Bahn soll Teilverkauf von Töchtern vorbereiten

04. Mai 2016 - 20:43 Uhr

Die Deutsche Bahn will gegen ihre Verschuldung angehen und treibt die Teilprivatisierung ihrer Tochterfirmen Arriva und Schenker voran. Bis zum Herbst soll das Konzept für den Verkauf stehen, kündigte der Konzern an.

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Kommentare

Bahn soll Teilverkauf von Töchtern vorbereiten......

Um Schulden abzubauen soll privatisiert werden.Wie kommt es denn dazu bei so fähigen Leuten wie Grube,Ulrich Weber und Pofalla,letzterer gut untergebracht ? Haben denn die Streckenstillegungen,abhängen von Städten vom ICE-Netz,Bahnhöfe ohne Personal,nichts genützt ?

Die Beschäftigten müssen jetzt vor allen Dingen darauf achten,daß im Zuge der Privatisierung nicht ihre Standards verschlechtert werden.Wie steht eigentlich die Eisenbahn-Verkehr-Gewerkschaft zu den Plänen ? Ihre Vertreter sitzen doch im Aufsichtsrat.

"Nach dem Plan von Bahnchef

"Nach dem Plan von Bahnchef Rüdiger Grube sollen bis 2020 rund 55 Milliarden Euro in das überalterte Schienennetz, in neue Züge, moderne Werke und in den digitalen Umbau gesteckt werden. "

Statt Personen und güterschienennetz zu trennen, wie es z.B. in Frankreich weitestgehend ist und dadurch die Bahn attraktiver für Logistik zu machen, setzt man bei der Bahn weiterhin auf den pseudo Wettbewerb zum Flieger. Es wäre nachhaltiger wieder auf günstige Interregios zu setzen anstatt auf immer neue und letztlich unwirtschaftliche ice Verbindungen, mit denen man vielleicht 1-2 Stunden schneller am Ziel ist, aber eben auch deutlich tiefer in die Tasche greift.

Versleudern von Staatsvermögen

Der Staat ist 100% Anteilseigner der DB AG und somit gehört die Bahn mit allem Drum und Dran in erster Linie UNS dem VOLK. Hat UNS einer gefragt, ob wir Anteile unseres Eigentums verscherbeln wollen? Und zweitens WER kauft UNRENTABLE Teile einer Firma?? KEINER
Die angeblichen Verluste durch DB-Schenker und der Lokführerstreiks sind Hausgemacht und der Politik zwischen dem Konzern und der Regierung geschuldet, die zu der Zeit mit aller Macht das Tarifeinheitsgesetz durchboxen wollte und mit den "unendlichen" Streiks und der Verzögerung eines Verhandlungsergebnissen mit der GDL Stimmung bei der Bevölkerung eben FÜR dieses Gesetz gemacht hat.

an Bernd Keveslegeti

Die Streckenstilllegungen und Geisterbahnhöfe ohne Personal und verkaufte Immobilien etc. haben schon viel genützt.
Allerdings werden eben sämtliche Gewinne sofort privatisiert und an Aktionäre ausgeschüttet und in neue Gewinnerwartungen sofort eingeplant.
Wenn es dann wieder schlechter läuft, wird gejammert und es muss die nächste Privatisierung her.
Nennt man Kapitalismus, der ohne Wachstum nicht funktioniert.

Der Bund sollte sich endlich

Der Bund sollte sich endlich von der Bahn als Ganzes als Eigentümer verabschieden, damit sie produktiver und effizienter werden kann. Gutes Beispiel ist die Telekom. Unter der deutschen Bundespost würden wir heute noch mit Analoganschlüssen zu Premiumpreisen kommunizieren. Die Bahn sollte sich am Fernbusreisekonzept und -Service ein Beispiel nehmen.

Wie kann es zu so einer Verschuldung kommen?

Das verstehe ich nicht. Wir zahlen doch, wenn wir Bahn fahren. Und ich finde auch, dass es gar nicht sooo wenig ist. Und die Zeiten der leeren Züge sind auch schon lange Vergangenheit. Wo bleibt das ganze Geld? Vielleicht sollte man doch mal den Controller und den Vorstand entlassen und fähige Leute einsetzen.

Der invalide Tausendfüssler.

Ich denke die Bahn täte wirklich gut daran 100 % von Schenker und Arriva und weitere Tochterfirmen zu verkaufen. Ihre gesetzliche Aufgabe ist es die Bahn zu einem kundenorientierten, leistungsfähigen, zukunftsausgerichteten und wirtschaftlichen Unternehmen zu machen. Nirgends steht vermerkt aus der Bahn einen invaliden Tausendfüssler zu machen. Je länger man mit der wirkliche Reorganisation mit fähigen Fachleute wartet umso schwieriger wird es. Beginnen sollte man mit fähigen Fachleuten, also aus der Bahn kein Abladeplatz für Altpolitiker machen.

Schon längst fällig...

...die Bahn muss gänzlich privatisiert werden damit die Manager endlich merken was Sache ist. Diese Bahn hätte schon vor Jahren privatisiert werden müssen. Das gleiche gilt für die Deutsche Telekom und die Deutsche Posten

re klabautermann 08

"Hat UNS einer gefragt, ob wir Anteile unseres Eigentums verscherbeln wollen?"

Würde mich mal interessieren, ob Ihr "unser Eigentum" auch für die Schulden der DB AG gilt.

" die zu der Zeit mit aller Macht das Tarifeinheitsgesetz durchboxen wollte und mit den "unendlichen" Streiks und der Verzögerung eines Verhandlungsergebnissen mit der GDL Stimmung bei der Bevölkerung eben FÜR dieses Gesetz gemacht hat."

Gehen Sie mal auf die Straße und fragen Sie nach der Meinung zu Tarifeinheitsgesetz.

80% wissen nicht mal, wovon Sie sprechen. Und da kommen Sie mit der kühnen Vermutung, dafür wäre mal Stimmung gemacht worden?

Aber die Bahn braucht Geld

Die Privatisierung ist gescheitert, es lebe die Privatisierung.
So kann man kurz und knapp schildern, wie selbstverliebte und ahnungslose Politiker ein relativ gut funktionierendes System, das sich über 150 Jahre bewährt hat, einfach kaputtmachen.
Man kann das Rad nicht neu erfinden!
Und was für eine Privatisierung, frage ich?
Dieser sogenannte Wettbewerb, auf Kosten von Pünktlichkeit und Service, auf den Rücken der Kundschaft auszutragen, ist eine Frechheit.
Jeder dieser sogenannten anderen Privaten EVU, befindet sich immer im Mehrbesitz anderer ausländischer Staatskonzerne oder landeseigner Verkehrsunternehmen.
Das ist kein Wettbewerb!

Mittelschicht

Euch sollte wohl inzwischen klar geworden sein egal ob banken superreiche db vw o.ä.
Es gibt für diese Menschen keine echten Konsequenzen
Die ganz armen zahlen keine Steuern und die ganz reichen zahlen auch keine Steuern
es wird IMMER und ALLES auf die menschen dazwischen abgewälzt dem Steuerzahler
aber wir vertiefen uns ja lieber in einzelne diskussionen bis sich alles im sande verläuft

@c3a

Am 04. Mai 2016 um 22:39 von laurisch._karsten
@c3a
"Am 04. Mai 2016 um 22:07 von c3a
Privatisierung auf Kosten von Mitarbeitern, ...
... Kunden und Steuerzahlern!
Seit der Privatisierung ist doch keine Fahrkarte billiger geworden, wie es versprochen wurde!
- Der Service ist mieser, weil weniger Mitarbeiter
- die Bahnhöfe heruntergekommen, weil weniger Wartung
- die Züge nicht pünktlicher, ... der trotz Einsparungen immer noch zu wenig Profit abwirft, weil deren Managergehälter rasant wachsen und somit die Einnahmen schmälern.
Was bloß aus dem ehemals von Steuergeldern bezahlten Transportunterhmen geworden? Ein trauriger Beweis korruptionslastiger Privatisierung."
.
Vollkommen richtig. Genau deshalb wurde in Neuseeland die Bahn wieder für 1 Neuseeland Dollar
https://de.wikipedia.org/wiki/Neuseeland-Dollar
verstaatlicht.
xhttps://de.wikipedia.org/wiki/Schienenverkehr_in_Neuseeland#Eigent.C3.B…

@Mossess

"
Am 04. Mai 2016 um 23:14 von Mossess

Schon längst fällig...

...die Bahn muss gänzlich privatisiert werden damit die Manager endlich merken was Sache ist. Diese Bahn hätte schon vor Jahren privatisiert werden müssen. Das gleiche gilt für die Deutsche Telekom und die Deutsche Posten"

.

Als nächstes Wasser, Abwasser und Müll. Dann haben wir Verhältnisse beim Müll wie in Neapel und beim Wasser wie in Flint in den USA. Hoch lebe die Privatisierungswelle. Das erinnert mich an einen Spruch in der DDR. Wir sparen mit jedem Gramm Material, mit jedem Pfennig, mit jeder Minute. Koste es was es will.

Infrastruktur nicht in die Hände von Profitgeiern

Infrastruktur wie die Bahn darf nicht, auch nicht in Teilen in die Hände von profitgierigen Hedgefonds usw. gebracht werden. In allen Ländern die diesen fatalen Fehler gemacht haben würden die Gewinne abgesaugt und die Infrastruktur verrotten lassen. Die Bahn muss allen nutzen nicht der Gier Weniger.
Die Schweizer Bundesbahn zeigt wie gute, akzeptierte Leistung und Wirtschaftlichkeit zusammen passen.

@ karwandler

Na, Sie scheinen auch unter dem imposanten Kurzzeitgedächtnis zu leiden, was sie hier 80% der Bevölkerung andichten.
Schon die auf der TS Bericht im "Minutentakt" zu den Lockfürerstriks mit der GDL und EVG sowie Cockpit und die Berichte der daraus resultierenden Bemühungen der Regierung zum Tarifeinheitsgesetz die gleichzeitig ebenfalls im "Minutentakt" erschienen sind und auch von Ihnen Kommentiert wurden?
Und Ja Auch die "Schulden" der DB-AG gelten wie schon seit Zeiten vor Mehdorn und davor und vor der "Privatisierung" als die DB noch Behörde war zu UNS, die wie schon immer durch die Steueraufkommen geregelt wurden. WOFÜR Zahlt man Steuern? Nur für Diäten und die Verteidigung unserer Sicherheit am Hindukusch, Kosovo, Somalia usw? Nein Zur Aufrechterhaltung von Lebensnotwendiger Versorgung (Wasser, Strom, Gas, Abwasser, Kommunikation,) und Infrastruktur und dazu gehört auch eine funktionierende Bahn.

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