Kommentare

Danke Herr Scheremet

daß sie Mut, Integrität, Pflichtbewusstsein, Ehre, Anstand und vermutlich noch so vieles mehr besaßen, was in heutigen Zeiten kaum noch zu finden ist.
Mein Beileid den Angehörigen.
Ihr Tod ist ein schwerwiegender Verlust für die Welt des Journalismus und auch allgemein.

Das ist der 15. Journalist,

der seit Anfang 2014 in der Ukraine ermordet wurde und Atai fällt nichts anderes ein, als gegen Lukaschenko und Putin zu agitieren.
Sauber.

Sehr bedauerlich, dass wieder mal ein Journalist tot ist!

Ausgerechnet die Frau Atai schreibt den Nachruf???
: - (((
Es ist sehr, sehr bedauerlich, dass wieder mal ein Journalist getötet wurde. In diesem Fall ein Russe in der Ukraine. Mein Beileid gilt seinen Familien angehörigen und den Hinterbliebenen.

Am 20. Juli 2016 um 18:51 von Petterson

dem schließe ich mich an"

@Ausgerechnet die Frau Atai .. 18:59 von simeht

"schreibt den Nachruf???"

Warum eigentlich nicht?
Oder lesen Sie grundsätzlich nicht bevor Sie kommentieren.

Und was hat das mit Nationalitäten zu tun.
Es sind auch schon genug Russen in Russland getötet
worden, weil sie die falsche Meinung hatten oder zuviel
fragten.

Bei aufrechten Journalisten spielt die Rasse mal
überhaupt keine Rolle.
Und die persönliche Meinung sollte es auch nicht.

Denn sonst landen wir da wo Weissrussland schon ist...

Wie heißt es so schön ...

"..und die, die hart sind brechen ..." (oder werden gebrochen) - wir alle sollten genau das nicht mehr erwarten. Von den freiberuflichen oder angestellten "Frontsäuen" der großen Medien abgesehen, muss doch niemand mehr mit seinem Namen gerade stehen, muss niemand mehr offen in Erscheinung treten. So wie staatlichen Organe oder ihre Handlanger fast überall in der Welt gegen Kritiker vorgehen, ist niemandem zuzumuten, dass er für Kritik mit seinem Namen oder Gesicht gerade steht. Viel mehr sollte die freie Welt systematisch für die Unerkennbarkeit aller wirken, die sich irgend wo auf der Welt für Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit einsetzen, denn ihre Unantastbarkeit kann sie ja nicht herstellen.

Sehr anmaßend Trauer zu heucheln

@DonJohn und simeht
Frau Atai hat sehr wohl eine Berechtigung diesen Nachruf zu schreiben, denn ihre Arbeit steht dem in nichts nach. Es ist langsam unerträglich immer wieder diese Journalistenhetze hier zu sehen. Ihre geheuchelte Trauer ist unter diesen Umständenden eine bodenlose Frechheit und Verhöhnung der Hinterbliebenen. Denken Sie, wir wüssten nicht woher diese Kommentare kommen? Schönen Gruß nach St. Petersburg

Fragen über Fragen...

Ich wäre zunächst vorsichtig mit der Beurteilung der journalistischen Qualitäten des Ermordeten. Zeit wird zeigen, wie gut seine Arbeiten und Berichte waren.
Dann stelle ich mir die Frage, worüber sich die Leute wundern, dabei die Augen verschließend auf die vielen Opfer des Bürgerkrieges in der Ukraine, der bereits seit zwei Jahren andauert. Das Land ist bis zum Hals tief im kriminellen Sumpf und Tag täglich werden dort Menschen ermordet, ausgeraubt und misshandelt. Seltsam, dass auch Journalisten draufgehen, nicht wahr?
Der "Rechte Sektor"-Mob hat bereits anderen Journalisten gedroht und empfohlen, das Land zu verlassen. Ob sie es tun und wir dann jede Woche solche Berichte lesen und eines Tages gar nichts mehr aus der Ukraine durchdringt?
Also, irgendwie kommt mir unsere Berichterstattung wie vom fremden Planeten vor. Oder verstehe ich da irgendwas nicht richtig?

um 18:55 von DonJohn

Dann lesen Sie doch mal den ganzen Artikel, da steht noch viel mehr drinnen!

Übrigens sind weder Herr Putin noch Herr Lukaschenko zerbrechliche Mimosen, welche
bei jeder Kritik abknicken, oder befürchten Sie das?

Gelebte Demokratie

Mutigen Journalisten, die sich zutrauen über uns und andere Länder zu berichten und die Demokratie in Ehren halten sollten weltweit Denkmäler gesetzt werden. Denn ein Merkmal der Demokratie ist, ohne Umschweife über bestehende Verhältnissen zu berichten, ehrlich und ohne Angst in den Rechtssystemen leben zu dürfen. Ehrlicher Journalismus ist eine Säule der Demokratie.

Nur wer weis, um was es geht, mit wachen Augen und offenen Herzens sich die Dinge ansprechen traut, wird notwendige Veränderungen im Denken und Handeln der Menschen erreichen. Wenn sich ein Journalist unter Einsatz seines Lebens mit seinem Beruf identifiziert gebührt ihm höchste Anerkennung. Danke Herr Pawel Scheremet für Ihren Einsatz, Gott helfe Ihnen, woimmer Sie sind.

"Er widersetzte sich stets

"Er widersetzte sich stets den Mächtigen" - ist das denn so? Tagesschau schreibt selbst, dass er mit pro-westlichen Politikern befreundet war und da auch wenig kritisierte. Kein Wunder, dass er dann auch von uns gelobt wird. Für mich macht das einen etwas einseitigen Eindruck. Er war pro-westlich und damit einer der guten. Aber geht es um Demokratie und freie Berichterstattung? Das passt nämlich mit den späteren politischen Beziehungen nicht so ganz zusammen. Ohne ihn verurteilen zu wollen. Es macht stutzig.

[edit: Ich nehme vorstehendes vollständig zurück. Der Eindruck entstand durch den ersten Artikel, der eine einseitige Berichterstattung und regierungstreue vermuten ließ]

Leider nicht der erste und wahrscheinlich nicht der letzte Journalist der dort auf dubiose Weise umkommt. Aufgeklärt wird es vermutlich nie. Das Land hatte schon immer ein Korruptionsproblem und Journalisten lebten gefährlich, aber es hat nochmal deutlich zugenommen. Im Kampf um die Macht geht man über Leichen.

Achtungsvoller, guter und treffender Artikel und Nachruf

Besonders der letzte Satz trifft mich ins Herz:
"Das ARD-Studio Moskau kannte ihn persönlich und trauert um ihn."

Frau Atai ist eine von diesen Journalist-Innen wie Scheremet und kannte ihn wohl auch persönlich.

Der Artikel ehrt den Journalisten.

um 19:29 von unbesorgeter Bürger

Ich stimme Ihnen vollkommen zu!

weder Putin noch andere russen

"Sein letzter Leitartikel beschäftigte sich mit den ukrainischen Freiwilligenbataillonen wie dem Azov-Bataillon und der Frage, welche Gefahr sie für die ukrainische Demokratie darstellten. "

noch fragen?
gerade Azov...sind doch "lupenreine demokraten", gedeckt und gefördert durch die jetzige ukrainische regierung. warum geht Frau Atai eigentlich nicht darauf ein?

Am 20. Juli 2016 um 19:37 von

Am 20. Juli 2016 um 19:37 von Langer Eugen- Übrigens sind weder Herr Putin noch Herr Lukaschenko zerbrechliche Mimosen, welche
bei jeder Kritik abknicken, oder befürchten Sie das?

Sehr gut auf den punkt gebracht!

Danke!

Ich danke jeden Tag dass ich in einem freien, demokratischen Rechtsstaat lebe, und erkläre mich ganz klar solidarisch mit den Bürgern von der Ukraine, Russland und Weissrussland, die der Willkür autokratischer Regierungen völlig ausgesetzt sind.

Ich danke auch Frau Atai für den guten Nachruf auf Herrn Scheremet.

Es fehlt was

Mein Beileid für einen mutigen Journalisten. Jedoch sind in der Ukraine viele russlandfreundliche Journalisten ermordet, verprügelt und vertrieben worden. Dieser Gesichtspunkt wurde nie mit einem so großem Aufhänger in den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten behandelt. Warum nicht?

um 19:51 von suomalainen

"warum geht Frau Atai eigentlich nicht darauf ein?"

Weil das gar nicht das Thema dieses Beitrags ist.
Außerdem hat Sie es erwähnt, also wozu dieser Kommentar von Ihnen?

um 19:29 von unbesorgeter Bürger

"Denken Sie, wir wüssten nicht woher diese Kommentare kommen? Schönen Gruß nach St. Petersburg"

Es ist auch unerträglich, dass die Menschen, deren Meinung anders ist, sofort zu Putin-Trollen aus St. Petersburg gezählt werden.
Schönen Gruß aus Düsseldorf - nicht aus St. Petersburg.

Vom Lukaschenko-Regime verhaftet

"Vom Lukaschenko-Regime verhaftet"

Und im Poroschenko- Regime ermordet wurde.

Ein mutiger Mensch, der nicht

Ein mutiger Mensch, der nicht in Russland und nicht in Weißrussland getötet wurde, nein, im Anwärter für die engste Zusammenarbeit mit der EU, in der Ukraine.
Frau Atai es wird Zeit sich endlich mit der Realität in der Ukraine auseinanderzusetzen, schön reden hilft nicht.
Schade um einen guten Journalisten, der in seinem Denken und Handeln wesentlich weiter war als alle deutschen Korrespondenten vor Ort. Es gibt zu wenige davon.
RIP

Stört es eigentlich keinen investigativen? Journalisten ...

... dass er im Auto einer Kollegin getötet wurde. Vielleicht sollte man das mal hinterfragen?

Was mich auch wundert ist die Art seines letzten Artikel, wo er doch eigentlich so dicke mit Poroschenko sein soll!?

Am 20. Juli 2016 um 19:51 von

Am 20. Juli 2016 um 19:51 von suomalainen "Sein letzter Leitartikel beschäftigte sich mit den ukrainischen Freiwilligenbataillonen wie dem Azov-Bataillon und der Frage, welche Gefahr sie für die ukrainische Demokratie darstellten. "

Als wenn es nur diese extremisten dort giebt,ja es giebt noch viele Fragen,wenn man die sache nicht einseitig sieht!

@ 19:51 von suomalainen

"gerade Azov...sind doch "lupenreine demokraten", gedeckt und gefördert durch die jetzige ukrainische regierung. warum geht Frau Atai eigentlich nicht darauf ein?"

Es sind unsere westliche "lupenreine demokraten", d.h. keine ernsthafte Kritik. Es wird noch absurder, denn wir müssen uns laut NATO auf ein Krieg gegen Russland vorbereiten, auch in der Medien (Cyberkrieg durch z.B. einseitige Berichterstattung), statt für die Milliarden an Steuergelder Krankenhäuser zu bauen, werden wir bei USA-Lobby viele, sehr viele^^, Waffen bzw. Panzer kaufen/mieten ;).
Egal ob in Syrien oder UKR die Gräueltaten vorliegen, die Berichterstattung hat eben eine Zielgruppe und "prowestlichen" Auftrag ...

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „Pawel Scheremet: Mutiger Kämpfer für die Demokratie“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren:„http://meta.tagesschau.de/id/113969/bekannter-journalist-stirbt-bei-anschlag-in-kiew“

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: