Kommentare

Da müssten wir sofort mit Hilfslieferungen starten. Denn Hunger führt zu Gewalt; und davon haben wir zur Zeit schon genug in der Welt...

Maduro und die Chavisten haben das Land heruntergewirtschaftet

Ein Land, das so reich an natürlichen Ressourcen ist, auf diesen Stand eines solchen Desasters zu bringen, kann nicht auf Naturgewalten abgewälzt werden.

Maduro und die Chavisten haben die Wirtschaft des Landes in Grund und Boden gefahren, nicht in nachhaltige Wirtschaftsstrukturen investiert, Korruption und Kriminalität wuchern lassen und den Staatsbankrott herbeigeführt.

Die große Mehrheit der Venezolaner hat genug von diesen Bankrotteuren. Das hat sie in Wahlen zum Ausdruck gebracht.

Maduro sollte sich einer demokratischen Wahl stellen und die Wähler entscheiden lassen. Stattdessen verschanzt er sich in seinem Palast und lässt das Land leiden.

Trauriger Sozialismus

Das sozialistische Regime in Venezuela bekommt nicht einmal die einfachsten Sachen auf die Reihe, es kann nicht einmal den Alltag der Menschen bestreiten.

Regierung absetzen

@ cari:
"Da müssten wir sofort mit Hilfslieferungen starten. Denn Hunger führt zu Gewalt ..."

Vielleicht führt der Hunger auch einfach nur zur Absetzung einer vollkommen unfähigen Regierung.

Wie jetzt?

ich habe jetzt wirklich nichts zu diesem Thema gelesen ausser der schlagzeile hier, gebe ich zu.

Energiekrise? ich dachte das Land ist Erdölexporteur - dann sollte doch zumindest genug Energie im Land vorhanden sein - oder sind die Quellen versiegt?

@Tonkien

"Energiekrise? ich dachte das Land ist Erdölexporteur - dann sollte doch zumindest genug Energie im Land vorhanden sein - oder sind die Quellen versiegt?"

Das Land setzt laut Artikeln, die ich gelesen habe, zum weit größten Teil auf Energie aus umweltfreundlicher Wasserkraft. Nun, da aber der El-Niño für eine Dürre gesorgt hat, da er vermutlich ausblieb, kann die Energieversorgung nicht mehr sichergestellt werden. Für die Industrie ist Strommangel natürlich fatal.

Außerdem setzt die Wirtschaft des Landes vor allem auf den Verkauf von Erdöl und die aktuellen Weltmarktpreise sind so tief wie lange nicht. Das bedeutet, weniger Einnahmen.

Für mich mutet es merkwürdig an, dass Ölpreis momentan so niedrig ist. Möglicherweise fluten einige Länder den Weltmarkt, um den Preis zu drücken und um zB Russland, welches ebenfalls viel Öl exportiert, zu schaden.

Handelsblatt: "Opec-Staaten wollen nicht mit Russland sprechen"
http://tinyurl.com/zkt2lrx

Sozialismus

Wer nicht für sich arbeiten darf und gezwungen wird, für andere zu arbeiten, hat keine Lust zu arbeiten, hat keine Lust, Verantwortung zu übernehmen, sondern ist darauf fixiert, möglichst viel von der Gemeinschaft zu bekommen und sie auszubeuten. Und wenn das dann jeder macht, geht naturgemäß genau diese Gemeinschaft vor die Hunde.

Reaktion Moskaus?

Der russische Außenminister hat vergangenes Jahr verkündet, Russland werde einen Systemwechsel in Venezuela nicht zulassen. Wird man dort nun auch mit Waffengewalt einen Diktator an der Macht halten, der sein Land heruntergewirtschaftet hat?

Jetzt noch Maduro absetzen ...

... und Südamerika ist wieder der Hinterhof der USA ...

Ob Venezuela, Equador oder

Ob Venezuela, Equador oder Brasilien, wenn ein Land des Kontinents es wagt, die Verteilung seiner Bodenschätze in die eigenen Hände nehmen zu wollen und gar noch Selbstverwaltung ankündigen, dann kommt die Zeit der Bankster des System-Polypen und lässt "Demokratie" regnen...

Einfach gesagt...

Man kann hier mit unendlich vielen Zeichen versuchen, die politisch-wirtschaftlichen Hintergründe zur Lage in Venezuela zu erklären, die aber letztlich nie ausreichen. Man kann es aber auch kurz machen nach dem Motto: Wer sich (auch als sozialistischer Staat mit reichen Ölvorkommen) mit der internationalen Großfinanz einlässt, ist am Ende immer der Verlierer. Weil der Spagat zwischen bürgerlichem Wohlergehen und den Renditeinteressen von kapitalistisch orientierten Energiekonzernen und Banken grundsätzlich nicht gelingt.
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Theoretisch sind Venezuela und seine Bevölkerung reich ... aber die weltwirtschaftliche Nutzung dieses Reichtums ist abhängig von der Kooperation mit internationalen Kartellen (Konzerne bis hin zum IWF), die sich in Händen weniger Großkapitalisten befinden, die zudem gezielt von Staaten (USA) bevorteilt = insgesamt gefördert und gestützt werden.
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Alles vergleichbar mit einem dtsch. Spargel- oder Obstbauern, dem die Erntehelfer und Absatzmöglichkeiten fehlen.

Es ist doch die blanke Unfähigkeit

@ Goj:
"Ob Venezuela, Equador oder Brasilien, wenn ein Land des Kontinents es wagt, die Verteilung seiner Bodenschätze in die eigenen Hände nehmen zu wollen und gar noch Selbstverwaltung ankündigen ..."

... der sollte das meinetwegen tun, aber dabei um Gottes Willen nicht derart in Korruption, Misswirtschaft und schlichte Unfähigkeit verfallen, dass am Ende nichts mehr funktioniert.

Die meisten Leute haben ja nichts gegen Sozialismus, sondern gegen so offensichtliche Misswirtschaft.

Unfähigkeit

Die Anhänger von Chávez und Maduro haben ihre Klientel bedient. Ok, das tut letztlich jeder. Aber leider verstehen sie von Wirtschaft so wenig, dass die venezuelanische Volkswirtschaft völlig in die Binsen geht. Jeder normale Mensch würde sich da für einen Regierungswechsel einsetzen. Ich empfinde es als ideologisch festgefahren, an Maduro und seinen Konzepten festzuhalten. Es müssen einfach mal andere Leute ran.

Sieben auf einen Streich!

Brasilien
Kuba
Ukraine
Irak
Libyen
Venezuela
Russland (?)

Er ist kein Diktator

@ Petrocelli:
"Wird man dort nun auch mit Waffengewalt einen Diktator an der Macht halten, der sein Land heruntergewirtschaftet hat?"

Langsam. Ehrlicherweise muss man ja sagen, dass Maduro kein Diktator ist. Es gibt in Venezuela eine bürgerliche Opposition, die auch arbeiten kann. 2018 steht die Wahl an und Maduro wird vermutlich nicht wiedergewählt. Aber es ist schade um die Zeit, die bis dahin verschwendet wird.

@Zwicke 11:23

Sie bringen es auf den Punkt.
Das einfach auf Manduro's Politik Abzuschieben wie manche Foristen es meinen ist sehr einfach. Da sind noch ganz andere Kräfte im Hintergrund die da mitspielen, und damit meine ich nicht El Nino.

Wer...

...wie Venezuela seinen Reichtum verschenkt braucht die Schuld für seinen Niedergang nicht bei ominösen Mächten suchen.
Wer Venezuela kennt und auch noch ein bisschen wirtschaftlichen Sachverstand hat weiss das der Chavismus das Land voll an die Wand gefahren hat.

Um mit 2 Mythen aufzuräumen:

- Es war nicht Chavez der die Ölindustrie verstaatlicht hat, das geschah schon 1975.
Verstaatlichung ist nicht das Schreckgespenst wenn es funktioniert wie bei Statoil in Norwegen.

- Es gibt kein Embargo der USA gegen Venezuela. Venezuela betreibt eine eigene Tankstellenkette in den USA und die USA sind mit Abstand der wichtigste Handelspartner Venezuelas.
Ok, ein kleines Embargo gibt es doch: Die USA liefert keine Waffen nach Venezuela, das müsste unseren links eingestellten Mitforisten doch gefallen.

@ put ink.............

"Ehrlicherweise muss man ja sagen, dass Maduro kein Diktator ist. Es gibt in Venezuela eine bürgerliche Opposition, die auch arbeiten kann."

Ein Präsident der, unter Umgehung des Parlamentes in der die Opposition die Mehrheit hat, versucht per Dekrete zu herrschen ist eher ein Diktator als ein Demokrat.

Energiekrise:Venezuela verlängert Ausnahmezustand....

Ganz sicher wird das alles anders,wenn die rechte Opposition an die Macht kommt.Dann hört am nächsten Tag die Dürre auf und die Weltmarktpreise für Öl steigen sofort wieder an.Oder ?

@german-canadian

Bei den heutigen Weltmarktpreisen kann von freiwilligen Verschenken keine Rede sein. Der Weltmarktpreis wird allerdings gedrückt, u.a. von USA.

"Ok, ein kleines Embargo gibt es doch: Die USA liefert keine Waffen nach Venezuela..."

Sicher? Bei den heutigen allgemein üblichen Geheimdienstverstrickungen in geradezu alles, was nicht ans Licht kommen soll, sollte man bei solchen für meinen Geschmack sehr optimistischen Behauptungen immer ein "offiziell" davorsetzen.

Interessant wären zum Bsp. die Vorgänge um Pinochet und Santiago de Chile.
http://tinyurl.com/zsybz4j

Dass soll nicht heißen, dass die USA die einzigen sind, die zu solchen Formen mafiöser Politik fähig sind. Im Gegenteil, das sollte nur als Beispiel dienen. Nur, damit nicht der Eindruck entsteht, weil alle Krawatten tragen, sei ja auch alles in bester Ordnung.

Die USA haben sich bisher jedenfalls immer als außerordentlich überempfindlich erwiesen, wenn da jemand wirklich sozialistische Ambitionen geäußert hat.

Die Narrenfreiheit Südamerikas dürfte nun ein Ende finden

Es könnte ein tiefer innerer Zusammenhang zwischen dem Ende der südamerikanischen Narrenfreiheit und der morgenländisch-afrikanischen Völkerwanderung bestehen. Indem nämlich die VSA ihren europäischen Brückenkopf mittels einer Strategie der verbrannten Erde zerstören, damit dieser nicht China oder Rußland in die Hände fallen kann, so müssen sie sich anderweitig Ersatz beschaffen, weil nämlich sonst sie mit ihren 300 Millionen Nasen gegen 1,3 Milliarden Chinesen ganz schön alt aussehen würden. Daher liegt der Rückgriff auf die 500 Millionen Lateinamerikaner mit ihren beträchtlichen Rohstoffvorkommen und Anbauflächen recht Nahe. Lateinamerika konnte sich ja nach dem Ende des Kalten Krieges ein wenig aus dem politisch-wirtschaftlichen Würgegriff der VSA befreien, doch nun scheint dessen Narrenfreiheit ein Ende zu finden: Kuba planen die VSA käuflich zu erwerben, in Argentinien haben sie die Wahl höriger Parteigänger veranlaßt und in Venezuela arbeiten sie am Sturz der abholden Regierung.

Es muss einfach ein Wechsel her

@ Bernd Kevesligeti:
"Ganz sicher wird das alles anders,wenn die rechte Opposition an die Macht kommt.Dann hört am nächsten Tag die Dürre auf und die Weltmarktpreise für Öl steigen sofort wieder an.Oder ?"

Das weiß natürlich niemand so genau. Aber bei den Wirtschaftsdaten, die Maduro auf dem Kerbholz hat, würde jeder vernünftige Mensch die Regierung wechseln. Warum auch nicht? Das ist doch völlig normal. Maduros Wahlzeit und damit sein Mandat dauert allerdings noch an und so muss die Opposition sich noch in Geduld üben.

Außerdem gibt es noch andere politische Kräfte außer Maduro und "den Rechten" in Venezuela. Einige Politiker dort sind schon einigermaßen vernünftig. Es ist ja auch nicht realistisch, wenn ich in Deutschland nur die Linke und die AfD sehe.

Der Niedergang Venezuelas ...

… in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ist in seinen Stufen vorgezeichnet.

1. Die Wirtschaft ächzt unter 65 % Inflation und einem Minuswachstum von 7 %. Die Versorgung mit Energie, und schlimmer noch mit Lebensmitteln bricht zusammen. Die Vorgabe von Preisen, von Höchstmengen beim Einkauf und der Einsatz von „Kontroll-Kommisaren“ lässt kein rational agierendes Unternehmen mehr investieren. Breite Schichten der Bevölkerung protestieren.

2. Weil den Chavisten der Machterhalt wichtiger als der Wille der Bevölkerung ist, werden die Informationsfreiheit und die Berichterstattung eingeschränkt. Es ist verboten, leere Regale zu fotografieren und Bilder ins Internet zu stellen. Absurd !

3. Da Wahlen nicht das erwünschte Ergebnis bringen, werden die Institutionen der Verfassung, vor allem das Parlament umgangen und nach Scheinlegitimation für den Machterhalt gesucht. Es ist eine Frage der Zeit, wie lange sich die Mehrheit der Bevölkerung das noch anschaut.

Die Venezolaner wollen wählen.

@ german-canadian

Es ist durchaus symptomatisch, dass Sozialisten wie Maduro und seine Jünger die Ursache des eigenen Versagens weniger bei sich suchen, als vielmehr bei äußeren Mächten. Schuld ist üblicherweise der Klassenfeind oder hier im Falle von Venezuela die USA. Das ist natürlich bequem und man kann Selbstkritik ausklammern.

@Karl der Hammer: Political Fiction ....

Den Unterhaltungswert von "political fiction" in literarische Dimensionen zu steigern ist ein Verdienst an sich. Das verdient Anerkennung. Die Nutzung von Anglizismen in der Laudatio schmälert hoffentlich nicht deren Grad.

Um die Logik dieses Plots zu erfassen, fasse ich zusammen:

- die USA verbrennen Europa
- dadurch müssen sie sich nicht mit den Chinesen messen, die Ihnen in offener Feldschlacht mit dem Schwert 4:1 überlegen wären.
- dafür müssen nun die Lateinamerikaner als Leibeigene herhalten, weil es in Europa nichts mehr zu holen gibt.

Passt das so ?

Als aufmerksamer Leser der TS-Foren ist man einiges gewöhnt. Aber es gibt offensichtliche immer noch eine Steigerung.

Falscher Verursacher

@ Tristram:
"Bei den heutigen Weltmarktpreisen kann von freiwilligen Verschenken keine Rede sein. Der Weltmarktpreis wird allerdings gedrückt, u.a. von USA."

Diese Aussage ist sachlich nicht gerechtfertigt.
Denn die USA bringen kaum Erdöl auf den Weltmarkt. Im Gegenteil, einige Anlagen zur Ölgewinnung innerhalb der USA stehen momentan still, weil die Produzenten ihre Lieferverpflichtungen billiger mit importiertem Öl decken können und die heimischen Reserven schonen. Das lässt den Ölpreis also eher steigen.

Verantwortlich für den Preisverfall ist neben stagnierender Nachfrage hauptsächlich das Überangebot aus Russland, den Golfstaaten und vorallem aus dem Iran, der momentan stark expandiert.

@Tristram

"Bei den heutigen Weltmarktpreisen kann von freiwilligen Verschenken keine Rede sein."

Doch Venezuela verschenkte Öl an Kuba, Bolivien etc. und verkaufte Benzin im eigenem Land weit unter Herstellungspreis und förderte damit den Schmuggel in die Nachbarländer.
Verkaufen konnte man an diese fast nichts mehr.

"Der Weltmarktpreis wird allerdings gedrückt, u.a. von USA."

Ja klar, die USA schaden ihrer eigenen Ölindustrie.
Es ist eher Saudi-Arabien das lästige Konkurrenten loswerden will.

@ Karl der Hammer

Abgesehen von Ihrer etwas altertümlichen Sprache fehlt mir in Ihren Ausführungen der logische Zusammenhalt.

re von put ink

Es geht dabei um mehr.Es geht um ALBA und Celac und damit um eine von Nordamerika unabhängige Entwicklung.Es geht um die Vormachtstellung des Dollars oder um seine Ablösung.Es geht darum ob die Oligarchie,die das Land früher schon öfters in die Misere getrieben hat(Hungerrevolte Anfang 1989 in Caracas),wieder zurückkommt.
Und die üblichen Verdächtigen sind ja auch schon da.Zur Unterstützung:Konrad-Adenauer-Stiftung,Friedrich-Ebert-Stiftung u.v.a.

Gescheiterte Lebenslüge Sozialismus

In Venezula kann man krass beobachten, welch Lebenslüge der "bolivarische Sozialismus" ist.

Die Konkurrenzideologie z.B. eines Trump-Kapitalismus ist zwar genauso wenig charmant, aber was gerade in Venezuela passiert, sind die Folgen einer gescheiterten Ideologie.

Hoffentlich werden die Venezulaner etwas Besseres aus dem günstig gelegenen und bodenschatzreichen und für Tourismus hochattraktiven Land machen...

Sackgasse

@ Bernd Kevesligeti:
"Es geht dabei um mehr.Es geht um ALBA und Celac und damit um eine von Nordamerika unabhängige Entwicklung.Es geht um die Vormachtstellung des Dollars oder um seine Ablösung.Es geht darum ob die Oligarchie,die das Land früher schon ..."

Ich würde lieber über Fakten und nicht über Mythen diskutieren.

13:41 von Bernd Kevesligeti

re von put ink

Es geht dabei um mehr.Es geht um ALBA und Celac und damit um eine von Nordamerika unabhängige Entwicklung.Es geht um die Vormachtstellung des Dollars oder um seine Ablösung.Es geht darum ob die Oligarchie,die das Land früher schon öfters in die Misere getrieben hat(Hungerrevolte Anfang 1989 in Caracas),wieder zurückkommt.
Und die üblichen Verdächtigen sind ja auch schon da.Zur Unterstützung:Konrad-Adenauer-Stiftung,Friedrich-Ebert-Stiftung u.v.a.
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Eins ist sicher, die Verschwörungstheorien wenn die Sozialisten wieder einmal gescheitert sind.
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Margot war sich bis zu Ihrem Tod sicher?

Der extrem Inkompetente Herr

Der extrem Inkompetente Herr Maduro sollte seinem Volk einen Gefallen tun und schleunigst einem kompetenteren Nachfolger Platz machen.

09:14 von cari

Da müssten wir sofort mit Hilfslieferungen starten
.
aber klar doch
von den 7 Mrd Menschen weltweit geht es 6,5 Mrd schlechter als uns
also denen auch helfen
ach ja und wieviel Alleinerziehende, Minirentner,
Hartz4ler gibt es hierzulande und Obdachlose ?

@Zwicke

Danke. Genau so ist es. Wer nicht spurt wird abserviert auf diverse Arten. Letztes Beispiel: Brasilien. Jetzt wieder in der Hand der Neoliberalen. Die harte Tour: Irak, Libyen, Mali, Syrien. Wer nicht spurt wird abserviert.

re von put ink

Na,da scheinen sie Fakten außen vor zu lassen.Da existierte vor 1999 also keine Geschichte in dem Land.

re Werner 40

Der Herr Maduro sollte Platz machen einem mit teurem Anzug und 10.000 ha Land und entsprechend vielen de fakto Leibeigenen.
Der wäre dann "kompetent".

@ Zwicke

Das sehe ich genau so.
Wer sich mit den Geldgeiern der Hochfinanz einlässt und ihnen auf den Leim geht, kann am Ende nur verlieren. Wie kann man nur so naiv sein, und auf deren Lügen und Versprechungen hereinfallen.
Am Ende müssen wir auch noch die ölreichen Staaten retten. Pervers!

Karl der Hammer

Für mich muss ich folgenden "geklauten" Satz so abändern:

Abgesehen von Ihrer etwas altertümlichen Sprache erstaunt mich in Ihren Ausführungen der wohl folgerichtige Zusammenhalt.

Es mag zwar teilweise etwas überspitzt formuliert sein, aber im Prinzip werden Ihre Gedankengänge gar nicht so schlecht die Hintergründe der derzeitigen Politik der USA beschreiben.

Maduro & Co.

Es handelt sich mal nicht um Einmischung der USA, es geht hier schlicht und ergreifen darum, dass in Vzla. eine Mafiaregierung an die Macht gekommen ist, sich mit Gewalt an der Regierung hält, sich bereichert und dies nun schon seit 17 Jahren. Tochter Chávez z.B. ist mehrere Miliarden schwer, ihr Vater sagte noch, REICH SEIN IST BÖSE, er hat seinen Gören nicht nur die Miliarden vererbt, er hat sie gleich in Ämter eingesetzt auf Lebenszeit. Bueno, solange wie diese Clique eben an der Macht sein wird. Diesmal haben wir es mit einer linken Diktatur zu tun, es gibt eben auch neben den rechten Diktaturen die andere Seite, will nur niemand sehen. Seid mal froh, dass ihr alle in Europa leben dürft.

re: german-canadian und put ink eine ei er

"Ja klar, die USA schaden ihrer eigenen Ölindustrie.
Es ist eher Saudi-Arabien das lästige Konkurrenten loswerden will."

Möglicher Weise ist beides richtig, zu den Gründen für den niedrigen Ölpreis schreibt das Handelsblatt:
"Ein Grund für das Überangebot ist der Schieferölboom in den USA. Ein anderer ist die Förderpolitik der Opec, die anders als in früheren Jahren den Preis nicht durch die Senkung von Fördermengen stützen will oder kann. Stattdessen kämpfen die Kartellmitglieder mit Rabatten um ihre Marktanteile."

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Inwiefern Russland und/oder Venezuela nur "Kollateralschäden" einer "zufälligen" Wirtschaftspolitik sind, mag ich nicht beurteilen. Interessant ist dennoch, dass beide Länder einen erheblichen Wirtschaftsnachteil durch den niedrigen Preis haben und dass man offenbar nicht mit ihnen redet.

Hinterhof?

Im Moment ist Südamerika der Hinterhof Russlands, so sieht es doch aus. Wäre ja schön, wenn die Amis sich etwas um Vzla. kümmern würden, tun sie aber leider nicht.
Vzla. ist leider auch kein Brasilien, nein in Venezuela wird bereits mit härteren Bandagen gekämpft, wer aufmüpfig ist, verschwindet oder wird gleich über den Jordan geschickt. Vzla. hatte in der IV Republik auch seine grossen Schwächen, aber was jetzt dort abgeht ist kriminell, eine Horde von Irren regiert das Land. Und die Oberschicht / chavisten sonnt sich in Florida/ USA und verprasst dort seine Miliarden, die man vorher aus den Staatskassen geraubt hat, oder mit Drogengeschäften "erwirtschaftet" hat.

Darstellung: