EU-Kommission will Glyphosat weiter erlauben

28. Juni 2016 - 20:50 Uhr

Die EU-Staaten konnten sich nicht einigen, nun entscheidet die Kommission: Sie will den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat für weitere 18 Monate erlauben - bis dahin soll das Krebsrisiko endgültig geklärt werden.

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Kommentare

ich kann es nicht glauben

"Bis das Krebsrisiko endgültig geklärt ist"ist ja auch logisch,von wem bekommen wir dann die Entschädigungen?

Natürlich

Es war doch klar, das diese Giftbrühe weiterhin zu "unseren Gunsten" versprüht werden wird.
Das ganze Theater war eine einzige Schmierenkomödie, gesponsert von US-Geldmachern.
Das Interesse an der Gesundheit der Bürger ist Brüssel doch sch...egal.

Grassiert in Brüssel der Wahnsinn?

Bis geklärt ist, ob Glyphosat nun krebserregend ist oder nicht, bleibt es also zugelassen.
Ich hoffe nur, daß die Verantwortlichen hierfür dann auch die Verantwortung übernehmen, wenn sich das Zeug doch als schädlich erweist. Vorsetzliche Körperverletzung in vielfachem Fall dürfte dann wohl der harmloseste Punkt sein. Aber vermutlich konnte das dann wieder niemand ahnen, geschweige denn wissen.
Glyphosat, CETA, TTIP, TISA, die Flüchtlingspolitik...
Wann kommt endlich der "Dexit"?
Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Wieder ein Nagel

in den Sarg geschlagen, die Bürger wollen das Dreckszeug nicht.
Statt besser wird es in der EU immer schlimmer.

Gruß

Monsanto= Agent Orange=Glyphosat=Gift!!!

Monsanto ist der Produzent von Agent Orange gewesen. Das Gift, das die USA gegen die Vietnamesen eingesetzt hatte. Und Heute der Produzent des “gesundheitsfördernden” Mittels Glyphosat. Braucht man noch mehr Infos?
Glyphosat=Gift!!!

21:08 von wenigfahrer

Das ist eben der Nachteil der parlamentarischen Demokratie. Dem Bürger wird zwar zugestanden, seine Volksvertreter zu wählen, aber dann ist Schluß mit Einfluß. Der Souverän einer Volksdemokratie, also der Bürger, wird wie das Beispiel zeigt, überhaupt nicht gefragt.

Unglaublich

Sofort raus aus der EU. Der Verein taugt gar nichts. Man kann auch so friedlich zusammenleben ohne einheitsgesteuert zu sein.
Es reicht.

Das Glyphosat Patent ist abgelaufen

Somit verdienen die "US-Geldmacher" nicht mehr wirklich daran, da andere - darunter europäische Firmen - das Zeug hier bei uns billiger anbieten können.

Monsanto verdient an seinen RoundUp Ready GMOs (Soja & Mais). Die sind aber wiederum in der EU bzw in der BRD zu einen Großteil garnicht zugelassen oder werden nicht angebaut.

Man sollte auch anmerken: wenn Glyphosat tatsächlich verboten würde, müssten andere Totalherbizide ihren Platz einnehmen, denn ohne ist eine industrielle Landwirtschaft in riesigen Monokulturen und mit verringerter Bodenverdichtung und Erosion garnicht denkbar. Das würde wiederum jene Firmen begünstigen, die ihren neuen - dann wiederum patentgeschützen - Herbizide auf den europäischen Markt bringen wollen.

Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, bestimmte Einsatzzwecke von Gylphosat zu verbieten, etwa das Abspritzen von reifen Getreidefeldern.

Vorsorgeprinzip?

Und was ist jetzt mit dem viel beschworenen Vorsorgeprinzip? Wenn überhaupt hätte es für 18 Monate verboten werden müssen, bevor endgültig entschieden wird.

Kommission = Diktatur

Nein, nicht un-demokratisch sondern anti-demokratisch. Wasser auf die Mühlen der AFD und Co und die üblichen Ströme auf die Konten der EU-&CoKG

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TTIP & CETA lassen grüßen.

Das war zu erwarten. In der EU galt bisher der "vorauseilende Verbraucher-, Tier- und Naturschutz", der besagt, dass ein Produkt solange verboten ist, bis abschließend seine Unschädlichkeit erwiesen wurde.
Auf dem nordamerikanischen Kontinent gilt leider der "nacheilende Verbraucher-, Tier- und Naturschutz": Solange die Schädlichkeit eines Stoffes und Produktes nicht erwiesen ist, bleibt es erlaubt.

Das ganze Handeln ist schon sehr undemokratisch. Wenn sich das EU- Parlament nicht einigen kann, entscheidet die Kommission? Herr Martin Schulz, seines Amtes wegen EU- Parlamentspräsident, hat durchaus Recht mit all seiner Kritik der demokratischen Defizite an der EU. Das muss sich ändern! Mehr Macht von den Kommissionen auf das Parlament verlagern.

Das geht gar nicht, liebe EU-Kommission!

Bis das Krebsrisiko endgültig geklärt ist ... gehört das Mittel verboten - das und nur das wäre vorbeugender Verbraucherschutz. Entscheidungen wie diejenige der EU-Kommission zu Glyphosat sind der Grund dafür, warum viele Bürger mit der EU massiv unzufrieden sind - nicht nur in Großbritannien!

Täglich (!) 1500 $ für renommierten Wissenschaftler,

@21:19 von simeht
... Sir Richard Doll, zahlte Monsanto, damit es und die US- bzw. australische Regierung keinen Schadenersatz an Agent-Orange-Opfer zahlen musste.

Ich fürchte im Zusammenhang mit Roundup und gentechnisch veränderten Pflanzen stehen vergleichbare Beträge zur Verfügung.

Ist das gelebte Demokratie?

Da sagt Frankreich: "Nein." Und Deutschland enthält sich.
Und eine Kommission sagt: "Im Zweifel: Ja."
Das ist übel und letztlich undemokratisch.
.
Wenn Frau Merkel - in einem anderen Beitrag als visionslos bezeichnet - mal etwas FÜR Europa tun möchte, dann sollten endlich die Kommissare abgeschafft werden.
SO jedenfalls will doch kaum einer die EU.

Exit!

Besser kann die Kommission den Zerfall der EU gar nicht vorantreiben! Im Gegensatz zu den Lügen, die für den Brexit verbreitet wurden, ist derart antidemokratisches Verhalten wirklich ein Grund, den Verein zu verlassen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Kann man diese undemokratische EU nicht endlich beenden?

Es ist ja nicht mehr zum Aushalten, wie die ungewählte EU-Kommission über den Kopf der EU-Bürger entscheidet.

Glyphosat, CETA, TISA, Währungspolitik.... die Liste ist lang und wird jeden Tag länger.

Die lange Liste der unzufriedenen Bürger auch.

Und da wundert man sich noch...

...ueber einen Brexit?
Wer kein Gift auf dem Boden seiner Heimat verstreut sehen will, muss raus aus der EU.

Panikmache

Fast alle neueren seriösen Studien gehen von keiner Gefahr aus. So auch im übrigen die WHO (tagesschau berichtete auch).

Es ist daher eine sachlich korrekte Entscheidung. Nur weil einige panisch emotional reagieren sollte es die Politik nicht tun.
Es ist schon interessant, dass es einige Petitionen gab, man dort als "Beweis" aber nur einseitige Studien und teils fragwürdige Untersuchungen auflistete und alle neuen Ergebnisse konsequent ignorierte. Panik eben.

Was erwarten hier denn einige? Dass alles verboten wird, sobald irgendwo irgendjemand Angst hat? Was dann als nächstes? CERN abschalten? Forschung verbieten? Auch da gibt es ängstliche Menschen. Letztendlich zählen wissenschaftliche Argumente. Und die fehlen eben.

@styxxx

"Fast alle neueren seriösen Studien gehen von keiner Gefahr aus. So auch im übrigen die WHO..."
WHO und seriös? Das wage ich aber zu bezweifeln...

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