstämmige waren und er daraus einen generalisierten Hass auf alle Türken entwickelte wie andere Amokläufer auf Lehrer und/oder Mitschüler, verschwindet dieser den Amoklauf auslösende Mobbing-Gesichtspunkt aus der öffentlichen Diskussion. Stattdessen wird er -meiner Meinung nach aus wohlfeilem politischen Kalkül- als Rechtsradikaler bezeichnet.

Nachdem ich das YouTube Video

Nachdem ich das YouTube Video mit dem Gespräch des Amokläufers auf dem Parkhausdach gesehen habe war mein erster Gedanke dass dieser Mensch sehr einsam war er hat regelrecht um Anerkennung mit dem Gesprächspartner gebettelt. Bei all den Details die jetzt bekannt sind stelle ich trotzdem die große Frage nach den Eltern. Bei egal welcher Radikalität ist immer ein Funke Intoleranz in der Erziehung zu finden. Wenn er doch in der Schulzeit so gelitten hat Warum sind seine Eltern nicht einfach weggezogen da wo vielleicht nicht so viele Türken wohnen. Mir gruselt es nur bei dem Gedanken dass es noch mehr Menschen gibt die in beengten Mietwohnungen schlicht nicht wegziehen können. Die Folgen haben immer die Mitmenschen auszubaden und die Lösung liegt nicht im Amoklauf vielmehr muss ein Mensch durch seine Umgebung Reibung bekommen das heißt Richtung und Schwung nicht Barriere und ausbremsen. Im Leben kommt es immer darauf an was man lässt nicht was man tut.

als islamistisch eingestuft

Die Grenze verläuft genau entlang der Formulierungen vieler "deutscher" und "deutschstämmiger" Journalisten, wenn es heißt: "als islamistisch eingestuft".

Egal ob "islamistisch" oder "islamisch". Ein Eierkopf versteht beide Male: "Islam".
Und das ist falsch! Langsam geraten alle Muslime unter Generalverdacht.

Wieso vor allem erscheinen Thema Amoklauf und Terrorakte, in einer gemeinsamen Meldung?

18:07 von lakshmi

Haben Sie das Video mit den Aussagen des Täters gesehen? Das beim Schützen zuhause Material von Breivik entdeckt wurde und dass alle seine Opfer Menschen mit Migrationshintergrund gewesen sind, ist für sie auch kein Beleg?
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Hurraa ein Rechtsterrorist ein Rechtsterrorist-oder was will uns Ihr Kommentar sagen?
Alle Opfer waren zunächst mal Deutsche ob mit Migrationshintergrund oder nicht, interessiert nicht, denn den haben ca. 80% der Bevölkerung.
Die Attentäter von Paris und Brüssel waren auch Franzosen oder Belgier-reiten sie da auch auf dem Migrationshintergrund herum?
Jede Seite, die versucht diese Verbrechen zu instrumentalisieren steht für mich moralisch ganz unten.

Antwort

8:30 von Chervolino: "Wenn er doch in der Schulzeit so gelitten hat" - "Mir gruselt es nur bei dem Gedanken dass es noch mehr Menschen gibt die in beengten Mietwohnungen schlicht nicht wegziehen können."

Halten Sie das allen Ernstes für zwei hinreichende Motive für einen Amoklauf ?

Millionen von Menschen haben in ihrer Schulzeit gelitten und leben beengt, und sie sind alle keine Massenmörder geworden.

I

@imhotep1111 18:20, Flüchtlinge sind motiviert!

"...Sie vergessen noch eines einzufügen: Die gewaltige Herausforderung sich in einer vollkommen anderen Kultur zurecht zu finden und sich dieser anzupassen.
Selbst bei besten Bemühungen werden viele Flüchtlinge an dieser Hürde scheitern..."

Das sehe ich anders. Diese Menschen haben sehr viel in Kauf genommen, um hierher zu kommen, oftmals unter Lebensgefahr. Sie sind hungrig - nach Leben! Unterschätzen Sie nicht die Motivation dieser Menschen. Und wir wissen es alle: Grundvoraussetzung für Lernen ist Motivation. Entsprechend müssen Angebote her! Den diffusen Ängsten gegenüber Hunderttausenden Flüchtlingen sollte die Integrationskraft der Deutschen Gesellschaft entgegengesetzt werden - und die Chancen, die diese Menschen UNS bieten...!

Kontrastprogramm: Der suizidale Massenmörder, der 150(!) unschuldige Menschen mit einer Germanwings Maschine tötete, war Deutscher. Ich erwähne dies, um einmal wieder etwas die Proportionen dieser ganzen Diskussion geradezurücken.

Was man bei einem der Amok

Was man bei einem der Amok läuft auf dem Computer findet MUSS nicht immer ein Beweis für seine Gesinnung sein.
Ich z.B. habe mich damals sehr für das Columbine-Thema interessiert und für die Psyche von Eric Harris und Dylan Klebold und hatte haufenweise Bild -und Schriftmaterial bei mir Zuhause rumliegen, das heisst doch aber nicht, das ich deren Tat gutheissen würde. Ganz im Gegenteil!
Auch hatte ich mich in der Schule damals sehr für das dritte Reich interessiert und wie ein ganzes Volk dazu kam einem Irren hinterherzurennen. Auch darüber hatte ich Unmengen an Materialen Zuhause, trotzdem verachte ich diese Faschisten, die der Welt DAS angetan haben! Nun kommt die Polizei nach so einer Tat und findet all diesen Krempel und schliesst daraus, das man Schulmassaker und Faschismus gut findet? Ich finde, das man sich es dadurch zu einfach macht. Genau wie mit "Killer"spielen. Die finden sowas auf dem PC eines Täters und schliessen daraus: Die Spiele sind Schuld. Das ist Blödsinn!

Von "rechtsradikal" keine Spur

Tralafit hat im ersten Posting ja schon einiges klargestellt. Was noch nicht erwähnt wurde: im nahen (und mittleren) Osten hat Hitler bis heute viele Freunde - auch wenn das für uns Deutsche nur schwer vorstellbar ist. Das ist vor allem Folge des in der Region stark verbreiteten Antisemitismus. Persönlich hab ich das z. B. auf einer "Bildungsreise" nach Israel und Palästina erlebt, wo man bei einem Gesprächstreffen mit Palästinensern unvermittelt Glückwünschen ausgesetzt ist: "wir (Deutsche) hätten ja schon einen Großteil geschaft" usw. Auch Mitfahrer mit größerer Erfahrung in dieser Region bestätigten, öfters ähnliches gehört zu haben, wobei das nicht etwa heimlich, sondern eher "mit einem Augenzwinkern" als freundlich gemeinter Joke gesagt wird.
Diese weit verbreitete Einstellung muss man zunächstmal zur Kenntnis nehmen, ohne gleich die meisten Menschen dieser Region zu Rechtsextremisten zu erklären.

Klar rechtsextrem

Der Münchener Täter war klar rechtsextrem, seine Tat ist eine typisch rechtsextreme: blind menschenfeindlich und gezielt gegen vermeintliche "Ausländer ". M.E. Sind auch die als islamistisch bezeichneten Taten in der Art rechtsextrem: die gleichen Merkmale wie oben, nur"umgekehrt ", auch ausgrenzend. Die Blindheit von Politik und Medien gegenüber Rechten und rechter Ideologie und Gewalt ist schlimm und besorgniserregend. Ich hoffe auf bessere Analysen und mehr gedankliche Klarheit.

@Demokratie-Jetzt

"Millionen von Menschen haben in ihrer Schulzeit gelitten und leben beengt, und sie sind alle keine Massenmörder geworden."

Ganz genau so ist das. Die Menschen machen es sich zu einfach Erklärungen zu finden und hinterfragen viel zu selten, was WIRKLICH dahinter steckt.

@Demokratie-jetzt natürlich

@Demokratie-jetzt natürlich ist eine Mietwohnung nicht der Grund für Amoklauf damit wollte ich sagen dass nach den Informationen die im Internet vorliegen er wohl über Jahre hinweg gemobbt wurde -ich kann nur jedem wünschen in einer guten Umgebung groß zu werden. Mein Gedanke war Warum haben ihm seine Eltern nicht aus dieser Situation heraus geholt das zähle ich zu den Pflichten von Eltern. Ich habe den Beitrag von tagesschau.de genau so verstanden auch einmal hinter die Fassade zu blicken und mögliche Entwicklungen zu ergründen. Sicher kann man sagen dass sich dieser junge Mann nicht ordentlich entwickelt hat und wie immer müssen unschuldige Menschen dran glauben.

@Demokratie-Jetzt, 19:04

Halten Sie das allen Ernstes für zwei hinreichende Motive für einen Amoklauf ?

Wie soll ich das Wörtchen "hinreichend" verstehen? Ich habe @Chervolino nicht so verstanden, dass er damit eine Rechtfertigung für den Amoklauf meint.

Die Motive eines Amokläufers, wenn wir sie überhaupt erfahren, werden für die meisten von uns niemals nachvollziehbar sein. Wir können sie beschreiben, aber nur er kann sie erleben, und was sie mit ihm machen, würden sie mit uns anderen eben nicht machen.
Was glauben Sie, warum sich Generationen von Historikern, Psychiatern und Psychologen an der Frage abgearbeitet haben, wie aus einem unbedeutenden Kunstmaler der Diktator werden konnte, der die Welt in einen blutigen Krieg stürzte? Weil sie Verständnis für den armen Mann hatten? Nein, weil sie erforschen wollten, wieviel, oder besser wie wenig es braucht, damit eine solche besessene Gestalt in so eine Position kommt. Und das zu wissen, ist Gold wert.

Mal was zum Wort

Arier

https://de.wikipedia.org/wiki/Arier

Ist schon interessant.

Am 29. Juli 2016 um 18:30 von Chervolino

also ich kenne eine Menge Menschen die in der Schulzeit keine gute zeit hatten und auch noch wenig zu essen, und heute noch in kleinen Wohnungen leben.

Die haben aber niemand umgebracht und sind friedlich nette alte Leute inzwischen.

Gruß

Endlich eine differenzierte Analyse

Seit dem Anschlag in München stört mich genau diese in meinen Augen unsinnige, politisch instrumentalisierte Unterscheidung zwischen Amoklauf und terroristischem Anschlag. Für die Opfer spielt es keine Rolle, für die politische Nutzbarmachung aber sehr wohl.

Es müsste doch jedem denkenden Menschen klar sein, dass bei einem Jugendlichen oder Erwachsenen, der sich und andere in den Tod reißt, eine massive psychische Störung vorliegt und die mit- oder nachgelieferten politischen/ religiösen Begründungen zweitrangig sind.

In der gegenwärtigen politischen Diskussion wird diese Reihenfolge meistens umgekehrt und erst dann wird es wichtig, ob die Opfer Deutsche oder Deutsche mit Migrationshintergrund oder überhaupt keine Deutsche waren und ob die Täter Deutsch-Iraner oder Iraner-Deutsche oder Flüchtlinge oder Muslime oder Christen waren.

@StöRschall

"Wieso wird da noch lange rumgefackelt, wenn Gefahr in Verzug ist?
Das ist einfach nur höchst unverantwortlich."

Das sehe ich ganz genau wie Sie. Vor etlichen Jahren, als ich noch Jugendlicher war (bin jetzt alt und runzlig :D) hatte ich auch mal ein Problem mit meiner Psyche und ein Gespräch beim sozialpsychiatrischem Dienst, dem ich von meinen Gewaltträumen und Gewaltphantasien berichtete. Mich verwunderte es damals auch sehr, das man mich so einfach wieder laufen ließ, nachdem, was ich diesen Leuten da berichtet hattet.
Und keine Sorge, ICH bin keine Gefahr für die Gesellschaft und war es wohl auch nie, aber das hätten die damals einfach so noch nicht sagen können. Lieber vorher wegsperren und sicher gehen, das man wirklich keine Gefahr (mehr) darstellt, als später Opfer beklagen zu müssen. Meine Meinung.

Prävention, @StöRschall

hört sich für mich irgendwie an wie Krebsvorsorge. Als wenn das Böse dem Menschen innewohnt und unweigerlich zum Ausbruch kommt, wenn man nur einen Moment nicht aufpasst. Das wäre ja furchtbar.

Die Sozialisation ist übrigens so multifaktoriell wie kaum ein anderer Entwicklungsprozess des Menschen, und dem Elternhaus hier die überragende zuzuschreiben, die alle Weichen stellt, trifft die Realität nicht annähernd. Die Gegenbeweise stehen in der Anzahl den Beweisen nicht nach. Es wachsen genug Kinder von in der Erziehung versagenden Eltern zu reifen, sozial kompetenten Menschen heran, ebenso entstammen Verbrecher, Triebtäter und Soziopathen durchaus fürsorglichen, verantwortungsbewußten Familien.
Dass wir im Lauf des Lebens zahllose Stationen passieren, an denen wir möglicherweise abgehängt oder ausrangiert werden, dürfte ja wohl klar sein. Die Verantwortung, dass dies nicht geschieht, ist eine gesellschaftiche, keine elterliche.

@Chervolino

"Mein Gedanke war Warum haben ihm seine Eltern nicht aus dieser Situation heraus geholt das zähle ich zu den Pflichten von Eltern."

Weil viele Eltern garnicht wissen (wollen) wie es in ihren Kindern aussieht und was ihnen Sorge bereitet oder Schwierigkeiten macht. Soetwas können Jugendliche auch, wenn sie es wollen, sehr gut verheimlichen. Ich kenne das von mir, aus meiner Jugendzeit. Gangmitglied und ziemlich viel Mist gebaut, aber meine Mutter hatte keinen blassen Schimmer davon.
Und wenn Jugendlichen etwas peinlich ist oder ihnen etwas zu schaffen macht, wie in diesem Fall das Mobbing, dann reden sie auch nicht gern darüber, nicht mal mit ihren Eltern.
Und wer weiß schon, wie die Eltern darauf reagiert hätten? Es soll Eltern geben, die ihre Kinder Schwächlinge nennen, wenn sie sich das Mobben gefallen lassen. Problem ist auch, das Mobbing nicht wirklich hartnäckig verachtet und missbilligt wird, auch von Politikerseite auch nicht. Und in der Schule wird auch gern mal weggesehen.

@ wenigfahrer 19:49

"Die haben aber niemand umgebracht und sind friedlich nette alte Leute inzwischen."

Und es gibt Millionen Menschen, die täglich alle Verkehrsregeln beachten, aber es gibt eben auch Tausende, die das nicht tun. Und es gibt Millionen von Menschen, die sich nicht selbst töten, aber es gibt eben auch Tausende, die sich selbst töten. Und es gibt Millionen von Menschen, die eine Trennung von ihrem Partner verkraften, aber es gibt auch Tausende, die ihren ehemaligen Partner dann töten oder verletzen. Usw. usw. usw..

Also die Reaktionen von Menschen auf vergleichbare Situationen sind sehr unterschiedlich. So sind wir nun mal.

@19:32 von Jose Canseco

Was man bei einem der Amok läuft auf dem Computer findet MUSS nicht immer ein Beweis für seine Gesinnung sein.

Sie haben recht. Es muß kein Beweis für die Gesinnung sein. Wenn sich jedoch der Täter direkt vor der Tat intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, legt das eine gewisse Korrelation nahe. Als psyochologischer Laie liegt mir ein Vergleich zu Alkohol oder Glücksspiel nahe. Viele können damit umgehen ("normale" Menschen, die Informationen zum Thema suchen), einige werden abhängig und fügen ihrer Umwelt damit Schaden zu (diese werden zu psychopatischen Amokläufern) und wenige kommen von dieser Sucht los (bei denen hat die Therapie Erfolg).

@wenigfahrer

"also ich kenne eine Menge Menschen die in der Schulzeit keine gute zeit hatten und auch noch wenig zu essen, und heute noch in kleinen Wohnungen leben."

Stimmt, es gibt sehr viele dieser Menschen, die soetwas miterleben/mitmachen mussten und aus denen vernünftige Erwachsene geworden sind.
Da spielen so viele andere Dinge noch eine Rolle, die nicht beachtet werden, warum jemand sowas tut. Und zu sagen "Der hatte einfach nur was gegen Ausländer und hielt sich für einen Arier und deswegen hat der das gemacht" finde ich eine ärmliche Aussage. Denn, auch wenn es so war, was zum Geier bringt es ihm ein paar davon zu töten? Verändert es die Welt zu dem, wie er sich die Welt vorstellt? Nein, tut es nicht.
In dem Film "American History X" wird das Problem mit dem Rassenhass sehr gut durchleuchtet. Leider findet der Film in rechten Kreisen großen Anklang, aber wahrscheinlich auch nur, weil sie nicht verstehen, was der Film für eine Aussage hat.

17:31 von Kreuzviertel

Ich sehe es genau so, denn wie Sie es beschreiben :
"" Schwere Kindheit, Krieg, Verwüstung, Leid, alles kein Grund für Terror. Denn dann hätten unsere Großeltern allesamt Terroristen werden müssen ...""
#
Und was haben meine Eltern mir Schreckliches aus der Kriegszeit berichtet was sie haben durchgemacht. Für sie und eine ganze Generation galt es nach dem Krieg wieder die Ärmel hochzukrempeln und den Neuanfang zu beginnen. Einige meiner Verwandten sind ausgewandert und haben dort ihren Neuanfang in der Fremde ohne irgendeine Hilfsleistung begonnen,da ist Keiner ein Terrorist geworden. Das gelingt immer wenn der Wille da ist.

@frosthorn

"Die Verantwortung, dass dies nicht geschieht, ist eine gesellschaftiche, keine elterliche."

Da stimme ich Ihnen vollkommen zu.
Da kann einem Menschen noch soviel elterliche Fürsorge und Liebe zuteil werden, die Gesellschaft schafft es immer wieder, auch SO einen Menschen zu zerstören.

@Jose Canseco . Stimme ich

@Jose Canseco . Stimme ich zu. Vielleicht ist ein Ergebnis von diesen ganzen schlimmen Ereignissen eines: vielleicht müssen wir alle einfach viel besser miteinander umgehen.

@Jose Canseco, 20:11

Sie schildern Ihre jugendlichen Gewaltphantasien und folgern daraus:
Lieber vorher wegsperren und sicher gehen, das man wirklich keine Gefahr (mehr) darstellt, als später Opfer beklagen zu müssen. Meine Meinung.

Nicht nur jeder Jugendpsychiater, sondern jeder Psychologie, der es bis ins dritte Semester geschafft hat, weiß, dass Jugendliche ohne eine einzige dieser Phantasien die absolute Ausnahme sind. Sie gehören zum ganz normalen psychischen Entwicklungsprozess. Übrigens keineswegs nur männliche Jugendliche.
Sie müssten also die gesamte heranwachsende Generation erst mal prophylaktisch einsperren. Und erst freilassen, wenn sie keine Gefahr mehr darstellen? Oje, wer würde das entscheiden? Wenn es nach den Kommentatoren hier ginge, säßen die wohl auf ewig.

deutsche behörden nennen

deutsche behörden nennen diese eindeutig rechtsradikale tat nicht beim namen. wundert das wirklich jemanden?
was sollte man denn anderes erwarten von menschen die auf dem rechten auge blind sind...
und überaus bemerkenswert ist außerdem, dass bei rechtsterroristen versucht wird die gründe für die tat bei gesellschaft, umgebung oder traurigem schicksalschlag zu finden, wie hier, angeblich durch türken gemobbt...
auf der anderen seite macht man es sich einfach und schiebt die schuld auf den islam im allgemeinen...

Es wäre schön, wenn die

Es wäre schön, wenn die Ermittlungsarbeiten der Polizei abgewartet und dann
Fakten präsentiert werden. Der Deutsch Iraner Ali David hat unschuldige Menschen getötet und verletzt und sollte keinen Platz in den Medien für seine schrecklichen Taten erhalten. Mich interessiert weder sein Privatleben, noch seine angebliche politische Denkweise.

Bei dem Täter von München ist die Sache

völlig klar.
Er wurde von türkischen, bzw. ausländischen Mitschülern extrem gemobbt. Aus diesem Grund wurden hauptsächlich Ausländer erschossen. Im Prinzip hasste er aber die ganze Menschheit.

@Jose Canesco 20:11, Dank an Ihre Offenheit!

Ich möchte mich zunächst bei Ihnen für Ihre Offenheit in Ihrer eigenen Sache bedanken.

Nun ist es vermutlich selbst für die Experten sehr schwierig, zu beurteilen, wann "wirklich keine" Gefahr mehr von einem potentiellen Täter ausgeht.

Sie selbst behaupten von sich selbst (wenn ich Sie richtig verstanden habe), dass Sie sich aus Sicht der Deutschen Institutionen damals länger "weggesperrt" hätten. Wann hätte von Ihnen denn "wirklich keine" Gefahr mehr gedroht? Und wie hätten Sie womöglich reagiert, wenn man Sie "zu lange prophylaktisch" weggesperrt hätte? Ich frage dies nicht in Erwartung einer Antwort, sondern vielmehr als Gedankenanregung ausschließlich an Sie selbst (da nur Sie selbst sich natürlich beurteilen können und dies Andere hier nichts angeht).

Was ich sagen will: Bis zu einem gewissen Grad werden wir immer mit einem gewissen Restrisiko leben müssen, dass z.B. Ihr "Nebenmann" sich nicht so vorteilhaft entwickelt wie es bei Ihnen der Fall war.

@20:11 von Jose Canseco

Mich verwunderte es damals auch sehr, das man mich so einfach wieder laufen ließ, nachdem, was ich diesen Leuten da berichtet hattet.

Ja, sehen sie. Man hat sie damals gehen lassen und im Rückblick gesehen war die Entscheidung absolut richtig. Jetzt stellt sich die Frage, wie viele Personen, die, wie in ihrem Fall eben keine Gefahr für die Mitmenschen darstellen, zu Unrecht eingesperrt werden sollen (Fehler 1. Ordnung), damit man verhindern kann, daß ein irrtümlich laufen gelassener Psychopath (Fehler 2. Ordnung) keinen Amoklauf begeht. In der Statistik versucht man, sowohl Fehler 1. (falsch positiv), als auch 2. Ordnung (falsch negativ) zu minimieren. Leider wird dies nie zu 100% gelingen.

Hass oder Panik?

Vielen Dank besonders an tagtest und meta1960 für den so wichtigen Hinweis, dass man sich in die Motive von Tätern hineindenken muss um Lösungen finden zu können.
Mich stört die fast schon inflationäre Verwendung von "Hass" als vermeintliche Ursache.

Meiner Meinung nach ist hier bei diesen "einsamen Wölfen" viel eher "Panik" zu beobachten. Panik, aus seinem Leben nichts machen zu können. Panik, allein zu bleiben. Panik, nicht als "stark" wahrgenommen zu werden. Panik, in seinem Leben nichts bewegen zu können. Panik, eben ein"Nichts" zu sein.

Wenn dann zu solch einer Panik noch ein Umfeld kommt, das einem einen scheinbaren Ausweg aus der Nutzlosigkeit bietet, dann wächst das Gefühl, etwas "wichtiges" tun zu können. Ob das dann der "Himmel" ist oder die -und das fällt mir sehr schwer zu schreiben- "Beseitigung von unwertem Leben", in jedem Fall hat man sein Leben doch noch zu einem "guten" Ende gebracht.

Wir müssen Menschen "wahrnehmen", dann fühlen sich diese auch "wahrgenommen"!

@Chervolino

"vielleicht müssen wir alle einfach viel besser miteinander umgehen."

Ganz genauso ist es, nur wird daraus nie etwas werden, denn es wird IMMER welche geben, die mehr wollen als andere und sich dieses Mehr mit allen Mitteln beschaffen und werden daher auch immer weiter nach allen Seiten austreten und ausschlagen, egal welche Verluste es dabei zu beklagen gibt.
Ist doch hier im Forum nichts anderes. Alle wollen Recht behalten und werden grantig, wenn der Andere auf seine eigene Meinung pocht. Wenn es hier keine Moderatoren geben würde, würde es hier auch ganz anders aussehen. Solche Foren sind ein Spiegel der Gesellschaft und wenn man z.B. auf YouTube Kommentare liest, dann kommt einem das Grauen und man weiß, das sich ein besserer Umgang miteinander NIEMALS einstellen wird.

Ein Rassist, der Ziel von Rassismus ist!

Einen größeren GAU gibt es für Rassisten nicht!

Es spielt keine Rolle, ob Rassisten für den Täter sprechen, um ihn zu entlasten. Er bliebe doch das Opfer von Rassisten.

Egal wie man die Angelegenheit dreht und hinstellt. In jedem Fall ist der Rassismus beteiligt und zu verurteilen.

Wenn man Nachahmer und folgende Taten verhindern will, dann braucht die Gesellschaft eine Diskussion über die aktuelle politische Debattenkultur.

Soll die Gesellschaft weiterhin dulden, dass die Menschenrechte, welche für jeden Menschen gelten und Diskriminierung universell verbieten, von Gruppen infrage gestellt werden dürfen?

Ist ein politisches Ziel der selektiven Gewährung von Menschenrechten nicht schon in sich eine Diskriminierung?

Müssen wir diese Diskriminierung nicht sehr scharf verurteilen?

@ frosthorn 20:16

"Die Verantwortung, dass dies nicht geschieht, ist eine gesellschaftiche, keine elterliche."

Eltern spielen im Gender- Mainstream keine wirkliche Rolle. Ich weiß.
Für mich haben sie die schon.
Sehe ich bei meinem Enkel, wie er bewußt oder unbewußt seinen Papa nachahmt - absolut deutlich.
Aber natürlich in Ergänzung anderer Institutionen und möglichst vieler Personen.

@Leni3, 20:47

Der Deutsch Iraner Ali David hat unschuldige Menschen getötet und verletzt und sollte keinen Platz in den Medien für seine schrecklichen Taten erhalten. Mich interessiert weder sein Privatleben, noch seine angebliche politische Denkweise.

Zwingt Sie ja keiner, das zu lesen. Andere interessiert das schon, aus gutem Grund. Sie hoffen dadurch, die (Hinter-)Gründe solcher Taten zu verstehen. Das ist nämlich unsere einzige Chance, Warnzeichen zu erkennen und wenigstens vorbeugend tätig zu werden. Ist auch in Ihrem Interesse.

Tote und veletzt ,

wer und wo sind die Opfer ?Welche Probleme haben die Angehörigen ?Das muß uns mitgeteilt werden und nicht die seelischen Probleme der Verbrecher ,liebe Redakteure .

Noch ein Muster

"Ein Muster, das bei solchen Tätern oft auffällt. "Es gibt den Typ des traumatisierten Täters", erklärt der Wissenschaftler Klaus Hurrelmann bei "Spiegel Online". Dieser habe "Verletzungen, Demütigungen, Zurückweisungen über einen langen Zeitraum erlebt - bis es irgendwann aus ihm herausbricht". Der Psychologe Robert Bögle sprach im BR von einem "Container voller Aggressionen, der explodiert"."

Andere Geschlechter scheinen anders mit diesen Erfahrungen umzugehen. Ich meine das jetzt weder sarkastisch noch bösartig, aber die Gemeinsamkeit des Geschlechts springt ins Auge, und ich frage mich woran das liegen könnte. Andererseits könnte es auch sein, dass ich ein sehr einseitiges Bild vermittelt bekommen habe. Genaue Zahlen diesbezüglich habe ich jedenfalls noch nicht finden können.

@champ.1946, 21:03

Eltern spielen im Gender- Mainstream keine wirkliche Rolle. Ich weiß.
Für mich haben sie die schon.
Sehe ich bei meinem Enkel, wie er bewußt oder unbewußt seinen Papa nachahmt - absolut deutlich.

Das hat mit einem "Gender-Mainstream", den sie offensichtlich verachten, gar nichts zu tun. Aber das ist eine andere Diskussion.

Selbstverständlich habe auch ich als kleiner Junge versucht, meinen Papa nachzuahmen. Wenn dieses Schicksal jedoch so unentrinnbar wäre, wie sie behaupten, dann könnte ich heute nicht mehr in den Spiegel schauen. Ich bin ein Mensch, der sich bemüht, anderen mit Wertschätzung zu begegnen und jederzeit jedermanns Würde zu achten. Wenn ich hingegen das beibehalten hätte, was mir meine Eltern vermittelt haben, sähe es ganz anders aus. Freuen Sie sich für Ihren Enkel, wenn sein Vater ein liebenswerter Mensch ist. Wenn nicht, seien sie froh, dass es Jugendlichen auch gelingen kann, ganz anders zu werden als ihre Eltern.

@ladycat

"Bei dem Täter von München ist die Sache völlig klar. Er wurde von türkischen, bzw. ausländischen Mitschülern extrem gemobbt. Aus diesem Grund wurden hauptsächlich Ausländer erschossen. Im Prinzip hasste er aber die ganze Menschheit."

genau das ist das einzige was nicht bewiesen ist, sondern nur hören/sagen.
auffällig in Ihrem kurzen kommentar ist außerdem, dass sie den grund für die tat allein bei dieser spekulation finden und nicht in seiner bewiesenen verehrung der nazi ideologie...

@ber kaus 21.17

da stimme ich Ihnen zu, von den Schicksalen der Opfer und der Angehörigen hört man nichts mehr. Wäre vielleicht auch mal eine gute Nachricht dabei, dass etliche wieder vollständig gesund sind und das wäre bei dem ganzen Elend ein Lichtblick.
Die Attentäter waren doch bis zu ihren Anschlägen unbedeutend- wenn jetzt tagelang über sie gerätselt und geschrieben wird macht die das größer und bedeutender als sie wirklich waren

@ber kaus, 21:17 und viele andere

wer und wo sind die Opfer ?Welche Probleme haben die Angehörigen ?Das muß uns mitgeteilt werden und nicht die seelischen Probleme der Verbrecher ,liebe Redakteure .

Es geht doch überhaupt nicht darum, Verständnis für die Täter zu heischen. Warum verstehen das hier so wenige?
Wenn Forscher untersuchen, wie sich Infektionskrankheiten im menschlichen Körper ausbreiten, dann doch nicht, um für Sympathie mit dem Erreger zu werben. Sondern um herauszufinden, wie der Prozess gestoppt werden kann. Und davon profitieren wir doch in der Tat alle, oder? Wollen Sie immer nur wissen, wie hoch die Zahl der Ebola-Opfer ist? Oder interessiert es sie auch, ob es neue Erkenntnisse über die Entstehung, Übertragung und vielleicht Behandlung der Krankheit gibt?

@frosthorn

Na wenn sie allen Jugendlichen eine Bereitschaft zu einem Amoklauf attestieren möchten mit Ihrer Aussage in Ihrem Kommentar an mich, dann ist das Ihr Problem. Sie scheinen mich sehr falsch verstanden zu haben oder WOLLTEN mich falsch verstehen um Recht zu behalten. Ich weiß es nicht. Nur so eine Vermutung.
Und @StöRschall gebe ich vollkommen Recht zu ihrem Kommentar an Sie.

21:47, frosthorn

>>Es geht doch überhaupt nicht darum, Verständnis für die Täter zu heischen. Warum verstehen das hier so wenige?
Wenn Forscher untersuchen, wie sich Infektionskrankheiten im menschlichen Körper ausbreiten, dann doch nicht, um für Sympathie mit dem Erreger zu werben. Sondern um herauszufinden, wie der Prozess gestoppt werden kann. Und davon profitieren wir doch in der Tat alle, oder? Wollen Sie immer nur wissen, wie hoch die Zahl der Ebola-Opfer ist? Oder interessiert es sie auch, ob es neue Erkenntnisse über die Entstehung, Übertragung und vielleicht Behandlung der Krankheit gibt?<<

Danke schön. Endlich mal ein Vergleich, der nicht hinkt, sondern die Problematik, um die es hier geht, anschaulich macht.

Islamismus und andere Rechtsradikalismen sowie sämtliche Gewaltverbrechen sind Krankheiten der Gesellschaft. Eine Krankheit heilt man nicht, indem man die Augen vor ihren Ursachen verschließt und lediglich ihre Opfer bedauert.

"Die Täter sind böse" reicht nicht als Erklärung.

Wie immer sollte man

Wie immer sollte man natürlich beides tun sich um die Opfer kümmern -ganz wichtig... jedoch die Gründe für Amok zu entschlüsseln reduziert die Opferzahl drastisch. Da sind wir dann ganz klar bei der Prävention, jedoch sehe ich gerade bei der Vernunft des Menschen Probleme, siehe Gesundheitsvorsorge. Der Mensch weiß dass etwas ungesund ist und ändert nichts daran. Ich denke die Menschheit braucht noch einige Generation um mit Freiheit richtig umzugehen.

Zum Nachtrag nun der Hauptteil (diesmal ohne Bucherwähnung, damit kein Anlass für Nichtveröffentlichung besteht):

In der Tat, Hass ist per se nicht Ursache. Aber natürlich gibt es ihn und er "beseelt" diese Menschen in Extremfällen - als Ende der Argumentation, wohlbemerkt - zu geplanten(!) Teufelstaten.
Ich glaube deshalb, dass Ihr "Panik" - Ansatz durch die Dimension erlebter vorheriger (sei es Mobbing oder Vernichtung Angehöriger im Krieg etc.) oder antizipierter (Germanwings-Pilot) "Erniedrigung" ergänzt werden sollte. Anders habe ich Probleme, das monströse Ausmaß der Destruktion(!) zu "verstehen". "Panik" alleine reicht m.E. nicht.
Der bekannte amerikanische Psychiater Irvin Yalom beschäftigt sich seit Jahrzehnten als Therapeut mit allen möglichen Dimensionen von Todesangst im engeren und weiteren Sinne. "Panik" vor Lebenssinnlosigkeit taucht da durchaus auf. Aber es geht dort im Kern dann immer um Lebenssinnfindung, keinesfalls um Lebenszerstörung.

@frosthorn

Von @ber kaus:
"und nicht die seelischen Probleme der Verbrecher..."
Von Ihnen:
"Es geht doch überhaupt nicht darum, Verständnis für die Täter zu heischen."

Seelische Probleme der Verbrecher und Verständnis für die Täter, sind meines Erachtens, zwei verschiedene paar Schuhe. Es wäre unglaublich freundlich von Ihnen, wenn Sie anderen Foristen nicht irgendetwas in den Mund legen würden, was diese nie gesagt/geschrieben haben. Das würde die Diskussion um einiges aufwerten. Ich bedanke mich.

@teachers voice @tagtest

"..Wir müssen Menschen 'wahrnehmen', dann fühlen sich diese auch 'wahrgenommen'!"

Leichter gesagt als getan. Kann man denn alle Menschen gleich intensiv wahrnehmen? Wird es nicht immer Menschen geben, die sich im Abseits befinden? Und wenn man Menschen "wahrnimmt", ist das des Rätsels Lösung? Wird es dann keine Amokläufe mehr geben? Keine Attentate mehr? Haben wir wirklich niemanden übersehen? Jemanden nicht wahrgenommen?
Solche Sprüche sind vielleicht gut für's Poesiealbum, aber ob sie in der Wirklichkeit anwendbar sind, REALISTISCH anwendbar, das steht auf einem anderen Blatt. Und ob sich wirklich ALLE daran beteiligen andere Menschen wahrzunehmen, wage ich auch zu bezweifeln. So leid es mir tut.

@Tagtest

"Neu
Am 29. Juli 2016 um 21:54 von tagtest
@teachers voice 20:51, Nachtrag
"...Wir müssen Menschen 'wahrnehmen', dann fühlen sich diese auch 'wahrgenommen'!"
Dieser Quintessenz muss jeder Humanist zustimmen - Danke für die Klarstellung!"

.

Richtig wir müssen die Menschen auch wahrnehmen. Das bedeutet allerdings auch dass Frau Merkel, wenn sie sagt dass "wir es schaffen das", dafür die Voraussetzung schafft und sich dann nicht abduckt. Wie kann es sein dass die Kommunen erst einen "Aufstand" machen mussten ehe sie einen Teil der Kosten ersetzt bekommen haben?

Anscheinend hat der junge

Anscheinend hat der junge Mann aus Persien (aus diesem Land stammt das Wort "Arier") eine Fehlentwicklung in unserer Gesellschaft gesehen.

Ich bin zwar kein Experte,

Ich bin zwar kein Experte, aber mein Gefühl sagt mir, dass vermutlich fast alle Menschen, die terroristische Taten begehen, oder sich gar eine Bombe umschnallen, mit hoher Wahrscheinlichkeit emotionale oder psychische Probleme haben.

re canseco: Rätsels Lösung?

"Leichter gesagt als getan. Kann man denn alle Menschen gleich intensiv wahrnehmen? Wird es nicht immer Menschen geben, die sich im Abseits befinden? Und wenn man Menschen "wahrnimmt", ist das des Rätsels Lösung? Wird es dann keine Amokläufe mehr geben? Keine Attentate mehr? Haben wir wirklich niemanden übersehen? Jemanden nicht wahrgenommen?"

Vielleicht ist es anders herum. tatsächlich ist die Wahrnehmung des anderen viel leichter als das "Darüberreden". Wir tun ja permanent nichts anderes, nur stempeln wir alle nur zu leicht diejenigen ab, die sich nicht "wahrgenommen" fühlen.

Und das gilt nicht nur privat, sondern besonders gesellschaftlich und damit politisch. Der Mensch hat ein sehr feines Gespür dafür, "wahrgenommen" zu werden oder eben nicht. Und natürlich ist damit ein nie endener Prozess gemeint und nicht ein Zustand. Das wir diesen kaum erreichen werden, sollte uns aber nicht vom Weg abbringen.

Einge Kommentare sehen das ganz richtig...

mit Politik haben diese Verbrechen sehr wenig zutun, warum man sich da selbst versucht zuretten & ignorant ist verstehe ich nicht.
Schon seit Jahren und schon immer gab es solche Taten von Menschen, die sich Ungrecht von Politik & Gesellschaft behandelt fühlten & keine Lebensperspektive mehr haben. Hier ist dies nicht anders, Ausreden wie: Terror, Computerspiele, politische Gesinnung oder Religion ist völlig neben jeder Ursache und zeugt von Realitätsverlust. Den Überwachungsstaat, die Flüchtligspolitik zu verschärfen & Bürgerrechte, Menschenrechte weiter einzuschränken führt genau zum Gegenteil & sind nicht gerechtfertigt. Ein Schutz gegen solchen Taten gibt es nicht, wenn jemand vor mir oder dir steht und schiesst oder sprengt ist man tot. Und jeden Zivilist / Bürger als Täter zuverurteilen schafft mehr Bürgerkriege, sowie mehr Konflikte als weniger. Menschen denen es gut geht & welche gerecht behandelt werden, werden solche Taten auch nicht begehen, ob Islam, Recht, Links oder Gamer

re tagtest: Findung und Zerstörung

"Der bekannte amerikanische Psychiater Irvin Yalom beschäftigt sich seit Jahrzehnten als Therapeut mit allen möglichen Dimensionen von Todesangst im engeren und weiteren Sinne. "Panik" vor Lebenssinnlosigkeit taucht da durchaus auf. Aber es geht dort im Kern dann immer um Lebenssinnfindung, keinesfalls um Lebenszerstörung."

Danke, Buch ist schon geladen. Spannendes Thema!
Der letzte Satz trifft meine Gedanken voll. Natürlich geht es um Lebenssinnfindung! Gerade bei Gewalttätern an sich und an anderen. Sie suchen den Sinn, den andere Gott sei Dank im Leben finden, eben im Tod. Deshalb diese unsäglichen Himmelsfantasien oder eben die Erfüllung einer letzten Aufgabe. Dann wird die Zerstörung zum "Sinn des Lebens"!
Hier helfen keine Strafen, nur ein "Reframing", d.h. ein Umformen zerstörerischer Phantasien in lebensbejahende Formen.

@teacher's voice

"Und das gilt nicht nur privat, sondern besonders gesellschaftlich und damit politisch..."

Ich stimme Ihnen absolut zu. Es gibt sehr wahrscheinlich viele Menschen, die andere Menschen nicht vergessen und diese wahrnehmen und versuchen "mitzuschleifen" in dieser Gesellschaft, doch wenn schon Politik und viele in der Gesellschaft nicht willig sind als gutes Beispiel voran zu gehen, wo soll dann der Wille dazu in der übrigen Gesellschaft herkommen? Ich denke eher, das Menschen die willig sind, früher oder später aufgeben werden, wenn sie sehen, wie negativ sich andere Menschen verhalten. An einem Strang ziehen werden niemals alle gemeinsam. Aber natürlich ist es gut, wenn damit schonmal im Kleinen begonnen wird und jeder einzelne zumindest VERSUCHT als gutes Beispiel voran zu gehen. Ich für meinen Teil, begegne alle Menschen, egal woher sie kommen, mit Respekt, denn nichts anderes erwarte ich für mich selbst.

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