Kommentare

das ein solcher Tag zum Nachdenken anregt, was eine kriegerische Auseinandersetzung dieser Größenordnung anrichten kann. Insbesondere da heute einige Hardliner die Sache wieder recht technokratisch betrachten, im Sinne welche Potenz welche Armee besitzt. Und immer wieder das Wort Abschreckung die Runde macht, die jedoch nur Unsicherheiten und Gegenmaßnahmen hervorruft, folglich die Spirale nur weiterdreht, sie einer Lösung der Probleme nicht näherbringt. Insofern sind z.B. Steinmeiers Äusserungen ein Lichtblick der Vernunft, welcher hoffentlich auch andere erreicht, z.B Röttgen.

schwieriges Trauern

Für viele deutsche Familien muss oder musste es schwierig gewesen sein, um die Toten des Russland-(Ukraine-)Feldzugs zu trauern, denn es ist etwas anderes, ob man um Tote trauert, die in der Verteidigung des Landes auf dem Heimatboden gefallen sind, oder ob es sich um Gefallene handelt, die an einem Angriff beteiligt waren, der nur schwer rechtzufertigen ist.

gedenken

Es täte unserer bundesdeutschen Gesellschaft gut, dieses Datum in Demut als Gedenktag zu begehen und zu unserer Besinnung zu nutzen.

Stattdessen stehen unsere Truppen im Baltium erneut an Russlands Grenze. Eine Begründung dafür hat sich rasch gefunden, und wir werden - mit etwas schlechtem Willen - immer eine finden.

Danksagung

Ein Artikel, der Deutschland endlich zum Nachdenken anregen sollte.

Die Warnungen sind nicht in den Wind geschlagen worden...

… Stalin rechnete einfach nicht damit, dass Deutschland, im Ersten Weltkrieg belehrt, dass man keinen Zweifrontenkrieg gewinnen kann, noch mal von vorne anfängt. Reiner Selbstmord, wie es sich wieder herausstellte.

Historische Verantwortung

Gerade im Wissen um diese Historie sollten wir heute wieder in einen Dialog mit Russland und Putin treten! Insofern kann man den Vorstoß von Außenminister Steinmeier nur begrüßen! Kein Säbelrasseln, sondern Dialog!
Aufeinander zugehen!Gemeinsam können wir viel erreichen, gegeneinander können wir uns nur immens schaden und uns ruinieren! Zu welchem Sinn und Zweck! Wohl nur zu dem, den schon Paul Valery beschrieben hat: " Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber sich nicht umbringen". Russland hat Fehler gemacht, wir aber auch, wie dieser Bericht zeigt! Wollen wir aus der Vergangenheit lernen oder nur darüber philosophieren irgendwann etwas zu lernen oder doch nichts gelernt zu haben!? Russland wurde von Napoleon und Hitler überfallen, vielleicht hat es Angst vor einem Überfall der NATO? Historisches Wissen sollte uns den ersten Schritt zum offenen Dialog machen lassen!!

gestern bei arte

Da lief eine Dokumentation über das Frühjahr '45. in einer kurzen Szene würde beschrieben, wozu die Wehrmacht am Ende immer noch fähig war: Mit der Politik der verbrannten Erde Millionen von Quadratkilometern zu vernichten (wörtlich: ganz Weißrussland).
Auch das gehört zu dem, was Deutschland angerichtet hat.

Stalingrad eine Schlacht die, die Zukunft Europas entschied

In der Schlacht um Stalingrad wurde der Wehrmacht endgültig das Genick gebrochen. Nach dieser Schlacht gab es keine großen Erfolge der Deutschen mehr. Von 5,1 Millionen gefallen deutschen Soldaten im 2 Weltkrieg sind 80 % in Russland gefallen bzw. An der Ostfront. Wohlgemerkt haben bis 1945 ungefähr 17 bis 18 Millionen Soldaten in der Wehrmacht gedient. Also jeder 3 ist gefallen. Die Westalliierten haben auch sehr viel dazu beigetragen denn faschismus zu besiegen. Das wollen wir auch an diesem Tag nicht vergessen. Dennoch ist es ein Tag der die Rote Armee vorrangig ehrt denn sie haben den Großteil der deutschen Truppen besiegen müssen. Die Verluste der deutschen Armee in Russland, beweisen wo vorrangig der 2 Weltkrieg gewonnen wurde. Heute will die NATO wieder nach Russland, Obwohl uns der 2 WK zeigt das Frieden doch der Vernünftigere weg ist. Die Lehre daraus: jedes Land sollte souverän sein und nicht nach Militärischer Machtausdehnung streben. Ich bin für den Frieden in der Welt.

Und was hat man da raus gelernt?????

Nichts,denn schon stehen wieder Deutsche Soldaten an einer Grenze wo sie nichts zusuchen haben.
Sollte man nicht endlich anfangen mit reden??
Säbelrassel hat nie was gutes gebracht und wird auch nie was gutes bringen.Das hat uns die Geschichte schon oft gezeigt.

Was uns die Geschichte lehrt,..........................

................, ist inzwischen scheinbar vergessen!

Oder will man es im 2. Versuch besser machen?

Alle Anzeichen dafür sind vorhanden!

15:14,@Stefanqwer, Zitat:

Es täte unserer bundesdeutschen Gesellschaft gut, dieses Datum in Demut als Gedenktag zu begehen und zu unserer Besinnung zu nutzen.

Gut so

Mit Verlaub gesagt, ich bin froh, dass wir diesen Krieg verloren haben. Allein die Vorstellung, nur unter Nazis aufzuwachsen, erzeugt bei mir Brechreiz. Und ich habe kein Mitleid mit deutschen Opfern, denn wir haben den Krieg angefangen und müssen ca. 55 Millionen Kriegstote verantworten.

75 Jahre nach Überfall auf die Sowjetunion:

Leider hat niemand die Konsequenzen daraus gezogen. Die richtige Konsequenz wäre eine freie Gesellschaft in Deutschland gewesen. Diese hätte auf andere Staaten ausgestrahlt und die Welt wäre heute friedlicher. Statt dessen gab es 127 Kriege seit dem 2. Weltkrieg. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen

Und welche Institution ist dafür verantwortlich?

"Unsere Väter und Großväter"?!

Putin liebt stereotype Rollenbilder, wie es scheint. In der Sowjetarmee kämpften auch haufenweise Frauen. Panzerbesatzungen, Bomberfliegerinnen (man denke an die gefürchteten "Nachthexen", die mit vorsintflutlichen Flugapparaten erfolgreich den Bf-109ern der Luftwaffe entkamen), und natürlich Scharfschützinnen! Lyudmila Pavlitschenko zu Beispiel, eigentlich eine Historikerin, war in der Wehrmacht berüchtigt. Es war eine Gleichberechtigung, die sich eher aus der verzweifelten Lage ergab, aber Beweis genug, dass auch Frauen dem Feind das Fürchten lehren können.

Falls jemand etwas Gedenken betreiben möchte, sollte diese Person doch auch bitte an diese mutigen Kämpferinnen denken, die Präsident Putin offenbar für verzichtbar hält.

Waren deutsche Politiker vor Ort...

... Um einen Kranz niederzulegen und klar zu artikulieren, dass so etwas nie wieder geschehen wird.
Es würde die Politik im Zusammenhang mit unseren Nachbarn sehr vereinfachen, wenn die Wahrheit und das akzeptieren dieser auch laut ausgesprochen würde.

Meine Großväter waren beide in Stalingrad.
Sie beide waren gegen den Krieg, aber die Politik war damals wie heute nicht an der Meinung der Bürger interessiert die dann ihr Leben ließen.

Verantwortung tragen

Leider hat es noch lange nicht genug Aufklärung gegeben: So war es ein besonderer barbarischer Versuch, die Millionenstadt Leningrad (St. Petrersburg) mit einer Blockade über 3 Jahre auszuhungern - mit dem Ergebnis von 1,5 Millionen Toten! Für seine Verdienste bei dieser "Schlacht" wurde ausgerechnet der frühere Bundeskanzler Schmidt von den Nazis mit einem Orden behängt! Da machte es sich nachher natürlich ganz gut, in Hamburg als Innensenator 300 Flutopfer gerettet zu haben. Die Relationen stimmen hier nur nicht so ganz. Herr Schmidt hat sich diesen Gedanken Zeit seines Lebens - auch auf Nachfragen - nicht gestellt, sondern sich mit der Aussage verabschiedet, man würde ja selbst "mit Wunden in das Grab gehen". Was für ein Hohn: 70 Jahre länger leben zu dürfen als seine Opfer - und dann überhaupt ein Grab zu haben! Über diese Dinge nicht zu reden bedeutet, den anderen Völkern ein weiteres Mal Leid zuzufügen (siehe Armenien-Resolution). Vielleicht können wir besser damit umgehen?

Der Russlandfeldzug...

...und der gesamte 2. Weltkrieg sollten jeden abschrecken, der Krieg als Mittel der Politik akzeptiert.
Ich finde es erschreckend, dass ein großer Teil des deutschen Volkes, einer angebliche Kulturnation, einer Gruppe von rechten Rattenfängern auf den Leim gegangen ist und ihnen mit aus heutiger Sicht unverständlicher Begeisterung gefolgt ist.
Angst und Unterdrückung erklären das nur teilweise, denn Hitler brauchte jede Menge willige Helfershelfer um seine Gegner zu unterdrücken.
Dann gibt es ja regelmäßig Stimmen die finden, es sei langsam genug mit der ewigen Mahnung und Erinnerung. Ganz im Gegenteil finde ich. Je länger es her ist, desto weniger junge Menschen kennen noch lebende Zeitzeugen und sind deswegen auf mediale Erinnerung angewiesen. Sonst wird diese schreckliche Zeit vielleicht doch mal wieder heroisch verklärt und Krieg wieder für machbar gehalten.
Schlimm genug, wenn das in anderen Teilen der Welt so ist.

Man sollte...

bei allem Respekt vor den unvorstellbaren Leiden die dieser Krieg über die Menschen in der Sowjetunion gebracht hatte, nicht vergessen, dass der Massenmörder Stalin zeitweise offiziell mit dem Massenmörder Hitler verbündet war und Nazideutschland, in trauter Gemeinsamkeit mit Stalins UdSSR im September 1939 Polen überfiel und es untereinander brüderlich aufgeteilte. Erst der perfide Überfall Hitlers auf die Sowjetunion wandelte die einstige Bewunderung für den "perfekten" deutschen Diktator zum stalinistischen Antifaschismus. Vorweg ging die Liquidation vieler emigrierter KPD-Antifaschisten in der Sowjetunion...ich erinnere an den sogenannten 'M-Apparat' der KPD.

Weit über 25 Millionen Opfer der Sowjetunion

Schön dass dieser Tag der Tagesschau einen Text wert ist. Für dieses Datum für meine Begriffe recht schlicht formuliert. Erinnert ein wenig an die Goebbels Rede. Nach wie vielen Jahren "redet kein Mensch mehr darüber"? Waren es 60 oder 70 Jahre?

Vielleicht sollte das einigen Leuten hier im Forum etwas zum Nachdenken bringen, wenn diese hier beim Thema Russland von "Opferlegende" schreiben. Über 25 Millionen Tote, von denen die Mehrheit Zivilisten und Russen waren, ganze Landstriche buchtsäblich niedergebrannt und von Großstädten bis zu den kleinsten Weilern alles zerstört... ist weder Legende noch Mythos!

Die Erinnerung an diese Katastrophe die durch die Nazis und deren Satelliten ausgelöst wurden sitzt nicht nur bei den Russen und ehemaligen Sowjets tief! Auch auf dem Balkan, wollen die Menschen dies nicht vergessen.

Mein Beileid allen(!) Opfern.

"Der Besuch... dieser

"Der Besuch... dieser Gedenkstätten, derer es in Russland unzählige gibt, sollte zur Pflicht für die gemacht werden, welche schon wieder mit den Säbeln rasseln."
..
Das wäre eine gute Gelegenheit für Putin, seine Krim- und Ukraine-Abenteuer an einer dieser Gedenkstätten zu überdenken.

Trotz Kenntis der Geschichte,

der Folgen und des unsäglichen Leides wird der Krieg gegen RF geübt. Die Falken wittern Morgenluft. "Nie wieder Krieg !!!"
Warum wird das so schnell vergessen? Braucht eine Gesellschaft lebende Kriegsteilnehmer, die von dem Grauen berichten können und muss sie neue erschaffen, wenn die alten ausgestorben sind?

Ich denke, nein. Aber ich kann mich auch irren. Allerdings besteht die große Gefahr, dass nach dem nächsten Versuch Europa so verstrahlt ist, dass es als Endlager genutzt werden kann. Es gibt dann keine Zuhörer mehr. Dessen sollte sich jede(r) bewusst sein.

Das Symbol dieses mörderischen Krieges

hat die Menschheit leider nicht zur Einsicht gebracht. Nach wie vor werden die tausendfältigen aggressiven Betätigungen fortgesetzt, die gewaltsame Zerstörung der Rechte an Personen und Eigentum, wie sie der 2. Weltkrieg mit sich gebracht hat, welche sich in eine riesige Kette solchen Unrechts an Menschen in unzähligen Kriegen einreiht. Sie sind verbunden mit einer Institution, die Eigentum durch physischen Zwang erwirbt und ein Zwangsmonopol der Gewalt und der Rechtsprechung hat. Sie würde in einer wahren freien Gesellschaft notwendiger Weise aufhören zu existieren.

Originale Uniformen...

...wenn man bei uns in D die originalen damaligen Uniformen an Gedenktagen tragen würde... irgendwie seltsam.
Und trotzdem: danke für diesen neutralen, unaufdringlichen, dabei tiefen Artikel, ganz ohne Rußland-Bashing. Mögen wir den Frieden in Europa auch in unserer Zeit erhalten, trotz all der westlichen Säbelrasselei, so wahr uns Gott helfe! Schon seltsam: kaum sterben die ganzen Veteranen weg, es gibt ja kaum noch Überlebende des WK II, geht das ganze Kriegsgebrüll von vorne los...!

Aufrüsten und Frieden - Wie geht das ?

Vor einigen Tagen rief die Bundeskanzlerin auf die Aufrüstung deutlich zu verstärken und zwar auf Nato-Normgrösse von zumindest 2%. Sicher, Russland rüstet seit mehreren Jahren verstärkt auf und hat seine Armee total reorganisiert und modernisiert. Der Wegfall des eisernen Vorhanges hat kein Frieden gebracht sondern wieder der kalte Krieg. Daran ist auch die Nato mitschuldig. Die USA haben nie einen modernen Krieg in ihrem Land erlebt, vielleicht würden sie anders denken.
Jedenfalls der Zwang zur Aufrüstung und damit die steigende Gefahr eines Krieges gibt ein sehr ungutes Gefühl.

Und heute ?

Laufen die Deutschen, obrigkeitshörig wie sie wieder sind, der nächsten "Führung" (vernatwortungslose Marionetten) hinterher, in einen verhängnisvollen Konflikt, den sie nicht gewinnen werden, nicht für sich entscheiden werden ?

Nur weil es jenseits des Atlantiks krankhafte und verantwortungslose Soziophaten von Berlin, London, Paris und Rom verlangen ?

Mein Dank gilt AM Steinmeier, der scheinbar als EINZIGER in Berlin die Tragweite dieser brandgefährlichen und eskalierenden Situation überblickt und zu mahnen beginnt.

Die, diesen Konflikt forcierende Merkel-CDU, die auch noch in Richtung Steinmeier keifte, wird indes und ...wie gewohnt KEINE Verantwortung übernehmen, bleibt dieser Wahnsinn nicht folgenlos !!!
Die Kettenhunde aus der zweiten Reihe wurden auf Steinmeier losgelassen...

Für was hat diese Kanzlerin schon einmal die alleinige Verantwortung übernommen ???

Für nichts, sie ist immer unbeteiligt...

@15:13 von enttäuscht

>"schwieriges Trauern
Für viele deutsche Familien muss oder musste es schwierig gewesen sein, um die Toten des Russland-(Ukraine-)Feldzugs zu trauern, denn es ist etwas anderes, ob man um Tote trauert, die in der Verteidigung des Landes auf dem Heimatboden gefallen sind, oder ob es sich um Gefallene handelt, die an einem Angriff beteiligt waren..."<
>>>>>>>>><<<<<<<<<
Ich verstehe Ihren Kommentar nicht, worin besteht der Unterschied zwischen Tod und Tod?
Obwohl ich kann mich noch an die Worte meiner Oma erinnern, als sie zur ihrer Schwester sagte: "Du hast es doch einfach dein Karl ist ja in Mannheim gefallen, nicht wie mein Rudi in Minsk".
Desweiteren war die Verteidigung des Landes, nur die Fortsetzung (2. Teil)
eines ungerechtfertigten Angriffskrieges.

@15:53 von cowboy

"Und ich habe kein Mitleid mit deutschen Opfern, denn wir haben den Krieg angefangen"

Ich habe sehr wohl großes Mitleid mit viele Opfern, denn mein Vater wurde, wie tausende andere, schließlich dazu gezwungen. Andernfalls hätte man ihn gleich erschossen.

Was bleibt einem Menschen denn in einer solchen Situation übrig, wenn einem sein Leben lieb ist? Schließlich ist das Überleben wollen eine Eigenschaft aller Lebewesen.

Mein Vater war Opfer eines verbrecherischen Zwangsapparats, wie sehr viele andere Soldaten auch.

Es war die nationalsozialistische Regierung, die das Menschenrecht auf Selbsteigentum missachtet hat.

Es war die verbrecherische Propaganda der Nationalsozialisten, die viele Menschen verführt hat an einen Psychopathen zu glauben.

Guter Artikel

Hier bin ich heute wirklich froh über die meisten Kommentare, danke! Es beruhigt mich, dass es doch noch genügend Vernünftige gibt, die wie Steinmeier das Säbelrasseln als zumindest beunruhigend empfinden. Wenn ich allerdings die Röttgens, Frau Harms, die Russland aus gekränkter persönlicher Eitelkeit zu hassen scheint, Herrn Stoltenberg und die baltischen und polnische Regierungen ansehe, dann habe ich ein ganz ungutes Gefühl.

um 15:33 von Califax

"Deshalb sollte Herr Steinmeier mal alle NATO Kollegen nach Wolgograd einladen und sich dort mit den Russen zusammen setzen.
Kein Platz auf der Welt wäre dafür geeigneter."

Donezk wäre noch besser geeignet.
Dort wird nicht nur gerasselt, dort wird sogar gekämpft. Dort versucht die Regionalmacht ihr Territorium mit Waffen und Soldaten auszuweiten.

Gedenken an alle Opfer

um 15:53 von cowboy:
"Und ich habe kein Mitleid mit deutschen Opfern, denn wir haben den Krieg angefangen ..."

Die Opfer haben den Krieg nicht angefangen, weder die deutschen, noch die russischen Opfer. Ich halte Mitleid mit allen Opfern des Krieges, gleich aus welchem Land sie kommen, für selbstverständlich. Die Unterscheidung über den Tod hinaus macht gar keinen Sinn.

Ein furchtbares Geschehen,

Ein furchtbares Geschehen, dass uns heute zu denken geben muss. Nach diesem furchtbaren Krieg, waren wir dem Frieden nie mehr so nah, wie 1989/1991. Besinnen wir uns, lassen das Geschehen seit 1989 nochmals vor uns ablaufen.
Besinnen wir uns ferner darauf, warum diese Friedenschance so schnell verloren ging.

Jede dritte Generation soll angeblich wieder in der Lage sein, die Fehler der Vergangenheit zu vergessen und wieder einen Krieg zu entfachen.

Lernen wir aus der Vergangenheit.

Weltkriegsende 1945

Ich war zu diesen Zeitpunkt 9 Jahre alt.Habe Bombenangriffe miterlebt.Ich befürchte daß wir heute fast vor den 3.Weltkrieg stehen.Ich bete jeden Tag das es mehr solche Politiker wie unseren Außenminister gibt,leider haben wir zu wenig solche besonnene Menschen und nicht nur Scharfmacher.

@ 15:21 von Rheinblick

Russland ist nicht nur angegriffen worden - England hat Russland gegen Frankreich unterstützt und gerade die USA, die Hauptmacht der NATO, Russland zweimal gegen Deutschland. Ohne diese Hilfe wäre Russland alle drei mal besiegt worden. Das ist die historische Wahrheit, dass Russland im Westen auch immer treue Verbündete gehabt hat. Hinzu kommt, dass der Westen tatenlos zugesehen hat, wie Russland sich zuerst Polen mit Deutschland teilte, dann ganz Ost- und Teile Mitteleuropas in seine Gewalt brachte und über Jahrzehnte ausbeutete, um seine eigene Misswirtschaft und Hochrüstung zu kompensieren. Russland hat selbst Anrainer bedroht. Die historische Lehre ist, dass jeder, der um die Größe seines Landes zu betonen (statt es selbst groß zu machen), andere bedroht, Widerstand bekommen muss. Und das tut gerade Russland. Nationale Minderwertigkeitskomplexe aus eigenen Fehlern, seien es deutsche nach dem I. WK, oder heute russische oder türkische, dürfen nicht zu militärischer Gewalt führen.

Natomanöver

Instinktlose Nato
Heute vor 75 Jahren startete das Naziregime den größten Völkervernichtungsfeldzug des 20.Jahrhunderts.
"Unternehmen Barbarossa". Und was macht die Nato? Ein vollkommen unnötiges Militärmanöver in Polen und dem Baltikum unter dem Namen Anakonda.

Zitat aus der "Zeit":
An der Militärübung unter polnischer Führung nehmen neben Nato-Truppen Soldaten aus Partnerländern wie Schweden, Georgien und der Ukraine teil. Insgesamt proben dabei mehr als 31.000 Soldaten aus 24 Ländern den Verteidigungsfall. Seit 2006 wird alle zwei Jahre in Polen unter dem Motto Anakonda trainiert.
Zitatende

Gestern schwafelt eine Bundeskanzlerin am Vortag des Angriffs gegen die SU von der Notwendigkeit, den Verteidigungshaushalt auf 2% des BP zu erhöhen.

Wieso nehmen daran Soldaten der Ukraine, Schwedens und Georgiens teil? Dieses Natomanöver ist eine vollkommen unnötige Provokation der Russischen Föderation.

Angiffskriege führten bisher nur die Nato mit gefäschten Dokumenten(Irakkrieg)

wg der Ehre bitte nicht verrückt machen lassen

Wir sollten uns von diesem Ehre Begriff nicht verrückt machen lassen. Wegen Ehre werden Menschen unglücklich. Gedenken wir den Toten und versuchen die Welt zu verbessern. Ohne Ehre, es ist doch schon so lange her

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht. Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Ein gutes Gefühl

Der Beitrag hat eine sehr ernste und verantwortungsbewußte Diskussion angeregt.

Ich bin heute ganz stolz auf die Differenziertheit des Forums.

Danke an alle, die vor mir geschrieben und ihre Meinungen friedlich formuliert haben!!

Am 22. Juni 2016 um 16:13 von

Am 22. Juni 2016 um 16:13 von Mayaguez_75

Man sollte...

bei allem Respekt vor den unvorstellbaren Leiden die dieser Krieg über die Menschen in der Sowjetunion gebracht hatte, nicht vergessen, dass der Massenmörder Stalin zeitweise offiziell mit dem Massenmörder Hitler verbündet war und Nazideutschland, in trauter Gemeinsamkeit mit Stalins UdSSR im September 1939 Polen überfiel und es untereinander brüderlich aufgeteilte. Erst der perfide Überfall Hitlers auf die Sowjetunion wandelte die einstige Bewunderung für den "perfekten" deutschen Diktator zum stalinistischen Antifaschismus. Vorweg ging die Liquidation vieler emigrierter KPD-Antifaschisten in der Sowjetunion...ich erinnere an den sogenannten 'M-Apparat' der KPD.

Genau so siehts aus!!!

Denkmal

Ich finde, es ist 75 Jahre nach dem deutschen Überfall endlich Zeit den 27 Millionen Toten Russen ein Denkmal auf deutschem Boden zu errichten.
Nicht aus Scham, sondern aus tiefer Achtung vor den Opfern, die uns heute erst unsere freie Gesellschaft ermöglicht haben.

Am 22. Juni 2016 um 17:33 von Autograf

Ausgezeichneter Kommetar,! Danke

Es wird an dieser Stelle an

Es wird an dieser Stelle an dieses verhängnisvolle Ereignis erinnert. Das ist erfreulich. Auch die ungeheuerliche, eigentlich alle Vorstellungen übersteigende Zahl von 26 Millionen russischen Opfern wird genannt. Auch gut. Aber dass davon ein Grossteil Zivilisten waren und dazu 3 Millionen in deutschen Gefangenenlagern verhungerten, weil man ihnen die durchaus vorhandene Nahrung mit Absicht verweigerte, kommt hier nicht vor. Stattdessen eine Stalin-Kritik, er habe Warnungen in den Wind geschlagen. Das grenzt an die Insinuation, er trage Mitschuld.
Russland ist im Lauf der Geschichte drei Mal aus dem Westen angegriffen worden. Nicht umgekehrt. Das sollte man, die heutige Situation betrachtend, nicht vergessen.

Unfassbar - Was tut unser Bundespräsident am 75. Jahrestag?

Er ist in Rumänien – also in dem Staat, der genau vor 75 Jahren gemeinsam mit Deutschland in der Sowjetunion einfiel, dessen Soldaten und Polizisten in Moldawien, Transnistrien und in der Region Odessa an die 250 000 Juden ermordeten.
Am Nachmittag wird Joachim Gauck nach Bulgarien weiterreisen – zu jenem Ex-Verbündeten, mit dem die Wehrmacht 1941 Jugoslawien und Griechenland niedermachte. Dort wird er „am Ehrendenkmal des Unbekannten Soldaten“ einen Kranz niederlegen.
Die rumänischen Kriegskameraden von einst, darunter tausende Massenmörder, hat er bereits am 20. Juni am Bukarester Grabmal des Unbekannten Soldaten geehrt.

@16:13 von Mayaguez_75

"Gemeinsamkeit mit Stalins UdSSR im September 1939 Polen überfiel und es untereinander brüderlich aufgeteilte"

Sie sollten sich mal mit Geschichte befassen, Russland hat nur Gebiete zurückgeholt die Polen annektiert hatte. (Polnisch Russischer Krieg. Und das Thema Curzon Linie hilft ihnen da auch weiter.

Schuld und Verantwortung

Ich habe da so meine Probleme mit den deutschen "Opfern" und deren Verantwortung: Hitler wurde immerhin in freien Wahlen gewählt, obwohl seine Absichten durchaus nachzulesen waren und die er vor den gesellschaftlichen "Eliten" auch referierte, die SA-Horden in den Großstädten unübersehbar waren und das Unrecht an den Juden offensichtlich! Keine Schuld? Naja...

Und ebenso blind waren die europäischen Politiker (ich weiß nicht, ob dieser Vergleich jetzt hilfreich ist), als sie mit dem "Kooperationsvertrag" für die Ukraine auch gleich die NATO in den Flottenhäfen von Putin ansiedeln wollten, nur um den Amerikanern einen großen militärpolitischen Wunsch zu erfüllen. Konfliktvermeidung geht anders.

@Inge N. 18.16

Da setzt der Herr Gauck mal wieder auf seine Art Zeichen- er würde wahrscheinlich von unerträglichen Zeichen reden. Ich finde so ein Ausmaß an Instinktlosigkeit unfassbar, vermute sogar eher Kalkül und gezielte Herabwürdigung Russlands dahinter. Schlimm!

Als jemand der 70 geboren ist

Als jemand der 70 geboren ist hab ich damit einfach keinen Vertrag mehr. Genug ist genug.und beide Seiten haben Verbrechen begangen

@wolfgang29: Gibt es doch schon längst!

Das Denkmal der Sowjetsoldaten steht in Berlin im Treptower Park. Einziger Haken - offizielle Gesten beschränken sich auf einen jährlichen Kranz, der von einem einzelnen Parkmitarbeiter recht informell abgeworfen wird.

Vor einigen Jahren machte der "Traditionsverband Nationale Volksarmee" Schlagzeilen, als sie dort eine militärische Zeremonie abhielten. Ergebnis war allerdings nicht ein Umdenken der Bundesregierung, den sowjetischen Toten mehr Achtung zu zollen, sondern je eine Anzeige wegen illegalem Waffentragens (stumpfe Paradesäbel übersteigen offenbar unser Sicherheitsempfinden) und Verstoßes gegen das Uniformverbot bei politischen Anlässen, sowie eine Neuauflage der Debatte um ein Verbot von DDR-Symbolen.
Eigentlich nicht zu fassen, wie die eigentliche Aussage der Aktion an der Öffentlichkeit vorbeiging. (Immerhin wurden die Gerichtsverfahren eingestellt)

um 18:16 von Inge N.

Der deutsche Bundespräsident gedenkt aller Opfer des Krieges, und er unterscheidet dabei nicht zwischen "Freund und Feind". Dass Sie auf diese scheinbare Unterscheidung hier so viel Wert legen, erfüllt mich eher mit Betroffenheit.

17:33,@Autograf

Toll, sie biegen die Geschichte so, wie sie ihnen gefällt!

Rußland hätte Europa inklusive Deutschland auch ohne Unterstützung aus Amerika befreit!

Das ist so sicher, wie das "Amen" in der Kirche!

aus der Geschichte lernen

75 Jahre nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion bei dem auch die letzten Schranken des Völkerrechts und des Kriegsrechts fallen gelassen wurden (siehe Kommissarbefehl), steht es uns Deutschen gut an innezuhalten und die eigene Haltung zu überdenken. Wenn ich mir anschaue, wie sich die deutsche Regierung derzeit gegenüber Russland verhält, kommen mir ernsthafte Zweifel, ob man aus der Geschichte gelernt hat. Einen Hoffnungsschimmer sehe ich beim Außenminister, der kürzlich erstmals Distanz zur aktuellen Russlandpolitik von EU, NATO und auch unserer Superkanzlerin eingenommen hat.

@ MG170977 um 21:03

"Wenn ich mir anschaue, wie sich die deutsche Regierung derzeit gegenüber Russland verhält, kommen mir ernsthafte Zweifel, ob man aus der Geschichte gelernt hat."

Wieso gegenüber Russland?
Die deutsche Regierung ist nur gegenüber der russischen Regierung kritisch und distanziert eingestellt. Angesichts der Vorgänge in der Ukraine (und dazu zähle ich auch die Krim) ist das ja mehr als angebracht.

um 20:46 von FDISK

Ich denke, es geht hier nicht darum, wer "angegriffen" und wer "verteidigt" hat. Es geht um die Opfer von Krieg und Gewalt.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ meta.plus um 20:40

"Rußland hätte Europa inklusive Deutschland auch ohne Unterstützung aus Amerika befreit!"

Das halte den Begriff "befreit" im Hinblick auf die beiden deutschen Staaten historisch gesehen zumindest für problematisch.

Ausstellung

Aus gegebenem Anlass ein Tip:

In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück öffnet am Sonnabend die Ausstellung "Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück".

@ um 18:08 von Anderson

"Klar sollte man das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen nicht aus den Augen verlieren.
Aber die Wertigkeit an der alles hängt, ist nun mal dass wir angegriffen haben."

Eben diese 'Wertigkeit' führt dahin, dass es anscheinend Opfer erster und Opfer zweiter Klasse gibt.
Der russischen (sowjetischen) Opfer wird vorbehaltlos gedacht, ein sehr wichtiger Gedenktag ist dieser 22. Juni. Damit hätte ich an sich kein Problem.
Indes finde ich es problematisch, dass den deutschen Opfern (es ging im anderen Thread um die Kriegsgefangenen) unter Vorbehalt gedacht wird, sie werden sofort in den Kontext 'NS-Diktatur' gestellt.
Ausserdem gibt es, im Gegensatz zu Russland u.v.a. Staaten, in Deutschland keinen einzigen Tag, an dem explizit der deutschen soldatischen Opfer der Weltkriege gedacht wird. Auch am dafür vorgesehen Volktrauertag wird definitiv der Zusammenhang mit den Opfern der "Gewaltherrschaft' hergestellt.

Darstellung: