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Frage

muß man dann nicht die Manager verklagen und nicht den Konzern

Norwegen verliert, der kleine Sparer schon lange!

Deutschland ist durch und durch „VW“, da braucht sich keiner zu sorgen. Das reiche Norwegen erst recht nicht. Welches Land hat ein solches riesiges Finanzpolster von ca. 760 Milliarden Euro?

Der Konzern Volkswagen ist, das Wort kotzt einen schon an, systemrelevant. Die Aktien werden wieder steigen, die Aufsichtsräte ihre 30 Prozent Boni nachgezahlt bekommen und die Arbeiter werden weiterhin Spitzenlöhne und Prämien empfangen. Ein anderer Konzern wäre schon längst krachen gegangen, nicht aber Vorzeigekonzerne, die mit dem Staat eine Symbiose eingegangen sind.

wie schon auch bei anderen

wie schon auch bei anderen firmen: gewinn streichen alle gerne und klaglos ein! verluste sollen die anderen tragen! was ist das für eine moral??? gar keine!

nunja

der deutsche steuerzahler darf sich dann schon mal freuen,dass er das ausgleichen darf.gottlob,sind wir in die schweiz gezogen.

@ripper von 04:45

Die Antwort?

Moralisch, Ja auf jedn Fall sie bekommen für die Verantwortung die sie tragen schließlich mehr als genug Aufwandtsentschädigung.

Rechtlichmöglich?
Leider nein die Lobbys zu denen diese Manager gehören sind leider so mächtig, dass sie bisher jedes Gesetz das sie für ihr Verhalten (auch für Mutwilligen Betrug wie im Fall VW) persönlich zur Rechenschafft zieht blockieren konnten.

Es geht weiter wie bisher, Gewinne werden privatisiert und Verluste auf den Steuerzahler umgelegt, weil das Unternehmen ja Systemrelevant ist.

Und da wundern sich Gabriel und Genossen, das sie immer mehr absteigen in der Wählergunst

Na und

Was soll's? Warten wir's ab. Ich gebe den Klagen wenig Chancen. Nachdem nach und nach rauskommt, dass auch andere Automobilfirmen auf die eine oder andere Art tricksen, wird man das Ganze irgendwie begraben wollen.
Der einzige Leidtragende wird die Umwelt sein. Nein, nicht wegen des zusätzlichen Muckenschiss an NOx, sondern wegen des Aufwands, diesen zu beseitigen. Hierzu werden höhere Sprittverbräuche in Kauf genommen, mehr CO2, höherer Recourcenverbrauch. Und das alles nur, weil das bisschen NOx der PKW für ein schlechtes Umweltgewissen instrumentalisiert wird und die German Angst wieder jeglichen vernünftigen schonenden Umgang mit der Umwelt verhindert.

Nur der Autobesitzer hierzulande

Nur der Autobesitzer hierzulande bekommt keinerlei finanzielle Entschädigungen und die sind es letzlich die auf dem Schaden sitzen bleiben einschließlich Abzüge beim Wiederverkauf von 40 bis 50 Prozent. Auch ein bißchen Nachrüstung wird daran wenig ändern leider. Dumm gelaufen, aber es könnte noch schlimmer kommen wenn die Forderungen von Fonds und Staaten mit eingerechnet werden denn dann zahlt der Steuerzahler dann auch noch mit denn VW ist aufgrund seiner besonderen Struktur etwas anders wie andere Aktiengesellschaften nicht ganz so einfach und wenn es übernommen würde dann sicherlich ohne die bislang besonderen Strukturen. In Europa gibt es aber wenige Autobauer die dies könnten. Da bleiben BMW, Daimler-Benz und Fiat im großen und ganzen.

mal langsam

Wenn der Staatfonds Norge der 5- grösste Teilhaber des VW-Aktienunternehmens ist, hat er Plätze im Aufsichtsrat. Falls es nicht nur Bänkster, Quotenfrauen oder andere unwissende waren, sondern Sachverständige, dann waren sie an der Schummelei beteiligt oder haben sie geduldet. Mitgefangen, mitgehangen.

Ist ein solches Investment

Ist ein solches Investment etwa von Risiken befreit, oder gab es dafür eine Gewinngarantie? Als Anwalt würde ich natürlich auch zu einer Klage raten. Als Investor muss man ja nicht jedem Rat folgen.

Eigenes Risiko

Wer an der Börse Aktien kauft in der Hoffnung auf Dividenden und Wertsteigerung muss, wenn es anders kommt (keine Dividende, Wertverlust) das doch hinnehmen. Die internationalen Börsen sind doch keine "Gewinngarantie-Institutionen".

Oder habe ich da was falsch verstanden ?

@ripper Der Vorstand hätte

@ripper

Der Vorstand hätte es wissen müssen. Und hat es aller Wahrscheinlichkeit nicht nur gewusst, sondern auch angeordnet bzw genehmigt.

Eine Strafrechtliche Aufarbeitung dieses Verbrechens (Vorsätzlicher Betrug!) hat in Deutschland noch nichtmal begonnen. Deswegen Gut so Norwegen!

Norwegen und Deutschland haben sehr enge Wirtschaftsbeziehungen und geschichtlich ist das Land mit der Ausnahme des zweiten Weltkriegs immer sehr eng mit Deutschland auch kulturell und politisch verbunden gewesen. Ja der deutsche Staat muss jetzt mehr Ernsthaftigkeit in die Strafverfolgung von organisierter Kriminalität bei VW Management und dem höheren technischen Personal vorweisen. Jedes 2. Auto in Norwegen ist ein deutsches Fabrikat und das kann sich schnell ändern, wenn man nicht mehr Seriosität bei der Strafverfolgung zeigt. Am Besten wäre es den VW Konzern zumindest mit 51 Prozent in eine staatliche Kontrolle zu bekommen.

Umgekehrt

Die Anteilseigner wählen den Aufsichtsrat und diese den Vorstand, der die Geschäfte tätigt.

Also liegt doch die Hauptverantwortung an dem Skandal bei den Anteilseignern.

Wie wäre es, wenn die Gesellschaft vertreten durch die Regierung die Anteilseigner wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Rechenschaft zieht und deren Vermögen zur Begleichung des Schadens einzieht?

Ursächlich an allem ist doch die Gier der Anteilseigner nach Dividende und Wachstum. Also liegt auch dort die Verantwortung.

Wenn dann auch Kleinaktionäre ihr Vermögen verlieren: Was soll's, wir haben doch ein soziales Netz der Grundsicherung (Hartz4) und nicht des Profits.

Nebenbei ein kleiner Beitrag die neue Religion "Heilige Börse" in die Schranken zu weisen.

Wer hat den Vorstand denn bestimmt?

Der Aufsichtsrat, in dem die Norweger Sitz und Stimme haben.

Da wo Geld verdient wird wird

Da wo Geld verdient wird wird doch immer betrogen oder habe ich da was falsch verstanden ?
Und sein Geld an der Börse anzulegen ist doch auch eine Form von Glücksspiel oder ?
Also ich denke auch hier auf das falsche Pferd gesetzt. !!!!!

Wir haften für alles. Immer.

Satireversuch: Wenn alle Stricke reißen, wird NDS eben geteilt. Der Norden geht an Norwegen und der Rest an die USA. Leider ist dann nix mehr übrig für das unheilbar geschädigte Klima. Ist aber auch egal. Was kümmern uns die folgenden Generationen? Gibt ja eh nicht mehr soo furchtbar viele nach uns.

Am 16. Mai 2016 um 08:10 von Tolerant.Kritisch

Zitat:
"Norwegen macht im Fall VW alles richtig."

Wenn man nur die jetzige Situation betrachtet, haben Sie recht.

Aber ansonsten haben die Norweger wie auch die meisten Anteilseigner, die im Aufsichtsrat vertreten sind, gut geschlafen die letzten Jahre.
PS: wer bestimmt denn den Vorstand? Vielleicht sollten sich die Eigner mal überlegen, dass Eigentum eine gewisse Verantwortung bedeutet und nicht erst handeln, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Zu Norge3: Leider zeigt z.B. Statoil, dass staatliche Haupteigentümer auch keine "Skandale" verhindern. Im "Teknisk Ukeblad" findet man leider genug Beispiele.

Diese Art Klagen wundern mich

Diese Art Klagen wundern mich immer oder vielmehr, dass die überhaupt zugelassen werden. Erstens wird in jeder Anlagebroschüre darauf hingewiesen, dass es auch Kursverluste geben kann und zweitens habe ich den Verlust ja auch erst dann, wenn ich die Aktie verkaufe. Wenn die Aktionäre in Panik verkauft haben: Deren Pech. Wie will man denn einen Schaden feststellen? Dann könnte ich ja auch hingehen, verkaufe zu einem beliebigen Zeitpunkt meine Aktien und Klage anschließend auf entgangenen Gewinn - schlechte Kurse hat ja durch seine Entscheidungen auch immer der Vorstand des Unternehmens mit zu verantworten. Börse ist doch irgendwie wie Lotterie.

Der Kapitalismus bringt wenig Cleverness mit sich ;-)

So gut scheint mir die Idee nicht zu sein, als Anteilseigner 'mein' Unternehmen mit Klagen zu überziehen, bis meine Anteilsscheine nur noch zum Feuermachen taugen ;-)

Schuss in's Knie

Die Anteilseigner klagen? Was bewirkt dies ? Weitere Kursrutsche der VW-Aktie = weitere Verluste. Geschickt! Finden sich genug Leute, Organistionen und Staaten, die mit Klagen und Strafen VW in die Knie zwingen, dann ist dies letztlich ein Totalverlust. Ob das hilfreich ist? Für die US Automobilindustrie erscheint dies vielleicht erst einmal so - bis sich zeigt, dass die ehemaligen VW-Kunden einfach auf andere foreign-made-cars umwechseln.

@Norge3

" Am Besten wäre es den VW Konzern zumindest mit 51 Prozent in eine staatliche Kontrolle zu bekommen."

Dann mal los. Der Staat könnte ja die fehlenden 30% am Markt kaufen. Nützt nur leider nichts. Der Staat sitzt schon jetzt durch seinen 20%-Anteil im Aufsichtsrat und konnte da auch nichts verhindern.

Was soll es bringen, sich

Was soll es bringen, sich selber zu verklagen? Der Konzern gehört den Aktionären und damit auch dem Norwegischen Staatsfond. Oder will sich der Norwegische Staatsfond auf kosten der Kleinaktionäre, die nicht klagen, bereichern.

Wenn Aktionäre entschädigt werden, dann doch bitte alle. Nur woher soll das Geld kommen. Das Geld des Konzerns gehört den Aktionären ohnehin. Wenn überhaupt müssen die Klagen gegen die verantwortlichen Person gerichtet werden und nicht gegen andere Anteilseigner, den diese wurden genau so betrogen.

Wieso will also der Norwegische Staatsfond gegen sich selbst klagen. Wo sollen denn bitte die Entschädigungszahlungen herkommen? Wenn überhaupt, dann sollten Vorzugsaktionäre gegen Stammaktionäre klagen, da diese im Gegensatz zu ihnen ein Stimmrecht haben. Wo soll also der Sinn der Aktion stecken?

Steuerzahler Zahlt

Dank Merkel und ihrem (Gabriel Worte )haftet der Deutsche
Steuerzahler für alles.Können wir uns diese Politiker
noch leisten !.Der Deutsche überbelastete sozialschwache Steuerzahler muss dank Merkel, Gabriel und Konsorten
haften.Was ist, wie in anderen Länder mit der Verursacherhaftung ?.Mit solchen Parteien nur dummes Gerede und von Merkel hört man nix ,hätte am besten in manchen Fällen geschwiegen, ewas was sie nicht tat leider. Aber wenn es geht Wirtschaftsverbrecher zu bestrafen ist Merkeln angesagt.Aktienspekulation ist Spekulantenrisiko,und nicht Steuerzahlerhaftung sollte mal jemand erwähnen, sollte auch von Politikern verstanden werden.

Der deutsche Staat versagt komplett

bei Aufklärung und Ahndung dieses Skandals, der übrigens vor allem den deutschen Bürgern Gesundheit, Geld und Leben kostet. Eben der Politisch-Autoindustrielle Komplex. Dann bleiben eben nur die anderen Staaten und Anteilseigener, um diesen Über-Konzern und seine Lakaien in deutschen Ministerien und Regierung endlich in die Schranken zu weisen.

08:26 von Niemand

Eigenes Risiko

Wer an der Börse Aktien kauft in der Hoffnung auf Dividenden und Wertsteigerung muss, wenn es anders kommt (keine Dividende, Wertverlust) das doch hinnehmen. Die internationalen Börsen sind doch keine "Gewinngarantie-Institutionen".

Oder habe ich da was falsch verstanden ?
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Es liegr wohlzusätzlich augenscheinlich daran, das hier in einem mitbestimmten Betrieb betrogen wurde.
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Die Betrüger und Ihre Handlanger werden mit Boni belobt.
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Der durch Ihre Machenschaften enstandene Wertverlustder Aktie ist durch kriminelle Handlungen wissentlich erfolgt.
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Das und auch der Betrug am Kunden, ist selbst in der 68-Endphase noch nicht erlaubt.
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Aber bei Klassenkampfgedanken hört für Einige der Rechtsstaat auf?

VW ist schon sehr lange....

....kein "Volkswagen" mehr. Die Verantwortlichen müssen in den Knast für sehr lange Zeit. Die ungerechtfertigten Bonizahlungn müssen storniert werden. Das Land Niedersachsen als Anteilseigner muss sehr energisch gegen diese unerhörten Mißstände vorgehen. Eines ist klar, die Kunden sind nicht auf diese Automarke angewiesen.

Falsch

Der Norwegische Staatsfond hat mit seinen 1,64% niemanden im Aufsichtsrat sitzen. Deren Mitglieder sind übrigens leicht auf der Internetseite von VW zu finden. Dafür sind 9 von 20 Aufsichtsräten Betriebsrats und Gewerkschaftsmitglieder!
Hier geht es auch nicht um Börsengewinne, sondern um den Schaden am Börsenvermögen,der durch den Betrug entstanden ist.Denn genau das ist einer der Aufgaben eines Aufsichtsrates.Alles zu tun was Schaden am Unternehmen und damit auch seinen Wert zufügt,zu verhindern.

Das ist richtig

da es sich um bewussten Betrug handelt sind die Chancen nicht schlecht.

Und VW zahlt sehr hohe Löhne und Boni und nicht nur im Führungsbereich sondern auch in der Werkhalle, das wäre für viele andere Arbeiter wie ein Lottogewinn.

Ergo ist auch genügend Geld vorhanden um andere Ansprüche auszugleichen.
Eine Zurückhaltung ist weder nötig noch werden Andere darauf Rücksicht nehmen.
Die dummen sind nur die Deutschen VW Käufer, die bekommen nicht für Ihr Kultauto.

Vielleicht kaufen Sie ja dann das nächste mal etwas vergleichbar preiswerteres wie Millionen andere Menschen auch, hat doch jeder selbst in der Hand.

Gruß

re niemand

"Wer an der Börse Aktien kauft in der Hoffnung auf Dividenden und Wertsteigerung muss, wenn es anders kommt (keine Dividende, Wertverlust) das doch hinnehmen."

Wenn man durch Fehlverhalten geschädigt wird muss man das keineswegs hinnehmen wie ein unabwendbares Ereignis.

Unnötig und aussichtlos

Man kann nicht jede Firma verklagen, nur weil einzelne Mitarbeiter Fehler machen. Allerdings, wenn diese "Fehler" mit Absicht einen kriminellen Tatbestand erfüllen, dann sollte man diese Manager zur Kasse bitten. Und was für Risiken eines Staatsfonds an der Börse gilt: An der Börse kann man auch mal verlieren. Es hat die Norweger ja niemand gezwungen, mit einem Aktienfonds zu spekulieren. Es gibt auch andere Fonds... aber vielleicht war man hier nicht ehrlich genug sich einzugestehen, dass man auch mal Verluste am Aktienmarkt einstecken kann. Hier nun deswegen die gesamte Firma zu verklagen, ist in meinen Augen schlichtweg ein Placebo um die zurecht nervösen Rentner bei der Stange zu halten. Das ist einfach nur arm...

@Schwarzbär

Die Manager können nur vom Unternehmen VW selbst verklagt werden. Allen anderen bleibt nur die Klage gegen das Unternehmen VW!.
Und wie Karwandler schon schrieb,sind die entstandenen Verluste keine Wirtschaftlich bedingten,sondern wurden dem Unternehmen durch betrügerische Absichten beigebracht.

VW

Man braucht sich doch über nichts mehr zu wundern.Das kommt halt dabei raus,wenn angeblich der Markt alles regelt,und Wachstum die alles bestimmende Kraft ist.Wenn es dann schief geht,werden halt die Mitarbeiter entlassen,und die Manager ausgetauscht,mit großen Abfindungen natürlich.Leute werdet endlich wach !!!

Na ja, die Anwälte werden...

immer zu einer Klage raten!
Ist es doch ihr bestes Geschäft. Ausserdem ist es für jeden Anwalt wie ein Sechser im Lotto.
Diese werden sich jahrelang an so einem Prozess abarbeiten und richtig Asche machen.
In letzter Konsequenz wird es zu einem Vergleich kommen.
Und keiner ausser den Anwälten wird etwas daran verdienen.

richtige Reaktion der Norweger

Der Staatsfonds aus Norwegen klagt auf Anraten der eigenen Anwälte. Aufgrund der zur Disposition stehenden Summe ein sicherlich gut überlegter Schritt. Kursverluste durch vorsätzliche Täuschung sind eben keine normalen Kursverluste und haben mit dem normalen Kursisiko an der Börse auch nichts zu tun.

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