Kommentare

Die junge Generation war kaum wählen!

Nur 1/3 der Wahlberechtigten zwischen 18 und 24 Jahren sind zur Wahl gegangen.
.
Wenn also ca. 66% der Jungwähler lieber zuhause bleiben, als zur Wahlurne zu gehen - bei so einer fundamental wichtigen Wahl - kann ich das Gejammer der Jungen Generation leider nicht mehr ganz ernst nehmen! Sie hatten es selbst in der Hand und haben nicht gewählt. Das ist leider eine Tatsache - und angesichts des knappen Wahlausganges vielleicht auch endlich mal eine Warnung an alle Wahlberechtigten auch zur Wahl zu gehen. Oder wenigstens sich nach der Wahl nicht auch noch zu beschweren.

Ich muß sagen, das ganze ist

Ich muß sagen, das ganze ist unterhaltsamer, als Game of Thrones.
Man fragt sich, wie das alles zum Season Finale aussehen wird.

Einen Cliffhanger haben wir ja schon: Cameron tritt zurück... im Oktober... schalten Sie wieder ein nach der Sommerpause und finden Sie heraus, wie es an Kings Landing weitergeht.
Die Labour Party ist mit ihrer eigenen Version von Red Wedding beschäftigt...
Boris erklärt in seiner Kolumne, daß man natürlich weiterhin eng mit der EU zusammen arbeiten wird(was wohl seine Brexit-Wähler davon halten?).

Intrigen und Backstabbing im Kampf um den Thron, wohin das Auge reicht.
Winter is coming.

Wenn man nicht selber indirekt betroffen wäre, könnte man es einfach nur lustig finden.

Panikmache

Es wurde gewählt es gab ein Ergebnis. Was soll das ganze Lamentieren um die Niederlage der Bremains und diese ganze Panikmache.
Ich kann nur feststellen das die Brexit-Gegner schlechte Verlierer sind.

Am 27. Juni 2016 um 03:46 von

Am 27. Juni 2016 um 03:46 von Mittschiffs
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Punkt genau so ist es.
Vieleicht waren auch die positiven Umfragewerte Schuld daran.

"Jugend hofft Andernorts

"Jugend hofft

Andernorts sprießt derweil die vage Hoffnung, den Brexit doch noch irgendwie zu stoppen...."

Ich finde es erschreckend das nicht einmal erwähnt wird das diese "Rowdys" ein demokratisches Wahlergebnis nicht anerkennen wollen. Noch Grusliger ist diese Online-Pedition um die Wahl zu wiederholen - "so lange wählen bis das Ergebnis passt?"

Was ist das bitte für eine Demokratie?

GB hat gewählt nun sollte man das Ergebniss auch akzeptieren.

Brexit-Verfechter haben Briten getäuscht

Die Verfechter des Brexits haben die Briten getäuscht, indem sie ihnen weisgemacht haben, ein Ausstieg sei ohne große wirtschaftliche Nachteile möglich. Der Absturz des Pfundes zeigt eine ganz andere Wirklichkeit. Die Verfechter des Brexits haben den Briten vorgegaukelt, die Nettozahlungen an die Europäische Union in das britische Gesundheitssystem umleiten zu wollen. Dieses Versprechen haben sie ganz schnell zurückgenommen. Angesichts dessen ist es nur zu verständlich, wenn jetzt viele Briten eine zweite Abstimmung fordern.
Hoffentlich haben sie Erfolg.

Die Situation ist Verfahren.

Anscheinend ist man in England dabei sich die folgen dieser Abstimmung klar zu machen und es wird überall nach Möglichkeiten gesucht den entstandenen politischen Scherbenhaufen irgendwie zu reparieren.
Die negativen Auswirkungen dieser Abstimmung Überwiegen bei weitem die positiven, wenn es die überhaupt gibt.
Man kann gespannt sein wie sich diese Situation auflöst.

Es wird auch langsam Zeit,

das sich mal was schüttelt. Ich freue mich darüber, dass jetzt überall Heulen und Zähneklappern herrscht. Die Politik hat aber nichts dazugelernt. Und das Wahlvolk auch nicht. Gewählt ist Gewählt und die Mehrheit zählt. Sollte man im Mutterland der Demokratie (so behaupten die Engländer jedenfalls) eigentlich wissen.
Wir führen jetzt das System ad Absurdum, indem wir es strikt befolgen. Aber die Schuld tragen unsere "Macher" in Brüssel. Falsche Politik und der Wahn, alles mit Paragraphen gleichschalten zu können. Europa ist Multikulti. Brüssel will aber alles Gleich. Geht nicht. Hört auf mit der Regelungswut und lasst den Staaten ihre Eigenheiten. England ist der Schuss vor den Bug. Wenn man jetzt nicht beidreht, läuft Europa endgültig aufs Riff.
Gruß aus Kamen.

Abgestimmt ist...

... abgestimmt! (Da hilft kein Jammern: " Ich wußte nicht was ich tat!")

Ich fände es schön wenn Schottland, endlich von England unabhängig würde, und wieder der EU betritt!

Laut Wikipedia

ist das Referendum rechtlich nicht bindend. Daher verstehe ich die ganze Aufregung und Panikmache nicht. Das Volk hat gewählt, das Unterhaus ignoriert das Ergebnis und alles bleibt wie es ist.

Eine Lehrstunde der Demokratie

Wir erleben gerade, was Demokratie nicht ist, nämlich einfach mal ein Kreuzchen machen. Demokratie heißt, sich mit dem zu Wählenden intensiv auseinandersetzen, um zu wissen, was man tut. Zugegeben, das ist in der medialen Welt sehr schwer geworden, und nicht jeder kann das. Aber anders funktioniert Demokratie nicht. So hätte man die Folgen eines Brexits wenn auch nicht erfassen so doch abschätzen können. Und die Lügen der Brexit-Treiber entlarven können.

Demokratie ist anstrengend. Sie erfordert auch die Übernahme von Verantwortung für das eigene Tun. Aber sie ist jede Anstrengung wert. Die Brexit-Abstimmung war kein demokratischer Akt. Sie war ein Lehrstück des Missbrauchs der Demokratie. Und ein Bubenstück der ganz dummen Art.

Man sollte endlich mal

Man sollte endlich mal aufklären das die Petition null Wert hat weil da jeder nicht Brite abstimmen kann.
Ich, Leute von der FAZ und Millionen andere nicht Briten haben da abgestimmt.
Jeder kann es gerne selbst Probieren.

Hier zeigt sich eins der

Hier zeigt sich eins der Probleme der direkten Demokratie. In der Schweiz, in der sie eine lange Tradition hat, und in der vier bis fünf Mal pro Jahr Abstimmungen zu Sachthemen stattfinden, sind es alle gewohnt zuweilen - oder auch oft, je nach politischer Einstellung - auf der Verliererseite zu stehen. Und naturgemäss wird darüber gehadert. Aber - und das ist in Grossbritannien offensichtlich nicht der Fall - die Verlierer finden sich damit ab und akzeptieren das Ergebnis. Und wenn es eine Bewegung gibt, die versucht, innerhalb unangebracht kurzer Zeit, es durch eine zweite Abstimmung zu drehen, wird das als Zwängerei verstanden, und mit einem noch klareren Ergebnis quittiert. Das ist eine Haltung, die Zeit braucht zum Reifen. In Grossbritannien war das Brexitreferendum das dritte Volksplebiszit überhaupt. Daher ist es kaum überraschend, dass diese Reife noch nicht anzutreffen ist. Immerhin sollte es aber einleuchten, dass die Regeln nicht post festum geändert werden können.

Die EU spaltet ihre erzwungene Ehe selbst.

Die EU spaltet die Europäer anstatt sie zu vereinen. In jeder Nation gibt es Bestrebungen die EU zu verlassen, weil Verantwortlichen in Brüssel sitzen und nicht mehr wissen was vor ihrer Haustür wirklich passiert. Die Bösen sind nicht die demokratischen Gewinner!

Wenn man im Fall vom Brexit von Scheidung spricht sollte man bedenken, dass es sowieso Irrsinn war seine ganzen Nachbarn zu heiraten, nur weil man sie mag und es wirtschaftliche Vorteile bringt. Wer tut sowas dummes im wirklichen Leben?

Wer seinen Ehepartner gegen seinen Willen zwingt in einer Gemeinschaft zu bleiben sollte wohl mehr Gewalt ausüben, oder wie soll man sonst der EU Bestand geben?
(Achtung Satire aber wohl auch traurige Wahrheit!).

Apropo Angst und Gewalt: Wenn hier jemand Angst macht, dann sind es die Mainstream-Medien von denen man ständig hört, dass es unabsehbar schlimme und teure Folgen für alle haben wird, wenn es zum Brexit kommt. Das Chaos wird so oder so kommen.

Das Dilemma der EU: Die

Das Dilemma der EU: Die Regierungen dafür, Das Wahlvolk in einer großen Anzahl dagegen........... Die Reaktionen aus Brüssel:
Weitere Volksabstimmungen unbedingt verhindern und Einführung des Euro für alle EU-Mitglieder. .........Auf die Einführung von mehr Durchsichtigkeit und Demokratie kommt der Verwaltungsapparat der EU aber nicht.

@ FG1961

ist das Referendum rechtlich nicht bindend. Daher verstehe ich die ganze Aufregung und Panikmache nicht. Das Volk hat gewählt, das Unterhaus ignoriert das Ergebnis und alles bleibt wie es ist.

Und es wäre wieder einmal bewiesen WAS Demokratie in diesem EU-Gebilde wert ist.
NIX. Schon schlimm genug, dass der Mehrheit der EU-Bevölkerung aus purer Berechnung/ANGST vor einer Niederlage erst garnicht ein Referendum ermöglicht wird. Wenn hier das Referendum ignoriert wird, hat die EU in Sachen Demokratie bei der Bevölkerung sowas von aus..... .

@FG1961

Dann wird man bei den nächsten Wahlen, die sicher bald sein werden, halt eine Partei wählen, die den Brexit auch will. UKIP z.B

Sehr kurz und vorallem undemokratisch gedacht von Ihnen.

@FG1961

Das wäre ein sehr schlechtes Zeichen für die Demokratie wenn Politiker so offen den Willen des Volkes ignorieren, nur weil es ihnen nicht in den Kram passt. Bei uns ist das doch schon schlimm genug ...

1. Frage :Was ist eigentlich

1. Frage :Was ist eigentlich ein Referendum?
2. Frage :Was ist die EU ?
So : jetzt nochmal abstimmen,aber alle

Endgültige Beerdigung der Demokratie?

Wenn das Parlament beschließt das Referendum einfach zu ignorieren oder nach dem Motto "Wir lassen so lange abstimmen bis uns (den Eliten) das Ergebnis paßt", dann kann man nur sagen: Demokratie existiert nur soweit wie es den "Eliten" (1% oder weniger der Gesamtbevölkerung) gefällt

GB sollte jetzt aussteigen, fertig.

Egal, ob die sog. Protestwähler jetzt sagen "Wir wußten nicht das wir gewinnen sonst hätten wir anders gewählt"

Ich könnte wetten das niemand das Ergebnis in Zweifel gezogen hätte wenn es gegen den brexit ausgegangen wäre.

Das Land ist so oder so gespalten, das hat sich deutlich gezeigt.

@Freebooter

Andersherum wird ein Schuh draus. Es waren die etablierten Brexit-Gegner, die den Bürgern mit Horror-Szenarien versuchten Angst zu machen. Hätte es diese nicht gegeben wäre das Ergebnis für den Ausstieg noch viel deutlicher. Ausserdem, der Absturz des Pfundes ist kein Problem: ein schwächeres Pfund verbilligt die britischen Exporte und wird kurzfristig dem Wachstum einen Schub verleihen.

Brexit nur gegen Europa?

Sir Peter Torry, ehem. britischer Botschafter in DE, brachte es gestern bei Anne Will auf den Punkt.
Die meisten Engländer, die nicht im Großraum London leben, stimmten für den Brexit aus Protest gegen die politischen und wirtschaftlichen Eliten. Während in London "das große Rad gedreht wird" fühlen sich die übrigen Engländer und Waliser abgehängt. Diese Menschen kämpfen um Jobs und fühlen sich durch die Migration von Billigarbeitskräften aus den östl. EU Staaten um ihre Existenz bedroht. Während die Eliten ihre Kinder auf Privatschulen schicken oder sich privat ärztlich behandeln lassen können, fühlen sich die normalen Engländer von den über 1 Mio. EU-Migranten zunehmend verdrängt.
Während die "normalen" Engländer und Waliser wenig Nutzen in der EU sehen profitieren die Schotten und Nordiren durch die hohen EU-Subventionen für ihre Landwirtschaft und stimmten deswegen gegen einen Brexit.
Auch in der übrigen EU ist die Elite gut beraten "ihr" Fußvolk wieder mehr zu berücksichtigen.

Kurseinbrüche zeigen: es ist nix passiert!

Ja - klingt irre... ist aber gar nicht so gemeint, wie man denken könnte.

Es wurde für den Brexit gestimmt. Es ist noch nichts passiert.

Keiner ist gegangen, keine Grenze wurde geschlossen, niemand musste ausreisen, keiner durfte irgendwo nicht einreisen, es gab keine Lieferverzögerung, keine Zölle, keine Entlassungen, keine Verträge wurden gebrochen - nix ist passiert.

Und trotzdem brechen Kurse an Börsen an. Warum nur?
Sind plötzlich die Unternehmen weniger wert?
Nein, denn es ist ja nix passiert.

Was passiert: die Spekulanten werden rege.
Es ist nämlich nix passiert, um den Handel mit Dingen, die es gar nicht gibt, mit Werten, die gar keine reellen Werte darstellen in den Griff zu kriegen.

Der Brexit verursacht gar keine Krise. Es sind jene, die wie immer, auf Krisen setzen, auf Gewinne spekulieren und die Verluste an die Steuerzahler abdrücken.

Das wirklich irre ist: den Spekulationswahnsinn nicht nur nicht zu verdammen, sondern ihn zu nutzen, um Panik zu verbreiten

Nach Brexit-Votum nur Frustation

Die Engländer haben sich von den Brexit-Befürwortern täuschen lassen, denn sie hätten genauer nachfragen müssen, was nach dem Brexit eigentlich kommen soll. Das war doch wie eine Fahrt ins Blaue, wo keiner weiß, wo es hin gehen soll.
Und die Jugend, die sich jetzt beschwert, hätter ihr Wahlrecht wahrnehmen sollen. Da haben sich wenigstens die Schotten intensiver mit den Folgen beschäftigt.

@ Frank00000

Petition mit 0-Wert.

Ich habe heute morgen gehört, im Vatikanstaat (Einwohner ca. 800) haben alleine 40 000 diese Petition unterzeichnet.

Es ist nicht nur wichtig zu klären, dass das Ding nix Wert ist, man muss es in die Welt hinaus schreien, bevor noch jemand wegen dieser Mogelpackung ernsthaft auf die Idee kommt, das Referendum (immerhin ein demokratischer Prozess) zu kippen.

Allgemein:
Wenn die Bundesregierung eine Entscheidung gegen den Willen der Mehrheit der Deutschen trifft (wie Auslandseinsätze) und man sich beklagt, dann erklären mir die Demokraten immer: so ist das halt, die sind gewählt. Dann muss man eben was anderes wählen.

Und jetzt spricht mal ein Volk und man sucht nach Auswegen aus der Demokratie...

Ich glaube, ich verstehe Demokratie irgendwie nicht.

Wenn...

...es tatsächlich so ist, dass 2/3 der 18-24 jährigen jungen Briten GAR NICHT ERST zur Urne gegangen sind, um IHRE Zukunft selbst zu gestaten, weil sie evtl. meinten, dies würden schon andere für sie erledigen, finde ich es äußerst sportlich, wenn jetzt von "Betrug an der Jugend" gepoltert wird und man wütend ist. Wessen Ignoranz hat dies denn ermöglicht ?
Und so haben jene Briten abgestimmt, die sich noch an ein anderes GB erinnerten und die gewisse Zustände und Entwicklungen in London, Straßburg und Brüssel nicht mehr mittragen wollen.

Die Würfel sind gefallen und ich kann mir nicht vorstellen, dass London das Votum von 24 Mio. (52% von 46 Mio. Wahlberechtigten) zweifelnder, wütender und energischer Briten einfach übergeht.

Törichter könnte London wohl nicht agieren !

Wenn ich die Kommentare Lese..

... Beschleicht mich das Gefühl wir hätten schon zu lange in Frieden und Wohlstand gelebt. Ich kann es mir mit 30 schon gar nicht mehr anders vorstellen. Nicht mehr Ländergrenzen sind die Lösung, es sind weniger. Geeinte Völker. Bürokratie mit neuen, vermutlich noch komplizierteren, Verfahren und Abkommen abbauen zu wollen ist wie einen schnupfen heilen zu wollen indem man den Kopf von Rumpf trennt. Naja, die Nase läuft dann wohl nicht mehr.

Undemokratisches Topedieren des Wahlergebnis

Nachrichten sollen Nachrichten verbreiten, statt dessen wird hier seit Tagen gegen das Ergebnis der Abstimmung agitiert. Dieses undemokratische Torpedieren des Wahlergebnis durch unsere Mainstream-Medien ist unerträglich. Kein Wunder dass die Glaubwürdigkeit der Presse immer weiter sinkt.
Von den so bedauerten 18-24 Jährigen haben nur gut 30% überhaupt den Weg zur Wahlurne gefunden, von der Ältern dagegen 60 bis über 70%. Wer nicht wählen geht, sollte sich auch nicht hinterher beschwehren. Und zu dieser ominösen online Petition die jetzt gezielt auch von der TS ge-hypt wird :
Was soll es bitte bedeuten wenn wenige Tage nachdem 17 Millionen Briten real gegen die EU abgestimmt haben, nun 3 Millionen virtuell für die EU abstimmen, noch dazu wenn davon nur wenige 100.000 Stimmen tatsächlich aus Großbritanien stammen. Dagegen z.B. ca 8000 aus dem Vatikan, welcher gar nicht so viele Einwohner hat.

EU ist, wenn so oft gewählt wird, bis das Ergebnis passt !

so ganz anders als die Berichterstattung ...

also wenn ich mich so umhöre wollen auch die Deutschen einen Volksentscheid über den Verbleib in der EU. Habe keinen angetroffen, welcher für einen Verbleib in dieser wäre... Wir können auch und viel besser als Individuen voller Harmonie und im Frieden miteinander leben. Und auch mit eigenen Währungen und Kulturen brauchen wir keine innereuropäischen Grenzen mit Zöllen. Hier versuchen die Machthaber mit aller Gewalt unter Einbindung der Medien die Völker weiter zu täuschen... interessant, wie die Minderheit in den Medien oft so hervorgehoben wird, mit dem Versuch die Mehrheit als Verlierer und Idioten dastehen zu lassen ... schon krass ...

Schon klar, dass viele junge Leute

gegen den Brexit stimmten. Im Gegensatz zu der älteren Generation sind sie noch viel zu unerfahren und deshalb leichter manipulierbar. Vor 30 Jahren wäre meine Meinung dazu wahrscheinlich auch eine andere gewesen als heute.
@ walp
Wunschdenken und Realität sind zwei paar Stiefel. Woher wollen Sie wissen, dass die Völker geeint sein wollen? Mit Zwang geht schon gar nichts.

Verkehrte Welt

Es ist schon fast lustig zu sehen, dass die Brexit-Befürworter nun schon wieder alle Schuld in Brüssel sehen, weil man dort zur Eile drängt. Die, die austreten wollen, haben es plötzlich nicht mehr eilig. Könnte das vielleicht daran liegen, dass nun auch der glühendste Befürworter merkt, dass die "Anführer" der Kampagne mehr versprochen haben, als sie halten können? Könnte das vielleicht daran liegen, dass man schon jetzt zu spüren beginnt, dass man nicht nur mit Vorteilen, sondern auch mit Nachteilen leben muss?

"Jugend hofft" - Legendenbildung

In Deutschland wird Geschichtsklitterung und Desinformation schlimmster Art betrieben.

Typisch linkes Diffamierungssemantik ist:
Alt, dumm, ungebildet und als synonym für alles "ländlich", wenn Theorie einmal wieder nicht zur Realität passen will.
Man lebt eben gerne in einer Traumwelt die man dem Rest der Menschheit gerne per "Political Correctness" und betreutem Denken oktroyieren möchte.

Eigene Augen und Verstand helfen bei der Einordnung der Realitäten.
Die Jubelszenen der Souveränitätsrebellen zeigten viele Junge, gut Gekleidete und offenbar gut Gebildete!

Wer des Englischen mächtig ist sollte nach Wahlanalysen aus GB suchen. Den Ausschlag für den Brexit gaben gerade Universitätsstädte wie Newcastle, Leicester, Sheffield oder Nottingham.

Es macht Hoffnung, dass gerade viele Junge in GB Souveränität und Selbstbestimmung der Brüsseler €kratur vorziehen.

Raus is raus, die Briten

Raus is raus, die Briten haben gewählt.
Jetzt sollte die Sache sachlich,zügig abgearbeitet werden.
Was auffällt, die politische Opposition, die Brexitbefürworter haben keinen Plan, keine Vision, keinen der Verantwortung übernehmen will. Da drängt sich der Verdacht auf, sie haben es selbst nicht geglaubt.
Populisten eben!

Alle die hier immer gegen Brüssel wettern: alle Entscheidungen die dort getroffen werden, werden getragen durch die gewählten Volksvertreter der Mitgliedsstaaten im Europaparlament, den Komissionen, oder im Europarat usw.

Britannien auf der Suche ....

... nach Persönlichkeiten die das Land einen:
Bürgerbeteiligung abschaffen, NGO´s streng kontrollieren bzw die meisten verbieten. Dann kann sich die Demokratie wieder langsam von der Bürger-Anarchie erholen.
Oder konsequent die Regierungsgewalt wieder auf das Königshaus übertragen. Seit 100 Jahren nur nutzlose Esser dort.

@ voelligegal

Genau so ist es!
Die linken Verlierer können sich einfach nicht zufrieden geben mit einer demokratischen Entscheidung. Jetzt möchten sie noch mal abstimmen lassen, wahrscheinlich so oft, bis ihnen das Ergebnis passt. Absurd!
Es hat jetzt einen Umbruch gegeben und es dauert logischerweise einige Zeit, bis sich die neue Situation eingespielt hat. Rom wurde auch nicht von heute auf morgen erbaut.

Nach dem Brexit müssen Neuwahlen her

Jetzt sind in GB eigentlich Neuwahlen fällig. Vielleicht kann sich eine Partei aufraffen und breiten Wählerschichten ein annehmbares Programm vorlegen. Ansonsten verfällt das Land in ein Chaos.

Wettbüro oder Kristallkugel?

Mich hat ganz besonders gewundert das Wettbüros als fingerzeig darüber gesehen werden wer diesem Referendum vorne liegt. Ich nehme mal an das diejenigen die darüber Wetten abschließen keinen Repräsentativen Querschnitt der Gesellschaft darstellen. Genausogut hätte man die Kristallglaskugel befragen können.

@ Tonkien

"GB hat gewählt nun sollte man das Ergebniss auch akzeptieren."

Da hat ja auch in Europa niemand ein Problem mit - nur die Verursacher dieses Ergebnisses tun sich damit schwer...

Oh ne, schon wieder nur EU-Lobeshymnen.

Jetzt werden die Briten schlechtgemacht weil sie es gewagt haben, nach Freiheit zu rufen. Und allen anderen Ländern muss natürlich gezeigt werden: seht her, wenn ihr aus der EU wollt, kommt das böse Chaos.
Zu Corbyn: als Linker mag ich ihn überhaupt nicht mehr, weil er sich für den Verbleib ausgesprochen hat. Und wenn er die nächste Wahl gewinnen will, so sollte er sich als Sozialist auf die (durch die EU mitverursacht!) wachsende Unterschicht konzentrieren und nicht auf die Mitte.
Zur Jugend: als 25jähriger wundert es mich wie konservativ sie sein muss um einen Brüssler Altherrenclub zu unterstützen welcher die positive europäische Idee vernichtet hat.

@ Freebooter

Ja klar, und wie oft haben uns unsere Politiker schon angelogen? Wie war das noch mit : mit uns wird es keine Mehrwertsteuererhöhung geben? War es nicht Merkel, die gesagt hat, dass man nicht an den Wahlversprechen gemessen werden darf?
Außerdem kann man einen so großen Einschnitt nicht in zwei Tagen aufarbeiten. Da müssen Sie schon länger Geduld haben. Die Wirtschaft wird aber nicht zusammen brechen.

@ rth

Wie, die Gegner haben es nicht eilig? Die Brexit Leute sind ja nicht in der Regierung.

Cameron setzt nicht um.
Cameron geht, aber erst im Oktober.

Ich meine, es nutzt jetzt nix, wenn jeder Brexit Freund ein Kündigungsschreiben an die EU schickt.

Das muss die Regierung machen. Die ist allerdings gerade total platt, dass sie das Spiel verloren hat.

Denn es war Cameron, der immer wieder Stimmung gegen die EU machte, weil er die Verhandlungsposition der Briten verbessern wollte.

Dann dachte er: was er vorher hetzte ist vergessen, wenn er jetzt Werbung macht.

Verzockt! Komplett verzockt.

Diejenigen die "machen" müssen, sind die, die nie aus der EU wirklich raus wollten, sondern immer nur mit dem Referendum kokettierten.

Und Cameron schleicht jetzt vom Schlachtfeld.

Ziemlich feige, die Suppe nicht auslöffeln zu wollen, die er in den letzten Jahren angerührt hat!

@ Freebooter

"Angesichts dessen ist es nur zu verständlich, wenn jetzt viele Briten eine zweite Abstimmung fordern.
Hoffentlich haben sie Erfolg."

Nöö - auch "bildungsferne" Schichten dürfen wählen! Und wenn die sich durchsetzen setzen die sich halt durch!
Da kann niemand in Europa was zu.

@ berghuette57

Ein Bubenstück der ganz dummen Art?
Das sehe ich ganz anders. Nur aufgrund des Brexits haben jetzt Politiker erkannt, dass in Europa vieles schief läuft und sie so nicht weiter machen können. Auf einmal fällt ihnen die große Arbeitslosigkeit in der EU wieder ein und dass die Mehrheit der Bürger keine Massenmigration will. Nun sind die Politiker endlich gezwungen umzusteuern. Danke Brexit!

EU hat das Referendum bereits akzeptiert

@ FG1961
>>Und es wäre wieder einmal bewiesen WAS Demokratie in diesem EU-Gebilde wert ist.<<

Wenn das Unterhaus in England das Referendum ignorieren sollte, dann ist das nicht Schuld der EU!
Die EU-Politiker fordern, anders als die Brexit-Frontleute, eine baldige Umsetzung des Referendums.
Die EU hat das Ergebnis akzeptiert.
Vielleicht funktioniert ja die Demokratie momentan in der EU besser als in England?
Die Unfähigkeit der englischen Politik rund um das Referendum können Sie jedenfalls nicht ernsthaft der EU anlasten.

Es erscheint mir europaweit symtomatisch, dass Unfähigkeit der nationalen Politik auf die EU geschoben wird.

Eigenartig...

Es ist schon irgendwie eigenartig.
Zuerst, also vor der Abstimmung, war laut Umfragen der größte Teil der Briten gegen den Brexit.
Die Abstimmung zeigte etwas anderes...
Und nun wollen laut Berichterstattung- alle Briten ihre Wahl rückgängig machen.
Nur die Alten (eine Eigenschaft, die sowieso schon maximal negativ ist) und die Ungebildeten -dazu noch ein paar Rechtsextreme haben für den Brexit gestimmt.
Ich weiß nicht, aber Beschwörungsformeln haben in der Moderne bislang höchst selten etwas gebracht.
Mir bleibt ein schaler Geschmack, wenn ich das machtlose Gezeter gegen das demokratisch erstellte Abstimmungsergebnis so lese.

An freebooter

bitte denken Sie daran, das namhafte deutsche Politiker es unfair finden, nach der Wahl an ihre Versprechen erinnert zu werden und die Wähler es völlig unverständlicher weise auch noch die Einhaltung derselben erwarten.
Es müssten eigentlich alle wahlen wiederholt werden!
Bloß leider sind die Tatsachen anderst.
Viel schlimmer ist die Wahlbeteiligung der EU-Befürworter. Und wer nicht wählt, der kann und darf sich hinterher nicht über das Ergebnis beschweren.

Altherrenclub und Altherrennationalismus

@ Andrej Zaindinov

>>Zur Jugend: als 25jähriger wundert es mich wie konservativ sie sein muss um einen Brüssler Altherrenclub zu unterstützen welcher die positive europäische Idee vernichtet hat.<<

Vielleicht hat sie auch einfach ihre Lehren aus dem Geschichtsunterricht gezogen und lehnt Nationalismus als "von vorvorgestern" ab.

Tja....da haben wohl einige Briten

den Wahlzettel mit einem Denkzettel verwechselt! Naja ist ja nicht so schlimm...

Wenn man im TV ein Interview mit einem

britischen Brexit-Befürworter sieht, kommt als Argument immer: "wir wollen die Kontrolle über unser Land wieder haben". Das kann sich doch eigentlich nur auf die Migrantenströme und Arbeitskräfte aus der EU (besonders Polen) beziehen. Denn alles andere bestimmte doch immer noch die konservative Regierung Cameron. Die Einwanderung von Menschen aus dem UK werden auch jetzt weiter stark steigen, dagegen kann auch eine neue "EU-unabhängige" Regierung nichts machen.
Es ist festzustellen, dass es eine Protestwahl war und dass die Befürworter eines Verbleibes in der EU einfach zu wenig Gegenargumente aufzeigten.
Ich mag die Briten, habe immer gern Urlaub in GB gemacht.
Aber gestört hat mich doch immer ein wenig die Insulanermentalität vieler, besonders älterer Briten.
Falls der Brexit durchgezogen wird, könnte es, besonders für die älteren Briten, ein böses Erwachen geben, denn die Renten in GB sind auch nicht gerade üppig.

Grotesk

Da halten die Briten ein Referendum ab und stimmen mehrheitlich für den Brexit. Und nun ist niemand bereit, das Referendum umzusetzen und Artikel 50 zu ziehen. Tönte Cameron nicht vor dem Referendum, dieses dann auch umzusetzen? Und nun wird er es gerade nicht tun. Zeit gewinnen bis Oktober und den Austritt dann erst einem anderen überlassen? Ich glaube nicht. Eher soll das Referendum gar nicht umgesetzt werden. Das Unterhaus ist ja gegen den Brexit. Und das wird sich auch nach Neuwahlen nicht ändern. Meine Wette: Es gibt keinen Brexit. Nur hat die Politik damit sich keinen Bärendienst erwiesen? Jeder Brite muss sich fragen, ob der Politkaste überhaupt noch irgend etwas geglaubt werden kann, wenn Abstimmungsergebnisse ignoriert werden, wenn sie nicht in den Kram passen. Eines steht fest: britische und wohl auch deutsche Politiker pfeifen auf den Willen des Souveräns, wenn dessen Meinung ihnen nicht passt. Nur die Deutschen sind so clever und halten erst gar kein Referendum ab.

07:18 von tisiphone

"Ich habe heute morgen gehört, im Vatikanstaat (Einwohner ca. 800) haben alleine 40 000 diese Petition unterzeichnet."

Genauso, fäschungssicher werden Wahlcomputer sein.
Die politische Elite ist nicht erfreut darüber, dass sich immer noch so viel Widerstand gegen diese Dinger bildet, wo in Amerka doch schon lange mit diesen Geräten Wahlen manipu.... äh durchgeführt werden.

Was ich besonders lustig finde: Gestern wurde ein junger Londoner gezeigt, der sinngemäß erklärte, dass wenn er gewusst hätte, dass die Brexit-befürworter die Wahl gewinnen, wäre er wählen gegangen und hätte gegen den Brexit gestimmt. Und so geht es vielen seiner jungen Bekannten.

Nicht wählen gehen und danach jammern, dass die die wählen gingen, nicht so wählten wie man selbst gewählt hätte.
Und die alten vom Land sind die angeblich Dummmen, haha!

@Klabautermann 08 Ob das

@Klabautermann 08

Ob das Referendum in GB bindend ist oder nicht, hat nichts mit EU-Vorschriften zu tun, sondern mit den britischen Gesetzen.

Brexit ist gut für Europa

Das beste am Brexit-Referendum ist doch, dass es jetzt eine Chance auf Reformen der EU gibt, die es ohne Brexit niemals gegeben hätte. Laut Umfragen sind die Franzosen noch EU-Kritischer als die Briten. Es muss sich etwas ändern und wie es aussieht brauchte es mal wieder den Mut der Briten um dem Zentralisierungswahn in Europa einen Riegel vorzuschieben.

au weia

Und weil die alle gelogen haben muss man nun neu wählen? Dann hätten wir hier in Deutschland alle 3 Monate eine Wahl. Ganz ehrlich, wenn die Wähler zu blöd sind, sich zu informieren, dann ist das nunmal so. Das rechtfertigt aber auf alle Fälle keine erneute Abstimmung. Jeder Brite hatte lange genug Zeit, sich zu informieren. Komisch, dass so viele sich jetzt innerhalb weniger Tage offenbar gut genug informiert haben. Warum nicht gleich?

Und ganz ehrlich, ich hoffe nicht, dass es zu einer Neuwahl kommt. Vielleicht lernen es diese Leute dann endlich, dass GB nicht mehr das Empire ist, sondern einfach nur ein Land, dass jetzt nicht mehr mit den anderen spielen kann.

Eurokratur

Langsam kann ich das Gebabbel über"Fremdbestimmung, Eurokratur bzw. Diktatur, Sklaverei" nicht mehr hören. Wer bestimmt denn die Politik der EU? Doch nicht irgendwelche Sklaventreiber sondern die Regierungschefs (einstimmig) oder das Europaparlament. Alles demokratisch gewählt!
Was das mit Demokratie zu tun haben soll, wenn frustrierte Bürger massenweise wahnhaft Rattenfängern hinterherlaufen, die mit Lügen Wahlkampf gemacht haben und schon am Tag nach der Wahl die ersten Versprechungen zurücknehmen mussten, ist mir ehrlich gesagt nicht so klar.
Das da jetzt Katzenjammer herrscht kann ich gut verstehen.

Bei der Berichterstattung

Bei der Berichterstattung außerhalb Englands habe ich den Eindruck, eine Bedauernshaltung der Wähler die es so gar nicht gibt soll herbei geschrieben werden. Tatsächlich wird die EU sich erheblich reformieren müssen oder sie zerfällt. Darauf hat der österreichischen Außenminister Sebastian Kurz hingewiesen

@06:48 von Klabautermann 08

"Wenn hier das Referendum ignoriert wird, hat die EU in Sachen Demokratie bei der Bevölkerung sowas von aus..... ."
Wieso die EU, Sie meinten sicherlich die britische Regierung.
Naja Anfängerfehler - Verantwortungen von Nationalstaaten der EU zuschieben, nur um diese im schlechten Licht dastehen zu lassen.
Die meisten Fehler der nicht oder minder funktionierenden EU liegen bei den einzelnen Nationalstaaten - nicht in der Union an sich.
Ein Fakt, an den sich Rechtspopulisten und Nazis gar net gern erinnern.

Es ist erschreckend zu sehen,

wie mit der wirklichen Demokratie umgegangen wird. Keinerlei öffentliche Aufklärung, geschweige denn einen sachlichen Diskurs seitens der Politik.
"Man kann das dumme Volk doch in so wichtigen Fragen nicht entscheiden lassen."
Jene, die solche Aussagen treffen, tragen Schuld an solchen Protestentscheidungen.
Und die "Jungen"?
Statt jetzt zu hoffen, wären die "Jungen" besser zur Wahl gegangen.
Die jetzt heulende Smartphone-Generation hat sich vor dem Referendum höchstens für Facebook interessiert, sie sollten sich ganz still in die Ecke stellen.
Dieses hat sicher nichts mit einer Demokratie ala Schweiz zu tun.

Eurokratur

Ich kann es langsam nicht mehr hören ("Sklaverei, Eurokratur, undemokratisch"). Wer fasst denn die Beschlüsse auf EU-Ebene? Richtig, die Regierungschefs (mit Einstimmigkeit) und das Europaparlament. Alles demokratisch gewählt.
Warum es der Inbegriff der Demokratie sein soll, wenn uninformierte Kreise Rattenfängern hinterherlaufen, welche mit offensichtlichen Lügen Wahlkampf machen, die sie schon am Tag nach der Abstimmugn zurücknehmen müssen, erschließt sich mir nicht.
Und jetzt: Jetzt muss es den Briten wehtun und zwar richtig. Beispiel: Binnenmarkt, also freier Verkehr von Waren und Dienstleistungen ist ohne den von Personen unmöglich. Sich die Rosinen herauspicken, also eine Mitgliedschaft-Light geht aus meiner Sicht überhaupt nicht.

Wut, Frust, Unzufriedenheit, ...

In so wichtigen Fragen ein knallhartes Majoritätsprinzip gelten zu lassen verfehlt vor dem politischen Erfahrungshintergrund der letzten 100 Jahre gesundes Demokratieverständnis und missachtet die menschliche Natur. Den Bauchwählern könnte durch die Notwendigkeit einer 2/3 oder 3/5 Majorität Raum gegeben werden. Dann könnte sich der emotionale Volkszustand objektiver abbilden ohne gleich die Demokratie ochlokratisch aufzuweichen.

BREXIT ADE

Wenn ich unsere Medien so verfolge, habe ich den Eindruck, dass Großbritannien den BREXIT nicht vollziehen wird. Warum die Briten ausscheiden wollten, wird bei uns zu klein gehalten. Sich als Journalist meist in London und in der feinen Kulturszene bewegen, ist doch der kleinere Teil der Realität. Gleiches gilt für Brüssel, Berlin, Washington, Paris.

Sind die Briten so naiv oder tun sie nur so?!

sollten die Briten das Referendum wiederholen/ignorieren, würden sie damit in UK & in den EU-Staaten eine weitere Krise auslösen, der Unmut wäre in vielen Ländern derart gross und ein Hass gegen GB würde sich enorm entwickeln durch rechte Bewegungen, die dann aber leider das Potential zu mehr hätten. Daher: BREXIT - gewählt ist gewählt!

Die Gründe der Briten für ein neues Votum lassen mich einerseits schmunzeln andererseits macht es mich auch wütend. Meine Analyse:

Fast die Hälfte aller Briten muss extrem dumm, naiv und ungebildet sein. Wie anders wäre es zu erklären, dass die Brexit-Wähler jetzt alles auf die eigenen Politiker schieben, man hätte sie belogen etc.?! Ja, die Brexit-Leute haben ihnen nicht gesagt was passiert - aber dann hätten sie einfach nur hinhören müssen was genau ihnen die Gegenseite gesagt hat, die hat Ihnen immer gesagt was wirtschaftlich passieren wird! Ganz nebenbei hat die gesamte EU/Welt davor gewarnt.

Vorher googlen statt nachher ist & macht klüger.

Kleingeister gen die EU

Nicht nur in England gibt es genug Dilettanten die glauben heute noch mit Kleinstaaterei sei auch nur ein Blumentopf zu gewinnen. Welche Vorteile sollte das haben? Grenzen an Übergängen innerhalb der EU? Adio Reisefreiheit, Tschüss ich kann arbeiten und leben wo ich will. Ein unbeschwertes Wochenende in Paris? Ein schneller Abstecher nach Kopenhagen? Ich sehe darin keinen einzigen Vorteil der EU den Rücken zu kehren.

Zu gross gebaut

Brexit: Der Turm von Eurobabel ist eingestuerzt. Was genau der Grund ist? Vielleicht die zunehmende Entfernung zwischen Spitze und Basis. Einfach - aber kompliziert im Detail.

Es ist sicherlich zu kurz gedacht, den Fall, sowohl den Sturz als auch das Scherbenkehren, zu einer Rechts - Links Konfrontation zu stilisieren. Aber was erwaetet man schon anderes von den Hardcore Vertretern aus Links und Rechts... die bauen sich ihre Schlachtfelder gegen die anderen auch da, wo keine Schlacht ist.

Bestimmte, andere Kreise haben ein Interesse daran, Ueberfremdungsaengste zu generieren und verantwortlich zu machen.

So wie das Gleichniss vom Turmbau zu Babel etwas Generelles thematisiert, so ist auch der Brexit ein Resultat der generellen und seit langem wirkenden Verottung durch Geldgier der Banken und Konzerne.

Hier haben diese ego-kapitalistischen Kraefte gerade eins aufs Dach gekriegt. Sie sind nun etwas verwirrt...

Oh ne, schon wieder nur EU-Lobeshymnen.

Wer die Zeit vor eu und eg nicht kennengelernt hat, muss wohl so denken. Gegenwart hat eine Geschichte und die sollte man kennen.

@06:04 von berghuette57

"Wir erleben gerade, was Demokratie nicht ist, nämlich einfach mal ein Kreuzchen machen. Demokratie heißt, sich mit dem zu Wählenden intensiv auseinandersetzen, um zu wissen, was man tut."
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Und Sie wissen das die Brexit Befürworter dies nicht gemacht haben?
Demokratie heißt das Ergebnis anzuerkennen und nicht nachträglich einen Sündenbock zu suchen der nicht nach meinem Willen gestimmt hat.
Zum Glück halten alle Politiker Ihre Wahlversprechen ein, so das die Pro Brexit Seite ein noch nie dagewesenes Verbrechen gemacht haben.

Quorum und Mehrheit

In die meisten Verfassungen sind aus guten Gründen hohe Hürden gegen Veränderungen eingebaut, meist 2/3 Mehrheiten.

Der Austritt eines EU-Landes kann ähnlich große Auswirkungen auf das Land selbst haben, wie eine Verfassungsänderung.

Tatsache ist, dass durch die Brexit Abstimmung das Paradox entstanden ist, dass mehr als 2/3 der VOM VOLK gewählten Volksvertreter für die EU sind, DAS VOLK aber in der Abstimmung aber knapp dagegen gestimmt hat.

Der Vorschlag für so wichtige Abstimmungen hohe Quoren und/oder Mehrheiten deutlich über 50% zu fordern ist daher sinnvoll.

also wenn ich einige kommentatoren hier richtig verstehe,

waere die EU schuld, wenn das britische parlament dieses referundum fuer ungueltig erklaert bzw. ein neues abhalten wuerde. schon merkwuerdig. aber es passt ja in den ewigen sermon der europa-skeptiker , dass die eu immer und an allem schuld ist.sollte GB wirklich wirtschaftlichen schaden in den naechsten jahren wegen des brexits nehmen, waere das natuerlich auch die schuld bruessels.
greetz
hc

Das Horrorszenario

das die Tagesschau seit dem Referendum versucht aufzubauen kann ich nicht nachvollziehen.

Was ist denn so undemokratisch und unangenehm an der Willensbekundung der Briten.

Ist doch normal, dass so eine Volksentscheidung Veraenderungen nach sich zieht. Wie anders sollen denn Veraenderungen aussehen als anders als gewoehnlich.

Die Welt wird nicht untergehen, die jungen Leute in GB werden weiterleben und die EU wird sich hoffentlich demokratisch reformieren.

Juncker, Schulz und Merkel sollten zuruecktreten, damit sich diesseits des Kanals auch etwas aendern kann.

Sollen die Verlierer nach der

Sollen die Verlierer nach der nächsten Bundestagswahl ebenfalls nach Neuwahlen schreien, auch dann vor allem, wenn man feststellen sollte, dass eine bestimmte Altersgruppe zu bequem oder feige war, ins Wahllokal zu marschieren? Absurdes geht's wohl nicht, anderen das Wählen zu überlassen und dann mit Krokodilstränen in den schreckgeweiteten Augen nach Neuwahlen zu schreien.

Umfragen

Wenn man Brexit polls googelt findet man eine Seite in der sämtliche Brexit Umfragen seit 2011 stehen.
Es war keineswegs so, dass alle Umfragen kurz vorher Mehrheiten gegen den Brexit ergeben haben.
Es ging wild durcheinander.
Was rauskam war letzlich das Ergebnis einer leichten Stimmungsschwankung.
Die Folgen sind leider verheerend, vor allem für Großbritannien (künftig Kleinbritannien?).

07:53 von ladycat

"... und dass die Mehrheit der Bürger keine Massenmigration will. "

Wenn die Mehrheit wollen wuerde, das zur Verhinderung von Massenmigration, in anderen Laendern "zugunsten" ihres ueberzuechteten Komsumsgluecks keine Ausbeutungen und Kriege mehr gefuehrt werden wuerde, dann wuerde ich die Mehrheit als intelligent bezeichen. Nun frage ich aber weniger, was die Mehrheit will, sondern mich wundert mehr, was andere, wie Sie, der Mehrheit als Wille einreden oder andichten.

Die evolutionsbedingte Schulung des "Meine Scholle Siedlers" wird reichlich, ja ueberreichlich ueberbewertet.

die Briten kommen mir vor ...

... wie ein Selbstmörder der jahrelang damit gedroht hat von der Brücke zu springen und nun erkennt daß niemand mehr da ist der ihn davon abhalten will.
Nun gibt es also nur die Möglichkeit das Gesicht zu wahren und zu springen. Oder umzukehren und zu sagen "sorry, ich habe einfach zu hoch gepokert. Ich will doch in der EU bleiben. Laßt ihr mich wieder mitmachen wenn ich auf meinen Beitragsrabatt und sonstige Sonderlocken verzichte?".
Aber auch wenn sie springen und das wirtschaftlich überleben können sie ja anschließend die EU-Mitgliedschaft wieder beantragen. Die Verhandlungsposition GBs wäre dann natürlich auch recht schwach

@ Auf eine Frage

Zitat: "Es erscheint mir europaweit symptomatisch, dass Unfähigkeit der nationalen Politik auf die EU geschoben wird."

Und in genau dieser "Disziplin" war Herr Cameron ein wahrer Meister! Jahrelang hat er versucht die EU mit dem Brexit-Gespenst zu "erpressen! In der letzten Verhandlungsrunde hat er nichts erreicht, das aber als großen Erfolg verbucht und mutierte zum "glühenden" EU-Befürworter. Diesen Rollenwechsel hätte ich ihm als Brite auch nicht abgekauft! Man kann nicht einerseits blindlings auf die EU einschlagen, um von innenpolitischen Problemen abzulenken, um dann bei einer Abstimmung, bei der es u.a. auch um das eigene Wohl und Wehe geht, zu verlangen, dass die Menschen einem folgen! Das war keine Konstanz im Handeln, sondern das klassische Wendehals-Verhalten! Und dann wundert er sich, wenn die Briten ihm einen knock-out verpassen?

Objektivität?????

Ich habe den Eindruck das die Medien den Menschen unbedingt eintrichtern wollen das es sich nicht gehört, wenn man anderer Meinung ist als die Obrigkeit / Eliten.
Und das man nun nur gebetsmühlenartig wiederholen muss das dies falsch war was die Menschen in GB da gewählt haben…….
Das alles was D und die EU machen alternativlos ist und jeder andere Weg falsch ist……
Für wie blöd werden die Menschen in der EU eigentlich gehalten?
Die Wahrheit ist doch das diese Eliten immer behaupten das wenn es der Wirtschaft gut geht, es allen Menschen im Land auch gut geht.
Fakt ist aber bei uns geht es der Wirtschafft immer besser und die Armutszahlen H4 und Co steigen exorbitant, Altersarmut droht mehr als der Hälfte der Bevölkerung….
MAN KANN NICHT ALLES SCHÖNREDEN.

Sind unsere momentanen Eliten überfordert oder unfähig für das Volk zu regieren?

Nicht jammern

Ein großes Wehklagen auf allen Seiten. Weder die Sieger noch die Verlierer scheinen wirklich glücklich mit dem Ergebnis zu sein.
Zu den Verlierern - so ist Demokratie. Gerade bei einfachen ja/nein-Entscheidungen muss man das Ergebnis akzeptieren. Es ist kein Kompromiss möglich. Und ja, die Meinung der Verlierer geht nach der Wahl unter, sie müssen sich fügen, egal ob es 49% sind oder weniger. Knapp verloren ist auch verloren.
Zu den Siegern - jetzt macht was draus. Zeigt der Welt, dass ihr Recht hattet, dass GB es ohne die EU besser hin bekommt.
Ich glaube das zwar nicht, mir wäre es lieber, GB bliebe in der EU und wir alle würden wieder mehr über die Vorteile der EU reden, anstatt uns über Gurken, Glühbirnen und Staubsauger aufzuregen. Wie damals beim "Veggie-Day" schaffen es die Wähler, sich an Nebenkriegsschauplätzen abzuarbeiten und dafür die wichtigen Themen aus den Augen zu verlieren.
Eine Gurken-EU ist besser als keine EU.

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