Ihre Meinung zu: Interview: "Ich bedauere, was aus der AfD geworden ist"

22. Juni 2016 - 12:21 Uhr

Vor gut einem Jahr hat Bernd Lucke die von ihm gegründete AfD verlassen und die Partei ALFA ins Leben gerufen. Wie er seine ehemalige Partei heute sieht und ob er damals Fehler gemacht hat, erklärt Lucke im Gespräch mit tagesschau.de.

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Kommentare

"Ich bedauere, was aus der AfD geworden ist"

Auch wenn ich nie ein Anhänger von Herrn Prof. Lucke war, mit dem Satz hat er es genau auf den Punkt gebracht.

"Aber angesichts der durch die Flüchtlingskrise aufgeheizten Stimmungslage war es wenig überraschend, dass die Partei mit den lautesten Parolen die Protestwähler anziehen würde. Aber Protest ist keine Basis für dauerhaften Erfolg."

...und da die AfD nicht mehr als Parolen zu bieten hat, wird der dauerhafte Erfolg (hoffentlich) bald nachlassen.

Sehr gutes Interview!

Ich weiß nicht, wann in der Tagesschau zuletzt ein derart gelungenes Interview veröffentlicht wurde: Der Befragte wurde mit vielen kritischen Fragen konfrontiert und war so gezwungen, seinen Standpunkt zu erklären.

(Die "Experten" zu gewissen anderen Themen werden leider nicht so gründlich befragt.)

Mit was hart man ihn wohl so

Mit was hart man ihn wohl so weit gebracht, diese wichtige Idee ein berechtigter Gegenpart der fremdenvernarrten, etablierten Parteien aufzubauen zu vergessen?
Auf jeden Fall muss man da zu der erfolgreichen Zusammenarbeit aller Medien zu diesem Ziel, gratulieren, die aus reiner demokratischer Verantwortung sich ihrer Arbeitsplätze zur Umsetzung ihrer persönlichen Meinung so erfolgreich bedient hat. Aber sie haben sich nur ein Pyrrhussieg gebaut, denn sie haben auch erreicht, dass die 'neue AfD' so entstehen konnte und nun haben wir erst ein echtes Problem bekommen. Aber interessiert das diese Medien überhaupt, während hier alles immer fragwürdiger wird, spielen sie weiter selbstverliebt mit den Mitteln, die ihnen ihre Arbeitsplätze ermöglichen, weiter, um ihre eigenen Wahrheiten als öffentliche Meinung aufzubauen?

Selbstzerfleischung

Die AFD zerfleischt sich selber, Erst Lucke,
nunt Petry und was übrig bleibt ist dann NPD2.
Die haben ja allen nie was gesagt, sind mit
der Maus ausgerutscht, und schießen sich ein Eigentor nach dem anderen.
Hauptsache es gibt genügend Merkbefreite
welche sie von H4 an die Diätentröge wählen.

Der Fehler von Luke aus meiner Sicht ist,

das dieser eine mehr oder weniger Alleinherrschaft angestrebt hat wie in der Merkel CDU.
Es gibt schon eine CDU, da brauchen wir nicht noch eine.
Des Zweiten der Intellektuellenquatsch.
Unter seiner „Herrschaft“ wurde es so dargestellt als wenn Leute mit Abitur / Studium etwas Besseres wären, dem ist nicht so.

Wo sind eigentlich jene

Wo sind eigentlich jene Leute, die schon bei der Gründung der AfD gegen Lucke polemisiert hatten, die Partei sei rechtsradikal usw.? Ich finde, es wäre besser, wenn Lucke noch heute der Chef der AfD wäre. Dann wäre die AfD heute sympathischer, gemäßigter und gleichwohl ähnlich erfolgreich, möglicherweise sogar für Koalitionen geeignet. Ob beim Euro nun Lucke oder Schäuble recht hat, wer will das derzeit entscheiden? Und schon unter Lucke hatte die AfD ein Einwanderungsrecht nach kanadischem Vorbild propagiert. In dieser Frage ging jahrelang nichts voran. Stattdessen bestreiten wir die Einwanderung mit Flüchtlingen, also vollkommen zufällig. Wenn Assad vernünftig wäre und wenn es in Syrien keinen Bürgerkrieg gäbe, dann hätten wir eine gänzlich andere Zuwanderung. Das ist verrückt.

Der Vergessene

Unglaublich, wie sich dieser Verlierer aufführt. Als Vorsitzender einer 0,5 % Partei sollte man nicht seine Ex-Partei niedermachen, die bei 13-15 % liegt. Ich bin froh, daß der Arbeitgeberflügel bei der AfD rausgeflogen ist. Beschneidung von Arbeitnehmerrechten, Rücknahme des Mindestlohns und Aufweichung von sozialen Errungenschaften insbesondere für Frauen. Das alles brauchen wir im 21. Jh. nicht. Also ab ins Tal der vergessenen, Herr Lucke.

Kritik ist berechtigt

Als sich der "Rotfunk" (wie die Niedersachsen-CDU in den 1980ern einst den NDR und WDR bezeichneten) darauf eingeschossen haben, die damalige AfD mit noch so künstlichen Zusammenhängen in die rechtsextreme Ecke zu drängen, wurde diese AfD erst unter Rechtsextremen bekannt. Was daraus folgte, war neben vielen anderen, teilweise (!) berechtigten Kritikpunkten der unsägliche totschlags-Begriff "Lügenpresse". Die AfD unter Lucke mag vieles gewesen sein, "rechtspopulistisch" oder überhaupt "rechtsextrem" war sie nie. Das ist sie heute, nachdem Anne Will, Tagesschau, WDR und viele weitere damals (!) noch auf alles wild drauflos-schlugen, was nicht irgendwie wenigstens etwas grün oder rot war.

Heute ist die AfD exakt das, was dank Medienunterstützung daraus werden musste: eine unwählbare, russophile Prollpartei, die alles mögliche in den Raum plärrt, ohne auch nur Ansatzweise Lösungen parat zu haben, die mal nicht das Pegida-Backförmchenniveau unterschreiten.

Beissreflexe

Was hier etwas untergeht und durchaus eine Erwähnung wert ist: Herr Lucke hat sich eine zeitlang tapfer durch die Talkshows geschlagen. Damals ging es monothematisch um den Euro. Also um Wirtschaftliches, keine Rechten Themen. Wie führende Poltiker da "diskutiert" haben war mehr als peinlich. Herr Stoiber wie gewohnt an der Spitze der Peinlichkeit. Was ich beobachte ist, dieser Umgang ist praktisch durch alles Fraktionen immer derselbe. Wenn eine neue Partei die Bühne betritt werden die Neuankömmlinge gern entweder in die rechte oder linke Ecke gestellt und mit aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen öffentlich der Lächerlichkeit preisgegeben. So zb auch bei den Piraten. Gute Ideen wurden nicht disktuiert sondern medial zerrissen.
.
Wer selber so ein Niveau bemüht, der muss sich nicht wundern wenn er plötzlich die Geister nicht mehr los wird, die er rief. Ich sehe eine "Schuld" nicht (nur) bei Lucke. Wir brauchen eine andere - moderatere - politische Diskussionskultur.

Lucke und die AfD wurde vom ÖR-Rundfunk torpediert

mit dem Ergebnis, das erst jetzt die AfD zu dem geworden ist, wovor Anne Will, Tageschau-Onlineredaktion und Süddeutsche Zeitung immer warnten: eine unwählbare rechts-braun-sumpfige Pampe aus allem möglichen. Als Lucke noch im Amt war, was sie das jedenfalls nicht. Insofern hat hier der Journalismus ein Eigentor geschossen.

"Ich bedauere, was aus der AfD geworden ist"

Kein Grund traurig zu sein.

Aus der AfD ist die einzige Partei geworden an der keine im Bundestag vertretene Altpartei vorbeikommt. Sie vertritt in großen Teilen die öffentliche Meinung des Souveräns und sie kanalisiert die Stimmungen im Land.

Die anderen (durchaus auch unangenehmen) Teile muss man ggfs. ignorieren. Das ist aber auch bei den etablierten Parteien bitter nötig.

Für die kommenden Bundestagswahlen wünsche ich mir sehr eine AfD als drittstärkste Fraktion, der Rest findet sich dann schon (Verantwortung prägt auch hier, wetten).

Und wenn dann eines Tages auch die AfD eine etablierte Partei mit all den unangenehmen Begleiterscheinungen geworden ist so rückt eine neue Partei von unten nach.

Bernd wer? achso, keine

Bernd wer?
achso, keine Argumente mehr gegen die AFD, da muss man schon mal den bedeutungslosen Neoliberalen aus dem Hut ziehen
weiterhin würde mich auch brennend interessieren, was Ole Steffens oder Irene Garcia Jochem Kalmbachervon der AFD halten

Der Mann gefällt mir.

Er hat vernünftige Ansichten und hatte nur das Pech, dass die ganzen braunen Zwerge in die Partei geströmt sind. Ehrlichweise muss man sagen, dass auch die Presse ihren Beitrag dazu geleistet hat.

Ich schätze diesen Herrn sehr...

...und finde es gut, dass er sich weiter engagiert.

Er hat (2 mal) das geschaffen, was ich mir als Wähler immer gewünscht habe: Eine wirklich konservative Partei.

SPD und CDU sind mittlerweile zu einer Sozialdemokratischen Partei verschmolzen und stehen damit, genau wie die Grünen und Linken mit ihren utopischen Vorstellungen, viel zu weit links.
Die FDP ist zu einer Lobby und Steuerpartei verkommen.
Schade, dass die AfD dann von den eigenen Mitgliedern sabotiert und ins extreme Lager geführt wurde.

Deswegen wird auf meinem Wahlzettel für die nächste Bundestagswahl ALFA angekreuzt.

Wählbare Alternative zur Alternative

Ich fühle mich durch die europapolitischen Positionen von ALFA sehr angesprochen.
Auch das Ziel der Partei, Bürgerbegehren nach Schweizer Vorbild zu ermöglichen, gefällt mir.
Eine patriotische Partei ohne Antisemiten und Islamophobie - sehr gut!

Super Interview,

Ich muss zugeben, Herr Lucke zuvor falsch verstanden zu haben.

Ich dachte damals, wie kann so ein intelligenter Mensch wie Herr Lucke den "Rechtsruck" der AFD vertreten?

Dieses Interview erklärt viele Ungereimtheiten.

Danke für,

12:51, Hepheistos

>>Mit was hart man ihn wohl so weit gebracht, diese wichtige Idee ein berechtigter Gegenpart der fremdenvernarrten, etablierten Parteien aufzubauen zu vergessen?<<

Fremdenvernarrte etablierte Parteien.

Das ist eine sehr interessante Wortwahl.

Ich kenne ein ähnliches Konstrukt von US-amerikanischen Rassisten. Die haben Bürgerrechtler früher "N... Lovers" genannt.

Die fünf Buchstaben nach dem "N" spare ich mir, um den roten Balken zu vermeiden. Aber ich nehme an, dass jeder weiß, welches Wort Rassisten in den USA benutzen.

@GeMe

da können Sie ganz sicher sein!

12:54, Emil66

"Des Zweiten der Intellektuellenquatsch.
Unter seiner „Herrschaft“ wurde es so dargestellt als wenn Leute mit Abitur / Studium etwas Besseres wären, dem ist nicht so."

Das ist aber genau die Art und Weise, wie Gauland, Höcke, Meuthen und wie sie alle heißen, denken.

Glauben Sie ernsthaft, dass sich in deren Freundeskreisen viele Menschen ohne Abitur finden?

Die braucht man als Wähler, ansonsten verachtet man sie.

Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der rechten "Volkstribunen".

Und die Leute fallen auch noch drauf rein.

Manche zumindest.

13:04, zyklop

>>Wenn Assad vernünftig wäre und wenn es in Syrien keinen Bürgerkrieg gäbe, dann hätten wir eine gänzlich andere Zuwanderung. Das ist verrückt.<<

Und hätte meine Tante Eier, dann wär sie mein Onkel.

Altes jüdisches Sprichwort, nach Aussage meiner leider verstorbenen Freundin, der großartigen Musikerin Ann Rabson.

Es ist wie es ist. Da kann man noch so behaupten, das alles wäre Merkels Schuld oder wessen auch immer.

Es ist nun mal Krieg in Syrien, die Leute flüchten und sterben wie die Fliegen, und die Welt schaut zu.

Da kann man dann AfD oder wen auch immer wählen, es ändert aber trotzdem nichts.

Na das war ja wieder eine prima Idee ...

ausgerechnet Herrn Lucke zur AfD zu befragen. Er hat ja ganz sicher keine offene Rechnung mit der AfD bzw. Frau Petry und ist ja auch nicht der Vorsitzende eine konkurierenden Partei und somit natürlich absolut neutral.

Aber ist ja schön wenn sich Herr Lucke im Tagesschau Interview mal so richtig austoben darf. Vielleicht sollten wir das jetzt regelmäßig einführen. Als nächstes schlage ich ein Interview mit Herrn Seehofer über die Linkspartei vor.

Ist schon seltsam...

Das die Medien auch unter Lucke die AfD torpedierten. Ich erinnere mich an einige "Hart aber Fair" Sendungen wo es hieß: Lucke gegen alle! Also kein Unterschied zu Petry oder Gauland.
Liegt es also doch nicht an den "Inhalten" der AfD, sondern einfach weil es eine neue Partei ist, die den Etablierten das Wasser abgraben könnte?

Mit Herrn Lucke gibt es keine neue Partei

sondern im besten Fall einen Abklatsch der CDU.

Am besten konnte man Nähe zur CDU nach den EU-Wahlen feststellen. Nach Veränderungen hat die AFD unter Lucke vor der Wahl gerufen und was war nach der Wahl? Die Mitglieder der AFD haben ihre Posten in Brüssel bezogen und stiller als die Maus in der Kirche geworden. Ich zumindest habe nicht einen einzigen Bericht von AFD-Mitgliedern aus Brüssel vernehmen können. Wofür diese stehen, wofür diese kämpfen.

Mit Herrn Lucke wäre die AFD heute nicht mal bei einem Prozent, denn die AFD unter Herrn Lucke würde wirklich keine Abgrenzung zur CDU aufweisen. Aber ja, ganz sicher wäre die AFD unter Herrn Lucke ein Kandidat für Koalitionen für CDU und SPD geeignet. Das ist aber nicht das, was ca. 15% der Bürger in der BRD sich wünschen Herr Lucke.

Parteiprobleme

Und was ist erst aus der CDU unter Merkel geworden??

als Betroffener Prof

möchte ich nur immer wieder betonen, dass die AfD NIE eine "Partei der Professoren" war. Ich distanziere mich als Prof von dieser Vereinnahmung durch den Kollegen Lucke. Die AfD war schon immer auf einer separatistischen Linie und hat auch unter Lucke die Gräben begonnen auszuheben, aus denen jetzt auf unsere Demokratie durch rechte Nationalisten eingeschossen wird. Sowas kommt davon. Wehrte den Anfängen, muss ich da leider sagen. Und das jetzige Bedauern von Lucke ist einfach nur unwürdig wegen ihm als Wegbereiter für die heutigen Rechtspopulisten und Holocaust-Lügner-Tollerierer-Partei.

12:54 von Emil66

"Unter seiner „Herrschaft“ wurde es so dargestellt als wenn Leute mit Abitur / Studium etwas Besseres wären, dem ist nicht so." - Dann fragen Sie mal Thilo Sarrazin, der wird Ihnen erklären, warum Leute mit Abitur/Studium etwas besseres sind. Und er wird Ihnen erklären, dass das an den Genen liegt. Genau so, wie Deutsche seiner Ansicht nach genetisch wertvoller sind als Südländer, sind Akademiker genetisch wertvoller als Hauptschüler, da Intelligenz vererbbar ist. Und Deutschland schafft sich wegen der vielen Kinder von Hauptschülern selbst ab. Quelle: z.B. http://www.tagesspiegel.de/meinung/sarrazins-buch-intelligenz-ist-zu-50-...

13:07 von Vincent15

" Ich bin froh, daß der Arbeitgeberflügel bei der AfD rausgeflogen ist." - Na, dann informieren Sie sich einmal richtig...

13:20 von klaus s

"Sie vertritt in großen Teilen die öffentliche Meinung des Souveräns und sie kanalisiert die Stimmungen im Land." - Deshalb liegt die aFD bei überwältigenden 13%, weil sie "die öffentliche Meinung" vertritt. Ironie aus.

13:28 von Silbergräber

"Der Mann gefällt mir."

Lucke (über AfD) : "Sie hat sich von einer Professoren-Partei zu einer Vereinigung entwickelt, die sich an den Stimmungen der Straße orientiert. "

Hoffe für sie, mind. akademischen Titel vorweisen können um von Herrn Professor Lucke wahrgenommen zu werden.
Er denkt so , wie Gabriel das "andersdenkende Volk" von der Strasse nannte -
"Das Pack !" .

Arrogante Wichtigtuer Lucke nimmt sich in seiner "Weisheit" nur selbst für voll .
Frustriert verlässt er nach Wahlniederlage bei Vorstandswahl AfD 2015 die Partei , dessen Vorsitz er allein für sich beanspruchte.
Widerliche Hetze gegen ehemalige "Parteifreunde".
Diese Partei sollte ewig und allein nach seinen Vorstellungen gesteuert werden , Gegenspieler ausgebootet.
Das "Demokratieverständnis" des Herrn Lucke, letztendlich das eines Opportunenten !

die Geister die ich rief

Warum erinnert mich das ganze an den Zauberlehrling?
Als intelligenter Mensch ob mit oder ohne Professur weiß man , was passiert wenn man mit Polemik am Rechten Rand fischt

Opferlegende

Interessant finde ich, dass viele hier offensichtlich meinen, die AfD wäre das Produkt einer Verschwörung der Medien.

Offensichtlich brauchen die Rechten Verschwörungstheorien wie die Luft zum Atmen.

Da werden dann auch schon mal die Opfer eines Flugzeugabsturzes vor fünf Jahren wieder ausgegraben.

All das scheint zur Opferlegende dazuzugehören.

Ich kann mich noch an die Wahlkampfspots der NPD 1969 erinnern. Da war ich 13 und Sympathisant dieser Partei, weil mir der arme Herr von Thadden so leid tat. Weil die anderen alle so böse zu ihm waren.

Das hat sich rasch gelegt.

Das Prinzip der Rechten ist aber immer noch das gleiche.

Mir kommen die Tränen.

Bitte fair bleiben !!!

Und jetzt auch geschiedene Politiker einladen, mit: "ich bedauere,was aus der CD (S)U/SPD/Grüne/FDP, geworden ist!

Sind wir nicht alle "Das Volk"

Mir ist eigentlich egal welcher Partei Herr Lucke angehört, soll lange er aus meiner Sicht Menschen als „einfaches Volk“ bezeichnet.

Grüße das einfache Volk

Übrigens benutzen auch Politiker anderer Parteien gern die Bezeichnung „einfaches Volk“

@Mittschiffs und die Medien

Es gibt ja immer Leute, die glauben, dass die Medien an allem schuld sind. Gestern: Rotfunk, heute: Lügenpresse.
Das ist Unfug, aber es ist ja zu bequem, immer jemandem die Verantwortung zuzuschieben. Prof. Lucke hat sich selbst ins Aus manipuliert, respektive sich Aushebeln lassen von Leuten, für die AfD doch zu attraktiv war. Und dann hat er sich, statt zu kämpfen in die Schmollecke zurückgezogen. Nun sitzt er im Europaparlament und kassiert Diäten, ganz wie die Leute der heutigen AfD, Le Pen und Konsorten - mir unverständlich, wie man in ein Parlament einziehen kann, das man ablehnt. Aber es geht ja ums Kassieren. Ich kann mich nicht erinnern, dass Lucke, Storch, Le Pen jemals in Straßburg irgendetwas Bemerkenswertes gesagt haben!

@fathaland slim

"Interessant finde ich, dass viele hier offensichtlich meinen, die AfD wäre das Produkt einer Verschwörung der Medien."

Das ist keine Verschwörung sondern Fakten, die man gerne ausblenden möchte.

Prof. Lucke war kein Nazi oder Rechtsextremist. Das hat er bewiesen, indem er sich von der AFD getrennt hat.
Also wurde ein völlig normaler Mensch als Rechtsextremist behandelt und das seit Jahren. Er sagt selber, daß er diesen Stempel immer noch nicht los wird.

Die Medien haben durch ihre Hetze einen irreperablen Schaden angerichtet. Er wird immer noch als rechtsradikaler gesehen, wenn er sich irgendwo zeigt.

Das zeigt wie verdorben und falsch unser Medien- und Diskussionskultur ist, daß viele Menschen rücksichtslos mit Feindbildern wie Hitler, Nazis abgestempelt werden, obwohl sie absolut nichts damit zu tun haben.

16:28, Rolf-Dieter Win...

>>Er denkt so , wie Gabriel das "andersdenkende Volk" von der Strasse nannte -
"Das Pack !" .<<

Ich wäre sehr froh, wenn ich diese böswillige Verdrehung dessen, was Herr Gabriel gesagt und wen er gemeint hat, hier nicht mehr lesen müsste.

Ich unterstelle den meisten, die so etwas hier schreiben, dass sie es besser wissen, also hier bewusst die Unwahrheit schreiben.

17:08, Orfee

>>Prof. Lucke war kein Nazi oder Rechtsextremist. Das hat er bewiesen, indem er sich von der AFD getrennt hat.
Also wurde ein völlig normaler Mensch als Rechtsextremist behandelt und das seit Jahren. Er sagt selber, daß er diesen Stempel immer noch nicht los wird.<<

Wer sich mit dem Teufel ins Bett legt, stinkt nach Schwefel.

Diesen Geruch wird man schwer wieder los, auch wenn man, was ich Herrn Lucke auch glaube, irgendwann mal erkennt, dass man sich die falschen Bettgenossen ausgesucht hat.

Und das ist nicht die Schuld der Medien.

Ja da hat man

den richtigen interviewt ,nur weil er nicht mehr das volle Sagen hatte hat er ja hingeschmissen und verstehe nicht das man so einem Möchtegern auch noch die Chance hier gibt ,ist ja komische Berichterstattung

@fathaland slim

>>> Wer sich mit dem Teufel ins Bett legt, stinkt nach Schwefel.
.
Sie vergessen wohl das es Lucke war der die AfD gegründet hat. Ihn jetzt als Mitläufer zu bezeichnen bestätigt nur den Beitrag von @Orfee

@fathaland slim

"Diesen Geruch wird man schwer wieder los, auch wenn man, was ich Herrn Lucke auch glaube, irgendwann mal erkennt, dass man sich die falschen Bettgenossen ausgesucht hat."

Wer kann sich denn bitte schön die Bettgenossen überhaupt aussuchen?

Die Schuld der Medien sind rücksichtslos die Menschen mit etwas abzustempeln.

Wir wissen jetzt nach Jahren, daß das Bild, was die Medien gemalt haben, eben absolut nicht gestimmt hat. Das beweist wiederum, daß man den Medien auch kein Vertrauen schenken kann.

Die ganze Zeit war ich Wechselwähler...

...weil ich mich von keiner der etablierten Parteien vertreten fühlte. Die Seriösität der Parteispitze, als auch der Mitglieder und die sachlichen guten Argumente lassen mich überlegen sogar Parteimitglied zu werden. Sicherlich gibt es noch Klärungsbedarf einzelner Parteiansichten. Sollte sich die ALFA-Partei in eine andere Richtung bewegen bin ich der erste der wieder austritt.

17:29, Mischpoke West

>>@fathaland slim
>>> Wer sich mit dem Teufel ins Bett legt, stinkt nach Schwefel.
.
Sie vergessen wohl das es Lucke war der die AfD gegründet hat. Ihn jetzt als Mitläufer zu bezeichnen bestätigt nur den Beitrag von @Orfee<<

Ich bezeichnete ihn nicht als Mitläufer, sondern ich benutzte ein Bild, welches beschreiben sollte, dass er sich bei der Gründung seiner Partei mit den falschen Leuten zusammengetan hatte.

Ich hoffe, ich habe mit dieser Erklärung alle eventuellen Missverständnisse ausgeräumt.

17:35, Orfee

>>"Diesen Geruch wird man schwer wieder los, auch wenn man, was ich Herrn Lucke auch glaube, irgendwann mal erkennt, dass man sich die falschen Bettgenossen ausgesucht hat."

Wer kann sich denn bitte schön die Bettgenossen überhaupt aussuchen?

Die Schuld der Medien sind rücksichtslos die Menschen mit etwas abzustempeln.<<

Ich weiß ganz genau, mit wem ich mich ins Bett lege. Außer ich bin sehr betrunken.

Wenn Herr Lucke nicht gemerkt hat, mit was für Leuten er sich da zusammengetan hat, so kann man das nur als sträflich naiv bezeichnen.

Ich bin der Meinung, er wusste das schon, glaubte aber, er könnte die Situation kontrollieren.

Was Ihre Pinocciopressevorwürfe angeht:

Nein, die Medien haben die Pflicht, zu informieren und zu analysieren.

Sie machen hier den Überbringer der Nachricht für die Nachricht verantwortlich.

AfD wählen?

Zu Luckes Zeiten hab ich die AfD gewählt. Heute die AfD wählen, mit so einer Führung die täglich ihre Meinung im Stil von "Bäumchen wechsel dich" ändert, mit Frauke Petry, die selber nicht weiß was sie will, nee danke.

So eine Partei kann ich nicht mehr wählen, nicht mal mehr aus Protest.

Beim Slalom die Stangen umgerissen

Ja, Herr Lucke, wenn man Slalom nicht so richtig laufen kann, muss man sich nicht wundern, wenn man einige Stangen umfährt. Dadurch, dass sie vieles haben anklingen lassen, dann aber immer behauptet haben, das nicht so gemeint zu haben, haben Sie diesen Stil der AfD auf´s Auge gedrückt. Und zu glauben, man sei "geistig" so superior, dass es keine anderen Götter neben sich geben kann, dann nennt man das Größenwahn. Oder mit Goethe ausgedrückt: "Die Geister die ich rief, die werd´ ich nun nicht los!". Aber immer noch glauben Sie, Sie seien ein ALFA-Tier!

Er bedauert eher ...

... das die AfD Wahlerfolge feiert und seine Partei bei 1% oder weniger rumkrebst

@18:02 von Benz2403

>>
Zu Luckes Zeiten hab ich die AfD gewählt. Heute die AfD wählen, mit so einer Führung die täglich ihre Meinung im Stil von "Bäumchen wechsel dich" ändert, mit Frauke Petry, die selber nicht weiß was sie will, nee danke.

So eine Partei kann ich nicht mehr wählen, nicht mal mehr aus Protest.
<<

Das muss dann ja heißen dass Sie gar nicht mehr wählen, richtig ? Weil wenn man sich die Pressemeldungen der vergangenen 12 Monate anschaut gibt es da keine einzige Partei die mehr Kontinuität an den Tag legt.
Oder ging es Ihnen nur darum etwas Schlechtes über die AfD loszuwerden ?

Die Rache des Ex, halt!

Kennt irgend jemand von ihnen irgendwelche Professoren, die in den deutschen Parteien wirklich Einfluss haben und auch ausüben dürfen, und nicht nur ein Nischendasein, wie z.B.Professor Lauterbach als Gesundheitsexperte, oder Professor Riesenhuber, den man nach 40 Jahren Parlamentszugehörigkeit gnadenhalber zum Alterspräsidenten gemacht hat!

Fazit: Egal ob vor 40 Jahren oder heutzutage, egal ob SPD, CDU, Linke, Grüne, FDP oder AfD, Professoren hatten es in politischen Parteien schon immer recht schwer!

Ich frage mich eigentlich immer nur, warum ausgerechnet Herr Lucke oder Herr Meuthen glauben, das es ausgerechnet bei ihnen anders sein würde!
Sie sollten doch nun wirklich wissen, wie es Professoren in der Politik ueblicherweise ergeht!

18:31, FDISK

>>Eigentich ist es noch viel schlimmer. Die AfD ist ein Produkt des permanenten vorbeiregierens ,an den Bedürfnissen der eigenen Bevölkerung. Das hat nichts mit Verschwörungstheorie zu tun.<<

Diese Analyse ist mir zu einfach.

Sie übersieht, dass, bis auf einige braune Nester, immer noch mehr als 80% der Wähler diese Partei nicht wählen.

Und immer die selbe Nummer

"Auch dass wir uns gegen eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme gewandt haben, war und ist richtig. Dafür steht ALFA auch heute noch. Es ist ja immerhin gültige Gesetzeslage, dass man nicht zuwandern darf, um Sozialleistungen zu beziehen."

Er wendet sich also gegen etwas das nach unseren Gesetzen nicht erlaubt ist. Sehr zu begrüßen! Man muss sich nur fragen warum er gerade dieses Beispiel gewählt hat.

Genau wie die anderen Populisten versucht er zu suggerieren die anderen Parteien würden sich den jeweiligen "Problemen" nicht annehmen. Sehr plump aber leider verfängt es immer wieder bei manchen Menschen.

@fathaland slim

"Was Ihre Pinocciopressevorwürfe angeht:
Nein, die Medien haben die Pflicht, zu informieren und zu analysieren.
Sie machen hier den Überbringer der Nachricht für die Nachricht verantwortlich."

Dann schauen Sie sich mal die Vorwürfe von damals an und auch die Talkshows.
Das hat nichts mit analysieren oder informieren zu tun sondern Tatsachenbehauptungen er sei Rechtsradikal, was sich ja nach Jahren nicht bestätigt hat, weil er sich von der AFD getrennt hat.

Sowas nenne ich nicht unbedingt Pinocciopresse sondern falsche Tatsachenbehauptungen und das kann nicht unbedingt unter Meinungsfreiheit maskiert werden.
Das sind Vorwürfe über einen Menschen, die einfach nicht stimmen oder niemals gestimmt haben.
Sowas ist auch schädigend für diese Persönlichkeit, wenn er in der Gesellschaft deswegen diskriminiert wird.
Unter meinem Verständnis der menschlichen Kultur gehört zumindest eine Entschuldigung, Entschädigung oder Gutmachung dazu.

19:15, Orfee

Ich kann mich nicht erinnern, irgendwo gelesen oder gehört zu haben, dass Herr Lucke als Rechtsradikaler bezeichnet wurde.

Allerdings wurde ihm, meiner Ansicht nach zu Recht, vorgeworfen, rechtsradikale Tendenzen in seiner Partei zu verharmlosen und klein zu reden.

Es ist die Aufgabe der Presse, ihre Finger in genau solche Wunden zu legen.

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