Kommentare

In diesem Fall korrekte Entscheidung

In diesem Fall korrekte Entscheidung. Denn hier geht es um zu große Marktmacht, Wettbewerbsverhinderung und eben um dieses befuerchtete Preisdiktat:

Wettbewerbskommissarin Vestager sagte, es gebe die Sorge, dass für britische Mobilfunk-Kunden die Preise steigen und das Angebot schrumpfen könnte.

Zudem glaubt die Kommission, dass Innovation und der Ausbau der Netzinfrastruktur in Großbritannien behindert worden wären.

Durch den Zusammenschluss wäre ein neuer Marktführer in Großbritannien entstanden und nur noch zwei große Konkurrenten wären übrig geblieben, Vodafone und Everything Everywhere.

Dass heißt: O2-Three hätten hier eine marktdominierende Stellung gehabt, der Wettbewerb wäre verhindert worden, sprich: andere Anbieter wären am Marktzugang gehindert worden, der Netzausbau wird damit auch gebremst, bei den Produkten hätte es eine geringere Auswahl fuer den Kunden gegeben..

EU ?

Das wird wieder Wasser auf den Mühlen der Brexit befürworter sein.Seht her die EU verbietet das was für euch billiger und besser wäre.Was kommt als nächstes?
Aber Sie brauchen ja nur noch ein paar Wochen warten dann klappt es.

verstehe ich nicht wirklich

In UK existieren derzeit also vier große Anbieter. Einer darf den anderen nicht übernehmen. Drei sollen da also nicht sein, zumal die Übernahme auch einen neuen Marktführer erzeugt.
Und hier ist der Punkt den ich nicht verstehe. In DE hatten wir bis vor nicht allzu langer Zeit auch vier große Anbieter. Einer wurde vom anderen übernommen, es entstand ein neuer Marktführer: O2 übernahm E+ - und es wurde erlaubt.

Wird da in der EU mit zweierlei Maß gemessen?

@13:25 von Daleimoc Rorvic

Die Begründung haben Sie aber schon gelesen, oder?

Weniger Anbieter bedeuten weniger Wettbewerb. Eine kritische Anzahl an Anbietern sollte nicht unterschritten werden, sonst wird die Marktmacht der verbleibenden Anbieter zu groß und die Kunden haben das Nachsehen.

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