Kommentare

Schulterklopfen,

und sich selbst Beweihräuchern, für so etwas Hirnverbranntes.
Vielen Dank für diesen Schwachsinn Frau Nahles!

ja, aber nicht sofort....

warum sollten Leiharbeiter nicht sofort nicht nur den gleichen, sondern einen höheren Lohn wie fest angestellte Arbietr erhalten?

Die Vereinbarung geht wieder nicht weit genug:
nur ja den Arbeitgebern nicht wehtun!

Vergessen wurden wieder mal die "Scheinselbständigen" also sogenannte "Promoter" die alle Anweisungen einschließlich der Arbeitszeit befolgen müssen aber als Selbständige gelten.

Defakto sind sie aber abhängig und bekommen maximal eine Tagessatz von 120.- € werden aber weder bei Urlaub noch bei Krankheit weiter bezahlt - eben "Scheinselbständig".

Und bei dem "Einkommen" sich als selbständig zu bezeichnen kann nur ein Witz sein.

"Equal Pay"?

Warum wieder eine so lange Zeit?
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss vom ersten Tag an gelten!
Im Gegenteil, müssen Zeitarbeiter sogar einen höheren Lohn bekommen und die bisherigen Machenschaften in dieser Branche endlich abzulösen. Aber hier zeigt sich sehr deutlich, dass die sPD neoliberaler als die cDU/csU geworden ist. Dementsprechend sind die Aussagen von Hr. Gabriel (soziale Gerechtigkeit) auch nur als Hohn zu betrachten.
Frau Nahles hat ihre Unfähigkeiten schon mehrfach klar gezeigt, insbesondere, dass sie von ihren früheren Äußerungen nun wohl gar nichts mehr hält (warum wohl?).

Liebe GROKO/ Nahles Hintergrund ist.Keine Ahnung!

Ich habe dort jahrelange Erfahrung. Fakt ist ,es geht ständig rein raus in Arbeit von Auftrag zu Auftrag von Baustelle zu Baustelle mit möglichst wenig Rechten;Fahrgeld nur auf minimaler Basis falls überhaupt. Es kann sogar so sein das ab Firmensitz zum Kunden ein Fahrservice eingerichtet wird u. man versucht dich dafür noch zahlen zu lassen obwohl du alle anderen Kunden morgens u. abends abfährst 7,5 Std. bezahlt bekommst aber 8 Std. arbeitest u. 0,5 Std. auf das Zeitkonto gutgeschrieben bekommst/ Tag worauf du gut bei den Lohnbuchungen aufpassen solltest wenn man mal keine Aufträge da sind. Am Ende war ich jeden Tag 12,5-13 Std. jeden Tag untewegs wovon ich fast die Hälfe nicht bezahlt bekam . Das war vor Jahrzenten durch gestaffelte Auslöse im Bundesmontagetarifvertrag geregelt der seit Jahrzentenen nicht erneuert wird .
Liebe GOKO ich mußte mein Recht bei der Zeitareit schon einklagen u. es war 100% bad. Ich könnt noch weiter Mottenkiste aber Sklavenarbeit ist dies immer noch!

- Davon dürfen Arbeitgeber und Gewerkschaften abweichen,.........
- Auch Unternehmen, die keinem Flächentarifvertrag unterliegen, können die Überlassungsdauer verlängern ..............
- Zudem müssen Leiharbeiter noch etwas länger warten, .........
- ...., werden nur Zeiten ab dem Inkrafttreten gezählt.
- usw.
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Klarheit sieht anders aus!

Was noch im "Kleingedruckten" versteckt ist als Ausnahmen, kann man nur erahnen.

Ja die Frau singt doch so gerne.

Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt……
Wie viele Menschen werden dadurch gerechter entlohnt?
Weniger als die das beschlossen haben?
Wahrscheinlich.
Aber dafür haben die Lobbys die Akteure ja auch bezahlt.

Wurden Tricks und Schlupflöcher bedacht?

Bleibt zu hoffen, dass Frau Nahles mögliche Schlupflöcher bedacht hat, denn es wird Versuche geben, die Neuregelungen auszuhebeln. Wird verhindert, dass demnächst Leiharbeitsverträge nur für 14 Mon. geschlossen werden, um eine Lohnangleichung zu verhindern? Wie ist die Regelung, wenn er dann nach 1-2 Mon. Pause wieder einsteigt? Beginnt dann die 15 Monatsfrist erneut? Gleiches gilt für die Entleihungszeit von 18 Monaten. Entweder vorzeitige Entlassung oder es gibt andere Lösungen, um den eingearbeiteten Leiharbeiter zu behalten. In einer Firmengruppe kann es z.B. 2 Leiharbeitsfirmen geben, die unabhängig operieren. Wenn der Vertrag mit Firma X ausläuft, wird er gruppenintern an Firma Y ausgeliehen, die wieder zu niedrigeren Konditionen an den bestehenden Endkunden verleiht und ein neues befristetes Arbeitsverhältnis beginnt. Kontrolliert werden muss, wie lange der Leiharbeiter effektiv beim Endkunden angemeldet ist. Wiedereinstellung gilt dann als zeitliche Fortsetzung des Altvertrags

Sprich:

Sprich: Die Firmen werden Leiharbeiter künftig alle 9 Monate auswechseln, um es zu vermeiden, Tariflöhne auch an Leiharbeiter zahlen zu müssen. Statt hier Gerechtigkeit herzustellen, schafft diese Neuregelung nur eine höhere Fluktuation, sprich noch mehr Unsicherheiten für Leiharbeiter. Tolle Wurst.

Warum kann man nicht von Anfang an, meinetwegen mit Ausnahme eines einzelnen Monats Einarbeitungszeit, gleichen Lohn vorschreiben?
Überhaupt, diese Ausnahmeritis hat schon den Mindestlohn für viele, die ihn eigentlich nötig gehabt hätten, ad absurdum geführt. Jede einzelne Ausnahmeregelung birgt das Risiko einer Lücke, die von Betrieben zur Gewinnmaximierung gnadenlos ausgenutzt werden wird, zum Schaden der ehrlich arbeitenden Mitarbeiter. Ist die Regierung schon so von Wirtschaftslobbyisten eingenommen, dass sie kein einziges Gesetz mehr ohne "wirtschaftsfreundliche" Ausnahmen zustande bringen kann/will?

Genau.

Gleiches Geld für jemanden, der direkt beschäftigt ist,
und für jemanden, dessen Vermittler auch leben will.

Wozu das führt?

Die STAMMbelegschaft wird weniger bekommen, damit sich das Unternehmen die insgesamt teureren Leiharbeiter auch leisten kann.

Damit hat sich die Arbeitnehmerschaft gehörig ins Knie geschossen.

Das kommt dabei raus, man Leute Politik machen lässt, die nur von 12 bis Mittags denken können.

10 Jahre zu spät

Im Prinzip gut und richtig. Denn das Modell der Leiharbeit war vielleicht für die Agenda 2010 eine gute Idee, die dann wiederrum von den Unternehmen radikal ausgenutzt worden ist. So wie immer!
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So wird es auch diesmal sein.
Weil wir ja in einer ach so sozialen und solidarischen Gesellschaft im Paradies Deutschland leben, werden sich alle an die neuen Regelungen halten und keine Schkupflöcher suchen. Wer es glaubt!
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Dennoch.... im Prinzip und grundsätzlich ist das Ergebnis zu wenig. Die Leiharbeit muss weg oder sie muss so teuer sein, dass sie sich einfach nicht mehr lohnt. Ganz einfach.
Dafür braucht man nur das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ändern "Leiharbeiter erhalten grundsätzlich das 5 fache des tariflich vereinbarten Lohns." Basta!
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Kann ja nicht so schwer sein.
Nur so entstehen normale Jobs.
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Die SPD will sich als Gerechtigkeitspartei aufstellen - dann müssen auch endlich mal konsequente Ergebnisse her. Wer mit der CDU verhandelt - hat schon nachgegeben.

Man sollte auch nicht Vergessen,

das Arbeitsämter diese abzocker von Leihfirmen stark Unterstützt.
Wer da nicht mitmacht bekommt Sanktionen, eine ganz legale Erpressung.
Das hat auch nichts mit Faulheit zu tun, ich denke nur man hat immer noch das Recht sich seinen Arbeitgeber selbst auszusuchen, und wenn man Ausbeutung nicht unterstützen möchte sollte das gutes Recht sein.
Besonders für die über 50 Jährigen die schon 30 Jahre eingezahlt haben.

Liebe Groko/ Nahles hier ein

Liebe Groko/ Nahles hier ein Tip wenn es dann wirklich interessiert u. auch für alle anderen wenn sie fleißig sind u. gute Infos suchen?! Ich hab noch nichts besseres zu dem Thema gefunden obwohl ich hier nicht Mitglied bin es aber meinen jahrelangen Erfahrungen in der Branche am nächsten kommt.
Das sind Hintergründe die jeder aber nur so richtig begreift falls er es wahr haben möcht wenn er selbst es am eigenen Leib erfährt u. da will die Mehrheit der Betroffenen es noch gar nicht mal so genau wissen was mit Ihnen als "passivumes Individium" gemacht wird!!!!
Es wird die Erkenntniss wohl erst bei der Rente dämmern sonst hätte man bis dorthin nur ständig schlechte Laune?

http://www.hundertprozentich.de/?start=3

Liebe Politik sie versagen mit Absicht wie üblich! Also nichts neues wie üblich es kann mir nur "übelich" werden?

Nutzlos?!

Laut DGB beträgt die "durchschnittliche Beschäftigungszeit in einem Betrieb ... für LeiharbeiterInnen 3 Monate."
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Dann hilft es ja, wenn nach 18! Monaten ein gleicher Lohn gezahlt werden soll.
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Die SPD kümmert sich also um den systematischen Einsatz von Leiharbeitern, also dort, wo es im Prinzip eh keinen Bedarf gibt, bei den Kozernen.
Und eben nicht dort, wo es mindestens noch viel wichtiger ist ... im Mittelstand!!
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Das läßt mal wieder den Schluss zu, dass mal wieder vorrangig die Arbeitnehmer in der Metall und Elektroindustrie profitieren werden ... und davon nur wieder ein kleiner Teil der Leiharbeiter.
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Der "große Wurf" ist das nicht.
Die Leiharbeit muss weg - alles andere ist einfach in wirtschaftlich hervorragenden Zeiten nicht mehr tragbar!

@abcdebakel : Nahles kennt keine Schluplöcher

Da Frau Nahlen nie selbst mal einen Hammer in der Hande gehalten hat und ihren Vater als "Arbeiter"-Basis benutzen muss, wird sie auch in diesem Fall wieder irgendwo was vergessen haben. Wer die betriebliche Realität nicht kennt und damit die Denke in Unternehmen, der kann nur was übersehen.
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Die tagesschau könnte ja mal die neuen Vorgaben genau prüfen, denn immerhin sind mindestens 1 Millionen Arbeitnehmer davon betroffen.
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Die große Frage wäre ... WER profitiert überhaupt von den Regelungen. Und da die CDU dem nicht einfach so zugestimmt hat - WO lauern die Fallstricke und WELCHE Ausnahmen gibt es.
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In welchen Branchen werden wie viele Leiharbeiter eingesetzt? Das würde uns alle bestimmt mal interessieren.
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Das Thema ist groß und hat eine soziale und gesellschaftliche Dimension. Einfach zu berichten, das da jetzt irgendwas "besser" wird - halte ich für zu wenig.

Systematische Probleme

Dann werden die Leiharbeiter, eben kurzfristig an ein anderes Unternehmen weitergereicht, oder gleich in Rotation eingesetzt. Das schlimme daran - dieser Unsinn hat System.
Das es hier "Lücken" gibt ist kalkuliert.
Für die Bevölkerung arbeiten diese "Gesetzesmacher" nicht. Viel eher an einem späteren Beraterposten in der Wirtschaft.

Das ist KEIN Equal-Pay!

Das ist doch nix halbes und nix ganzes, was einem da wieder vorgesetzt wird.
Für die gleiche Arbeit muss es selbstverständlich am ersten Tag den gleichen Lohn geben! Eigentlich eher noch mehr, wenn man sich dafür in einem unsichereren Arbeitsverhältnis befindet.
Die SPD begreift es nicht.
Bei Gabriel hat man ja sogar den Eindruck, dass er mit voller Absicht alles nur mögliche daran setzt, diese Partei zu beerdigen.
Waffenexporte, Ministererlaubnis...
Heute gibts den Kuhhandel zur Leiharbeit der niemandem wirlklich was einbringt. Wenn diese Partei noch TTIP durcudrückt, haben sie ihr Ziel vermutlich erreicht und fliegen aus dem Bundestag.

Wer eine sozialdemokratische Partei will, muss heute links wählen.

Keine Ahnung

Nahles hat null Ahnung, wie es in der Realität aussieht. Ich kenne mehrere Menschen, die immer wieder von Zeitarbeitsfirmen beschäftigt werden. Max. Dauer dieser Beschäftigungen im selben Betrieb: 3-4 Monate, im besten Fall 6 Monate. Niemals wird Nahles so für Gerechtigkeit sorgen. Sie hat keine Ahnung. Das macht Leiharbeiter wütend. Es dürfte überhaupt keine Zeitarbeitsfirmen und Leiharbeiter geben. Darüber sollte Nahles nachdenken. So bekommen wir niemals Gerechtigkeit.

Mut- und kraftlos

Manche nennen es "diplomatisch", andere nennen es mut-und kraftlos. Diese "Errungenschaften" werden kaum Auswirkungen auf die Realität in der Zeitarbeit haben. Ich kenne die Branche aus meiner Arbeit mit Benachteiligten (und anderen) sehr gut. Es gibt noch immer zu viele Ausnahmen, zu viele Möglichkeiten zu trickesn, das Ganze ist halbherzig. Leiharbeiter sind die unterste Kaste in jedem Betrieb und sie werden auch von der Politik so behandelt. Alle Rechte für die Wirtschaft, möge das Investitions- und Produktionsklima die Gewinne sprießen lassen, dabei wird kosmetische Correctness vorgeschoben. Klar, es gibt schwierige Fälle, Menschen mit Handicaps, mit Problemen. Doch zahlen wir nicht alle Steuern, um die Schwachen aufzufangen? Warum dieser blinde Glaube in das Gute in der Wirtschaft, wenn es von schwarzen und grauen Schafen nur so wimmelt? Warum nicht Nägel mit Köpfen? Diplomatie? Kleinster gem. Nenner... Ok, dann aber nicht als "Durchbruch" verkaufen!!!

Was für eine Augenwischerei....

Schon jetzt sind findige Juristen wieder dabei, die Schlupflöcher auszuloten - die es hier doch wieder en masse gibt - damit das ganze weiterhin unterlaufen werden kann. Man mag solch unausgegorenen Schwachsinn längst nicht mehr wahrnehmen und die Politikdarstellerin Nahles führt die SPD damit auch nicht aus ihrem tiefen Loch heraus. Die Lobby hat das sagen, nicht die Nahles oder andere ihrer Kumpane!

@08:48 von abcdebakel

"Schlupflöcher"

Alles viel zu kompliziert.
In der Komplexibilität liegt die Möglichkeit des Ausnutzens des Systems.
Als ich noch als Meister in einem Produktionsunternehmen tätig war bekam ein Springer Zulagen.
Wer ohne Absicherung (die Festangestellte haben) arbeitet braucht auch eine Zulage für diese Unsicherheit, Punkt.
Also gleicher Lohn plus Zulage für die Unsicherheit.
Alles andere sorgt nur für Hintertürchen, die ja von der Politik (Lobbyvertreten) gewollt sind.

@09:02 von Der weise Mann

"Das kommt dabei raus, man Leute Politik machen lässt, die nur von 12 bis Mittags denken können."

"Die STAMMbelegschaft wird weniger bekommen, damit sich das Unternehmen die insgesamt teureren Leiharbeiter auch leisten kann. "

Wo ist da die Logik?
Ein Unternehmer führt sein Unternehmen (wenn es Legal ist) im Rahmen der legalen Möglichkeiten.
Also nicht mehr Festangestellte als nötig, auch jetzt schon.
Wenn es teurer wird Leipersonal zu beschäftigen, so werden eher Festeinstellungen getätigt aus Kostengründen.
Und außerdem in der Schlachtindustrie gibt es keine Festeingestellten mehr, ups.
Ein Unternehmer MUSS sein Unternehmen (im Rahmen der Möglichkeiten) so kostengünstig und Gewinnorientiert führen wie nur ebbend möglich.
Das gleiche gilt auch im Hinblick auf Steuern.
Die Rahmenbedingungen werden von der Politik festgelegt.
Wenn diese unfähig ist diese so zu stecken das eine gewisse Gerechtigkeit herrscht, sollte man diese nicht mehr wählen.

re mrenigma

"Die Leiharbeit muss weg"

Ich hätte von Ihnen und auch von allen anderen, die in dieses Horn tuten, mal gern einen Vorschlag, wie Unternehmen mit Fluktuation im Auftragseingang umgehen sollen.

Gemotzt wird ständig, aber was Konstruktives kommt nicht.

Wow,

da sieht man mal wieder, dass die Frau Nahles entweder keine Ahnung hat oder aber nichts für die Sozialdemokratie übrig hat.
Aber gut aus dem Geschichtsunterricht gelernt. Man zerstört ein System am einfachsten von innen und nicht von außen.

Leiharbeit ist sittenwidrig

Allerdings in Russland, nicht in Deutschland. Das Prinzip der "Arbeitnehmerüberlassung" wie es korrekt heißt, bedeutet ja nichts anderes als die Aushöhlung von Arbeitnehmerrechten und Tarifvereinbarungen. Daraus ist eine regelrechte Industrie entstanden: eine Art staatlich legalisierter Schwarzmarkt der Arbeitskraft. Konzerne wie SIEMENS die traditionell bereits hohe Fluktuation haben nutzen dieses "Instrument" seit Jahrzehnten und würden es noch viel stärker nutzen wenn sie dürften: d.h. Außer einer "Kernbelegschaft" von Wissens- und Entscheidungsträgern würde SIEMENS gerne den ganzen "Rest" durch Leiharbeiter ersetzen. Wer diesen Konzern von innen kennt, weiß das. Wann fängt der Gesetzgeber eigentlich mal an mit Arbeitnehmerfreundlichen Regelungen und die nicht nur wieder Industriellenfamilien und die von Ihnen abhängigen Manager stützen ?

@um 08:35 von Tanguero

"Aber hier zeigt sich sehr deutlich, dass die sPD neoliberaler als die cDU/csU geworden ist."
Den Satz verstehe ich nicht, immerhin wurden die neuen Regelungen gegen den Widerstand der cdu/csu durchgesetzt - mit anderen Worten, unter der cdu/csu wäre es vielfach schlimmer.
Richtig ist, das die SPD konsequenter sein müsste und solch Slogans wie "mehr Gerechtigkeit" durch Gabriel&co zur Zeit reine Verar.... sind.
Die SPD muss wieder eine Partei der Arbeitnehmer werden, wenn sie Wähler und vor allem Glaubwürdigkeit erlangen will.
Derzeit sind da andere Parteien klarer aufgestellt - die Grünen, Linken.

Scheinheilig

Gabriel fängt an, nun auch Nahles. Beides ist Augenwischerei. Wenn Frau Nahles einen Wurf machen will, dann muss sie die Leiharbeit einstellen. Ebenfalls 1€ Jobs, da gibt es viel zu ändern. Wenn nun schon wieder im voraus Änderungen vorgenommen werden, dann wird das ein Misthaufen das sie als Erfolg werten möchte.

Leiharbeit

Leiharbeit muss unattraktiv für Unternehmen werden.
Leiharbeiter sollten 10 bis 15 % mehr als die dortige Stammbelegschaft verdienen nur dann kann Leiharbeit gerecht sein.
Durch dieses Modell wird Leiharbeit auf das reduziert, für was sie einmal gedacht war,
Auftragsspitzen etc. abzufangen.
Alles andere ist und bleibt ein Flickenteppich in der Gesetzgebung.

der Eindruck draengt sich auf...

dass wieder einmal ein Gesetz verabschiedet wird an dem vor allem Anwaelte ihre Freude haben werden. Nichts, gar nix, wird dadurch verbessert oder geaendert. Der Berg kreiste und gebar ein Maeuslein (wahrscheinlich ein totes)
Warum begreifen die Politiker nicht ,dass die Bevoelkerung endlich klare , schnoerkellose Gesetze sehen will?
Gruss
aspera

@um 08:45 von meta.plus

"- Davon dürfen Arbeitgeber und Gewerkschaften abweichen,........."
Naja, was Gewerkschaften angeht - ich habe in allen Betrieben die gewerkschaftlich "unterwandert" waren einen deutlich höheren Stundensatz als Leiharbeiter gehabt, als in tarifungebunden. Muss also net schlecht sein.
Das betraf auch Arbeitszeiten, Arbeitsschutz oder ähnliches, bei Verstößen schaltete sich ziemlich schnell der Betriebsrat ein.
Auch bei von vornherein fairen Arbeitgebern kann das gut sein -
Beispiel: die Leihbude zahlte mir den Grundlohn, der Kunde (also der AG-Betrieb) legte immer wieder nach - nicht an die Leihbude, sondern in Form von Zulagen direkt an mich.

Der Berg kreiste u. gebar eine Maus..

Es gibt im Endeffekt nur eines, Abschaffen der Leiharbeit u. Werkverträgen.. der Sinn war damals die Spitzen der Produktion abzudecken.. Es ging vorher auch OHNE diesen Mist - da das alles zum Nachteil der Arbeiter missbraucht wurde,ist es an der Zeit diesen Missbrauch ersatzlos abzuschaffen.. Gesetzgeber und Gewerkschaften müssen das bewerkstelligen..! Ihre verdammte Pflicht.

Seltsame Arbeitnehmerverteidiger

Für mich ist es nur ein Hohn den Arbeitnehmern gegenüber, wenn sich jetzt die SPD angeblich für die Arbeitnehmer einsetzen will, es ist völlig unglaubwürdig.
War es denn nicht die rot/grüne Bundesregierung unter G Schröder, die mit der Agenda 20/10 die arbeitnehmerfeindlichen Gesetze und Verordnungen, dafür wirtschaftliberalfreundlich durchgeboxt hatte, die Bastagesetze gehen alle zurück auf Politik der SPD.
Für mich ist das nur das Einsteigen in der nächsten Wahlkampfrunde, mehr nicht.

@Wolfes74 9:56

Wer hat die "Agenda 2010" geschaffen durch die erst die Leiharbeit so gefördert wurde?
Die cDU/csU sind als "Wirtschaftshörige" nicht besser, aber dies war eigentlich schon immer klar, obwohl von ihr einmal so etwas, wie die "soziale Marktwirtschaft" erschaffen wurde, die seit Schröder nun auch von der sPD konterkariert wird.
(ja, es ist etwas übertrieben dargestellt)

wieder mal ein Schi.... in den Ofen

Frau Nahles:
Leiharbeit soll Auftragsspitzen ausgleichden, daher muss der Leiharbeiter ab dem ersten Tag mehr Lohn bekommen als festangestellte!

Warum?

Es muss Arbeitgebern weh tun wenn sie nicht ausreichend Mitarbeiter anstellen.

Warum Gewerkschaften dies schon jahrelang mitmachen wird mir immer unverständlich bleiben.

Ebenso muss die Unsitte mit den
Scheinselbständigen endlich beendet werden
( ich weis wovon ich spreche)

Angeblich selbständige "Promoter" oder Leasing Außendienstler ersetzen ordentliche Arbeitsverhältnisse.
Da diese sogenannten Selbständigen niemals den vollen Sozialbeitrag selbst bezahlen können werden dort Altersarmuts Rentner rangezüchtet.

09:13 von Gorilla84 .. das würden sich ...

frisch eingestellte Festangestellte in größeren Firmen auch wünschen, gleiches Gehalt wie ihre länger beschäftigten Kollegen ... das gibt es aber wohl eher selten und eher in Jobs mit frei verhandelten Gehältern ... Gleichheit hat wenig mit Gerechtigkeit zu tun, umsonst gibt es meist keine Staffelungen in Einkommenstarifen.
Es ist offensichtlich, das die Welt andere Lösungen braucht - aber weder sucht noch findet.

Frankreich

Nur mal zum Vergleich Groko,s Luftnummer
Das gilt in Frankreich,
Ab dem allerersten Tag im Entleihbetrieb steht allen Leiharbeitnehmerinnen und –arbeitnehmern der gleiche Lohn zu wie ihren festangestellten Kollegen. Und damit nicht genug. Als Aufwandsentschädigung für die Befristung des Arbeitsverhältnisses müssen die Entleihbetriebe sogar 10 Prozent Aufschlag zahlen.

was wird geschehen?

mein Nachbar wird als Metallhandwerker nicht mehr alle 18 Monate an einen neuen Arbeitsplatz gestellt, sondern alle 9 Monate.

Wo ist der Fortschritt?

Das Problem ist doch

daß mit jeder Verschärfung der Leiharbeit noch mehr Arbeitnehmer in die Scheinselbständigkeit gedrängt werden. Den Leuten wird gesagt, hol dir einen Gewerbeschein und mach einfach weiter. Ist mir selber schon so ergangen.
Damit lässt sich auch locker die Mindestlohnregelung umgehen.
Ganze Branchen (z. B. Messebau) funktionieren so.

@ 09:44 von Emil66

09:44 von Emil66
@09:02 von Der weise Mann

>>"Das kommt dabei raus, man Leute Politik machen lässt, die nur von 12 bis Mittags denken können."

"Die STAMMbelegschaft wird weniger bekommen, damit sich das Unternehmen die insgesamt teureren Leiharbeiter auch leisten kann. "<<

"Wo ist da die Logik?" (Sie)

Das habe ich mich auch gefragt!

Ein sozialdemokratisches Bröckchen, oder ?

Hurra, neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetze und Novellierung von Werkverträge.
Ob Mindestlohn oder Zeitarbeit, alles nur Halbherzigkeiten, die nicht weit genug gehen, um das Leben mit Arbeit lohnenswert zu machen. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich sagen, die Regierung scherzt. Sitzen eben in Berlin, und nicht irgendwo am Arbeitsplatz eines Zeitarbeiters im Niedriglohnsektor. Das wird die Arbeitgeber mehr dazu veranlassen, aus Flächentarifverträge aus zutreten, so wie es bei vielen Logistikunternehmen der Fall ist.
Man merke sich bei diesen weichen Formulierungen: "Schließt sich ein Türchen, öffnet sich sicherlich ein nächstes. "
Ob Banken oder Arbeitgeber, etc. Gesetze sind dazu da, elegant und legitim umgangen zu werden. Auf jeden Fall der große Wurf ist nicht ausreichend genug, da schrammt die Groko meines Erachtens knapp an die Note 6 vorbei. Also werden zuhauf weiterhin Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich mit ALG 2 auf Kosten des Steuerzahlers subventioniert.

Alles wie gehabt.

Alles wie gehabt. Der Leiher darf bis zu 15 Monate in einem Betrieb arbeiten. Danach kann er gehen und ein neuer kommt kein Problem für die Firmen.
P.S. Alles wieder mal mit vielen Ausnahmen = Schlupflöcher

@Silberdrachen 08:52

Sie Sprechen mir von der Seele, genau so sehe ich es auch.
Die Fluktuation der Leiharbeiter wird nur dadurch größer. Nur ein gleicher Lohn nach ein Monatiger Einarbeitungszeit schafft Gerechtere bedingungen.

Das ganze Thema geht am eigentlichen Grundthema

vorbei.

Die Zeitarbeit dient als alternative um Auftragsüberhänge, Urlaubsvertretungen, Krankheit etc zu überbrücken.
Dies wäre nicht notwendig, wenn wir in D ein vernünftiges, praktikables Kündigungsschutzgesetz hätten.

Dann würde ich auch mehr "Vollzeit-Kräfte" einstellen, da es leider bei einer Flaute nicht möglich ist diese unkompliziert wieder auszustellen bleibt ja nur die Zeitarbeit.

Wir haben aber schon vor über 3 Jahren auf die Einstellung von Zeitarbeiter verzichtet.
Aus folgenden Gründen
- unmotivierte Mitarbeiter
- schlechte Qualifikation der überlassenen Kräfte
- sehr schlechte Erfahrungen mit den Zeitarbeitsfirmen (Erreichbarkeit, Abrechnungen, fehlende Flexibilität)

Kurzum, es hätte eine Revolte bei unseren Mitarbeitern gegeben wenn wir diesen "Zeitkräften" den gleichen Lohn gezahlte hätten!
Die Auftragspitzen werden jetzt ganz legal in unserer Dependance in Polen abgewickelt.
Viel günstiger bei sgt Qualität.

Gleicher Lohn/Gehalt für gleiche Arbeit gibt es sowieso nicht

Ständig wird im Zuge von Leiharbeit von gleichem Lohn für gleiche Arbeit gesprochen. Das ist im Kapitalismus sowieso nicht drin. Bekommt der Arbeiter bei der 50 -Mann-Bude den gleichen Lohn wie der Arbeiter beim Autokonzern? Nein...der darf bei der kleinen Bude noch paar Stunden mehr arbeiten die Woche für Weniger! Bekommen 2 Angestellte bei der 50-Mann-Bude für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn/das gleiche Gehalt? Nein...denn das Gehalt wir individuell verhandelt. Wer das besser kann, der verdient mehr...für die gleiche Arbeit.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist in unserem System eine Illusion. Man gehört entweder zu den paar Glücklichen, die es dahin geschafft haben, wo mehr gezahlt wird (Festangestellter/Konzern/oder gar Beides) oder eben nicht.

Solange Leiharbeiter nicht in

Solange Leiharbeiter nicht in die Personalkosten fallen freut sich der Aktionär. Nach 9 Monaten gleich He Zahlung bedeutet doch nur häufigere Wechsel der leiharbeiter in den Unternehmen.

Damit ich nicht falsch verstanden werde,

ich bin auch dafür, der Ausbeuterei einiger Zeitarbeitsfirmen und Entleiherfirmen entgegen zu treten. Aber: wer hier fordert, Leiharbeiter sollten einen höheren Stundenlohn bekommen als die Stammbelegschaft, der sollte sich fragen, wer dann noch einen festen Arbeitsvertrag bei einem Unternehmen unterschreibt, wenn er als prekär Beschäftigter deutlich mehr verdient...

@12:48 von Stefan T

"wer dann noch einen festen Arbeitsvertrag bei einem Unternehmen unterschreibt, wenn er als prekär Beschäftigter deutlich mehr verdient..."

Wenn nur noch diejenigen zugekauft werden die WIRKLICH die Spannungsspitzen abfedern sollen, ja dann gibt es wesentlich mehr Festangestellte und es werden weniger Leikräfte gesucht.
Leiarbeit ist nur eine Möglichkeit der Kostenminimierung die durch Schröder Salonfähig gemacht wurde und von der Nachfolgerin perfektioniert wurde.
Firmen nutzen diese Kostenminimierung weil diese legal ist, wenn diese zur Kostenfalle wird so werden wieder anständige Löhne gezahlt, der Rentenkasse geht es besser…….
Aber nicht immer ist es so das da wo ein Wille ist auch ein Weg zu finden sein muss.
Der Weg wird von den Lobbyvertretern versperrt die in der Regierung sitzen.

Das Übel mit der Leiharbeit

Das Übel mit der Leiharbeit begann eigentlich schon im Sommer 1990.

Damals trafen sich die Firmenchefs der damaligen Leiharbeitsfirmen und Vertreter der Kohl-Regierung in Ost-Berliner Luxus-Hotel in der Friedrichstrasse...

..gleich gegenüber vom Haus der Demokratie - dem damaligen Sitz der DDR-Oppositionsgruppen.

Ziel der Gespräche war genau jene Politik wie wir sie heute haben - aber eben nicht erst seit der Regierungszeit von Herrn Schröder.

Aber die Leiharbeit ist schon lange nicht mehr das schlimmste Ausbeutungswerkzeug...
..sondern die Werkverträge.

Vor mehr als einem Jahr hat die ARD vom BMW-Werk in Leipzig berichtet...
..von ca. 8000 Arbeitern/Angestellten sind
- ca. 3000 BMW-Angehörige
- ca. 1000 Leiharbeiter
- ca. 4000 Werkvertragsarbeiter

Letztere sind Leiharbeiter bei den Zulieferfirmen - die bei BMW letztlich die PKW montieren...
..und nicht die BMW-Mitarbeiter.
Und für diese greifen natürlich die ganzen Leiharbeiter-Vereinbarungen im BMW-Werk nicht.

Hilft nicht immer

Bin mir nicht sicher ob dieser Kommentar schon erstellt wurde. Ich arbeite über meine Fa. bei einem großen Unternehmen schon seit lägererer Zeit. Die Arbeit ist über einen Werksvertrag geregelt. Meiner Fa. geht es nicht gut und muss befürchten, dass ich trotz 35-jähriger Beschäftigung und bei Auflösung dieses Werksvertrages arbeitslos werde. Ich sehe bisher nicht wie diese Regelung mir wirklich weiterhilft sondern befürchte das Gegenteil.

Etikettenschwindel

Es stimmt nicht, dass es gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt, denn zunächst muss 9 Monate lang *nicht* der gleiche Lohn gezahlt werden, und zudem wird der Leiharbeitnehmer in der Regel vor Ablauf von 9 Monaten ausgetauscht.
.
Zweitens gibt es für die Unternehmen noch weitere Schlupflöcher, die es CDU und CSU leicht gemacht haben, dem Etikettenschwindel zuzustimmen.

@13:24 von Emil66

Stimmt. Unternehmensinteressenvertreter und die schlimmsten davon, die miesen Seelenverkäufer der Pharmalobby, behindern jegliche Verbesserungen für die Bevölkerung, anstatt wirklich zu helfen.

Es mag hart erscheinen aber ich bin für ein generelles Verbot von Leiharbeit mit Werkvertrag.

Leiharbeiter

Es ist wie immer in dieser Regierung hochinteligente Politiker beschließen etwas von den sie keine Ahnung haben und Frau Nahles ist dabei die Beste. Ich bin seit 22 Jahren Leiharbeiter und weis wovon ich spreche. Man ist froh wenn man eine Firma findet, die einen über Jahre beschäftigt und somit nicht ständig den Arbeitgeber wechseln muss. Nach 9 Monaten gleicher Lohn, offensichtlich hat Frau Nahles den Sinn von Leiharbeit nicht begriffen. Dann werde ich eben nach 89 Tagen umgesetzt.Nicht als Streickbrecher einsetzen. Ich werde nur bezahlt wenn ich arbeite die Gewerkschafter bekommen ihr Geld aus der Streikkasse ich nicht, also ist das Ganze völliger Unsinn wie alles was die SPD zur Zeit macht. Peter ein ehemaliger SPD Wähler

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