Kommentare

China schafft Fakten.

Nicht nur China schafft Fakten, auch andere Anrainer Staaten haben Atolle, Riffe & Inseln ausgebaut.
Diese Geschichte läuft schon seit Jahrzehnten.
Und zur Anerkennung des Schiedshof in Den Haag sollte man auch die anderen Player die diesen Schiedshof in Den Haag auch nicht anerkennen, benennen.
Einseitige Schuldzuweisungen der Medien sind auch Desinformationen.
Man sollte auch die Absichten des größten Players hinterfragen, die VSA, denn dieses Gebiet ist ja nicht ein Vorgarten der VSA.

Punkt 1; der Ausbau von

Punkt 1; der Ausbau von Kleinstinseln ist keine chinesische Eigenheit, das haben andere Staaten, darunter auch die Philippinen schon vor ihnen gemacht. Punkt 2; wenn nur die regionalen Akteure im Spiel wären, gäbe es keine akute Kriegsgefahr. Das Ganze ist zwar ein Problem, aber nicht ein derart grosses. Zu einem solchen hat es erst das - nun sagen wir einmal äusserst robuste - Auftreten der usa gemacht. Diese behauptet, der Welthandel sei in Gefahr und hat unter diesem Vorwand die schon vorher beachtliche Militärpräsenz massiv ausgebaut. Und um sicher zu gehen, dass es Zoff gibt, wird regelmässig mit Fahrten durch chinesische 12 Meilen-Zonen provoziert. In Wirklichkeit sind es die Chinesen, die von der freien Durchfahrt auf Gedeih und Verderb abhängen und daher nicht akzeptieren können, dass sich die usa wie eine bedrohliche Wand vor ihnen aufbaut.
Es bleibt die leise Hoffnung auf eine vernünftige, deeskalierende Entscheidung des Gerichts.

Atolle gehören. Es geht lediglich darum, ob von den Riffen ein Hoheitsanspruch abzuleiten ist.
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Man muss wohl Promovierter Jurist sein, um einen Unterschied zu erkennen der das Ergebnis verändern könnte .

Könnte...

jemand mal erklären, um was für einen Gerichtshof es sich handelt? Der Internationale Gerichtshof (IGH), der sonst für Gebietsstreitigkeiten zuständig ist, scheint es nicht zu sein, und der Seegerichtshof sitzt in Hamburg.

Ich frage mich nur

was haben amerikanische Flugzeugträger im Süd-Chinesischen Meer zu suchen?

Bei den Anrainern ist es verständlich dass sie Präsenz zeigen!

@ 07:11 von hammer Was hat das mit "Anrainern zu tun ?

Das Südchinesische Meer ist Internationales Gebiet in dem jeder auch Militärisch Präsenz zeigen darf, wir sagen doch auch nichts wenn Chinesische Schiffe durch den Ärmelkanal fahren oder Russische die Straße von Gibraltar benutzen .

07:02 von tomtomtoy

Natürlich muß man nicht Eigentümer des Riffs sein, man kann es ja gepachtet haben, oder wenigstens im Auftrag eines anderen Eigentümers verwalten. Ist so ähnlich wie der Hausmeisterservice, der ist auch nicht Eigentümer der Häuser die er verwaltet, pflegt oder reinigt.

Anrainer

@hammer :

Anrainer dürfen nicht nur Präsenz zeigen, sie dürfen sich auch verbünden, mit wem sie wollen. Und diese Verbündeten dürfen dann gleichfalls Präsenz zeigen. Das kann doch nicht so schwer zu kapieren sein.

Der größte Teil des Handels

Der größte Teil des Handels von China hängt an dieser Wasserstraße. Und auch der größte Teil des Öl imports der USA. Nur diese Information offenbart die Wichtigkeit. Erwähnen muss man aber auch das die Philippinen, immerhin ein Staat fast unter direkter Kontrolle der USA, hat angefangen Inseln dort auszubauen und Gebietsanspruch anzumelden. Vor Jahrzehnten schon übrigens. Nachgezogen sind quasi alle Anrainer Staaten. China ganz zum Schluss. Deswegen mussten die nun auch Klotzen statt Kleckern.

”Wessen Brot ich esse,dessen Lied ich singe”

Wieso kann Grossbritannien eine Inselgruppe besitzen bevor der Kueste v Argentinien (FalklandIslands)+China keine Gruppen viel naeher an China gelegen?Antwort ist weil USA das unterstuetzen.China ist eine Gefahr fuer die Hegemonie v USA,England nicht. In diesem gefaehrlichen Spiel braucht das dichtbesiedelte,rohstoffarme Europa Neutralitaet um nicht in Sanktionen+Kriege verwickelt zu werden.AU-President,Äthiopiens Ministerpräsident Hailemariam Desalegn hat Recht+diese Bemerkung wurde auch v Desmond Tutu gemacht.Der Internationale Strafhofgericht verfolgt nur Personen ausserhalb v WestEuropa+NordAmerika+hat durch diese Selektivitaet all ihre Glaubwuerdigkeit verloren.Fuer Syrien wuerde man die Spitzenpolitiker+Staatspresidente verfolgen muessen v Laendern die dort Rebellen zum Krieg ausbilden+bewaffnen,dort geheime Elitetruppen haben+alles finanzieren.Das sind gerade die Laender die den Strafhof finanzieren.Ein altes Sprichwort besagt:”Wessen Brot ich esse,dessen Lied ich singe”

, mit Anti-Schiffsraketen bestückt und Einige zu unsinkbaren Flugzeugträgern umarbeitet ist klar. Die US Navy in diesem Seegebiet, die 7. FLOTTE wird von China als Hand an der Kehle von China betrachtet und... Das trifft zu. DIE USA, und niemand sonst hat mehrfach damit gedroht, China von von seinen Warentransporten und vor allem von Seinen Erdöl-Routen abzuschneiden. Die Sache hat noch einen Sinn, den jeder kennt, der die Romane von Dale Brown gelesen hat. Wenn man den Luftraum über diesem Gebiet beherrscht, kann man Einfluge US-amerikanischer STEALTH-Bomber nach China besser abwehren. Man muss nur genügend sich überlappende Radar Stellungen schaffen sowohl am Boden und in der Luft und alle aufder gleichen Frequenz suchen lassen. Dann sind die unsichtbaren Bomber nicht mehr unsichtbar. Aber man braucht dafür möglichst viele Stützpunkte

@Troll-Grill

07:59 von Troll-Grill:
DIE USA, und niemand sonst hat mehrfach damit gedroht, China von von seinen Warentransporten und vor allem von Seinen Erdöl-Routen abzuschneiden."

Haben Sie dazu eine Quelle?

"Wenn man den Luftraum über diesem Gebiet beherrscht, kann man Einfluge US-amerikanischer STEALTH-Bomber nach China besser abwehren."

Dazu braucht es keine Inseln. Außerdem wüsste ich nicht, warum die USA China angreifen sollten. Die USA bekriegen nur weit unterlegene Gegner.

Immer diese

Amerikafeindlichkeit in den Beiträgen...

1. Die USA haben Bündnisverträge mit den Meisten Staaten dort.
2. Die Spradley-Inseln liegen soweit ich weiß in Internationalen Gewässern vor der Haustür der Phillipinen und es werden dort MILITÄRSTÜTZPUNKTE errichtet! keine Handelshäfen. Das wirft die Frage auf was will China damit erreichen?
Zumindest erst einmal Durchfuhrzölle für die komplette Schifffahrt weil sie dieses Gebiet komplett zu Ihrem Hoheitsgebiet machen wollen.
Die Amerikanischen Kriegsschiffe haben niemals die 12 Meilen Zone zu China unterschritten sehr wohl aber die zu den Atollen welche derzeit in Internationalen Gewässern liegen.

Das die Anrainer zurecht nervös werden und
die USA um hilfe bitten sollte jedem klar sein.
Ergo nicht immer auf den USA rumhacken vielleicht auch mal schaun was der rest so macht aber das können viele nicht das scheint bei vielen eine Art Sport zu sein Willkommen beim USA Bashing!
Ist langweilig so langsam!
MfG

wir müssen nur

abwarten bis zum Ende eines eventuellen bewaffneten Konflikts, dann werden wir alle darüber informiert, wer schon die ganze Zeit das Recht auf seiner Seite hatte.
Ich bin gewiss kein Bewunderer der chinesischen Staatsführung, für mich sind auch das Militaristen der übelsten Sorte. Ich kann im südchinesischen Meer keinen Verteidiger ausmachen, sondern nur Provokateure.
Krieg ist und bleibt die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln und ob man einen riskiert, hing noch nie davon ab, um was es geht, sondern ob man es für wahrscheinlich hält, ihn zu gewinnen.

@Entsetzen

08:27 von Entsetzen:
"Das wirft die Frage auf was will China damit erreichen? Zumindest erst einmal Durchfuhrzölle für die komplette Schifffahrt weil sie dieses Gebiet komplett zu Ihrem Hoheitsgebiet machen wollen."

Warum sollte China die eigene Lebensader mit Durchfuhrzöllen belegen? Es ist weitaus naheliegender, dass China diese Ader gegen potentielle Aggressoren zu sichern versucht.

Falkland Inseln

ist kein guter Vergleich. Die Insel ist relativ groß und seit Jahrhunderten von Briten besiedelt. Bei den Spreadlay Inseln hat KEINER (!) ein Recht diese auszubauen und zu seinem Hoheitsgebiet zu erklären. Angefangen haben hier leider die Philippinen. Meiner Meinungen nach versuchten diese nur die Fischfang Gebiete für sich zu sichern. Und öffneten damit die Büchse der Pandora. Jeder Anrainer fürchtete daraufhin Nachteile zu haben. Und die Chinesen haben im dümmsten Fall die größten Nachteile und nutzen deswegen auch den größten Knüppel.

Geopolitische Interessen

Ein Urteil aus Den Haag wird die Chinesen nicht beeindrucken.
Es geht zum einen um Erdölvorkommen, weiterhin um Erweiterung der Handelswege und Fischgründe sowie um die Verlagerung der militärischen Stützpunkte.

Die USA haben ihre erste Verteidigungslinie weit in den Pazifik bis in das südchinesische Meer verlegt und werden diese nicht aufgeben wollen.

Weiterhin hat auch Indien ein großes Interesse, die Chinesen möglichst fern zu halten. Das Himalaja Gebirge schützt sie auf der Nord-Ost-Linie, aber über den Wasserweg sind sie angreifbar.

Die Chinesen sind seit Jahrzehnten auf Expansionskurs, bisher vorwiegend auf dem Landweg. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es im südchinesischen Meer zu größeren Konflikten kommt. Das Potential ist hoch.

9-Dash-Line

man kann die Ansprüche auf die 1940er Jahre zurückverfolgen. Ich denke, China verteidigt seine maritime Lebensader.

Ein wichtiges Detail fehlt!

Warum schreibt man über den Schiedsgerichtshof und "vergisst" im aktuellen Streit ein nicht ganz unwichtiges Detail?
In diesem Streit hat ausgerechnet Japan den Vorsitz, das 2013 selbst mit China im Streit lag! (Nachzulesen in "Welt-online" von heute)
Fand man unter den über 100 Staaten, die Richter stellen, keinen, der wenigstens nach außen hin den Schein der Neutralität abgibt?

In Kurzform

07:05 von Aibo
Der Den Haager Schiedshof bemüht sich um Schlichtung völkerrechtlicher Streitfälle. Obwohl die Beschlüsse rechtlich bindend sind, gibt es keine exekutiven Verfahren, die ihre Umsetzung erzwingen. (Welt von heute)
Allerdings hatte ich dazu schon vor einiger Zeit hier die Frage gestellt, warum ausgerechnet zu einem für Europa so brisantem Thema wie der Krim dieses Gremium NICHT angerufen wird. Weder von den USA, noch EU, ganz zu schweigen von der Ukraine!
Diese hatte das zwar 2015 vollmundig angekündigt, klammheimlich aber wieder einen Rückzieher gemacht.
Allerdings sollte uns die Entwicklung in Fernost nicht ganz unberührt lassen.
Da jetzt hier ein Japaner den Vorsitz hat, kommen als nächsten die Kurilen dran? (bitte einfach mal googeln!)

@07:11 von hammer

Ich frage mich nur

was haben amerikanische Flugzeugträger im Süd-Chinesischen Meer zu suchen?

Wenn dies eine ehrliche Frage ist, dann lautet die Antwort, dass sie dort demonstrieren, dass es sich bei dem Gebiet um INTERNATIONALS Gewässer handelt und deswegen dort jeder rumfahren darf, wie er will.

Wenn dies eine rhetorische Frage ist („die haben da nichts zu suchen“), dann muss die Antwort lauten: Da es INTERNATIONALES Gewässer ist, stellt sich die Frage gar nicht und niemand der dort rumfährt, muss sich vor irgendwem rechtfertigen.

Abgesehen davon nutzen natürlich auch viele amerikanischen Handelsschiffe diese Routen und Piraterie im Südchinesischen Meer ist ja jetzt auch nicht soooo selten.

um 08:27 von Entsetzen 1. Die

um 08:27 von Entsetzen
1. Die USA haben Bündnisverträge mit den Meisten Staaten dort.
2. Die Spradley-Inseln liegen soweit ich weiß in Internationalen Gewässern vor der Haustür der Phillipinen und es werden dort MILITÄRSTÜTZPUNKTE errichtet! keine Handelshäfen"

1. Die Bündnisverträge sind auf US-Militärinterventionen in den entsprechenden Ländern zurückzuführen:
Vietnam - Vietnamkrieg
Japan - siehe WK2
Philippinen - einst US-Kolonie

Die Insel Guam wurde einst auch militärisch von den USA eingenommen & Militärstützpunkte errichtet - für US-Kampfschiffverbände,die im chinesischen Meer unterwegs sind, sind diese bedeutsam.

Vor wessen Haustür Insel X liegt,spielt keine Rolle - siehe Gebiete ehemaliger eur. Kolonialstaaten...

Militärstützpunkte mit Radaranlagen/Anti-Schiff- & Anti-Raketen-Raketen sind rein defensiv

Die wenigen Truppen vor Ort/Küstenwache ist für Piraterie- & illegale Fischereibekämpfung = Sicherheit der Schifffahrt & Naturschutz

- zum. im NATO-Sprech...

@Axtos

09:53 von Axtos:
"Bei den Spreadlay Inseln hat KEINER (!) ein Recht diese auszubauen und zu seinem Hoheitsgebiet zu erklären."

Ein Recht setzt irgendeine international respektierte Institution voraus, die dieses Recht erteilt oder verweigert. Diese gibt es aber nicht.

Aus diesem Grund gibt so viele Nationen, die irgendwo Gebietsansprüche stellen - das beschränkt sich nicht nur auf das Südchinesischen Meer.

@08:27 von Entsetzen

Das die Anrainer zurecht nervös werden und die USA um hilfe bitten sollte jedem klar sein.

Die amerikafeindlichen Kommentare in diesem Zusammenhang verstehe ich auch nicht. Wenn der Zustand droht, dass China die Haupthandelswege über „60 Prozent des asiatischen Güterumschlages und 85 Prozent des Erdöls“ kontrolliert, sollten wir alle nervös werden. Zumindest verstehe ich nicht, wie man sich das auch noch wünschen kann.

Im Moment kontrolliert diese Handelswege niemand, weil es internationales Gewässer ist. Also warum sollte der Zustand, dass überhaupt irgendwer die Kontrolle hierüber hat, dem freien Zustand vorzuziehen sein?

Das offensichtliche Interesse der Amerikaner ist es, den Status Quo zu erhalten. Das machen die zwar aus purem Eigeninteresse, aber da der Status Quo INTERNATIONAL ist, ist das doch automatisch im Interesse aller.

China wurde mal deutlich

China wurde mal deutlich aufgefordert seine wichtigen Handelswege und Routen selber militärisch zu schützen, statt sich da nur auf die us-amerikanische Präsenz zu verlassen etwa.
Nun machen sie es richtig und es gefällt auch nicht.

@09:50 von Nachfragerin

Warum sollte China die eigene Lebensader mit Durchfuhrzöllen belegen?

Weil es Geld einbringt und die fremden Waren und Dienstleistungen gegenüber den eigenen nach Belieben teurer macht.

Destabilisierung durch die USA

Auf Grund der Destabilisierung von Libyen und nun von
Syrien zeigt sich die Fratze der "US-Demokratisierung"
die im Grunde die Destabilisierung (Asylantenstrom) Europas nach sich zieht! Es ist unverständlich, dass die USA seit dem I.Weltkrieg Europa in Griff genommen hat und unsere nationalen und auch EU-Politiker sich in eine
beängstigende Abhängigkeit manövrieren liessen!!
Das weltweite Netzwerk von US-Stützpunkten muss
unterbunden werden!

@morph63

09:54 von morph63:
"Die Chinesen sind seit Jahrzehnten auf Expansionskurs, bisher vorwiegend auf dem Landweg."

Wenn Sie "Finanzweg" geschrieben hätten, würde ich zustimmen. Aber die Expansion auf dem Landweg muss mir in den letzten Jahrzehnten entgangen sein.

"Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es im südchinesischen Meer zu größeren Konflikten kommt. Das Potential ist hoch."

Das Potential wäre hoch, wenn sich einer der Beteiligten irgendwelche Siegchancen ausrechnen würde. Das tut aber keiner.

@Nachfragerin

Schon mal von Tibet gehört? Ach nee ... das gibts ja nicht mehr.[1]

Schon mal von Taiwan gehört? Das wird von China ebenfalls beansprucht.

[1] Das wird noch ein gigantisches Problem werden, den man ist dabei einen riesigen Kanal zu bauen ("Himmelskanal"), mit dem das Wasser Tibets nach China umleitet. Dort entspringen aber viele Flüsse die nach Indien fließen ...

re Nachfragerin

Das ist son nicht richtig, China rechnet sich sehr wohl Siegchancen aus.

Der Sieg besteht doch nicht im "Gewinnen" eines blutigen Krieges sondern in der Manifestation der neuen Einteilung des Seeraums.

@cowboy8 - Sind Sie nervös?

10:29 von cowboy8:
"Wenn der Zustand droht, dass China die Haupthandelswege über ,60 Prozent des asiatischen Güterumschlages und 85 Prozent des Erdöls' kontrolliert, sollten wir alle nervös werden."

Sind Sie auch nervös, weil Panama den Panamakanal und Ägypten den Suezkanal kontrollieren? Ich bin es nicht und sehe auch keinen Anlass dazu.

Wissen Sie, welches Land am meisten auf den Güterverkehr durch das südchinesische Meer angewiesen ist? Es ist China.

@ tomtomtoy

"Das Südchinesische Meer ist Internationales Gebiet."

Das sieht die chin. Regierung und auch Bevölkerung China grundlegend anders, wie auch der Artikl erhellt, denn es werden hier historische Ansprüche geltend gemacht.

"Wir sagen doch auch nichts wenn Chinesische Schiffe durch den Ärmelkanal fahren oder Russische die Straße von Gibraltar benutzen ."

Ihnen ist aber schon klar, dass die USA in dem dortigen Gebiet nicht nur mit Containerschiffen kreuzen, sondern mit Flugzeugträgern, Schlachtschiffen & Kreuzern...kurzum: mit Massenvernichtungswaffen, die komplette Städte in Schutt und Asche legen können!

Und ich verspreche Ihnen, würde z.B. China mit seinem Flugzeugträger und seinen Kreuzern durch den Ärmelkanal ziehen wollen, dann wären die Franzosen und Briten die allerersten, die ihnen das verwehren würden.

Aber die Chinesen müssen sich ja Ihrer erlauchten Meinung nach anscheinend alles erlauben lassen, was unserem westlichen geostrategischen Kalkül entspricht, gell?

@Pflasterstein

Die Streitigkeiten um Taiwan und Tibet sind Geschichten aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und daher ein schlechtes Beispiel für die Expansion Chinas.

Ich weiß auch nicht, ob sich ein Hoheitsanspruch auf künstliche Inseln mit den oben genannten überhaupt vergleichen lässt.

@ Diabolo2704

Gegen amerikanische Flugzeugträger in phillippinischen Häfen hat die chinesische Regierung auch rein gar nichts einzuwenden. Das ist sie total kulant.
Aber sie hat - aus ihrer Sicht auch verständlich - selbstverständlich etwas dagegen, dass amerikanische Kampfverbände "ohne Erlaubnis" durch laut Peking "chinesische Hoheitsgewässer" kreuzen.

10:37 von Nachfragerin

" 'Die Chinesen sind seit Jahrzehnten auf Expansionskurs, bisher vorwiegend auf dem Landweg.'
Wenn Sie "Finanzweg" geschrieben hätten, würde ich zustimmen. Aber die Expansion auf dem Landweg muss mir in den letzten Jahrzehnten entgangen sein."

Schöne Grüße aus Tibet auch.
Was man so alles ausblenden kann.....

@klaus s

10:59 von klaus s:
"Der Sieg besteht doch nicht im 'Gewinnen' eines blutigen Krieges sondern in der Manifestation der neuen Einteilung des Seeraums."

Das ist richtig.
Und weil China dieses Ziel auf quasi-friedlichem Weg erreichen kann, wird es keinen Krieg geben.
Das war meine Aussage.

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